Lese-Ansicht

Linux Coffee Talk 9/2025

Der Linux Coffee Talk ist unser entspanntes Monatsformat bei fosstopia. Hier fassen wir die spannendsten Ereignisse und Entwicklungen der letzten Wochen für euch zusammen. Also schnappt euch einen Kaffee, Tee oder euer Lieblingsgetränk, macht es euch gemütlich und lasst uns den August Revue passieren. In dieser Ausgabe blicken wir auf die Highlights und wichtigsten News […]

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Podcast: Linux Coffee Talk 9/2025

Der Linux Coffee Talk ist unser entspanntes Monatsformat bei fosstopia. Hier fassen wir die spannendsten Ereignisse und Entwicklungen der letzten Wochen für euch zusammen. Also schnappt euch einen Kaffee, Tee oder euer Lieblingsgetränk, macht es euch gemütlich und lasst uns den August Revue passieren.

In dieser Ausgabe blicken wir auf die Highlights und wichtigsten News aus dem September 2025.

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Mozilla VPN 2.31 veröffentlicht, jetzt auch via Flathub verfügbar

Mozilla hat Version 2.31 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht. Außerdem steht das Mozilla VPN für Linux-Nutzer mittlerweile auch als Flatpak-Version via Flathub zur Verfügung.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.31

In den Einstellungen für ausgeschlossene Apps gibt es jetzt eine Checkbox, um System-Apps anzuzeigen. Ansonsten bringt das Update auf das Mozilla VPN 2.31 vor allem Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube.

Mozilla VPN über Flathub erhältlich

Linux-Nutzer können das Mozilla VPN mittlerweile auch als Flatpak-Version über Flathub installieren.

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HTML und CSS: Das umfassende Handbuch

✇Intux
Von: APUK

HTML und CSS: Das umfassende Handbuch“ von Jürgen Wolf ist 2023 in der 5., aktualisierten und überarbeiteten Auflage im Rheinwerk Verlag erschienen und umfasst 1124 Seiten.

Das Buch „HTML und CSS: Das umfassende Handbuch“ vermittelt in insgesamt 26 Kapiteln sowohl Grundlagen als auch vertiefendes Wissen, kann aber aufgrund der Komplexität des Themas nicht jeden Bereich in Gänze beleuchten und auf manches auch gar nicht eingehen. Dennoch deckt es eine große Bandbreite an Themen ab und ist als Nachschlagewerk bestens geeignet.

Kapitel 1 – Einführung in das HTML-Universum geht zunächst darauf ein, was den Leser erwartet. Angesprochen werden sämtliche Zielgruppen: vom Einsteiger über den Entwickler bis hin zum Programmierer oder Blogger.

Kapitel 2 – Grundlegender Aufbau von HTML(-Dokumenten) befasst sich mit der grundlegenden Syntax und dem Aufbau von HTML als Auszeichnungssprache. Außerdem geht es um die einzelnen Bestandteile, aus denen ein klassisches HTML-Dokument besteht.

Kapitel 3 – Die Kopfdaten eines HTML-Dokuments konzentriert sich auf den Bereich zwischen <head> und </head>, in dem alle wichtigen Informationen und Daten über ein HTML-Dokument enthalten sind, die von Webbrowsern oder Suchmaschinen verwendet werden.

Kapitel 4 – Der sichtbare Bereich eines HTML-Dokuments thematisiert die darstellbaren HTML-Elemente, die zwischen <body> und </body> verwendet werden können. Der Leser lernt, dass das Gestalten von Webseiten nicht über HTML, sondern über CSS geschieht.

Kapitel 5 – Tabellen und Hyperlinks stellt weitere HTML-Elemente vor. Der Leser erfährt, wie er Tabellen und Hyperlinks erstellen und verwenden kann.

Kapitel 6 – Grafiken und Multimedia beschäftigt sich mit der Frage, wie dem HTML-Dokument Grafiken, Videos und andere multimediale Inhalte hinzugefügt werden können.

