Erstes Manjaro Immutable Image verfügbar
Manjaro hat ein erstes experimentelles Abbild seines unveränderlichen Betriebssystems vorgelegt. Die Distribution soll später eine offizielle Edition von Manjaro werden.
Manjaro hat ein erstes experimentelles Abbild seines unveränderlichen Betriebssystems vorgelegt. Die Distribution soll später eine offizielle Edition von Manjaro werden.
Vor einigen Wochen habe ich um Empfehlungen für Laptop-Hardware, eine Linux-Distribution und eine Desktopumgebung gebeten. Für die vielen Rückmeldungen, die ich erhalten habe, an dieser Stelle vielen Dank.
Heute möchte ich euch wissen lassen, welche Kombination es geworden ist.
Ich habe mich für ein wiederaufbereitetes Lenovo T570 entschieden, welches für günstige 240 Euro im Onlinehandel verfügbar war. Da war dann auch noch für 30 Euro ein Schutzbrief drin, der Flüssigkeiten und Stürze abdeckt.
Mit dem Intel Core-i5 der 6. Generation, 8 GB RAM und einer 256 GB SSD bietet dieses Gerät mehr als ausreichend Leistung.
Das Gerät weist einige Gebrauchsspuren auf. Den Preis empfinde ich dennoch günstig, da Geräte dieser Klasse nicht unter 1.000 Euro Neupreis zu bekommen sind. Viel wichtiger jedoch ist, dass der Nutzer sich ebenfalls über das Gerät freut.
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen, habe ich mir einen USB-Stick mit Ventoy und einer Auswahl an verschiedenen Linux-Distributionen erstellt. So konnte ich die verschiedenen Live-Systeme booten und prüfen, ob alles funktioniert und wie es sich in der Oberfläche navigieren lässt.
Schlussendlich habe ich mich für Debian Cinnamon entschieden. Dies machte nach dem ersten kurzen Test insgesamt den besten Eindruck. Firefox, Thunderbird, Bookmarks, Desktop-Verknüpfungen und Zoom-Client waren schnell eingerichtet und das Gerät bereit zur Übergabe.
Mit der Übergabe gab es eine kurze Einweisung in das Gerät:
So reibungslos hat das bisher noch nie geklappt. Die Nutzungserfahrung ist positiv. Wir freuen uns.
Kommunalwahlen, Europawahl, Landtagswahlen und die Vorbereitungen für die in Deutschland 2025 stattfindende Bundestagswahl - viele sprechen von 2024 als Superwahljahr. Ein guter Anlass, um sich die Politik im Fediverse näher anzusehen.


Ende 2021 bin ich von einem Raspberry Pi 4 mit 4 GB auf einen Intel NUC7PJYH mit Proxmox VE umgestiegen. Hauptgrund damals war, dass bei mir das Upgrade von Raspberry Pi OS 10 auf...
Ikey Doherty ist kein Unbekannter in der Linux-Szene. Er zeichnet unter anderem für Solus Os und den Budgie-Desktop verantwortlich. Jetzt stellt er nach vier Jahren Entwicklung sein von Grund auf gebautes Betriebssystem Serpent OS vor.
Für viele Beteiligte in Projekten im Bereich Freier Software und Open Source sind Konferenzen das Salz in der Suppe. In zwei Wochen bietet die FrOSCon wieder Gelegenheit zu Hacking und Socializing.
Für das Bezahlsystem gibt es eine Demo, die ich für euch ausprobiert habe.


Ubuntu Touch 20.04 OTA-5 Focal ist die erste Veröffentlichung nach der Anpassung des Release-Zyklus im Februar. Unter anderem werden Migrationsprobleme von Ubuntu 16.04 auf 20.04 behoben und das Energieprofil erweitert.
AppImages bieten Vor- und Nachteile. Gear Lever behebt die Nachteile durch eine einfache Organisationsstruktur. Die Apps werden unter einer übersichtlichen Oberfläche gemeinsam verwaltet und aktualisiert.
Das Crowdfunding für das neue SBC des US-amerikanischen Unternehmens Particle begann heute auf Kickstarter. Die gut ausgestattete Platine ist mit dem Raspberry-Pi-Ökosystem kompatibel und bietet Ubuntu 24.04 als Standard-Distribution.
Emmabuntüs ist eine französische Distribution auf Debian-Basis. Das Kollektiv dahinter überholt ältere Computer, um sie an Bedürftige weiterzugeben. Gerade ist EmmaDE5 1.02 erschienen.
Fwupd und der Linux Vendor Firmware Service sind seit Fedora 23 ein wichtiger Bestandteil der Linux-Systemtools. Mit fwupd 1.9.22 wird Support für den Raspberry Pi 5 und Framework SD hinzugefügt.
Lange hat es gedauert, nach über einem Jahr intensiver Entwicklung ist sie nun da, die stabile Version 2.0 von Vanilla

