Die Linux-Distribution elementary OS „Hera“ möchte „eine schnelle, freie und datenschutzfreundliche Alternative“ zu Windows und macOS sein. Mit dem Release von elementary OS 5.1.2 (ISO) liefern die Macher der Distribution Unterstützung für AMD Navi nach – inklusive dem Kernel 5.3.
Seitens Sony ist das Remoteplay der Playstation schon auf den Plattformen Windows, Android und iOS möglich. Sony scheint die Plattformen Linux und macOS bis jetzt nicht unterstützten zu wollen. Das FOSS Projekt Chiaki bildet diese Funktion auch unter Linux und … Weiterlesen →
Die brasilianische Linux-Distribution DuZero OS 4.1 basiert auf dem stabilen Release von Debian 10 („Buster“) und eignet sich auch für ältere Hardware. Mit dem schlanken Xfce-Desktop begnügt sich die Standard-Installation mit 4,5 GB Festplattenspeicher, einem Prozessor mit einem Gigahertz Taktfrequenz und 512 MB Arbeitsspeicher.
Mit OLPC OS 13.2.11 hat das Projekt One Laptop per Child, welches es sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder – vor allem in Entwicklungsländern – mit Laptops zu versorgen und ihnen damit eine primäre Schulbildung zu ermöglichen, eine neue Version seiner Linux-Distribution auf Basis von Fedora 18 („Spherical Cow“) veröffentlicht.
Die Linux- und macOS-Versionen von Rocket League werden ab März ihre Online-Funktionalität verlieren. Sie können dann zwar noch gespielt werden, erlauben aber nur noch Offline-Runden alleine oder mit Freunden im lokalen Split-Screen-Modus. Aus diesem Grund bietet Psyonix Rückerstattungen des Kaufpreises an.
Die Linux- und macOS-Versionen von Rocket League werden ab März ihre Online-Funktionalität verlieren. Sie können dann zwar noch gespielt werden, erlauben aber nur noch Offline-Runden alleine oder mit Freunden im lokalen Split-Screen-Modus. Aus diesem Grund bietet Psyonix Rückerstattungen des Kaufpreises an.
Ehemals speziell für Schwellenländer konzipiert, richtet sich Endless OS mit seinen Inhalten primär an Familien und ist zudem auch weitreichend offline nutzbar. Mit einem leicht bedienbaren Desktop, vorinstallierten Spielen und Lernsoftware möchten die Macher des Projekts vor allem Einsteiger für ihr Betriebssystem gewinnen.
Durch einen Fehler in der Cheat-Erkennung von Battlefield V (Test) hat EA zahlreiche Linux-Spieler von dem Spiel ausgeschlossen. Anwender, die das DXVK-Paket für die Laufzeitumgebung Wine genutzt haben, wurden – teilweise permanent – aus dem Shooter entfernt und als Betrüger hingestellt. EA sieht sich derweil im Recht.
Aus der Community kommt ein ausführlicher Erfahrungsbericht zu Zorin OS 15.1, einer irischen Linux-Distribution auf Basis von Ubuntu 18.04.3 LTS („Bionic Beaver“) auch für Umsteiger. Über zwei Wochen durfte sich das Betriebssystem beweisen und überzeugte als Alternative zu Windows.
KaOS geht eigene Wege und basiert – anders als viele Derivate – nicht auf einer der bekannten großen Distributionen. Mit seinen eigenen Paketen und Quellen konzentriert sich das Betriebssystem vornehmlich auf sich selbst und verzichtet dabei bewusst auf die teils ausufernde Zahl an Repositorien anderer populärer Distributionen.
Die auf Anonymität und Privatsphäre ausgelegte Linux-Distribution Qubes OS setzt auf ein einzigartiges und auf Isolation basierendes Sicherheitskonzept und wird vom Whistleblower und ehemaligen CIA-Mitarbeiter Edward Snowden ausdrücklich für die sichere Kommunikation empfohlen, der es selbst nutzt.
Die Linux-Distribution feren OS 2019.12 („Yttrium“) basiert auf dem beliebten Linux Mint und möchte mit seinen zwei Desktops und Wine vor allem Einsteiger ansprechen. Das neue Release setzt erstmalig auf KDE Plasma 5 als Desktop-Umgebung und bietet darüber hinaus mit feren OS Classic auch eine Version mit Cinnamon an.
