Normale Ansicht

Bodhi Linux 6.0.0: Leichtes Ubuntu-Derivat mit ganz eigenem Stil (Update)

11. Mai 2021 um 07:42

Die Linux-Distribution Bodhi Linux ist ein ganz besonders leichtgewichtiges Betriebssystem, welches auf Ubuntu 20.04.2 („Focal Fossa“) basiert, und mit dem Desktop Moksha („Erlösung“) seine ganz eigene Arbeitsumgebung mitbringt. Diese basiert auf einer Abspaltung („Fork“) der Desktop-Umgebung „Enlightenment 17“.

Bodhi Linux 6.0.0: Leichtes Ubuntu-Derivat mit ganz eigenem Stil

11. Mai 2021 um 07:42

Die Linux-Distribution Bodhi Linux ist ein ganz besonders leichtgewichtiges Betriebssystem, welches auf Ubuntu 20.04.2 („Focal Fossa“) basiert, und mit dem Desktop Moksha („Erlösung“) seine ganz eigene Arbeitsumgebung mitbringt. Diese basiert auf einer Abspaltung („Fork“) der Desktop-Umgebung „Enlightenment 17“.

Salient OS 21.05: Linux-Distribution für Spieler und Streamer auf Arch-Basis

07. Mai 2021 um 09:44

Salient OS ist ein Rolling Release und basiert auf Arch Linux. Mit seinen zahlreichen vorinstallierten Softwarepaketen sowie aktuellen Treibern und Bibliotheken möchte das freie Betriebssystem primär Spieler und Streamer ansprechen. Auf Basis des neuesten Systemkernels bringt es die entsprechenden Voraussetzungen mit.

Rocky: Ein neues Enterprise Linux steigt in den Ring [Notiz]

06. Mai 2021 um 08:46

Mit Rocky Enterprise Linux steigt ein neues Enterprise Linux als Herausforderer in den Ring mit Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und SUSE Linux Enterprise (SLES). Von den Machern des Community Enterprise Operating System (CentOS) ins Leben gerufen, möchte „Rocky“ das ebenfalls neue AlmaLinux OS auf RHEL-Basis ausstechen.

Elementary OS 6 Beta: Neuauflage im Stil von macOS lädt zum Ausprobieren

05. Mai 2021 um 08:59

Elementary OS ist eine einsteigerfreundliche Linux-Distribution im Stil von macOS und kann in der 6. Ausgabe jetzt als Beta von jedermann ausprobiert werden. Bereits im Jahr 2007 erstmals erschienen konzentriert sich das Ubuntu-Derivat auf das Wesentliche und besonders stark am „Look“ von Apples Betriebssystem.

Open-Source-Impfstoff für die Welt in der Krise

02. Mai 2021 um 21:14

Vom Recht auf unschädliche Benutzung

Coronavirus symbol

Bild: Corona-Krise

Die Lösungen von gesellschaftlichen Krisen erfordern Kooperation. Exklusives Wissen hemmt Gesellschaften Lösungsansätze gemeinsam zu verfolgen und Krisen gerecht zu lösen. Die Möglichkeit Krisen durch geteiltes Wissen resilient zu lösen hat Do-FOSS bereits im Blogbeitrag Mit dem Prinzip Open krisenfeste und gemeinwohlorientierte Lösungen schaffen beschrieben. Nun greifen die Dortmunder ver.di-Vertrauensleute in der aktuellen Inside ver.di das Krisenlösungspotenzial des Prinzips Open erneut auf und machen sich für Open-Source-Impfstoff stark.

Kampagnen wie Public, Money? Public Code! oder Öffentliches Geld – Öffentliches Gut lassen sich in ihrer Logik auch einfach für Open-Source-Impfstoff begründen – oder allgemeiner: Public Money? Public Good!. Durch Open-Source-Lizenzen könnten alle Menschen schnell ein Recht auf unschädliche Benutzung von Impfstoff zur Bewältigung der weltweiten Corona-Krise erhalten. Dieser drängenden Debatte verschafft Do-FOSS gerne mehr Öffentlichkeit.