Bereits seit 1993 gibt es in Kiel, angefangen mit den Netztagen, Veranstaltungen rund um Linux. Seit 2010 als „Kieler Linux Open Source und Linux Tage“ als Fachkonferenz und Community-Treffen. Auch dieses Jahr findet vom 19. bis 21. September die Kielux statt und bis zum 31. Juli können sich Teilnehmer anmelden.
Vor einiger Zeit habe ich beschlossen eine Serie von Artikeln zum Thema Nextcloud auf dem RasPi auf meinem Blog intux.de zu veröffentlichen. Ziel ist es, eine eigene Cloud zu erstellen, die produktiv nutzbar ist. Diese soll später über das Internet erreichbar sein.
Um langfristig sicherzustellen, dass alles funktioniert, empfehle ich, die neueste Hardware zu verwenden, wie den Raspberry Pi 5. Allerdings würde hier auch ein Einplatinencomputer der vorherigen Generation mit 4GB RAM ausreichen.
Diese kleine Anleitung soll helfen, das Projekt Nextcloud auf dem Raspberry Pi nicht nur umzusetzen, sondern auch besser zu verstehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Software und der Konfiguration. So können später auftretende Fehler besser lokalisiert und abgestellt werden.
Der Raspberry Pi wird als LAMP-Server (Linux, Apache, MariaDB, PHP) dienen, die Nextcloud zu betreiben. Wie man diese vier Bausteine aufsetzt, zeige ich im folgenden Abschnitt.

Der erste Baustein der installiert wird, ist Linux. Hierbei handelt es sich um das Betriebssystem Raspberry Pi OS. Dieses spielt man ganz einfach mit dem Raspberry Pi Imager auf die MicroSD.
Hier wählt man (siehe Screenshot) das zu installierende Betriebssystem aus. In diesem Fall ist es das Raspberry Pi OS (64-bit). Im Imager können vorab einige Einstellungen vorgenommen werden. Ich werde in dieser Anleitung einfache Bezeichnungen und Passwörter verwenden. Diese können während der Installation entsprechend frei angepasst werden!


Über das Zahnrad des Imagers lässt sich das Raspberry Pi OS vorkonfigurieren. Hier trägt man für den Anfang die entsprechenden Daten ein:
Hostname: nextcloud
SSH aktivieren
Benutzername: radiouser
Passwort: geheim
Danach wählt man am PC/Notebook die MicroSD aus, auf die geschrieben werden soll.

Zum Schluss werden die Daten auf die MicroSD geflasht. Ist dies erledigt, kann die Karte ausgeworfen und in den vorbereiteten Raspbberry Pi (Kühlkörper, Gehäuse, Lüfter) geschoben werden. Dieser wird dann via LAN-Kabel mit dem heimischen Router verbunden und über das Netzteil mit Strom versorgt.
Natürlich könnte der RasPi auch via WLAN mit dem Router kommunizieren. Hiervon rate ich jedoch ab, da über die Funkverbindung oft nicht die volle Geschwindigkeit einer Ethernet-Verbindung genutzt werden kann. Weiterhin kann es zu Verbindungsabbrüchen bzw. -lücken kommen.
Nachdem der Raspberry Pi mit Strom versorgt wird, startet dieser. Ist der Raspberry Pi hochgefahren, kann dieser via arp-scan vom PC/Notebook im Netzwerk lokalisiert werden. In meinem Fall hat er die IP-Adresse 192.168.178.136.
sudo apt install arp-scan sudo arp-scan -l

Zugriff auf den Pi erhalte ich nun via zuvor im Imager aktiviertem SSH-Zugang.
ssh Benutzer@IP-Adresse

Ist man eingeloggt, empfiehlt es sich die Lokalisierung über raspi-config auf deutsch (siehe Screenshots) umzustellen. Damit wird Datum und Uhrzeit des Servers an die europäische Zeitzone (Berlin) angepasst.
sudo raspi-config


Nun wählt man de_DE.UTF-8 UTF-8 aus und deaktiviert en_GB.UTF-8 UTF-8. Die deutsche Lokalisierung wird abschließend noch bestätigt.


