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tuxtrans 20.04: Xubuntu-Derivat unterstützt Übersetzer mit vielen Tools [Notiz]

06. Januar 2021 um 18:56

Speziell für Übersetzer und Anwender entwickelt, die mit vielen Sprachen gleichzeitig arbeiten müssen, wurde das Xubuntu-Derivat „tuxtrans“ in der Version 20.04 basierend auf Xubuntu 20.04 („Focal Fossa“) neu aufgelegt. Anders als der Ubuntu-Flavour setzt „tuxtrans“ aber auf das MATE Desktop Environment, einem „Fork“ von Gnome.

Excel: Formatierung von Zahlen mit Zehnerpotenz

Von: Benni
30. Dezember 2020 um 11:15

In Excel gibt es viele verschiedene Darstellungen von Zahlenformaten. Am bekanntesten sind wahrscheinlich die Darstellungen von Prozenten und Währungen wie dem Euro zum Beispiel. Es gibt auch die wissenschaftliche Darstellung von Zahlen, die Zehnerpotenzen darstellen können, repräsentiert durch ein kleines e: so wird aus der Zahl 1.000 ein 1e3.

In vielen Fällen hilft das schon sehr gut. Spannender wird es, wenn man die Zahl aber nicht in jede beliebige Zehnerpotenz formatieren will, sondern nur in Dreierschritten. Ein Beispiel:

Ich pflege eine Liste mit elektrischen Widerständen. Diese werden üblicherweise mit SI-Präfixen angegeben, also zum Beispiel 100 Kiloohm (also 100.000 Ohm), geschrieben 100 kOhm. Gibt man in Excel die Zahl 100.000 ein und lässt sie wissenschaftlich formatieren, wird sie als 1e5 angezeigt. Das ist zwar korrket, aber nicht sehr greifbar, schließlich wird der Wert üblicherweise in Kiloohm angegeben. Besser wäre also die Schreibweise 100e3.

Das geht, indem man in Excel die benutzerdefinierte Formatierung eingibt. Dazu klickt man im Ribbon unter dem Reiter „Start“ im Bereich „Zahl“ auf „Zahlenformat“. Im Dropdown wählt man „weitere Zahlenformate“ und wählt dort wiederum „Benutzerdefiniert“. Dort gibt man folgendes ein:

##0E+0

Das war der ganze Zauber. Schon werden die Zahlen in Zehnerpotenzen mit Exponenten in Dreierschritten angezeigt.

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Smartphone mit Linux: Volla Phone mit Ubuntu Touch oder Volla OS kostet 359 Euro

25. Dezember 2020 um 16:05

Das vollständig in Deutschland entwickelte Volla Phone der in Nordrhein-Westfalen beheimateten Hallo Welt Systeme UG entsteht in enger Zusammenarbeit mit Gigaset und basiert wahlweise auf dem hauseigenen Volla OS oder dem einst von Canonical ins Leben gerufenen Ubuntu Touch. Das freie Linux-Smartphone kostet 359 Euro.

Debian 10.7 („Buster“): Entwickler schließen 38 Sicherheitslücken [Notiz]

07. Dezember 2020 um 13:32

Mit der Version 10.7 („Buster“) – dem neuesten Point-Release – haben die Entwickler von Debian GNU/Linux insgesamt 38 Sicherheitslücken geschlossen, Softwarepakete aufgefrischt und die Installationsroutine aktualisiert. Außerdem stehen jetzt aktualisierte Systemabbilder des stabilen Zweigs der Distribution zum Download bereit.

Studie: Schwachstellen in Open-Source-Software bleiben in der Regel vier Jahre unentdeckt

03. Dezember 2020 um 06:39

Patches stehen in der Regel innerhalb von vier Wochen zur Verfügung. Zudem sind nur 17 Prozent der registrierten Sicherheitslücken als "schädlich" einzustufen. GitHub sieht Open-Source-Software als "kritische Infrastruktur" an.

