Ubuntu hat massive Probleme beim Upgrade auf 24.04.1
Updates von einer Ubuntu-LTS-Version auf die nächste waren noch nie problemlos. Auch dieses Mal häufen sich Berichte von Anwendern, bei denen die Aktualisierung schiefgegangen ist.
Updates von einer Ubuntu-LTS-Version auf die nächste waren noch nie problemlos. Auch dieses Mal häufen sich Berichte von Anwendern, bei denen die Aktualisierung schiefgegangen ist.
Im Rahmen des Projektes zur “Codeanalyse von Open Source Software” (CAOS 2.0) hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Kommunikationssoftware Matrix und…
In diesem Beitrag erkläre ich kurz, was Ansible Lint ist und demonstriere dessen Anwendung am Beispiel meiner Ansible Collection tronde/nextcloud.
Er richtet sich primär an Personen, die mit Ansible Lint noch nicht vertraut sind. Linting-Profis werden vermutlich keine neuen Erkenntnisse gewinnen.
Lint (englisch für „Fussel“) ist eine Software zur statischen Code-Analyse. Davon abgeleitet hat sich das Verb linten (englisch to lint) für das Durchführen der statischen Code-Analyse etabliert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lint_(Programmierwerkzeug)
Dem obigen Zitat und der Projektdokumentation folgend, ist Ansible Lint dementsprechend ein Werkzeug zur statischen Code-Analyse von Ansible Playbooks, Roles und Collections. Mit der Anwendung dieses Werkzeugs auf die eigenen Ansible-Inhalte kann sichergestellt werden, dass diese gängigen Konventionen und Standards entsprechen.
Die Dokumentation beschreibt verschiedene Installationsverfahren. Ich habe ansible-lint als Bestandteil der Ansible Development Tools (ADT) installiert. Dies ist ein Werkzeugkasten mit weiteren Programmen wie z.B. `ansible-core` und Ansible Molecule, welche ich für die Entwicklung meiner Ansible Collection nutze.
Auf meiner Fedora Workstation habe ich die ADT wie folgt installiert:
~]$ mkdir venv
~]$ cd venv
venv]$ ]$ python -m venv adt
venv]$ source adt/bin/activate
(adt) venv]$ pip install pip --upgrade
Requirement already satisfied: pip in ./adt/lib64/python3.12/site-packages (23.3.2)
Collecting pip
Using cached pip-24.2-py3-none-any.whl.metadata (3.6 kB)
Using cached pip-24.2-py3-none-any.whl (1.8 MB)
Installing collected packages: pip
Attempting uninstall: pip
Found existing installation: pip 23.3.2
Uninstalling pip-23.3.2:
Successfully uninstalled pip-23.3.2
Successfully installed pip-24.2
(adt) venv]$ pip install ansible-dev-tools
Collecting ansible-dev-tools
Using cached ansible_dev_tools-24.7.2-py3-none-any.whl.metadata (11 kB)
… Ausgabe gekürzt
(adt) venv]$ adt --version
ansible-builder 3.1.0
ansible-core 2.17.3
ansible-creator 24.7.1
ansible-dev-environment 24.7.0
ansible-dev-tools 24.7.2
ansible-lint 24.7.0
ansible-navigator 24.8.0
ansible-sign 0.1.1
molecule 24.8.0
pytest-ansible 24.8.0
tox-ansible 24.8.0
Ansible Lint liefert eine ganze Reihe von Profilen mit, welche Autoren unterstützen, die Code-Qualität schrittweise zu verbessern. Der Befehl ansible-lint --list-profiles gibt die verfügbaren Profile mit einer Beschreibung aus.
Ich werde im Folgenden mit dem Profil shared arbeiten, welches für Autoren gedacht ist, die ihre Collection auf https://galaxy.ansible.com veröffentlichen möchten.