Danach wird der Raspberry Pi mit
sudo reboot
neu gestartet. Ist dies geschehen, empfiehlt es sich, das OS zu aktualisieren.
sudo apt update && sudo apt upgrade -y
Danach werden die noch fehlenden 3 Bausteine (Apache 2, MariaDB und PHP) nachinstalliert.
sudo apt install apache2 mariadb-server php php-mysql php-zip php-gd php-json php-curl php-mbstring php-intl php-imagick php-xml php-dom php-bcmath -y
Nachdem die Installation durchgelaufen ist, kann man zum Testen den Webserver Apache via Browser über die Web-Adresse http://ip erreichen.
Anschließend wird die von der Nextcloud benötigte Datenbank installiert. Zuerst wird jedoch die mysql_secure_installation durchgeführt. Ich empfehle hier das Ganze gemäß meinen Empfehlungen (Enter, n, n, y, y, y, y) zu durchlaufen. Hierbei wird für den MariaDB-Server kein separates Root-Passwort vergeben, der anonyme User wird gelöscht, die Remote-Root-Anmeldung wird verboten, die Test-DB wird gelöscht und die Änderungen ausgeführt.
sudo mysql_secure_installation
If you’ve just installed MariaDB, and you haven’t set the root password yet, the password will be blank, so you should just press enter here. Enter
Switch to unix_socker_authentication [Y/n] n
Change the root password? [Y/n] n
Remove anonymous users? [Y/n] y
Disallow root login remotely? [Y/n] y
Remove test database and access to it? [Y/n] y
Reload privilege tables now? [Y/n] y
Nachdem dieser Schritt durchgeführt wurde, kann über folgenden Befehl die Datenbank erstellt werden.
sudo mysql -u root -p
In meinem Fall heißen die Datenbank und der Benutzer „nextcloud“. Die Datenbank liegt dann auf dem „localhost“.
> CREATE DATABASE nextcloud; > CREATE USER 'nextcloud'@'localhost' IDENTIFIED BY 'geheim'; > GRANT ALL ON nextcloud.* TO 'nextcloud'@'localhost'; > FLUSH PRIVILEGES; > \q
Im Nachgang wechselt man in das Verzeichnis /var/www/html, wo die Nextcloud installiert wird. Die letzte Version wird vom Entwickler herunter geladen und entpackt. Danach wird die nicht mehr benötigte Zip-Datei wieder gelöscht und die Rechte der Dateien an den Benutzer www-data übertragen.
cd /var/www/html sudo wget https://download.nextcloud.com/server/releases/latest.zip sudo unzip *.zip sudo rm *.zip sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html/nextcloud
Nun ist die Nextcloud über http://ip/nextcloud (http://102.168.178.136/nextcloud) erreichbar. Man legt den Admin fest und trägt die Daten der zuvor erstellten MariaDB-Datenbank in die Eingabemaske ein. Hat das alles geklappt, dann dauert die Einrichtung ein paar Minuten und die Nextcloud steht bereit zum ersten Login des neuen Administrators.

