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SteamOS 3.3 für Steam Deck: Valve optimiert Leistung und 5-GHz-Wi-Fi des Handheld-PCs (Update)

03. August 2022 um 10:30

Mit dem Release von SteamOS 3.3, der neuesten Version des auf das Steam Deck angepassten Linux-Betriebssystems auf Basis von Arch Linux, optimiert Valve jetzt unter anderem die Leistung seines Zen-2-RDNA-2-Handheld-Gaming-PCs sowie dessen Wi-Fi-Empfang über das 5-GHz-Netz. Die Release Notes fallen diesmal umfangreich aus.

SteamOS 3.3 für Steam Deck: Valve optimiert Leistung und 5-GHz-Wi-Fi des Handheld-PCs

03. August 2022 um 10:30

Mit dem Release von SteamOS 3.3, der neuesten Version des auf das Steam Deck angepassten Linux-Betriebssystems auf Basis von Arch Linux, optimiert Valve jetzt unter anderem die Leistung seines Zen-2-RDNA-2-Handheld-Gaming-PCs sowie dessen Wi-Fi-Empfang über das 5-GHz-Netz. Die Release Notes fallen diesmal umfangreich aus.

Die 25 beliebtesten Programme für Linux

01. Juli 2024 um 12:00

Die Vielfalt an Linux-Software ist groß. Jeder einigermaßen begabte Programmierer kann seine Werke der Community zur Verfügung stellen. Viele schaffen es auch in den großen Verteiler der Software-Center. Hier verwaltete Programme sind geprüft und sicher, solange man sich an die stable-Releases hält. Hier sind die besten 25 Programme zu finden.

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Open CoDE – der öffentliche Ort für Code ist da

28. Juli 2022 um 19:11

Unterstützung für ein Freies-Software-Repository aus Dortmund

Presseartikel

Bild: Presseartikel

Mit Open CoDE wurde in einem bundesländerübergreifenden Verbund eine gemeinsame Plattform geschaffen, um Open Source bzw. Freie Software zwischen öffentlicher Verwaltung, Industrie und Gesellschaft austauschen und entwickeln zu können. Open CoDE bietet neben einem Aufbewahrungs- und Austauschort für Quellcode ein lebendiges Ökosystem mit klar strukturierten Verantwortlichkeiten für Entwicklung und Wartung von Software, Kontaktmöglichkeiten für Kooperationen, Qualitätssicherung und Datenschutzregelungen sowie Hilfestellungen, Richtlinien und mehr. Derzeit wird Open CoDE im erweiterten Probebetrieb getestet, um Erfahrungen zu sammeln und Feedback zu erhalten.

Die Initiative zur Schaffung des öffentlichen Ortes für Code geht auf einen Interessenverbund zurück, dem auch die Stadt Dortmund und DoFOSS angehören. Durch den reichhaltigen Kontext in Bezug auf Lösungsansätze, Rechtsrahmen, Qualitätsgarantien und Verantwortlichkeit werden Hürden beim Einsatz von Freier Software im Behördenkontext praktisch abgebaut und Wissen um den Einsatz einer Software zwischen den Behörden geteilt. Do-FOSS sieht den öffentlichen Dienst und speziell die Stadt Dortmund damit auf dem richtigen Weg digitale Souveränität zu stärken – ganz im Sinne von Public Money? Public Code!.

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Pop!_OS 22.04 LTS: Linux-Distribution für den Raspberry Pi 4 erschienen

28. Juli 2022 um 09:51

Der US-amerikanische Computerhersteller und Linux-Distributor System76 hat sein neuestes Betriebssystem Pop!_OS 22.04 LTS jetzt erstmals für den Einplatinencomputer Raspberry Pi 4 veröffentlicht. Die Linux-Distribution basiert auf Ubuntu 22.04 LTS und der hauseigenen Cosmic UX, einer auf Gnome 42 basierenden UI für den Desktop.

