Ubuntu 21.04 („Hirsute Hippo“) – das haarige Nilpferd – mit Gnome 3.38 („Orbis“) und Microsoft Active Directory sowie sieben zusätzliche Geschmacksrichtungen („Flavours“) ist erschienen. Derweil freuen sich Entwickler über das Open-Source-Toolkit Flutter sowie das freie Display-Server-Protokoll Wayland im freien Betriebssystem.
Mit der Insider Preview Build 21364 von Windows 10 aus dem an Entwickler adressierten Dev Channel baut Microsoft das mittlerweile äußerst mächtige Windows Subsystem für Linux (WSL) weiter aus und macht erstmals auch Linux-Apps mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) nutzbar.
Die schlanke und ressourcensparende freie Desktop-Umgebung LXQt ist in der neuesten Version 0.17.0 für POSIX-kompatible Plattformen wie die freien unixoiden Betriebssysteme Linux und BSD erschienen. Das nächste Lubuntu, ein Ubuntu-Derivat mit LXQt-Desktop, wird in der Version 21.04 („Hirsute Hippo“) auf das Release setzen.
Das freie Betriebssystem Zorin OS 16 basiert auf Ubuntu 20.04 LTS („Focal Fossa“) und imitiert Windows 10X bis ins Detail. Die irische Linux-Distribution, welche auch in einer kostenpflichtigen „Ultimate Edition“ erhältlich ist, kombiniert außerdem Flatpak, die eigenen Quellen sowie den Snap Store und die Repository von Ubuntu.
Der auf Linux-Systeme spezialisierte US-Computerhersteller System76 kündigt für das kommende Pop!_OS 21.04 einen eigenen Desktop namens „Cosmic“ an, nachdem die beiden letzten Major Releases Pop!_OS 20.04 sowie Pop!_OS 20.10 noch traditionell auf dem Gnome 3.36 („Gresik“) respektive Gnome 3.38 („Orbis“) basierten.
AzzeraOS v1.0, ein freies Betriebssystem auf Basis der populären Linux-Distribution Debian GNU/Linux 10 („Buster“), ist speziell für den Einsatz auf Computersystemen an öffentlichen Plätzen wie Schulen, Bibliotheken und Internetcafés vorgesehen. Deshalb besitzt der flexible Desktop Xfce 4.16 ein speziell angepasstes Interface.
Bei meinem letzten Update von Homebrew unter macOS Big Sur hatte ich die Fehlermeldung, dass es eine ungültigen Pfadangabe für die Entwicklerwerkzeuge gäbe. Da ich nur die Kommandozeilenwerkzeuge für macOS nutze wird diese nicht einem Update unterzogen. Bei einer kompletten Installation von Xcode würde dies automatisch geschehen. Um das Update selbst anzustoßen genügt ein:
Aufstehen, die gut versteckten Taster suchen, Einstellen, hinsetzen. Das gilt auch für meinen externen Monitor, welchen ich öfters wegen der Sonneneinstrahlung anpassen muss. Hier hilft mir xrandr in der Shell. Zuerst muss ich den richtigen angeschlossen Monitor finden und kann dann über Parameter die gewünschte Helligkeit einstellen. Bei Nutzung als Tastaturkürzel in TilingWMs eine große ... Weiterlesen
Rund ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung von Android 11 stellt die LineageOS Open-Source-Community mit LineageOS 18.1 jetzt seine freie Alternative zum mobilen Betriebssystem von Google vor. Die freie Software ist bereits für rund 70 Smartphones erhältlich und bringt auch das aktuellste Sicherheitslevel aus dem März mit.
AlmaLinux ist eine Abspaltung („Fork“) von Red Hat Enterprise Linux („RHEL“) und versteht sich als kostenloses Enterprise-Betriebssystem für Server und Clients sowie Desktops. AlmaLinux 8.3 basiert als erste stabile Veröffentlichung der noch jungen AlmaLinux OS Foundation auf Red Hat Enterprise Linux 8 und ist binärkompatibel.
Mit diesem Beschluss beansprucht die Stadtpolitik die Gestaltung der kommunalen Digitalen Souveränität und der Digitalen Teilhabe für sich. Der Beschluss bedeutet eine Beweislastumkehr zugunsten von Open-Source-Software und zulasten von proprietärer Software. Die Verwaltung muss zukünftig für jeden proprietären Softwareeinsatz begründen, warum keine Open-Source-Software eingesetzt werden kann.
