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Laura Chambers ersetzt Mitchell Baker als CEO der Mozilla Corporation

Mozilla hat heute einen Wechsel auf der CEO-Position der Mozilla Corporation bekannt gegeben. Demnach wird Laura Chambers für Mitchell Baker übernehmen.

Mozilla besetzt die höchste Position der Mozilla Corporation, welche unter anderem für die Entwicklung von Firefox verantwortlich ist, neu. Laura Chambers, die bereits seit drei Jahren Mitglied im Verwaltungsrat der Mozilla Corporation sitzt, ist ab sofort und zunächst bis zum Ende des Jahres neuer CEO der Mozilla Corporation. Chambers hatte bereits Führungspositionen bei eBay, PayPal, Skype und AirBnb, zuletzt war sie CEO von Willow Innovations.

Mitchell Baker, bereits seit 25 Jahren bei Mozilla und seit 2020 in der Rolle des CEO, wird wieder in die Rolle des Executive Chairwoman zurückkehren und ihren Fokus verstärkt auf die Repräsentation von Mozilla als Ganzes und in der Öffentlichkeit legen. Schwerpunkte dabei sind Politik, Open Source und Community. Die Öffentlichkeitsarbeit schließt Vorträge und direkten Kontakt mit der Community ein.

Als die zwei Hauptziele von Laura Chambers werden zum einen die Verfeinerung der Unternehmensvision und Ausrichtung der Unternehmens- und Produktstrategie auf diese Vision genannt. Zum anderen sollen die Bemühungen bei den Kernprodukten wie Firefox verstärkt und neue Produkte auf den Markt gebracht werden.

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Fork: Grafischer Git-Client für macOS

Ich habe mich nach einer kleinen Testphase gegen GitKraken und für Fork als grafischen Client für Git unter macOS entschieden.Gitkraken mag ein hervorragendes Werkzeug sein, aber das Abomodell hat mich abgeschreckt. Ich möchte noch erwähnen, dass GitKraken ein Studenten- und Universitätspaket anbietet. Ich werde vielleicht GitKraken Kollegen:innen an meinem Arbeitsplatz für einen Test vorschlagen. Dann ... Weiterlesen

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Ubuntu 24.04 treibt die Debian Paket zu Snap Transformation voran

Canonical treibt die Umstellung der Softwarepakete vom traditionellen Debian Paketformat ins hauseigene Snap Containerformat voran. In Ubuntu 24.04 LTS wird der E-Mail Client Thunderbird exklusiv als Snap-Paket angeboten. Dies deutete sich bereits in den Vorversionen an. Ubuntu 22.04 LTS kam noch mit einem Debian Paket. Ubuntu 23.10 bot bereits ein Snap Paket an, welches aus...

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Relaunch von Mozilla Monitor, Premium-Angebot in den USA gestartet

Mozilla hat seinem Dienst Firefox Monitor wie erwartet einen neuen Anstrich verpasst und diesen in Mozilla Monitor umbenannt. In den USA ist außerdem das kostenpflichtige Premium-Angebot Mozilla Monitor Plus gestartet.

Bereits im April 2023 hatte ich exklusiv darüber berichtet, dass Mozilla an einer Premium-Version von Firefox Monitor arbeitet, und seit dem mehrfach über neue Informationen berichtet, zuletzt im Januar über den bevorstehenden Relaunch am 6. Februar.

Relaunch von Mozilla Monitor

Mozillas kostenfreier Dienst Mozilla Monitor zeigt nach Eingabe einer E-Mail-Adresse an, ob diese Teil eines bekannten Datendiebstahls in der Vergangenheit war. Neben dem Zeitpunkt des Diebstahls und dem Zeitpunkt des Bekanntwerdens wird auch angegeben, welche Daten gestohlen worden sind, zum Beispiel E-Mail-Adressen, Benutzernamen oder Passwörter. Darüber hinaus nennt Mozilla Monitor allgemeine Tipps, welche man in Betracht ziehen sollte, wenn man von einem Datendiebstahl betroffen ist.

Der bisher als Firefox Monitor bekannte Dienst, der nach Angaben von Mozilla über zehn Millionen angemeldete Nutzer hat, ist ab sofort unter dem neuen Namen Mozilla Monitor und mit neuer Website online.