Steam Client: Verbesserungen für Linux und macOS sowie die Vulkan-API

28. Juli 2022 um 06:45

Das neueste Update für den Client der Spiele-Vertriebsplattform Steam bringt Verbesserungen für Linux und macOS sowie die Grafik-API Vulkan mit sich. Außerdem liefert das Juli-Update unter anderem einen erweiterten Support für neue Controller und Joysticks sowie Fehlerkorrekturen für die Steam Cloud und Remote Play.

System76 Oryx Pro 15" & 17": Linux-Notebook mit i7-12700H, Ampere und Pop!_OS 22.04 LTS

22. Juli 2022 um 10:32

Der amerikanische Linux-Distributor System76 hat mit dem Oryx Pro 15 Zoll und 17 Zoll eine Notebook-Serie mit Intel Core i7-12700H und einer Nvidia GeForce RTX 3070 Ti oder RTX 3080 Ti Laptop GPU sowie der hauseigenen Linux-Distribution Pop!_OS 22.04 LTS, einem Derivat von Ubuntu 22.04 LTS, mit der Cosmic UX veröffentlicht.

Qubes OS 4.1.1: Hochsicherheitslinux setzt auf Xen und Isolation

20. Juli 2022 um 10:47

Die auf Anonymität und den Schutz der Privatsphäre ausgelegte Linux-Distribution Qubes OS setzt mit dem Hypervisor Xen sowie mehreren virtuellen Maschinen auf ein einzigartiges und auf Isolation basierendes Sicherheitskonzept und wird zudem von Edward Snowden ausdrücklich für die sichere Kommunikation empfohlen.

SCaLE 19X: Die 19. Southern California Linux Expo startet am 28. Juli [Notiz]

18. Juli 2022 um 05:00

Die SCaLE 19X, die 19. Southern California Linux Expo, findet vom 28. bis 31. Juli 2022 auf dem Hilton Airport in Los Angeles statt. Ursprünglich sollte die Messe, die Linux und Open Source zum Thema hat, vom 3. bis 6. März in Pasadena stattfinden, wurde aber aufgrund der COVID-19-Pandemie verschoben und zieht jetzt nach LA um.

CutefishOS: Projekt liegt auf Eis und soll einen Fork erhalten

13. Juli 2022 um 09:31

Nachdem die chinesische Linux-Distribution CutefishOS und deren hauseigener Cutefish-Desktop, das sogenannte Cutefish Desktop Environment („CutefishDE“), bislang nicht über den Beta-Status hinausgekommen sind, liegt das ambitionierte Projekt jetzt vorerst auf Eis. Auf Reddit wird bereits über eine Abspaltung („Fork“) diskutiert.

Microsoft Pluton: Security-Chip lässt Linux nicht auf das Lenovo Z13 und Z16

09. Juli 2022 um 05:00

Wie der Programmierer Matthew Garrett, der für seine Arbeiten an Secure Boot, UEFI und Linux von der Free Software Foundation (FSF) mehrfach mit dem FSF-Award für freie Software ausgezeichnet wurde, herausgefunden hat, blockt der Security-Prozessor Microsoft Pluton die Installation von Linux auf dem Lenovo ThinkPad Z13 und Z16.

Ubuntu 22.04 Buch von Josef Moser veröffentlicht

05. Juli 2022 um 17:25

Das Ubuntu 22.04 Buch für Einsteiger Seit 04.07.2022 ist das neue Buch von Linux Autor Josef Moser über Ubuntu 22.04 LTS erhältlich. Wie immer handelt es sich dabei um eine sogenannte Schnellanleitung. Das bedeutet, dass es sich inhaltlich hauptsächlich an Linux Einsteiger richtet. Ubuntu zählt zu den beliebtesten Linux Betriebssystemen. Alle zwei Jahre veröffentlicht Canonical… Weiterlesen Ubuntu 22.04 Buch von Josef Moser veröffentlicht

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EndeavourOS 22.6 („Artemis“): Linux 5.18, Mesa 22 und eine ARM-Fusion für Raspberry Pi

25. Juni 2022 um 15:00

Die niederländische Linux-Distribution EndeavourOS ist in der neuesten Version 22.6 erschienen und trägt zu Ehren des bemannten Raumfahrtprojektes der NASA, in dessen Rahmen erstmals seit Apollo 17 wieder Astronauten auf dem Mond landen sollen, den Codenamen Artemis. Erstmals überhaupt fusioniert die ARM- mit der Hauptversion.

