Lese-Ansicht

Linux Mint 23 macht Wayland in Cinnamon alltagstauglich

Linux Mint 23 könnte für Cinnamon einen Wendepunkt markieren. Wayland verlässt mit Cinnamon 6.8 die experimentelle Phase. X11 und Wayland werden künftig vollständig unterstützt. Die Veröffentlichung ist für Weihnachten 2026 vorgesehen. Besonders die Fensterverwaltung unter Wayland wurde deutlich verbessert. Neue Fenster erscheinen zuverlässiger an der richtigen Position. Auch Applet Menüs werden genauer platziert und skaliert. […]

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Xfce wagt den nächsten Schritt Richtung Wayland Zukunft

Xfce erreicht einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu Wayland und präsentiert eine erste Vorschau seines neuen Compositors xfwl4. Die frühe Testversion stammt aus sechs Monaten Entwicklungsarbeit. Entwickler Brian Tarricone hält sie für reif genug für breitere Tests. Viele Funktionen fehlen jedoch noch. Fehler sind ebenfalls zu erwarten, da das Projekt noch am Anfang steht. […]

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Ausblick auf Plasma 6.8

Nach dem Release ist vor dem Release. Dementsprechend sind die KDE-Entwickler bereits fleißig bei der Entwicklung von Plasma 6.8, das im Oktober zur Veröffentlichung ansteht.

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KDE Plasma setzt klar auf Wayland

KDE treibt den Wechsel zu Wayland voran und bestätigt den Abschied von X11 in Plasma 6.8. Die aktuelle Nutzung zeigt eine deutliche Tendenz. Die Entwickler bereiten Plasma 6.7 als letzte Version mit X11 Unterstützung vor. Danach beginnt die Entfernung des alten Codes und die Optimierung der modernen Umgebung. Der Schritt soll die Wartung vereinfachen und […]

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Xfce erhält neuen Wayland Compositor

Xfce rüstet sich für Wayland. Dazu gehört ein neuer, in Rust geschriebener Compositor als Ersatz für xfwm4. Das Projekt ist spendenfinanziert und wird von Xfce-Entwickler Brian Tarricone umgesetzt.

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Linux Mint 23: Cinnamon Bildschirmschoner mit Wayland Support

Linux Mint bereitet zwei wichtige Neuerungen für die kommende Version vor. Die Entwickler arbeiten an einer neuen Sensorseite, die Systemberichte um Echtzeitdaten erweitert. Nutzer sehen dort Temperaturen und Lüfterwerte, die ohne Verzögerung aktualisiert werden. Die Funktion soll helfen, Hardwarezustände schneller zu erkennen. Der zweite Schwerpunkt liegt auf einem neuen Bildschirmschoner für Cinnamon. Die bisherige Lösung […]

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GNOME 50 Beta veröffentlicht

Das GNOME-Projekt hat eine Beta für GNOME 50 bereitgestellt. Sie kommt ohne X11-Sesion-Code. Die stabile Veröffentlichung von GNOME 50 ist für den 18. März 2026 geplant.

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Neuer Wayland Compositor für Xfce

Das Xfce-Team hat mitgeteilt, dass es Spendengelder aus der Community entschieden verwenden will, um den langjährigen Xfce-Kernentwickler Brian Tarricone mit der Entwicklung von „xfwl4“ zu…

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X11 lebt!

Wayland ist nicht mehr aufzuhalten. Diese Tatsache beflügelt Anhänger des überkommenen X.Org-Servers zu neuen Projekten.