Nachtrag 16.05.2021: Weiterführende Informationen zum Thema

Das Thema Patente rund um Pharmazie und Impfstoffe wurde zuletzt intensiv öffentlich debattiert. Aus Sicht von Do-FOSS sticht in dieser Debatte das Beispiel Patente auf HIV-Medikamente besonders heraus, da die historischen Daten wissenschaftlich untersucht werden konnten. Insbesondere kann die Schwere des Verlaufs des Infektionsgeschehens mit der Verfügbarkeit von Medikamenten übereingebracht werden. Do-FOSS möchte daher auf den treffenden Kommentar auf Netzpolitik.org Patente helfen nicht gegen Pandemien hinweisen. Zudem möchte Do-FOSS auf die Open Source Pharma Foundation verweisen, welche Medizin für Alle per Open Source über Covid-19 hinaus zu ihrem Thema gemacht hat.

Open-Source-Impfstoff – Beitrag in der Inside ver.di

Patent auf Corona-Impfstoff mit tödlicher Wirkung

Gesundheit ist kein Privatbesitz – vom Missbrauch des Eigentums und dem Sinn von Open-Source-Impfstoff

Ein Großteil der Entwicklungskosten der Corona-Impfstoffe sind von unseren Steuergeldern bezahlt. Staatlich finanzierte Universitäten lieferten ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse. Die Milliardengewinne allerdings fließen in die Taschen der Pharmakonzerne, die mit einer Patentierung der Impfstoffe auch noch ihr Wissen privatisieren, Lizensierungen verhindern und damit die Versorgung der Allgemeinheit ausschließen: Vielen Ländern dieser Erde bleibt ein Impfstoff vorenthalten – mit tödlichen Konsequenzen. Solidarität sieht anders aus.

Fakten und Hintergründe geben hier zwei selbsterklärende Texte aus den öffentlich-rechtlichen Medien zu der verstörenden Lage.

WTO-Chefin ruft zu Lizenzherstellung von Corona-Impfstoffen auf

Die neue Generaldirektorin der Welthandelsorganisation WTO, Ngozi Okonjo-Iweala, appelliert an die Hersteller von Corona-Impfstoffen, den Weg für eine Lizenzfertigung ihrer Vakzine durch andere Unternehmen freizumachen. Dies sei dringend notwendig, um auch arme Länder mit Impfstoff zu versorgen, sagte die WTO-Chefin der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Es gebe weltweit mehr als 130 Staaten „ohne eine einzige Dosis“ Impfstoff. „Das ist nicht akzeptabel, denn es sterben deshalb Menschen.“ Vakzine für arme Länder zu beschaffen, sei im Eigeninteresse der reichen Staaten, betonte Okonjo Iweala: „Wenn wir nicht weltweit solidarisch handeln, dann werden sich die Virus-Mutationen vervielfachen und uns alle heimsuchen.“ Die WTO-Chefin lobte den britisch-schwedischen Impfstoff-Hersteller AstraZeneca und andere Produzenten dafür, dass sie die Lizenzfertigung ihrer Vakzine bereits ermöglichten. „Deshalb wäre es gut, wenn auch die anderen Unternehmen bereit wären, freiwillig Lizenzen für ihre Impfstoffe zu erteilen.“

(https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-sonntag-227.html#WTO-Chefin-ruft-zu-Lizenzherstellung-von-Corona-Impfstoffen-auf; vom 14.03.2021, 13:56 Uhr)

Während man in Europa versucht, die Corona-Impfstoffproduktion schnell anzukurbeln, gehen weite Teile der Welt leer aus. Der geltende Patentschutz muss dringend aufgehoben werden, um alle zu schützen, kommentiert Daniel Loick.