KaOS 2022.06: KDE Plasma 5.25 in seiner puren Essenz

23. Juni 2022 um 06:30

KaOS ist für viele Anwender aktuell die am besten primär auf den Plasma-Desktop zugeschnittene Linux-Distribution und konkurriert in dieser Hinsicht mit dem Projekt KDE neon, das von der KDE-Community mit Unterstützung des KDE e.V. verantwortet wird. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem neuesten KDE Plasma 5.25.

MassOS 2022.06: Linux-Leichtgewicht ist die Empfehlung der Community

15. Juni 2022 um 12:03

MassOS ist eine besonders leichtgewichtige Linux-Distribution, welche dennoch keinerlei Abstriche beim Featureset oder dem Komfort machen soll. Das freie und vollständig quelloffene Betriebssystem ist dabei unabhängig und baut nicht auf den bekannten großen Distributionen auf. Die Basis bilden Linux 5.18.1 sowie Xfce 4.16.

HP Dev One: Entwickler-Notebook mit Ryzen 7 Pro 5850U und Linux

04. Juni 2022 um 18:32

Das Entwickler-Notebook HP Dev One setzt auf einen Ryzen 7 Pro 5850U („Cezanne“) mit acht bis zu 4,4 GHz schnellen Zen-3-Kernen und das als besonders performant geltende Ubuntu-Derivat Pop!_OS 22.04 LTS des Linux-Distributors System76 mit Cosmic UX. Der Preis für das kompakte 14"-Notebook beträgt 1.099 US-Dollar.

NixOS 22.05 („Quokka“): Gnome 42 und Mesa 22 mit atomaren Updates

31. Mai 2022 um 12:00

Die Linux-Distribution NixOS beschreitet ihren ganz eigenen Weg und basiert in der neuesten Version 22.05 („Quokka“) auf dem aktuellen Desktop Gnome 42 sowie einem eigenen Paketmanager und atomaren Updates. Mit seiner unorthodoxen Arbeitsweise hebt sich das freie Betriebssystem stark von anderen Distributionen am Markt ab.

Steam Deck: SteamOS 3.2 bringt stufenlose Bildraten von 40 bis 60 Hz (Update)

28. April 2022 um 11:38

Valve hat die erste Beta-Version von SteamOS 3.2 für seinen Handheld-PC Steam Deck veröffentlicht, die unter anderem auch stufenlose Bildwiederholungsraten von 40 bis 60 Hz möglich macht. Hinzu kommen ein verbesserter FPS-Limiter und eine Anpassung an der Lüftersteuerung für mehr Ruhe bei leichten Lastszenarien.

Home Assistant: Digitalen Stromzähler mit ESPHome auslesen

Von: Benni
08. Mai 2022 um 09:33

Für unser Smart Home möchten wir den aktuellen Stromverbrauch aufzeichnen. Dafür bietet sich, wie auch in meinem Artikel über die Digitalisierung des Gaszählers, Home Assistant an. In dieser mächtigen Software lassen sich Automatisierungen für das Haus erstellen, aber auch Sensoren einlesen und protokollieren. Das möchten wir mit unserem digitalen Stromzähler machen. Was wir zusätzlich noch benötigen, ist ein ESP8266, sozusagen die Home Assistant Außenstelle, die die Daten an die Zentrale weitergibt. Also, legen wir los!

