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Mozilla veröffentlicht Firefox 129

06. August 2024 um 20:20

Mozilla hat Firefox 129 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Tab-Vorschau bei Herüberfahren mit der Maus

Bislang zeigte Firefox bei Herüberfahren mit der Maus über einen Tab einen ganz einfachen Tooltip mit dem Titel der Website als Inhalt an. Diesen hat Mozilla nicht nur optisch überarbeitet, sondern zeigt jetzt zusätzlich die URL sowie einen Screenshot der geöffneten Website an.

Firefox 129

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Adressen speichern und ausfüllen

Bereits seit mehreren Jahren unterstützt Firefox die Speicherung von Adressen, sodass Nutzer diese in Formularen nicht jedes Mal manuell eingeben müssen. Bislang stand dieses Feature allerdings nur für Nutzer in den USA und Kanada zur Verfügung. Ab Firefox 129 können auch Nutzer in Deutschland und Frankreich dieses Feature nutzen.

Firefox 129

Um die Unterstützung in weiteren Ländern hinzuzufügen, kann über about:config der Schalter extensions.formautofill.addresses.supportedCountries angepasst werden, indem das entsprechende Länderkürzel im Wert ergänzt wird, z.B. AT für Österreich oder CH für die Schweiz.

Noch besser anpassbare Leseansicht

Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Der Nutzer hat hierbei auch diverse Anpassungsmöglichkeiten und kann sich die Artikel sogar vorlesen lassen.

Zu den bereits vorhandenen Anpassungsmöglichkeiten gehören die Wahl zwischen einer Schrift mit oder ohne Serifen, die Wahl zwischen einem hellen, einem dunklen sowie einem sepiafarbenen Farbschema, die Änderung der Inhaltsbreite, der Schriftgröße sowie des Zeilenabstands.

Mit Firefox 129 hat Mozilla die Kontrollelemente überarbeitet. Diese sehen nicht nur anders aus, es gibt jetzt auch mehr Optionen. So kann ab sofort auch eine Schrift mit fester Breite ausgewählt werden. Ganz neu sind Optionen für die Schriftstärke (dünn, normal, breit), für den Zeichenabstand sowie für den Wortabstand. Auch die Ausrichtung des Textes (linksbündig, zentriert, rechtsbündig) ist jetzt einstellbar.

Firefox 129

Für das Farbschema stehen zusätzlich die Optionen Grau sowie Kontrast zur Verfügung. Man kann jetzt aber auch ein ganz eigenes Farbschema mit beliebigen Farben erstellen.

Firefox 129 Firefox 129

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 129

Für Sidebars gibt es nicht länger eine feste Maximalbreite von geringer Größe. Stattdessen lassen sich Sidebars jetzt auf bis zu 75 Prozent der Fensterbreite vergrößern.

Browser-Erweiterungen sind standardmäßig in privaten Fenstern nicht aktiviert. In der Add-ons-Verwaltung lässt sich die Erlaubnis nach der Installation erteilen. Firefox fragt in Zukunft schon direkt bei der Installation einer Erweiterung, ob diese in privaten Fenstern ausgeführt werden soll oder nicht.

Firefox 129

Eine weitere willkommene Änderung in Bezug auf Erweiterungen ist die Tatsache, dass Erweiterungen, welche die activeTab-Berechtigung besitzen, nicht länger auf jeder Seite den Berechtigungs-Indikator (blauer Punkt) in der Schaltfläche für das Erweiterungs-Menü auslösen.

Werden Dokumente mit der Screenreader-Software VoiceOver von Apple macOS gesprochen, unterstützt Firefox jetzt auch mehrere Sprachen im gleichen Dokument.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 129 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 129 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Firefox verwendet ab sofort standardmäßig https:// anstelle von http://, wenn das Protokoll bei Eingabe einer Internetadresse nicht explizit angegeben wird. Ist die Seite nicht via https:// erreichbar, fällt Firefox automatisch auf http:// zurück.