Kapitel 7 – HTML-Formulare und interaktive Elemente widmet sich dem Thema Web-Formulare. Als Beispiele nennt der Autor u. a. Umfrage-Formulare, in denen aus einer Liste von bestimmten Einträgen etwas ausgewählt werden kann.

Kapitel 8 – Einführung in Cascading Stylesheets (CSS) erläutert, was CSS genau ist, und stellt anhand von einfachen Beispielen dessen Anwendungsprinzip vor.

Kapitel 9 – Die Selektoren von CSS gibt Tipps für den praktischen Einsatz einer Vielzahl von Selektoren.

Kapitel 10 – Die Vererbung und die Kaskade beschäftigt sich mit einer Technik, die es ermöglicht, verschiedene CSS-Eigenschaften wie Farben, Schriftart und Schriftgröße einmalig an einer zentralen Stelle zu definieren, anstatt jedem einzelnen Element immer wieder dieselben Eigenschaften zuweisen zu müssen.

Kapitel 11 – Das Box-Modell von CSS widmet sich dem Positionieren von Elementen sowie dem Erstellen von Layouts, was beides mittels Box-Modell, auch Kastenmodell genannt, umsetzbar ist. Neben dem klassischen Box-Modell lernt der Leser auch das neue und intuitivere Box-Modell von CSS kennen.

Kapitel 12 – CSS-Positionierung vermittelt, wie man HTML-Elemente bzw. die Boxen mit CSS positionieren kann.

Kapitel 13 – Flexboxen richtet sich an Entwickler, die flexiblere und dynamischere Website-Layouts erstellen wollen, die auf verschiedenen Bildschirmgrößen und Geräten funktionieren. Elemente können innerhalb eines Container-Elements in einer einzigen Dimension angeordnet werden – entweder horizontal oder vertikal.

Kapitel 14 – Responsives Webdesign und Media Queries beschäftigt sich mit einer Gestaltungstechnik für Websites, bei der sich das Layout und die Inhalte automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen und Geräte anpassen.

Kapitel 15 – CSS Grid befasst sich mit einer Technologie zur Erstellung komplexer und flexibler Designs, die auf verschiedene Bildschirmgrößen reagieren. Inhalte können in Raster- oder Gitterstrukturen platziert und Elemente präzise positioniert werden.

Kapitel 16 – Stylen mit CSS klärt die Frage, wie Texte, Listen, Tabellen und Bilder schöner oder lesbarer gemacht werden können, und knüpft an die Grundlagen wie die Selektoren, das Box-Modell, die Positionierung, die Flexboxen, die Media Queries und CSS Grid an.

Kapitel 17 – Der CSS-Präprozessor Sass und SCSS erklärt, wie immer wiederkehrende CSS-Schreibarbeiten vermieden werden können, und stellt Sass als CSS-Präprozessor näher vor.

Kapitel 18 – Eine kurze Einführung in JavaScript stellt die Programmiersprache JavaScript näher vor und thematisiert, dass sie im Zusammenhang mit der Webentwicklung häufig in einem Atemzug mit Ajax, Angular und React genannt wird.

Kapitel 19Arrays, Funktionen und Objekte in JavaScript beschäftigt sich mit Objekten, welche die Hauptdatentypen in JavaScript sind, sowie der objektorientierten Programmierung.

Kapitel 20Webseiten dynamisch ändern thematisiert DOM und die DOM-Manipulation (DOM = Document Object Model). Zusammen mit JavaScript lässt sich HTML damit dynamisch erzeugen.

Kapitel 21Einführung in die Web-APIs (Browser-APIs) erklärt, dass es eine Vielzahl von Browser-APIs gibt: für die Manipulation des DOM, für Netzwerkanfragen, für die Verwaltung des clientseitigen Speichers, für das Steuern von Audio oder Video und vieles mehr.

Kapitel 22Eine Einführung in Ajax und die Fetch-API beleuchtet das Konzept der asynchronen Datenübertragung mittels Ajax.

