Mozilla hat Version 2.36 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht.
Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.
Das Update auf das Mozilla VPN 2.36 bringt in erster Linie Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube. Für Nutzer auf Android gibt es auf GitHub jetzt außerdem eine Variante vom Mozilla VPN zum Download („foss” im Dateinamen), welche nicht von den Google Play Services abhängt.
Ubuntu 26.04 Resolute Raccoon ist erschienen und setzt auf Wayland. Auch das Erscheinen von Fedora 44 steht nach Verschiebungen für kommende Woche fest. Benchmarks zum Ryzen 9 9950X3D2 unter Linux offenbaren reale Zugewinne in der Leistung.
Um schneller die passende Option in den Einstellungen von Firefox zu finden, wurde mit Firefox 149 eine Suchfunktion für die Einstellungen integriert. Firefox 150 integriert auch in die sogenannten „Secret Settings”, über welche sich vorab zukünftige Funktionen testen lassen, eine Suchfunktion. Außerdem wurde eine Schaltfläche integriert, um diese alle „Secret Settings” auf ihren Standardwert zurückzusetzen.
Dazu kommen weitere neue Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine, diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken sowie Verbesserungen unter der Haube.
Einer kürzlich durchgeführten Umfrage von Cisco zufolge laufen in 85 Prozent aller Betriebe Pilotprojekte mit KI-Agenten, aber nur 5 Prozent der Unternehmen setzen sie produktiv ein.
Firefox wird mit mehreren Suchmaschinen ausgeliefert. Mit Startpage steht aktuell eine weitere Suchmaschine für einen Teil der europäischen Firefox-Nutzer standardmäßig zur Auswahl.
Firefox-Nutzer können praktisch jede beliebige Suchmaschine zu Firefox hinzufügen. Der Browser besitzt aber auch schon von Haus aus eine Auswahl an Suchmaschinen, die sofort zur Verfügung stehen, ohne dass der Nutzer manuelle Schritte unternehmen muss.
Seit dem 21. April läuft ein Experiment mit einer geplanten Laufzeit von 30 Tagen, in dessen Rahmen ein Teil der Firefox-Nutzer in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden sowie Frankreich Startpage als zusätzliche Suchmaschine sieht. Voraussetzung ist die Nutzung von Firefox 150 oder neuer.
Startpage ist eine Suchmaschine aus den Niederlanden, welche einen besonderen Fokus auf Datenschutz legt. Nach Angaben von Mozilla laufen in Firefox bereits über eine Milliarde Suchanfragen pro Jahr über Startpage, nachdem Firefox-Nutzer die Suchmaschine manuell installiert haben. Startpage sei auch die am häufigsten von Firefox-Nutzern angefragte Suchmaschine für eine standardmäßige Integration.
DeepSeek veröffentlicht die Version 4 seiner Modelle, darunter DeepSeek-V4-Pro und DeepSeek-V4-Flash, beide mit einem Kontextfenster von einer Million Token.
Suse hat bei der SUSECON in Prag die „Suse AI Factory“ angekündigt. Dieser automatisierte, vollständige Software-Stack standardisiert die Bereitstellung und den Betrieb von KI-Anwendungen.
Mozilla hat Firefox 150 veröffentlicht und liefert ein Update, das vor allem Linux Nutzer freuen dürfte. Die neue Version integriert erstmals den GTK Emoji Picker, sodass sich Emojis nun direkt über die systemweite Tastenkombination einfügen lassen. Damit verhält sich Firefox auf Linux Desktops deutlich natürlicher. Auch der eingebaute PDF‑Viewer bekommt ein spürbares Upgrade. Nutzer können […]
Mozilla hat Thunderbird 150 veröffentlicht und liefert damit ein Update, das den beliebten Mail‑Client spürbar erweitert. Die neue Version richtet sich an Nutzer, die mehr Komfort und bessere Kontrolle über verschlüsselte Kommunikation wünschen. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Möglichkeit Inhalte verschlüsselter Nachrichten direkt zu durchsuchen. Das funktioniert sowohl mit OpenPGP als auch mit S/MIME […]
Bugs und Sicherheitslücken in Software werden heutzutage vorwiegend von KI gejagt. cURL-Entwickler Daniel Stenberg sieht in den vergangenen Monaten eine Zunahme der Qualität der Einreichungen.
