Die hauseigene Laufzeitumgebung Proton erhält mit Version 7.0-3 zahlreiche weitreichende Anpassungen, Optimierungen und Fehlerkorrekturen, sodass sich weitere Spiele auf dem Valve Steam Deck spielen lassen. Titel wie Elden Ring (Test), Final Fantasy XIV, Resident Evil Revelations 2 und Deathloop (Test) erhalten Fixes.
Der Open-Source-Desktop KDE Plasma 5.25 soll mit neuen Looks für seine UI zu einer nochmals besseren Nutzererfahrung (User Experience, UX) unter Linux beitragen. Hierfür sollen unter anderem auch weitere Akzentfarben und ein optional schwebendes Panel als Alternative zur „Taskleiste“ von KDE Plasma Sorge tragen.
MassOS ist eine besonders leichtgewichtige Linux-Distribution, welche dennoch keinerlei Abstriche beim Featureset oder dem Komfort machen soll. Das freie und vollständig quelloffene Betriebssystem ist dabei unabhängig und baut nicht auf den bekannten großen Distributionen auf. Die Basis bilden Linux 5.18.1 sowie Xfce 4.16.
Die nächste Ausgabe der insbesondere im deutschsprachigen Raum sehr beliebten Community-Distribution openSUSE, ehemals SUSE Linux, ist offiziell erschienen und setzt unter anderem auf den freien Linux-Desktop KDE Plasma 5.24 LTS sowie das freie GUI-Toolkit Qt in der Version 5.15. Als Basis dient ein Enterprise-Betriebssystem.
Cinnamon 5.4, der neue Desktop für das kommende Linux Mint 21 („Vanessa“), wurde bereits freigegeben und hat einige Neuerungen zu bieten. Die neueste Version der insbesondere bei Ein- und Umsteigern sehr beliebten Linux-Distribution wird voraussichtlich noch im Laufe dieses Sommers erscheinen.
Der 2008 aus dem Mediaplayer XBMC – heute Kodi – hervorgegangene Media-Server Plex hat erstmals auch einen offiziellen Client für Linux erhalten und soll schon bald auch als Flatpak über den App Store Flathub angeboten werden. Der Plex-Client für Linux, der sogenannte Plex-Desktop, wird vorerst nur als Snap-Paket angeboten.
Die nächste Ausgabe der insbesondere im deutschsprachigen Raum sehr beliebten Community-Distribution openSUSE, ehemals SUSE Linux, ist offiziell erschienen und setzt unter anderem auf den freien Linux-Desktop KDE Plasma 5.24 LTS sowie das freie GUI-Toolkit Qt in der Version 5.15. Als Basis dient ein Enterprise-Betriebssystem.
Mabox Linux 22.06 ist ein Rolling Release aufbauend auf dem äußerst populären und auf Arch Linux basierenden Manjaro Linux sowie dem vollständig vorkonfigurierten und besonders leichten Fenstermanager Openbox 3 mit einer Taskleiste (Panel) und einem Starter vom Typ Tint 2 sowie dem leistungsstarken Systemmonitor Conky.
Der Orange Pi 800 ist ein in eine Tastatur integrierter Einplatinencomputer und macht dem Raspberry Pi 400 Konkurrenz. Mit einem Sechs-Kern-SoC von Rockchip und 4 GB LPDDR4 sowie zahlreichen Anschlüssen soll der Tastaturcomputer insbesondere an versierte Bastler adressiert sein, die sich einen kompakten Mini-PC wünschen.
Die auf Debian GNU/Linux basierende und insbesondere auf Datenschutz ausgelegte Live-Distribution Tails, das sogenannte „Amnesic Incognito Live System“, ist in der neuesten Version 5.1 erschienen und bringt ein großes Tor-Update für noch mehr Anonymität und Privatsphäre sowie eine noch sicherere Kommunikation mit.