Patentierung von Corona-Impfstoff – tödlich exklusiv

Ein Kommentar von Daniel Loick

Anfang des 17. Jahrhunderts begründete der niederländische Rechtstheoretiker Hugo Grotius ein allgemeines „Recht auf unschädliche Benutzung“. Demnach muss allen Menschen die Nutzung eines Guts gewährt werden, solange dem Eigentümer dadurch kein Schaden entsteht. Es ist daher für Grotius zum Beispiel ungerecht, einem anderen zu verweigern, dass er sich an meinem Feuer ein eigenes Feuer anzündet. Ebenso illegitim ist es, Lebensmittel zu vernichten, derer man selbst nicht bedarf, oder anderen eine Quelle zu verheimlichen, aus der man getrunken hat.

Ideen werden verbessert, wenn man sie teilt

Diese alte Idee eines Rechts auf unschädliche Benutzung wird häufig angeführt, um das Konzept des geistigen Eigentums zu kritisieren: Wenn ich meine Erkenntnis, meine Erfindung oder meine Kunst mit anderen teile, habe ich selbst davon nicht weniger. Im Gegenteil: Wie etwa die Open-Source-Bewegung gezeigt hat, werden Ideen, indem man sie teilt, gerade verbessert.


ver.di - Kein Profit durch die Pandemie

Ein besonders umstrittener Fall geistigen Eigentums ist das Patentrecht in Bezug auf Arzneimittel. Der Patentschutz ermöglicht es Pharmakonzernen nicht nur, die Preise für Medikamente festzusetzen, sondern auch, anderen die Herstellung von Generika zu untersagen. Die Auswirkungen davon erleben wir gerade in der Coronakrise.

Der Großteil der Menschen bleibt schutzlos

Die Entwickler des bislang wirksamsten Impfstoffes, die deutsche Firma BioNTech, und ihr US-Partner Pfizer, werden in diesem Jahr allein an dem Vakzin etwa 13 Milliarden Dollar Gewinn machen. Dieser Gewinn entsteht dadurch, dass sie die Nutzungihres Patents weiten Teilen der Welt vorenthalten: Während sich die reichsten Länder bereits den Großteil der verfügbaren Impfdosen gesichert haben, werden die ärmsten Regionen der Welt – und damit die große Mehrheit der Weltbevölkerung – noch Jahre auf einen Schutz gegen das Corona-Virus warten müssen.

Bereits im Oktober letzten Jahres haben die Regierungen von Indien und Südafrika, unterstützt von über 100 weiteren Ländern, in einem Schreiben an die Vereinten Nationen gefordert, für den Corona-Impfstoff den Patentschutz aufzuheben. Eine solche Freigabe könnte die Produktionskapazitäten hochfahren und würde mittelfristig Hunderttausende Leben retten.

Entwicklungskosten zulasten der Allgemeinheit

Bislang wird dieser Schritt jedoch von der EU und den USA blockiert. Ihr Argument: Ohne Gewinnaussichten gäbe es für Pharmakonzerne keine Anreize, in die Erforschung neuer Medikamente zu investieren. Doch dieses Argument geht fehl. Allein BioNTech hat im letzten Jahr über 350 Millionen Euro Steuergelder für die Entwicklung des Impfstoffes erhalten, mehr als die Hälfte der gesamten Entwicklungskosten. Zudem wäre ohne das Wissen und die medizinischen Erkenntnisse, die an staatlich finanzierten Universitäten und Forschungseinrichtungen produziert worden sind, eine so schnelle Entdeckung niemals möglich gewesen. Die gigantischen Gewinne, die die Firmen nun privat einfahren werden, basieren also auf den Investitionen, dem Wissen und der Arbeit der Allgemeinheit.

Privatisierung des Impfstoffes ungerecht und tödlich

In Bezug auf das von Grotius angeführte Beispiel des Teilens eines Feuers stellt sich die Situation also so dar: Eine Gemeinschaft stellt einer Privatperson Holz und Feuerzeug zur Verfügung. Diese macht damit ein Feuer, das sie dann einzäunt. Von allen, die sich an dem Feuer wärmen wollen, verlangt sie ein hohes Entgelt. Nicht nur teilt sie das Wissen, wie man am besten Feuer macht, mit niemandem, sondern sie verklagt auch alle, die nach derselben Methode ein Feuer anzünden, auf Unterlassung und Schadensersatz. Diejenigen, die kein Geld haben, das Feuer zu kaufen, erfrieren: Millionen von ihnen.

