Laut der Ankündigung einer öffentlichen Anhörung wird die KI-Chipfabrik, die Elon Musks Unternehmen SpaceX in Texas plant, in der ersten Bauphase 55 Milliarden Dollar kosten und könnte insgesamt…
Ein neues Sicherheitskonzept bewegt die Linux Gemeinschaft. Entwickler prüfen einen Vorschlag für einen Kernel Killswitch, der riskante Funktionen nach einer CVE Meldung sofort abschalten kann. Der Ansatz entsteht nach zwei frischen Schwachstellen, die zuletzt für viel Unruhe sorgten. Der Patch stammt von Sasha Levin. Er arbeitet bei NVIDIA und betreut den stabilen Kernel. Sein Vorschlag […]
UBports hat Ubuntu Touch 24.04-1.3 veröffentlicht und liefert damit eine Reihe wichtiger Verbesserungen. Die neue Version kümmert sich um Probleme mit Desktop Apps, Docking Zubehör, MMS Sprachnachrichten und mehreren Anzeige Fehlern. Nutzer berichten von spürbar stabilerem Verhalten im Alltag. Ein Schwerpunkt liegt auf klassischen Desktop Anwendungen. X11 Programme starten nun auch außerhalb von Lomiri und […]
Alleine im April 2026 hat Mozilla 423 Sicherheitslücken in Firefox geschlossen. Dies war vor allem mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) möglich. Zum Vergleich: In der Vergangenheit bewegte man sich meist zwischen 20 und 30 Sicherheitslücken pro Monat.
Bereits im März habe ich darüber berichtet, wie Mozilla seinen Browser in Zusamenarbeit mit Anthropic durch KI-Einsatz sicherer gemacht hat. Damals konnten durch Nutzung von Anthropics KI-Modell Claude Opus 22 bis dahin unentdeckte Sicherheitslücken (sowie über 90 weitere Bugs ohne Sicherheits-Relevanz) gefunden werden, die in Firefox 148 behoben worden sind.
Bei einem einmaligen KI-Einsatz blieb es nicht. Stattdessen hat Mozilla seine Sicherheitsabläufe angepasst, um KI stärker in die Sicherung von Firefox zu integrieren. Außerdem ist Mozilla eines von wenigen Unternehmen, welches bereits Zugriff auf eine Vorschau-Version von Anthropics neuem KI-Modell Claude Mythos erhalten hat.
Mit dessen Hilfe wurde alleine in Firefox 150 eine bemerkenswerte Anzahl von 271 Sicherheitslücken geschlossen. Weitere KI-unterstützte Sicherheits-Korrekturen erfolgten in Firefox 149.0.2, Firefox 150.0.1 sowie Firefox 150.0.2. Durch den Einsatz weiterer Modelle, anderer interner Methoden sowie externer Berichte kommt Mozilla auf eine Gesamtzahl von 423 Sicherheitslücken, die nur im April 2026 behoben worden sind. In der Vergangenheit waren es häufig zwischen 20 und 30 geschlossene Sicherheitslücken pro Monat.
Natürlich ersetzt der Einsatz von KI nicht, dass sämtliche gefundenen Probleme priorisiert und Korrekturen entwickelt, überprüft und getestet sowie die ganze Sicherheits-Pipeline aufgebaut und skaliert werden müssen. Über 100 Menschen haben dazu beigetragen, diesen Erfolg für die Sicherheit von Firefox möglich zu machen.
Ein neuer Fehler im Linux Kernel sorgt für Unruhe. Die Schwachstelle trägt den Namen Dirty Frag und ermöglicht lokalen Angreifern eine Privilegieneskalation. Sie reiht sich in eine Serie ähnlicher Probleme ein, die zuletzt mit Copy Fail bekannt wurden. Die Bandbreite der begroffenen Systeme ist weitreichend und umfasst z.B. Managed Servers, Container Hosts, CI Umgebungen und […]
Obwohl mit Veröffentlichung von Debian 13 die Möglichkeit bestand das Upgrade von Debian 12 direkt durchzuführen, rate ich immer zu einer gewissen Wartezeit. Gerne dürfen die ersten Point-Releases kommen und alle bis dahin gefunden Fehler ausbügeln, bevor ich das Upgrade am Server durchführe. Mittlerweile stehen wir bei Debian 13.4 und einem Upgrade steht meiner Meinung […]
Der erste Blick auf die neue Long-Term-Support-Version (LTS) von Ubuntu lässt vermuten, dass die Entwickler in den vergangenen zwei Jahren im Tiefschlaf gewesen sind. Doch der Schein trügt: Ubuntu 26.04 hat es in sich, auch wenn es rein optisch kaum Unterschiede zur Vorgängerversion 24.04 gibt.
