Lese-Ansicht

In eigener Sache: Es kommen Änderungen

Ich hatte es in meinem Jahresendvideo 2023 schon frühzeitig angekündigt, dass in diesem Jahr Änderungen anstehen. Als ich 2020 mit diesem Blog und dem dazugehörigen YouTube Kanal an den Start ging, habe ich mit “MichlFranken” ein Kunstwort gewählt, dass meinen Vornamen und meine Herkunft (Franken bzw. Unterfranken) abbildet. Daraus entstand jetzt nach rund 4 Jahren...

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Linux Kernel 6.9 veröffentlicht

Linus Torvalds kündigte die Veröffentlichung und allgemeine Verfügbarkeit des Linux-Kernels 6.9 an, der neuesten stabilen Version des Linux-Kernels, die mehrere neue Funktionen und eine verbesserte Hardwareunterstützung einführt. Zu den Höhepunkten des Linux-Kernels 6.9 gehören Rust-Unterstützung auf AArch64 (ARM64) Architekturen, Unterstützung für den Intel FRED (Flexible Return and Event Delivery) Mechanismus zur verbesserten Ereignisübermittlung auf niedriger...

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LibreOffice 7.6.7 erschienen

Die Document Foundation hat die allgemeine Verfügbarkeit von LibreOffice 7.6.7 bekannt gegeben, dem siebten und letzten Wartungsupdate der LibreOffice 7.6 Bürosuite für produktive Umgebungen. Obwohl LibreOffice 24.2 bereits mit seinen neuen Funktionen und Verbesserungen verfügbar ist, pflegt die Document Foundation weiterhin den LibreOffice 7.6-Zweig, der bis zum 12. Juni 2024 unterstützt wird. LibreOffice 7.6.7 ist...

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Arch Linux Installation via ArchInstall Script

Arch Linux gilt vielen als zu kompliziert und anspruchsvoll. Dies zeigt sich schon zu Beginn bei der Installation. Es gibt keinen grafischen Installer. Die Schritte müssen selbst durchgeführt werden. Doch mittlerweile gibt es ein offizielles Script, das die Installation etwas erleichtert. Genau um dieses Script geht es in diesem Beitrag. Viel Spaß. Dies ist ein...

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KeePassXC 2.7.8 veröffentlicht

KeePassXC 2.7.8 wurde als neues Wartungsupdate der KeePassXC 2.7-Serie der beliebten, kostenlosen und plattformübergreifenden Passwort-Manager-Anwendung auf Open-Source Basis veröffentlicht. Für viele ist KeePassXC als der beste Passwort-Manager aufgrund der Vielzahl an Funktionen, die er in einem vergleichsweise kompakten Paket bietet. Insbesondere unter datenschutzorientierten Nutzern, die keine cloud-basierte Lösung wie Bitwarden bevorzugen, erfreut sich KeePassXC großer...

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Red Hat Enterprise Linux 9.4 veröffentlicht

Red Hat hat die allgemeine Verfügbarkeit von Red Hat Enterprise Linux 9.4 bekannt gegeben, das als viertes Update der neuesten Betriebssystemserie von Red Hat Enterprise Linux 9 neue und verbesserte Funktionen einführt. Zu den Highlights von Red Hat Enterprise Linux 9.4 gehören die Möglichkeit, benutzerdefinierte Dateien für das SCAP-Sicherheitsprofil einem Blueprint hinzuzufügen, die Unterstützung für...

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Arch Linux im Test 2024! Minimalistisch und endlich einfach?

An Arch Linux streiten sich die Geister. Die einen finden es zu umständlich. Die anderen perfekt, weil es wie ein maßgeschneidertes System ist. Mein letzter Test von puren Arch Linux ist schon knapp 4 Jahre her. Höchste Zeit im Jahr 2024 mal wieder das originale Arch Linux unter die Lupe zu nehmen. Ich wünsche Euch...

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LibreOffice 24.2.3 erschienen

Die Document Foundation hat die allgemeine Verfügbarkeit von LibreOffice 24.2.3 bekannt gegeben, dem dritten Punkt-Release der neuesten LibreOffice 24.2-Büroanwendungsserie. Dieses Update behebt mehr als 70 Fehler, die in der vorherigen Version aufgetreten sind und verbessert damit die Stabilität und Zuverlässigkeit der Office-Software. LibreOffice 24.2.3 kommt etwas mehr als einen Monat nach dem vorherigen Update, LibreOffice...