Aufgrund des Berichts der Dortmunder Stadtverwaltung zur Untersuchung der Potenziale von Freier Software und Offenen Standards wird Open-Source-Software im Sinne von Freier Software verstanden.
Public Money? Public Code!
Von der Verwaltung entwickelte oder zur Entwicklung beauftragte Software wird der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
Damit entspricht der Ratsbeschluss dem Anliegen der Kampagne Public, Money? Public Code!. Was mit öffentlichen Geldern finanziert wird, soll der Allgemeinheit zur Nutzung zur Verfügung stehen. Für Software wird dies über eine entsprechende Freie Lizenz erreicht.
Mit ihrem Beschluss stellt die Lokalpolitik sicher, dass die Stadt Dortmund sich nicht nur aus der Freien-Software-Community bedient, sondern auch zu ihr beiträgt. Auf diese Weise können interkommunale Synergien getreu dem Motto gemeinsam entwickeln, individuell anwenden erreicht werden.
Bekräftigung Offener Standards
Sämtliche Prozesse werden unter dem eindeutigen Bekenntnis zur Charta „Digitales Dortmund 2018-2030“ weiterentwickelt.
Der Beschluss für Freie Software wird von einer breiten politischen Basis getragen. Der Antrag wurde vom Rat der Stadt Dortmund einstimmig beschlossen. Der Digitalisierungsantrag wurde von folgenden Fraktionen gemeinsam eingebracht:
Das Copyright der Parteilogos liegt bei den entsprechenden Parteien.
Die Fraktion FDP / Bürgerliste Freie Wähler hatte Änderungen an dem Antrag Memorandum zur Digitalisierung 2020 bis 2025 in der Sitzung des Ausschusses für Personal, Organisation und Digitalisierung vom 28.01.2021 beantragt, welche sie zur Voraussetzung für ihre Zustimmung gemacht hatte. Die Änderungen betrafen nicht die in diesem Betrag diskutierten Themenpunkte. Auch wenn durch die Nichtannahme des Änderungsantrags dazu geführt hat, dass sich die Fraktion in der auf die Ausschusssitzung folgenden Ratssitzung letztendlich enthalten hat, dokumentiert der Hergang jedoch, dass die Fraktion ebenfalls hinter den Themenpunkten zu Open Source und Offene Standards steht.
Das Copyright der Parteilogos liegt bei den entsprechenden Parteien.
Fazit
Die Stadt Dortmund hat die politische Zeitenwende eingeläutet und den Ausstieg aus dem proprietären Zeitalter begonnen. Nun kommt es darauf an, dass die Stadt die geeigneten Mittel findet, diesen Ausstieg mittels einer proprietären Exitstrategie praktisch umzusetzen und bestehende Händlereinschlüsse aufzulösen.
Für Do-FOSS ist der Beschluss des Memorandums Digitalisierung 2020 bis 2025 das Ergebnis eines funktionierenden demokratischen Lokaldiskurses. Die praktische Verwaltungsarbeit für Freie Software hat den notwendigen politischen Rückhalt, um gelingen zu können.
Dokumente zum Herunterladen
Das Memorandum Digitalisierung 2020-2025 kann hier und der Antrag der FDP/Bürgerliste Freie Wähler kann hier heruntergeladen werden.
Soweit im gesetzlichen Rahmen möglich verzichtet der Autor auf alle Urheber- und damit verwandten Rechte an diesem Werk.
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Das im China des dritten Jahrhunderts spielende und bereits am 23. Mai 2019 erschienene Strategiespiel Total War: Three Kingdoms (Systemanforderungen) erhält den DLC „Fates Divided“ über Steam jetzt auch für Linux und macOS. Bereits am 11. März war der DLC für das von Sega vertriebene Spiel für Windows erschienen.
Die auf Debian Testing basierende Linux-Distribution Parrot OS ist speziell auf Penetrationstests und Schwachstellenbewertung ausgelegt und macht damit dem Platzhirsch Kali Linux 2021.1 starke Konkurrenz. Das Betriebssystem versteht sich als forensische Distribution und ermittelt Schwachstellen in Systemen sowie Netzwerken.
Nach Debian 10.7 und 10.8 haben die Entwickler Debian GNU/Linux 10.9 („Buster“) mit insgesamt 30 Sicherheitsupdates veröffentlicht und mit dem neuen Point Release Sicherheitslücken geschlossen, Softwarepakete aufgefrischt und die Installationsroutine sowie Installationsmedien aktualisiert.
