Curl-Entwickler sieht keine Gefahr durch Mythos
Nachdem Anthropics KI-Modell Mythos Curl auf Sicherheitslücken überprüft hatte, kam laut dessen Entwickler eine sehr kurze Liste zurück.
Nachdem Anthropics KI-Modell Mythos Curl auf Sicherheitslücken überprüft hatte, kam laut dessen Entwickler eine sehr kurze Liste zurück.
Die Diskussion um künstliche Intelligenz erreicht nun auch Fedora. Die Community hat einer Initiative zugestimmt, die spezielle AI Varianten der Fedora Atomic Desktops schaffen soll. Das Projekt trägt den Namen Fedora AI Developer Desktop und erhielt volle Unterstützung im Fedora Council. Die Idee stammt von Gordon Messmer aus dem Packaging Team. Sein Vorschlag soll Entwicklern […]
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KDE liefert ein neues Wartungsupdate und räumt viele kleine Stolpersteine aus dem Weg. Plasma 6.6.5 konzentriert sich komplett auf Fehlerkorrekturen und sorgt für ein spürbar runderes Erlebnis. KWin reagiert nun zuverlässiger auf verschiedene Displays und verbessert die Darstellung auf mehreren Grafikkarten. Auch Vollbildfenster verhalten sich stabiler und Eingabegeräte werden sauber den richtigen Ausgängen zugeordnet. Nutzer […]
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Fedora stellt mit Hummingbird ein neues System vor, das konsequent auf Container setzt und sich ständig selbst erneuert. Die Distribution richtet sich an Entwickler, die moderne Workflows nutzen und ein schlankes System bevorzugen. Das Hummigbird Projekt folgt klaren Zielen und setzt auf minimale Komponenten mit sehr wenigen Schwachstellen. Die Basis des Systems liegt in OCI‑Images, […]
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Eigentlich soll am 15. und 16. August an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg die Konferenz FrOSCon stattfinden.
Eigentlich soll am 15. und 16. August an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg die Konferenz FrOSCon stattfinden.
Wenn Sie Ihre Domains bei Hetzner verwalten, wurden Sie in den vergangenen Monaten dazu aufgefordert, die Domains in ein neues DNS-Verwaltungstool zu migrieren. Das gelingt zumeist problemlos (zumindest in meinen Fällen).
Allerdings hat Hetzner nun auch die alte API zur DNS-Administration abgeschaltet. Falls Sie bei der Ausstellung von Let’s-Encrypt-Zertifikate die alte DNS-API verwendet haben, scheitert die Erneuerung der Zertifikate mit unspezifischen Fehlern (invalid domain).
Ich verwende zur Zertifikatsausstellung normalerweise acme.sh und bin auf das Problem erst aufmerksam geworden, als das erste Zertifikat auf einem meiner Server abgelaufen ist. (Ein ordentliches Monitoring hätte dieses Hoppala natürlich verhindert. Es war nicht die wichtigste Domain …)
Ich habe keinen Weg gefunden, den Zertifiktaserneuerungsmechanismus von acme.sh irgendwie zu aktualisieren, also gewissermaßen die vorhandene Konfiguration auf die neue API zu migrieren. Die Lösung bestand darin, in der Hetzner-Console einen neuen API-Key einzurichten und dann mit acme.sh die Zertifikate neu auszustellen. Falls Sie viele Server administrieren, ist das, gelinde formuliert, unbequem …
Hinweis/Klarstellung: Sie sind von diesem Problem NICHT betroffen, wenn die Domain-Validierung mit anderen Verfahren erfolgt, z.B. durch das Ablegen einer Datei in
/var/www/html. Dieser Blog-Artikel bezieht sich explizit auf den Zertifikatserneuerungsprozess, wenn Sie bisher die alte Hetzner-DNS-API verwendet haben! Ich verwende als Toolacme.sh, aber das Problem hat nichts mitacme.shan sich zu tun, sondern mit der Frage, wie der Domain-Validierung erfolgt. Kommt dabei die alte Hetzner-DNS-API zum Einsatz, wird es Probleme geben.