Freie Smart-City-Dortmund

29. November 2020 um 19:25

Dortmund für Modellprojekt Smart City auf Basis Freier Software ausgewählt

Logo Allianz Smart City Dortmund

Bild: Allianz Smart City Dortmund (© Stadt Dortmund)

Im Blogbeitrag Neue Herstellerabhängigkeiten im Rahmen der Smart City Dortmund?, hat Do-FOSS auf die fehlenden Rahmenbedingungen in der Smart-City-Ausgestaltung der Stadt Dortmund hingewiesen. Die Stadtverwaltung hat seitdem folgende Frage für sich diskutiert: Wie kann eine Smart City so gestaltet werden kann, dass der öffentliche Raum auch digital öffentlich bleibt? Mit der Beantwortung dieser Frage steht die Stadt Dortmund an einem prägenden Punkt ihrer Digitalisierungsgeschichte. Denn wie im Analogen muss die Stadt auch im Digitalen Garant für die Rechte ihrer Bürger*innen sein. Do-FOSS sieht es unter demokratischen und rechtsstaatlichen Aspekten seit jeher als essentiell an, dass Freie Software und Offene Standards die Grundbausteine für Digitalisierung und entsprechend auch für eine Smart City sind.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat bereits im September 32 Modellprojekte Smart Cities ausgewählt. Eines dieser Modellprojekte bildet die Stadt Dortmund in interkommunaler Kooperationen mit der Stadt Schwerte. Für die Förderung gilt folgende Rahmenbedingung:

Entwickelte Lösungen sollen skalierbar und replizierbar sein und durch einen begleitenden Wissenstransfer zu hoher Verwertbarkeit der Ergebnisse führen. Die geförderten Kommunen sind verpflichtet, am Erfahrungsaustausch über die geförderten Modellprojekte hinaus aktiv mitzuwirken und geförderte Software-Lösungen als Open-Source bzw. freie Software zur Verfügung zu stellen.

Die Entwicklung der Förderlandschaft hin zu Freier Software steht im Einklang mit dem Leitbild zur Digitalisierung der Stadt Dortmund dieses Jahres, wonach Offenheit und Transparenz bereits auf der Ebene der Algorithmen umzusetzen sind. Damit ist aus Sicht von Do-FOSS eine grundsätzliche und entscheidende Weiche für die digitale Souveränität der Smart-City-Dortmund gestellt. Hierdurch wird gewährleistet, dass der öffentliche Raum auch digital die Voraussetzung hat öffentlich zu bleiben. Mit diesem Smart-City-Projekt entwickelt sich die Stadt Dortmund endgültig zu einem Zentrum für interkommunale Kooperation und Open-Source-Strategien in Deutschland. Dies begrüßt Do-FOSS natürlich und steht für den Wissenaustausch mit anderen Kommunen gerne zur Verfügung.

Auch der Wissensaustausch der Dortmunder Stadtverwaltung mit den eigenen Bürger*innen wird zukünftig auf Freier Software basieren. Hierfür wird ein Dortmunder Modell zur Weiterentwicklung der Mitwirkungskultur durch digitale Formate entwickelt. In der entsprechenden Pressemitteilung der Stadt Dortmund vom 11.08.2020 heißt es:

Ziel ist es […] „open source“ Lösungen zu finden, die wenig technische Hürden haben und datenschutzrechtlich unbedenklich sind. Hierzu werden in Abstimmung mit der Fachverwaltung und in Kooperation mit dem Chief Information/Innovation Office (CIIO) die technischen Voraussetzungen und die digitalen Lösungen geprüft, Formate erprobt und darauf aufbauend ein Umsetzungskonzept erarbeitet.

Auch dies begrüßt Do-FOSS und steht allen Bürger*innen weiterhin zur Seite.

Dokumente zum Herunterladen

Die Ratsvorlage zur Beteiligung am BMI Smart City Förderaufruf vom 10.03.2020 kann hier heruntergeladen werden. Die Ratsvorlage Dortmunder Modell zur Weiterentwicklung der Mitwirkungskultur durch digitale Formate vom 11.08.2020 kann hier und die dazugehörige Anlage kann
hier heruntergeladen werden.

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EuroLinux 7.9: Enterprise-Distribution auf RHEL-Basis für Unternehmen

26. November 2020 um 10:48

Primär für Server-Applikationen und Workloads sowie im Hinblick auf Stabilität und Langzeitunterstützung („Long Term Support“) entwickelt, legt das polnische Unternehmen EuroLinux auf Basis von Red Hat Enterprise Linux ein ganz eigenes Enterprise-Linux auf, das mit RHEL, CentOS, Oracle sowie Scientific kompatibel ist.