Just Perfection ist eine Shell-Erweiterung, eine sogenannte „Shell UX Extension“, die auch den erst kürzlich erschienenen freien Desktop Gnome 40 bis ins Detail anpassbar macht. Dabei verfolgen die Macher des mächtigen Werkzeuges das Ziel, dass jeder Anwender „den“ Desktop problemlos zu „seinem“ Desktop machen kann.
Das freie Betriebssystem Raspberry Pi OS – ehemals Raspbian – für Mini-PCs und Einplatinencomputer wie den Raspberry Pi 4 basiert auf Debian GNU/Linux und setzt jetzt erstmals auf den aktuellen LTS-Kernel Linux 5.10. Mit dem neuen Systemabbild wird auch der Support für den Tastaturcomputer Raspberry Pi 400 verbessert.
Die unabhängige Linux-Distribution KaOS hat sich zu einem der beliebtesten Betriebssysteme mit dem flexiblen und anpassbaren Desktop KDE Plasma entwickelt und konzentriert sich dabei ganz auf die eigenen Paketquellen. Die aktuelle Ausgabe KaOS 2021.03 basiert auf dem Kernel Linux 5.11.8 und dem neuen KDE Plasma 5.21.3.
Bei dem Import der von Sohpos generierten ovpn-Datei kommt es zu einem Fehler bei der Einrichtung der VPN-Verbindung unter Debian/RHEL/Fedora. Es wird in Zeile 7 die Konfiguration route remote_host 255.255.255.255 net_gateway moniert.Hier hilft es nur diese Zeile auszukommentieren. Danach ist der Import möglich.Nun sollten noch die Einstellungen der Konfiguration angepasst werden. Unter IPv4 > Routen ... Weiterlesen
LibreELEC 10.0 Beta, ein Fork des 2017 eingestellten OpenELEC, kombiniert das freie Mediencenter Kodi 19.0 („Matrix“) mit einem Just Enough Operating System („JeOS“) auf Basis von Linux. Neben der klassischen x86-Architektur werden zudem auch Einplatinencomputer auf ARM-Basis wie der Raspberry Pi 4 unterstützt.
Das Klimabündnis Dortmund ist ein Zusammenschluss vieler Verbände und Initiativen und in dieser Form einmalig für Dortmund. Das Bündnis zeigt das breite Spektrum des ehrenamtlichen Engagements für Klimaschutz in Dortmund. Die Mitglieder des Klimabündnisses wollen die kommunalen Entscheidungsträger*innen als auch die Mitbürger*innen dazu bewegen, sich viel stärker als bisher für Klimaschutz zu engagieren. Hierzu wird u.a. zu Klimadialogen eingeladen. Weitere Untersützer*innen des Klimabündnis Dortmund sind willkommen.
Wie Ressourcenverbrauch und Digitalisierung mitunter zusammenhängen, wurde von Do-FOSS auf der Konferenz Bits & Bäume miterarbeitet und hier anschaulich beschrieben.
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Venom Linux ist eine Linux-Distribution nach Art eines Rolling Release auf Basis des dem KISS-Prinzip folgenden freien Betriebssystems CRUX mit dem Fenstermanager Openbox. Mit seinem LTS-Kernel, den POSIX-Standards und seiner Anlehnung an BSD adressiert das Betriebssystem primär eine eher fortgeschrittene Anwenderschaft.
Die mächtige und professionelle quelloffene Digital Audio Workstation (DAW) Ardour ist vollständig kostenlos und bietet in der neuen Version 6.6 neben Audiowerkzeugen aller Art auch eine nochmals verbesserte Automatisierung von Produktions- und Arbeitsschritten für das Aufnehmen und Bearbeiten von Audiomaterial.
Am 17. Juli 1993 wurde mit Slackware die älteste heute noch aktive Linux-Distribution vorgestellt. Doch im Anschluss an die Veröffentlichung von Slackware 14.2 auf Basis von Linux 4.4.14 vom 1. Juni 2016 wurde es ruhig um den einstigen Pionier und heutigen Dinosaurier unter den freien Betriebssystemen. Das ändert sich ab jetzt.
Canonical hat das zweite aktualisierte und fehlerbereinigte Point-Release seiner im April letzten Jahres veröffentlichten Linux-Distribution Ubuntu 20.04 LTS („Focal Fossa“) und dessen offiziellen Derivaten, den sogenannten „Ubuntu Flavours“ Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu, Ubuntu Budgie, Kylin, MATE und Studio, freigegeben.