Kapitel 23Das Bootstrap-Framework einsetzen gibt einen kleinen und zugleich praktischen Einblick in die Verwendung des beliebten Frameworks.

Kapitel 24Einführung in die grundlegenden Konzepte von React setzt Kenntnisse in HTML, CSS und JavaScript voraus und stellt die JavaScript-Bibliothek React vor.

Kapitel 25Einführung in die grundlegenden Konzepte von Angular widmet sich dem Framework Angular, das für die Entwicklung von Web-Applikationen für den Desktop sowie den mobilen Bereich entwickelt wurde.

Kapitel 26Beispielprojekt erstellen, testen und optimieren demonstriert anhand eines einfachen Beispielprojekts, wie der Arbeitsablauf von der Idee bis hin zur eigenen Web-Präsenz aussehen könnte und wie sich die Website testen und optimieren lässt.

Beispiel-Code 1 (HTML): Textrichtung ändern

Manchmal ist es erforderlich, die Textrichtung zu ändern – etwa wenn Text von rechts nach links geschrieben werden soll (z. B. bei Hebräisch oder Arabisch). Das lässt sich mit dem bdo-Element umsetzen (bdo = bidirectional override).

Der folgende Code-Ausschnitt zeigt ein Palindrom, eingebettet zwischen <bdo> und </bdo>. Zunächst wird das globale HTML-Attribut dir verwendet. Anschließend wird die Textausrichtung mit dem Attributwert rtl (right to left) so geändert, dass der Text von rechts nach links verlaufen soll (ltr = left to right würde Text von links nach rechts schreiben).

<p><bdo dir="rtl">Ein Esel lese nie</bdo></p>

In der visuellen Ansicht sieht das dann wie folgt aus:

ein esel lesE niE

Beispiel-Code 2 (HTML mit CSS): Typselektoren

Das folgende Beispiel demonstriert, wie man HTML-Elemente mit dem Typselektor auswählt und mit CSS formatiert.

Folgende Zeilen zeigen den Typselektor im Einsatz in einer separaten CSS-Datei:

section { 
    width: 100%; 
    display: flex; 
    flex-direction: row; 
} 
article { 
    box-shadow: 0 4px 8px 0 
    rgba(0, 0, 0, 0.2);
    width: 30%; 
    margin: 10px; 
    padding: 5px; 
    font-size: 
    2.5vw; 
    text-align: 
    center; 
} 
img { 
    width: 100%; 
}

Zunächst wird definiert, dass sich ein section-Element um 100 Prozent ausbreiten darf. Die darin enthaltenen HTML-Elemente werden in eine Flexbox gepackt, in der die Elemente horizontal in der Reihe ausgerichtet sind.

Um das article-Element soll ein Rahmen in Form eines Schattens gezogen werden. Die einzelnen Artikel-Elemente dürfen sich innerhalb ihres übergeordneten Elements um 30 Prozent ausbreiten. Der Abstand zu den nächsten Elementen beträgt 10px, der innere Abstand 5px. Die Schriftgröße soll stets 2,5vw betragen und ist von der Breite des Viewports abhängig. Der Inhalt soll zentriert formatiert werden.

Mit dem img-Element wird angegeben, dass sich der Inhalt um 100 Prozent ausbreiten darf.

Anschließend wird diese CSS-Datei style.css per link-Element im Kopf des HTML-Dokuments hinzugefügt:

...
  <head>
  ...
   <link rel="stylesheet" href="css/style.css">
  </head>
  <body>
    <section>
        <article>
            <img src="./bilder/avatar.svg" alt="Avatar">
            <h4><b>Max Mustermann</b></h4>
            <p>Autor & Fotograf</p>
        </article>
        <article>
            <img src="./bilder/avatar-2.svg" alt="Avatar">
            <h4><b>Elisa Mustermann</b></h4>
            <p>Fullstack-Entwicklerin</p>
        </article>
    </section>
  </body>
...

