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Mozilla startet kostenpflichtigen Enterprise-Support für Firefox

Mozilla hat den sogenannten „Early Access“ für sein neues kostenpflichtiges Support-Programm für Firefox im Unternehmen angekündigt.

Ab Januar 2026 wird Mozilla einen kostenpflichtigen Support für Firefox im Unternehmen anbieten. Bereits jetzt können sich Unternehmen hierfür anmelden. Dies hat Mozilla auf seinem Blog angekündigt.

Der sogenannte Enterprise Support für Firefox besteht aus den folgenden Komponenten:

  • Privater Support-Kanal: Über ein Support-System können private Tickets eröffnet werden, um Unterstützung von erfahrenen Support-Mitarbeitern zu erhalten. Probleme werden nach Schweregrad bewertet, mit festgelegten Reaktionszeiten und klaren Eskalationswegen, um eine zeitnahe Lösung zu gewährleisten.
  • Rabatte auf kundenspezifische Entwicklungen: Für Entwicklungsarbeiten an Integrationsprojekten, Kompatibilitätstests oder umgebungsspezifische Anforderungen erhalten Kunden des Enterprise-Supports 20 Prozent Rabatt. Mit kundenspezifischen Entwicklungen als zusätzliche bezahlte Erweiterung für die Support-Pläne kann Firefox an die Infrastruktur und Updates von Drittanbietern angepasst werden.
  • Strategische Zusammenarbeit: Kunden des Enterprise Supports erhalten frühzeitig Einblicke in bevorstehende Entwicklungen und können so dabei helfen, die Enterprise-Roadmap durch Zusammenarbeit mit Mozillas Team zu gestalten.

Firefox Enterprise Support Firefox Enterprise Support

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Wasserzähler mit ESP32 und Home Assistant digitalisieren

Vor einiger Zeit habe ich gezeigt, wie man einen Stromzähler auslesen und in Home Assistant integrieren kann. Dieser verwendet die SML und macht es uns dadurch sehr einfach, den Zählerstand in Home Assistant zu übertragen. Der Gaszähler konnte mit einem ESP32 und einem Reed-Schalter digitalisiert werden. Das war etwas komplizierter, aber auch das haben wir gemeinsam geschafft. Nun ist der Wasserzähler an der Reihe:

In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deinen Wasserverbrauch mit Home Assistant digitalisieren und automatisiert erfassen kannst. So hast du jederzeit den Überblick über deinen täglichen Wasserverbrauch, erkennst Lecks frühzeitig und kannst deinen Ressourcenverbrauch nachhaltig optimieren. Auch für diesen Zweck verwenden wir ein neues Tool. Es nennt sich AI on the Edge und ist – meiner Meinung nach – das mächtigste Tool in dieser Reihe. Es verwendet die ESP32-Cam und digitalisiert den Wasserzähler über Bilderkennung.

Die ESP32-CAM ist das Herzstück von diesem Projekt. Hierauf läuft die Software und die Datenverarbeitung.

Schritt 0: Die Einkaufsliste. Als Hardware benötigen wir den ESP32 mit Kamera. Diese gibt es oft als Paket zusammen und nennt sich dann ESP32-CAM. Mit ca. 10 Euro ist man am Start. Dann braucht ma neine Micro-SD-Karte mit max. 8 GB Speicher. Notfalls geht auch größer, man muss sie dann aber ggf. schrumpfen (siehe Schritt 2). Weiterhin benötigt man ein 5V-Netzteil, das vom Handy tut es hierbei auch schon.

Schritt 1: ESP32-CAM flashen. Das geht am über die Webconsole sehr einfach und schnell. Dazu den ESP mit USB-Kabel mit dem PC verbinden, mit Google Chrome oder Edge auf den Webseite der Konsole gehen und die Anweisung dort befolgen. Das ist gleich zu Beginn der kritische Punkt, da hier einiges nicht klappen kann.

Stolperstein 1: falscher COM-Port. Ich habe die Liste der verfügbaren COM-Ports beobachtet, während ich den ESP eingesteckt habe. COM11 kam neu hinzu –> das ist der richtige.

Stolperstein 2: Installation klappt nicht. Mögliche Ursachen, die bei mir auftragen: Falsches USB-Kabel. Ich hatte zuerst ein günstiges, das aber nur die Spannungsversorgung überträgt. Man braucht auch eines, das Daten Übertragen kann. Weitere Ursache für die nicht-funktionierende Installation: Der ESP ist schreibgeschützt. Entweder es gibt einen Button, den man während der Installation gedrückt halten muss, oder man muss GPIO 0 auf low ziehen. Glücklicherweise liegen GPIO 0 und GND direkt nebeneinander, sodass man einen Draht sehr einfach dagegen halten kann.

