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Mozilla Hubs wird von der Hubs Foundation weiterentwickelt

Mozilla Hubs war eine Plattform, um virtuelle Treffpunkte zu erstellen. Mit dem 31. Mai 2024 erfolgte die planmäßige Abschaltung durch Mozilla. In Zukunft geht es bei der neu gegründeten Hubs Foundation weiter.

Was ist Mozilla Hubs?

Mit dem Start von Mozilla Hubs im April 2018 ging eine Online-Plattform an den Start, welche es Nutzern ermöglicht, sich in sogenannten Räumen virtuell zu treffen. Das Besondere an Hubs: es spielt sich komplett im Web ab – keine geschlossene Plattform, keine Installation einer Anwendung, keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Einfach eine URL teilen und miteinander treffen. Hubs funktioniert in jedem Browser, am Smartphone – und auch mit der VR-Brille, wo Hubs als virtuelle Plattform sein volles Potenzial entfaltet. Mozilla Hubs ist quasi eine Miniatur-Ausgabe eines Web-basierten „Metaverse“, aber Open Source und mit Fokus auf Datenschutz.

Mitte Februar hatte Mozilla angekündigt, im Rahmen einer Umstrukturierung die Weiterentwicklung von Mozilla Hubs einzustellen. Am 31. Mai 2024 folgte schließlich die planmäßige Abschaltung.

Hubs Foundation

Mit der Hubs Foundation hat die Community eine neue Non-Profit-Heimat für die Hubs ins Leben gerufen. Hier soll das Projekt weiterentwickelt werden. Die Git-Repositorys wurden von Mozilla an die Hubs Foundation übertragen, ebenso wie der Discord-Server.

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Das Gespenst der Vorratsdatenspeicherung ist zurück

Ich hatte es geahnt, aber dann ging es doch schneller als gedacht. Mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes Ende April wurde in einem Fall in Frankreich die Speicherung von IP-Adressen seitens des ISPs auf Vorrat nicht nur für den Bereich schwerer Straftaten, sondern auch für Urheberrechtsverstöße für zulässig erachtet. Damit ist eine Diskussion wieder auf dem Tisch, die seit 20 Jahren regelmäßig aufflammt, aber bisher durch Urteile gegen die erlassenen Gesetze eingefangen wurde.

Mit diesem Thema haben wir uns vergangene Woche mit Professor Dr. Stephan G. Humer in der 48. Episode des Risikozone-Podcasts beschäftigt, den ich euch wärmstens empfehlen kann.

Die klassische VDS in Deutschland wird momentan nicht praktiziert, da sie nach einem älteren Urteil des EuGH, das konkret das deutsche Gesetz betraf, als rechtswidrig eingestuft wurde. Nichtsdestotrotz ist die Diskussion wieder eröffnet und alle Möglichkeiten für Vorhaben zur Wiedereinführung werden wieder eingebracht. Das Thema wird uns also weiterhin noch eine ganze Weile verfolgen.

Klar, im Urteil des EuGH wird als Bedingung gestellt, dass Maßnahmen getroffen werden müssen, damit die Privatsphäre der einzelnen Nutzer gewahrt bleibt, aber das ändert nichts daran, dass die Daten grundsätzlich erstmal erhoben werden. Die "Neuerung" in diesem Urteil zu der Thematik ist, dass IP-Adressen und Identitäten getrennt gespeichert werden müssen. Mir ist allerdings noch nicht einleuchtend, was im Urteil mit der "Verknüpfung nur unter Verwendung eines leistungsfähigen technischen Verfahrens [...], das die Wirksamkeit der strikten Trennung dieser Datenkategorien nicht in Frage stellt" gemeint ist. Sollen die Datenbanken mit einem anschließend zu verwerfenden Schlüssel verschlüsselt werden, der bei der Verknüpfung erst geknackt werden muss? Am Ende kann ein technisches Verfahren doch gar nicht feststellen, ob ein Gesuch den formellen juristischen Anforderungen genügt oder nicht.