Gemäß den CSS-Regeln werden die einzelnen HTML-Elemente mithilfe des entsprechenden Typselektors ausgewählt und nach den Deklarationen der Regel formatiert. Das Ergebnis sind im beschriebenen Beispielfall einfache Cards, also Karten, die in der visuellen Ansicht dann wie folgt aussehen:

Weiterführende Informationen

Fazit

HTML und CSS: Das umfassende Handbuch“ von Jürgen Wolf ist das ideale Nachschlagewerk für alle, die (wieder) in das Thema HTML und CSS einsteigen, mehr über den Aufbau von Websites lernen sowie Quellcode lesen und verstehen wollen. Die Tatsache, dass HTML einerseits die Basissprache für die Website-Entwicklung ist und der Autor andererseits bei null anfängt, macht das Buch gerade für Anfänger interessant. Aber auch Wiedereinsteiger der „alten HTML-Schule“ werden angesprochen und können Neues zum aktuellen HTML5 lernen. Es wird auf die Abgrenzung zwischen HTML und CSS eingegangen und auch JavaScript als Web-Programmiersprache kommt nicht zu kurz. Als besonderes Highlight darf man sich auf viele praktische Code-Beispiele im Buch sowie auf der Verlagswebsite freuen.

Wichtig zu erwähnen ist, dass sich das Buch gezielt auf den Frontend-Bereich von Websites konzentriert. Wer sich also umfangreiches Wissen zum Backend und zur dafür benötigten Web-Programmiersprache PHP (oder Python, Rust, Java o. Ä.) erhofft, für den ist dieses Buch nicht geeignet, da PHP lediglich am Rande Thema ist.

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Microsoft verlängert Windows 10 Sicherheitsupdates in der EU kostenlos bis 2026

Gute Nachrichten für Nutzer von Windows 10 in Europa. Microsoft hat, wie Windowscentral berichtet, offiziell bestätigt, dass das ESU-Programm (Extended Security Updates) in der Europäischen Union ohne zusätzliche Kosten verlängert wird. Damit erhalten private Anwender ein weiteres Jahr Sicherheitsupdates, ganz ohne Gebühren oder Bedingungen. Konkret bedeutet das: Wer in einem der 27 EU-Mitgliedsstaaten lebt, bekommt […]

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MX Linux 25 nähert sich dem Release. Beta 1 ist da

Die neue Version 25 von MX Linux steht kurz vor der Veröffentlichung. Erste Beta-ISOs basierend auf Debian 13 sind bereits erschienen. Insgesamt gibt es sieben Varianten zur Auswahl – eine Vielfalt, die erfahrene Nutzer freuen dürfte. Doch eine tiefgreifende Änderung sorgt für Diskussionen in der Community: Vier der neuen Versionen setzen künftig standardmäßig auf systemd. […]

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Thunderbird bald mit Microsoft Exchange Support – Start im Oktober 2025

Es liegt derzeit nicht nur etwas herbstliches in der Luft. Das Thunderbird Team hat bestätigt, dass die kommende Version 144 im Oktober 2025 erscheinen wird. Erstmals wird damit eine offizielle Unterstützung für Exchange Konten eingeführt. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Wendepunkt für das bekannte E Mail Programm. Durch die neue Anbindung öffnet sich Thunderbird nun […]

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Kiosk-Anzeigesystem auf dem Raspberry Pi

Auf Anfrage einer Bildungseinrichtung, die ein Anzeigesystem für aktuell laufende Kurse auf ihrer Webseite realisieren möchte, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, ein stabiles, kostengünstiges und quelloffenes System umzusetzen.

Hardware-Auswahl

Bei der Hardware fiel die Entscheidung nicht schwer: Ein Raspberry Pi ist für diesen Einsatzzweck bestens geeignet. Als Gehäuse empfiehlt sich ein passiv gekühltes Modell aus Aluminium, um einen lautlosen und langlebigen Betrieb zu gewährleisten.

Installation

Bereits vor einigen Jahren habe ich ein ähnliches System für eine Fahrschule realisiert, das seit nunmehr fast fünf Jahren zuverlässig als „Schaufensterwerbung“ im Dauerbetrieb läuft.

