Lese-Ansicht

Mit Open Source zum Erfolg: Impulspapier mit Vorschlägen für den Deutschland-Stack

Das Digitalministerium von Schleswig-Holstein hat ein Impulspapier veröffentlicht, in dem konkrete Umsetzungsvorschläge für den von der Bundesregierung geplanten Deutschland-Stack gemacht werden. Dem Papier zufolge sind Open Source Software und Kooperation die Basis für einen interoperablen, leistungsfähigen und digital souveränen Deutschland-Stack. Die Open Source Business Alliance sowie einige Verbandsmitglieder waren an der Erarbeitung des Papiers beteiligt.

Quelle

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Programm der Kielux steht

Das Programm für die 25. Kieler Open Source und Linux Tage (Kielux) am 19. und 20. September 2025 und des Linux Presentation Day am 18. September 2025 steht fest.

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Kielux 2025

Das Programm der 23. Kieler Open Source und Linux Tage ist da. Inklusive des LPD, findet sie vom 18. bis zum 20.9.2025 statt.

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Gimp 3.0.4: 3D-Text

Ansprechender 3D-Text ist auch im Gimp 3.04 kein Hexenwerk. Wie ich entdeckt habe, geht das mit einer GEGL-Operation relativ einfach.

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VirtualBox 7.2 veröffentlicht: Mehr Leistung und bessere ARM-Unterstützung

Die Virtualisierungssoftware VirtualBox startet mit Version 7.2 eine neue Entwicklungsreihe. Die Open-Source-Lösung bringt zahlreiche Verbesserungen für verschiedenste Systeme. Nutzer dürfen sich auf neue Funktionen, ein überarbeitetes Design und breitere Kompatibilität freuen. Ein besonderes Highlight ist die deutlich verbesserte Unterstützung für ARM-Systeme. Windows auf ARM kann nun ARM-basierte virtuelle Maschinen direkt ausführen. Auch Windows-11-Gäste für ARM […]

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Und schon wieder ist eine FrOSCon vorbei

Am 16. und 17. August 2025 fand die 20. Free and Open Source Conference (FrOSCon) an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin statt.

Ich möchte mich ganz herzlich beim Orga-Team, C3VOC, allen helfenden Händen, Ausstellern, Vortragenden und Besucher:innen bedanken, die dieses Wochenende zu einem schönen Erlebnis gemacht haben.

Es folgt mein kurzer, ganz persönlicher Konferenzbericht.

Anreise am Freitag Nachmittag

Ich hatte am Freitag frei und konnte daher entspannt mit dem Auto bereits am Nachmittag anreisen. Kurz nach meiner Ankunft in Siegburg konnte ich dann schon Dirk, Sujeevan und ein neues Gesicht begrüßen. An dem neuen Gesicht hängt eine Person namens Gerald dran. Gerald, es freut mich dich kennen gelernt zu haben.

Wir sind in Siegburg ein Eis essen gegangen, haben das tolle Wetter genossen und uns mental auf das Abendessen vorbereitet, wo sich Ulf und Andreas zu uns gesellten.

Essen gut, Gespräche gut, Freitag gut.

Samstag – FrOSCon Tag 1

Am Samstag konnte ich dann auch Christoph und Christian begrüßen, die ich ebenfalls schon viel zu lange nicht mehr gesehen habe. Nach einer kurzen Begrüßung schwärmten wir aus und erkundeten die verschiedenen Stände.

Am Stand des Fedora & CentOS Projekts habe ich erstmalig meine Arbeitskolleginnen Julia Bley und Aleksandra Fedorova getroffen. Ich freue mich immer andere Red Hatter zu treffen, welche durch ihre Beiträge Community-Konferenzen unterstützen. Beide haben auch direkt mir Unterstützung angeboten, da ich bei einer der nächsten Konferenzen gerne einmal vorstellen möchte, wie aus Fedora und CentOS Stream ein Red Hat Enterprise Linux Release entsteht.