Mozilla Monitor Plus in den USA

Für Nutzer in den USA ist außerdem Mozilla Monitor Plus an den Start gegangen. Damit können persönliche Informationen von über 190 Personen-Suchmaschinen entfernt werden – einer laut Mozilla 240 Milliarden Dollar schweren Industrie, welche mit der Bildung von Profilen und dem Verkauf dieser Daten Profit generiert.

Nutzer der kostenlosen Version von Mozilla Monitor können ihre Daten einmalig überprüfen lassen. Für Nutzer von Mozilla Monitor Plus erfolgt eine monatliche Überprüfung – immerhin könnten diese Seiten ja jederzeit wieder neue Informationen hinzufügen. Außerdem kann Mozilla Monitor Plus automatisch die Entfernung von diesen Seiten in die Wege leiten, während Nutzer der kostenlosen Version beim einmaligen Check zwar gesagt bekommen, wo ihre Daten zu finden sind, die Entfernung aber manuell bei den jeweiligen Websites beantragen müssen.

Mozilla Monitor Plus kostet 13,99 USD pro Monat bei nur einem Monat Vertragsbindung. Wer sich direkt für ein ganzes Jahr bindet, spart 35 Prozent und zahlt nur 8,99 USD pro Monat.

Da Mozilla für das neue Feature auf die Dienste von OneRep setzt, welche ausschließlich in den USA aktiv sind, ist mit keiner zeitnahen Ausrollung in weiteren Ländern zu rechnen – sofern OneRep selbst keine Expansions-Pläne verfolgt. Sollte der Dienst in den USA gut angenommen werden, ist natürlich nicht auszuschließen, dass sich Mozilla mittelfristig nach vergleichbaren Lösungen auch für andere Länder umsehen wird.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 122.0.1

Mozilla hat Firefox 122.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 122.0.1

Mit dem Update auf Firefox 122.0.1 behebt Mozilla das Problem, dass bei Benachrichtigungen unter Windows trotz Klicken auf die Schaltfläche zum Ausblenden die mit der Benachrichtigung verknüpfte Website geöffnet worden ist.

Für Linux-Nutzer mit dem Yaru Remix Theme sowie für Nutzer älterer Ubuntu-Versionen wurden nicht die korrekten Farben verwendet.

Das Kontextmenü für Tab-Umgebungen in der Bibliothek sowie in der Sidebar zeigte nur die Icons und nicht die Namen der jeweiligen Umgebungen.

Mit Firefox 122 hatte Mozilla die Tastatur-Steuerung des Regeln-Panels im Inspektor-Werkzeug überarbeitet. Diese Änderung hat Mozilla aufgrund von Nutzer-Feedback wieder rückgängig gemacht. Wer das geänderte Verhalten bevorzugt hat, kann dieses über about:config wieder aktivieren, indem der Schalter devtools.inspector.rule-view.focusNextOnEnter auf false gesetzt wird. Ab Firefox 124 wird es dafür eine sichtbare Option in den Einstellungen der Entwicklerwerkzeuge geben.

Beim Kopieren von CSS aus dem Inspektor wurde fälschlicherweise die öffnende Klammer in einer neuen Zeile angezeigt.

Ein Webkompatibilitätsproblem wurde behoben, bei dem das Einfügen einer Importmap verursachen konnte, dass darauffolgende Module nicht geladen werden konnten. Ein weiteres Webkompatibilitätsproblem betrifft eine in Firefox 122 durchgeführte Änderung bezüglich externer Protokoll-Handler, welche korrekt gemäß Spezifikation war, in der Praxis aber Probleme verursacht hat und mit Firefox 122.0.1 rückgängig gemacht worden ist.

Eine mögliche Absturzursache beim CSS-Rendering wurde behoben, ebenso ein Rundungs-Problem bei der Berechnung der Scroll-Position. Außerdem wurde eine hohe CPU-Auslastung auf Websites korrigiert, welche Animationen und einen ResizeObserver verwenden.

Darüber hinaus gab es noch Verbesserungen in Zusammenhang mit der Funktion, über das Firefox-Menü Kompatibilitätsprobleme mit Websites an webcompat.com zu melden, welche derzeit experimentell für einen Teil der Nutzer aktiviert ist.