Technisch reden wir hier im Übrigen von zwei Teilaspekten: einerseits die Speicherung, welche Stationen (mit welchen IP-Adressen) miteinander kommunizieren und andererseits, wer hinter welcher IP-Adresse steckt. Diese ganze letzte Thematik haben wir allerdings nur, weil die ISPs einerseits ungern Privatkunden feste IP-Adressen vergeben und andererseits mitunter gar nicht so viele IP(v4)-Adressen wie Kunden haben und dann zu Tricks wie CG-NAT greifen müssen. Hämisch könnte man jetzt fragen, warum in dem Zusammenhang die Politik noch nicht alle zu IPv6 verpflichtet hat. Auf der anderen Seite wird deutlich, wie sehr sich das Internet verändert hat, nachdem es ein Massenmedium wurde.

Früher wurden feste IP-Adressen genutzt und die Zuordnung größtenteils öffentlich hinterlegt. Die Teilnehmer des Internets kannten sich mehr oder weniger sowieso alle untereinander. Als das Internet mehr und mehr ein Massenmedium wurde, ging es allerdings nicht mehr um den wissenschaftlichen oder beruflichen Austausch, sondern auch vorrangiger um das private Leben, wodurch auf einmal Grundrechte tangiert wurden und das Thema der Anonymität im Netz aufkam.

Gespeichert werden die Zuordnungen wohl auch weiterhin noch, aber sichtbar sind sie nur noch für Behörden und ähnliche Organisationen. Spätestens mit dem breiten Ausrollen der DSGVO wurde z. B. der whois-Dienst der DENIC für die Öffentlichkeit geschlossen. Wer einen Webseitenbetreiber ermitteln möchte, der kein Impressum auf der Seite stehen hat, schaut seitdem in die Röhre.

Vorratsdatenspeicherung ist und bleibt somit ein netzpolitisches Thema und lässt sich somit nicht auf der rein technischen Ebene erklären. Von da aus kann man sich oft an den Kopf fassen, was da alles von der Technik erwartet wird. Solche Themen sind auch ein Abbild der Gesellschaftspolitik, was daran deutlich wird, dass im Wesentlichen Deutschland eines der wenigen kritischen Länder diesbezüglich ist.

Die Never-ending-Story geht jetzt also in die nächste Runde. Weitere Probleme, Risiken und Lösungsansätze könnt ihr gerne euch in unserem Podcast anhören und in den Kommentaren mitdiskutieren.

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Linux - Diese Vorteile solltest Du kennen

Willkommen in der Welt von Linux, wo Innovation keine Grenzen kennt. Entdeckt das ungenutzte Potenzial von Linux durch seine vielfältigen Merkmale, Anwendungen und Vorteile. Von Servern bis hin zu Desktops, eingebetteten Systemen und Cloud-Computing steht Linux für Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit. Nach diesem Video kennt Ihr die vielen Einsatzbereiche von Linux und seine Vorteile. Erfahrt, warum Linux das bevorzugte Betriebssystem für Millionen von Menschen weltweit ist. Viel Spaß!

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Debian befürwortet abgespeckte Version von KeePassXC

Debian hat eine neue, abgespeckte Version des KeePassXC-Pakets eingeführt, die sich auf die Kernfunktionen konzentriert und erweiterte Funktionen weglässt, wie die KeePassXC Entwickler berichten. Ziel ist es die Angriffsfläche zu minimieren und die Sicherheit zu erhöhen. Der Paketbetreuer von KeePassXC bei Debian hat kürzlich beschlossen, eine abgespeckte Version des Passwortmanagers bereitzustellen. Dieses neue Paket, das...

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Debian oder Arch Linux? Was ist die bessre Wahl für Dich?

Linux ist für seine Vielfalt an Distributionen bekannt, die unterschiedliche Schwerpunkte, Philosophien und Zielgruppen haben. Zwei der bekanntesten Distros passen zusammen wie Ying und Yang: Debian und Arch Linux. Trotz Gemeinsamkeiten könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Doch es ist nicht alles so, wie es zunächst scheint. Debian: Die Stabilität und Zuverlässigkeit Debian ist eine der...