EndeavourOS ist eine niederländische Linux-Distribution die als Rolling Release auf Arch Linux basiert und die aktuellsten Pakete mitbringt. Vom Linux Kernel bis hin zu neun verschiedenen Desktop-Umgebungen, konzentriert sich das noch sehr junge Projekt bei seinem Betriebssystem vor allem auf eines – aktuelle Softwareversionen.
Das irische Ubuntu-Derivat Zorin OS 15.1 ist in insgesamt vier unterschiedlichen Editionen erschienen – eine davon ist gar kostenpflichtig. Die Entwickler der stabilen Linux-Distribution möchten Windows-Umsteiger von ihrem Betriebssystem überzeugen und legen daher größten Wert auf eine einsteigerfreundliche Desktop-Umgebung.
Als Tim Berners Lee 1990 am Cern den allerersten Webbrowser programmiert hat, war ich noch viel zu klein um etwas von dieser Entwicklung mitzubekommen. Als Name für seinen Webbrowser wählte er „World Wide Web“.
Das World Wide Web das ich Ende der 90er kennen lernte, war voller blinkender GIFs und greller Laufschrift. Dinge die der erste Webbrowser noch gar nicht darstellen konnte.
Zum dreißigjährigen Geburtstag des WWW haben Anfang 2019 Entwickler am Cern den allerersten Webbrowser innerhalb eines modernen Webbrowsers nachgebaut. Da der echte, erste, Webbrowser noch keine modernen Web- und Verschlüsselungstechnologien unterstützt hat, könnte man mit ihm heute wahrscheinlich keine einzige Webseite mehr aufrufen.
Die nachgebaute Version des World-Wide-Web-Browsers kann auch moderne https-verschlüsselte Seiten öffnen. Behält aber das Look-and-Feel des ursprünglichen Webbrowsers bei. So kann der Browser ausschließlich Text darstellen. In Webseiten eingebundene Bilder werden nicht dargestellt. Java-Script wird sowieso nicht ausgeführt. Alles in allem erinnert das Surfen mit World Wide Web eher an einen Textbrowser wie Lynx als an einen modernen Webbrowser.
Die Neuentwicklung von World Wide Web läuft direkt im Browser und muss nicht installiert werden. Wer Lust hat durch das moderne Web mit den Möglichkeiten von 1990 zu reisen, der findet World Wide Web auf folgender Webseite.
Die Open Source Business Alliance sieht in der Bestimmung "Die Grundverwaltung von Identitäten und Gruppen erfolgt über ein Azure Active Directory pro Schule“ einen Ausschluss bewährter Alternativlösungen. Inzwischen wurde die Ausschreibung korrigiert.
Die Linux-Distribution elementary OS 5.1 „Hera“ möchte „eine schnelle, freie und Datenschutz-freundliche Alternative“ zu Windows und macOS sein. Das Betriebssystem legt dabei besonderen Wert auf Ästhetik und Stil, welcher sich von macOS ableitet. Das anpassbare Ubuntu-Derivat konzentriert sich dabei auf das Wesentliche.
Die Linux-Distribution elementary OS 5.1 „Hera“ möchte „eine schnelle, freie und Datenschutz-freundliche Alternative“ zu Windows und macOS sein. Das Betriebssystem legt dabei besonderen Wert auf Ästhetik und Stil, welcher sich von macOS ableitet. Das anpassbare Ubuntu-Derivat konzentriert sich dabei auf das Wesentliche.
Um das Autoscaling der hochgeladenen Bilder von max 2560px in Höhe bzw Breite zu unterbinden ist folgende Zeile in der functions.php nötig Wird dies nicht vorgenommen werden alle neu hochgeladenen Bilder in Ihrer maximalen Größe (…) Weiterlesen
Ich hatte nicht gedachte, dass auch jenes McBook Pro 2017 refurbished, welche sich vor 2 Monaten gekauft hatte, unter das Angebot fällt. Da nehme ich doch einmal das kostenfreie Jahr bis 18.11.2020 gerne mit. Eine Erinnerung für den 16.11.2020 für … Weiterlesen →
Wenn man einen Server betreibt – und sei es nur ein Raspberry Pi – dann interessiert man sich wahrscheinlich auch dafür wie dieser ausgelastet ist und ob alle Dienste durchgehend funktionieren. Wo Tools wie Grafana oder Munin übertrieben sind, kann Monitorix punkten.
Monitorix ist Open Source, die Entwicklung des Projekts kann man auf Github verfolgen. Fertige Installationspakete für die gängigen Distributionen findet man auf der Downloadseite des Projekts. Seit Buster ist Monitorix auch in den Debian Paketquellen enthalten und kann damit auch auf dem Raspberry Pi mit Raspbian mit einem einfachen sudo apt install monitorix installiert werden.