Hardware: ESP8266 und TCRT5000 zum Auslesen des Stromzählers

Die Hardware lässt sich sehr günstig im Internet erwerben. Zwingend erforderlich sind folgende Bauteile:

  • ESP8266 oder ESP32, ich verwende gerne den Wemos D1 Mini
  • TCRT5000, ein Infrarotdiode zum Auslesen des Gaszählers
  • Litzen oder Jumperkabel

Nicht zwingend erforderlich, aber für den dauerhaften Einsatz gut geeignet sind folgende Bauteile

  • Lochrasterplatine
  • Schraubbare Pins um die Kabel zum TCRT5000 mit dem Wemos zu verbinden
  • Female Pins zum Auflösten auf eine Lochrasterplatine und zum Stecken auf die Pins

Den TCRT5000 muss man vorher noch präparieren. Man erkennt ja, dass dort zwei Dioden verbaut sind, eine helle und eine dunkle. Die hellere sendet ein IR-Licht aus, das die zweite Diode wieder lesen soll. Das kann beispielsweise für eine Lichtschranke verwendet werden. In unserem Fall stört die helle Diode, daher müssen wir sie entfernen. Entweder löten wir die ganze Diode aus, oder wir entfernen den Vorwiderstand. Zweiteres geht deutlich schneller. Dazu einfach den Lötkolben an den SMD-Widerstand halten, dann kann man ihn etwas verschieben.

TCRT5000 Bauteile erklärt: Die Output-LED wird wichtig, wenn man die Empfindlichkeit des Sensors mit dem Potentiometer einstellt

Die Verdrahtung findet nach folgendem Schaltplan statt. Wir verwenden keinen Pullup-Widerstand, da dieser bereits auf dem TCRT5000 vorhanden ist. Es wird die Spannungsversorgung über VCC und GND hergestellt und der D0-Pin des TRCT5000 wird mit D2 (GPIO4) des Wemos D1 Minis verbunden.

Schaltplan um den ESP8266 Wemos D1 Mini mit dem TCRT5000 zu verbinden.

Installation am Stromzähler

Die digitalen Stromzähler, hier im Beispiel von EMH, haben fast immer eine Schnittstelle für den Kunden. Manchmal muss man sie von seinem Netzbetreiber freischalten lassen. In meinem Fall war sie glücklicherweise ohne Freischaltung verfügbar.

In der Regel ist dort eine blinkende LED verbaut. Das Blinklicht ist allerdings im Infrarotbereich, für das menschliche Auge also nicht sichtbar. Mit manchen Handy- oder Digitalkameras kann man es aber sichtbar machen, wenn deren Sensoren noch keinen IR-Filter verbaut haben.

Ich habe mir also aus etwas Schaumstoff und Klebeband einen kleinen Halter gebaut. Den Lesekopf des TCRT5000 habe ich dann unmittelbar vor der blinkenden Diode des Stromzählers platziert. Das Potentiometer des TCRT5000 habe ich mit einem kleinen Schraubendreher so lange verdreht, bis die Output-LED gleichmäßig geblinkt hat.

Am Stromzähler sieht man oben eine LED als Kundenschnittstelle. Darüber wird die lesende Diode des TCRT5000 positioniert. Am Poti wird dann so lange die Empfindlichkeit verstellt, bis die Output-LED des TCRT5000 regelmäßig blinkt.

ESPHome installieren und Home Assistant konfigurieren

Die ausführliche Beschreibung, wie man ESPHome auf den Microcontroller bekommt, habe ich bereits beim Gaszähler beschrieben. Die Konfigurationsdatei für den ESP8266 sieht dann im zweiten Abschnitt, also nach dem „captive_portal“ folgendermaßen aus. Beim Gaszähler habe ich den binary_sensor verwendet. Aus Gründen, die ich nicht verstehe, funktioniert das Setup hier aber nicht. Darum verwende ich nun den Pulse_meter, der wiederum am Gaszähler nicht funktioniert.