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In eigener Sache: Es kommen Änderungen

Ich hatte es in meinem Jahresendvideo 2023 schon frühzeitig angekündigt, dass in diesem Jahr Änderungen anstehen. Als ich 2020 mit diesem Blog und dem dazugehörigen YouTube Kanal an den Start ging, habe ich mit “MichlFranken” ein Kunstwort gewählt, dass meinen Vornamen und meine Herkunft (Franken bzw. Unterfranken) abbildet. Daraus entstand jetzt nach rund 4 Jahren...

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Linux Kernel 6.9 veröffentlicht

Linus Torvalds kündigte die Veröffentlichung und allgemeine Verfügbarkeit des Linux-Kernels 6.9 an, der neuesten stabilen Version des Linux-Kernels, die mehrere neue Funktionen und eine verbesserte Hardwareunterstützung einführt. Zu den Höhepunkten des Linux-Kernels 6.9 gehören Rust-Unterstützung auf AArch64 (ARM64) Architekturen, Unterstützung für den Intel FRED (Flexible Return and Event Delivery) Mechanismus zur verbesserten Ereignisübermittlung auf niedriger...

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LibreOffice 7.6.7 erschienen

Die Document Foundation hat die allgemeine Verfügbarkeit von LibreOffice 7.6.7 bekannt gegeben, dem siebten und letzten Wartungsupdate der LibreOffice 7.6 Bürosuite für produktive Umgebungen. Obwohl LibreOffice 24.2 bereits mit seinen neuen Funktionen und Verbesserungen verfügbar ist, pflegt die Document Foundation weiterhin den LibreOffice 7.6-Zweig, der bis zum 12. Juni 2024 unterstützt wird. LibreOffice 7.6.7 ist...

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Arch Linux Installation via ArchInstall Script

Arch Linux gilt vielen als zu kompliziert und anspruchsvoll. Dies zeigt sich schon zu Beginn bei der Installation. Es gibt keinen grafischen Installer. Die Schritte müssen selbst durchgeführt werden. Doch mittlerweile gibt es ein offizielles Script, das die Installation etwas erleichtert. Genau um dieses Script geht es in diesem Beitrag. Viel Spaß. Dies ist ein...

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KeePassXC 2.7.8 veröffentlicht

KeePassXC 2.7.8 wurde als neues Wartungsupdate der KeePassXC 2.7-Serie der beliebten, kostenlosen und plattformübergreifenden Passwort-Manager-Anwendung auf Open-Source Basis veröffentlicht. Für viele ist KeePassXC als der beste Passwort-Manager aufgrund der Vielzahl an Funktionen, die er in einem vergleichsweise kompakten Paket bietet. Insbesondere unter datenschutzorientierten Nutzern, die keine cloud-basierte Lösung wie Bitwarden bevorzugen, erfreut sich KeePassXC großer...

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Red Hat Enterprise Linux 9.4 veröffentlicht

Red Hat hat die allgemeine Verfügbarkeit von Red Hat Enterprise Linux 9.4 bekannt gegeben, das als viertes Update der neuesten Betriebssystemserie von Red Hat Enterprise Linux 9 neue und verbesserte Funktionen einführt. Zu den Highlights von Red Hat Enterprise Linux 9.4 gehören die Möglichkeit, benutzerdefinierte Dateien für das SCAP-Sicherheitsprofil einem Blueprint hinzuzufügen, die Unterstützung für...

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📚 »Linux-Kommandoreferenz« (6. Aufl.) ist erschienen

Die Linux-Kommandoreferenz ist erstmalig 1995 erschienen. Die Kommandoreferenz war damals aber nur ein 56 Seiten langes Kapitel in der ersten Auflage meines Linux-Buchs. Aufgrund von Platzproblemen musste ich das Kommandoreferenz-Kapitel 15 Jahre später aus dem Linux-Buch entfernen und in ein eigenes Buch auslagern. Die erste Auflage im Taschenbuchformat hatte noch schlanke 176 Seiten. In der gerade neu erschienen sechsten Auflage hat das Buch den dreifachen Umfang!

547 Seiten, Hard-Cover
ISBN: 978-3-367-10103-0
Preis: Euro 29,90 (in D inkl. MWSt.)

 

Vor 15 Jahren zweifelten der Verlag und ich, ob die Kommandoreferenz überhaupt ein sinnvolles Buch wäre. Natürlich lassen sich alle Kommandos im Internet recherchieren. Heute verrät auch ChatGPT die gerade relevanten Optionen von find oder grep.

