Lese-Ansicht

Pi‑hole erhält Update mit mehr Tempo und besserer Sicherheit

Die Entwickler von Pi-hole haben eine neue Version veröffentlicht. Der Core Stack steigt auf 6.4, das Web Interface auf 6.4.1 und FTL auf 6.5. Nutzer von Docker Images greifen zur Ausgabe mit dem Tag 2026.02.0. Vor dem Update empfiehlt sich wie immer ein Backup der eigenen Einstellungen. Der Teleporter sollte dafür erste Anlaufstelle sein und […]

Der Beitrag Pi‑hole erhält Update mit mehr Tempo und besserer Sicherheit erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Meinung: DNS4EU – Kurz vorm Klo in die Hose gesch…

In diesem Jahr wird in Deutschland und der EU neben Künstlicher Intelligenz auch viel über digitale Souveränität diskutiert. Es ist kein Geheimnis, dass Europa bei IT-Anwendungen, Diensten und -Produkten den Anschluss an Nordamerika und Asien verloren hat bzw. sich freiwillig in eine Abhängigkeit begeben hat. Da erscheint DNS4EU wie ein kleiner LIchtblick.

Ein DNS-Dienst, betrieben in der EU, konform zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das hört sich erstmal gut an — ist es aber nicht.

Wie eine Recherche des IT-Consultant Jens Link ergab: „…,geht im Prinzip der gesamte Traffic durch Netze einer Firma außerhalb der EU.“ Genau gesagt durch Großbritanien, welches seit 2020 nicht mehr Mitglied der EU ist. Das ist aus mindestens den folgenden zwei Gründen ungünstig.

DNS-Datenverkehr ist meistens unverschlüsselt. Jede Person mit Zugriff auf den Datenverkehr kann mitlesen, wer wann welche Internetseite oder genauer gesagt Domain aufruft. Das ist nunmal so, unabhängig davon welche Route der Datenverkehr im Internet einschlägt.

England ist Mitglied der sogenannten Five Eyes, einer engen Kooperation der Geheimdienste aus Australien, Canada, England, Neuseeland und den USA. Für die Dienste dieser Staaten sind EU-Bürgerinnen und Bürger Angehörige von Drittstaaten, deren Daten zu geheimdienstlichen Zwecken gesammelt und ausgewertet werden dürfen. Spätestens seit der globalen Überwachungs- und Spionageaffäre ist bekannt, dass dies auch geschieht.

Was nützt es also, einen Dienst zu haben, dessen Betreiber sich zwar an die DSGVO im speziellen und die europäische Rechtsordnung im allgemeinen halten müssen, der gesamte Datenverkehr aber über jemanden geleitet wird, der daran nicht gebunden ist?

Den Ansatz und die Idee hinter DNS4EU finde ich gut, die Umsetzung mangelhaft. Solange der Datenverkehr den Rechtsraum der EU verlässt, bietet DNS4EU keinen Mehrwert zu bestehenden Diensten. Da bleibe ich lieber bei dnsforge.de oder den DNS-Resolvern meiner Internetdiensteanbieter.

Weitere Artikel zum Thema DNS in diesem Blog:

  •  

Update: dnsforge.de bekommt eine „Hard“-Edition

dnsforge.de ist einer von vielen adminForge Services und ist ab sofort um eine DNS Resolver Hard-Edition erweitert worden.

dnsforge „Hard“ ist ein redundanter Server mit extra strengen Blocklisten die momentan mehr als 3 Millionen Domains blockieren.

Die Besonderheit ist, dass ausgewählte Community-Mitglieder die Blocklisten eigenständig über die Nextcloud anpassen können. Dabei wird ohne Whitelist gearbeitet.

Wer sich dazu berufen fühlt, bitte im Chat, auf Mastodon oder per E-Mail melden!

Erfahre mehr unter https://dnsforge.de

DNS Hard
IPv4: 49.12.222.213
IPv4: 88.198.122.154
IPv6: 2a01:4f8:c17:2c61::213
IPv6: 2a01:4f8:c013:5ec0::154
Port: 53

DNS-over-TLS
Hostname: hard.dnsforge.de
Port: 853

DNS-over-HTTPS
Address: https://hard.dnsforge.de/dns-query

DNS-over-QUIC
Address: quic://hard.dnsforge.de:853

Euer adminForge Team

UnterstützenDas Betreiben der Dienste, Webseite und Server machen wir gerne, kostet aber leider auch Geld.
Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende.

by adminForge.

  •  
❌