Als Grundlage für das aktuelle Projekt diente mir die Anleitung „Fullscreen-Browser nach Boot auf Raspberry Pi – Kiosk-Mode“ von Easy Tec. Ich setze voraus, dass auf dem Raspberry Pi bereits Raspberry Pi OS installiert ist und ein SSH-Zugang besteht.

Benötigte Pakete installieren

sudo apt install xdotool unclutter

Mit xdotool kann der Chromium-Browser automatisiert gesteuert werden. unclutter blendet den Mauszeiger nach kurzer Inaktivität aus.

Kiosk-Skript erstellen

Nun wird das Skript kiosk.sh erstellt. Wichtig: Den Benutzernamen intux ggf. durch den tatsächlich verwendeten Benutzer ersetzen. Für einen ersten Testlauf greife ich meine eigene Website intux.de ab.

sudo nano /home/intux/kiosk.sh

Inhalt von kiosk.sh:

#!/bin/bash

xset s noblank
xset s off
xset -dpms

unclutter -idle 0.5 -root &

sed -i 's/"exited_cleanly":false/"exited_cleanly":true/' /home/intux/.config/chromium/Default/Preferences
sed -i 's/"exit_type":"Crashed"/"exit_type":"Normal"/' /home/intux/.config/chromium/Default/Preferences

/usr/bin/chromium-browser --noerrdialogs --disable-infobars --kiosk https://intux.de

while true; do
   xdotool keydown ctrl+Tab; xdotool keyup ctrl+Tab;
   sleep 10
done

Systemd-Dienst einrichten

Um sicherzustellen, dass Chromium nach jedem Neustart automatisch im Kiosk-Modus gestartet wird, wird ein systemd-Dienst eingerichtet:

sudo nano /lib/systemd/system/kiosk.service

Inhalt von kiosk.service:

[Unit]
Description=Chromium Kiosk
Wants=graphical.target
After=graphical.target

[Service]
Environment=DISPLAY=:0.0
Environment=XAUTHORITY=/home/intux/.Xauthority
Type=simple
ExecStart=/bin/bash /home/intux/kiosk.sh
Restart=on-abort
User=intux
Group=intux

[Install]
WantedBy=graphical.target

Anschließend wird der Dienst aktiviert und gestartet:

sudo systemctl enable kiosk.service
sudo systemctl start kiosk.service

Ein Neustart schließt die Einrichtung ab:

sudo reboot

Auflösung anpassen

Ich habe mich für eine Bildschirmauflösung von 1280 × 720 Pixel (16:9) entschieden. Diese lässt sich bequem über die grafische Oberfläche des Raspberry Pi OS einstellen.

Raspberry Pi – Auflösung
Raspberry Pi – Auflösung
Raspberry Pi – Auflösung 1920 x 1080
Raspberry Pi – Auflösung 1920 x 1080
Raspberry Pi – Auflösung 1280 x 720
Raspberry Pi – Auflösung 1280 x 720

Erster Testlauf

Raspberry Pi – Kiosk-Webseitendarstellung
Raspberry Pi – Kiosk-Webseitendarstellung

System duplizieren

Da das System nun wie gewünscht funktioniert, habe ich es auf weitere Geräte dupliziert – eines für jede Etage des Gebäudes. Um die einzelnen Systeme im Netzwerk unterscheiden zu können, erhielten sie unterschiedliche Hostnamen:

  • Uranus
  • Venus
  • Mars
  • Pluto

Der Hostname lässt sich über raspi-config anpassen:

sudo raspi-config

Nach dem Klonen stellte ich jedoch fest, dass der Kiosk-Dienst auf den neuen Systemen nicht wie erwartet startete. Die Ursache war die Datei SingletonLock von Chromium. Diese muss gelöscht werden:

rm -rf /home/intux/.config/chromium/SingletonLock

Fazit

Mit überschaubarem Aufwand und etwas Recherche ließ sich ein praktikables Open-Source-Projekt umsetzen, das nun im Realbetrieb zeigen kann, wie zuverlässig es funktioniert.