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Kubuntu 24.04 LTS wechselt zu Calamares-Installer

Kubuntu 24.04 LTS wird standardmäßig auf den Calamares-Installer umstellen, wie das Entwicklungsteam bekannt gab. Diese Entscheidung hat Auswirkungen auf die kommende Kubuntu 24.04 LTS Version. Diese wird die KDE Ausgabe von Ubuntu 24.04 LTS, auch bekannt als Noble Numbat. Die meisten offiziellen Ubuntu-Varianten werden ebenfalls eine LTS-Version (Long Term Support) anbieten, darunter natürlich auch Kubuntu....

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LibreOffice 24.2 erschienen

Die Document Foundation hat offiziell LibreOffice 24.2 veröffentlicht, das jetzt für die Plattformen Windows, macOS und Linux zum Download verfügbar ist. Diese Version führt ein neues kalenderbasiertes Versionsnummerierungssystem ein (JJ.M). Die letzte größere Version der bekannten Office-Suite war 7.6. Doch mit der Einführung von 24.2 ändert sich dies, da die Versionsnummerierung nun einem “Jahr.Monat”-Muster folgt,...

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Raspberry Pi als Pilot in fahrerlosem Auto in Formula SAE

Das Team Ampera hat verschiedene Prototypen getestet, bevor es ein Raspberry-Pi-betriebenes Auto entwickelt hat. Es kann die Strecke der Formula SAE in Brasilien völlig autonom fahren. Damit ist der Raspberry Pi sozusagen der Pilot dieses Autos. Ampera ist ein Formula Student Team der Universität von Santa Catarina in Brasilien. Das Team nimmt seit 2012 an der Formula SAE Brazil in der Kategorie Elektrofahrzeuge (EV) teil. Im Jahr 2020 ließ sich das Team aber von europäischen Wettbewerben inspirieren und gründete eine […]

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Raspberry Pi 5 mit PCIe-SSD

Der neue Raspberry Pi 5 verfügt erstmals über eine PCIe-Schnittstelle. Leider hat man sich bei der Raspberry Pi Foundation nicht dazu aufraffen können, gleich auch einen Slot für eine PCIe-SSD vorzusehen. Gut möglich, dass es auch einfach an Platzgründen gescheitert ist. Oder wird dieser Slot das Kaufargument für den Raspberry Pi 6 sein? Egal.

Mittlerweile gibt es diverse Aufsteckplatinen für den Raspberry Pi, die den Anschluss einer PCIe-SSD ermöglichen. Sie unterscheiden sich darin, ob sie über oder unter der Hauptplatine des Raspberry Pis montiert werden, ob sie kompatibel zum Lüfter sind und in welchen Größen sie SSDs aufnehmen können. (Kleinere Aufsteckplatinen sind mit den langen 2280-er SSDs überfordert.)

Update: Im Mai 2024 stellte auch die Raspberry Pi Foundation einen SSD-Adapter vor. Vorteil: billig. Nachteil: nur für kleine SSDs geeignet (2230/2242). Siehe https://www.raspberrypi.com/news/m-2-hat-on-sale-now-for-12/

NVMe Base von Pimoroni

Für diesen Artikel habe ich die NVMe Base der britischen Firma Pimoroni ausprobiert (Link). Inklusive Versand kostet das Teil ca. 24 €, der Zoll kommt gegebenenfalls hinzu. Die Platine wird mit einem winzigen Kabel und einer Menge Schrauben geliefert.

Die PCIe-Platine von Pimoroni mit einem Kabel und diversen Schrauben

Der Zusammenbau ist fummelig, aber nicht besonders schwierig. Auf YouTube gibt es eine ausgezeichnete Anleitung. Achten Sie darauf, dass Sie wirklich eine PCIe-SSD verwenden und nicht eine alte M2-SATA-SSD, die Sie vielleicht noch im Keller liegen haben!

Raspberry Pi 5 + Pimoroni PCIe-Platine mit SSD

Nachdem Sie alles zusammengeschraubt haben, starten Sie Ihren Raspberry Pi neu (immer noch von der SD-Karte). Vergewissern Sie sich mit lsblk im Terminal, dass die SSD erkannt wurde! Entscheidend ist, dass die Ausgabe eine oder mehrere Zeilen mit dem Devicenamen nmve0n1* enthält.

lsblk

NAME        MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
mmcblk0     179:0    0  29,7G  0 disk 
├─mmcblk0p1 179:1    0   512M  0 part /boot/firmware
└─mmcblk0p2 179:2    0  29,2G  0 part 
nvme0n1     259:0    0 476,9G  0 disk 
Nach der Sandwich-Montage

Raspberry-Pi-OS klonen und von der SSD booten

Jetzt müssen Sie Ihre Raspberry-Pi-OS-Installation von der SD-Karte auf die SSD übertragen. Dazu starten Sie das Programm Zubehör/SD Card Copier, wählen als Datenquelle die SD-Karte und als Ziel die SSD aus.