Wie Grotius schon vor 400 Jahren gezeigt hat, sind solche Rechtskonstrukte illegitim. An ihren Effekten zeigen sich deutlich die destruktiven und lebensfeindlichen Auswirkungen der modernen Vorstellung, Eigentum müsse exklusiv sein. Wir sollten diese Ungerechtigkeit nicht akzeptieren. Ebenso wie das Feuer gehört die Gesundheit niemandem oder allen.

Daniel Loick ist Associate Professor für Politische Philosophie und Sozialphilosophie an der Universität Amsterdam. Von ihm erschien 2016 im August-Verlag das Buch „Der Missbrauch des Eigentums“.

(Originaltext erschienen im Deutschlandfunk Kultur, in der Philosophiesendung „Sein und Streit“ am 10.01.2021 — https://www.deutschlandfunkkultur.de/patentierung-von-corona-impfstoff-toedlich-exklusiv.2162.de.html?dram:article_id=490464)

Dokument zum Herunterladen

Die Inside ver.di kann hier heruntergeladen werden.

CC0
Soweit im gesetzlichen Rahmen möglich verzichtet der Autor auf alle Urheber- und damit verwandten Rechte an diesem Werk.
Es kann beliebig genutzt, kopiert, verändert und veröffentlicht werden.
Für weitere Informationen zur Lizenz, siehe hier.

The post Open-Source-Impfstoff für die Welt in der Krise appeared first on Do-FOSS.

KaOS 2021.04: Die Essenz aus eigenen Quellen und KDE Plasma

28. April 2021 um 10:25

Die unabhängige Linux-Distribution KaOS hat sich zu einem der beliebtesten Betriebssysteme mit dem flexiblen und anpassbaren Desktop KDE Plasma entwickelt und konzentriert sich dabei ganz auf die eigenen Paketquellen. Das neue KaOS 21.04 ist dabei die pure Essenz aus KDE Plasma 5.21.4 und hauseigenen Repositories.

Ubuntu 21.04 („Hirsute Hippo“): Haariges Nilpferd mit Microsoft Active Directory (2. Update)

23. April 2021 um 08:30

Ubuntu 21.04 („Hirsute Hippo“) – das haarige Nilpferd – mit Gnome 3.38 („Orbis“) und Microsoft Active Directory sowie sieben zusätzliche Geschmacksrichtungen („Flavours“) ist erschienen. Derweil freuen sich Entwickler über das Open-Source-Toolkit Flutter sowie das freie Display-Server-Protokoll Wayland im freien Betriebssystem.

Ubuntu 21.04 („Hirsute Hippo“): Haariges Nilpferd mit Microsoft Active Directory (Update)

23. April 2021 um 08:30

Ubuntu 21.04 („Hirsute Hippo“) – das haarige Nilpferd – mit Gnome 3.38 („Orbis“) und Microsoft Active Directory sowie sieben zusätzliche Geschmacksrichtungen („Flavours“) ist erschienen. Derweil freuen sich Entwickler über das Open-Source-Toolkit Flutter sowie das freie Display-Server-Protokoll Wayland im freien Betriebssystem.

Ubuntu 21.04 („Hirsute Hippo“): Haariges Nilpferd mit Microsoft Active Directory

23. April 2021 um 08:30

Ubuntu 21.04 („Hirsute Hippo“) – das haarige Nilpferd – mit Gnome 3.38 („Orbis“) und Microsoft Active Directory sowie sieben zusätzliche Geschmacksrichtungen („Flavours“) ist erschienen. Derweil freuen sich Entwickler über das Open-Source-Toolkit Flutter sowie das freie Display-Server-Protokoll Wayland im freien Betriebssystem.

