Normale Ansicht

Firefox bekommt Tabvorschau

11. Februar 2024 um 12:27

Firefox bekommt eine neue Funktion, um bei Herüberfahren mit der Maus über einen Tab eine Vorschau der jeweiligen Website anzuzeigen.

Bislang zeigt Firefox bei Herüberfahren mit der Maus über einen Tab einen ganz einfachen Tooltip mit dem Titel der Website als Inhalt an. Diesen hat Mozilla für die Tabs nicht nur optisch überarbeitet, sondern zeigt jetzt zusätzlich die URL sowie einen Screenshot der geöffneten Website an.

Tabvorschau Firefox

Die Funktion kann ab Firefox 123 über about:config aktiviert werden, indem der Schalter browser.tabs.cardPreview.enabled per Doppelklick auf true gesetzt wird. Allerdings ist zu beachten, dass die Arbeiten an der Funktion noch nicht komplett abgeschlossen sind und daher für die finale Version von Firefox 123 auch noch keine standardmäßige Aktivierung geplant ist.

Wird zusätzlich der Schalter browser.tabs.cardPreview.showThumbnails auf false gesetzt, können die neuen Tooltips ohne Vorschaubilder genutzt werden. Der Schalter browser.tabs.cardPreview.delayMs kontrolliert die Verzögerung, wann der Tooltip gezeigt werden soll. Standardmäßig steht diese Option auf 1000 (Millisekunden), sodass der Tooltip erst erscheint, nachdem man wenigstens eine Sekunde mit der Maus auf dem Tab war.

Der Beitrag Firefox bekommt Tabvorschau erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Laura Chambers ersetzt Mitchell Baker als CEO der Mozilla Corporation

08. Februar 2024 um 22:27

Mozilla hat heute einen Wechsel auf der CEO-Position der Mozilla Corporation bekannt gegeben. Demnach wird Laura Chambers für Mitchell Baker übernehmen.

Mozilla besetzt die höchste Position der Mozilla Corporation, welche unter anderem für die Entwicklung von Firefox verantwortlich ist, neu. Laura Chambers, die bereits seit drei Jahren Mitglied im Verwaltungsrat der Mozilla Corporation sitzt, ist ab sofort und zunächst bis zum Ende des Jahres neuer CEO der Mozilla Corporation. Chambers hatte bereits Führungspositionen bei eBay, PayPal, Skype und AirBnb, zuletzt war sie CEO von Willow Innovations.

Mitchell Baker, bereits seit 25 Jahren bei Mozilla und seit 2020 in der Rolle des CEO, wird wieder in die Rolle des Executive Chairwoman zurückkehren und ihren Fokus verstärkt auf die Repräsentation von Mozilla als Ganzes und in der Öffentlichkeit legen. Schwerpunkte dabei sind Politik, Open Source und Community. Die Öffentlichkeitsarbeit schließt Vorträge und direkten Kontakt mit der Community ein.

Als die zwei Hauptziele von Laura Chambers werden zum einen die Verfeinerung der Unternehmensvision und Ausrichtung der Unternehmens- und Produktstrategie auf diese Vision genannt. Zum anderen sollen die Bemühungen bei den Kernprodukten wie Firefox verstärkt und neue Produkte auf den Markt gebracht werden.

Der Beitrag Laura Chambers ersetzt Mitchell Baker als CEO der Mozilla Corporation erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

New Tab Override 16.0 veröffentlicht

08. Februar 2024 um 13:09

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung ist nun in Version 16.0 erschienen.

Was ist New Tab Override?

Die Erweiterung New Tab Override erlaubt das Überschreiben der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Dies kann eine beliebige Website, immer automatisch die aktuelle Startseite, eine lokale Datei, eine Hintergrundfarbe oder die neuesten Nachrichten von diesem Blog sein.

New Tab Override war das erste Add-on, welches das Überschreiben des neuen Tabs ermöglichte, und ist damit das Original und auch heute noch die meistgenutzte Erweiterung dieser Art. New Tab Override wurde im Dezember 2016 auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt, schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben und gehört außerdem zu Mozillas handverlesener Auswahl empfohlener Erweiterungen.