HTTPS-DNS-Einträge können jetzt auf Windows 11 und Linux mit dem DNS-Resolver des Betriebssystems aufgelöst werden. Zuvor musste dazu DNS über HTTPS aktiviert werden. Diese Fähigkeit ermöglicht die Nutzung von HTTP/3 ohne die Verwendung des Alt-Svc-Headers, aktualisiert Anfragen auf HTTPS, wenn der DNS-Eintrag vorhanden ist, und ermöglicht eine breitere Nutzung von Encrypted Client Hello (ECH).

Auf Geräten mit 64-Bit-Betriebssystem und mindestens 8 GB RAM wurde der in Nightly-Versionen bereits seit über fünf Jahren aktive Probabilistic Heap Checker (PHC) aktiviert, der beim Finden und Diagnostizieren von Speicherfehlern hilft, indem nach dem Zufallsprinzip eine Handvoll Speicherzuweisungen aufgefüllt werden, um Pufferüberläufe und Use-after-Free-Zugriffe zu erkennen. Wird ein solches Problem erkannt, wird ein besonders detaillierter Absturzbericht an Mozilla gesendet.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Wie schon in den vergangenen Versionen waren auch in Firefox 129 wieder Performance-Verbesserungen ein wesentlicher Fokus für die Entwicklerwerkzeuge.

Weitere Warnungen für „inaktives CSS“ wurden hinzugefügt, beispielsweise wenn die float-Eigenschaft falsch verwendet wird, Tabellen-Eigenschaften außerhalb von Tabellen verwendet werden oder box-sizing bei Elementen, welche die Breite / Höhe ignorieren.

Die Unterstützung für das Chrome DevTools Protocol (CDP) ist ab sofort standardmäßig deaktiviert. Nutzer von Automatisierungstools sollten auf das W3C WebDriver BiDi-Protokoll umstellen.

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung für @starting-style und transition-behavior in CSS wurden hinzugefügt.

Aus Webkompatibilitätsgründen wird in CSS als Alternative zu font-feature-settings jetzt auch -webkit-font-feature-settings sowie in JavaScript das veraltete Event textInput unterstützt.

MediaCapabilities.decodingInfo() kann nun Dekodierungsinformationen für eine bestimmte verschlüsselte Medienkonfiguration sowie für unverschlüsselte Medien abrufen, sodass Anwendungen im Voraus erkennen können, ob die Konfiguration unterstützt wird und ob der Inhalt reibungslos und energiesparend wiedergegeben werden kann.

Firefox löst jetzt Events für eine synchrone XMLHttpRequest aus, bevor die Events für eine laufende asynchrone XMLHttpRequest ausgelöst werden. Dies behebt einen seit langem bestehenden Unterschied im Verhalten gegenüber anderen Browsern.

Dies war nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen der Webplattform. Eine vollständige Auflistung lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

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Firefox 130: Lokale KI generiert Alternativtexte für Bilder in PDF-Dateien

04. August 2024 um 19:58

Eingefügte Bilder in PDF-Dateien können bereits über Firefox mit einem Alternativtext für Menschen mit Sehbehinderung versehen werden. Firefox 130 kann die Alternativtexte dank einer lokalen KI automatisch generieren.

PDF-Dateien betrachten ist in jedem Browser möglich. Firefox gehört zu den wenigen Browsern mit einem PDF-Editor. So kann auf PDF-Dateien gezeichnet werden, es können aber auch Texte und Bilder eingefügt werden.

Dabei besitzt Firefox bereits die Möglichkeit, einen Alternativtext für eingefügte Bilder zu hinterlegen. Dies ist aus Gründen der Barrierefreiheit wichtig, damit die Bildinformation auch für Menschen mit eingeschränkten Sehfähigkeiten bis hin zur Blindheit zugänglich bleibt.