Neuer Linux-Desktop: LXQt 0.17.0 auf Qt-Basis erschienen [Notiz]

16. April 2021 um 18:16

Die schlanke und ressourcensparende freie Desktop-Umgebung LXQt ist in der neuesten Version 0.17.0 für POSIX-kompatible Plattformen wie die freien unixoiden Betriebssysteme Linux und BSD erschienen. Das nächste Lubuntu, ein Ubuntu-Derivat mit LXQt-Desktop, wird in der Version 21.04 („Hirsute Hippo“) auf das Release setzen.

Zorin OS 16: Ubuntu-Derivat imitiert Windows 10X

16. April 2021 um 15:08

Das freie Betriebssystem Zorin OS 16 basiert auf Ubuntu 20.04 LTS („Focal Fossa“) und imitiert Windows 10X bis ins Detail. Die irische Linux-Distribution, welche auch in einer kostenpflichtigen „Ultimate Edition“ erhältlich ist, kombiniert außerdem Flatpak, die eigenen Quellen sowie den Snap Store und die Repository von Ubuntu.

Pop!_OS 21.04 („Cosmic“): System76 arbeitet an einem eigenen Desktop

14. April 2021 um 09:56

Der auf Linux-Systeme spezialisierte US-Computerhersteller System76 kündigt für das kommende Pop!_OS 21.04 einen eigenen Desktop namens „Cosmic“ an, nachdem die beiden letzten Major Releases Pop!_OS 20.04 sowie Pop!_OS 20.10 noch traditionell auf dem Gnome 3.36 („Gresik“) respektive Gnome 3.38 („Orbis“) basierten.

AzzeraOS 1.0 Beta: Die Linux-Distribution für öffentliche Plätze [Notiz]

12. April 2021 um 14:36

AzzeraOS v1.0, ein freies Betriebssystem auf Basis der populären Linux-Distribution Debian GNU/Linux 10 („Buster“), ist speziell für den Einsatz auf Computersystemen an öffentlichen Plätzen wie Schulen, Bibliotheken und Internetcafés vorgesehen. Deshalb besitzt der flexible Desktop Xfce 4.16 ein speziell angepasstes Interface.

Big Sur Homebrew xcrun: error: invalid active developer path

08. April 2021 um 08:18

Bei meinem letzten Update von Homebrew unter macOS Big Sur hatte ich die Fehlermeldung, dass es eine ungültigen Pfadangabe für die Entwicklerwerkzeuge gäbe. Da ich nur die Kommandozeilenwerkzeuge für macOS nutze wird diese nicht einem Update unterzogen. Bei einer kompletten Installation von Xcode würde dies automatisch geschehen. Um das Update selbst anzustoßen genügt ein:

Der Beitrag Big Sur Homebrew xcrun: error: invalid active developer path erschien zuerst auf Got tty.

Shell Helligkeit des externen Monitors steuern

02. April 2021 um 08:34

Aufstehen, die gut versteckten Taster suchen, Einstellen, hinsetzen. Das gilt auch für meinen externen Monitor, welchen ich öfters wegen der Sonneneinstrahlung anpassen muss. Hier hilft mir xrandr in der Shell. Zuerst muss ich den richtigen angeschlossen Monitor finden und kann dann über Parameter die gewünschte Helligkeit einstellen. Bei Nutzung als Tastaturkürzel in TilingWMs eine große ... Weiterlesen

Der Beitrag Shell Helligkeit des externen Monitors steuern erschien zuerst auf Got tty.

LineageOS 18.1: Freie Alternative zu Android 11 erschienen

01. April 2021 um 10:52

Rund ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung von Android 11 stellt die LineageOS Open-Source-Community mit LineageOS 18.1 jetzt seine freie Alternative zum mobilen Betriebssystem von Google vor. Die freie Software ist bereits für rund 70 Smartphones erhältlich und bringt auch das aktuellste Sicherheitslevel aus dem März mit.

AlmaLinux OS 8.3: Das kostenlose Enterprise-Linux auf Basis von RHEL

31. März 2021 um 09:11

AlmaLinux ist eine Abspaltung („Fork“) von Red Hat Enterprise Linux („RHEL“) und versteht sich als kostenloses Enterprise-Betriebssystem für Server und Clients sowie Desktops. AlmaLinux 8.3 basiert als erste stabile Veröffentlichung der noch jungen AlmaLinux OS Foundation auf Red Hat Enterprise Linux 8 und ist binärkompatibel.