Das Entwickler-Notebook HP Dev One setzt auf einen Ryzen 7 Pro 5850U („Cezanne“) mit acht bis zu 4,4 GHz schnellen Zen-3-Kernen und das als besonders performant geltende Ubuntu-Derivat Pop!_OS 22.04 LTS des Linux-Distributors System76 mit Cosmic UX. Der Preis für das kompakte 14"-Notebook beträgt 1.099 US-Dollar.
Die Linux-Distribution NixOS beschreitet ihren ganz eigenen Weg und basiert in der neuesten Version 22.05 („Quokka“) auf dem aktuellen Desktop Gnome 42 sowie einem eigenen Paketmanager und atomaren Updates. Mit seiner unorthodoxen Arbeitsweise hebt sich das freie Betriebssystem stark von anderen Distributionen am Markt ab.
Der 2008 aus dem Mediaplayer XBMC – heute Kodi – hervorgegangene Media-Server Plex hat erstmals auch einen offiziellen Client für Linux erhalten und soll schon bald auch als Flatpak über den App Store Flathub angeboten werden. Der Plex-Client für Linux, der sogenannte Plex-Desktop, wird vorerst nur als Snap-Paket angeboten.
Valve hat die erste Beta-Version von SteamOS 3.2 für seinen Handheld-PC Steam Deck veröffentlicht, die unter anderem auch stufenlose Bildwiederholungsraten von 40 bis 60 Hz möglich macht. Hinzu kommen ein verbesserter FPS-Limiter und eine Anpassung an der Lüftersteuerung für mehr Ruhe bei leichten Lastszenarien.
Nvidia hat im Rahmen des neuen Security Bulletin Display Driver - May 2022 die Grafiktreiber für Windows und Linux aktualisiert und die Entwicklungszweige R510, R470, R450 und R390 von teils schweren Sicherheitslücken befreit. Neue Treiber stehen damit jetzt für GeForce, Studio, RTX, Quadro und Tesla zum Download bereit.
Die Linux Distro Ubuntu 22.04 LTS ist erschienen. Alle zwei Jahre veröffentlicht Ubuntu eine Langzeit-Version ihrer beliebten Linux Distribution. Das bedeutet, dass sie für fünf Jahre unterstützt wird. Diesmal hört die Distro auf den Namen „Jammy Jellyfish“. 22.04 steht dafür, dass die Veröffentlichung im April 2022 erfolgte. Mit GNOME 42 steht das zur Zeit aktuellste… Weiterlesen Ubuntu 22.04 LTS ist da
Nvidia hat im Rahmen des neuen Security Bulletin Display Driver - May 2022 die Grafiktreiber für Windows und Linux aktualisiert und die Entwicklungszweige R510, R470, R450 und R390 von teils schweren Sicherheitslücken befreit. Neue Treiber stehen damit jetzt für GeForce, Studio, RTX, Quadro und Tesla zum Download bereit.
Nvidia leitet eine Zeitenwende für den Support der eigenen Grafikkarten unter Linux ein und öffnet seinen Treiber erstmals auch für Open Source. Mit der Serie 515, der die Nachfolge des proprietären Release 510 antreten wird, bezieht der Hersteller erstmals auch die Linux-Community und freie Softwareentwickler mit ein.
Das Fedora-Projekt hat die finale Fedora 36 Workstation mit dem freien Desktop Gnome 42, Linux 5.17 und den neuesten GTK-4-Anwendungen veröffentlicht. Die auch bei vielen ComputerBase-Lesern äußerst beliebte Linux-Distribution profitiert von den Neuerungen der Shell und bringt auch unter der Haube diverse Verbesserungen mit.
Nvidia leitet eine Zeitenwende für den Support der eigenen Grafikkarten unter Linux ein und öffnet seinen Treiber erstmals auch für Open Source. Mit der Serie 515, der die Nachfolge des proprietären Release 510 antreten wird, bezieht der Hersteller erstmals auch die Linux-Community und freie Softwareentwickler mit ein.