Monitorix ist in Perl geschrieben und bringt seinen eigenen Webserver mit, der standardmäßig über Port 8080 unter http://localhost:8080/monitorix erreichbar ist und optional mit einem Passwortschutz versehen werden kann.
Für die schnelle Installation und Einrichtung eines Monitoringtools auf dem Homeserver oder Raspberry Pi ist das sicher eine brauchbare Lösung. Wer dem eingebauten Webserver nicht traut, der kann Monitorx auch über einen der bekannten Webserver erreichbar machen.
Apache und lighthttpd können mit mod_cgi den Perl-Code von Monitorix direkt ausführen. Vorschläge für eine entsprechende Serverkonfiguration liefert Monitorix im docs-Verzeichnis mit.
Alternativ kann man Apache oder Nginx als Proxy vor den eingebauten Webserver schalten. Den Zugriff auf den eingebauten Webserver sollte man dann in der Konfigurationsdatei unter /etc/monitorix/monitorix.conf auf die lokale IP-Adresse beschränken und/oder den Zugriff von außen durch Firewallregeln verbieten.
Untenstehende Konfiguration verwende ich um einen NGINX als Proxy vor den Monitorix-Webserver zu setzen und den Zugang mit einem Passwort zu sichern.
## Monitorix start
location /monitorix {
auth_basic "Restricted";
auth_basic_user_file /path/to/auth-basic/monitorix.htpasswd;
include proxy_params;
proxy_pass http://127.0.0.1:8080/monitorix;
allow 127.0.0.0/8;
location ~ ^/monitorix/(.+\.png)$ {
alias /var/lib/monitorix/www/$1;
}
}
## Monitorix end
Monitorix sammelt aus einer Vielzahl an Quellen Daten und bereitet diese zu ansprechenden Graphen auf. Die Liste der unterstützten Datenquellen kann man auf der Webseite unter Features ansehen, die Liste ist wirklich sehr lang. So unterstützt Monitorix auch das Auswerten verschiedener Raspberry Pi Sensoren und kann so u.a. den Verlauf der Kerntemperatur und Taktfrequenz auswerten. Teilweise müssen diese aber erst in der Konfigurationsdatei aktiviert werden.
Auch das Erstellen von Emailreports und Alarmmeldungen, wenn z.B. die load average einen bestimmten Wert übersteigt oder der Speicherplatz zu Neige geht. Natürlich stößt ein ausschließlich lokal installiertes Monitoringtool hier an seine Grenzen. Fällt das System aus, kann es auch keine Warnungen mehr versenden, so dass der Ausfall im Zweifel unbemerkt bleibt.
Wenn man aber bestimmte Daten wie z.B. die Systemauslastung, die Zugriffe auf Webserver und Datenbank im Tagesverlauf visualisieren möchte, ist Monitorix eine Lösung die schnell installiert und eingerichtet ist.
Die Entwickler versprechen eine flüssigere Performance des Gnome-Desktops. Weitere Neuerungen richten sich an AI-Entwickler. Ubuntu 19.10 verbessert aber auch den Support für Edge-Computing und Multi-Cloud-Infrastrukturen.
Der Flughafen Stuttgart liegt nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Da ich aber nicht in der An- oder Abflugrichtung der Flugzeuge wohne, ist der Flughafen für mich fast immer unhörbar. Zum Glück, denn auch ich weiß welchen donnernden Lärm gerade die startenden Jets verursachen können.
Ich war daher sehr neugierig, als ich erfuhr, dass der Flughafen Stuttgart seine Lörmmessungen live im Internet zur Verfügung stellt. Acht Messstationen die sich neben der Startbahn, sowie in der deren Verlängerung in der Umgebung des Flughafens befinden, messen permanent den auftretenden Lärm.
Diese Messungen werden auf einer Karte visualisiert. Dabei wird nicht nur der Lärmpegel angegeben, sondern auch welches Flugzeug gerade startet oder landet. Inklusive Flugnummer sowie Start- und Zielflughafen. Ich freue mich immer sehr, wenn solche Datenerhebungen mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Insbesondere wenn es sich um so ein heikles Thema wie Fluglärm handelt.
Es fällt auf, dass der Anflug und Landung relativ leise vonstatten geht. Wie zu erwarten ist, verursachen die startenden Flugzeuge den meisten Lärm. Wie aus dem Nichts taucht dann ein roter Punkt auf der Startbahn auf. Abfliegende Flugzeuge werden rot dargestellt, ankommende Maschinen werden blau angezeigt.