AV Linux 2020.11: Multimedia-Distribution auf MX-Basis für Kreative

26. November 2020 um 08:35

AV Linux 2020.11 ist eine Multimedia-zentrierte Distribution für Künstler und Kreative, die mit Musik, Fotos und Videos arbeiten und dazu ein freies Betriebssystem auf Basis von Linux nutzen möchten. Die neueste Edition basiert auf MX Linux 19 („Patito Feo“) und dem topaktuellen Linux-Kernel 5.9.1 sowie zwei Arbeitsumgebungen.

KaOS 2020.11: KDE-Distribution mit Plasma 5.20.3 und eigenen Quellen

23. November 2020 um 10:33

Die Linux-Distribution KaOS setzt in ihrer aktuellen Ausgabe 20.11 auf den freien und stark anpassbaren Desktop KDE Plasma 5.20.3, das Rolling-Release-Prinzip sowie eigene Softwarepakete. KaOS hat sich in der Linux-Szene jüngst den Ruf erworben, die beste Distribution zu sein, um den neuesten Plasma-5-Desktop zu testen.

Purism Librem 5: Auslieferung des Linux-Smartphones hat begonnen

22. November 2020 um 13:10

Die Auslieferung des von Grund auf neu entwickelten und primär auf Sicherheit und Datenschutz ausgelegten Linux-Smartphones Librem 5 mit PureOS von Purism hat begonnen. Mit rund 2,2 Millionen US-Dollar hatte das Smartphone bereits im Jahr 2017 das selbst gesteckte Finanzierungsziel von 1,5 Millionen US-Dollar weit übertroffen.

Tuxedo InfinityBook S 14: Linux-Notebook erhält in 6. Generation Intel Tiger Lake

20. November 2020 um 10:06

Ein erstes Notebook, das auf den neuesten Intel-Prozessoren der Baureihe Tiger Lake basiert und speziell auf die Gegebenheiten unter Linux abgestimmt ist, hat Tuxedo mit dem InfinityBook S 14 in der 6. Generation vorgestellt. Das aktualisierte 14-Zoll-Notebook bringt wie üblich ein angepasstes BIOS samt Treibern ab Werk mit.

Enso OS 0.4: Xubuntu-Derivat mit Stil für Individualisten

20. November 2020 um 08:55

Das 2018 erstmals erschienene Enso OS 0.4 mit dem freien Fenstermanager Gala ist ein Xubuntu-Derivat für Individualisten und basiert auf dem offiziellen Ubuntu-Flavour Xubuntu 20.04 („Focal Fossa“). Neben dem effektvollen Gala, der aus Elementary OS stammt, ist auch der minimalistische Anwendungsstarter Plank mit an Bord.

Endless OS 3.9.0: Linux-Distribution rückt Offline-Inhalte in den Fokus

12. November 2020 um 20:05

Ehemals primär für Schwellenländer konzipiert, richtet sich Endless OS mit seinen zahlreichen Offline-Inhalten auch an Schüler und Familien und ist zudem weitreichend ohne Zugriff auf das Internet nutzbar. Mehr als 100 vorinstallierte Apps und Spiele, Bildungssoftware und eine eigene Enzyklopädie bringt das Debian-Derivat mit.

Feren OS 2020.11 („Carbon“): Ubuntu-Derivat mit KDE Plasma 5 und Cinnamon

11. November 2020 um 10:24

Die Linux-Distribution Feren OS 2020.11 („Carbon“) basiert in seiner jüngsten Ausgabe nicht mehr auf Linux Mint, sondern direkt auf Ubuntu 20.04 LTS („Focal Fossa“), dem beliebten Betriebssystem von Canonical mit Langzeitunterstützung bis April 2025. Mit KDE Plasma 5.19 und Cinnamon spricht Feren OS Einsteiger an.

Orange Pi Zero2: Einplatinencomputer mit Allwinner-SoC für 16 US-Dollar [Notiz]

04. November 2020 um 10:28

Der Orange Pi Zero2 mit Allwinner-SoC ist ein kompakter Einplatinencomputer für den Betrieb von Android und Linux und kostet rund 16 US-Dollar. Mit seinem bis zu 1,5 GHz schnellen Quad-Core-System-on-a-Chip, basierend auf Cortex-A53-Kernen von ARM, einer GPU vom Typ Mali-G31 und bis zu 1 GB DDR3 eignet er sich für Mini-PCs.