Zuerst brauchen Sie einen neuen API-Key für die Hetzner-Cloud-API. Den erstellen Sie in der Hetzner-Konsole unter Security / API-Tokens. Der Token muss read/write sein, weil acme.sh für die Validierung Ihrer Domain vorübergehend eine zusätzlichen DNS-Eintrag hinzufügt, die DNS-Konfiguration also ändert. Den vollständigen Token-Code können Sie nur einmal ansehen/kopieren.

Hetzner bietet aktuell keine Möglichkeit, die Gültigkeit des Keys irgendwie einzuschränken. Ein RW-Key gibt damit weit mehr Rechte, als zur DNS-Administration erforderlich wären. Die API bietet alle erdenklichen weiteren Funktionen (create a server, delete a server usw.). Dass der Key mit so vielen Rechten ausgestattet ist, macht mich nicht glücklich, aber es ist aktuell nicht zu ändern.
acme.sh muss das Verfahren Hetzner Cloud DNS API unterstützen. Dieses ist verhältnismäßig neu. Eventuell müssen Sie Ihre vorhandene acme.sh-Installation aktualisieren:
acme.sh --upgrade
Mit acme.sh --list gewinnen Sie einen Überblick, welche Zertifikate es auf dem Server gibt (Output verkürzt):
acme.sh --list
Main_Domain SAN_Domains CA Created Renew
eine-firma.de www.eine-firma.de LetsEncrypt.org 2026-05-12 2026-07-11
mail.eine-firma.de smtp.eine-firma.de,... LetsEncrypt.org 2026-05-12 2026-07-11
Jetzt speichern Sie das Token in einer Umgebungsvariablen und wiederholen die Kommandos zur Zertifikatsausstellung sowie zum Kopieren der Zertifikate an den Zielort, wobei Sie die bisherige acme.sh-Option --dns dns-hetzner durch --dns dns-hetznercloud ersetzen.
Die folgenden Beispielkommandos zeigen die Neuausstellung der Zertifikate und deren Deployment. Sofern Sie exakt die gleichen Namen/Pfade wie bei der ursprünglichen Zertifikatsausstellung verwenden, sollte danach alles wieder funktionieren (d.h. der Webserver verwendet die neuen Zertifikate).
export HETZNER_Token='oqCF...'
# wichtig ist die geänderte Option --dns dns_hetznercloud
acme.sh --issue --dns dns_hetznercloud --server letsencrypt \
-d eine-firma.de -d www.eine-firma.de
# Zertifikate in /etc/letsencrypt speichern (setzt voraus, dass
# Apache so konfiguriert ist, dass das Programm die Zertifikate
# von dort liest)
acme.sh --install-cert -d eine-firma.de \
--cert-file /etc/letsencrypt/eine-firma.de.cert \
--key-file /etc/letsencrypt/eine-firma.de.key \
--fullchain-file /etc/letsencrypt/eine-firma.de.fullchain \
--reloadcmd 'systemctl restart apache2'
Sie müssen die Kommandos natürlich an Ihre Gegebenheiten anpassen.
Mit den Updates auf Unraid 7.2.5 und 7.2.6 sichern die Entwickler der Heimserver-Distribution die Anwender gegen zwei kritische Sicherheitslücken der vergangenen Tage ab.