Das Bild zeigt ein Fenster des "SD Card Copier" Programms, das zur Duplizierung von Daten von einer SD-Karte auf ein anderes Speichermedium verwendet wird. Im Fenster sind zwei Dropdown-Menüs zu sehen: "Von Gerät kopieren" ist auf "SC32G (/dev/mmcblk0)" eingestellt und "Auf Gerät kopieren" zeigt "HFS512GD9TNG-62A0A (/dev/nvme0n1)". Es gibt auch eine Option für "New Partition UUIDs", die nicht ausgewählt ist, sowie "Hilfe", "Schließen" und "Start" Buttons.
Inhalt der SD-Karte auf die SSD übertragen

SD Card Copier kopiert das Dateisystem im laufenden Betrieb, was ein wenig heikel ist und im ungünstigen Fall zu Fehlern führen kann. Der Prozess dauert ein paar Minuten. Während dieser Zeit sollten Sie auf dem Raspberry Pi nicht arbeiten! Das Kopier-Tool passt die Größe der Partitionen und Dateisysteme automatisch an die Größe der SSD an.

Als letzten Schritt müssen Sie nun noch den Boot-Modus ändern, damit Ihr Raspberry Pi in Zukunft die SSD als Bootmedium verwendet, nicht mehr die SD-Karte. Dazu führen Sie im Terminal sudo raspi-config aus und wählen Advanced Options -> Boot Order -> NVMe/USB Boot.

Das Bild zeigt ein geöffnetes Terminalfenster mit dem Raspberry Pi Software Configuration Tool (raspi-config). Es werden Optionen für die Boot-Konfiguration des Raspberry Pi angezeigt: B1 für den Boot von SD-Karte, B2 für den Boot von NVMe/USB und B3 für den Netzwerk-Boot. Nutzer können hier die Boot-Reihenfolge einstellen oder ändern.
Mit »raspi-config« stellen Sie den Boot-Modus um

Selbst wenn alles klappt, verläuft der nächste Boot-Vorgang enttäuschend. Der Raspberry Pi lässt sich mit der Erkennung der SSD so viel Zeit, dass die Zeit bis zum Erscheinen des Desktops sich nicht verkürzt, sondern im Gegenteil ein paar Sekunden verlängert (bei meinen Tests ca. 26 Sekunden, mit SD-Karte nur 20 Sekunden). Falls Sie sich unsicher sind, ob die SSD überhaupt verwendet wird, führen Sie noch einmal lsblk aus. Der Mountpoint / muss jetzt bei einem nvme-Device stehen:

lsblk

NAME        MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
nvme0n1     259:0    0 476,9G  0 disk 
├─nvme0n1p1 259:1    0   512M  0 part /boot/firmware
└─nvme0n1p2 259:2    0 476,4G  0 part /

Wie viel die SSD an Geschwindigkeit bringt, merken Sie am ehesten beim Start großer Programme (Firefox, Chromium, Gimp, Mathematica usw.), der jetzt spürbar schneller erfolgt. Auch größere Update (sudo apt full-upgrade) gehen viel schneller vonstatten.

Benchmark-Tests

Ist die höhere Geschwindigkeit nur Einbildung, oder läuft der Raspberry Pi wirklich schneller? Diese Frage beantworten I/O-Benchmarktests. (I/O steht für Input/Output und bezeichnet den Transfer von Daten zu/von einem Datenträger.)