LibreELEC 9.2.6: Mediencenter-Linux auf Basis von Kodi 18.9 [Notiz]

04. November 2020 um 08:09

LibreELEC 9.2.6, ein Fork des 2017 eingestellten OpenELEC, kombiniert das freie Mediencenter Kodi 18.9 („Leia“) mit einem sogenannten Just Enough Operating System („JeOS“) auf Basis von Linux 4.19. Neben der klassischen x86-Architektur werden auch Einplatinencomputer wie der Raspberry Pi 4 mit angepassten Medien unterstützt.

Voyager 20.10: Ubuntu-Derivat im macOS-Stil wechselt zu Gnome 3.38

03. November 2020 um 08:51

Das freie französische Betriebssystem Voyager 20.10 ist eine sehr ressourcensparende Linux-Distribution auf Basis von Ubuntu 20.10 („Groovy Gorilla“) mit einer aktuellen Gnome-Shell im Stil von macOS. Wie seine populäre Basis aus dem Hause Canonical, setzt auch Voyager auf den Betriebssystem-Kernel Linux 5.8.0.

Digitale Woche Dortmund: Bildung braucht Freie Software

06. Oktober 2020 um 19:41

Digitalisierung an Schulen – nachhaltig gestalten

Do-FOSS-Tux

Bild: Do-FOSS-Tux

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund veranstaltet zum vierten Mal die jährlich stattfindende Digitale Woche Dortmund, kurz diwodo. Dieses Jahr findet die diwodo vom 02.11.2020 bis zum 06.11.2020 statt. Unter Federführung des Dortmunder Fördervereins Dienstleistungszentrum Energieeffizenz und Klimaschutz e.V. organisiert ein bunter Akteurskreis, zu dem auch Do-FOSS gehört, eine Onlinekonferenz am 03.11.2020, von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr zum Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Konkret geht es um die nachhaltige Digitalisierung an Schulen, wofür Freie Software den Grundstein bietet. Bereits im letzten Jahr war das Dortmunder Umweltamt mit der Veranstaltung Hardwareupcycling – Ein zweites Leben für Medien auf der diwodo vertreten und zeigte auf, dass Freie Software ökologische Perspektiven schafft.

Veranstaltungsanküdigung im Wortlaut

Datum/Uhrzeit
Onlinekonferenz 3. November @ 18:00 – 20:00

Veranstalter*innen
Förderverein Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz e.V.

Kategorien
Bildung
Digital Responsibility
Digitale Infrastruktur

Ticket Preis
kostenlos

Digitalisierung an Schulen – nachhaltig gestalten

Anmeldungen zur Teilnahme an der Onlinekonferenz sind bereits per E-Mail möglich: cnaehle@stadtdo.de. Der Link wird kurz vor der Konferenz auch hier öffentlich bekannt gegeben.

Die Dynamik der Digitalisierung hat sich durch Corona enorm beschleunigt. So will das Land NRW 160.000 Lehrer*innen mit Dienst-Computern ausstatten und für die IT-Ausstattung an Schulen stehen bundesweit 5 Mrd. Euro zur Verfügung.

Gewaltige Investitionen unterstützen auf diese Art und Weise den Weg der Schulen in die digitale Zukunft. Soll in die Zukunft investiert werden, ist Orientierung nötig. Orientierung bieten die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, die durch alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen 2015 verabschiedet wurden. Gefordert ist darin ein Transformationsprozess bis 2030, der fair und nachhaltig ist. Es ist deshalb folgerichtig, die Digitalisierung an den Zielen der Nachhaltigkeit auszurichten.

Eine nachhaltig orientierte IT-Ausstattung an Schulen darf nicht nur den günstigsten Preis und den nächstbesten Hersteller berücksichtigen. Eine gesellschaftlich verantwortliche Investitionsentscheidung muss auch Lebensdauer, Lebenszykluskosten, datenschutzrelevante Aspekte, Energiekosten, Einhaltung internationaler Arbeitsnormen und kreislaufwirtschaftliche Aspekte der Entsorgung berücksichtigen.

Zudem sollte die Ausstattung der Geräte mit Freier Software/Open-Source-Software erfolgen. Diese Software gibt allen das Recht, Programme für jeden Zweck zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. Diese Freiheiten stärken andere Grundrechte wie die Redefreiheit, die Pressefreiheit und das Recht auf Privatsphäre. Auch das Recht auf Reparatur von Elektrogeräten, wie es das Umweltbundesamt fordert, wird auf diese Weise gestärkt.