Der Linux Vendor Firmware Service (LVFS) erhält neuen Rückenwind. Dell und Lenovo unterstützen das Projekt nun als Hauptsponsoren und verleihen der Plattform damit mehr Gewicht in der PC Welt. LVFS bildet zusammen mit fwupd die zentrale Infrastruktur für Firmware Updates unter Linux und wird vor allem in Unternehmen immer wichtiger. Die Entscheidung kommt zu einem […]
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Debian zieht die Schrauben an. Ab sofort dürfen Pakete ohne reproduzierbare Builds nicht mehr in den Testing Zweig wandern. Diese Entscheidung markiert einen wichtigen Schritt für Debians Lieferketten Sicherheit und prägt den Entwicklungszyklus von Debian 14 Forky. Reproduzierbare Builds bedeuten identische Ergebnisse aus identischem Quellcode. Debian nutzt dafür die Infrastruktur von reproduce.debian.net, die Pakete erneut […]
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Laut der Ankündigung einer öffentlichen Anhörung wird die KI-Chipfabrik, die Elon Musks Unternehmen SpaceX in Texas plant, in der ersten Bauphase 55 Milliarden Dollar kosten und könnte insgesamt…
Ein neues Sicherheitskonzept bewegt die Linux Gemeinschaft. Entwickler prüfen einen Vorschlag für einen Kernel Killswitch, der riskante Funktionen nach einer CVE Meldung sofort abschalten kann. Der Ansatz entsteht nach zwei frischen Schwachstellen, die zuletzt für viel Unruhe sorgten. Der Patch stammt von Sasha Levin. Er arbeitet bei NVIDIA und betreut den stabilen Kernel. Sein Vorschlag […]
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UBports hat Ubuntu Touch 24.04-1.3 veröffentlicht und liefert damit eine Reihe wichtiger Verbesserungen. Die neue Version kümmert sich um Probleme mit Desktop Apps, Docking Zubehör, MMS Sprachnachrichten und mehreren Anzeige Fehlern. Nutzer berichten von spürbar stabilerem Verhalten im Alltag. Ein Schwerpunkt liegt auf klassischen Desktop Anwendungen. X11 Programme starten nun auch außerhalb von Lomiri und […]
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Alleine im April 2026 hat Mozilla 423 Sicherheitslücken in Firefox geschlossen. Dies war vor allem mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) möglich. Zum Vergleich: In der Vergangenheit bewegte man sich meist zwischen 20 und 30 Sicherheitslücken pro Monat.
Bereits im März habe ich darüber berichtet, wie Mozilla seinen Browser in Zusamenarbeit mit Anthropic durch KI-Einsatz sicherer gemacht hat. Damals konnten durch Nutzung von Anthropics KI-Modell Claude Opus 22 bis dahin unentdeckte Sicherheitslücken (sowie über 90 weitere Bugs ohne Sicherheits-Relevanz) gefunden werden, die in Firefox 148 behoben worden sind.
Bei einem einmaligen KI-Einsatz blieb es nicht. Stattdessen hat Mozilla seine Sicherheitsabläufe angepasst, um KI stärker in die Sicherung von Firefox zu integrieren. Außerdem ist Mozilla eines von wenigen Unternehmen, welches bereits Zugriff auf eine Vorschau-Version von Anthropics neuem KI-Modell Claude Mythos erhalten hat.
Mit dessen Hilfe wurde alleine in Firefox 150 eine bemerkenswerte Anzahl von 271 Sicherheitslücken geschlossen. Weitere KI-unterstützte Sicherheits-Korrekturen erfolgten in Firefox 149.0.2, Firefox 150.0.1 sowie Firefox 150.0.2. Durch den Einsatz weiterer Modelle, anderer interner Methoden sowie externer Berichte kommt Mozilla auf eine Gesamtzahl von 423 Sicherheitslücken, die nur im April 2026 behoben worden sind. In der Vergangenheit waren es häufig zwischen 20 und 30 geschlossene Sicherheitslücken pro Monat.
Natürlich ersetzt der Einsatz von KI nicht, dass sämtliche gefundenen Probleme priorisiert und Korrekturen entwickelt, überprüft und getestet sowie die ganze Sicherheits-Pipeline aufgebaut und skaliert werden müssen. Über 100 Menschen haben dazu beigetragen, diesen Erfolg für die Sicherheit von Firefox möglich zu machen.
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Wir machten Urlaub - Linux machte weiter. Deshalb hier ein Überblick über einige Ereignisse in der Linuxwelt der letzten zwei Wochen.