# Voher kommt der ganze Kopf der Datei, was der Wizard generiert
# [...]

sensor:

# Stromzähler als Pulse Meter
  - platform: pulse_meter
    name: "Stromverbrauch"
    pin:
      number: GPIO4
      mode: INPUT_PULLUP
    unit_of_measurement: "kW"
    accuracy_decimals: 3
    timeout: 2 min
    filters:
      # Filter outliers
      - median:
          window_size: 3
          send_every: 1
          send_first_at: 1
      # Convert pulses/min to kW bei 10000Imp/kWh
      - multiply: 0.006
    total:
      name: "Stromzähler"
      unit_of_measurement: "kWh"
      accuracy_decimals: 3
      filters:
        - multiply: 0.0001

Diesen Code flasht man auf den ESP8266. Gegebenenfalls müssen die Konstanten verändert werden. Das hängt vom Stromzähler ab, wie viele Impulse er ausgibt und in welcher Einheit das umgerechnet werden kann. Der Pulse-Counter hat als Rohsignal „Impulse pro Minute“, bringt bei mir also die Einheit „kWh/min“.

Nebenrechnung: Ich habe einen Verbraucher, der 1.000 Watt = 1 kW verbraucht. Wenn der Verbraucher eine Stunde läuft, verbrauche ich 1 kWh Energie. Der Stromzähler blinkt also 10.000 mal innerhalb dieser Stunde bzw. 166,6 mal pro Minute (siehe Aufdruck). Also muss ich die Pulse/min mit 60/10.000 multiplizieren, also mit 0,006 um wieder auf 1 kW zu kommen. Daher kommt die Konstante in meinem Beispiel.

Im Home Assistant braucht man ebenfalls eine neue Konfiguration. Man bearbeitet dort die configuration.yaml oder, noch besser, die sensor.yaml und ergänzt dort folgende Zeilen:

- platform: template
  sensors:
    stromverbrauch_in_kwh:
      friendly_name: "Elektrische Energie in kWh"
      value_template: >
          {% if states('sensor.stromzahler') | float == 0 %}
           {{ states('sensor.stromverbrauch_in_kwh') }}
          {% else %}
           {{ states('sensor.stromzahler') | float }}
          {% endif %}
      unit_of_measurement: kWh
      device_class: energy
      attribute_templates:
        state_class: total_increasing

Damit haben wir sozusagen offiziell einen Stromzähler implementiert. Dieser kann wiederum im Energie-Dashboard angezeigt werden.

Eines Morgens habe ich mal ein paar Geräte nacheinander angesteckt und deren Stromverbrauch angesehen.

Stromverbrauch in Home Assistant: verschiedene Elektrogeräte im Haushalt im Vergleich: Wasserkocher, Kaffeemaschine, Handyladen und PC starten

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Stadt Dortmund für Digitale Souveränität durch ver.di neu aufgestellt

05. Mai 2022 um 14:26

Open-Source-Lösungen für Rechtsstaatlichkeit im digitalen Zeitalter

ver.di Logo

Logo: ver.di (© ver.di)

Heute wurde Do-FOSS-Geschäftsführer Christian Nähle zum Sprecher der ver.di-Vertrauensleute der Stadtverwaltung Dortmund gewählt. Durch die nun bestehende Personalunion von ver.di-Leitung und Do-FOSS-Geschäftsführung werden für die Stadt Dortmund Aspekte der Rechtsstaatlichkeit mittels Digitaler Souveränität künftig eine noch höhere Aufmerksamkeit erhalten. Für den weiteren Erfolg der Digitalen Souveränität in der Stadtverwaltung Dortmund wird die Mobilisierung von Ressourcen (Finanzmittel und Personal) sowie die personalseitige Mitbestimmung dieser Ressourcen entscheidend sein. Die politischen Entscheidungsträger*innen werden über ver.di partnerschaftlich immer wieder an ihre Verpflichtung für die entsprechende Bereitstellung der Ressourcen erinnert werden.

Digitale Souveränität wird von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) im Bericht Open Source in Kommunen – Ein Baustein für mehr Digitale Souveränität gemäß der Kompetenzstelle Öffentliche IT (ÖFIT) definiert als

die Fähigkeiten und Möglichkeiten von Individuen und Institutionen, ihre Rolle(n) in der digitalen Welt selbstständig, selbstbestimmt und sicher ausüben zu können.