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Nehmt Abschied von Neofetch

Es gibt als Linux Nutzer so ein paar Werkzeuge und Tools, die man einmal entdeckt und dann über Jahre mitnimmt. Bei mir ist das kleine Helferchen neofetch so ein Beispiel. Das kleine CLI Bash-Tool aggregiert alle relevanten Details wie Version des Betriebssystems, Hardwaredetails, Softwareversionen über das jeweilige Betriebssystem und zeigt diese an. Initial wurde neofetch...

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Ubuntu 24.10 – die Entwicklung beginnt

Obwohl Ubuntu 24.04 LTS gerade erst veröffentlicht wurde, schreitet die Entwicklung bei Ubuntu unaufhaltsam voran. Die Ubuntu-Entwickler beginnen bereits mit dem Aufbau der Basis, auf der die nächste Ubuntu Interimsversion aufgebaut wird. Ubuntu 24.10 wird am 10. Oktober 2024 planmäßig veröffentlicht und erhält nach der Veröffentlichung planmäßig 9 Monate lang Updates. Jede Ubuntu-Version erhält ihren...

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openSUSE Leap 15.6 RC jetzt verfügbar

Freunde des grünen Chamäleons aufgepasst! Die RC Testversion von openSUSE Leap 15.6 ist reibungslos von der Beta-Phase zum Release-Kandidaten übergegangen. Der RC von openSUSE Leap 15.6 kann ab sofort frei heruntergeladen und ausprobiert werden. Eine der am meisten erwarteten Funktionen in diesem Release ist die Integration von Cockpit, einer schlanken webbasierten Administrationsoberfläche, die eine intuitivere...

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Achtung bei Upgrade auf Ubuntu 24.04 LTS

Es ist derzeit keine gute Idee, auf Ubuntu 24.04 LTS zu aktualisieren. Auch wenn die Verlockung groß sein mag, solltet Ihr davon vorerst Abstand nehmen. Traditionell bietet Canonical kurz nach dem Erscheinen des ersten Point-Releases einen offiziellen Aktualisierungspfad für die Vorgänger-LTS-Versionen von Ubuntu an. Für die 24.04 LTS Ausgabe ist dieses Update für den 15....

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Ubuntu 24.04 LTS Testbericht

Der Monat April in Verbindung mit einer geraden Jahreszahl bedeutet im Hause Canonical bzw. Ubuntu die Veröffentlichung einer neuen Version mit Langzeitpflege. Ich nehme an, Ihr habt bereits erraten, worum es geht. Wir werfen heute einen Blick auf die brandneue Ubuntu 24.04 Ausgabe. Kann Ubuntu den Erwartungen gerecht werden? Das und noch vieles mehr erfährst...

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Dokumentation für den Notfall bzw. das digitale Erbe

Ich bin in meiner Familie der Nerd. Ich kümmere mich um den Internetzugang, das WLAN, die Speicherung der Familienfotos, etc. Ja manchmal kümmere ich mich sogar um Drucker.

Meine Familie vertraut darauf, dass das Heimnetzwerk die meiste Zeit des Jahres reibungslos funktioniert. Und wenn dies nicht der Fall ist, ist es mein Job, die Sache wieder in Ordnung zu bringen.

Erkennt ihr euch in dieser Beschreibung wieder? Dann habe ich gleich noch weitere Fragen an euch.

Stellt euch vor, dass ihr eines Tages nicht mehr für eure Familie da sein könnt und eure Angehörigen plötzlich allein mit der IT-Umgebung zurechtkommen müssen, die ihr hinterlassen habt.

  • Wie bereitet ihr eure Familie auf diesen Fall vor?
  • Habt ihr mit euren Angehörigen mal über dieses Thema gesprochen?
  • Wie dokumentiert ihr euer Heimnetzwerk, sodass eure Angehörigen etwas mit der Dokumentation anfangen können?

Bitte teilt eure Erfahrungen und Ideen in den Kommentaren zu diesem Beitrag. Habt ihr selbst schon zu diesem Thema gebloggt? Dann teilt doch bitte den Link zu eurem Beitrag mit mir und den Leserinnen und Lesern dieses Blogs.

Gedanken zur Dokumentation

  • Die Dokumentation soll in ausgedruckter Form vorliegen, um auch bei einem Totalausfall des Heimnetzwerks nutzbar zu sein
  • Es ist eine leichtverständliche Sprache zu wählen, die ohne Fachchinesisch auskommt oder notwendige Fachbegriffe erklärt, damit auch Nicht-IT-Personal den Text verstehen und Anweisungen folgen kann
  • Hinzugezogenem IT-Support-Personal soll die Dokumentation ebenfalls nützlich sein
  • Die Gliederung orientiert sich an Anwendungsfällen der Nutzer; mögliche Überschriften sind
    • Wie kommt das Internet ins Haus?
    • Wie wird das Internet im Haus verteilt?
    • Wo finde ich unsere Fotos, Videos, Dokumente und digitalen Einkäufe?
    • Was kann ich tun, wenn
      • das Internet nicht geht
      • das WLAN nicht geht
      • das weiße Ding im Keller blinkt/piept

Gerade der Abschnitt zur Entstörung von IT-Komponenten wird sicherlich eine Herausforderung. Generationen von Supportern werden ein Lied davon singen können, doch es hilft ja nunmal alles nichts. Wir sind unseren Angehörigen diese Informationen schuldig, wollen wir sie nicht hilflos zurücklassen.

Für mich ist eine Dokumentation, mit der ein Mensch mit IT-Affinität arbeiten kann das Muss und Hinweise zur Entstörung für technische Laien die Kür.

  • Was denkt ihr?
  • Könnt ihr meinem Ansatz folgen?
  • Habe ich etwas vergessen?

Trennung von Heimlabor und Heimnetzwerk

Wie viele Nerds betreibe auch ich ein kleines Heimlabor. Beim Aufbau des Heimnetzwerks habe ich darauf geachtet, dass mein Heimlabor komplett abgeschaltet werden kann, ohne die Funktion des Heimnetzwerks und den Internetzugang negativ zu beeinflussen.

Dies ermöglicht es mir, in meinem Heimlabor häufige Änderungen durchführen zu können, ohne dass dadurch Änderungen an der Notfalldokumentation notwendig werden.

Frisch ans Werk

Dann werde ich mal ein Git-Repository im Heimnetzwerk erstellen und ein LaTeX-Dokument beginnen.

Ich freue mich, an dieser Stelle von euren Ideen und Vorgehensweisen zu lernen und das Thema mit euch zu diskutieren.

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Achtung Flatpak: Sicherheitsloch entdeckt

Viele Linux Nutzer setzen Flatpak ein, um aktuelle Versionen von Apps zu beziehen oder diese in ein abgeschotteten Sandbox laufen lassen zu können. Gerade für diese Isolationsmethode wurde nun eine potenzielle Sicherheitslücke gefunden, die einen Ausbruch ermöglicht hätte. Ferner wäre das Ausführen von beliebigen Code möglich gewesen. Die Lücke wird mit CVE-2024-32462 beschrieben. Es besteht...

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Fedora 40 Workstation – mein Testbericht

Willkommen zurück. Schön, dass Du da bist. Im Hause Fedora steht ein Runder an. Fedora 40 ist der Jubilar und macht den Auftakt in diesem Jahr. In diesem Video schauen wir uns Fedora 40 etwas genauer an, was es alles im Gepäck hat. Eckpunkte über Fedora Den meisten von Euch dürfte Fedora ein Begriff sein....

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Meine Reaktion auf die Tier List Videos und warum brauche ich das nicht?

Eine klassische Tier List für Linux-Distributionen scheint auf den ersten Blick praktisch, aber bei genauerer Betrachtung offenbaren sich ihre Grenzen. Die Vielfalt und Spezialisierung der Distributionen machen eine allgemeingültige Rangliste schwer umsetzbar. Zudem sind Bewertungen subjektiv und können je nach Nutzer variieren, während der ständige Entwicklungsprozess von Linux-Distributionen die Aktualität solcher Listen in Frage stellt....

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Ubuntu 24.04 LTS – Beta ab sofort verfügbar

Die Ubuntu Entwickler haben die Beta-Version der nächsten Ubuntu LTS Version freigegeben. Die Ubuntu 24.04 Beta verzögerte sich aufgrund der Backdoor in den xz-Tools. In gehabter Manier gibt es drei Ausgaben: Ubuntu Desktop, Ubuntu Server und Ubuntu Cloud. Auch die Flavours stehen mit Beta Versionen bereit. Die nächste Ubuntu LTS Version kommt vollgepackt mit neuen...

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Das Linux Mint Projekt sucht Beta-Tester für schnellere Spiegelserver

Nutzer von Linux Mint könnten künftig schneller mit Aktualisierungen beliefert werden und allgemein Software schneller herunterladen. Um dies vorbereitend zu testen, bittet das Projekt nun so viele Beta-Tester wie möglich mitzumachen. Hintergrund ist, dass das Projekt bislang auf einen Paketserver in Chicago (USA) setzt. Weltweit gesehen ist dies ein Flaschenhals für Reaktionszeit und Performance. Aus...

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Wie ich die Chemnitzer Linux-Tage 2024 erlebt habe

Dies ist mein Erfahrungsbericht der Chemnitzer Linux-Tage 2024. Es war mal wieder eine sehr schöne Veranstaltung.

Die Anreise

Im vergangenen Jahr hatte mich die Deutsche Bahn in Chemnitz sitzengelassen und ich musste mit einem kurzfristig angemieteten Leihwagen heimfahren.

Da die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer sich noch immer nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen können und ich mich nicht erneut über eine schlechte Verbindung ärgern wollte, bin ich dieses Jahr mit dem eigenen Pkw gefahren.

Am Freitag um 13:30 Uhr ging die Reise los. Mit viel Verkehr, Baustellen und Stau waren ich etwa 4,5 Stunden später im Hotel, wo ich direkt über Stoeps gestolpert bin.

Wir spazierten vom Residenz Hotel Chemnitz zum Veranstaltungsgebäude, um uns anzumelden und unsere Badges zu empfangen. Damit ersparten wir uns das Warten in der Schlange am Samstagmorgen.

Am Hörsaalgebäude traf ich schon erste vertraute Gesichter, wie z.B. Andreas, welcher fleißig beim Aufbau geholfen hat. Hier haben wir uns auch mit Michael von der Aspicon GmbH getroffen, mit dem ich für Sonntag einen Vortrag geplant hatte. Wir sind gemeinsam in die Stadt gegangen, um uns bei Speis und Trank kennenzulernen und den Abend zu verplaudern.

Der Samstag

Um 07:00 Uhr begann ich den Tag mit dem Frühstück. So war der erste Hunger bereits gestillt, als der Frühstücksraum sich zu füllen begann. Bekannte Gesichter und nerdige T-Shirts verrieten, dass es sich bei sehr vielen der Gäste um Besucher der Chemnitzer Linux-Tage handelte.

Die 20 Minuten zum Veranstaltungsort wurden auch diesmal wieder zu Fuß zurückgelegt. Und der erste Konferenztag konnte beginnen.

Um 10:00 Uhr war ich an der Reihe und durfte in einem rappelvollen Raum V6 meinen „::1“-Vortrag halten. An dieser Stelle euch allen nochmal vielen Dank für eure Teilnahme. Ich hoffe, ihr hattet so viel Spaß wie ich und konntet ein paar neue Eindrücke gewinnen.

Es hat mich gefreut, auch nach dem Vortrag noch einige Fragen beantworten zu können und über IPv6 zu fachsimpeln. Ganz nebenbei konnte ich auch noch die Frage eines Red Hat-Kunden beantworten. Darüber freute sich dieser sehr, bleibt ihm der Support eine zufriedenstellende Antwort doch seit langer Zeit schuldig. Es ist halt stets eine gute Erfahrung, einen TAM zu treffen.

Die Chemnitzer Linux-Tage gibt es übrigens schon seit 25 Jahren. Da eine Veranstaltung aufgrund der Pandemie ausfallen musste, findet die 25. Veranstaltung allerdings erst im nächsten Jahr am 22. und 23. März statt.

20-jähriges Jubiläum feiert in diesem Jahr Ubuntu, weshalb der Community-Stand dieses Jahr besonders schön geschmückt war und toddy mehrfach mit Luftschlangen gefesselt wurde.

Ich genieße die Zeit unter gleichgesinnten Nerds oder wie Stoeps es ausdrückte: „Endlich wieder unter normalen Menschen“. Mich hat es dieses Jahr sehr gefreut, auch viele jüngere Gesichter zu sehen. So sehr ich mich freue, auch die gleichen alten Nasen immer wiederzutreffen ist es doch schön, dass die Gemeinschaft nicht einfach alt wird, sondern auch junge Menschen mit Interesse, Motivation und Freude an Open Source nachwachsen.

Da die Hörsäle hier bei den Vorträgen meist aus allen Nähten platzen, hatte ich mich im Vorfeld als Sessionleitung für die drei Vorträge

  1. Never ever break userspace – was das in der Praxis bedeutet von Wolfram Sang
  2. DIY Verified Boot in 2024 von Marco Felsch und
  3. VirtualBox Meets KVM von Julian Stecklina

gemeldet. So war mir ein guter Platz im Raum sicher. Ich danke den drei Referenten für ihre interessanten Vorträge.

Am Abend waren alle Aussteller, Helfer und Referenten zum gemütlichen Beisammensein in die Mensa eingeladen, welche schräg gegenüber dem Veranstaltungsgebäude liegt. Hier gab es ein reichhaltiges Angebot an warmem und kaltem Essen sowie eine Auswahl verschiedenster Getränke. Vielleicht ist es in der Zukunft möglich, die Getränke zu kühlen. Dann wird das Bier nicht so schnell warm und schmeckt länger gut.

Ich schätze es sehr, mich auf Konferenzen mit alten und neuen Bekannten auszutauschen, zu fachsimpeln und ganz allgemein angeregte Gespräche zu führen. Das musikalische Rahmenprogramm traf auch in diesem Jahr nicht meinen Geschmack. Ich würde mir etwas Hintergrundberieselung wünschen, um sich gut unterhalten zu können. Doch sind Geschmäcker verschieden und ich erkenne durchaus an, was das Organisations-Team der Chemnitzer Linux-Tage hier Jahr für Jahr auf die Beine stellt. Euch allen vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz.

Der Sonntag

Nach einem frühen Frühstück und Check-out ging es heute mit dem Auto zum Veranstaltungsgelände. Noch vor dem zweiten Kaffee wurden hier die Folien für den nächsten Vortrag nochmal geprüft. Um 10:00 Uhr war es wieder soweit. Diesmal durfte ich zusammen mit Michael den Vortrag „Mit Ansible Collections & Workflows gegen das Playbook-Chaos“ halten.

@Michael: „Es hat mir gut gefallen, mit dir einen Vortrag zu halten. Das können wir gerne wiederholen.“

Beim Mittagessen habe ich dann auch noch Christian getroffen. Für ihn waren es die ersten Chemnitzer Linux-Tage und auch ihm haben sie sehr gut gefallen.

Und wie immer war die Zeit auch viel zu schnell wieder vorbei. So habe ich Henning zwar kurz gesehen, doch für mehr als ein kurzes „Hi und Tschüss, bis zum nächsten Mal“ reichte es diesmal leider nicht.

Die Heimreise

Auch die schönsten Chemnitzer Linux-Tage gehen vorbei. Doch im Auto sitzend freute ich mich auch schon darauf, meine Familie wiederzusehen. Die Straße war frei und nach nur 3 Stunden 20 Minuten war ich wieder daheim. Zum Vergleich, mit der Bahn wäre ich je nach Verbindung erst nach 5,5-6,5 Stunden daheim gewesen, wenn alles nach Plan fährt.

So konnte ich mehr Zeit vor Ort verbringen und war rechtzeitig daheim, um noch etwas Zeit mit meinem Sohn zu verbringen, bevor dieser ins Bett ging.

Fazit

Es war schön. Ich hoffe, ihr seid alle wieder gut heimgekommen und behaltet auch diese Chemnitzer Linux-Tage in guter Erinnerung.

Weitere Berichte über die CLT 2024

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Ende der Woche starten die Chemnitzer Linux-Tage 2024

Am kommenden Wochenende beginnen die Chemnitzer Linux-Tage 2024 in Chemnitz. In „Zeichen setzen – auf den Chemnitzer Linux-Tagen 2024“ habe ich bereits dazu geschrieben.

An dieser Stelle sei als kleines Update erwähnt, dass ihr mich in einem zweiten Vortrag sehen und hören könnt. Am Sonntag um 10:00 Uhr in Raum V7 berichten Michael Decker von der ASPICON GmbH und ich, wie man „Mit Ansible Collections & Workflows gegen das Playbook-Chaos“ angehen kann.

Nun habe ich auch noch den tollen Beitrag von Andreas ScherbaumChemnitzer Linux-Tage 2024: Hinweise und Tipps“ gelesen. Er enthält unter anderem Hinweise und Tipps zur Anfahrt, Parken, Verpflegung, Merchandise, Kinderparadies und CLT Junior, Übernachtung, Abendessen am Freitag, Ruhezonen, etc.

Danke Andreas, für den tollen Text, den ich hier gerne teile.

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Zeichen setzen – auf den Chemnitzer Linux-Tagen 2024

In drei Wochen beginnen die Chemnitzer Linux-Tage 2024 mit dem diesjährigen Motto „Zeichen setzen“. Am 16. und 17. März erwartet euch im Hörsaalgebäude an der Richenhainer Straße 90 ein vielfältiges Programm an Vorträgen und Workshops. Hier finden sich Vorträge für interessierte Neueinsteiger wie für alte Hasen.

So geht es am Samstag im Einsteigerforum beispielsweise um die Digitalisierung analoger Fotos, das Erstellen von Urlaubsvideos mit der Software OpenShot oder die Verschlüsselung von E-Mails. In der Rubrik „Schule“ gibt Arto Teräs einen Einblick in den Einsatz der Open-Source-Lösung Puavo an finnischen und deutschen Schulen. Zusätzlich stehen Vorträge aus den Bereichen Finanzen, Medien, Datensicherheit, KI oder Netzwerk auf dem Programm. Am Sonntag gibt das Organisationsteam der Chemnitzer Linux-Tage mit „make CLT“ Einblicke in die Planung und Strukturen der Veranstaltung selbst. In der Rubrik „Soft Skills” wird es um die Schätzung von Aufwänden oder notwendige Fähigkeiten von Software-Entwicklern gehen.

Eintrittskarten können online im Vorverkauf und an der Tageskasse erworben werden. Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt.

Während viele Besucher bereits Stammgäste sind, werden auch neue Gesichter herzlich willkommen. Lasst euch gern von der hier herrschenden Atmosphäre voller Begeisterung für freie Software und Technik anstecken und begeistern.

Ich selbst freue mich, am Samstag um 10:00 Uhr in V6 den Vortrag mit dem obskuren Namen ::1 beisteuern zu dürfen. Update: Unverhofft kommt oft. Uns so freue ich mich am Sonntag um 10:00 Uhr in Raum V7 noch in einem zweiten Vortrag vertreten zu sein. Zusammen mit Michael Decker von der ASPICON GmbH erfahrt ihr, wie man „Mit Ansible Collections & Workflows gegen das Playbook-Chaos“ angehen kann.

Darüber hinaus beteilige ich mich als Sessionleiter für die folgenden drei Vorträge an der Veranstaltung:

So habe ich auf jeden Fall einen Platz im Raum sicher. ;-)

Wer ebenfalls helfen möchte, kann sich unter Mitmachen! informieren und melden.

Für mich ist dieses Jahr einiges im Programm dabei. Doch freue ich mich ebenso sehr auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus der Gemeinschaft und darauf, neue Gesichter (Namen kann ich mir meist erst Jahre später merken) kennenzulernen.

Also bis bald in der Karl-Marx-Stadt.

Chemnitzer Linux-Tage Banner
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Glücksmomente und Zeiten der Schmerzen mit IPv6

Am 16. und 17. März 2024 werde ich euch auf den Chemnitzer Linux-Tagen um 10:00 Uhr in Raum V6 mit einem Vortrag über IPv6 unterhalten.

Dazu bin ich noch auf der Suche nach ein paar Beispielen aus dem echten Leben. Falls ihr mögt, teilt mir doch eure schönsten und schlimmsten Momente im Zusammenhang mit IPv6 mit und ich prüfe, ob ich sie in meinen Vortrag mit einbauen kann.

  • Wann und wie hat IPv6 euren Tag gerettet?
  • Wieso hat euch das Protokoll Alpträume beschehrt?
  • Was funktioniert wider Erwarten immer noch nicht mit IPv6?
  • Habt ihr lustige Geschichten, die ihr (anonym) mit der Welt teilen möchtet?

Ich freue mich über Einsendungen, Beiträge und Rückmeldungen:

Bitte schreibt dazu, ob ihr eine Namensnennung wünscht oder euer Beispiel anonym einfließen soll.

Um einen runden Vortrag zu erstellen, wird evtl. nicht jeder Beitrag einfließen können. Bitte habt Verständnis dafür und verzeiht, wenn ihr euch nicht im Vortrag wiederfindet. Ich werde eure Geschichten ggf. im Nachgang hier im Blog veröffentlichen.

Bis neulich in Chemnitz. :-)

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