Kaum habe ich mich umgedreht, habe ich mit Armin Warda und Christoph Görn gleich noch zwei weitere Red Hatter getroffen. Hier muss irgendwo ein Nest sein. Schön auch euch mal wiedergesehen zu haben. :-)

Das Vortragsprogramm hielt dieses Jahr einige interessante Vorträge für mich bereit. So hörte ich um 10:00 Uhr zuerst OpenCloud: Unsere Learnings für eine einfache, stabile Filecloud (Link zur Aufzeichnung) von Tobias Baader und Klaas Freitag. An dieser Stelle nochmals Danke für euren tollen Vortrag und die guten Gespräche, die wir anschließend noch geführt haben. Ich freue mich, wenn wir in Kontakt bleiben.

Verpasst habe ich leider AI slop attacks on the curl project von Daniel Stenberg. Ich werde mir aber auf jeden Fall die Aufzeichnung ansehen, da ich nur Gutes über diesen Vortrag gehört habe.

Um 14:30 habe ich den OpenVox Vortrag (Link zur Aufzeichnung) von und mit Martin Alfke gehört. Es hat mich gefreut zu hören, dass die Foreman und OpenVox Communities offenbar gut zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Sie tragen somit dazu bei, dass ein etabliertes Konfigurations-Management-Werkzeug weiterhin frei bleibt und nicht hinter einer proprietären Lizenz verschwindet.

Schießlich war ich um 17:00 Uhr mit meinem Vortrag Bootable Containers (Link zur Aufzeichnung; PDF zum Download) dran. Danke an alle Hörer:innen für euer Interesse und eure Aufmerksamkeit. An dieser Stelle gehen Grüße raus an meinen Kollegen Andreas Bleischwitz. Danke für den Post-Talk-QA und schön auch dich mal wiedergesehen zu haben.

Der 1. Tag klang mit dem Social Event aus. ich habe den innenhof der Hochschule schon lange nicht mehr so voll erlebt. Es war wirklich sehr schön.

Sonntag – FrOSCon Tag 2

Ich hatte schlecht geschlafen. Zum Glück gab es im Hotel einen guten Kaffee, der mich auf die Beine brachte.

Auf der FrOSCon führte mein erster Weg nochmals zu Klaas von OpenCloud. Ich hatte versprochen ihnen Informationen zum Red Hat Partnerprogramm zu senden und brauchte noch eine E-Mail-Adresse, um diese Aufgabe direkt abschließen zu können. Ich freue mich, wenn ich euch in der Zukunft als Partner in unserem Ecosystem Catalog finden kann und wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg mit eurem Projekt.

Als nächsten möchte ich mich bei Susanne Schütze für den Vortrag Festplattenverschlüsselung mithilfe vom TPM 2.0 (Link zur Aufzeichnung) bedanken. Dieser war nicht nur unterhaltsam sondern auch sehr informativ. Du ersparst mir damit, selbst durch etliche Kaninchenbauten zu kriechen. Vielen Dank für deinen Vortrag!

Ebenfalls informativ fand ich den Vortrag Delegate authentication and a lot more to Keycloak with OpenID Connect (Link zur Aufzeichnung) von Alexander Schwarz. Ich muss mich aufgrund anderer Projekte beherrschen, hier direkt ein neues Wochenendprojekt zu starten. ;-)

Und ein weiteres Dankeschön geht raus an Dirk für seinen Vortrag Vom Techniker zum Leader (Link zur Aufzeichnung). Danke, dass wir an deiner Erfahrung teilhaben durften.

Damit war ein tolles Wochenende mit guten Vorträgen und tollen Menschen auch schon wieder vorbei. Es hat mir große Freude bereitet dabei gewesen zu sein und ich freue mich auf ein Wiedersehen, vielleicht schon im nächsten Jahr am 15. und 16. August 2026. Save the date!

Links zu weiterführenden Informationen der Projekte

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Updo – Website Monitoring Tool

Sobald man eine Webseite professionell betreibt, ist Monitoring Pflicht. Updo erledigt den Job mit vielfältigen Konfigurationen für diverse Anforderungen auf der Kommandozeile.

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Support-Aus für Windows 10: Diese 5 Optionen hast Du jetzt

Wusstest Du schon, dass der Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 endet? Danach gibt es keine weiteren Updates mehr. Dein System bleibt gegenüber gefunden Sicherheitslücken künftig ungeschützt. Es besteht also dringend Handlungsbedarf. In diesem Beitrag zeige ich Dir fünf Lösungswege. Dabei gehen wir auf folgende Optionen ein: Zu den ersten drei Punkten gibt […]

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Schweiz: Demokratie statt Überwachungsstaat

Heute wurden in Bern über 15’000 Unterschriften gegen die geplante Verschärfung der Überwachungsverordnung an Bundesrat Beat Jans übergeben. Die beteiligten Organisationen warnen vor einem massiven Angriff auf Grundrechte, Datenschutz und digitale Freiheit und fordern den sofortigen Stopp der Pläne.