Eine lokale KI kann den Anwender ab Firefox 130 dabei unterstützen. Damit schlägt Firefox basierend auf dem Bildinhalt automatisch einen Beschreibungstext für das hinterlegte Bild vor. Lokale KI bedeutet, dass sich Firefox das entsprechende KI-Modell bei der ersten Verwendung des Features herunterlädt und die Arbeit dann auf dem Gerät des Anwenders geschieht. Die eingefügten Bilder werden also zu keinem Zeitpunkt an Mozilla oder eine Drittanbieter-Cloud gesendet.

Alternativtext-Generierung für Bilder i PDF-Dateien, Firefox 130

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 130 müssen hierfür derzeit noch drei Schalter per about:config auf true setzen: browser.ml.enable, pdfjs.enableAltText und pdfjs.enableUpdatedAddImage. Die Vorschläge werden derzeit noch in englischer Sprachige generiert.

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Firefox 130: Leichterer Vorab-Zugang zu kommenden Features

02. August 2024 um 10:23

Mit Firefox 130 führt Mozilla einen neuen Abschnitt in den Einstellungen von Firefox ein, über welchen Nutzer kommende Features vorab aktivieren und testen können.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox kennen bereits seit langer Zeit den Abschnitt „Nightly Experimente“ in den Firefox-Einstellungen. Ab Firefox 130 wird dieser Abschnitt unter dem neuen Namen „Firefox Labs“ auch in Beta- sowie finalen Firefox-Versionen zur Verfügung stehen.

Im Bereich „Firefox Labs“ lassen sich verschiedene Browser-Funktionen und Plattform-Features finden, an denen Mozilla arbeitet und deren Aktivierung für einen späteren Zeitpunkt geplant ist. Auf diese Weise kann Mozilla zusätzliches Feedback einholen, bevor die Funktionen fertig sind und flächendeckend ausgerollt werden. Zwar gibt es mit about:config bereits einen Mechanismus zur Vorab-Aktivierung neuer Features, allerdings müssen die entsprechenden Optionsnamen dafür bekannt sein. Die Seite „Firefox Labs“ macht bestimmte Funktionen sichtbar und gibt dem Nutzer zusätzlich eine Beschreibung, teilweise auch mit erklärenden Links.

Firefox Labs in Firefox 130

Zu den neuen Features, die sich darüber bereits aktivieren lassen, gehören zum Beispiel eine Chatbot-Integration sowie ein automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos. Auch ein globales Steuerelement zur Deaktivierung von Kamera und Mikrofon für aktive WebRTC-Kommunikation in allen Tabs oder Plattform-Features wie die Unterstützung für das Bildformat JPEG XL, CSS Masonry Layout oder die WebGPU-API lassen sich, neben weiteren Dingen, an dieser Stelle bereits vorab aktivieren.

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Firefox 130: Automatischer Bild-im-Bild-Modus bei Tabwechsel

31. Juli 2024 um 20:37

Mozilla hat ein neues Feature in der Nightly-Version von Firefox 130 implementiert, welches es erlaubt, automatisch den Bild-im-Bild-Modus für Videos zu aktivieren, sobald der Tab gewechselt wird.

Der sogenannte Bild-im-Bild-Modus erlaubt es, Videos von der Website loszulösen und über andere Tabs und sogar Anwendungen zu legen. Innerhalb des losgelösten Video-Fensters kann die Wiedergabe pausiert und wieder gestartet werden, man sieht den Wiedergabe-Fortschritt und kann an eine andere Stelle des Videos springen, ein Wechsel in den Vollbildmodus ist möglich, der Ton kann aus- und wieder eingeschaltet werden, die Lautstärke kann geändert werden und auch Untertitel werden auf vielen Plattformen unterstützt.

Automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos, Firefox 130

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 130 können eine neue Funktion testen. Die Aktivierung erfolgt über den Reiter „Firefox Labs“ in den Firefox-Einstellungen.

Automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos, Firefox 130

Wird die neue Funktion aktiviert und ein Video auf einer Website wiedergegeben, startet Firefox automatisch den Bild-im-Bild-Modus, wenn der Tab gewechselt wird. Sobald man wieder in den ursprünglichen Tab zurückkehrt, wird der Bild-im-Bild-Modus ebenso automatisch wieder beendet.

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Gemini, ChatGPT & Co: Chatbot-Integration in Firefox bekommt Verbesserungen

30. Juli 2024 um 20:05

Mozilla experimentiert mit einer KI-basierten Chatbot-Integration für Firefox. Eine Besonderheit ist, dass sich Mozilla dabei nicht auf einen Anbieter festlegt, sondern dem Anwender die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern gibt, darunter Google Gemini und ChatGPT. Mittlerweile gibt es weitere Verbesserungen zum Testen.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können eine Chatbot-Integration in Firefox testen. Nach der Aktivierung durch den Nutzer stehen im Kontextmenü Funktionen zur Zusammenfassung des markierten Inhalts, zur Vereinfachung der Sprache sowie zu einem Wissenstest über den Inhalt zur Verfügung. Während die Chatbot-Integration zum Zeitpunkt meines Artikels im Juni noch über about:config zu aktivieren war, ist dies mittlerweile über eine sichtbare Option im Reiter „Firefox Labs“ der Browser-Einstellungen möglich.

Chatbot-Integration in Firefox

Zu den bisher bereits unterstützten Anbietern Google Gemini, ChatGPT, HuggingChat und Le Chat Mistral kam in der Zwischenzeit Anthropic Claude als fünfte Option hinzu.

Wird über about:config der neue Schalter browser.ml.chat.shortcuts per Doppelklick auf true geschaltet, erscheint jetzt ein KI-Symbol beim Markieren von Text. Fährt man über dieses mit der Maus herüber, hat man direkten Zugriff auf die Chatbot-Anfragen, die bisher nur via Kontextmenü zugänglich waren. Wird zusätzlich auch noch browser.ml.chat.shortcuts.custom auf true gesetzt, erscheint an dieser Stelle zusätzlich noch ein freies Textfeld, in welches eine benutzerdefinierte Anfrage eingetippt werden kann.

Chatbot-Integration in Firefox

Übrigens lassen sich auch eigene Prompts in Firefox hinterlegen. Diese erscheinen sowohl im Kontextmenü als auch hinter der neuen KI-Schaltfläche (wie im Screenshot oben zu sehen). Die bereits verfügbaren Prompts findet man in about:config als browser.ml.chat.prompts.0, browser.ml.chat.prompts.1 sowie browser.ml.chat.prompts.2. Nach dem gleichen Vorbild lassen sich browser.ml.chat.prompts.3, browser.ml.chat.prompts.4 etc. anlegen.

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Update auf Thunderbird 128 wird verteilt

29. Juli 2024 um 18:55

Die MZLA Technologies Corporation hat mit der Verteilung des automatischen Updates auf Thunderbird 128 begonnen.

Am 11. Juli 2024 wurde Thunderbird 128 veröffentlicht. Thunderbird 128 bringt gegenüber Thunderbird 115 einige Neuerungen. Automatische Updates von vorherigen Versionen waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht aktiviert. Nun ist es so weit und bestehende Nutzer von Thunderbird 115 und älter erhalten ab sofort das Update auf Thunderbird 128.

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MDN Curriculum: Online-Lehrplan für zukünftige Frontend-Webentwickler

28. Juli 2024 um 11:12

Bereits im Februar hat Mozilla mit dem MDN Curriculum einen Lehrplan veröffentlicht, welcher relevante Ressourcen aus den MDN web docs strukturiert aufbereitet, um zukünftigen Frontend-Webentwicklern den Einstieg zu erleichtern. In Zusammenarbeit mit Scrimba gibt es dazu jetzt auch einen ergänzenden Videokurs.