Im nächsten Teil zeige ich, wie man die App Collabora Online – Built-in CODE Server (ARM64) in der Nextcloud via Terminal installiert.
Viel Spaß!
Manjaro droht in Vergessenheit zu geraten. Der Versuch der Professionalisierung kommt vielleicht zu spät. Eine aktuelle News stellt eine unveränderliche Manjaro-Version für Unternehmen in den Raum.
Murena arbeitet beständig an der Verbesserung seines mobilen Betriebssystems /e/OS. Mit v2.2 haben Eltern mit Parental Control jetzt ein Werkzeug zur Kontrolle der Surf-Zeiten der Kinder zur Hand.
Das gerade offiziell freigegebene Linux Mint 22 basiert auf Ubuntu 24.04 LTS und liefert als Standard-Desktop das hauseigene Cinnamon in Version 6.2 aus. Weiterhin sind Images mit Xfce oder Mate im Angebot.
Wayland 1.23.0-1 verhindert den Start einer Wayland-Sitzung mit Plasma 5. Die Version wird derzeit in Debian Unstable und siduction verteilt. Auch Ubuntu könnte bald betroffen sein.
Die Open Enterprise Linux Association (OpenELA) hat die Bereitstellung der Sourcen von RHEL-Veröffentlichungen automatisiert, sodass diese kurz nach Veröffentlichung durch Red Hat bereitstehen.
Fedora 41 soll den Wechsel von LXQt 1.x zu v2.0 vollziehen. Ein entsprechender Vorschlag würde kürzlich eingebracht. Damit würde für Fedora eine weitere Abhängigkeit zu Qt 5 entfallen.
Bei Fedora Workstation führte der NVIDIA-Treiber zuletzt bei aktiviertem Secure Boot zu nicht mehr startenden Systemen. Fedora 41 soll das ändern.
In diesem Überblick beschreibe ich am Beispiel der Proxmox inventory source, wie eine eigene Inventory Source im Ansible Automation Controller hinzugefügt werden kann.
Die folgenden Schritte wurden mit der Ansible Automation Platform 2.4 getestet. Die einzelnen Schritte sollten in gleicher Weise auch in Ansible AWX ausgeführt werden können.
Um diesem Text folgen zu können, werden Kenntnisse im Umgang mit Ansible und Git auf der Kommandozeile vorausgesetzt.
Der Text verweist, wo möglich, auf bestehende Dokumentation. Es handelt sich bei diesem Text nicht um ein klassisches Tutorial. Er dient mir als Gedächtnisstütze und mag euch eine Anregung sein, bzw. im besten Fall die Wissenslücken schließen, die sich mit der Dokumentation allein nicht schließen lassen.
Abschnitt 18.4.5.1. Inventory sources im Automation Controller User Guide führt die in der Ansible Automation Platform (AAP) unterstützten Inventory Sources auf. Möchte man nun bspw. Proxmox Virtual Environment (PVE), Microsoft Active Directory oder Cisco DNA Center als Quelle für sein Inventar benutzen, wird man auf den ersten Blick nicht fündig.
Für das Beispiel in diesem Text werden Hosts aus der Bestandsliste eines PVE als Inventory Source hinzugefügt. Die dabei verwendete Vorgehensweise kann auch für andere Inventory Plugins verwendet werden. Die Entwicklung von Inventory Plugins ist jedoch nicht Gegenstand dieses Textes. Hierzu wird auf die Dokumentation unter „Developing dynamic inventory“ verwiesen.
Mein Kollege Steffen Scheib hat mir geholfen, das Proxmox-Plugin zu konfigurieren, wofür ich ihm an dieser Stelle nochmal ganz herzlich danke. Es liegt auf meiner Arbeitsstation als Ansible Project in folgender Verzeichnisstruktur vor:
]$ tree proxmox_inventory/
proxmox_inventory/
├── collections
│ └── requirements.yml
├── inventory
│ └── inventory.proxmox.yml
└── vault_password_file
3 directories, 3 files
Mit Ausnahme der Datei vault_password_file wurden alle Dateien und Verzeichnisse in Git aufgenommen. Ich verwende einen einfachen Git-Server in meiner Laborumgebung, auf welchen ich meine lokalen Repositorys pushe. Der Automation Controller synchronisiert das Projekt aus dem Git-Repo, um es als Inventory Source verfügbar zu machen.
Das Proxmox Inventory Plugin befindet sich in einem Git-Repository, auf welches mit SSH-Key-Authentifizierung zugegriffen werden kann. Damit auch der Automation Controller auf dieses Repository zugreifen kann, wird ein Credential vom Typ Source Control erstellt.