Die monatliche Veröffentlichung von DietPi für April 2026 bringt ein neues Image für die LTS-Variante des Orange Pi 4 SBC. Des Weiteren erhielt der Software-Pool Zugang durch die Monitoring-Software Prometheus.
Ubuntu 26.04 LTS »Resolute Racoon« ist da. Die neue Ausgabe von Canonicals Distribution bringt GNOME 50 und Linux 7.0 zu den Anwendern. Der Paketmanager APT erhielt eine Frischzellenkur.
Ubuntu 26.04 ist fertig und stellt für die nächsten zwei Jahre die LTS-Messlatte. Im Vergleich zu Version 24.04 hat sich viel geändert. Ich habe mich bemüht, in diesem Blog-Artikel die wichtigsten Details knapp zusammenzufassen.
Noch mehr Lesestoff bieten die Release Notes sowie omgubuntu.co.uk. Einige wesentliche technische Neuerungen waren bereits in Version 25.10 präsent (Rust Core Utilities, Dracut, TPM-Verschlüsselung); diese habe ich im Detail bereits im Blog beschrieben.
Der Ubuntu-Desktop mit dem neuen System-Monitor »Resources«
Software
Die folgende Tabelle fasst die Versionen der Kernkomponenten von Ubuntu 26.04 zusammen:
Ubuntu hat eine ganze Reihe neuer Default-Programme:
Bisher Neu
----------------- -----------
Image-Viewer Eye of Gnome Loupe
PDF-Viewer Evince Paper
System Monitor Gnome System Monitor Resources
Terminal Emulator Gnome Terminal Ptyxis
Video Player Totem Showtime
Apropos Terminal Emulator: Ptyxis ist ein modernes Programm samt GPU-Rendering. Falls Sie noch höhere Ansprüche stellen, steht nun auch Ghostty in den Paketquellen zur Verfügung (Snap-frei mit apt install ghostty).
Standardmäßig nicht mehr installiert wird das Programm Anwendungen & Aktualisierung, mit dem die Paketquellen verändert und proprietäre Treiber installiert werden konnten. Vor allem letztere Funktion war sehr beliebt. Immerhin ist das Programm nur ein apt-Kommando entfernt (apt install software-properties-gtk).
Kein Durchbruch stellt Ubuntu 26.04 bezüglich des Ubuntu-eigenen Snap-Formats dar. Per Default sind überraschend wenige Apps als Snap-Pakete installiert: Firefox, der Firmware Updater, das neue Security Center und die Paketverwaltung App Zentrum alias Snap Store. Das App-Zentrum unterstützt zudem schon seit der vorigen Version auch Debian-Pakete. Die Snap-Revolution bleibt vorerst aus.
Technische Neuerungen
Gnome ist jetzt Wayland-only, X11 wird nicht mehr unterstützt. (XWayland natürlich schon, aber nicht der Betrieb von Gnome unter X.)
Der Kernel hat einen Sprung auf 7.0 gemacht.
Initial-Ramdisk-Dateien werden nun mit Dracut erstellt (schon seit Version 25.10).
Chrony ist der Default-Time-Dämon (ersetzt systemd-timesyncd).
Rust Utilities: Die Rust-Programme/Utilities sudo-rs und rust-coreutils kommen standardmäßig zum Einsatz (schon seit Version 25.10)
Software-Entwicklern hilft das neue Gnome-Programm Sysprof-Programm bei Debugging und Profiling (siehe https://apps.gnome.org/de/Sysprof/).
ROCm: Ubuntu ist stolz darauf, dass die Installation der ROCm-GPU-Bibliotheken von AMD nun ganz einfach mit sudo install rocm gelingt. Praktisch ist das vor allem für KI-Anwendungen und die Ausführung von Sprachmodellen. Phoronix hat das ausprobiert und festgestellt, dass damit die sechs Monate alte Version 7.1 auf der SSD landet. (Aktuell wäre 7.2.2.) Das stiftet wenig Vertrauen in die zukünftige Wartung dieser Pakete …
Das neue Sicherheitszentrum (security_center, ein Snap-Paket) hilft bei der Ubuntu-Pro-Aktivierung und der Verwaltung weiterer Sicherheitsfunktionen. Die App hat noch Luft nach oben, würde ich sagen.