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Phoenix will X11 neu denken und wagt einen radikalen Neustart

Wayland hat Ende 2025 weitestgehend Xorg ersetzt. Trotzdem entstehen weiter Projekte, die X11 modernisieren wollen. Nun tritt Phoenix als neuer Kandidat auf die Bühne. Das Projekt setzt auf einen kompletten Neustart. Der Server entsteht in Zig und verzichtet bewusst auf alten Xorg Code. Die Entwickler wollen zeigen, dass X11 in moderner Form weiterleben kann. Phoenix […]

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KDE Plasma 6.8 verabschiedet sich von X11 und setzt auf Wayland

Das KDE Projekt hat einen historischen Schritt angekündigt. Mit der kommenden Version Plasma 6.8 wird die Desktopumgebung ausschließlich auf Wayland laufen. Damit endet nach fast drei Jahrzehnten die Ära von X11 im KDE Umfeld. Die Entscheidung folgt einem Trend, den auch GNOME und Budgie bereits eingeschlagen haben. Entwickler sehen darin die Chance für neue Funktionen, […]

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KDE stellt auf Wayland um

Die Desktopumgebung KDE hat angekündigt, ab Plasma 6.8 vollständig auf Wayland zu setzen und die Unterstützung für X11 einzustellen. Mit dem Erscheinen dieser Version Anfang 2027 endet damit dort nach rund 30 Jahren die Ära des klassischen X-Fenstersystems.

KDE folgt damit anderen großen Projekten wie GNOME oder Distributionen wie Fedora, die X11 bereits zugunsten von Wayland aufgegeben haben. Erste technische Vorbereitungen erfolgten bereits mit Plasma 6.4, als die X11- und Wayland-Releases von KWin separiert wurden.

Ein kurzer Überblick

Wayland wird seit 2008 entwickelt und verfolgt das Ziel, den in die Jahre gekommenen X-Server abzulösen. Unter X11 versteht man sowohl das zugehörige Netzwerkprotokoll als auch dessen Referenzimplementierung. Als Fenstersystem implementiert X11 eine vollständige Client-Server-Architektur für die Verwaltung grafischer Objekte, die Synchronisation von Eingaben und die Aushandlung von Rendering-Pfaden, wobei es als Bindeglied zwischen Anwendungen, Grafiktreibern und der eigentlichen Display-Hardware fungiert. Das System blickt auf eine über 40-jährige Geschichte zurück und entstand in einer Zeit, in der grafische Unix-Desktops noch kaum verbreitet waren.

Diese historische Last führte zu hoher Komplexität im Protokoll und einer sehr großzügigen Vertrauensarchitektur: Viele Komponenten dürfen ohne separate Berechtigungsprüfung auf Eingabe- und Ausgabedaten zugreifen. Genau dieses Modell ist heutzutage ein Sicherheitsrisiko, etwa weil Malware unter X11 vergleichsweise leicht Tastatureingaben auslesen kann.

Wayland setzt deshalb auf ein strengeres Sicherheitsmodell und eine klare Trennung der Zuständigkeiten. Funktionen wie Screencasts oder globale Hotkeys, die Zugriff auf Bildschirm- oder Tastaturdaten benötigen, müssen unter Wayland explizit und prüfbar autorisiert werden. Das macht die Plattform sicherer, aber bringt auch einen Migrationsaufwand für Anwendungen mit sich.

Programme können entweder nativ auf Wayland portiert werden oder die Kompatibilitätsschicht Xwayland nutzen, die X11-Anwendungen unter Wayland lauffähig macht. Beide Wege sind in der Praxis jedoch mit Einschränkungen verbunden, sodass bestimmte Funktionen noch nicht vollständig abgebildet werden. Diese technische Herausforderung erklärt, warum der Wechsel zu Wayland bereits seit über zehn Jahren andauert.

Praktische Auswirkungen

Bei mir ist es speziell die Anwendung OBS für Screencasts, weshalb ich die letzten Jahre bei X11 geblieben bin. Aber auch hier hat sich die Unterstützung für Wayland verbessert.

Die KDE-Entwickler möchten jetzt ihre Arbeit auf Wayland konzentrieren und die doppelte Codebasis der beiden aktuell unterstützten Fenstersysteme reduzieren. Das wird sicherlich gelingen, es wird aber auch eine Umstellung sein, die aufgrund der vielen Sonderfälle ähnlich tiefgreifend wie der Wechsel zu systemd werden kann. Bis dahin ist aber noch gut ein Jahr Zeit.

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