Dessen ungeachtet geben die Verkaufszahlen eine klare Botschaft: Ja, es gibt ganz offensichtlich den Bedarf nach einer Linux-Kommandoreferenz, die das Wesentliche vom Unwesentlichen trennt, die anhand thematischer Übersichten einen Startpunkt in das riesige Universum der Linux-Kommandos bietet, die mit vielen Beispielen alltägliche »Linux-Praxis« vermittelt. Keines meiner Bücher öffne ich selbst so oft (natürlich als PDF-Datei), um irgendein Detail rasch nachzulesen!

Für die 6. Auflage habe ich das Buch einmal mehr komplett aktualisiert. Die folgenden Kommandos habe ich neu aufgenommen:

bat, bc, erd, fx, fzf, getopts, gpioset/get, grim, install, inxi, jq, nmbclient, pacman, pdfunite, pg_dump, pinctrl, pro, psql, resolvectl, rpicam-still, rpicam-vid, scrot, smbstatus, swaks, systemd-analyze, tldr, wl-copy, wl-paste, wl-randr, xdg-open, z, zramctl

Außerdem habe ich die Beschreibung vieler Kommandos aktualisiert oder mit zusätzlichen Beispielen versehen, unter anderem bei acme.sh, chmod, convert, curl, dd, find, firewall-cmd, mail, nmcli, pip und tcpdump.

Mehr Details zum Buch finden Sie hier.

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Rückblick auf den 2. SCS Summit: Ein Fest für Cloud-Enthusiasten

Am 14. Mai 2024 war es wieder soweit: Der 2. Sovereign Cloud Stack Summit fand in der Villa Elisabeth in Berlin statt. Das denkmalgeschützte Gebäude mit seinem historischen Charme und dem angrenzenden Park bot für die rund 200 Teilnehmenden die perfekte Kulisse für das jährliche Get-together der SCS Community, von Entscheiderinnen und Entscheidern und Open-Source-Enthusiasten aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft.

Quelle

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Mozilla veröffentlicht Firefox 126.0.1

Mozilla hat Firefox 126.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 126.0.1

Mit dem Update auf Firefox 126.0.1 behebt Mozilla ein Barrierefreiheitsproblem beim Betrachten von PDF-Dateien mit einem Screenreader.

Ein Problem mit Drag and Drop auf Websites unter Linux wurde behoben.

Ebenfalls behoben wurde ein Problem, welches zu einer hohen GPU-Speicherlast bei bestimmten Grafikchips von AMD führte.

Unter Apple macOS waren die Texte des Absturzmelders nicht mehr übersetzt.

Dazu kommen mehrere potenzielle Absturzursachen sowie ein Problem mit der JavaScript-Methode Array.sort, welche behoben worden sind.

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Terminplanung einfach gemacht: Vorschau auf Thunderbird Appointment

Mit Thunderbird Appointment wird die MZLA Technologies Corporation einen neuen Online-Dienst starten, welcher die Terminplanung vereinfachen sollen.

Die MZLA Technologies Corporation, Entwicklerin des E-Mail-Programms Thunderbird, arbeitet an einem neuen Online-Dienst, der sich Thunderbird Appointment nennt. Dieser beschreibt sich in eigenen Worten wie folgt:

  • Thunderbird Appointment macht Termine finden zum Kinderspiel. Spar dir den Aufwand und gestalte deinen Tag effizienter.
  • Einen Termin planen: Mit mehreren Möglichkeiten, Meetings zu organisieren und einzurichten.
  • Definiere deine Verfügbarkeit: Lege fest, wann und wie deine Zeit gebucht wird.
  • Mit anderen teilen: Versende deinen persönlichen Link per E-Mail, oder füge ihn deiner Website hinzu.
  • Verbinde deine Kalender und finde alle deine Termine an einem Ort. Buche einmalige oder wiederkehrende Veranstaltungen und lade andere dazu ein.
  • Du musst ein Treffen mit einem Kunden organisieren? Schicke einfach deine allgemeine Verfügbarkeit. Kein Grund mehr, mit dem Kalender zu jonglieren.