Bevor es zur Sache geht, wechsel ich in das Projektverzeichnis meiner Ansible Collection und erstelle einen neuen Branch, mit dem Befehl git checkout -b lint. Die in meinem Repo vorhandene Datei .ansible-lint-ignore lösche ich, da ich im folgenden alle Fehler und Regelverstöße sehen möchte. Zu Beginn stellt sich mein Arbeitsverzeichnis wie folgt dar:
(adt) nextcloud]$ git status
On branch lint
Changes not staged for commit:
(use "git add/rm <file>..." to update what will be committed)
(use "git restore <file>..." to discard changes in working directory)
deleted: .ansible-lint-ignore
no changes added to commit (use "git add" and/or "git commit -a")
Das Programm ansible-lint besitzt mit der Option --fix die Fähigkeit, Fehler automatisch zu korrigieren und auch YAML-Dateien neu zu formatieren. Der folgende Code-Block umfasst die gekürzte Ausgabe, wenn das Kommando ansible-lint --profile=shared --fix im Arbeitsverzeichnis ausgeführt wird.
(adt) nextcloud]$ ansible-lint --profile=shared --fix
WARNING Listing 37 violation(s) that are fatal
galaxy[no-changelog]: No changelog found. Please add a changelog file. Refer to the galaxy.md file for more info.
galaxy.yml:1
var-naming[pattern]: Variables names should match ^[a-z_][a-z0-9_]*$ regex. (NC_HTML) (vars: NC_HTML)
roles/backup_restore_nextcloud/defaults/main.yml:4
…
risky-file-permissions: File permissions unset or incorrect.
roles/backup_restore_nextcloud/tasks/main.yml:18 Task/Handler: Copy backup files to container host
no-changed-when: Commands should not change things if nothing needs doing.
roles/backup_restore_nextcloud/tasks/main.yml:40 Task/Handler: Import tarball contents into an existing podman volume
no-changed-when: Commands should not change things if nothing needs doing.
roles/backup_restore_nextcloud/tasks/main.yml:54 Task/Handler: Export podman volumes to tarballs
var-naming[pattern]: Variables names should match ^[a-z_][a-z0-9_]*$ regex. (MYSQL_DATABASE) (vars: MYSQL_DATABASE)
roles/deploy_nextcloud_with_mariadb_pod/defaults/main.yml:13
…
Read documentation for instructions on how to ignore specific rule violations.
Modified 6 files.
Rule Violation Summary
count tag profile rule associated tags
33 var-naming[pattern] basic idiom
1 risky-file-permissions safety unpredictability
1 galaxy[no-changelog] shared metadata
2 no-changed-when shared command-shell, idempotency
Failed: 37 failure(s), 0 warning(s) on 25 files. Profile 'shared' was required, but 'min' profile passed.
Obige Ausgabe:
galaxy[no-changelog]: No changelog found. Please add a changelog file. Refer to the galaxy.md file for more info.risky-file-permissions: File permissions unset or incorrect.no-changed-when: Commands should not change things if nothing needs doing.var-naming[pattern]: Variables names should match ^[a-z_][a-z0-9_]*$ regex.ansible-lint Änderungen an 6 Dateien vorgenommen hatMit git diff verschaffe ich mir einen Überblick, welche Änderungen ansible-lint vorgenommen hat. Dies sind in meinem Fall:
Als Nächstes sehe ich mir die übrigen Fehler der Reihe nach an. Die Dokumentation beinhaltet eine Übersicht mit Beschreibungen der einzelnen Regeln. Dies ist nützlich, wenn der kurze Text in der Ausgabe von ansible-lint nicht ausreichend ist.
galaxy[no-changelog]: No changelog found. Please add a changelog file.Unter Galaxy: Changelog Details finden sich Hinweise, wie dieser Fehler zu beheben ist. Ich erstelle die leere Datei CHANGELOG.md im Wurzelverzeichnis meiner Collection und der Fehler ist abgestellt.