Im Wahlprogramm der ver.di-Vertrauensleuteleitung heißt es zum Thema Open Source und Digitale Souveränität:

Die Stadtverwaltung hat die Kontrolle über ihre digitale Dateninfrastruktur outgesourct. Die digitale Souveränität über die Daten der Bürger*innen ging dabei verloren. Dadurch hängen die politisch Verantwortlichen für die Digitalisierung unserer Stadt mittlerweile an der Klippe des Rechtsstaats. Wir in ver.di reichen ihnen die Hand um sie wieder hochzuziehen und den Rechtsstaat wiederherzustellen. Unsere Pläne für eine Open-Source-basierte digitale Infrastruktur für die digitale Souveränität unserer Stadt haben wir den Entscheider*innen schon längst auf den Tisch gelegt. Trotzdem werden unsere Beschäftigten in ihrem digitalen Nutzungsverhalten alltäglich ausgespäht, die Souveränität der Daten der Bürger*innen ausverkauft. Dies muss beendet und rückgängig gemacht werden!

Weitere gewerkschaftliche Themen behandelt Christian Nähle für ver.di in einem Kampagnenvideo:



Link zum Video
Christian Nähle, Kandidat für das Amt des Sprechers der Vertrauensleute der Stadt Dortmund. Link zu YouTube!

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Debian 11 („Bullseye“): Sicherheitsupdate schließt Schwachstellen im LTS-Kernel

05. Mai 2022 um 07:07

Das Debian-Projekt hat mit einem massiven Sicherheitsupdate zahlreiche Schwachstellen im Betriebssystem-Kernel Linux 5.10 LTS von Debian 11 („Bullseye“) geschlossen. Insgesamt 19 teils schwere Sicherheitslücken, die unter anderem zu einer Rechteausweitung führen konnten, wurden behoben.

Steam Deck: SteamOS 3.2 bringt stufenlose Bildraten von 40 bis 60 Hz

28. April 2022 um 11:38

Valve hat die erste Beta-Version von SteamOS 3.2 für seinen Handheld-PC Steam Deck veröffentlicht, die unter anderem auch stufenlose Bildwiederholungsraten von 40 bis 60 Hz möglich macht. Hinzu kommen ein verbesserter FPS-Limiter und eine Anpassung an der Lüftersteuerung für mehr Ruhe bei leichten Lastszenarien.

ESPHome: Temperaturmessung mit DS18B20 für Home Assistant

Von: Benni
26. April 2022 um 20:25

Wenn man sich ein Smart Home aufbaut, möchte man aus verschiedenen Gründen Temperaturen messen. In meinem Fall möchte ich im Heizungsraum die Temperaturen an den Wasserrohren, sowie im Warmwasserspeicher aufzeichnen. Eine einfache und kostengünstige Lösung ist es, das mit einem ESP8266 und dem DS18B20 Temperatursensor umzusetzen. Mit der Software ESPHome ist das auch schnell eingerichtet. Im Folgenden zeige ich, wie man das macht.

ESP8266 und DS18B20 verdrahten

Für dieses Beispiel verwende ich einen ESP8266 Wemos D1 Mini mit drei DS18B20 Temperatursensoren. Sie werden nach folgendem Schema verdrahtet. Das einzige zusätzliche Bauteil ist ein 4,7 kOhm Widerstand, der zwischen den Signal-Pin und VCC gelötet wird.

  • ESP8266 mit DS18B20 Temperatursensoren verbinden. Dazu ist ein 4k7 Ohm Widerstand notwendig.
  • Die Umsetzung der Schaltung könnte zum Beispiel so aussehen. Verwendet wurde eine Lochrasterplatine. Der Kondensator zwischen VCC und GND ist optional (nicht im Schema eingezeichnet)

Der Vorteil von den DS18B20 ist, dass man sehr viele von ihnen parallel betreiben kann. Wenn die Schaltung einmal geschafft ist, kann man weitere Sensoren einfach anschließen. Das ist der Grund, warum ich schraubbare Kontaktklemmen verwendet habe: Dadurch kann ich mit wenig Aufwand neue Sensoren anschließen.