Thunderbird Appointment

Thunderbird Appointment

Thunderbird Appointment

Die Datenschutzerklärung von Thunderbird beschreibt zusätzlich zu den oben genannten Informationen die Möglichkeit, Kalender von Google, Apple oder Microsoft an Thunderbird Appointment anbinden zu können.

Wann Thunderbird Appointment an den Start gehen wird, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Auch darüber, ob die Nutzung vollständig kostenlos bleiben wird, liegen noch keine Informationen vor. Aktuell lassen sich keine Anzeichen für eine kostenpflichtige Version finden.

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VR-Browser Wolvic 1.6.1 veröffentlicht

Wolvic, der Browser für Virtual und Mixed Reality, wurde in der Version 1.6.1 veröffentlicht.

Igalia hat Wolvic 1.6.1 veröffentlicht. Bei Wolvic handelt es sich um einen Browser für Virtual und Mixed Reality, welcher auf dem eingestellten Firefox Reality basiert.

Neuerungen von Wolvic 1.6.1

Wolvic 1.6.1 bringt Unterstützung für an das Smartphone angebundene AR-Brille Huawei Vision Glass.

Die Größenanpassung von Videos im Vollbildmodus wurde verbessert, sodass das Seitenverhältnis des Videos so gut wie möglich berücksichtigt wird, während die Fenstergröße in einem vernünftigen Bereich bleibt.

Immersive Videos können entlang der vertikalen Achse neu ausgerichtet werden. Durch einen langen Druck auf die Home-Taste des Controllers wird das Video in die Richtung des Blicks ausgerichtet.

Die Möglichkeit, durch das Drücken der B- oder Y-Taste auf dem Controller eine Seite zurück zu navigieren, wurde wiederhergestellt.

Widgets wie Dialoge und die Tastatur werden auf einer flachen Oberfläche angezeigt und auf den Benutzer ausgerichtet, wodurch sie besser sichtbar sind.

Die neue Wolvic-Version bringt auch wieder vier neue Umgebungen und auch die Genauigkeit des Hand-Trackings wurde weiter verbessert.

Verbessert wurde auch die Kompatibilität mit diversen Websites, unter anderem Google Meet und Soundcloud.

Dazu kommt wie immer eine Reihe weiterer Korrekturen und Verbesserungen unter der Haube.

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Von Windows auf Linux wechseln

Der Wechsel von Windows auf Linux will wohl überlegt und durchdacht sein. Diese Podcast Folge soll auf dem Weg von Windows zu Linux helfen. Vielleicht gruselt es Dir auch vor der neuen von Microsoft vorgestellten "Recall" Funktion in Windows. Dann könnte ein Umstieg zu Linux genau die passende Lösung für das Problem sein.

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Wahlprüfsteine für die Europawahl 2024

Am 9. Juni 2024 findet in Deutschland die Europawahl statt. Die Open Source Business Alliance hat im Vorfeld Wahlprüfsteine an die Parteien verschickt, um ihre politischen Ziele rund um die Themen digitale Souveränität und Open Source für die nächste Wahlperiode im Europaparlament zu erfragen. Mit den Antworten können sich die Wahlberechtigten einen Überblick über die Positionen der Parteien verschaffen.

Quelle

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Mozilla veröffentlicht Feature-Roadmap für Firefox

Mozilla hat eine Roadmap veröffentlicht, welche beschreibt, an welchen größeren Features für Firefox sie in den kommenden Monaten arbeiten werden.

Auf seiner Ideen-Plattform Mozilla Connect hat Mozilla einen Ausblick auf die nächsten großen Firefox-Features gegeben. Teilweise hat Mozilla die Arbeiten bereits begonnen. In diesen Fällen nennt der Artikel die dazugehörige Option für about:config, um das jeweilige Feature zu aktivieren und die Entwicklung zu verfolgen. In allen diesen Fällen befindet sich die Entwicklung aber noch in einem frühen Stadium und repräsentiert zu diesem Zeitpunkt noch nicht das fertige Produkt.