Ein neuer Fehler im Linux Kernel sorgt für Unruhe. Die Schwachstelle trägt den Namen Dirty Frag und ermöglicht lokalen Angreifern eine Privilegieneskalation. Sie reiht sich in eine Serie ähnlicher Probleme ein, die zuletzt mit Copy Fail bekannt wurden. Die Bandbreite der begroffenen Systeme ist weitreichend und umfasst z.B. Managed Servers, Container Hosts, CI Umgebungen und […]
Der Beitrag Dirty Frag legt neue Schwachstelle im Linux Kernel offen erschien zuerst auf fosstopia.
Obwohl mit Veröffentlichung von Debian 13 die Möglichkeit bestand das Upgrade von Debian 12 direkt durchzuführen, rate ich immer zu einer gewissen Wartezeit. Gerne dürfen die ersten Point-Releases kommen und alle bis dahin gefunden Fehler ausbügeln, bevor ich das Upgrade am Server durchführe. Mittlerweile stehen wir bei Debian 13.4 und einem Upgrade steht meiner Meinung […]
Der Beitrag Debian 13 Trixie – So gelingt das Upgrade von Debian 12 Bookworm erschien zuerst auf fosstopia.
Der erste Blick auf die neue Long-Term-Support-Version (LTS) von Ubuntu lässt vermuten, dass die Entwickler in den vergangenen zwei Jahren im Tiefschlaf gewesen sind. Doch der Schein trügt: Ubuntu 26.04 hat es in sich, auch wenn es rein optisch kaum Unterschiede zur Vorgängerversion 24.04 gibt.
Ubuntu 26.04 LTS wird mit GNOME 50 und Linux-Kernel 7.0 ausgeliefert und setzt nativ ausschließlich auf den Display-Server Wayland. X11 ist damit endgültig Geschichte. Zwar könnten dadurch vereinzelt Legacy-Anwendungen den Dienst quittieren, doch für den Großteil der Nutzer wird dieser Übergang dank ausgereifter Kompatibilitätsschichten nahtlos verlaufen.
Besonders hervorzuheben sind folgende Funktionen, die den Desktop-Alltag effizienter gestalten:
Wichtig: Bevor man das Upgrade wagt, ist ein vollständiges Backup des Systems und der persönlichen Daten unabdingbar!
Offiziell wird das Upgrade von älteren Versionen meist erst mit dem ersten Point-Release (26.04.1) angeboten. Ungeduldige können den Prozess jedoch vorab manuell erzwingen.
Tipp: Während der Aktualisierung wird man oft gefragt, ob bestehende Konfigurationsdateien ersetzt werden sollen. Hierzu wählt man im Zweifel das Beibehalten der alten Dateien, um individuelle Anpassungen nicht zu verlieren.
sudo apt install ubuntu-release-upgrader-core
sudo do-release-upgrade -d

Nach dem ersten Reboot lohnt es sich, das Dash kurz aufzuräumen und verwaiste Icons zu entfernen. Ein kurzer Check der Paketquellen unter /etc/apt/sources.list.d stellt zudem sicher, dass alle Drittanbieter-Repositorys korrekt auf die neue Version umgestellt oder bei Bedarf modernisiert wurden.
Nutzer von Ubuntu 24.04 werden sich sofort heimisch fühlen, da die gewohnte Bedienung trotz der vielen technischen Neuerungen unter der Haube erhalten bleibt. Das Upgrade lohnt sich besonders für User, die von der verbesserten Hardware-Unterstützung und den neuen Sicherheits-Features profitieren wollen.
Ubuntu 26.04 LTS wird fünf Jahre unterstützt – Ubuntu Pro erweitert den Support auf zehn Jahre.
Der Beitrag Upgrade auf Ubuntu 26.04 für Ungeduldige erschien zuerst auf intux.de.
Mozilla hat Firefox 150.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion. Außerdem wurden zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen.