Natürlich werde ich diese Datei zukünftig nutzen, um die wichtigsten Änderungen zu dokumentieren. ;-)
risky-file-permissions: File permissions unset or incorrect.Auch hier habe ich kurz in der Dokumentation unter risky-file-permissions nachgesehen. Den Fehler habe ich abgestellt, indem ich den Parameter mode: 0600 zum Task hinzugefügt habe.
Dies war ein Flüchtigkeitsfehler, wie er häufig passieren kann, wenn man seinen Code nicht konsequent überprüft. Ohne den Dateimode explizit zu setzen, kann dies zu unvorhersehbaren bzw. überraschenden Verhalten führen.
no-changed-when: Commands should not change things if nothing needs doing.An zwei Stellen bin ich leider nicht herumgekommen, das ansible.builtin.command Modul zu verwenden, da kein natives Modul für diese Aufgabe existiert. Betrachtet man sich die beiden Tasks fällt auf, dass diese jedes Mal Daten verarbeiten werden. Sie sind nicht idempotent. Im Ergebnis können sie erfolgreich sein oder fehlschlagen, aber sie werden immer Daten verarbeiten und dadurch ändern.
41 - name: Import tarball contents into an existing podman volume
42 ansible.builtin.command:
43 cmd: |
44 podman volume import
45 {{ item }} {{ backup_restore_nextcloud_import_path }}/{{ item }}.tar
46 loop:
47 - "{{ NC_HTML }}"
48 - "{{ NC_APPS }}"
49 - "{{ NC_CONFIG }}"
50 - "{{ NC_DATA }}"
51 - "{{ MYSQL_DATA }}"
52
53 # I need to use the command module as the volume module lacks the functionality
54 # to export podman volumes.
55 - name: Export podman volumes to tarballs
56 ansible.builtin.command:
57 cmd: podman volume export {{ item }} --output {{ backup_restore_nextcloud_export_path }}/{{ item }}.tar
58 loop:
59 - "{{ NC_HTML }}"
60 - "{{ NC_APPS }}"
61 - "{{ NC_CONFIG }}"
62 - "{{ NC_DATA }}"
63 - "{{ MYSQL_DATA }}"
64 tags:
65 - never
66 - backup
Um herauszufinden, wie ich ansible-lint zufriedenstellen kann, schaue ich wieder in der Doku unter no-changed-when nach. Nach der dortigen Beschreibung ist mein Fehler, dass ich den Rückgabewert des Kommandos nicht behandel. Daher registriere ich nun eine Variable je Task, die die Task-Ausgabe aufnimmt und prüfe den Rückgabewert. Ist der Rückgabewert gleich 0 wird der Task-Status auf changed gesetzt, ist der Rückgabewert ungleich 0 wird der Status entsprechend auf failed gesetzt. Das ganze sieht nun wie folgt aus:
41 - name: Import tarball contents into an existing podman volume
42 ansible.builtin.command:
43 cmd: |
44 podman volume import
45 {{ item }} {{ backup_restore_nextcloud_import_path }}/{{ item }}.tar
46 register: __import_tar_output
47 changed_when: __import_tar_output.rc == 0
48 failed_when: __import_tar_output.rc != 0
49 loop:
50 - "{{ NC_HTML }}"
51 - "{{ NC_APPS }}"
52 - "{{ NC_CONFIG }}"
53 - "{{ NC_DATA }}"
54 - "{{ MYSQL_DATA }}"
55
56 # I need to use the command module as the volume module lacks the functionality
57 # to export podman volumes.
58 - name: Export podman volumes to tarballs
59 ansible.builtin.command:
60 cmd: podman volume export {{ item }} --output {{ backup_restore_nextcloud_export_path }}/{{ item }}.tar
61 register: __import_tar_output
62 changed_when: __import_tar_output.rc == 0
63 failed_when: __import_tar_output.rc != 0
64 loop:
65 - "{{ NC_HTML }}"
66 - "{{ NC_APPS }}"
67 - "{{ NC_CONFIG }}"
68 - "{{ NC_DATA }}"
69 - "{{ MYSQL_DATA }}"
70 tags:
71 - never
72 - backup
Collection-intern verwendete Variablen leite ich mit zwei Unterstrichen (‚_‘) ein, um mir zu verdeutlichen, dass diese nicht durch den Nutzer gesetzt werden und daher auch nicht im README.md oder defaults/main.yml dokumentiert sind.