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FFmpeg 8.0 integriert Whisper-AI

Immer häufiger wird – mehr oder weniger sinnvoll – KI in Anwendungen integriert. Das nächste Woche erwartete Release von FFmpeg 8.0 integriert die Whisper-KI von OpenAI, um Audioinhalte lokal in Text umzuwandeln.

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GNOME 48.4 veröffentlicht: Neue Wartungsversion bringt spürbare Verbesserungen

Das GNOME-Projekt hat mit Version 48.4 ein weiteres Wartungsupdate für die Desktopumgebung GNOME 48 „Bengaluru“ veröffentlicht. Rund fünf Wochen nach dem vorherigen Update bringt die neue Version eine Reihe gezielter Korrekturen und Optimierungen mit sich. Ziel ist es, die Stabilität und Alltagstauglichkeit weiter zu erhöhen. Eine der auffälligsten Neuerungen betrifft die Update-Benachrichtigungen der GNOME-Software-Anwendung. In […]

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Richtigstellung zur Berichterstattung über angeblich hohe CPU-Auslastung durch KI-Funktionen für Tab-Gruppen in Firefox

In den letzten Tagen haben einige Medien über eine angeblich hohe CPU-Auslastung auf Grund von KI-Funktionen für die Tab-Gruppen in Firefox berichtet. Das Ganze basierte auf den falschen Behauptungen, die im Rahmen eines Clickbait-Artikels aus dem englischsprachigen Raum verbreitet worden sind. Obwohl mittlerweile bekannt ist, dass die Aussagen nicht stimmen, sucht man Richtigstellungen häufig vergeblich. Dieser Artikel klärt über die fehlerhafte Berichterstattung anderer Medien auf und berichtet, was tatsächlich stimmt.

Die Quelle der falschen Behauptungen

Am 9. August hat das im englischsprachigen Raum populäre IT-Portal Neowin einen Artikel veröffentlicht, in welchem es hieß, dass KI-Funktionen für die Tab-Gruppen angeblich eine hohe CPU-Auslastung verursachten. Mehr noch: Der Artikel nutzte die Überschrift direkt für populistische Aussagen wie angeblichen „KI Bloat“ in Firefox und dass Mozilla „unter Beschuss“ seiner Nutzer stünde. Dies ist bereits die erste sogenannte „Red Flag“, die anderen Medien zwingend hätte auffallen müssen. Ein seriöses Medium würde bei den Fakten bleiben. Bei einer Seite, die ohne Werbeblocker mehr Werbung als redaktionellen Inhalt anzeigt, liegt die Vermutung nahe, worauf Neowin primär abzielt: Es geht um sogenannten Clickbait, sprich die Nutzer durch reißerische Überschriften auf die Website zu locken, um damit die Werbeeinnahmen zu maximieren, nicht um eine neutrale Berichterstattung im besten Sinne der Leser. Anders ist eine solche Herangehensweise nicht zu erklären.

Über angeblichen „Bloat“ und „Beschuss“ der Nutzer

Fakt ist: Der gesamte Artikel beruhte auf Mutmaßungen weniger Nutzer und die einzige Quelle dafür war die Plattform Reddit, die – freundlich formuliert – nicht gerade für Zurückhaltung seiner Nutzer bekannt ist und auf der jeder alles behaupten kann. Wobei man fairerweise sagen muss, dass es gerade für Reddit sogar nur wenige bestätigende Kommentare gab. Das kennt man von anderen Themen auch ganz anders. Von „unter Beschuss“ konnte also beim besten Willen nicht die Rede sein.