Download New Tab Override für Firefox

Die Neuerungen von New Tab Override 16.0

Eine wichtige Änderung betrifft New Tab Override unter der Haube: Die Erweiterung nutzt jetzt das Manifest v3. Während diese Anpassung für den Nutzer nichts ändert, gewährleistet dies die langfristige Kompatibilität von New Tab Override mit Firefox. Dafür ist New Tab Override nicht länger mit Firefox ab Version 78 kompatibel, sondern erfordert in Zukunft Firefox 115 oder höher.

Neben URLs, die mit https:// oder http:// beginnen, können ab sofort auch URLs als Seite für den neuen Tab eingetragen werden, die mit moz-extension:// beginnen, also Seiten anderer Erweiterungen sind.

Wird ein nicht unterstütztes Protokoll angegeben, zeigt New Tab Override nun eine Fehlermeldung anstatt einfach http:// voranzustellen. Wird kein Protokoll durch den Nutzer angegeben, ergänzt New Tab Override jetzt https:// anstelle von http://.

Bei Verwendung eines dunklen Themes flackert der Hintergrund nicht länger für einen ganz kurzen Moment in weißer Farbe, sondern verwendet einen dunklen Hintergrund.

Wird die Option verwendet, eine farbige Fläche als neuen Tab anzuzeigen, wird dabei eine leere Adressleiste angezeigt.

Für eine verbesserte Barrierefreiheit wurden die Farben der Einstellungsseite sowohl im hellen als auch dunklen Theme überarbeitet.

Mit Indonesisch steht eine komplett neue Sprache zur Verfügung. Damit ist New Tab Override jetzt in insgesamt 15 Sprachen übersetzt.

Dazu kam noch eine ganze Reihe kleinerer Verbesserungen unter der Haube, welche Altlasten entfernen und den Code modernisieren.

Der Beitrag New Tab Override 16.0 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Relaunch von Mozilla Monitor, Premium-Angebot in den USA gestartet

07. Februar 2024 um 20:16

Mozilla hat seinem Dienst Firefox Monitor wie erwartet einen neuen Anstrich verpasst und diesen in Mozilla Monitor umbenannt. In den USA ist außerdem das kostenpflichtige Premium-Angebot Mozilla Monitor Plus gestartet.

Bereits im April 2023 hatte ich exklusiv darüber berichtet, dass Mozilla an einer Premium-Version von Firefox Monitor arbeitet, und seit dem mehrfach über neue Informationen berichtet, zuletzt im Januar über den bevorstehenden Relaunch am 6. Februar.

Relaunch von Mozilla Monitor

Mozillas kostenfreier Dienst Mozilla Monitor zeigt nach Eingabe einer E-Mail-Adresse an, ob diese Teil eines bekannten Datendiebstahls in der Vergangenheit war. Neben dem Zeitpunkt des Diebstahls und dem Zeitpunkt des Bekanntwerdens wird auch angegeben, welche Daten gestohlen worden sind, zum Beispiel E-Mail-Adressen, Benutzernamen oder Passwörter. Darüber hinaus nennt Mozilla Monitor allgemeine Tipps, welche man in Betracht ziehen sollte, wenn man von einem Datendiebstahl betroffen ist.

Der bisher als Firefox Monitor bekannte Dienst, der nach Angaben von Mozilla über zehn Millionen angemeldete Nutzer hat, ist ab sofort unter dem neuen Namen Mozilla Monitor und mit neuer Website online.

Mozilla Monitor Plus in den USA

Für Nutzer in den USA ist außerdem Mozilla Monitor Plus an den Start gegangen. Damit können persönliche Informationen von über 190 Personen-Suchmaschinen entfernt werden – einer laut Mozilla 240 Milliarden Dollar schweren Industrie, welche mit der Bildung von Profilen und dem Verkauf dieser Daten Profit generiert.