var-naming[pattern]: Variables names should match ^[a-z_][a-z0-9_]*$ regex.Hier brauche ich nicht weiter nachzuschlagen. Ich verstoße gegen diese Regel, da ich meine Variablen-Namen großgeschrieben habe. Die Ausgabe von ansible-lint zeigt dies deutlich:
var-naming[pattern]: Variables names should match ^[a-z_][a-z0-9_]*$ regex. (NC_HTML) (vars: NC_HTML)
roles/backup_restore_nextcloud/defaults/main.yml:4
Diese Meldungen lassen sich mit folgendem Bash-Einzeiler abstellen:
$ for text in $(cut -d':' -f 1 roles/deploy_nextcloud_with_mariadb_pod/defaults/main.yml | grep -v '^$\|^#\|---'); do find roles -type f -iname "*.yml" | xargs sed -i -e "s/$text/\L&/g"; done
Aus verschiedenen Gründen hebe ich mir die Überarbeitung für später auf und nutze die Meldung, um zu demonstrieren, wie man ansible-lint dazu bringt, bestimmte Fehler zu ignorieren.
Um Regeln für ausgewählte Dateien zu ignorieren, spezifiziert man den jeweiligen Dateinamen und den Namen der Regel in der Datei .ansible-lint-ignore, welche im Wurzelverzeichnis der Collection erstellt wird:
nextcloud]$ cat .ansible-lint-ignore
roles/deploy_nextcloud_with_mariadb_pod/defaults/main.yml var-naming[pattern]
roles/backup_restore_nextcloud/defaults/main.yml var-naming[pattern]
Damit habe ich alle Probleme, die im ersten Durchlauf von ansible-lint gefunden wurden, adressiert. Ein zweiter Durchlauf zeigt das Ergebnis meiner Arbeit:
(adt) nextcloud]$ ansible-lint --profile=shared
WARNING Listing 33 violation(s) marked as ignored, likely already known
var-naming[pattern]: Variables names should match ^[a-z_][a-z0-9_]*$ regex. (NC_HTML) (vars: NC_HTML) (warning) # ignored
roles/backup_restore_nextcloud/defaults/main.yml:4
…Ausgabe gekürzt
WARNING Listing 1 violation(s) that are fatal
yaml[octal-values]: Forbidden implicit octal value "0600"
roles/backup_restore_nextcloud/tasks/main.yml:22
Read documentation for instructions on how to ignore specific rule violations.
Rule Violation Summary
count tag profile rule associated tags
1 yaml[octal-values] basic formatting, yaml
Failed: 1 failure(s), 33 warning(s) on 27 files. Profile 'shared' was required, but 'min' profile passed.
Die ignorierten Regelverstöße werden als Warnung weiterhin ausgegeben, nehmen jedoch keinen Einfluss auf die abschließende Bewertung. Dafür habe ich einen neuen Fehler (yaml[octal-values]) eingebaut. Nach dem aktuellen Regelwerk erfordern oktale Werte ein explizites Quoting, um als Strings verarbeitet zu werden.
Nachdem ich das Problem mit mode: '0600' behoben habe, endet ein weiterer Lauf von ansible-lint schlussendlich mit:
Passed: 0 failure(s), 33 warning(s) on 27 files. Profile 'shared' was required, but 'production' profile passed.
Damit erfüllt meine Collection aktuell sogar die Anforderungen des nächst höheren Profils production; allerdings nur, weil ich einige Regeln bewusst ignoriere. Daher ist aktuell noch nicht sichergestellt, dass meine Collection tatsächlich bei einem Import auf Ansible Galaxy akzeptiert wird.