Die MDN web docs sind eine der wichtigsten Quellen sowohl für angehende als auch für bereits professionelle Webentwickler. Um neuen Entwicklern den Einstieg in die Frontend-Entwicklung zu erleichtern, gibt es mit dem MDN Curriculum einen Lehrplan, der relevante Themen in einer Weise strukturiert, dass man einen klaren Weg hat, sich die Grundlagen der Frontend-Entwicklung auf Basis bestehender Inhalte aus den MDN web docs anzueignen.

Jetzt das MDN Curriculum besuchen

MDN Curriculum MDN Curriculum

Für alle, die tiefer einsteigen wollen, gibt es jetzt auch einen 80-stündigen Videokurs mit interaktiven Code-Übungen von Scrimba, welcher auf das MDN Curriculum abgestimmt ist, auf Basis von Mozillas Feedback verbessert wurde und von dem Mozilla sagt, dass die hohen Qualitätsstandards der MDN web docs erfüllt werden. Während die MDN web docs vollständig kostenlos sind und auch bleiben werden, ist Scrimba ein kostenpflichtiges Angebot, welches nicht zwingend erforderlich ist, um das MDN Curriculum durchzuarbeiten, sondern lediglich ein optionales Zusatzangebot darstellt.

Jetzt The Frontend Developer Career Path auf Scrimba besuchen

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Mozilla veröffentlicht Firefox 128.0.3

26. Juli 2024 um 14:36

Mozilla hat Firefox 128.0.3 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 128.0.3

Mit dem Update auf Firefox 128.0.3 behebt Mozilla potenzielle Ladeprobleme via HTTP/2 auf manchen Websites sowie ein Problem mt eingeklappten Tabellenzeilen, welche unter Umständen nicht sichtbar waren. Außerdem wurde ein Problem behoben, welches verursachen konnte, dass die Windows-Bildschirmtastatur Teile der Webseite verdeckte.

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Übersetzungsfunktion von Firefox unterstützt weitere Sprachen

25. Juli 2024 um 20:05

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Wenige Tage nach dem letzten Update bringt Mozilla erneut Unterstützung für weitere Sprachen, dieses Mal auch in finalen Firefox-Versionen.

Firefox wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen.

Erst vergangene Woche hatte ich darüber berichtet, dass die Nightly-Version von Firefox weitere Sprachen unterstützt. Jetzt hat Mozilla noch einmal nachgelegt. Dieses Mal auch für finale Firefox-Versionen.

Finale Firefox-Versionen können ab sofort auch aus den folgenden Sprachen übersetzen, die von Firefox Nightly bereits unterstützt wurden: Dänisch, Kroatisch, Lettisch und Litauisch. Die folgenden Sprachen sind sowohl für finale Firefox-Versionen als auch Firefox Nightly neu: Serbisch, Slowakisch und Vietnamesisch. Nightly-Versionen unterstützen außerdem auch Übersetzungen aus dem Bosnischen.

Da die Sprachmodelle über die Remote-Einstellungen von Firefox bereitgestellt werden, ist die Unterstützung neuer Sprachen an kein Firefox-Update gebunden und funktioniert direkt in jedem Firefox mit aktivierter Übersetzungsfunktion.

Damit unterstützt die Übersetzungsfunktion Firefox bereits 22 Sprachen in mindestens eine Richtung. Für die Nightly-Version von Firefox sind es schon 31 Sprachen. Mozilla arbeitet mit Hochdruck daran, dass noch viele weitere folgen werden.

Firefox Translations Stand 25.07.2024

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Website-Builder Solo von Mozilla: Version 1.1 fertiggestellt

24. Juli 2024 um 16:27

Solo ist ein Ende des vergangenen Jahres vom Mozilla Innovation Studio angekündigter Website-Builder, der auf Künstliche Intelligenz (KI) und einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt. Nun steht Solo 1.1 bereit.

Im Rahmen der Innovation Week im Dezember 2023 hatte das Mozilla Innovation Studio Solo angekündigt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Website-Builder mit Fokus auf Selbständige, der auf generative Künstliche Intelligenz für einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt. Mittlerweile laufen über 7.000 Websites auf Solo.