Schritt 2: Die SD-Karte vorbereiten. Dazu benötigt man eine SD-Karte mit max. 8 GB. Hatte ich nicht, darum habe ich – schweren Herzens – eine 64 GB Karte geopfert, und „geschrumpft“. Das geht unter Windows mit diskpart, bei Reddit gibt es eine gute Anleitung dafür. Auf die SD-Karte schiebt man nun die Daten aus Github und trägt in die wifi.ini seine Netzwerk-Zugangsdaten ein.

Schritt 3: Setup der Software. Was haben wir bisher? Firmware ist drauf, SD-Karte ist fertig und WLAN ist eingestellt. Wir können nun also auf die Weboberfläche zugreifen. Los gehts! Gib die IP-Adresse des Gerätes im Browser ein. (Schaut im Zweifel bei eurem Router nach, welche IP der ESP hat).

Der Setup ist sehr gut bebildert und erklärt. Es bleiben kaum Fragen offen. Und falls doch, gibt es einen Link zu weiteren Informationen.

Ein Setup begrüßt euch. Die Beschreibungen sind sehr ausführlich dort, darum beschränke ich mich auf ein paar Stichpunkte:

  1. Anpassen von Fokus und Reflektionen. Hier sieht man live das Bild aus der Kamera. Stellt die Helligkeit des Lichts so ein, dass man alle Zahlen gut lesen kann. Den Fokus der Kamera kann man anpassen, muss vorher aber evtl. ein Stück Kleber von der Linse entfernen. Das geht leicht mit einem Teppichmesser. Anschließend kann man die Linse rein- oder rausschrauben und somit den Fuks anpassen.
  2. Aufnahme eines Referenzfotos. Dieses Foto werden wir in den folgenden Schritten in seine Einzelteile zerlegen und die Software anlernen. Hier stellt sich heraus, ob das Bild geeignet ist. Dreht das Bild möglichst genau in die Horizontale, damit man alle Zahlen gut nebeneinander lesen kann. Das erleichtert später die Erkennung der Ziffern.
  3. Definition von zwei Ausrichtungspunkten. Sie definieren sozusagen das Koordinatensystem.
  4. ROI für Ziffern. Regions of Interest, so heißen die Bereiche, die später ausgelesen werden. Hier müssen also die Ziffern ausgewählt werden. Macht das sorgfältig!
  5. ROI für analoge Zeiger. Wasseruhren haben häufig Analogzeiger. Falls man sie nicht hat, kann man diesen Schritt überspringen.
  6. Zusätzliche Parameter, diese können später auch noch eingestellt werden.
  7. Abschluss der Einrichtung. Dieser Schritt beendet das Setup und speichert die Werte.
Das Referenzbild muss gut ausgerichtet sein, damit die Ziffern gut erkannt werden.

Schritt 4: Überprüfen der Einstellung. Nach dem Reboot landet man automatisch auf der Überblickseite des Controllers. Dort sieht man sowohl ein Foto des Zählers, als auch die digitalisierten Werte daraus. Überprüft, ob die Werte stimmen. Bei mir wurde beispielsweise eine 9 als 4 erkannt. Anpassen der Helligkeit hat das Problem behoben. Eine kleine Reflektion auf der Schreibe war die Ursache.

Schritt 5: Einbindung in Home Assistant. Falls noch nicht geschehen, sollte man in der Konfiguration das MQTT-Protokoll aktivieren. Dort findet sich auch die Funktion „Homeassistant Discovery“. Tragt also die Zugangsdaten zum MQTT-Broker ein. Wählt außerdem aus, dass es sich um ein Watermeter handelt, mit einer Einheit die von Home Assistant unterstützt wird. Startet den ESP neu, ihr werdet dazu aufgefordert.

Im Webinterface von AI on the Edge stellt man die Home Assistant Discovery ein und wählt als „Meter Type“ das „Watermeter“ aus. Dadurch lässt sich der Wasserzähler im Home Assistant leicht ins Energie-Dashboard aufnehmen.

In Home Assistant wird die Wasseruhr nun unter „Einstellungen“, „Geräte & Dienste“ und „MQTT“ aufgelistet. Seht mal nach, ob die Werte korrekt ankommen. Falls ja, defenieren wir es noch als „Wasserzähler“: „Einstellungen„, „Dashboards„, „Energie„. Dort fügt man einen neuen Wasserzähler hinzu und wählt „value“ vom „watermeter„.