Aus einer Kooperation des Umweltamtes mit dem Schulverwaltungsamt der Stadt Dortmund ist das Pilotprojekt Digitale Teilhabe und Kompetenz durch Hardware-Upcycling hervorgegangen. Seitens des Umweltamtes geht es um „Hardware-Upcycling für ein zweites Leben für Medien“ und seitens des Schulverwaltungsamtes geht es um „Digitale Teilhabe und Medienkompetenz für alle Schüler*innen“. Inhaltlich ist geplant, dass es mit diesem Projekt auch um Bildung für nachhaltige Entwicklung gehen soll.

Bits & Bäume Circular Economy

Was Bits und Bäume verbindet – Digitalisierung nachhaltig gestalten, S. 80, Creative Commons 3.0 Lizenz (CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Gemeinsam wird dafür eingetreten, das Dortmunder Pilotprojekt für eine digitale Selbstbestimmung und einen ressourcenschonenden Umgang mit IT-Hard- und Software zu stärken. Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Gestaltungs-, Handlungs- und Medienkompetenz für Schüler*innen, damit sie als digital kompetente Menschen bei Fragen zu gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung Position beziehen können. Hardware-Upcycling und Freie Software/Open-Source-Software unterstützen die Bemühungen zu einer Kreislaufwirtschaft und einer selbstbestimmten Digitalisierung ohne abhängig zu sein von Firmeninteressen und die Preisgabe eigener Interessen wie Datenschutz, Datenhoheit und IT-Sicherheit.

Das Dortmunder Pilotprojekt erfährt große Solidarität und Aufmerksamkeit. Die Ziele einer nachhaltig orientierten IT-Ausrüstung an Schulen wird auch von der zentralen Beschaffung der Stadt Dortmund, dem Stadtverband der GEW Dortmund und von ver.di sowie dem Verein cyber4EDU unterstützt.

Diese Überlegungen werden, eingebettet in die Digitale Woche Dortmund „diwodo“, Lehrer*innen, Elternvertreter*innen, Verwaltungsmitarbeiter*innen und kommunalen Politiker*innen vorgestellt und mit ihnen diskutiert. Zum Ende der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit die regionale Sektion von Bits & Bäume in Dortmund zu gründen und dazu aufzurufen, die nachhaltigen Aktivitäten mit Engagement zu unterstützen.

aktive Teilnehmende an der Veranstaltung:

Anmeldungen zur Teilnahme an der Onlinekonferenz sind bereits per E-Mail möglich: cnaehle@stadtdo.de. Der Link wird kurz vor der Konferenz auch hier öffentlich bekannt gegeben.

CC0
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EndeavourOS: Rolling Release läuft erstmals auch auf der ARM-Architektur

25. September 2020 um 09:07

Die niederländische Linux-Distribution EndeavourOS basiert auf Arch Linux und bietet neben neun größeren und kleineren Desktop-Umgebungen erstmals auch vollständige Unterstützung für Systeme mit ARM-Architektur. Ansonsten verfolgt das Betriebssystem weiterhin den eingeschlagenen Weg aktuellster Pakete.

Lenovo: ThinkPad und ThinkStation starten mit Ubuntu Linux [Notiz]

24. September 2020 um 18:08

Nachdem Lenovo seine Workstation bereits im Juni dieses Jahres für Linux zertifizieren ließ, starten jetzt insgesamt 24 Modelle der Serien ThinkPad und ThinkStation mit vorinstalliertem Ubuntu 20.04 LTS („Focal Fossa“). In Wellen soll der Rollout dann ab September bis ins Jahr 2021 hinein vollständig abgeschlossen werden.

IceWM 1.8.3: Fenstermanager für ältere PCs wird effizienter [Notiz]

18. September 2020 um 19:30

Der ressourcensparende Fenstermanager IceWM für das Fenstersystem X11 eignet sich in erster Linie für ältere PCs und Notebooks. Ganz der eigenen Losung aus mehr Schlichtheit („simplicity“) und Bedienerfreundlichkeit („not getting in the user's way“) folgend sei mit Version 1.8.3 noch einmal die Effizienz erhöht worden.

RebornOS: Rolling Release auf Basis von Arch Linux mit zehn Desktops

16. September 2020 um 12:18

RebornOS ist ein flexibles und stark anpassbares Rolling Release auf Basis der dem KISS-Prinzip folgenden und in erster Linie an fortgeschrittene Anwender adressierten Linux-Distribution Arch Linux, das sich anschickt, in die Fußstapfen von Antergos zu treten. Mit einer Armada an Desktops und maximaler Freiheit soll es gelingen.

