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Mozilla veröffentlicht Firefox 134 für Android

Mozilla hat Firefox 134 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 134 für Android.

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Die Neuerungen von Firefox 134 für Android

Firefox 134 für Android ist ein aus Nutzersicht kleines Update, welches keine neuen Funktionen bringt. Stattdessen lag der Fokus auf neuen Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine, diversen Fehlerbehebungen, geschlossenen Sicherheitslücken sowie Verbesserungen unter der Haube.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 134

Mozilla hat Firefox 134 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Endnutzer-Neuerungen von Firefox 134

Für Nutzer in den USA und Kanada wird schrittweise ein angepasstes Layout für die Startseite ausgerollt, welches bis zu vier statt drei Content-Empfehlungen pro Zeile erlaubt und die Positionierung von Logo und Wetter-Widget so anpasst, dass die Suchleiste, Verknüpfungen und Content-Empfehlungen weiter oben erscheinen.

Firefox View sowie die Sidebar für synchronisierte Tabs zeigen nicht mehr nur maximal 50 Tabs von anderen Geräten an, sondern bis zu 5.000.

Firefox folgt nun stärker der HTML-Spezifikation, was die vorübergehende Benutzeraktivierung betrifft. Durch diese Änderung wird die Blockierung von Popups in Fällen, in denen frühere Firefox-Versionen zu aggressiv waren, weniger streng gehandhabt, wodurch fehlerhafte Blockierungsaufforderungen reduziert werden.

Unter Linux werden jetzt Touchpad-Haltegesten unterstützt. Das bedeutet, dass der kinetische Bildlauf unterbrochen werden kann, indem zwei Finger auf das Touchpad gelegt werden.

Bei Verwendung eines Convertible-Gerätes mit Windows 11 passt Firefox automatisch die Oberflächengröße beim Wechsel zwischen Laptop- und Tablet-Modus an, wenn die Touch-Oberfläche für die Tablet-Nutzung aktiviert ist.

Ein Problem mit der Übersetzungsfunktion wurde behoben, welches verursachen konnte, dass manche Inhalte nicht angezeigt worden sind, wenn die automatische Übersetzung aktiviert ist. Außerdem wurde ein Problem der Übersetzungsfunktion in Zusammenhang mit select-Feldern behoben.

Das Erweiterungs-Menü unterstützt die Anzeige von Warnmeldungen für „Soft Blocks“, also Erweiterungen, welche von Mozilla zum Beispiel aus Gründen der Stabilität aus der Ferne deaktiviert worden sind, aber vom Nutzer wieder aktiviert werden können.

Mit browser.tabs.insertAfterCurrentExceptPinned wird eine neue Option in about:config bereitgestellt, um zu beeinflussen, wo Links, die aus angepinnten Tabs heraus geöffnet werden, angezeigt werden. Standardmäßig öffnen diese am Anfang der Tableiste. Nach Setzen des Schalters auf true öffnen diese am Ende der Tableiste.

Die Leseansicht respektiert jetzt die in den Schriftarten-Einstellungen hinterlegten Schriften für Serif, Sans Serif und Feste Breite.

Die Performance der Quelltext-Ansicht wurde verbessert.

Das Problem auf macOS Sonoma und höher wurde behoben, dass neben dem Öffnen des Emoji-Wählers auch der Buchstabe „e“ in ein Textfeld eingefügt wurde, wenn die Tastenkombination Fn + e gedrückt wurde. Ebenfalls kann der Emoji-Wähler über die Tastenkombination Ctrl + Cmd + Leertaste geöffnet werden. Dabei hatte sich dieser, ebenfalls seit macOS Sonoma, sofort wieder geschlossen. Auch das Problem wurde behoben.

Für den Zugriff auf lokale Adressen ist seit macOS Sequoia eine neue Berechtigung auf Systemebene erforderlich. Die in diesem Fall von Firefox gezeigte Fehlerseite zeigt jetzt einen entsprechenden Hinweis an.

Ebenfalls macOS betrifft eine Änderung bei der Schriftglättung, deren Ergebnis nun mehr dem von Safari entsprechen sollte.

Die Unterstützung für das Debuggen von Erweiterungen wurde verbessert, unter anderem durch ein automatisches Nachladen des Quellcodes der Erweiterung im Debugger, wenn die Erweiterung neu geladen wird.

Das Netzwerk-Panel der Entwicklerwerkzeugezeigt Informationen über Early Hints an, einschließlich einer speziellen Anzeige für den 103 HTTP-Statuscode in der Benutzeroberfläche an.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 134 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 134 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Die Content-Sandbox unter Windows wurde um eine weitere Stufe auf Level 8 erhöht.

Verbesserungen der Webplattform

Firefox 134 unterstützt den Video-Codec HEVC. Allerdings bisher nur auf Windows und bei Verwendung eines Gerätes mit Unterstützung für diesen Codec.

Die CSS-Eigenschaften align-self und justify-self sowie die CSS-Shortendeigenschaft place-self werden jetzt für absolut positionierte Elemente unterstützt.