Jetzt Website-Builder Solo von Mozilla testen

Seit dem Start hat Mozilla einige Funktionen ergänzt. Jetzt hat Mozilla Solo 1.1 fertiggestellt. Neu ist die Möglichkeit, einen Video-Abschnitt hinzuzufügen, um beispielsweise ein YouTube-Video einbetten zu können. Auch ist es jetzt möglich, ein eigenes Favicon für die Anzeige im Tab hochzuladen. Neue Schriften stehen zur Verfügung, womit auch japanische und koreanische Inhalte dargestellt werden können. Das Kontaktformular unterstützt ebenfalls diese zwei Sprachen. Zwischen den einzelnen Abschnitten lässt sich ab sofort optional eine Trennlinie aktivieren. Dazu kommen weitere kleine Bugfixes und Design-Verbesserungen.

Die Nutzung von Solo ist kostenlos. Geringe Kosten fallen höchstens bei Verwendung einer benutzerdefinierten Domain an. In Zukunft könnten gegen eine monatliche Gebühr aber auch zusätzliche Funktionen bereitgestellt werden. Als Nächstes stehen weitere Optionen zum Bearbeiten und Gestalten, Verbesserungen des neuen Video-Abschnittes sowie weitere mögliche Abschnitte wie ein FAQ-Element auf der Roadmap.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 128.0.2

23. Juli 2024 um 16:47

Mozilla hat Firefox 128.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 128.0.2

Mozilla hat Firefox 128.0.2 für Windows, macOS und Linux veröffentlicht. Für alle, die sich fragen, was mit Firefox 128.0.1 ist: Diese Versionsnummer war einem ausschließlichen Android-Update vorbehalten, daher geht es für Desktop-Nutzer direkt von Version 128.0 auf 128.0.2.

Mit dem Update verbessert Mozilla die sichtbare Einstellung für PPA dahingehend, dass die Checkbox automatisch deaktiviert und inaktiv wird, wenn Telemetrie deaktiviert ist. Tatsächlich war die Funktion bereits vorher an die Telemetrie-Einstellung gekoppelt. Dies war über die Oberfläche allerdings nicht ersichtlich.

In Video-Anrufen via WebRTC konnte es für Nutzer eines Macs bei Verwendung der eingebauten Lautsprecher und des Mikrofons zu einem störenden Echo kommen.

Ein Fehler in der Screenshot-Funktion wurde behoben, der verursachte, dass Inhalte, die nur bei Herüberfahren mit der Maus über ein Element angezeigt werden, mit Aufruf der Screenshot-Funktion verschwunden sind und daher nicht mit aufgenommen werden konnten.

Der Abschnitt „Experimentelle Funktionen“ auf der Seite about:support zeigte nur eine leere Tabelle an.

Behoben wurde auch ein Problem, welches verursachte, dass das Panel der AdGuard-Erweiterung bei Klick auf die Schaltfläche nicht öffnete.

Ein Problem, welches dazu führte, dass manche Bildschirmlesegeräte beim Navigieren nach Zeichen in Rich-Text-Editoren nicht lesen konnten, wurde behoben.

Darstellungsprobleme bei Verwendung des Dark Mode auf Windows-Geräten mit ARM-CPU wurden behoben.

Ebenfalls behoben wurde ein Problem in Zusammenhang mit einer NTLM-Authentifizierung.

Eine Korrektur für die Ausrollung der Wetter-Funktion auf der Firefox-Startseite wurde vorgenommen, damit die Standort-Auswahl zur Verfügung steht.

In Zusammenhang mit der Einstellung des Mozilla Location Service wurde eine Telemetrie-Erhebung für die Geolocation-API ergänzt, um fehlgeschlagene Standortbestimmungen auf Linux-Systemen zu untersuchen.

Dazu kommen mehrere behobene Absturzursachen sowie weitere kleinere Korrekturen unter der Haube.

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