Umsetzung häufig gewünschter Funktionen

Tab-Gruppen sowie vertikale Tabs sind auf der Liste der meistgewünschten Funktionen auf Platz 1 respektive Platz 3. Wie ich bereits im April berichtet habe, arbeitet Mozilla an beidem. In diesem Zusammenhang arbeitet Mozilla auch an einer neuen Seitenleiste für den schnellen Zugriff auf bestimmte Funktionen. Neugierige Nutzer können sidebar.revamp auf true setzen.

Ein neuer Profilmanager, der direkt im Menü integriert wird, wird das schnelle Wechseln zwischen verschiedenen Firefox-Profilen ermöglichen. Die Entwicklung dieser Funktion findet hinter der Option browser.profiles.enabled statt.

Für die Startseite von Firefox wird der Nutzer aus Hintergrundbildern auswählen können. Auch hierüber habe ich bereits berichtet. Die Aktivierung erfolgt über browser.newtabpage.activity-stream.newtabWallpapers.enabled.

Die Privatsphäre-Einstellungen sollen überarbeitet und leichter zu verstehen werden. Ebenfalls überarbeitet werden sollen die Menüs, welche die wichtigsten Aktionen priorisieren werden.

Fortgesetzter Fokus auf Performance und Webkompatibilität

Die Geschwindigkeit, mit der Websites geladen werden, die Akkulaufzeit bei Nutzung von Firefox sowie die Kompatibilität mit Webstandards waren schon immer Fokusthemen und werden es auch weiterhin bleiben. Mozilla nennt hier den Speedometer 3-Benchmark als Beispiel, den die großen Browserentwickler gemeinsam entwickeln und der bereits 20 Prozent Geschwindigkeits-Verbesserungen nachweist, die Mozilla in den letzten Monaten in Firefox erreichen konnte. Im Rahmen der Interop-Initiative arbeiten die Browserentwickler auf Ebene der Webstandards an den gleichen Zielen.

Weitere KI-Funktionen, welche den Datenschutz respektieren

Künstliche Intelligenz, welche einen Mehrwert für den Nutzer schafft und dabei die Privatsphäre respektiert, ist bereits Teil von Firefox. So besitzt Firefox eine Übersetzungsfunktion, welche lokal auf dem System des Nutzers arbeitet und nichts an einen Cloud-Dienst wie beispielsweise Google Translate sendet. Mit der Integration von Fakespot erkennt Firefox gefälschte Produktbewertungen auf Amazon.

Die nächste KI-Funktion, deren Entwicklung Mozilla in Kürze starten wird, ist die automatische Generierung von Alternativtexten für Bilder, die in PDF-Dateien eingefügt werden. Auch diese Funktion wird lokal arbeiten und keine Daten an eine Cloud senden. Leider werden Alternativtexte für Bilder in der Content-Erstellung immer noch sehr häufig vernachlässigt. Profitieren werden von dieser Funktion vor allem Menschen mit Beeinträchtigungen, die auf Alternativtexte angewiesen sind, weil sie keine Bilder sehen können.

Die Zukunft von Firefox mitgestalten

Die Auswahl der Funktionen wie auch die Plattform, auf der diese Roadmap angekündigt worden ist, sind kein Zufall. Mozilla legt sehr großen Wert auf das Feedback seiner Nutzer. Jedem, der eine Meinung hat und die Zukunft von Firefox mitgestalten möchte, möchte ich daher ans Herz legen, Mozillas Ideen-Plattform Mozilla Connect zu besuchen, Ideen einzureichen und mit Mozilla sowie anderen Community-Mitgliedern zu diskutieren.

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Vergabereform in Sachsen muss konsequenter auf Open Source setzen

Die sächsische Landesregierung hat einen Gesetzentwurf für ein neues landeseigenes Vergabegesetz (SächsVergabeG) vorgelegt und die Verbände zur Kommentierung aufgerufen. Insbesondere bei der Digitalisierung von Kommunikationsprozessen sowie beim Thema Open Source fehlt es dem Gesetzentwurf noch an der nötigen Konsequenz und Durchschlagskraft. Die OSB Alliance macht daher in ihrer Stellungnahme konkrete Änderungsvorschläge zum Gesetzentwurf.

Quelle

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