Das neue Security Center wirkt noch etwas leer.
Vier GByte RAM sind nicht genug
In der Vergangenheit waren 4 GiB RAM bei den meisten Distributionen zumindest für erste Tests ausreichend. Ubuntu verlangt für Desktop-Installationen nun offiziell 6 GiB. Eine praxisnahe Nutzung unter 8 GiB RAM ist sicher nicht zu empfehlen; das galt auch schon für frühere Versionen. Andererseits waren die 4 GiB lange absolut ausreichend, um Ubuntu zumindest in virtuellen Maschinen einfach schnell mal auszuprobieren. (Und bei vielen anderen Distributionen reicht das noch immer.) Insofern stellt sich die Frage, warum Ubuntu so viel mehr Arbeitsspeicher braucht. (Snap?)
Im Internet gibt es unterschiedliche Angaben, ob der Betrieb nicht doch mit 4 GiB gelingt. Vermutlich. In einer meiner Testinstallationen (6 GiB RAM in einer virtuellen Maschine) sind nach dem Desktop-Login noch 3 GiB verfügbar.
Andererseits blieb eine virtuelle Installation auf einem MacBook mit UTM vor ein paar Tagen hängen (schon während der Installation, nicht im Betrieb). In der Folge habe ich auf weitere 4-GiB-Tests verzichtet. So relevant ist das Limit für mich nun auch wieder nicht. Meine Rechner sind mit ausreichend RAM ausgestattet :-)
Letzte Anmerkung zu diesem Thema: Für Ubuntu Server empfehlen die Release Notes ein Minimum von 1,5 GiB. Zur Einordnung: Im Linux-Unterricht verwende ich dutzendweise Alma-Linux-10-VMs mit 1 GiB RAM, die absolut rund laufen.
Gnome Middle-Click
Ich wechsle berufsbedingt viel zwischen Linux und macOS hin und her. Der für mich auf dem Desktop irritierendste Nachteil von macOS besteht darin, dass das Markieren und Einfügen mit der mittleren Maustaste nicht funktioniert (im Terminal schon, aber nicht mit anderen Programmen). Unter Linux verwende ich diese Funktion ständig, sicher mehrere Male pro Stunde.
Die Gnome-Entwickler sind naturgemäß anderer Meinung und wollen Gnome auch in dieser Hinsicht auf das niedrigere macOS-Niveau angleichen. Die Funktion Einfügen per mittlerer Maustaste ist seit Gnome 50 deaktiviert. Wem fällt so ein Wahnsinn ein? Wer keine Maus bzw. kein Trackpad mit drei Tasten hat, konnte die Funktion schon bisher nicht nutzen. Gut, das ist dann nicht zu ändern. Aber warum muss Gnome alle anderen Anwender ohne jede Not gängeln?
Zum Glück kann der Mittelklick in gnome-tweaks (Optimierungen) oder mit dem folgenden Kommando reaktiviert werden:
gsettings set org.gnome.desktop.interface gtk-enable-primary-paste true
Ubuntu hat die Gnome-Entscheidung einfach nachvollzogen, scheint also irgendwie einverstanden zu sein. Merkwürdig.
Fazit
Bei meinen nicht allzu intensiven Tests hat Ubuntu 26.04 einen runden Eindruck gemacht. Optisch glänzt der Ubuntu-Desktop: Ich kenne keine andere Distribution, die mir out of the box so gut gefällt.
Davon losgelöst klingt mein Fazit schon seit Jahren ziemlich ähnlich: Linux-Einsteiger können mit Ubuntu nicht viel falsch machen. Für mich persönlich ist Ubuntu aber schon eine Weile nicht mehr die erste Wahl.
Ubuntu 26.04 LTS steht in den Startlöchern und Canonical verspricht eine Desktop Erfahrung, die vor allem eines sein soll: verlässlich. Die neue Ausgabe trägt den Namen Resolute Raccoon und richtet sich an alle, die ein System suchen, das ohne große Pflege auskommt und viele Jahre stabil bleibt. Genau das ist seit jeher das Versprechen der […]
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