Nutzer der kostenlosen Version von Mozilla Monitor können ihre Daten einmalig überprüfen lassen. Für Nutzer von Mozilla Monitor Plus erfolgt eine monatliche Überprüfung – immerhin könnten diese Seiten ja jederzeit wieder neue Informationen hinzufügen. Außerdem kann Mozilla Monitor Plus automatisch die Entfernung von diesen Seiten in die Wege leiten, während Nutzer der kostenlosen Version beim einmaligen Check zwar gesagt bekommen, wo ihre Daten zu finden sind, die Entfernung aber manuell bei den jeweiligen Websites beantragen müssen.

Mozilla Monitor Plus kostet 13,99 USD pro Monat bei nur einem Monat Vertragsbindung. Wer sich direkt für ein ganzes Jahr bindet, spart 35 Prozent und zahlt nur 8,99 USD pro Monat.

Da Mozilla für das neue Feature auf die Dienste von OneRep setzt, welche ausschließlich in den USA aktiv sind, ist mit keiner zeitnahen Ausrollung in weiteren Ländern zu rechnen – sofern OneRep selbst keine Expansions-Pläne verfolgt. Sollte der Dienst in den USA gut angenommen werden, ist natürlich nicht auszuschließen, dass sich Mozilla mittelfristig nach vergleichbaren Lösungen auch für andere Länder umsehen wird.

Der Beitrag Relaunch von Mozilla Monitor, Premium-Angebot in den USA gestartet erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Mozilla veröffentlicht Firefox 122.0.1

06. Februar 2024 um 22:37

Mozilla hat Firefox 122.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 122.0.1

Mit dem Update auf Firefox 122.0.1 behebt Mozilla das Problem, dass bei Benachrichtigungen unter Windows trotz Klicken auf die Schaltfläche zum Ausblenden die mit der Benachrichtigung verknüpfte Website geöffnet worden ist.

Für Linux-Nutzer mit dem Yaru Remix Theme sowie für Nutzer älterer Ubuntu-Versionen wurden nicht die korrekten Farben verwendet.

Das Kontextmenü für Tab-Umgebungen in der Bibliothek sowie in der Sidebar zeigte nur die Icons und nicht die Namen der jeweiligen Umgebungen.

Mit Firefox 122 hatte Mozilla die Tastatur-Steuerung des Regeln-Panels im Inspektor-Werkzeug überarbeitet. Diese Änderung hat Mozilla aufgrund von Nutzer-Feedback wieder rückgängig gemacht. Wer das geänderte Verhalten bevorzugt hat, kann dieses über about:config wieder aktivieren, indem der Schalter devtools.inspector.rule-view.focusNextOnEnter auf false gesetzt wird. Ab Firefox 124 wird es dafür eine sichtbare Option in den Einstellungen der Entwicklerwerkzeuge geben.

Beim Kopieren von CSS aus dem Inspektor wurde fälschlicherweise die öffnende Klammer in einer neuen Zeile angezeigt.

Ein Webkompatibilitätsproblem wurde behoben, bei dem das Einfügen einer Importmap verursachen konnte, dass darauffolgende Module nicht geladen werden konnten. Ein weiteres Webkompatibilitätsproblem betrifft eine in Firefox 122 durchgeführte Änderung bezüglich externer Protokoll-Handler, welche korrekt gemäß Spezifikation war, in der Praxis aber Probleme verursacht hat und mit Firefox 122.0.1 rückgängig gemacht worden ist.

Eine mögliche Absturzursache beim CSS-Rendering wurde behoben, ebenso ein Rundungs-Problem bei der Berechnung der Scroll-Position. Außerdem wurde eine hohe CPU-Auslastung auf Websites korrigiert, welche Animationen und einen ResizeObserver verwenden.

Darüber hinaus gab es noch Verbesserungen in Zusammenhang mit der Funktion, über das Firefox-Menü Kompatibilitätsprobleme mit Websites an webcompat.com zu melden, welche derzeit experimentell für einen Teil der Nutzer aktiviert ist.