DS18B20: Adresse herausfinden

Dieser Temperatursensor arbeitet mit dem 1-Wire-Protokoll. Um jeden Sensor eindeutig ansprechen zu können, ist die Adresse des Sensors notwendig. Die kann man leider nicht am Gehäuse ablesen, sondern man muss sie via Software erfragen. Wir nutzen das gleich, um unsere Verdrahtung zu überprüfen!

Die Adresse der Sensoren findet man ebenfalls mit ESPHome heraus, indem man ein sehr minimalistisches Programm aufspielt. Wie schon beim Auslesen des Gaszählers startet man mit

esphome wizard heizungstemperatur.yaml

und beantwortet dem Wizard wahrheitsgemäß die 4 Fragen. Die entstandene heizungstemperatur.yaml öffnet man mit einem Editor und fügt unten die folgenden Zeilen hinzu:

# Example configuration entry
dallas:
  - pin: GPIO2

Mittels des folgenden Befehls kompiliert man die Datei und flasht sie auf den ESP8266 (siehe Artikel über den Gaszähler).

esphome run heizungstemperatur.yaml

Der folgende Befehl öffnet die Logdatei des Controllers:

esphome logs heizungstemperatur.yaml

Dort werden die Adressen der angeschlossenen Sensoren angezeigt. Kleiner Tipp: Wenn man immer nur einen Sensor anschließt, behält man den Überblick!

In der Logdatei sieht man (in der letzten Zeile) die Adresse des Sensors. Diesen notiert man sich.

ESPHome für Temperaturmessung flashen

Wenn man nun alle Adressen der Sensoren herausgefunden und notiert hat, kann man das den ESP8266 wie folgt konfigurieren. Den Code fügt man an die bereits erzeugte Datei aus dem Wizard an.

dallas:
  - pin: GPIO2

sensor:
  - platform: dallas
    address: 0x773c01f096c1ee28
    name: "Heizung Vorlauf Temperatur"
  - platform: dallas
    address: 0x783c01f096729728
    name: "Heizung Rücklauf Temperatur"
  - platform: dallas
    address: 0x883c01f096ade428
    name: "Warmwasserspeicher oben Temperatur"

Da mittlerweile der Chip schon die ESPHome-Software aufgespielt hat, kann man bereits jetzt kabellos den neuen Programmcode übertragen. Bei ESPHome nennt sich diese Technik „Over the air“, kurz OTA. Der PC und der ESP8266-Chip müssen sich nur im gleichen Netzwerk befinden.

esphome run heizungstemperatur.yaml

Integration der Temperatursensoren in Home Assistant

Jetzt fehlt nur noch die Integration in den Home Assistant. Glücklicherweise arbeiten die beiden Systeme sehr gut miteinander. Man navigiert im Home Assistant auf Einstellungen, Geräte& Dienste und fügt über das Plus unten rechts eine neue Integration hinzu. Dort sucht man nach „ESPHome“ und gibt im folgenden Fenster die IP-Adresse ein. Wichtig: hierfür muss die API aktiviert sein (das ist eine der Fragen des esphome-Wizards).

Weitere Informationen: https://esphome.io/components/sensor/dallas.html

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LineageOS 19: Custom-ROM auf Basis von Android 12 offiziell erschienen

26. April 2022 um 11:42

Das freie Betriebssystem LineageOS ist in der neuesten Version 19 erschienen und nutzt erstmals das aktuelle Android 12 und dessen Designsprache „Material You“ als Ausgangsbasis. Durch einen Wechsel zum Berkeley Packet Filter (eBPF) im Android Open Source Project (AOSP) werden weniger Mobilgeräte unterstützt.

Pop!_OS 22.04: System76 veröffentlicht neues Ubuntu-Derivat mit Cosmic UX

26. April 2022 um 07:06

Mit dem freien Betriebssystem Pop!_OS 22.04 veröffentlicht der amerikanische Computerhersteller und Linux-Distributor System76 ein neues Ubuntu-Derivat mit der hauseigenen Cosmic UX, einer UI auf Basis der Desktop-Umgebung Gnome 42, und dem Systemkernel Linux 5.16. Als Neuerung ziehen planbare Updates mit ein.

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