Je nach Lärmpegel werden die Punkte die die Messtationen symbolisieren grün, gelb oder rot eingefärbt. Gelb werden die Punkte häufig wenn sich das Flugzeug direkt über der Messstation befindet. Rote Punkte tauchen häufig auf wenn ein Flugzeug startet.
Natürlich können die Messstationen nicht unterscheiden ob Lärm von einem Flugzeug oder aus einer anderen Quelle stammt. Somit steigt der Lärmpegel auch oft, wenn sich gar kein Flugzeug im Anflug befindet. Vielleicht weil gerade ein Motorrad vorbeigerast ist. Trotzdem sieht man seht schön wie sich der Lärmpegel verändert wenn gerade ein Flugzeug im Anflug oder beim Starten ist.
Der Lärmpegel wird in db(A) angegeben. Zum Vergleich geben diverse Webseiten folgende Werte an: Eine ruhige Straße nachts ca. 40 Dezibel Normaler Straßenverkehr ca. 60 Dezibel Vorbeifahrendes Motorrad ca. 70 Dezibel
Insbesondere im Serverbereich ist Hetzner eine große Nummer. Genauso hat man aber reguläre shared Webhostingangebote im Programm. Da ich seit einiger Zeit Nextcloud Angebote (mittlerweile unter dem Namen Hetzner Storage Share vermarktet) nutze und damit sehr zufrieden bin, hat es sich angeboten, auch das Webhosting bei Hetzner zu testen.
Hetzner nutzt den Apache Webserver, so das die Möglichkeit zur Konfiguration des Servers und PHP über eine HTACCESS-Datei möglich ist. Individuelle PHP-Einstellungen können aber auch über das Webinterface vorgenommen werden. Hier kann z.B. PHP-OPCache aktiviert und deaktiviert werden. Das ist bei den anderen getesteten Hostern nicht möglich. Hier ist OPCache entweder aktiviert, oder wird gar nicht genutzt.
Wie alle getesteten Angebote bietet auch Hetzner kostenlose Let’s Encrypt Zertifikate für alle Domains an. Diese können sowohl mit Domains genutzt werden, die bei Hetzner registriert sind, als auch mit Domains die bei einem anderen Anbieter liegen, sofern deren DNS-Einträge auf den Hetzner Webspace zeigen.
Ich habe mir das Level 9 Paket geholt, welches monatlich 9,90€ und einmalig 4,90€ Einrichtungsgebühr kostet. Das Paket kann monatlich gekündigt werden.
Ladezeit
Die Ladezeiten waren durchweg sehr gut. Ausreißer mit besonders langer Ladezeit, wie sie bei manchen anderen Anbietern regelmäßig auftreten, sind mit beim Webhosting von Hetzner nicht aufgefallen.
Ladezeit all-inkl.com Webhosting, gemessen mit StatusCake, Serverstandort weltweit wechselnd:
Ladezeiten all-inkl.com, gemessen mit Pingdom, Serverstandort Frankfurt:
Bester:
Schlechtester:
Durchschnitt:
Backups
Hetzner erstellt tägliche Backups von Webspace und Datenbanken. Die Backups werden für 14 Tage vorgehalten und können über das Webinterface wieder eingespielt werden.
Besonders erfreulich ist, dass man nicht zwingend das komplette Backup wieder einspielen muss. Stattdessen können auch einzelne Dateien, die man vielleicht versehentlich gelöscht hat, wieder hergestellt werden.
Leider bekommt man weder über den FTP-Client, noch via SSH Zugang zu den Backups. So hat man keine Möglichkeit, diese auf einen externen Speicherplatz zu kopieren.
Wer für seine Backups nicht ausschließlich auf die Hetzner-Infrastruktur vertrauen will, der muss zusätzliche externe Backups über ein WordPress-Plugin anlegen.
Statistiken
Von den getesteten Anbietern ist Hetzner, beim Thema Statistiken, mein Favorit. Die Logfiles werden direkt beim Erstellen anonymisiert, jedenfalls die, auf welche man als Kunde Zugriff erhält.Dabei werden die letzten Ziffern der IP-Adresse nicht entfernt, sondern durch Zufallszahlen ausgetauscht. So sind in den Statisiken zwar vollständige IP-Adressen zu sehen, diese entsprechen aber nicht mehr den echten IPs der Webseitenbesucher. Somit dürften die Statistiken von Hetzner DSGVO-Konform nutzbar sein.