Der Beitrag Mozilla veröffentlicht Firefox 122.0.1 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Neues KI-Feature von Google Chrome sendet URLs aller offenen Tabs an Google

24. Januar 2024 um 21:51

Mit dem neuesten Update für Google Chrome hat Google mehrere experimentelle KI-Features integriert. Besonders erwähnenswert ist dabei die Funktion zum Gruppieren der Tabs: Denn dabei werden die URLs und Titel der offenen Tabs an Google übertragen.

Google hat seinen Browser Chrome in Version 121 veröffentlicht. Die große Überschrift für dieses Update sind gleich drei neue Features, welche mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) das Leben der Nutzer erleichtern sollen. Auch wenn diese derzeit noch experimentellen Funktionen aktuell ausschließlich für Nutzer in den USA zur Verfügung stehen, wurde das Thema auch hierzulande von vielen Medien aufgegriffen. Doch eine sehr wichtige Information sucht man in den meisten Artikeln vergeblich.

Wie Google auf seiner Hilfe-Plattform selbst kommuniziert, arbeitet die Funktion der automatischen Tab-Gruppierung nicht rein auf Basis einer lokalen KI. Stattdessen werden die URLs sowie Titel aller geöffneten Tabs des aktiven Fensters „zur Verbesserung dieser Funktion“ an Google gesendet und gesammelt. Nutzer, die Wert auf Datenschutz legen, dürften dies problematisch sehen.

Der Beitrag Neues KI-Feature von Google Chrome sendet URLs aller offenen Tabs an Google erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Thunderbird 115.7 veröffentlicht

24. Januar 2024 um 11:25

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 115.7 ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 115.7

Mit dem Update auf Thunderbird 115.7 hat die MZLA Technologies Corporation ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Das Update bringt Unterstützung für die Autocrypt Gossip Schlüsselverteilung für Nutzer mit aktiviertem OpenPGP sowie diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Auch wurden diverse Sicherheitslücken geschlossen.

Der Beitrag Thunderbird 115.7 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Mozilla veröffentlicht Firefox 122

23. Januar 2024 um 21:36

Mozilla hat Firefox 122 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Bilder und Beschreibungen in Suchvorschlägen

Firefox kann bei Suchvorschlägen in der Adressleiste jetzt Bilder und kurze Beschreibungen anzeigen, sofern die eingestellte Standard-Suchmaschine dies unterstützt und entsprechende Informationen für den eingegebenen Suchbegriff liefert.

Firefox 122: Suchvorschläge in Adressleiste

Im Rahmen der Funktion Firefox Suggest werden außerdem jetzt auch Artikel aus Mozillas Entwicklerdokumentation MDN Web Docs vorgeschlagen, wenn man nach Inhalten sucht, die mit Webentwicklung zu tun haben. Diese Funktion ist derzeit nur in den USA aktiviert.

Erkennung unglaubwürdiger Produktbewertungen auf Amazon

Bei Aufruf einer Produktseite auf amazon.de zeigt Firefox die Glaubwürdigkeit der abgegebenen Nutzer-Bewertungen in Form einer Schulnote nach amerikanischem System („A“ ist die beste, „F“ die schlechteste Note) an. Darunter wird die bereinigte Durchschnitts-Bewertung des jeweiligen Produkts angezeigt, sprich der Durchschnitt aller Bewertungen abzüglich derer, die nach Einschätzung der Künstlichen Intelligenz von Fakespot von Mozilla keine echten Bewertungen sind. Schließlich folgt noch eine Anzeige aktueller Highlights aus den Bewertungen, eingeteilt nach Kategorien wie Qualität und Preis. Dabei werden nur die glaubwürdigen Bewertungen der letzten 80 Tage als Grundlage genommen.

Fakespot-Integration in Firefox 122

Diese Funktion ist standardmäßig noch nicht aktiviert und kann vom Benutzer aktiviert werden. Die Funktion steht ebenso auf der französischen Seite amazon.fr sowie den englischsprachigen Seiten amazon.com, bestbuy.com sowie walmart.com zur Verfügung.

