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Bundestags-Gutachten schafft Klarheit: Open-Source-First ist vergaberechtlich zulässig

16. Juli 2026 um 07:02

Ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages hat sich mit der Frage befasst, ob öffentliche Vergabestellen (beispielsweise im Rahmen der Leistungsbeschreibung) Open Source für Software verpflichtend vorgeben können. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass eine Vorgabe für Open Source grundsätzlich möglich und mit Blick auf wirtschaftliche oder strategische Erwägungen sogar geboten sein kann.

Quelle

GNOME OS plant Test Center für Softwaretests

Von: MK
16. Juli 2026 um 06:00

GNOME möchte das Testen neuer Software deutlich vereinfachen. Ein neues Projekt richtet sich an GNOME OS. Experimentelle Anwendungen sollen künftig schneller ausprobiert werden können. Im Mittelpunkt steht eine neue Anwendung namens Test Center. Sie vereinfacht Installation und Verwaltung von Testversionen. Entwickler teilen dafür lediglich einen Freigabelink. Tester benötigen keine manuellen Installationsschritte mehr. Die Bedienung erinnert […]

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Linus Torvalds bezieht Stellung zur Rolle von KI im Linux Kernel

Von: MK
16. Juli 2026 um 05:30

Linus Torvalds hat seine Haltung zu KI deutlich bekräftigt. Der Linux Kernel bleibt offen für den Einsatz entsprechender Werkzeuge. Eine Pflicht zur Nutzung soll es dennoch nicht geben. Auslöser waren anhaltende Diskussionen innerhalb der Entwicklergemeinschaft. Dabei ging es um Sprachmodelle und automatische Codeprüfungen. Einige Stimmen lehnen deren Einsatz grundsätzlich ab. Torvalds widerspricht dieser Haltung entschieden. […]

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Programmiersprache: Rust 1.97 steht bereit

15. Juli 2026 um 19:53

Kurz notiert: Die Programmiersprache Rust steht ab sofort in Version 1.97 bereit.

Die Programmiersprache Rust wurde planmäßig in Version 1.97 veröffentlicht. Wer sich für alle Highlights der neuen Version interessiert, findet wie immer in der offiziellen Release-Ankündigung weitere Informationen.

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Österreich: Schafft die PV-Förderung einfach ab!

15. Juli 2026 um 14:31

In der Vergangenheit gab es in Österreich eine PV-Förderung (EAG-Investitionszuschuss). Die Anträge waren kompliziert, der Fördertopf innerhalb weniger Minuten erschöpft.

Die damalige türkis-grüne Regierung hat diesen Unsinn per 1.1.2024 weitgehend abgestellt und stattdessen die Umsatzsteuer für private PV-Anlagen bis 35 kWp ausgesetzt. Damit entfielen für fast alle privaten PV-Anlagen die lästigen Förderanträge bei der OeMAG. Die erlassene USt entsprach ziemlich genau der Förderhöhe. Im Gegenzug sank der irrsinige Verwaltungsaufwand praktisch auf Null.

Mit dem Regierungswechsel kam das rasche Ende. In einer der ersten Maßnahmen wurde die ohnedies befristete USt-Aussetzung per 1.4.2025 vorzeitig beendet. Aber ein bisschen »öko« wollte die neue Regierung dann doch sein. Das alte Fördermodell wurde mit all seinen Nachteilen reaktiviert, aber mit einem (noch) bescheidenerem Budget ausgestattet. So bescheiden, dass beim letzten Förder-Call nur Anträge innerhalb der ersten 33 Sekunden angenommen wurden (derstandard.at).

Lieber ein ehrlicher Förderstopp als eine Verhöhnung des Volkes

PV-Produkte sind in den vergangenen Jahren erheblich billiger geworden. Man kann also volkswirtschaftlich argumentieren, dass eine Förderung nicht mehr notwendig ist. Von diesem Argument lasse ich mich sogar überzeugen. Ein regenerativer Umbau Österreichs genießt ja leider nicht die höchste Priorität der Regierung, um es einmal höflich zu formulieren. Insofern wäre es also vermutlich zweckmäßiger, die ohnedies bescheidenen Mittel zur Förderung regenerativer Heizungen (Wärmepumpen!) zu bündeln und den PV-Sektor ganz dem freien Markt zu überlassen.

Aber wenn man zu dieser Erkenntnis gelangt, dann sollte man auch den Mut haben, das auszusprechen. Die Pseudo-PV-Förderung, die wir heute haben, ist eine Verhöhnung des Volkes. In den Genuss einer Förderung kann aktuell nur kommen, wer erstens die Formulare für den Förderantrag praktisch auswendig kennt und alle Daten per Cut&Paste blitzschnell einfügen kann; und wer zweitens Glück hat.

Dieses System ist absurd. Es ist mit einer Lotterie zu vergleichen. Dann lieber gar keine Förderung! Das aktuelle System bereitet nur Frust und ist sogar kontraproduktiv, weil geplante PV-Anlagen verschoben werden — in der unsinnigen Hoffnung, vielleicht beim nächsten Förder-Call mehr Glück zu haben.

Quellen/Links

TUXEDO OS erklärt Updatestrategie für den Wechsel auf Debian Testing

Von: MK
15. Juli 2026 um 12:38

Mit dem geplanten Umstieg auf Debian Testing beantwortet TUXEDO offene Sicherheitsfragen. Das Unternehmen setzt dabei auf eigene Prozesse, schnellere Updates und zusätzliche Schutzmechanismen. Der angekündigte Plattformwechsel für TUXEDO OS von Ubuntu LTS auf Debian Testing stieß überwiegend auf positive Resonanz. Gleichzeitig wollten viele Nutzer wissen, wie Sicherheitsupdates künftig zeitnah verteilt werden. Anders als Debian Stable […]

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OSBA unterstützt Kampagne „Rettet die Informationsfreiheit!“

15. Juli 2026 um 10:22

Die Bundesregierung plant eine massive Aushöhlung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG). Das IFG ist ein wichtiges Instrument für Transparenz und demokratische Kontrolle über staatliches Handeln. Als OSBA stehen wir für die Prinzipien von Transparenz und Offenheit und unterstützen daher die Kampagne „Hände weg vom IFG! Retten Sie die Informationsfreiheit“.

Quelle

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