WebRTC-Simulcast von gemeinsam genutztem Video mit dem VP8-Codec wird jetzt unterstützt. Von anderen Videoquellen war dies bereits möglich.

Dies war nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen der Webplattform. Eine vollständige Auflistung lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

Feature-Vorschau

SmartBlock-Platzhalter für Instagram- und TikTok-Content

Durch Setzen von extensions.webcompat.smartblockEmbeds.enabled auf true können auf Websites eingebettete Instagram- sowie TikTok-Inhalte durch einen Platzhalter ersetzt werden. Als weitere Voraussetzung muss hierfür der Schutz vor Aktivitätenverfolgung in den Datenschutz-Einstellungen auf die strenge Stufe geschaltet sein. Erst nach einem Klick auf einen Button wird dann der tatsächliche Inhalt dann geladen. In Zukunft soll diese Funktion auch für weitere Einbettungen zur Verfügung stehen.

SmartBlock Embeds in Firefox 134

Entladen von Tabs

Wird über about:config der Schalter browser.tabs.unloadTabInContextMenu per Doppelklick auf true gesetzt, steht im Kontextmenü der Tabs eine neue Option zur Verfügung, um den jeweiligen Tab zu entladen und damit Ressourcen freizugeben.

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Firefox 134 mit neuer Touchpad-Haltegeste

Wegen der Feiertage benötigte der neue Firefox zwei Wochen länger als gewöhnlich. Touchpad-Nutzer unter Linux können kinetisches Scrollen jetzt mit zwei Fingern stoppen. Zudem wird die HTML-Spezifikation genauer befolgt.

Quelle

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Unraid 7 partnert mit Tailscale

Unraid 7 steht unmittelbar vor der stabilen Freigabe. Neben signifikanten Verbesserungen der Oberfläche und der Navigation, bildet die Partnerschaft mit Tailscale das Glanzlicht der neuen Version.

Quelle

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Ückück und das Fediverse: Wie vernetzt seid ihr?

Viele der Nutzenden im Fediverse haben ein großes Interesse daran, sich mit möglichst vielen Menschen auszutauschen und zu vernetzen. Doch welche Möglichkeiten zur Zusammenarbeit gibt es für die Menschen hinter den Servern und wie gut werden diese genutzt?

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Spyfall: Die Lösungen

Für den Programmierwettbewerb "Spyfall" sind viele gültige Lösungen eingegangen. Diese stellen wir euch kurz vor.

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Erhebliche Einschränkungen für Nutzer veralteter Firefox-Versionen ab März 2025

Nutzer veralteter Firefox-Versionen müssen damit rechnen, ab März 2025 keine Add-ons und geschützten Inhalte auf Streaming-Plattformen mehr nutzen zu können.

Am 14. März 2025 verliert ein Stammzertifikat seine Gültigkeit, welches zur Verifizierung signierter Inhalte genutzt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Browser bis dahin in einer Version genutzt wird, welche das neue Stammzertifikat beinhaltet. Wer nach diesem Datum nicht Firefox 128 oder höher respektive Firefox ESR 115.13 oder höher nutzt, muss mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Betroffen sind Firefox für Windows, macOS, Linux sowie Android. Lediglich Firefox für iOS ist hiervon nicht betroffen, da Mozilla auf iOS von der Apple-Plattform abhängig ist.

Ab dem 14. März 2025 werden für Nutzer älterer Firefox-Versionen keine Erweiterungen mehr ausgeführt. Dies betrifft nicht nur neu installierte Erweiterungen. Bereits installierte Erweiterungen werden automatisch deaktiviert. Ebenfalls kann es auf Streaming-Plattformen in Folge ausbleibender Updates für das DRM-Modul nach diesem Datum jederzeit dazu kommen, dass keine Wiedergabe mehr möglich ist. Auch andere auf Remote-Updates angewiesene Funktionen können nach diesem Datum eingeschränkt sein.

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Übersetzungsfunktion von Firefox Nightly lernt Chinesisch, Japanisch und Koreanisch

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Mit der Unterstützung von Chinesisch, Japanisch und Koreanisch wurde jetzt der nächste wichtige Meilenstein erreicht.

Firefox wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen.

Mit der Unterstützung der sogenannten CJK-Sprachen wurde nun ein weiterer Meilenstein erreicht. Die Nightly-Version von Firefox kann jetzt Inhalte aus dem Chinesischen, Japanischen sowie Koreanischen übersetzen.

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Linux Jahresrückblick 2024: Die Windows-Alternative findet immer mehr Anhänger

Lange fristete Linux im privaten Umfeld ein Nischendasein. Doch seit dem Steam Deck erfährt das Betriebssystem auf dem Desktop einen spürbaren Aufwind, tausenden funktionierenden Windows-Spielen sei Dank. Und mit dem Aus für Windows 10 in diesem Jahr könnten noch mehr Nutzer hellhörig werden. Ein Jahresrückblick mit Ausblick.

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