Verbesserungen der Übersetzungsfunktion

Die Funktion zur vollständigen Übersetzung von Websites, welche im Gegensatz zu Google Translate & Co. komplett im Browser arbeitet und nichts an einen Server sendet, hat Qualitätsverbesserungen erhalten. Vor allem Fälle, in denen Inhalte durch die Übersetzung verschwinden, sollten nun viel seltener vorkommen.

Authentifizierung über Passkeys

Sogenannte Passkeys versprechen eine komfortable und zugleich sichere Anmeldung auf Websites und das ganz ohne Passwort. So kann die Authentifizierung zum Beispiel über den Fingerabdrucksensor, das Smartphone oder einen externen Sicherheitsschlüssel erfolgen. Einen guten und detaillierteren Überblick über das Konzept der Passkeys kann man sich hier verschaffen.

Passkey-Unterstützung in Firefox

.deb-Paket für Debian-basierte Linux-Distributionen

Wer eine auf Debian basierende Linux-Distribution wie beispielsweise Debian selbst, Ubuntu oder Linux Mint nutzt, kann Firefox jetzt auch als .deb-Paket installieren. Ein entsprechendes APT-Repository wird von Mozilla bereitgestellt.

Die .deb-Pakete bieten die gleichen Vorteile wie die .tar.bz2-Archive, die man via mozilla.org herunterladen kann und damit im Vergleich zum Firefox aus einer traditionellen Paketverwaltung unter Linux dank Mozillas Compiler-Optimierungen eine bessere Performance und Sicherheit bieten und außerdem Updates, die den Nutzer schneller erreichen.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 122 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 122 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 122

In den Einstellungen der Startseite gibt es nicht länger eine Option zum Aktivieren oder Deaktivieren von Kurzinformationen, da Mozilla schon lange keine Hinweise mehr auf der Firefox-Startseite einblendet und es daher egal war, was hier eingestellt war.

Ebenfalls aus den Einstellungen entfernt wurde die Option zum Einblenden der separaten Suchleiste. Diese kann weiterhin über Menü → Weitere Werkzeuge → Symbolleiste anpassen… in die Oberfläche gezogen werden.

Die Anzahl der DNS Resolver Threads wurde deutlich erhöht, was zu schnelleren DNS-Auflösungen führen sollte, wenn viele Anfragen gleichzeitig erfolgen.

Verbesserungen gab es auch beim Ausdrucken von Websites unter bestimmten Voraussetzungen, insbesondere wenn die CSS Flexbox verwendet wird.

Auf Linux wurde die Verwendung der Farben für die Titelleisten und Sidebars verbessert, was das Erscheinungsbild insgesamt etwas moderner wirken lässt.

Verbesserungen der Webplattform

Die Regeln für Zeilenumbrüche von Webinhalten entsprechen jetzt dem Unicode-Standard, was die Webkompatibilität verbessert. Eine weitere Verbesserung für ost- und südostasiatische Endbenutzer ist die korrekte sprachabhängige Wortauswahl beim Doppelklick auf Text für Sprachen wie Chinesisch, Japanisch, Birmanisch, Laotisch, Khmer und Thai.

Websites können nun auch in privaten Fenstern temporär CacheAPI-Daten speichern, womit sich Websites, welche diesen Standard nutzen, in privaten Fenstern nicht mehr anders als in regulären Fenstern verhalten.

Uneven Level Protection Forward Error Correction (ULPFEC) ist jetzt aktiviert und kann von WebRTC-basierten Diensten genutzt werden, um die Videoqualität bei schwacher Internetverbindung zu verbessern.

Das hr-Element ist ab jetzt auch als Kindelement eines select-Elements erlaubt, um Trennlinien innerhalb eines Auswahlfelds darzustellen. Außerdem wird die showPicker()-Methode für <select>-Elemente jetzt unterstützt.

Bei Tabellen, deren Kopfzeile mittels position: sticky positioniert ist, sind gesetzte border nicht länger unsichtbar.

Verschiedene CSS-Eigenschaften und -Funktionen in Zusammenhang mit offset-path werden ab sofort unterstützt.