Was den vermeintlichen „Bloat“ betrifft: KI-Funktionen sind ein kontroverses Thema. Einige Nutzer reagieren reflexartig und bekommen bereits vom Lesen des Begriffes einen sprichwörtlichen Ausschlag. Andere Nutzer wollen möglichst viele „smarte“ Funktionen in ihrem Browser haben. Und zwischen diesem Schwarz und Weiß gibt es jede erdenkliche Art von Grauton. Mozilla entwickelt mit Firefox ein Produkt für die Massen und muss möglichst viele unterschiedliche Bedürfnisse abdecken, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Aber für ausnahmslos alle KI-Features in Firefox gilt: Sie sind optional. Keinem Firefox-Nutzer wurden jemals KI-Funktionen aufgezwungen. Und für alle, die das wollen, ist es schön, wenn es entsprechende Möglichkeiten gibt. Unabhängig davon, wie man selbst zu bestimmten Funktionen steht (und das gilt ausdrücklich nicht nur für KI-Funktionen, sondern für ausnahmslos alle Funktionen!), sollte man es seinen Mitmenschen gönnen, wenn sie gewünschte Funktionen nutzen können, auch wenn man selbst keinen Bedarf hat.

Um welche Funktion ging es angeblich und wen hätte es überhaupt betroffen? (Spoiler: Keine deutschsprachigen Nutzer)

Tab-Gruppen sind ein relativ neues Feature seit Firefox 137 und waren bis dahin eines der meistgewünschten Funktionen der Firefox-Nutzer, basierend auf Mozillas Community-Plattform Mozilla Connect. Mit Firefox 141 hat Mozilla die Ausrollung von optionalen KI-Funktionen für Tab-Gruppen in Firefox begonnen. Konkret geht es dabei um das Vorschlagen von Namen für Tab-Gruppen sowie anderer geöffneter Tabs für bestehende Tab-Gruppen.

Irritierend an der Berichterstattung im deutschsprachigen Raum ist vor allem auch die Tatsache, dass diese KI-Funktionen für Nutzer mit einem nicht englischsprachigen Firefox standardmäßig überhaupt nicht verfügbar sind und der Umstand, dass das damit den Großteil der Leser überhaupt nicht betrifft, nicht einmal erwähnt worden ist; Anders als auf diesem Blog, wo man darüber bei der Vorstellung der Neuerungen von Firefox 141 informiert worden war.

Aber was ist denn nun die Wahrheit?

Tatsächlich gab es ein Problem mit einer erhöhten CPU-Auslastung und Mozilla hat dieses Problem auch schon untersucht und gelöst. Tab-Gruppen respektive KI-Funktionen für diese hatten damit aber überhaupt nichts zu tun.

Ursache war ein anderes neues Feature, welches die Suche bereits besuchter Websites in der Adressleiste verbessern soll. Ein Nutzer, der beispielsweise die Website nba.com besucht hat, würde diese bisher nicht wiederfinden, wenn er sich nur an den Begriff „Basketball“ erinnert, da dieser Begriff weder in der URL noch im Seitentitel vorkommt. Mit der neuen vektorbasierten Suche würde die Seite trotzdem gefunden werden.

Und wen betrifft das? (Spoiler: Nur wenige Nutzer und mittlerweile niemanden mehr)

Diese Neuerung wurde ebenfalls schrittweise ausgerollt, aber erst für einen ganz kleinen Teil der Nutzer. Voraussetzung hierfür war Firefox 141.0.2 oder höher, Firefox in englischer Sprache, Großbritannien oder Kanada als Region des Anwenders, ein System mit 64-Bit-CPU sowie mindestens 8 GB RAM. Niemand sonst hatte dieses Feature standardmäßig aktiviert.

Die Performance-Probleme waren in den bisherigen Tests, zu denen Mozilla seine Community bereits am 1. Juli eingeladen hatte, nicht gemeldet worden. Nach dem jüngsten Feedback hat sich Mozilla die Probleme angesehen, die Ausrollung umgehend gestoppt und die CPU-Auslastung durch mehrere Maßnahmen drastisch reduzieren können. Ein entsprechender Patch ist auch schon für Firefox 143 gelandet.

Richtigstellungen?

Neowin hat zumindest seinen Artikel um ein Update ergänzt. Dies ist besser als nichts, wenn auch die Veröffentlichung einer ordentlichen Richtigstellung samt Entschuldigung für die Verbreitung von Fehlinformationen angebracht wäre. Auf vielen Seiten, die sich auf den Neowin-Artikel beziehen, findet man nicht einmal das und es werden weiterhin falsche Dinge behauptet. Wer einen solchen Artikel findet, kann nun zumindest auf diesen Artikel verweisen.

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