In Home Assistant den Wasserzähler ins Energiedashboard hinzufügen

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Firefox hat ein neues Maskottchen: Kit

Mozilla hat Kit vorgestellt, das neue Firefox-Maskottchen. Dieses zeigt sich auch jetzt schon in Firefox und in Form von Fan-Artikeln.

Auf einer neuen Landing Page der Firefox-Website hat Mozilla Kit mit den folgenden Worten vorgestellt:

Neuer Freund an Bord

Firefox bekommt einen frischen Look und du siehst es zuerst. Kit ist unser neues Maskottchen und dein Begleiter durch ein Internet, das privat, offen und wirklich deins ist.

Wer das Hintergrund-Bild der Firefox-Startseite anpassen möchte, findet bereits jetzt eine neue Firefox-Kategorie mit sechs neuen Hintergrundbildern, die auch Kit zeigen. Diese wurden via Remote-Einstellungen unabhängig von einem bestimmten Firefox-Update aktiviert. Außerdem wurde Mozillas Merchandise-Shop um Artikel mit Kit erweitert.

Hintergrundbild mit Kit für Firefox-Startseite

Das Ganze steht in Zusammenhang mit einem „Brand Refresh“ (Link 1, Link 2), der im Februar 2026 mit Erscheinen von Firefox 148 umgesetzt werden soll.

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Jean-Baptiste Kempf erhält den European SFS Award 2025

Die FSFE und LUG BZ haben den Präsidenten und Kernentwickler von VLC mit einem europäischen Preis für sein langjähriges Engagement geehrt. Aus einer Studenteninitiative wurde dank seiner stetigen Arbeit einer der meistgenutzten Mediaplayer mit Milliarden von Nutzern weltweit.

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GNOME 50 entfernt den Code für X11

Auch wenn uns X11 noch einige Jahre begleiten wird, schwenken zunehmend Distributionen und Desktops auf Wayland um. Mit GNOME 50 verschwindet X11 komplett aus der GNOME Shell.

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Flatpak 1.17 – das steht uns bevor

Nach einer längeren Entwicklungsphase meldet sich Flatpak eindrucksvoll zurück. Sebastian Wick von Red Hat hat kürzlich Einblicke in die Arbeit am beliebten Linux-Sandboxing-Framework gegeben. Die Pre-Release-Version 1.17 markiert die erste Aktualisierung seit sechs Monaten und startet eine neue instabile Serie und beerbt Version 1.16.1. Wick räumte ein, dass Flatpak Anfang 2025 eine eher ruhige Phase […]

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SUSE Linux Enterprise Server 16: KI und langfristige Enterprise Stabilität

SUSE hat die allgemeine Verfügbarkeit von Linux Enterprise Server 16 (SLES 16) bekanntgegeben. Die neue Version setzt Maßstäbe für Enterprise Linux. Sie bietet eine stabile Grundlage für die IT der nächsten Dekade. Erstmals integriert SUSE ein Agentic-KI-Framework direkt in das Betriebssystem. Die Lösung soll Infrastrukturmanagement vereinfachen, Kosten senken und Prozesse beschleunigen. Administratoren profitieren von automatisierter […]

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Red Hat startet souveränen Support für alle EU-Staaten

Red Hat hat einen neuen Service angekündigt: Red Hat Confirmed Sovereign Support. Er richtet sich an Unternehmen in allen 27 Mitgliedstaaten der EU. Ziel ist es digitale Souveränität zu fördern. Der Support wird ausschließlich von EU-Bürgern erbracht und lokal innerhalb der EU bereitgestellt. Das Unternehmen betont, dass echte digitale Souveränität nur mit Open Source möglich […]

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Flatpak 1.17 bringt neuen Schub ins Projekt

Das Flatpak-Projekt schien in letzter Zeit in einer Krise zu stecken. Entwickler verließen das Projekt und die Entwicklung stagnierte. Mit Flatpak 1.17 scheint jetzt ein Wendepunkt erreicht zu sein.

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Ubuntu Summit 2025: Snap-Pakete, KI und neue Partnerschaften prägen das Bild

Beim diesjährigen Ubuntu Summit in London zeigte sich, wie stark Canonical das Linux-Ökosystem weiterhin prägt. Mehrere Unternehmen stellten Projekte vor, die sich direkt auf Ubuntu stützen, oft verbunden mit der Integration von Snap-Paketen, die die Verteilung und Wartung von Anwendungen deutlich vereinfachen sollen. Damit festigt Ubuntu seine Rolle als zentrale Plattform im offenen Softwareumfeld. Ein […]

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