Der SSH-Private-Key wurde von meinem Host hochgeladen und verschlüsselt im Automation Controller gespeichert. Der Key lässt sich in der GUI nicht wieder sichtbar machen, lediglich ersetzen.
Der Dokumentation folgend, wird ein Projekt hinzugefügt:

Wenn alles passt, wird das Projekt nach dem Speichern erfolgreich synchronisiert:

Dieses Projekt wird in einem späteren Schritt zur Erstellung des Inventory benötigt.
Bevor ich auf die Erstellung selbst eingehe, möchte ich kurz beschreiben, warum dieser Schritt notwendig ist.
Folgender Codeblock zeigt meine Datei inventory.proxmox.yml welche einige mit Ansible Vault verschlüsselte Werte enthält:
]$ cat inventory/inventory.proxmox.yml
---
plugin: 'community.general.proxmox'
url: 'https://pve.example.com'
user: !vault |
$ANSIBLE_VAULT;1.1;AES256
30623661316338386633623162303036346562346238386162633263636164636338393532613565
3332616265353962326139363533313261623739643765640a623032613034613139653162356266
34646464323233313964663939643631313539353736313364333433643136306632633065633664
3234346635396563350a656334353632643830353534386636306365656261356436613662623163
31663535363264356537336531393731633164613733316537383433653334643433
token_id: !vault |
$ANSIBLE_VAULT;1.1;AES256
62356662336534646661353666356263363734666231643932393430336639363032303266636432
3762343235633335613663393838343532326230353130380a616161313830373265306137346562
61613662333764393565316362623838633332376366373161646237363163663039613863393439
3165616664626633390a396465343430373837343662373634653634643138613131633034306432
62623438366166353765366339323263393833396133653866343833663335663766
token_secret: !vault |
$ANSIBLE_VAULT;1.1;AES256
66386338643463373837666164396332306261366634396630306430663937613963346164636433
3362396566343932393234353439383932316436396437380a336365393038373566383534623136
30353332383464356664393666383664636536666531663463623232353136353636363366653431
3234616531623537630a393530643437376363653438643036636436316636616265316361623661
35313832613063633662363531346164306638373538393164373663633335333863646430663232
6339343164633865636239356538326438333937366134613738
validate_certs: false
# fail if a variable is not resolvable
strict: true
# facts are required to retrieve proxmox_vmtype
want_facts: true
# only allow qemu VMs
filters:
- "proxmox_vmtype == 'qemu'"
Auf der Kommandozeile meines Hosts kann ich den Inhalt des Dynamic Inventory wie folgt anzeigen lassen:
ansible-inventory -i inventory/inventory.proxmox.yml --list --vault-password-file vault_password_file
Die Datei vault_password_file befindet sich jedoch nicht im Git, da sie das Passwort im Klartext enthält. Aus diesem Grund möchte ich die Datei auch nicht auf dem Automation Controller ablegen. Irgendwie müssen auf dem Automation Controller jedoch Credentials hinterlegt werden, um die Ansible Vault encrypted_strings zu entschlüsseln. Die Lösung steckt in diesem Kommentar auf Github. Im Automation Controller User Guide gibt es dazu Chapter 11. Custom credential types.
Fertig sieht das dann so aus:

Das Schlüssel-Wert-Paar secret: true stellt sicher, dass das Passwort verschlüsselt gespeichert wird. Es kann danach im Automation Controller nicht mehr im Klartext angezeigt werden. Nachdem der neue Credential Typ erstellt ist, kann dieser instanziiert werden:

Das Vault Passwort wird in das entsprechende Formularfeld kopiert. Es ist standardmäßig nicht sichtbar und wird wie oben bereits erwähnt, verschlüsselt gespeichert. Mit diesem Credential verfügt der Automation Controller nun über die notwendigen Informationen, um das Proxmox Inventory auszulesen.
Zuerst wird ein Inventory nach Dokumentation erstellt. Anschließend wird diesem eine Inventory Source hinzugefügt.
Die Formularfelder sind dabei wie folgt zu befüllen:

Nach dem Speichern wird die Inventory Source durch Klick auf ‚Sync‘ synchronisiert:

Und wir haben 17 Hosts in unserem Inventory:
Damit endet dieser kurze Überblick auch schon. Ich wünsche euch viel Freude bei der Inventarpflege.

Nicht immer lässt sich zeitnah über jede Neuigkeit rund um das freie Betriebssystem berichten, manche Ereignisse sind es aber dennoch wert, Erwähnung zu finden. In dieser Zusammenfassung überblickt die Redaktion alle wichtigen Meldungen aus der Linux-Welt der vorangegangenen Woche.