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Microsoft aktualisiert Azure Linux: Version 3.0.20250910 bringt Kernel 6.12 LTS

Microsoft hat im September die neue Version seiner firmeneigenen Linux-Distribution veröffentlicht. Azure Linux 3.0.20250910 bringt zahlreiche Verbesserungen mit, darunter vor allem den aktuellen Linux 6.12 LTS Kernel als neue Option. Der bisher genutzte Linux 6.6 LTS bleibt ebenfalls verfügbar. Mit der Integration von Kernel 6.12 verfolgt Microsoft das Ziel, moderne Hardware besser zu unterstützen. Die neue Kernel-Variante wird als sogenannte […]

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Enterprise Policy Generator 7.1 ermöglicht Deaktivierung von KI-Funktionen in Firefox

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Mit dem Enterprise Policy Generator 7.1 ist nun ein Update erschienen, welches die Deaktivierung von KI-Funktionen in Firefox ermöglicht.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, sodass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können.

Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 7.1

Der Enterprise Policy Generator 7.1 bringt Unterstützung für zwei neue Unternehmensrichtlinien, die ab Firefox 144 und höher unterstützt werden.

Die GenerativeAI-Richtlinie erlaubt die Aktivierung respektive Deaktivierung der LLM-Chatbots wie ChatGPT, Google Gemini und Microsoft Copilot, der KI-Zusammenfassung für die Link-Vorschau sowie von Vorschlägen für Tab-Gruppen, worunter sowohl Vorschläge für den Namen der Gruppe als auch weitere Tabs fallen. Eine weitere Option gilt als Sammeleinstellung für sämtliche KI-Features, welche von dieser Richtlinie unterstützt werden. Es ist davon auszugehen, dass in Zukunft weitere KI-Features Teil dieser Richtlinie werden.

Über die VisualSearchEnabled-Richtlinie ist es möglich, die inverse Bildersuche über Google Lens zu aktivieren oder zu deaktivieren.

KI-Features in Firefox mit dem Enterprise Policy Generator von Sören Hentzschel deaktivieren

Für Linux-Nutzer wurde außerdem die Erklärung dahingehend erweitert, dass es auch möglich ist, die Datei policies.json für systemweit geltende Richtlinien in /etc/firefox/policies zu platzieren.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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DNS Server oder Resolver

DNS ist das zentrale Adressbuch des Internets. Doch was steckt hinter Begriffen wie Relay, Resolver oder Registry? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Grundlagen und zeigen, welche Optionen sich fürs Self-Hosting wirklich lohnen.

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KDE Plasma 6.5 Beta veröffentlicht: Viele neue Funktionen und Detailpflege

Das KDE Projekt hat die Beta-Version von KDE Plasma 6.5 angekündigt. Diese Vorabversion zeigt, welche Neuerungen im nächsten großen Desktop-Update zu erwarten sind. Der finale Release ist für den 21. Oktober geplant. Zu den Highlights gehören Verbesserungen an der Benutzeroberfläche. So wurden die Ecken von Fenstern im Breeze-Design nun auch unten abgerundet. Der Notizzettel-Widget wurde […]

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Bcachefs via DKMS in Debian und Ubuntu

Das Next-Gen-Dateisystem Bcachefs hat nicht zuletzt wegen der eigensinnigen Taktik des Entwicklers Kent Overstreet turbulente Wochen hinter sich. Jetzt steht ein neues Repository für Debian und Ubuntu bereit.

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Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 143 für Apple iOS

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser von Mozilla. Mit Firefox Klar 143 für Apple iOS steht nun ein Update bereit.

Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Die Neuerungen von Firefox Klar 143 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox Klar 143 (internationaler Name: Firefox Focus 143) für Apple iOS veröffentlicht. Bei Firefox Klar 143 für Apple iOS handelt es sich um ein Wartungs-Update, welches ausschließlich Verbesserungen unter der Haube bringt. Außerdem wurde eine Sicherheitslücke behoben.