Download Mozilla Firefox 150.0.2
Mit Firefox 150.0.2 behebt Mozilla zahlreiche Sicherheitslücken. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update daher für alle Nutzer empfohlen.
Die Backup-Funktion von Firefox konnte unter bestimmten Umständen fehlschlagen.
Die Kennzeichnung der Funktion „Geteilte Ansicht” als „Neu” im Kontextmenü von Tabs war nach erstmaliger Benutzung des Features nicht verschwunden.
Das gleichzeitige Neuladen mehrerer Tabs funktionierte nicht mehr.
Probleme beim Hervorheben in PDF-Dateien sowie ein mögliches Problem beim Update von Firefox auf macOS wurde behoben.
Auch in Zusammenhang mit dem KI-Feature Smart Window wurden noch einmal Verbesserungen vorgenommen.
Die kryptographische Chiffre ECDHE-ECDSA-AES128-SHA wurde deaktiviert.
Darüber hinaus wurden mehrere Webkompatibilitäts-Probleme, potenzielle Absturzursachen und kleinere Design-Probleme korrigiert.
Der Beitrag Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 150.0.2 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.
Wie der DeepL-Gründer und CEO Jarek Kutylowski in einem LinkedIn-Post ankündigt, werde sein Unternehmen 250 Stellen abbauen.
Da ist Coding mit KI frisch aus der Druckerei ausgeliefert, schon taucht ein neues Tool auf, das mehr Effizienz verspricht. Graphify erstellt einen sogenannten Knowledge Graph, also eine interne Datenbank über die Verknüpfungen zwischen Komponenten (Text, Code, Bilder, was auch immer) eines Projekts. In der Folge können KI-Tools wie Claude Code auf diese Datenbank zugreifen und sich damit rascher und vor allem Token-sparender im Projekt orientieren. Graphify funktioniert besonders gut für ungeordnete Verzeichnisse, in denen Sie PDFs, Screenshots etc. zu einem Thema ablegen, um diese Informationen später wieder zu nutzen.
Aktualisiert 10.5.2026
Graphify ist ein Python-Programm (Open Source, MIT-Lizenz), das Sie am besten mit uv tool install auf Ihrem Rechner einrichten. (uv ist ein moderner Python-Modulmanager, über den ich demnächst hier schreiben will.) Beachten Sie, dass der Paketname graphifyy mit Doppel-Y lautet, während das Kommando graphify heißt.
uv tool install graphifyy installiert das Programm. Sofern PATH das Verzeichnis .local/bin enthält, kann graphify anschließend sofort gestartet werden. graphify install richtet Skill-Dateien für die auf Ihrem Rechner gefundenen KI-Tools (in meinem Fall: Claude) ein.
$ uv tool install graphifyy
$ graphify install
skill installed -> /Users/kofler/.claude/skills/graphify/SKILL.md
CLAUDE.md -> created at /Users/kofler/.claude/CLAUDE.md
Done. Open your AI coding assistant and type:
/graphify .
Im Projektverzeichnis starten Sie nun das KI-Tool Ihrer Wahl (in meinem Fall: Claude Code). Dort steht Graphify jetzt als Skill zur Verfügung. Einfach
/graphify .
analysiert das Projektverzeichnis und erstellt nach vielen Rückfragen das Verzeichnis graphify_out. Das dauert geraume Zeit und verbrennt etliche Tokens. Das Verzeichnis enthält die folgenden Dateien:
ls -l graphify-out/
drwxr-xr-x 4 kofler staff 128 7 Mai 09:54 cache/
-rw-r--r-- 1 kofler staff 213 7 Mai 10:10 cost.json
-rw-r--r-- 1 kofler staff 8523 7 Mai 10:10 GRAPH_REPORT.md
-rw-r--r-- 1 kofler staff 139973 7 Mai 10:10 graph.html
-rw-r--r-- 1 kofler staff 137091 7 Mai 10:09 graph.json
-rw-r--r-- 1 kofler staff 7912 7 Mai 10:10 manifest.json
Ich habe meine Tests anhand einer Swift-App mit ca. 2000 Zeilen Code in diversen Dateien durchgeführt. Die Ergebnisse sehen eindrucksvoll aus, der unmittelbare Erkenntnisgewinn war aber — zumindest bei diesem Projekt — überschaubar.