Ubuntu 26.04 LTS wird mit GNOME 50 und Linux-Kernel 7.0 ausgeliefert und setzt nativ ausschließlich auf den Display-Server Wayland. X11 ist damit endgültig Geschichte. Zwar könnten dadurch vereinzelt Legacy-Anwendungen den Dienst quittieren, doch für den Großteil der Nutzer wird dieser Übergang dank ausgereifter Kompatibilitätsschichten nahtlos verlaufen.
Die wichtigsten Neuerungen
Besonders hervorzuheben sind folgende Funktionen, die den Desktop-Alltag effizienter gestalten:
Optimierte Energie-Modi: Die Energieverwaltung wurde deutlich verfeinert. Nutzer können nun noch einfacher zwischen den Profilen Leistung, Ausgeglichen und Energie sparen wählen, um die Akkulaufzeit oder die Systemperformance gezielt auf die aktuelle Aufgabe abzustimmen.
Autostart-Management: Software kann nun direkt nach dem Systemstart automatisch ausgeführt werden. Besonders für Kiosk-Szenarien ist dies ein echter Gewinn: So lässt sich beispielsweise festlegen, dass direkt nach dem Booten automatisch der Browser im Vollbild startet.
Individuelle Skalierung: Endlich lassen sich angeschlossene Monitore unabhängig voneinander skalieren – ein Segen für Setups mit unterschiedlichen Pixeldichten.
Moderner Dokumentenbetrachter: PDFs können jetzt nativ mit Kommentaren, Texten und handschriftlichen Notizen versehen werden, was Drittanbieter-Tools für einfache Korrekturen überflüssig macht.
System-Werkzeuge: Mit Sysprof (Benchmark-Tool) und Ressourcen (ein moderner, einsteigerfreundlicher Taskmanager) ziehen mächtige Analyse-Tools ein, die nicht nur schick aussehen, sondern auch intuitiv bedienbar sind.
Neues Terminal (Ptyxis): Das neue Standard-Terminal speichert Bearbeitungsstände und erlaubt mehrere Sitzungen in einem einzigen Fenster.
Sicherheitszentrum: Hier können App-Berechtigungen (ähnlich wie unter Android) nachträglich verwaltet, erteilt oder entzogen werden.
Systempflege: Das Tool Anwendungen & Aktualisierungen weicht einer Verschlankung der Systemsteuerung. Während Einsteiger nun eine übersichtlichere Oberfläche im neuen App-Center (vormals Anwendungszentrum) vorfinden, werden komplexe Repository-Einstellungen künftig – wie bei Profis ohnehin üblich – direkt über das Terminal verwaltet.
Das Upgrade
Wichtig: Bevor man das Upgrade wagt, ist ein vollständiges Backup des Systems und der persönlichen Daten unabdingbar!
Offiziell wird das Upgrade von älteren Versionen meist erst mit dem ersten Point-Release (26.04.1) angeboten. Ungeduldige können den Prozess jedoch vorab manuell erzwingen.
Tipp: Während der Aktualisierung wird man oft gefragt, ob bestehende Konfigurationsdateien ersetzt werden sollen. Hierzu wählt man im Zweifel das Beibehalten der alten Dateien, um individuelle Anpassungen nicht zu verlieren.
sudo apt install ubuntu-release-upgrader-core
sudo do-release-upgrade -d
Systeminformationen Ubuntu 26.04
Fazit
Nach dem ersten Reboot lohnt es sich, das Dash kurz aufzuräumen und verwaiste Icons zu entfernen. Ein kurzer Check der Paketquellen unter /etc/apt/sources.list.d stellt zudem sicher, dass alle Drittanbieter-Repositorys korrekt auf die neue Version umgestellt oder bei Bedarf modernisiert wurden.
Nutzer von Ubuntu 24.04 werden sich sofort heimisch fühlen, da die gewohnte Bedienung trotz der vielen technischen Neuerungen unter der Haube erhalten bleibt. Das Upgrade lohnt sich besonders für User, die von der verbesserten Hardware-Unterstützung und den neuen Sicherheits-Features profitieren wollen.
Ubuntu 26.04 LTS wird fünf Jahre unterstützt – Ubuntu Pro erweitert den Support auf zehn Jahre.