Als Statistiktools sind bei Hetzner AWStats und eine eigene Lösung namens „Report Magic“ verfügbar.
Report Magic bietet, meiner Meinung nach, durch die Nutzung von 3D-Diagrammen eine ansprechendere Aufbereitung der Daten aus den Logfiles.
Letztendlich interessieren mich aber nur zwei Informationen. Wie viele Besucher hat mein Blog und welche Beiträge werden am häufigsten aufgerufen. Ausgerechnet für den zweiten Fall bietet Report Magic aber keinen Report. Daher wäre im Alltag wohl nur AWStats für mich interessant.
IPv6
IPv6 wird unterstützt.
Die Administrationsoberfläche
Hetzner setzt auf eine selbstentwickelte Andministrationsoberfläche. Wie auch die selbsetentickelten Lösungen der Konkurrenz sieht die Oberfläche von Hetzner ziemlich altbacken aus. Im Gegensatz zur verschachtelten Lösung von all-inkl.com, wo ich mich teilweise durch alle Menüpunkte hangeln musste um eine bestimmte Einstellung zu finden, empfinde ich das Interface von Hetzner als recht strukturiert aufgebaut.
Bechten muss man lediglich, dass dem Paket eine Hauptdomain zugewiesen ist. Einige Einstellungen können nur über diese Hauptdomain vorgenommen werden und gelten dann auch für Zusatzdomains, die ebenfalls auf das Paket aufgeschaltet sind. Beispiel hierfür sind die PHP-Einstellungen. Andere Einstellungen wiederum lassen sich individuell pro Domain vornehmen.
Erfreulich flexibel sind die Cronjob-Einstellungen. Hier findet man eine einfache Übersicht, mit welcher man sich Uhrzeit, Interpreter usw. zusammenklicken kann. Allerdings muss man immer den absoluten Pfad zum Skript, welches ausgeführt werden soll, angeben. Hier ist Plesk Anwender-, insbesondere Anfrängerfreundlicher, da man dort das Skript per Klick auswählen kann.
Zusätzlich zur einfachen Ansicht, kann man auf die erweiterte Ansicht umschalten. Hier bekommt man ein leeres Textfeld vorgesetzt, in welchem die Crontab direkt bearbeiten muss. Damit ist man deutlich flexibler, insbesondere was die Ausführungszeiten angeht, als mit der einfachen Ansicht.
Ab dem Tarif „Level 9“ bekommt man auch via SSH Zugriff auf seinen Webspace.
Sonstiges
TLS 1.3 wird noch nicht unterstützt. Der Webserver unterstützt die Versionen 1.0, 1.1 und 1.2. HTTP/2 wird unterstützt.
Fazit Hetzner
Viel gibt es als Fazit zum Hetzner Webhosting gar nicht zu sagen. Es handelt sich um ein solides Angebot, ohne Fallstricke oder Einschränkungen, die es für WordPress-Hosting uninteressant machen würden.
Allerdings gibt es wiederum auch keine Features die es besonders interessant machen würden. Bei wp-projects oder PixelX bekommt man mit dem WordPress-Toolkit von Plesk beispielsweise Werkzeuge an die Hand, die einem eine Testumgebung für die eigene WordPress-Installation einrichten, oder einen bei der Absicherung von WordPress unterstützen (z.B. Anpassung von Lese-/Schreibberechtigungen von Dateien, keine Ausführung von PHP-Dateien im Upload-Ordner usw.) Hier muss man sich beispielsweise über Einträge in der .htaccess selbst helfen.
Erfreulich ist jedoch die direkte Anonymisierung der Logfiles, wodurch die Statistiken von Hetzner Datenschutzkonform nutzbar sind.
Alles in allem bietet Hetzner ein flexibles und solides Paket, das sich nicht nur auf WordPress beschränkt, sich allerdings eher an Anwender richtet, die bereits ein grundsätzliches Verständnis für im Webhosting verwendeten Begrifflichkeiten und Einstellungen haben.
Von den von mir getesteten Hostern ist Hetzner meine Empfehlung für Leute, die neben einem WordPress, auch noch zusätzliche Software wie Matomo oder ein Forum installieren möchten.
Pine64, bekannt für seine günstigen Linux-Notebooks, arbeitet neben dem PinePhone, einem Linux-Smartphone für Entwickler, an einer besonders günstigen Smartwatch. Die PineTime soll nur um die 25 US-Dollar kosten und in enger Zusammenarbeit mit der eigenen Community entstehen. ANT, NFC-A und Bluetooth 5 gehören zum Feature-Set.