Stadt Dortmund unterstützt Aufbau eines Freien-Software-Repositorys für den öffentlichen Dienst

14. September 2020 um 19:05

OSBA und Vitako initiieren interkommunalen Baustein für mehr Digitale Souveränität

Presseartikel

Bild: Presseartikel

Auf Initiative der Open Source Business Alliance (OSBA) (einem Kooperationspartner von Do-FOSS) und der Vitako – Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, wurde ein Interessenverbund zum Aufbau eines Freien-SoftwareRepositorys gegründet. Ziel dieses Verbundes ist die einfache Auffindbarkeit, der rechtssichere Austausch sowie die gemeinsame Entwicklung von Freier Software im interkommunalen Rahmen. Dieser Zusammenschluss ist Teil einer weitergefassten Strategie zur Gewährleistung der digitalen Souveränität des öffentlichen Dienstes.

Do-FOSS freut sich zusammen mit dem Dortmunder Systemhaus (dosys.) Teil des Interessenverbundes zu sein und damit gemeinsam einen konkreten Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität mit Freier Software zu gehen. Ganz im Sinne von Public Money? Public Code!.


Logos der Unterstützer für ein öffentliches Code-Repository
Do-FOSS und das Dortmunder Systemhaus (dosys.) zählen zu den Unterstützern

Die OSBA und die Vitako haben dazu eine gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben, welche im Folgenden wiedergeben wird. Für weitere Informationen siehe auch die Presseberichterstattungen von Heise und Golem.

Pressemitteilung der OSBA und der Vitako im Wortlaut

Stuttgart/Berlin, 10.09.2020. Eine von der Open Source Business Alliance und Vitako – Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister initiierte Gruppe von Experten hat ein erstes Konzept für ein „Open Source Code Repository“ für die öffentliche Hand erarbeitet und dafür zahlreiche Unterstützer gefunden. Ziel des Interessenverbunds ist es nun, den Weg für ein Portal zu bereiten, durch das die öffentliche Verwaltung in Deutschland Open Source Software (OSS), oft auch als „Freie Software“ oder „FOSS“ bezeichnet, in adäquater und rechtssicherer Weise austauschen und gemeinsam entwickeln kann. Der verstärkte Einsatz von OSS ist für die Autoren ein zentraler Baustein für mehr Digitale Souveränität. Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung sind eingeladen, sich mit dem Konzept eines solchen Repository auseinanderzusetzen, das die Digitalisierung der Verwaltung erheblich beschleunigen kann.

Open Source Code Repository bringt die Verwaltungsdigitalisierung voran

„In einer Reihe von Sitzungen einer Arbeitsgruppe, die kontinuierlich um weitere Fachleute aus dem OSS-Umfeld angewachsen ist, haben wir ausführlich verschiedenste Aspekte diskutiert und die Idee fortentwickelt“, sagt Dr. Christian Knebel, Projektleiter für die OSB Alliance. Als erstes Ergebnis wurde ein Arbeitspapier erstellt, dass die Idee eines Open Source Code Repository in einen Zusammenhang setzt, die Herausforderungen beschreibt, die Potentiale von OSS verdeutlicht und klar umreißt, wie das Repository Lösungen bieten, und die Verwaltungsdigitalisierung voranbringen kann.

„Wesentliche Teile von Staat und Verwaltung haben jetzt erkannt, wie wichtig digitale Souveränität ist, um Sicherheit, vertrauenswürdige Kommunikation und vor allem Innovationsfähigkeit für Staat, Einzelpersonen und die europäische Wirtschaft zu sichern und zu stärken“, erläutert Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der OSB Alliance. Ein wesentliches Mittel zur Erreichung von digitaler Souveränität sei Freie und Open Source Software mit ihren Vorzügen wie Flexibilität, Innovationsfähigkeit und Sicherheit.