Bei der Performance-Optimierung hilft die Unterstützung der LargestContentfulPaint-API. Neu ist auch die Unterstützung der Screen Wake Lock-API.

Weitere Neuerungen für Entwickler von Websites lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Mozilla hat die Tastatur-Steuerung des Regeln-Panels im Inspektor-Werkzeug überarbeitet. Details zur geänderten Steuerung und zur Motivation hinter der Änderung liefert Mozilla in seinem Developer Experience-Blog (engl.).

Der Beitrag Mozilla veröffentlicht Firefox 122 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Firefox 122 unterstützt Erkennung unglaubwürdiger Produktbewertungen auf amazon.de

18. Januar 2024 um 22:00

Im Mai des vergangenen Jahres hatte Mozilla die Übernahme von Fakespot bekannt gegeben, einem Anbieter, der vor gefälschten Bewertungen beim Online-Shopping schützen soll. Firefox 122 wird die Erkennung unglaubwürdiger Produktbewertungen auf amazon.de unterstützen.

Bei Fakespot handelt es sich um einen Anbieter, welcher Künstliche Intelligenz nutzt, um gefälschte Rezensionen auf Shopping-Plattformen wie Amazon zu erkennen. Nach eigenen Angaben nutzen derzeit über eine Million Menschen Fakespot. Anfang Mai hatte Mozilla bekannt gegeben, das Unternehmen Fakespot vollständig und inklusive seiner 13 Mitarbeiter übernommen zu haben.

Seit der Übernahme von Fakespot arbeitet Mozilla an der nativen Integration einer Funktion zur Bewertung von Produkt-Reviews in Firefox. Im August 2023 hatte ich eine erste Vorschau auf das neue Firefox-Feature gegeben.

Wenn Mozilla kommende Woche Firefox 122 veröffentlichen wird, wird die Fakespot-Integration zwar noch nicht standardmäßig aktiviert sein, kann aber über about:config aktiviert werden, indem der Schalter browser.shopping.experience2023.enabled auf true gesetzt wird.

Dies funktioniert zwar bereits im aktuellen Firefox 121, allerdings werden ausschließlich amazon.com, walmart.com sowie bestbuy.com unterstützt. Für Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz sehr viel relevanter ist die Version von Amazon für den deutschsprachigen Raum, welche unter amazon.de aufrufbar ist. Diese wird, ebenso wie die französische Version unter amazon.fr, ab Firefox 122 unterstützt.

Der Nutzung dieser Funktion muss zunächst explizit durch den Benutzer zugestimmt werden. Standardmäßig erfolgt keine Anzeige von Review-Bewertungen.

Fakespot-Integration in Firefox 122

Bei Aufruf der Produktseite zeigt Firefox die Glaubwürdigkeit der abgegebenen Nutzer-Bewertungen in Form einer Schulnote nach amerikanischem System („A“ ist die beste, „F“ die schlechteste Note) an. Darunter wird die bereinigte Durchschnitts-Bewertung des jeweiligen Produkts angezeigt, sprich der Durchschnitt aller Bewertungen abzüglich derer, die nach Einschätzung von Fakespot keine echten Bewertungen sind. Erkennt Fakespot, dass die Bewertung nicht mehr auf dem neuesten Stand ist, bietet Firefox die Möglichkeit an, die Analyse neu durchführen zu lassen.

Schließlich folgt noch eine Anzeige aktueller Highlights aus den Bewertungen, eingeteilt nach Kategorien wie Qualität und Preis. Dabei werden nur die glaubwürdigen Bewertungen der letzten 80 Tage als Grundlage genommen.

Fakespot-Integration in Firefox 122

Das Bewerben eines alternativen Produkts aus der gleichen Kategorie, welches eine gute Bewertung für die Glaubwürdigkeit der Produktbewertungen erhalten hat, ist für Deutschland und Frankreich aktuell nicht geplant.

Der Beitrag Firefox 122 unterstützt Erkennung unglaubwürdiger Produktbewertungen auf amazon.de erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

❌