Ich persönlich führe ansible-lint gern in einem eigenständigen Schritt aus. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dies in den verwendeten Editor, die genutzte IDE oder Molecule zu integrieren und bei Änderungen automatisch laufen zu lassen.
Ich freue mich, wenn euch dieser Artikel gefallen hat.
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Interessanter Gegentrend: Während ich vor ziemlich genau einem Jahr über das zu der Zeit aktuellste Beispiel HashiCorp schrieb, wo eine Umstellung auf BSL-artige Lizenzen erfolgte, scheint es wohl auch einige Kandidaten zu geben, die wieder auf OSI-genehmigte Lizenzen umstellen. So verkündete Elastic am vergangenen Donnerstag, das sie wieder mit ihrer Suchmaschinensoftware Elasticsearch "Open Source" werden möchten, indem sie die AGPL als Lizenzoption aufnehmen.
Hier einmal der Hintergrund bis jetzt, so wie es auf mich als externen Beobachter wirkte: Open Source hat es im Zeitalter der Cloud recht schwer, wenn man damit Geld verdienen möchte (um z. B. die Entwicklung zu finanzieren!). Das verbreitete Standardmodell zur Monetarisierung war bisher, eine Software Open Source anzubieten und den Support oder das Hosting kostenpflichtig anzubieten. Aus Kundensicht bestellt man dann direkt bei dem Hersteller, der seine Software auch am besten verstehen sollte.
Cloud Provider haben dem Modell das Wasser abgegraben, da sie einfach die Open Source Software nehmen und auf ihrer Plattform deployen konnten – ohne einen Cent dem Projekt zahlen zu müssen. Teilweise wurde die Software erweitert, ohne, die Änderungen wieder veröffentlichen zu müssen (deswegen sind auch die MIT- und BSD-Lizenzen so beliebt). Aus Kundensicht kauft man zwar nicht mehr bei dem Hersteller ein, hat aber
Die Antwort vieler Projekte war es nun, die Lizenz so zu ändern, dass dieses Verhalten nicht mehr möglich ist, z. B. durch die Beschränkung von Konkurrenz-Hostingprodukten. Das verstößt allerdings gegen das Diskriminierungsverbot der OSI, nach dem die Verwendung von Produkten nicht durch die Lizenz beschränkt werden sollte (siehe auch das Good-Evil-Thema bei der JSON-Lizenz).
In der Konsequenz spalteten sich wie mit Open Search Elasticsearch-Forks ab, die weiterhin die offenen Lizenzen nutzen und durch Cloud Provider wie AWS direkt gepflegt wurden und werden. Wie Elasticsearch betont, sollen diese Projekte aber gleichzeitig auch einen eigenen Weg mit eigener Spezialisierung entwickelt haben. Die Community war natürlich aber auch verärgert, da die Software Elasticsearch nun nicht mehr als Free Open Source Software (FOSS) galt.
Elasticsearch plant nun die Wogen zu glätten, indem die AGPL als weitere Lizenz zur ELv2 und SSPL zusätzlich aufgenommen wird. Die Nutzer können also frei entscheiden, welche Lizenz sie nutzen wollen, da insbesondere im Geschäftskontext die AGPL juristisch gesehen als heikel eingeschätzt wird, wenn man das Produkt aus verschiedenen Komponenten zusammengebaut und nicht den gesamten Quelltext veröffentlichen möchte. FOSS-Nutzer und Distributionen haben allerdings wieder die Möglichkeit, die Software wiederaufzunehmen. So entspricht z. B. die AGPL den Debian Free Software Guidelines.
Ende gut, alles gut? Wenn es nach der Ankündigung von Elastic geht, ist das Team zufrieden mit der Entscheidung, wieder Open Source zu sein. Ob der Fork OpenSearch aufrecht erhalten wird oder schlussendlich in das Urprodukt einfließt, ist allerdings noch nicht gewiss und muss sich in der Zukunft zeigen. Vielleicht sind die Communities auch schon zu sehr divergiert, sodass es nun unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Anwendungsfälle gibt.
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