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Zorin OS 18 Beta: Neues Design, mehr Produktivität, bessere App-Integration

Die Beta-Version von Zorin OS 18 Core ist ab sofort verfügbar. Die neue Ausgabe der benutzerfreundlichen Linux-Distribution bringt viele sichtbare und technische Verbesserungen mit. Sie basiert auf Ubuntu 24.04.3 LTS und nutzt den Linux-Kernel 6.14. Auffällig ist das überarbeitete Desktop-Design. Die Leiste am unteren Rand wurde modernisiert und schwebt nun leicht über dem Hintergrund. Fenster […]

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Bilder unter Linux effizient per Kommandozeile skalieren

Wer regelmäßig Webprojekte betreut, kennt das Problem: Große Bilddateien können die Ladezeiten einer Website deutlich beeinträchtigen und wirken sich negativ auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) aus. Besonders dann, wenn eine größere Anzahl von Fotos verarbeitet werden muss, ist eine manuelle Bearbeitung mit grafischen Programmen nicht nur zeitraubend, sondern auch ineffizient.

In einem aktuellen Fall erhielt ich rund 120 Fotos eines Fotografen, die für eine Galerie auf einer Webseite vorgesehen waren. Die Bilddateien lagen jedoch in einer Größe vor, die weder performant für das Web war noch den SEO-Richtlinien entsprach.

Da ich für meine Projekte eine maximale Bildbreite von 1024 Pixeln definiert habe, griff ich – wie bereits im Artikel „Bilder per Batch skalieren“ beschrieben – auf ein bewährtes Werkzeug aus dem Open-Source-Bereich zurück: ImageMagick.

Mit einem einfachen Befehl ließ sich die gesamte Bildersammlung direkt über das Terminal verarbeiten:

mogrify -resize 1024x1024 *.jpg

Dieser Befehl skaliert alle .jpg-Dateien im aktuellen Verzeichnis auf eine maximale Kantenlänge von 1024 Pixeln – unter Beibehaltung des Seitenverhältnisses. Innerhalb weniger Sekunden war der gesamte Stapel an Bildern webgerecht optimiert.

Solche kleinen, aber wirkungsvollen Tools aus der Open-Source-Welt sind nicht nur ressourcenschonend, sondern tragen auch dazu bei, Arbeitsabläufe deutlich zu beschleunigen – ganz ohne aufwendige GUI-Programme oder proprietäre Softwarelösungen.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 143 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox 143 für Apple iOS veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 143.

Die Neuerungen von Firefox 143 für iOS

Mozilla hat Firefox 143 für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

Mit dem Update aktiviert Mozilla den sogenannten Liquid Glass Effekt für die Oberfläche von Firefox, wenn iOS in Version 26 oder höher genutzt wird.

Bereits vor Veröffentlichung von Firefox 143 hat Mozilla mit der Ausrollung eines neuen Features begonnen und dieses nun für alle Nutzer eines englischsprachigen Firefox in den USA aktiviert, um mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) eine Zusammenfassung der aktiven Website zu generieren. Um die KI-Zusammenfassung zu aktivieren, gibt es drei Wege: über ein Blitz-Symbol in der Adressleiste, über das Menü – oder durch ein kurzes Schütteln des Gerätes.

Für Nutzer mit einem iPhone 15 Pro oder neuer sowie iOS 26 oder höher findet die Zusammenhang via Apple Intelligence lokal auf dem Gerät des Anwenders statt. Auf anderen Geräten sowie mit früheren Versionen von iOS wird der Inhalt verschlüsselt an Mozillas cloudbasierte KI gesendet und die Zusammenfassung zurück auf das Gerät geschickt. Selbstverständlich lässt sich das Feature in den Einstellungen auch vollständig abschalten.

Die Zusammenfassung funktioniert auf allen Websites, welche auch die Leseansicht unterstützen, für Texte bis zu einer Länge von 5.000 Wörtern.

Dazu kommen wie immer Detail-Verbesserungen, Fehlerbehebungen sowie Optimierungen unter der Haube.

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