Ich habe den Pi Benchmark verwendet. Werfen Sie immer einen Blick in heruntergeladene Scripts, bevor Sie sie mit sudo ausführen!

wget https://raw.githubusercontent.com/TheRemote/ \
       PiBenchmarks/master/Storage.sh
less Storage.sh       
sudo bash Storage.sh
Auf dem Bild ist ein Terminalfenster zu sehen, in dem die Ergebnisse eines SSD-Benchmarktests dargestellt sind. Es zeigt verschiedene Messwerte wie die Lesegeschwindigkeit (HDparm) und die Schreibgeschwindigkeit (DD). Der Test wurde mit dem Tool `iozone` durchgeführt, das für die Messung der Dateisystemleistung verwendet wird. Unten im Fenster sind die Gesamtergebnisse des Tests in einer Tabelle zusammengefasst, wobei die Kategorie, die Testart und die entsprechenden Ergebnisse aufgelistet sind.
SSD-Benchmarktest

Ich habe den Test viermal ausgeführt:

  • Mit einer gewöhnlichen SD-Karte.
  • Mit einer SATA-SSD (Samsung 840) via USB3.
  • Mit einer PCIe-SSD (Hynix 512 GB PCIe Gen 3 HFS512GD9TNG-62A0A)
  • Mit einer PCIe-SSD (wie oben) plus PCIe Gen 3 (Details folgen gleich).

Die Unterschiede sind wirklich dramatisch:

Modell                 Pi 5 + SD     Pi 5 + USB    Pi 5 + PCIe     Pi 5 + PCIe 3
-----------------    -----------  -------------  -------------   ---------------
Disk Read                73 MB/s       184 MB/s       348 MB/s          378 MB/s
Cached Disk Read         85 MB/s       186 MB/s       358 MB/s          556 MB/s
Disk Write               14 MB/s       121 MB/s       146 MB/s          135 MB/s
4k random read         3550 IOPS     32926 IOPS    96.150 IOPS      173.559 IOPS
4k random write         918 IOPS     27270 IOPS    81.920 IOPS       83.934 IOPS
4k read               15112 KB/s     28559 KB/s   175.220 KB/s      227.388 KB/s
4k write               4070 KB/s     28032 KB/s   140.384 KB/s      172.500 KB/s   
4k random read        13213 KB/s     17153 KB/s    50.767 KB/s       54.682 KB/s
4k random write        2862 KB/s     27507 KB/s   160.041 KB/s      203.630 KB/s        
Score                       1385           9285         34.723            43.266

Beachten Sie aber, dass das synthetische Tests sind! Im realen Betrieb fühlt sich Ihr Raspberry Pi natürlich schneller an, aber keineswegs in dem Ausmaß, den die obigen Tests vermuten lassen.

PCIe Gen 3

Standardmäßig verwendet der Raspberry Pi PCI Gen 2. Mit dem Einbau von zwei Zeilen Code in /boot/firmware/config.txt können Sie den erheblich schnelleren Modus PCI Gen 3 aktivieren. (Der Tipp stammt vom PCIe-Experten Jeff Geerling.)

# in /boot/firmware/config.txt
dtparam=pciex1
dtparam=pciex1_gen=3

Die obigen Benchmarktests beweisen, dass die Einstellung tatsächlich einiges an Zusatz-Performance bringt. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass Sie davon im normalen Betrieb aber wenig spüren.

Bleibt noch die Frage, ob die Einstellung gefährlich ist. Die Raspberry Pi Foundation muss ja einen Grund gehabt haben, warum sie PCI Gen 3 nicht standardmäßig aktiviert hat. Zumindest bei meinen Tests sind keine Probleme aufgetreten. Auch dmesg hat keine beunruhigenden Kernel-Messages geliefert.

Fazit

Es ist natürlich cool, den Raspberry Pi mit einer schnellen SSD zu verwenden. Für Bastelprojekte ist dies nicht notwendig, aber wenn Sie vor haben, Ihren Pi als Server, NAS etc. einzusetzen, beschleunigt die SSD I/O-Vorgänge enorm.

Schön wäre, wenn der Raspberry Pi in Zukunft einen PCIe-Slot erhält, um (zumindest kurze) SSDs ohne Zusatzplatine zu nutzen. Bis dahin sind die Erweiterungsplatinen eine Übergangslösung.

In der Community ist zuletzt die Frage aufgetaucht, ob der Raspberry Pi überhaupt noch preiswert ist. Diese Frage ist nicht unberechtigt: Die Kosten für einen neuen Pi 5 + Netzteil + Lüfter + SSD-Platine + SSD + Gehäuse gehen in Richtung 150 €. Sofern Sie ein Gehäuse finden, in dem der Pi samt SSD-Platine Platz findet … Um dieses Geld bekommen Sie auch schon komplette Mini-PCs (z.B. die Chuwi Larkbox X). Je nach Anwendung muss man fairerweise zugeben, dass ein derartiger Mini-PC tatsächlich ein besserer Deal ist.