Wenn Sie Änderungen in der Code-Basis oder in Ihren Dateien durchführen, aktualisieren Sie den Knowledge Graph:
/graphify . --update # merge changed content into existing graph
Der Knowledge Graph kann jetzt die Grundlage für Analysen mit /graphify explain oder graphiy query sein (Ausgabe etwas gekürzt):
/graphify explain "the sync process"
Here's what the graph tells us about the sync process, grounded in the
extracted edges:
The sync process is orchestrated by ShoppingViewModel.pullMergePushSave
(RestShopping.swift:125-175), which implements the Pull-Merge-Push lifecycle
documented in CLAUDE.md. The graph found 16 nodes directly connected to this
concept.
The three phases (all EXTRACTED edges):
1. Pull — apiPullItems (RestShopping.swift:62-93) fetches items from the
remote REST API since the last sync timestamp.
2. Merge — mergeItems (RestShopping.swift:178-193) resolves conflicts using
Timestamp-Wins: whichever version of an item has the newer updatedAt
wins. Two design rationale nodes connect here:
- Timestamp-Wins Conflict Resolution → mergeItems [EXTRACTED]
- Soft Delete Pattern → ShoppingItem [EXTRACTED] — items are never truly
removed; isDeleted = true propagates deletions to other devices through
the sync
3. Push — apiPushItems (RestShopping.swift:96-120) uploads the merged state
back to the server.
4. Persist — saveLocally (ViewModel.swift:172-178) writes the final state to
the local JSON file. mergeItems then calls replaceItem to update the
ViewModel's live state.
Wire format bridge: ItemDTO (RestShopping.swift:9-53) shares data with
ShoppingItem [EXTRACTED] — it translates between the app's model and the
API's integer-boolean/ISO 8601 wire format.
Trigger points: ContentView and StatusView both connect to pullMergePushSave
in the graph. ContentView runs it via .task, .onChange(scenePhase), and a
40-second timer. StatusView (in Settings) provides a manual
trigger. setupNewFamily and joinFamily also call pullMergePushSave as a final
step after family registration.
The most interesting angle here: the Soft Delete pattern is the load-bearing
coupling between ShoppingItem (the model) and the sync logic — if you ever
changed ShoppingItem to hard-delete, mergeItems would silently stop
propagating deletions. Want me to trace the path from ShoppingItem.isDeleted
through to what happens when a remote device pulls?
/graphify query "Where in code is the Category class used?
Could we drop the @Observable attribute?"
Here's what the graph found — and where its limits are:
Where Category is used (from the graph):
The BFS found 10 nodes. The confirmed connections [EXTRACTED]:
- Category → shares_data_with → ShoppingViewModel (ViewModel.swift:1-181) —
the ViewModel holds the categories: [Category] array
- Category.predefinedCategories (Category.swift:24-37) ↔ ShoppingViewModel —
the ViewModel calls this at init to populate its categories
- .predefinedCategories() → calls → Color — each category has a color
assigned
What the graph is missing: There are no direct edges from Category to the
view layer (CategoriesView, CategoryButton, EditItemView,
CategoryRadioButton). Those views access categories through vm.categories and
mutate category.isSelected/category.isExpanded directly — but the graph
didn't capture these view→Category property access edges since they go
through the ViewModel and aren't explicit call-site imports.
On dropping @Observable:
The graph can't answer this definitively — it would require the actual
property mutation sites. But from the CLAUDE.md rationale node captured in
the graph: "Mutable reference-type state (isSelected, isExpanded) is mutated
directly from views." That design decision is precisely why @Observable is
needed. Without it, those direct mutations on the reference type wouldn't
trigger SwiftUI view updates — CategoriesView and EditItemView would stop
reacting to category selection changes.