Freie Software ist von jetzt an Standard in Dortmund!

30. März 2021 um 20:11

Memorandum Digitalisierung 2020 bis 2025

Do-FOSS Signiertes Dokument

Bild: FOSS-Memorandum

Der Dortmunder Rat hat Digitalisierung im Memorandum Digitalisierung 2020 bis 2025 zu einer politischen Führungsaufgabe erklärt. In diesem Zuge wurden am 11.02.2021 zwei zentrale Beschlüsse für Freie Software gefasst, zu denen das Protokoll heute, mit Datum vom 30.03.2021, veröffentlicht wurde (vgl. TOP 10.9):
  1. „Wo möglich Nutzung von Open Source Software.“
  2. „Von der Verwaltung entwickelte oder zur Entwicklung beauftragte Software wird der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.“

Open Source wo immer möglich

Wo möglich Nutzung von Open Source Software.
—Rat der Stadt Dortmund, 11.02.2021
Mit diesem Beschluss beansprucht die Stadtpolitik die Gestaltung der kommunalen Digitalen Souveränität und der Digitalen Teilhabe für sich. Der Beschluss bedeutet eine Beweislastumkehr zugunsten von Open-Source-Software und zulasten von proprietärer Software. Die Verwaltung muss zukünftig für jeden proprietären Softwareeinsatz begründen, warum keine Open-Source-Software eingesetzt werden kann. Aufgrund des Berichts der Dortmunder Stadtverwaltung zur Untersuchung der Potenziale von Freier Software und Offenen Standards wird Open-Source-Software im Sinne von Freier Software verstanden.

Public Money? Public Code!

Von der Verwaltung entwickelte oder zur Entwicklung beauftragte Software wird der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
— Rat der Stadt Dortmund, 11.02.2021
Damit entspricht der Ratsbeschluss dem Anliegen der Kampagne Public, Money? Public Code!. Was mit öffentlichen Geldern finanziert wird, soll der Allgemeinheit zur Nutzung zur Verfügung stehen. Für Software wird dies über eine entsprechende Freie Lizenz erreicht. Mit ihrem Beschluss stellt die Lokalpolitik sicher, dass die Stadt Dortmund sich nicht nur aus der Freien-Software-Community bedient, sondern auch zu ihr beiträgt. Auf diese Weise können interkommunale Synergien getreu dem Motto gemeinsam entwickeln, individuell anwenden erreicht werden.

Bekräftigung Offener Standards

Sämtliche Prozesse werden unter dem eindeutigen Bekenntnis zur Charta „Digitales Dortmund 2018-2030“ weiterentwickelt.
— Rat der Stadt Dortmund, 11.02.021
Durch die Charta Digitales Dortmund 2018-2030 wurden u.a. Offene Standards als Anforderung für die weitere Digitalisierung festgeschrieben.

Politisch einstimmig für Freie Software

Der Beschluss für Freie Software wird von einer breiten politischen Basis getragen. Der Antrag wurde vom Rat der Stadt Dortmund einstimmig beschlossen. Der Digitalisierungsantrag wurde von folgenden Fraktionen gemeinsam eingebracht:
Das Copyright der Parteilogos liegt bei den entsprechenden Parteien.
Die Fraktion FDP / Bürgerliste Freie Wähler hatte Änderungen an dem Antrag Memorandum zur Digitalisierung 2020 bis 2025 in der Sitzung des Ausschusses für Personal, Organisation und Digitalisierung vom 28.01.2021 beantragt, welche sie zur Voraussetzung für ihre Zustimmung gemacht hatte. Die Änderungen betrafen nicht die in diesem Betrag diskutierten Themenpunkte. Auch wenn durch die Nichtannahme des Änderungsantrags dazu geführt hat, dass sich die Fraktion in der auf die Ausschusssitzung folgenden Ratssitzung letztendlich enthalten hat, dokumentiert der Hergang jedoch, dass die Fraktion ebenfalls hinter den Themenpunkten zu Open Source und Offene Standards steht.
Das Copyright der Parteilogos liegt bei den entsprechenden Parteien.