Quellen/Links

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Linux User aufgepasst: Vermeide diese Fehler! Wende unerwünschte Folgen ab!!

Welche Fehler musst du als Linux Nutzer, vor allem am Anfang unbedingt vermeiden? Es gibt da viele Fragen, die mich auf allen möglichen Kanälen zu dem Thema erreichen. Also erst mal Gratulation, dass Du den Umstieg auf Linux gewagt und geschafft hast. Aber auch wenn Du Dich mental dazu entschlossen hast, auf Linux umzusteigen, gratuliere...

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Unterstütze Open Source als Government Affairs Advisor in Brüssel!

Bei APELL, dem Dachverband der europäischen Open-Source-Business-Verbände, ist derzeit eine Stelle in Brüssel als „Government Affairs Advisor and Business Development“ ausgeschrieben. Mit dieser Stelle soll die politische Interessenvertretung für Open-Source-Themen auf europäischer Ebene gestärkt werden. Bewerbungen sind bis zum 29. Februar 2024 möglich.

Quelle

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Neue Sicherheitslücken bei glibc: syslog und qsort

Es gibt wieder neue Sicherheitslücken in glibc. Dabei betrifft eine die syslog()-Funktion, die andere qsort(). Letztere Lücke existiert dabei seit glibc 1.04 und somit seit 1992. Entdeckt und beschrieben wurden die Lücken von der Threat Research Unit bei Qualys.

Die syslog-Lücke ist ab Version 2.37 seit 2022 enthalten und betrifft somit die eher die neuen Versionen von Linux-Distributionen wie Debian ab Version 12 oder Fedora ab Version 37. Hierbei handelt es sich um einen "heap-based buffer overflow" in Verbindung mit argv[0]. Somit ist zwar der Anwendungsvektor schwieriger auszunutzen, weil in wenigen Szenarien dieses Argument (der Programmname) dem Nutzer direkt überlassen wird, die Auswirkungen sind jedoch umso schwerwiegender. Mit der Lücke wird eine lokale Privilegienausweitung möglich. Die Lücke wird unter den CVE-Nummern 2023-6246, 2023-6779 und 2023-6780 geführt.

Bei der qsort-Lücke ist eine Memory Corruption möglich, da Speichergrenzen an einer Stelle nicht überprüft werden. Hierfür sind allerdings bestimmte Voraussetzungen nötig: die Anwendung muss qsort() mit einer nicht-transitiven Vergleichsfunktion nutzen (die allerdings auch nicht POSIX- und ISO-C-konform wären) und über eine große Menge an zu sortierenden Elementen verfügen, die vom Angreifer bestimmt werden. Dabei kann ein malloc-Aufruf gestört werden, der dann zu weiteren Angriffen führen kann. Das Besondere an dieser Lücke ist ihr Alter, da sie bereits im September 1992 ihren Weg in eine der ersten glibc-Versionen fand.

Bei der GNU C-Bibliothek (glibc) handelt es sich um eine freie Implementierung der C-Standard-Bibliothek. Sie wird seit 1987 entwickelt und ist aktuell in Version 2.38 verfügbar. Morgen, am 1. Februar, erscheint Version 2.39.

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Den Digitalcheck fit machen für digitale Souveränität und Open Source

Um Gesetzgebungsinitiativen auf ihre Digitaltauglichkeit hin zu überprüfen, wird seit 2023 der Digitalcheck unter der Federführung des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) entwickelt und betreut. Die OSB Alliance hat jetzt einen Vorschlag vorgelegt, wie der Digitalcheck um Aspekte von digitaler Souveränität, Open Source Software und offenen Standards ergänzt werden kann, um die Verwaltungsdigitalisierung nachhaltiger und effizienter zu gestalten.

Quelle

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ONLYOFFICE Docs 8.0 veröffentlicht: Ausfüllbare PDF-Formulare, mehr Barrierefreiheit, bidirektionaler Text & RTL-Interface

ONLYOFFICE veröffentlicht Version 8.0 mit neuen Features, darunter die Erstellung und Ausfüllung von PDF-Formularen, verbesserte Barrierefreiheit durch vollständige Screen-Reader-Nutzung und Unterstützung von bidirektionalem Text. Weitere Funktionen wie Zielwertsuche und überarbeitete UI-Plugins sind integriert.

Quelle

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