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Dell XPS 13 Plus (9320): Neue Eingabegeräte und Alder Lake-P U28 zum Frühjahr (Update)

Die CES ist die wichtige Messe für Dell, wenn es um die Ankündigung eines neuen XPS 13 geht. Das diesjährige Modell heißt XPS 13 Plus (9320) und treibt das 2020 eingeführte Design auf die Spitze. Die Tastatur nimmt jetzt auf voller Breite jeden Millimeter ein, das Touchpad ist versteckt und die Funktionstasten sind kapazitiv.

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Steam Deck: SteamOS 3.2 bringt stufenlose Bildraten von 40 bis 60 Hz

Valve hat die erste Beta-Version von SteamOS 3.2 für seinen Handheld-PC Steam Deck veröffentlicht, die unter anderem auch stufenlose Bildwiederholungsraten von 40 bis 60 Hz möglich macht. Hinzu kommen ein verbesserter FPS-Limiter und eine Anpassung an der Lüftersteuerung für mehr Ruhe bei leichten Lastszenarien.

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ESPHome: Temperaturmessung mit DS18B20 für Home Assistant

Wenn man sich ein Smart Home aufbaut, möchte man aus verschiedenen Gründen Temperaturen messen. In meinem Fall möchte ich im Heizungsraum die Temperaturen an den Wasserrohren, sowie im Warmwasserspeicher aufzeichnen. Eine einfache und kostengünstige Lösung ist es, das mit einem ESP8266 und dem DS18B20 Temperatursensor umzusetzen. Mit der Software ESPHome ist das auch schnell eingerichtet. Im Folgenden zeige ich, wie man das macht.

ESP8266 und DS18B20 verdrahten

Für dieses Beispiel verwende ich einen ESP8266 Wemos D1 Mini mit drei DS18B20 Temperatursensoren. Sie werden nach folgendem Schema verdrahtet. Das einzige zusätzliche Bauteil ist ein 4,7 kOhm Widerstand, der zwischen den Signal-Pin und VCC gelötet wird.

  • ESP8266 mit DS18B20 Temperatursensoren verbinden. Dazu ist ein 4k7 Ohm Widerstand notwendig.
  • Die Umsetzung der Schaltung könnte zum Beispiel so aussehen. Verwendet wurde eine Lochrasterplatine. Der Kondensator zwischen VCC und GND ist optional (nicht im Schema eingezeichnet)

Der Vorteil von den DS18B20 ist, dass man sehr viele von ihnen parallel betreiben kann. Wenn die Schaltung einmal geschafft ist, kann man weitere Sensoren einfach anschließen. Das ist der Grund, warum ich schraubbare Kontaktklemmen verwendet habe: Dadurch kann ich mit wenig Aufwand neue Sensoren anschließen.

DS18B20: Adresse herausfinden

Dieser Temperatursensor arbeitet mit dem 1-Wire-Protokoll. Um jeden Sensor eindeutig ansprechen zu können, ist die Adresse des Sensors notwendig. Die kann man leider nicht am Gehäuse ablesen, sondern man muss sie via Software erfragen. Wir nutzen das gleich, um unsere Verdrahtung zu überprüfen!

Die Adresse der Sensoren findet man ebenfalls mit ESPHome heraus, indem man ein sehr minimalistisches Programm aufspielt. Wie schon beim Auslesen des Gaszählers startet man mit

esphome wizard heizungstemperatur.yaml

und beantwortet dem Wizard wahrheitsgemäß die 4 Fragen. Die entstandene heizungstemperatur.yaml öffnet man mit einem Editor und fügt unten die folgenden Zeilen hinzu:

# Example configuration entry
dallas:
  - pin: GPIO2

Mittels des folgenden Befehls kompiliert man die Datei und flasht sie auf den ESP8266 (siehe Artikel über den Gaszähler).

esphome run heizungstemperatur.yaml

Der folgende Befehl öffnet die Logdatei des Controllers:

esphome logs heizungstemperatur.yaml

Dort werden die Adressen der angeschlossenen Sensoren angezeigt. Kleiner Tipp: Wenn man immer nur einen Sensor anschließt, behält man den Überblick!