Verdict from the graph: @Observable cannot be safely dropped without a larger
refactor (e.g., moving isSelected/isExpanded into the ViewModel as @State or
@Published backing). The graph confirms the coupling exists; reading
Category.swift:4-112 directly would show exactly which properties are var vs
let.
Die Website preist den größten Vorteil von Graphify an, dass derartige Abfragen auf der Basis des lokalen Knowledge Graphs nun wesentlich weniger Token verbrauchen als wenn das KI-Tool mit find und grep die Codebasis durchsucht und (immer wieder neu) analysiert. Bei meinen Tests ließ sich das Ausmaß der Ersparnis schwer messen.
Die Idee von Graphify ist gut. Allerdings wirkt Graphify ein wenig wie ein Fremdkörper innerhalb von Claude Code. Nur /graphify-Kommandos berücksichtigen die Graph-Knowledge-Datenbank. Die Skill-Datei ist mit über 1000 Zeilen und einer Menge eingebetteten Code auch eher abschreckend.
Aus Coding-Perspektive wäre es wünschenswert, die Generierung, Aktualisierung und Auswertung der Knowledge-Datenbank direkt in Claude Code bzw. in andere KI-Tools zu integrieren. Damit könnte das in der Datenbank aggregierte Wissen bei allen Aktionen berücksichtigt werden, nicht nur bei /graphify-Kommandos.
Ganz generell stellt sich die Frage, ob und wie weit Graph Knowledge Databases das bekannte RAG-Konzept ablösen oder zumindest ergänzen kann (also Retrieval-Augmented Generation, um eigenes Wissen in Vektordatenbanken zu speichern und einem LLM zugänglich zu machen). Siehe z.B. diesen Artikel über einen ähnlichen Ansatz mit kommerziellen Hintergrund.
Beim monatlichen Tag für die digitale Unabhängigkeit gibt es zwei neue Rezepte. Ihr könnt euch Alternativen zu KI-Chatbots schmecken lassen oder faire Musik-Streamer kosten. Ich wünsche einen guten Appetit.


Mit Plasma 6.7 rückt ein lange vorbereitetes Projekt ins Rampenlicht. Union soll das neue Herzstück für Oberflächenstil und Themen in KDE werden. Die Entwickler haben in den vergangenen Monaten große Fortschritte erzielt und bereiten nun die erste Veröffentlichung vor. Union setzt künftig auf CSS als Eingabeformat. Das alte SVG‑System war für Designer oft mühsam und […]
Der Beitrag Union bringt frischen Stil in KDE Plasma 6.7 erschien zuerst auf fosstopia.
System76 liefert mit COSMIC Desktop 1.0.12 ein kompaktes Update, das viele kleine Schwächen ausräumt. Die neue Version setzt auf Rust 1.93 und aktualisiert zahlreiche Bibliotheken im gesamten COSMIC Stackl. Dadurch wirkt der Desktop stabiler und reagiert zuverlässiger. Der Compositor erhält eine modernisierte Smithay Basis. Diese Änderung behebt Probleme beim Ziehen von Dateien und verbessert das […]
Der Beitrag COSMIC Desktop 1.0.12 bringt wichtige Verbesserungen für den Alltag erschien zuerst auf fosstopia.
Die neue Flatpak Version 1.17.7 steht bereit und liefert mehrere Verbesserungen für den Linux Desktop. Der Fokus liegt klar auf effizienterer Verwaltung von App Daten und einem schnelleren Startverhalten verschiedener Werkzeuge. Dazu erscheint auch eine aktualisierte Ausgabe des XDG Desktop Portals. Eine zentrale Neuerung betrifft die Abfrage des Alters der Konfiguration. Flatpak kann nun erkennen, […]
Der Beitrag Flatpak 1.17.7 bringt spürbare Tempo Vorteile für Linux Apps erschien zuerst auf fosstopia.