Nvidia leitet eine Zeitenwende für den Support der eigenen Grafikkarten unter Linux ein und öffnet seinen Treiber erstmals auch für Open Source. Mit der Serie 515, der die Nachfolge des proprietären Release 510 antreten wird, bezieht der Hersteller erstmals auch die Linux-Community und freie Softwareentwickler mit ein.
Nachdem openmediavault 6 (Codename Shaitan) bereits seit November 2021 als Release Candidate verfügbar war, ist nun die finale Version des freien NAS-Betriebssystems freigegeben worden. Gleichzeitig wird das Ende der Unterstützung für openmediavault 5 angekündigt.
Das Fedora-Projekt hat die finale Fedora 36 Workstation mit dem freien Desktop Gnome 42, Linux 5.17 und den neuesten GTK-4-Anwendungen veröffentlicht. Die auch bei vielen ComputerBase-Lesern äußerst beliebte Linux-Distribution profitiert von den Neuerungen der Shell und bringt auch unter der Haube diverse Verbesserungen mit.
Der US-Distributor MindShare hat im Rahmen seines Projektes „Kubuntu Focus“ mit dem „Kubuntu Focus M2 Gen4“ einen High-End-Linux-Laptop mit Intel Core i7-12700H, GeForce RTX 3080 Ti Laptop GPU und einem 165 Hz schnellen QHD-Panel vorgestellt, der Linux-Nutzern die höchstmögliche Leistung und Kompatibilität bieten soll.
Für unser Smart Home möchten wir den aktuellen Stromverbrauch aufzeichnen. Dafür bietet sich, wie auch in meinem Artikel über die Digitalisierung des Gaszählers, Home Assistant an. In dieser mächtigen Software lassen sich Automatisierungen für das Haus erstellen, aber auch Sensoren einlesen und protokollieren. Das möchten wir mit unserem digitalen Stromzähler machen. Was wir zusätzlich noch benötigen, ist ein ESP8266, sozusagen die Home Assistant Außenstelle, die die Daten an die Zentrale weitergibt. Also, legen wir los!
Hardware: ESP8266 und TCRT5000 zum Auslesen des Stromzählers
Die Hardware lässt sich sehr günstig im Internet erwerben. Zwingend erforderlich sind folgende Bauteile:
ESP8266 oder ESP32, ich verwende gerne den Wemos D1 Mini
TCRT5000, ein Infrarotdiode zum Auslesen des Gaszählers
Litzen oder Jumperkabel
Nicht zwingend erforderlich, aber für den dauerhaften Einsatz gut geeignet sind folgende Bauteile
Lochrasterplatine
Schraubbare Pins um die Kabel zum TCRT5000 mit dem Wemos zu verbinden
Female Pins zum Auflösten auf eine Lochrasterplatine und zum Stecken auf die Pins
Den TCRT5000 muss man vorher noch präparieren. Man erkennt ja, dass dort zwei Dioden verbaut sind, eine helle und eine dunkle. Die hellere sendet ein IR-Licht aus, das die zweite Diode wieder lesen soll. Das kann beispielsweise für eine Lichtschranke verwendet werden. In unserem Fall stört die helle Diode, daher müssen wir sie entfernen. Entweder löten wir die ganze Diode aus, oder wir entfernen den Vorwiderstand. Zweiteres geht deutlich schneller. Dazu einfach den Lötkolben an den SMD-Widerstand halten, dann kann man ihn etwas verschieben.
TCRT5000 Bauteile erklärt: Die Output-LED wird wichtig, wenn man die Empfindlichkeit des Sensors mit dem Potentiometer einstellt
Die Verdrahtung findet nach folgendem Schaltplan statt. Wir verwenden keinen Pullup-Widerstand, da dieser bereits auf dem TCRT5000 vorhanden ist. Es wird die Spannungsversorgung über VCC und GND hergestellt und der D0-Pin des TRCT5000 wird mit D2 (GPIO4) des Wemos D1 Minis verbunden.