In der Logdatei sieht man (in der letzten Zeile) die Adresse des Sensors. Diesen notiert man sich.

ESPHome für Temperaturmessung flashen

Wenn man nun alle Adressen der Sensoren herausgefunden und notiert hat, kann man das den ESP8266 wie folgt konfigurieren. Den Code fügt man an die bereits erzeugte Datei aus dem Wizard an.

dallas:
  - pin: GPIO2

sensor:
  - platform: dallas
    address: 0x773c01f096c1ee28
    name: "Heizung Vorlauf Temperatur"
  - platform: dallas
    address: 0x783c01f096729728
    name: "Heizung Rücklauf Temperatur"
  - platform: dallas
    address: 0x883c01f096ade428
    name: "Warmwasserspeicher oben Temperatur"

Da mittlerweile der Chip schon die ESPHome-Software aufgespielt hat, kann man bereits jetzt kabellos den neuen Programmcode übertragen. Bei ESPHome nennt sich diese Technik „Over the air“, kurz OTA. Der PC und der ESP8266-Chip müssen sich nur im gleichen Netzwerk befinden.

esphome run heizungstemperatur.yaml

Integration der Temperatursensoren in Home Assistant

Jetzt fehlt nur noch die Integration in den Home Assistant. Glücklicherweise arbeiten die beiden Systeme sehr gut miteinander. Man navigiert im Home Assistant auf Einstellungen, Geräte& Dienste und fügt über das Plus unten rechts eine neue Integration hinzu. Dort sucht man nach „ESPHome“ und gibt im folgenden Fenster die IP-Adresse ein. Wichtig: hierfür muss die API aktiviert sein (das ist eine der Fragen des esphome-Wizards).

Weitere Informationen: https://esphome.io/components/sensor/dallas.html

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Fernwartung unter Linux: TeamViewer erhält Support für Wayland

Die Fernwartungssoftware TeamViewer für Screen-Sharing, Videokonferenzen, Dateitransfers und VPN-Verbindungen erhält jetzt unter Linux erstmals initialen Support für das freie Display-Server-Protokoll Wayland. Der freie Linux-Desktop Gnome soll als erste Arbeitsumgebung die volle Unterstützung bieten.

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Linux 5.16 erreicht EOL: Anwender sollten auf Linux 5.17 wechseln

Der im Januar dieses Jahres erschienene Systemkernel Linux 5.16, der erstmals auch Unterstützung für FUTEX2 und damit eine effizientere CPU-Auslastung bot, hat sein Support-Ende (EOL) erreicht und wird nicht mehr unterstützt. Anwender sollten daher auf den aktuellsten freien Systemkernel Linux 5.17 wechseln.

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EndeavourOS 22.1 („Apollo“): Neue Softwarepakete, Mesa 22 und Linux 5.17 integriert

Das niederländische EndeavourOS, ein Rolling Release auf Basis von Arch Linux, beansprucht die offizielle Nachfolge der seinerzeit sehr populären Linux-Distribution Antergos für sich und liefert mit der Version 22.1 („Apollo“) einmal mehr aktualisierte Systemabbilder mit neuesten Softwarepaketen, Mesa 22 und Linux 5.17 ab.

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Einplatinencomputer: Raspberry Pi OS erhält Linux 5.15 LTS und Wayland

Die freie Linux-Distribution Raspberry Pi OS – ehemals Raspbian – für Mini-PCs, Maker und Einplatinencomputer wie den Raspberry Pi 4 und den Raspberry Pi 400, basiert auf Debian 11 („Bullseye“) und setzt jetzt auch erstmals auf den aktuellsten Betriebssystemkern Linux 5.15 LTS sowie ein experimentelles Wayland-Backend.

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