Über Organisationsgrenzen hinweg kooperieren

Offener und freier Code ist für jeden einsehbar und damit unabhängig auf Sicherheitsaspekte zu überprüfen. Anwendungen können selbst betrieben und jederzeit an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. So lässt sich eine weitgehende Unabhängigkeit von Herstellern erreichen. Außerdem haben Verwaltungen die Möglichkeit, über Organisationsgrenzen hinweg einfacher miteinander zu kooperieren. „Während die gemeinschaftliche Entwicklung von proprietärer Software durch unterschiedliche Behörden oder Rechenzentren oft sehr kompliziert ist und schon daran scheitert, vertragliche Fragen zu klären, ist Open Source Software einfacher zu handhaben“, erklärt Vitako-Geschäftsführer Dr. Ralf Resch.

Entsprechend verfolgt „Ein Ort für öffentlichen Code“ folgenden Ansatz: Offene und freie Software für die Verwaltung muss einerseits strukturiert auffindbar werden, andererseits kollaborativ und gleichzeitig rechtssicher entwickelt und dokumentiert werden können. Zudem ist wichtig, dass die Umgebung den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren wie Programmierern, Anwendern und Administratoren fördert und den Aufbau von Netzwerken unterstützt, damit Communities rund um einzelne Projekte entstehen können.

Trägerorganisation finden, eine stabile Finanzierung erreichen

Auch wenn auf dem Weg noch einige technische, organisatorische und auch juristische Fragestellungen zu lösen bleiben, ist ein „Ort für öffentlichen Code“ kein Großprojekt. Die notwendigen Bestandteile sind ein Lösungskatalog, eine föderierte Nutzerverwaltung, eine Code- sowie eine Informationsplattform. Dafür existieren jeweils schon Open-Source-Lösungen, die in einem ersten Schritt installiert und konfiguriert werden können.

Nächster Schritt ist nun, eine Trägerorganisation zu finden und eine stabile Finanzierung zu erreichen, um den Bedürfnissen der entstehenden Community gerecht zu werden. Die Initiative „Ein Ort für öffentlichen Code“ lädt Verwaltung, Politik und Open Source Community ein, sich an der Diskussion zu beteiligen und das Projekt ganz im Sinne des Open-Source-Gedankens weiterzuentwickeln.

Bisherige Unterstützer

  • AG KRITIS
  • #cnetz – Verein für Netzpolitik e.V.
  • D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e.V.
  • Dataport AöR
  • Deutscher Landkreistag
  • Digitalcourage e.V.
  • Digitale Gesellschaft eV.
  • Do-FOSS – die Initiative für den Einsatz Freier und Quelloffener Software (Free and Open Source Software, kurz FOSS) der Stadt Dortmund
  • Dortmunder Systemhaus (dosys)
  • DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH
  • Essener Systemhaus
  • Free Software Foundation Europe e.V.
  • govdigital eG
  • iRights.Lab GmbH
  • Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt)
  • Komm.ONE AöR
  • Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)
  • Landeshauptstadt München
  • Offene Kommunen.NRW Institut e.V.
  • Open Source Business Alliance
  • Stadt Frankfurt am Main
  • Stadt Oldenburg
  • Stiftung Neue Verantwortung e.V.
  • Superrr Lab
  • The Document Foundation
  • Vitako – Bundesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V.
  • Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung freien Wissens e.V.

Für Rückfragen wenden Sie sich an:

Vitako-Geschäftsstelle, Julian Einhaus, E-Mail: redaktion@vitako.de, +49 30 206315 614

OSBA Geschäftsstelle, E-Mail: info@osb-alliance.com, +49 711 90 715 390

Anmerkung: Wir nutzen in diesem Text den Begriff Open-Source-Software (Abkürzung OSS) und meinen damit Software, die (auch) in von Menschen lesbarem Quellcode verfügbar ist und deren Funktionsweise somit verstanden und unabhängig überprüft werden kann und die darüber hinaus verändert und in veränderter oder unveränderter Form frei eingesetzt und an Dritte weitergegeben werden darf. Gebräuchliche alternative Begriffe für mit diesen Rechten versehene Software sind Freie Software oder FOSS (Free and Open Source Software), gelegentlich auch FLOSS (Free, Libre and Open Source Software).

Papier Ein Ort für öffentlichen Code (Version 1)

Dokument zum Herunterladen

Die Pressemitteilung mit Nennung der Verbundpartner und deren Logos kann hier heruntergeladen werden.

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Soweit im gesetzlichen Rahmen möglich verzichtet der Autor auf alle Urheber- und damit verwandten Rechte an diesem Werk.
Es kann beliebig genutzt, kopiert, verändert und veröffentlicht werden.
Für weitere Informationen zur Lizenz, siehe hier.

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