Fazit

Die Stadt Dortmund hat die politische Zeitenwende eingeläutet und den Ausstieg aus dem proprietären Zeitalter begonnen. Nun kommt es darauf an, dass die Stadt die geeigneten Mittel findet, diesen Ausstieg mittels einer proprietären Exitstrategie praktisch umzusetzen und bestehende Händlereinschlüsse aufzulösen. Für Do-FOSS ist der Beschluss des Memorandums Digitalisierung 2020 bis 2025 das Ergebnis eines funktionierenden demokratischen Lokaldiskurses. Die praktische Verwaltungsarbeit für Freie Software hat den notwendigen politischen Rückhalt, um gelingen zu können.

Dokumente zum Herunterladen

Das Memorandum Digitalisierung 2020-2025 kann hier und der Antrag der FDP/Bürgerliste Freie Wähler kann hier heruntergeladen werden.
CC0
Soweit im gesetzlichen Rahmen möglich verzichtet der Autor auf alle Urheber- und damit verwandten Rechte an diesem Werk.
Es kann beliebig genutzt, kopiert, verändert und veröffentlicht werden.
Für weitere Informationen zur Lizenz, siehe hier.

The post Freie Software ist von jetzt an Standard in Dortmund! appeared first on Do-FOSS.

Total War: Three Kingdoms: DLC „Fates Divided“ für Linux und macOS erschienen [Notiz]

30. März 2021 um 10:29

Das im China des dritten Jahrhunderts spielende und bereits am 23. Mai 2019 erschienene Strategiespiel Total War: Three Kingdoms (Systemanforderungen) erhält den DLC „Fates Divided“ über Steam jetzt auch für Linux und macOS. Bereits am 11. März war der DLC für das von Sega vertriebene Spiel für Windows erschienen.

Parrot OS 4.11: Sicherer Papagei mit KDE Plasma, MATE und Linux 5.10

29. März 2021 um 19:47

Die auf Debian Testing basierende Linux-Distribution Parrot OS ist speziell auf Penetrationstests und Schwachstellenbewertung ausgelegt und macht damit dem Platzhirsch Kali Linux 2021.1 starke Konkurrenz. Das Betriebssystem versteht sich als forensische Distribution und ermittelt Schwachstellen in Systemen sowie Netzwerken.

Debian 10.9 („Buster“): Entwickler schließen 30 Sicherheitslücken [Notiz]

29. März 2021 um 08:41

Nach Debian 10.7 und 10.8 haben die Entwickler Debian GNU/Linux 10.9 („Buster“) mit insgesamt 30 Sicherheitsupdates veröffentlicht und mit dem neuen Point Release Sicherheitslücken geschlossen, Softwarepakete aufgefrischt und die Installationsroutine sowie Installationsmedien aktualisiert.

Just Perfection 9: Shell UX Extension optimiert Gnome 40 bis ins letzte Detail

28. März 2021 um 15:38

Just Perfection ist eine Shell-Erweiterung, eine sogenannte „Shell UX Extension“, die auch den erst kürzlich erschienenen freien Desktop Gnome 40 bis ins Detail anpassbar macht. Dabei verfolgen die Macher des mächtigen Werkzeuges das Ziel, dass jeder Anwender „den“ Desktop problemlos zu „seinem“ Desktop machen kann.

Raspberry Pi OS: Debian-Derivat mit Linux 5.10 LTS und PIXEL-Desktop

26. März 2021 um 12:01

Das freie Betriebssystem Raspberry Pi OS – ehemals Raspbian – für Mini-PCs und Einplatinencomputer wie den Raspberry Pi 4 basiert auf Debian GNU/Linux und setzt jetzt erstmals auf den aktuellen LTS-Kernel Linux 5.10. Mit dem neuen Systemabbild wird auch der Support für den Tastaturcomputer Raspberry Pi 400 verbessert.

❌