Mozilla hat Firefox 150.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion. Außerdem wurden zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen.
Da ist Coding mit KI frisch aus der Druckerei ausgeliefert, schon taucht ein neues Tool auf, das mehr Effizienz verspricht. Graphify erstellt einen sogenannten Knowledge Graph, also eine interne Datenbank über die Verknüpfungen zwischen Komponenten (Text, Code, Bilder, was auch immer) eines Projekts. In der Folge können KI-Tools wie Claude Code auf diese Datenbank zugreifen und sich damit rascher und vor allem Token-sparender im Projekt orientieren. Graphify funktioniert besonders gut für ungeordnete Verzeichnisse, in denen Sie PDFs, Screenshots etc. zu einem Thema ablegen, um diese Informationen später wieder zu nutzen.
Aktualisiert 10.5.2026
Installation
Graphify ist ein Python-Programm (Open Source, MIT-Lizenz), das Sie am besten mit uv tool install auf Ihrem Rechner einrichten. (uv ist ein moderner Python-Modulmanager, über den ich demnächst hier schreiben will.) Beachten Sie, dass der Paketname graphifyy mit Doppel-Y lautet, während das Kommando graphify heißt.
uv tool install graphifyy installiert das Programm. Sofern PATH das Verzeichnis .local/bin enthält, kann graphify anschließend sofort gestartet werden. graphify install richtet Skill-Dateien für die auf Ihrem Rechner gefundenen KI-Tools (in meinem Fall: Claude) ein.
$ uv tool install graphifyy
$ graphify install
skill installed -> /Users/kofler/.claude/skills/graphify/SKILL.md
CLAUDE.md -> created at /Users/kofler/.claude/CLAUDE.md
Done. Open your AI coding assistant and type:
/graphify .
Verwendung
Im Projektverzeichnis starten Sie nun das KI-Tool Ihrer Wahl (in meinem Fall: Claude Code). Dort steht Graphify jetzt als Skill zur Verfügung. Einfach
/graphify .
analysiert das Projektverzeichnis und erstellt nach vielen Rückfragen das Verzeichnis graphify_out. Das dauert geraume Zeit und verbrennt etliche Tokens. Das Verzeichnis enthält die folgenden Dateien:
ls -l graphify-out/
drwxr-xr-x 4 kofler staff 128 7 Mai 09:54 cache/
-rw-r--r-- 1 kofler staff 213 7 Mai 10:10 cost.json
-rw-r--r-- 1 kofler staff 8523 7 Mai 10:10 GRAPH_REPORT.md
-rw-r--r-- 1 kofler staff 139973 7 Mai 10:10 graph.html
-rw-r--r-- 1 kofler staff 137091 7 Mai 10:09 graph.json
-rw-r--r-- 1 kofler staff 7912 7 Mai 10:10 manifest.json
Ich habe meine Tests anhand einer Swift-App mit ca. 2000 Zeilen Code in diversen Dateien durchgeführt. Die Ergebnisse sehen eindrucksvoll aus, der unmittelbare Erkenntnisgewinn war aber — zumindest bei diesem Projekt — überschaubar.
Der anklickbare »Knowledge Graph«Kurzfassung der Projektzusammenhänge im Markdown-Format
Wenn Sie Änderungen in der Code-Basis oder in Ihren Dateien durchführen, aktualisieren Sie den Knowledge Graph:
/graphify . --update # merge changed content into existing graph
Der Knowledge Graph kann jetzt die Grundlage für Analysen mit /graphify explain oder graphiy query sein (Ausgabe etwas gekürzt):
/graphify explain "the sync process"
Here's what the graph tells us about the sync process, grounded in the
extracted edges:
The sync process is orchestrated by ShoppingViewModel.pullMergePushSave
(RestShopping.swift:125-175), which implements the Pull-Merge-Push lifecycle
documented in CLAUDE.md. The graph found 16 nodes directly connected to this
concept.
The three phases (all EXTRACTED edges):
1. Pull — apiPullItems (RestShopping.swift:62-93) fetches items from the
remote REST API since the last sync timestamp.
2. Merge — mergeItems (RestShopping.swift:178-193) resolves conflicts using
Timestamp-Wins: whichever version of an item has the newer updatedAt
wins. Two design rationale nodes connect here:
- Timestamp-Wins Conflict Resolution → mergeItems [EXTRACTED]
- Soft Delete Pattern → ShoppingItem [EXTRACTED] — items are never truly
removed; isDeleted = true propagates deletions to other devices through
the sync
3. Push — apiPushItems (RestShopping.swift:96-120) uploads the merged state
back to the server.