Schaltplan um den ESP8266 Wemos D1 Mini mit dem TCRT5000 zu verbinden.
Installation am Stromzähler
Die digitalen Stromzähler, hier im Beispiel von EMH, haben fast immer eine Schnittstelle für den Kunden. Manchmal muss man sie von seinem Netzbetreiber freischalten lassen. In meinem Fall war sie glücklicherweise ohne Freischaltung verfügbar.
In der Regel ist dort eine blinkende LED verbaut. Das Blinklicht ist allerdings im Infrarotbereich, für das menschliche Auge also nicht sichtbar. Mit manchen Handy- oder Digitalkameras kann man es aber sichtbar machen, wenn deren Sensoren noch keinen IR-Filter verbaut haben.
Ich habe mir also aus etwas Schaumstoff und Klebeband einen kleinen Halter gebaut. Den Lesekopf des TCRT5000 habe ich dann unmittelbar vor der blinkenden Diode des Stromzählers platziert. Das Potentiometer des TCRT5000 habe ich mit einem kleinen Schraubendreher so lange verdreht, bis die Output-LED gleichmäßig geblinkt hat.
Am Stromzähler sieht man oben eine LED als Kundenschnittstelle. Darüber wird die lesende Diode des TCRT5000 positioniert. Am Poti wird dann so lange die Empfindlichkeit verstellt, bis die Output-LED des TCRT5000 regelmäßig blinkt.
ESPHome installieren und Home Assistant konfigurieren
Die ausführliche Beschreibung, wie man ESPHome auf den Microcontroller bekommt, habe ich bereits beim Gaszähler beschrieben. Die Konfigurationsdatei für den ESP8266 sieht dann im zweiten Abschnitt, also nach dem „captive_portal“ folgendermaßen aus. Beim Gaszähler habe ich den binary_sensor verwendet. Aus Gründen, die ich nicht verstehe, funktioniert das Setup hier aber nicht. Darum verwende ich nun den Pulse_meter, der wiederum am Gaszähler nicht funktioniert.
# Voher kommt der ganze Kopf der Datei, was der Wizard generiert
# [...]
sensor:
# Stromzähler als Pulse Meter
- platform: pulse_meter
name: "Stromverbrauch"
pin:
number: GPIO4
mode: INPUT_PULLUP
unit_of_measurement: "kW"
accuracy_decimals: 3
timeout: 2 min
filters:
# Filter outliers
- median:
window_size: 3
send_every: 1
send_first_at: 1
# Convert pulses/min to kW bei 10000Imp/kWh
- multiply: 0.006
total:
name: "Stromzähler"
unit_of_measurement: "kWh"
accuracy_decimals: 3
filters:
- multiply: 0.0001
Diesen Code flasht man auf den ESP8266. Gegebenenfalls müssen die Konstanten verändert werden. Das hängt vom Stromzähler ab, wie viele Impulse er ausgibt und in welcher Einheit das umgerechnet werden kann. Der Pulse-Counter hat als Rohsignal „Impulse pro Minute“, bringt bei mir also die Einheit „kWh/min“.
Nebenrechnung: Ich habe einen Verbraucher, der 1.000 Watt = 1 kW verbraucht. Wenn der Verbraucher eine Stunde läuft, verbrauche ich 1 kWh Energie. Der Stromzähler blinkt also 10.000 mal innerhalb dieser Stunde bzw. 166,6 mal pro Minute (siehe Aufdruck). Also muss ich die Pulse/min mit 60/10.000 multiplizieren, also mit 0,006 um wieder auf 1 kW zu kommen. Daher kommt die Konstante in meinem Beispiel.
Im Home Assistant braucht man ebenfalls eine neue Konfiguration. Man bearbeitet dort die configuration.yaml oder, noch besser, die sensor.yaml und ergänzt dort folgende Zeilen: