❌

Lese-Ansicht

Ubuntu-Server-Update von 24.04 auf 26.04

Über Ubuntu 26.04 habe ich hier schon berichtet. Heute habe ich meinen ersten Ubuntu-Server von Version 24.04 auf 26.04 aktualisiert. Es ist eigentlich recht gut gegangen. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

  • MySQL-Passwörter
  • Dovecot-Konfiguration (Update 2.3 -> 2.4)
  • SSH-Server-Konfiguration
  • Externe und obsolete Pakete aufräumen

Grundsätzliche Vorgehensweise

Logischerweise sollten Sie zuerst ein Backup machen. Mein System ist eine virtuelle Maschine (KVM), ich habe also ein Backup des Images gemacht (LVM-Snapshot im laufenden Betrieb). Wäre irgendetwas total schief gegangen, hätte ich den ganzen Server blitzschnell in den alten Zustand zurückversetzen können.

Wichtig: Falls Sie Nextcloud verwenden, aktualisieren Sie die Nextcloud-Version zuerst und führen Sie das Ubuntu-Update erst danach durch. Andernfalls kann es Ihnen passieren, dass Nextcloud danach nicht mehr startet (Fehlermeldung: This version of Nextcloud is not compatible with PHP>=8.5. You are currently running 8.5.4). Es ist ziemlich mühsam, aus dieser Falle wieder herauszukommen, weil die üblichen Update-Mechanismen PHP voraussetzen!

Am Zielsystem habe ich dann ein letztes Update durchgeführt und dann do-release-upgrade gestartet. Der erste Lauf scheiterte an alten MySQL-Passwörtern. Nachdem ich diese umgestellt hatte (Details folgen gleich), lief do-release-upgrade ziemlich problemlos durch.

Bei sämtlichen Rückfragen, ob ich meine geänderten Konfigurationsdateien behalten oder lieber die neuen Konfigurationsdateien verwenden möchte, habe ich mich für meine alten Konfigurationsdateien entschieden. (Die Entscheidung ist nicht ganz einfach: Die neuen Konfigurationsdateien enthalten in der Regel bessere/neuere Einstellungen, die vorzuziehen wären. Umgekehrt will ich aber auch nicht die in der Vergangenheit vorgenommenen Änderungen verlieren.)

Danach ein Reboot, nach 30 Sekunden war ein neuer SSH-Login möglich. Sehr gut!

Jetzt begannen die Aufräumarbeiten. Es gab zwei Hauptprobleme:

  • Dovecot funktionierte nicht mehr (das war zu erwarten).
  • PHP auch nicht (das kam überraschend).

Vor dem Ubuntu-Update: MySQL-Passwörter

Mit Ubuntu 26.04 kommt MySQL 8.4. Diese Version des Datenbank-Servers unterstützt standardmäßig keine mysql_native_password-Passwörter mehr. Das ist an sich vernünftig, die Passwörter werden nach einem unsicheren Verfahren verschlüsselt. Es gibt zwei Lösungen: Eine besteht darin, das nicht mehr empfohlene Plugin mysql_native_password doch wieder zu aktivieren. (In Version 9 wird das aber nicht mehr gehen.) Die andere besteht darin, für alle betroffenen Benutzer ein neues Passwort mit dem Verfahren caching_sha2_password einzurichten, im Wesentlichen so:

ALTER USER name@localhost IDENTIFIED WITH caching_sha2_password BY 'topsecret';

Ich habe mich für diese Variante entschieden, zumal es ohnedies nur wenige betroffene Accounts gab. Zwei bereiteten mir allerdings Kopfzerbrechen. Welche Passwörter sollte ich für die (in der Vergangenheit) automatisch eingerichteten Accounts 'debian-sys-maint'@localhost und mysql.session@localhost verwenden? Eine kurze Recherche ergab, dass sich das Passwort für ersteren Account (eine Debian/Ubuntu-Spezialität) in /etc/mysql/debian.cnf befindet. Der zweite Account ist MySQL-intern. Es muss existieren, ist aber nicht für einen Login gedacht. Jedes zufällige Passwort ist OK.

Das eigentliche Update habe ich NACH den MySQL-Änderungen gestartet.

Nach dem Ubuntu-Update: PHP

Nach dem Update liefen Apache und der MySQL-Server auf Anhieb, nur PHP wollte nicht. Die Fehlermeldung im Apache-Log lautete:

(2)No such file or directory: AH02454: FCGI: attempt to connect to Unix domain socket /run/php/php8.3-fpm.sock (localhost:8000) failed

Der Fehler war leicht zu finden: Ich verwende PHP mit dem FastCGI Process Manager (FPM). Die PHP-Version wurde auf 8.5 aktualisiert, aber die Konfiguration verwies weiter auf die FPM-8.3-Version. Abhilfe:

apt install php-fpm
systemctl enable --now php8.5-fpm
a2disconf php8.3-fpm
a2enconf php8.5-fpm
systemctl restart apache2

Warum der Upgrade-Prozess sich um diese Details nicht gekümmert hat, kann ich nicht sagen. Möglicherweise hatte ich unter Ubuntu 24.04 irgendeine Abweichung von der Default-Konfiguration durchgeführt und die Konfigurationsdateien wurden deswegen nicht aktualisiert.

Ein letzter Hinweis zu PHP: Mit PHP 8.5 werden neue Konfigurationsdateien nach /etc/php/8.5 installiert. In meinem Fall (FPM) ist die Datei /etc/php/8.5/fpm/php.ini relevant. Änderungen, die in der Vergangenheit in der 8.3er-Version von php.ini vorgenommen wurden, müssen jetzt in der 8.5er-Version wiederholt werden. (In meinem Fall war vor allem memory_limit = 512M wichtig, damit Nextcloud ordentlich läuft. Der Defaultwert 128M ist zu klein.)

Dovecot

Dovecot (ein IMAP-Server) macht mit Ubuntu 26.04 einen Versionssprung von 2.3 auf 2.4. Das klingt unspektakulär, aber tatsächlich hat Dovecot mit der neuen Version die Syntax der Konfigurationsdateien grundlegend geändert. Solange die Dateien nicht angepasst werden und insbesondere die Anweisungen dovecot_config_version = 2.4.0 sowie dovecot_storage_version = 2.4.0 an den Beginn von /etc/dovecot.conf eingebaut werden, startet der Dienst nicht.

Upgrading Dovecot CE from 2.3 to 2.4 enthält eine umfassende Migrationsanleitung. Die simple Übernahme der neuen Konfigurationsdateien ist (in meinem Fall) unmöglich, weil ich diverse eigene Anpassungen vorgenommen habe. Schon vor dem Ubuntu-Update habe ich deswegen sicherheitshalber ein Backup des alten Konfigurationsverzeichnisses /etc/dovecot durchgeführt.

Die manuelle Migration erschien mir recht mühsam. Also habe ich Claude Code SSH-Zugriff auf meinen Server gegeben (für einen normalen Account, nicht für root) und habe den folgenden Prompt formuliert:

you can ssh to example.com (no root); go to /etc/dovecot and look at the config files; these are partially from 2.3 and must be updated to 2.4 (see also https://doc.dovecot.org/main/installation/upgrade/2.3-to-2.4.html); explain me what to change, don’t try to do it yourself; summarize your findings locally (not on example.com) into dovecot-migration-plan.md

Diesen Plan habe ich anschließend manuell umgesetzt. Anbei eine Kurzfassung:

Dovecot 2.3 -> 2.4: config changes

dovecot.conf

  Add these as the very first settings:

    dovecot_config_version = 2.4.0
    dovecot_storage_version = 2.4.0

  Remove the empty "dict { }" block.

conf.d/10-auth.conf

  Old: auth_username_format = %Ln
  New: auth_username_format = %{user | username | lower}

conf.d/auth-system.conf.ext

  passdb and userdb blocks need a name:

    passdb pam {
    }
    userdb passwd {
    }

conf.d/10-mail.conf

  mail_location is gone:

    mail_driver = maildir
    mail_path = ~/Maildir

conf.d/10-master.conf

  Old: user = $default_internal_user
  New: user = $SET:default_internal_user

conf.d/10-ssl.conf

  New setting names, no more "<" before file names:

    ssl = yes
    ssl_server_cert_file = /etc/letsencrypt/live/
                           example.com/fullchain.pem
    ssl_server_key_file  = /etc/letsencrypt/live/
                           example.com/privkey.pem
    ssl_server_dh_file   = /etc/dovecot/dh.pem
    ssl_server_prefer_ciphers = server

  (Each path belongs on one line; it is split here only
  for readability.)

  ssl_server_prefer_ciphers accepts "client" or "server";
  "yes" is a fatal error. The DH file is only needed for
  non-ECC key exchange and can be omitted.

conf.d/20-lmtp.conf

  "mail_plugins = $mail_plugins sieve" no longer works:

    protocol lmtp {
      postmaster_address = postmaster@example.com
      mail_plugins {
        sieve = yes
      }
    }

conf.d/90-sieve.conf

  The plugin { } block is gone. Use named script blocks:

    sieve_script personal {
      driver = file
      path = ~/sieve
      active_path = ~/.dovecot.sieve
    }
    sieve_script after {
      type = after
      driver = file
      path = /etc/dovecot/sieve-after
    }

  Recompile global sieve scripts (as root):

    sievec /etc/dovecot/sieve-after/spam-to-folder.sieve

  Users' own scripts are recompiled automatically.

Protocols

  2.4 enables no protocols by default. On Debian they come
  from /usr/share/dovecot/protocols.d, i.e. one file per
  installed package (imapd, lmtpd, managesieved, ...).

Testing

  doveconf -n          # must run without errors
  systemctl restart dovecot
  journalctl -u dovecot -n 50

  Then check IMAP login, LMTP delivery from Postfix, SMTP
  auth via the Postfix SASL socket and sieve filtering.

Eine halbe Stunde später konnte ich in Thunderbird meine Mails wieder abrufen.

Update Configuration File (UCF)

Eine Debian/Ubuntu-Pakete verwenden das Verfahren Update Configuration File (UCF). Bei diesen Paketen wird parallel zur unverändert belassenen Konfigurationsdateien die neue Version der Konfigurationsdatei mit der Kennung *.ucf-dist angelegt. Das ist praktisch, weil Sie unkompliziert danach suchen können:

find /etc -name '*.ucf-dist'

Leider wird UCF nur von ausgewählten Paketen verwendet (auf jeden Fall: apt, dovecot und ssh).

SSH-Server

Der SSH-Server (openssh-server 10.2) läuft zwar auf Anhieb (alles andere wäre ja eine Katastrophe), aber journalctl -u ssh liefert diverse Warnungen:

sshd: rexec line 16: Deprecated option UsePrivilegeSeparation
sshd: rexec line 19: Deprecated option KeyRegenerationInterval
sshd: rexec line 20: Deprecated option ServerKeyBits
sshd: rexec line 31: Deprecated option RSAAuthentication
sshd: rexec line 38: Deprecated option RhostsRSAAuthentication

Also habe ich auch diese Datei etwas aufgeräumt, wobei Claude Code einige weitere Verbesserungsvorschläge gemacht hat (ChallengeResponseAuthentication -> KbdInteractiveAuthentication, PermitRootLogin without-password -> PermitRootLogin prohibit-password, HostKey /etc/ssh/ssh_host_dsa_key entfernen).

Docker

In Ubuntu 24.04 hatte ich Docker-Pakete direkt aus dem Docker-Repo installiert. Die alten Pakete wurden unverändert belassen, Docker funktionierte weiter. Allerdings wurde im Rahmen des Updates die Docker-Paketquelle deaktiviert (siehe /etc/apt/sources.list.d/*.disabled), d.h. ich würde keine Updates mehr erhalten. Ich habe daher die folgende Datei docker.sources neu eingerichtet:

Types: deb
URIs: https://download.docker.com/linux/ubuntu
Suites: resolute
Components: stable
Architectures: amd64
Signed-By: /etc/apt/keyrings/docker.asc

apt update und apt list --upgradable zeigt jetzt zu Ubuntu 26.04 passende Docker-Pakete an, die ich mit apt dist-upgrade installierte. Ein kurzer Test mit docker ps zeigt, dass alle Docker-Container wie geplant laufen.

Obsolete Pakete entfernen

Das Kommando

apt list '?obsolete'

liefert eine Liste von Paketen, die aus früheren Ubuntu-Versionen stammen (zu meiner Schande bis zurück nach 14.04) und zu denen es keine aktive Paketquellen mehr gibt (z.T. uralte Kernel-Versionen). Höchste Zeit, auch hier aufzuräumen. Ich habe Claude Code um eine Analyse gebeten.

find obsolete packages and access which can be safely removed

In der Folge habe ich die meisten betreffenden Pakete mit apt purge entfernt.

Quellen/Links

  •  

Upgrade auf Nextcloud 35

Wer meinen bisherigen Anleitungen zum Thema Nextcloud gefolgt ist und das System exakt danach aufgebaut hat, wird feststellen, dass nach dem Upgrade auf Nextcloud 35 eine neue Warnmeldung in den Sicherheits- & Einrichtungswarnungen erscheint:

Fehlermeldung Datenbankkonfiguration
Fehlermeldung Datenbankkonfiguration

Fehlermeldung: Datenbankkonfiguration

Diese gilt es nun zu beseitigen. Konkret handelt es sich um einen Hinweis zur Größe der Logdatei von InnoDB. Dieser Wert sollte nach dem Upgrade auf Nextcloud 35 auf mindestens 256 MB angehoben werden.

InnoDB log file size Warnung
InnoDB log file size Warnung

InnoDB log file size anpassen

Hierzu muss der Parameter in die Konfigurationsdatei von MariaDB eingetragen werden.

Das einzufügende Snippet lautet:

# my.cnf
[mysqld]
innodb_log_file_size = 256M

Dazu öffnet man die /etc/mysql/my.cnf:

sudo nano /etc/mysql/my.cnf

und fügt das Snippet dem Block [mysqld] mitsamt Parameter ganz am Ende der Datei ein:

GNU nano 8.4                                                          my.cnf                                                                    
# The MariaDB configuration file
#
# The MariaDB/MySQL tools read configuration files in the following order:
# 0. "/etc/mysql/my.cnf" symlinks to this file, reason why all the rest is read.
# 1. "/etc/mysql/mariadb.cnf" (this file) to set global defaults,
# 2. "/etc/mysql/conf.d/*.cnf" to set global options.
# 3. "/etc/mysql/mariadb.conf.d/*.cnf" to set MariaDB-only options.
# 4. "~/.my.cnf" to set user-specific options.
#
# If the same option is defined multiple times, the last one will apply.
#
# One can use all long options that the program supports.
# Run program with --help to get a list of available options and with
# --print-defaults to see which it would actually understand and use.
#
# If you are new to MariaDB, check out https://mariadb.com/kb/en/basic-mariadb-articles/

#
# This group is read both by the client and the server
# use it for options that affect everything
#
[client-server]
# Port or socket location where to connect
# port = 3306
socket = /run/mysqld/mysqld.sock

# Import all .cnf files from configuration directory
!includedir /etc/mysql/conf.d/
!includedir /etc/mysql/mariadb.conf.d/

# my.cnf
[mysqld]
innodb_log_file_size = 256M

Im Nachgang startet man den Datenbank-Server neu:

sudo systemctl restart mariadb

Sobald der Dienst wieder läuft, verschwindet die Warnmeldung aus der Nextcloud-Übersicht.

Der Beitrag Upgrade auf Nextcloud 35 erschien zuerst auf intux.de.

  •  

Euro-Office verlässt den Browser: Nextcloud bringt Desktop-Client

Via Nextcloud Update wird die Office-Suite Euro-Office schon bald einen einen Desktop-Client bekommen. Bisher waren die Anwendungen ausschließlich im Browser nutzbar. Mit dem kommenden Update soll auch die lokale Arbeit möglich werden. Der neue Client ist Bestandteil von Nextcloud Hub 26 Summer. Euro-Office umfasst unter anderem Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Die Software basiert auf einem Fork […]

Der Beitrag Euro-Office verlässt den Browser: Nextcloud bringt Desktop-Client erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Kubernetes 1.37 ist da: KYAML wird stabil und Autoscaling flexibler

Kubernetes 1.37 mit dem Codenamen „Garhwal“ ist erschienen. Die neue Version bringt mehrere wichtige Funktionen aus der Testphase in einen stabilen Zustand. Dazu gehören KYAML, die Metriken-API und Funktionen für Ressourcen und Sicherheit. Besonders interessant ist der neue Status von KYAML. Das Format bildet eine strengere Teilmenge von YAML für Kubernetes-Konfigurationen. Dadurch sollen mehrdeutige Formulierungen […]

Der Beitrag Kubernetes 1.37 ist da: KYAML wird stabil und Autoscaling flexibler erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Volla Messages ist fertig: Volla startet dezentrale Cloud für Chats und Backups

Volla Systeme öffnet sein dezentrales Cloud-Ökosystem weiter. Nach der öffentlichen Beta ist Volla Messages jetzt als stabile App verfügbar. Gleichzeitig startet Volla Recovery in die öffentliche Beta. Beide Anwendungen setzen auf verschlüsselte Datenverarbeitung ohne eigenes zentrales Rechenzentrum. Volla Messages steht zunächst für Android, Windows, macOS und Linux bereit. Der Download erfolgt direkt über die Webseite […]

Der Beitrag Volla Messages ist fertig: Volla startet dezentrale Cloud für Chats und Backups erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Nextcloud Native hat hochgesteckte Ziele

NextcloudNative ist ein ambitioniertes Projekt, das unabhängig von der Nextcloud GmbH einen neuen Client erstellen will, dessen Fähigkeiten über die des nativen Clients weit hinausgehen.

  •  

Microsoft bestätigt Defender-Fehler unter Linux mit möglichen Sicherheitsfolgen

Ein fehlerhaftes Defender Update sorgt für Probleme unter Linux. Microsoft hat zwei schwerwiegende Fehler offiziell bestätigt. Besonders kritisch sind die Versionen 101.26042.0000 bis 101.26042.0009. Nach einem Update oder einer Neuinstallation kann sich der Defender Dienst nach einem Neustart auf einigen Linux Systemen deaktivieren. Dadurch entfällt der aktive Schutz des betroffenen Geräts, wie Microsoft angibt. Vor […]

Der Beitrag Microsoft bestätigt Defender-Fehler unter Linux mit möglichen Sicherheitsfolgen erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Bitkom Studie: Viele Unternehmen wären ohne Cloud schnell handlungsunfähig

Cloud Dienste sind für viele Unternehmen unverzichtbar geworden. Eine neue Bitkom Studie zeigt deutliche Abhängigkeiten. Schon kurze Ausfälle können gravierende Folgen haben. Neun Prozent der befragten Unternehmen müssten den Betrieb sofort einstellen. Fast die Hälfte könnte langfristig nicht weiterarbeiten. Im Durchschnitt reicht die Handlungsfähigkeit noch 78 Stunden. Größere Cloud Ausfälle sind keine Seltenheit mehr. Mehr […]

Der Beitrag Bitkom Studie: Viele Unternehmen wären ohne Cloud schnell handlungsunfähig erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Azure Linux 4.0 Vorabversion: Vom Cloud‑Werkzeug zum eigenen Server‑System

Microsoft stellt Azure Linux 4.0 erstmals als frei installierbares System bereit. Die Distribution war lange nur für Azure gedacht, soll nun aber auch auf eigenen Servern laufen. Azure Linux basiert auf Fedora und nutzt dessen Paketwelt. Microsoft passt die Komponenten für Azure an und liefert ein gehärtetes Kernel‑Setup. Die ISO‑Images stehen öffentlich via GitHub bereit […]

Der Beitrag Azure Linux 4.0 Vorabversion: Vom Cloud‑Werkzeug zum eigenen Server‑System erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Digitale Souveränität: Mecklenburg‑Vorpommern setzt auf eigene Nextcloud‑Plattform

Mecklenburg‑Vorpommern stärkt seine digitale Unabhängigkeit und führt eine landesweite Kollaborationsplattform auf Basis von Nextcloud ein. Das Projekt soll langfristig zehntausende Beschäftigte erreichen und die Kontrolle über zentrale IT‑Strukturen sichern. Die neue Lösung wird vollständig durch die DVZ M‑V GmbH betrieben. Das Land nutzt eigene Server und behält damit die Hoheit über Daten und Abläufe. Die […]

Der Beitrag Digitale Souveränität: Mecklenburg‑Vorpommern setzt auf eigene Nextcloud‑Plattform erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Nextcloud Hub 26 Spring startet mit neuem Office und frischem Design

Nextcloud bringt mit Hub 26 Spring eine große Aktualisierung, die ein neues Office, ein aufgeräumtes Design und ein Governance‑Werkzeug einführt. Die Veröffentlichung erfolgte am 9. Juni und markiert einen wichtigen Schritt für die Plattform. Nextcloud feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen und nutzt den Moment für deutliche Verbesserungen. Die neue Version bietet eine modernisierte […]

Der Beitrag Nextcloud Hub 26 Spring startet mit neuem Office und frischem Design erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Microsoft stoppt dutzende Repos nach Malwarefund in Open Source Projekten

Microsoft musste zahlreiche Open Source Projekte auf Github deaktivieren. Hacker hatten Code manipuliert und eine Schadsoftware eingeschleust, die Zugangsdaten von Entwicklern stehlen sollte. Die Angreifer griffen mehr als 70 Repositories an. Viele davon gehörten zu Azure Projekten oder zu KI Werkzeugen wie Claude Code oder VS Code Beispielen. Die Malware trug den Namen Miasma und […]

Der Beitrag Microsoft stoppt dutzende Repos nach Malwarefund in Open Source Projekten erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Euro Office startet mit Version 1.0

Euro Office erreicht seine erste stabile Version und tritt als neue europäische Office Suite an. Die Veröffentlichung bringt frische Funktionen und zugleich einen Streit über Lizenzfragen. Die Suite basiert auf einem Fork von OnlyOffice und richtet sich an Nutzer, die eine offene Alternative zu bekannten Büroplattformen wie Microsoft Office suchen. Sie läuft als Webanwendung und […]

Der Beitrag Euro Office startet mit Version 1.0 erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Angriff auf Red Hat Cloud Pakete erschüttert Entwicklerwelt

Mehrere npm Pakete aus Red Hats Cloud Umfeld wurden manipuliert. Die Attacke schleuste heimlich Malware ein und gefährdete sensible Zugangsdaten. Laut Sicherheitsfirma Aikido tauchten die betroffenen Pakete Anfang Juni auf. Insgesamt waren viele Versionen verschiedener Bibliotheken kompromittiert. Die Schadsoftware befand sich in einem versteckten Installationsskript. Dieses lief automatisch beim Installieren der Pakete. Die Malware trägt […]

Der Beitrag Angriff auf Red Hat Cloud Pakete erschüttert Entwicklerwelt erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Projekt Lightwell: IBM und Red Hat investieren in sichere Open Source Software

IBM und Red Hat starten mit Project Lightwell eine große Sicherheitsinitiative. Das Vorhaben soll offene Software besser schützen und Unternehmen verlässliche Updates liefern. Im Zentrum steht ein vertrauenswürdiges Clearinghouse, das sensible Sicherheitsmeldungen bündelt. Firmen können dort entdeckte Schwachstellen einreichen. IBM prüft gemeldete Fehler mit KI Unterstützung und erstellt geprüfte Korrekturen. Diese Patches decken nicht nur […]

Der Beitrag Projekt Lightwell: IBM und Red Hat investieren in sichere Open Source Software erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Bayern plant eigenen souveränen Arbeitsplatz für die Verwaltung

Bayern startet ein neues Projekt für mehr digitale Unabhängigkeit. Das Digitalministerium entwickelt einen souveränen Arbeitsplatz, der langfristig proprietäre Lösungen ersetzen soll. Die Initiative folgt dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz, die bis 2027 sichere Alternativen fordert. Digitalminister Fabian Mehring betont die Bedeutung digitaler Souveränität für Staat und Verwaltung. Er sieht die öffentliche IT als kritische Infrastruktur, die […]

Der Beitrag Bayern plant eigenen souveränen Arbeitsplatz für die Verwaltung erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Red Hat präsentiert zwei neue Linux Desktops für die KI Ära

Red Hat setzt auf der diesjährigen Summit ein klares Zeichen. Das Unternehmen stellt zwei Desktop Systeme vor, die speziell für Entwickler im KI Umfeld gedacht sind. Beide verfolgen unterschiedliche Ansätze und ergänzen sich dennoch perfekt. Der neue Red Hat Desktop basiert auf einer erweiterten Entwicklerumgebung. Podman Desktop bildet die Grundlage und ermöglicht eine enge Arbeit […]

Der Beitrag Red Hat präsentiert zwei neue Linux Desktops für die KI Ära erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Azure Linux erhält frisches Update mit vielen Sicherheitskorrekturen

Microsoft hat eine neue Version von Azure Linux veröffentlicht. Das Update trägt die Nummer 3.0.20260506 und liefert zahlreiche Sicherheitskorrekturen für viele Open Source Projekte. Betroffen sind unter anderem Avahi, GNU Binutils, libssh, Node.js, Ruby und der Linux Kernel. Neben den Sicherheitsupdates verbessert die neue Version auch die Live Migration in QEMU. Azure Linux erhält zudem […]

Der Beitrag Azure Linux erhält frisches Update mit vielen Sicherheitskorrekturen erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Nextcloud verifiziert auf Flathub: Ein wichtiger Schritt für Linux-Nutzer

Der Nextcloud Desktop Client auf Flathub hat in den letzten Monaten still und leise einen wichtigen Reifeschritt gemacht: Das Paket ist inzwischen offiziell mit Nextcloud verknüpft und auf der Flathub-Seite als „developed by Nextcloud GmbH“ ausgewiesen. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, denn Flatpak und Flathub haben sich in der Linux-Welt längst als zentrale Plattform für […]

Der Beitrag Nextcloud verifiziert auf Flathub: Ein wichtiger Schritt für Linux-Nutzer erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Europas neue souveräne Cloud Offensive startet mit vier Großprojekten

Die EU Kommission versucht erneut, eine eigene Cloudlandschaft zu formen. Nach einem Bericht von Security Insider soll ein neues Programm nun zeigen, dass Europa mehr kann als große Worte. Vier frisch vergebene Verträge markieren den Beginn eines Projekts, das echte digitale Unabhängigkeit schaffen soll. Im Zentrum steht ein europäischer Standard für Datensouveränität. Die meisten beteiligten […]

Der Beitrag Europas neue souveräne Cloud Offensive startet mit vier Großprojekten erschien zuerst auf fosstopia.

  •  

Wero wirbt mit europäischer Freiheit, setzt aber auf US‑Cloud

Wero möchte Europas Antwort auf große US-Bezahldienste sein. Der Dienst startete 2024 und verspricht schnelle Zahlungen zwischen Nutzern. Hinter dem Projekt stehen zahlreiche Banken aus mehreren Ländern. Die Plattform präsentiert sich als unabhängige Lösung für digitales Bezahlen. Doch ein Blick hinter die Kulissen zeigt ein anderes Bild. Die Betreiber European Payments Initiative (EPI) bestätigen den […]

Der Beitrag Wero wirbt mit europäischer Freiheit, setzt aber auf US‑Cloud erschien zuerst auf fosstopia.

  •  
❌