4. Persist — saveLocally (ViewModel.swift:172-178) writes the final state to
the local JSON file. mergeItems then calls replaceItem to update the
ViewModel's live state.
Wire format bridge: ItemDTO (RestShopping.swift:9-53) shares data with
ShoppingItem [EXTRACTED] — it translates between the app's model and the
API's integer-boolean/ISO 8601 wire format.
Trigger points: ContentView and StatusView both connect to pullMergePushSave
in the graph. ContentView runs it via .task, .onChange(scenePhase), and a
40-second timer. StatusView (in Settings) provides a manual
trigger. setupNewFamily and joinFamily also call pullMergePushSave as a final
step after family registration.
The most interesting angle here: the Soft Delete pattern is the load-bearing
coupling between ShoppingItem (the model) and the sync logic — if you ever
changed ShoppingItem to hard-delete, mergeItems would silently stop
propagating deletions. Want me to trace the path from ShoppingItem.isDeleted
through to what happens when a remote device pulls?
/graphify query "Where in code is the Category class used?
Could we drop the @Observable attribute?"
Here's what the graph found — and where its limits are:
Where Category is used (from the graph):
The BFS found 10 nodes. The confirmed connections [EXTRACTED]:
- Category → shares_data_with → ShoppingViewModel (ViewModel.swift:1-181) —
the ViewModel holds the categories: [Category] array
- Category.predefinedCategories (Category.swift:24-37) ↔ ShoppingViewModel —
the ViewModel calls this at init to populate its categories
- .predefinedCategories() → calls → Color — each category has a color
assigned
What the graph is missing: There are no direct edges from Category to the
view layer (CategoriesView, CategoryButton, EditItemView,
CategoryRadioButton). Those views access categories through vm.categories and
mutate category.isSelected/category.isExpanded directly — but the graph
didn't capture these view→Category property access edges since they go
through the ViewModel and aren't explicit call-site imports.
On dropping @Observable:
The graph can't answer this definitively — it would require the actual
property mutation sites. But from the CLAUDE.md rationale node captured in
the graph: "Mutable reference-type state (isSelected, isExpanded) is mutated
directly from views." That design decision is precisely why @Observable is
needed. Without it, those direct mutations on the reference type wouldn't
trigger SwiftUI view updates — CategoriesView and EditItemView would stop
reacting to category selection changes.
Verdict from the graph: @Observable cannot be safely dropped without a larger
refactor (e.g., moving isSelected/isExpanded into the ViewModel as @State or
@Published backing). The graph confirms the coupling exists; reading
Category.swift:4-112 directly would show exactly which properties are var vs
let.
Die Website preist den größten Vorteil von Graphify an, dass derartige Abfragen auf der Basis des lokalen Knowledge Graphs nun wesentlich weniger Token verbrauchen als wenn das KI-Tool mit find und grep die Codebasis durchsucht und (immer wieder neu) analysiert. Bei meinen Tests ließ sich das Ausmaß der Ersparnis schwer messen.
Persönliche Einschätzung
Die Idee von Graphify ist gut. Allerdings wirkt Graphify ein wenig wie ein Fremdkörper innerhalb von Claude Code. Nur /graphify-Kommandos berücksichtigen die Graph-Knowledge-Datenbank. Die Skill-Datei ist mit über 1000 Zeilen und einer Menge eingebetteten Code auch eher abschreckend.
Aus Coding-Perspektive wäre es wünschenswert, die Generierung, Aktualisierung und Auswertung der Knowledge-Datenbank direkt in Claude Code bzw. in andere KI-Tools zu integrieren. Damit könnte das in der Datenbank aggregierte Wissen bei allen Aktionen berücksichtigt werden, nicht nur bei /graphify-Kommandos.
Ganz generell stellt sich die Frage, ob und wie weit Graph Knowledge Databases das bekannte RAG-Konzept ablösen oder zumindest ergänzen kann (also Retrieval-Augmented Generation, um eigenes Wissen in Vektordatenbanken zu speichern und einem LLM zugänglich zu machen). Siehe z.B. diesen Artikel über einen ähnlichen Ansatz mit kommerziellen Hintergrund.
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FitTrackee ermöglicht das Hochladen von Tracks aus Outdoor-Aktivitäten und die Anzeige von Statistiken. Workouts können gefiltert und auf einer Karte dargestellt werden.
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