3pc: Open Source als Normalfall in der öffentlichen Beschaffung
Open Source ist für uns kein Nischenthema, sondern die Grundlage eines großen Teils unserer Arbeit, gerade im öffentlichen Sektor.
Open Source ist für uns kein Nischenthema, sondern die Grundlage eines großen Teils unserer Arbeit, gerade im öffentlichen Sektor.
Für mich bedeutet digitale Souveränität: selbst entscheiden zu können, statt nur zu konsumieren.
Mozilla setzt sich für ein offenes Internet mit Wahlmöglichkeiten, Datenschutz und Sicherheit ein. Im Mitgliederinterview erklärt die Organisation, was digitale Souveränität für sie bedeutet und warum sie sich der OSBA angeschlossen hat.
Die Gewinner des Open Source Wettbewerbs für Behörden und öffentliche Institutionen stehen fest. Vergeben wurden Preise in vier Kategorien, darunter erstmals zum Thema Künstliche Intelligenz. Hinzu kamen der Sonderpreis für Strategie & Leadership und der Community Award.
Die digitale Transformation der Kommunen ist eine zentrale Voraussetzung für eine leistungsfähige, resiliente und souveräne öffentliche Verwaltung. Open Source, offene Standards und interoperable Architekturen können dazu beitragen, Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern zu reduzieren, Innovation und Nachnutzung zu fördern und Wettbewerb und lokale Wertschöpfung zu stärken. Die Working Group „Open Source in Kommunen“ innerhalb der Open […]
Die Stadt Treuchtlingen hat vor 25 Jahren begonnen, im Rathaus der Stadt Linux auf dem Desktop einzusetzen. Andere Open-Source-Lösungen sind sogar schon seit 1999 im Einsatz. Anpassungen an bestehenden Lösungen und Neuentwicklungen teilt Treuchtlingen auf Codeberg mit der Öffentlichkeit.
Wie bleiben Verwaltung und Mittelstand digital handlungsfähig, wenn geopolitische Spannungen, technologische Abhängigkeiten und der rasante Fortschritt bei KI und Cloud den Druck erhöhen? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer bundesweiten Veranstaltungsreihe zur digitalen Souveränität.
Im Juni 2026 hat die EU-Kommission ihr Tech Sovereignty Package vorgestellt und darin festgehalten, dass Open Source einen entscheidenden Beitrag zur digitalen Souveränität der EU leistet. Jetzt hat sie ihren Entwurf für ein neues EU-Vergaberecht vorgelegt, in dem kaum etwas Verbindliches von dieser Erkenntnis übrig bleibt.
LWsystems erklärt im Mitgliederinterview, warum digitale Souveränität langfristige Wahlfreiheit braucht und welchen Beitrag die OSBA für Open-Source-Anbieter leistet.
Die Open Source Business Alliance (OSBA) nimmt die aktuelle Haushaltsdebatte zum Anlass, eine verbindliche Open-Source-Quote für die IT-Ausgaben des Bundes zu fordern: Sie schlägt als ersten Schritt vor, 20 Prozent der Ausgaben für Software vom allgemeinen IT-Budget von rund sieben Milliarden Euro in offene Software zu investieren statt für hunderte Millionen Euro proprietäre Lizenzen von monopolartigen Tech-Konzernen einzukaufen. Möglich wäre das mit dem IT-Zustimmungsvorbehalt des Digitalministers.
Die Consul Democracy Foundation entwickelt eine weltweit eingesetzte Open-Source-Plattform für demokratische Bürgerbeteiligung. Im Mitgliederinterview erklärt die Stiftung, warum offene Infrastruktur, Selbsthosting und digitale Souveränität entscheidend sind.
Der Bundesverband Green Software verbindet Nachhaltigkeit und digitale Souveränität. Im Mitgliederinterview erklärt der Verband, wie Open Source Ressourceneffizienz, Unabhängigkeit und lokale Wertschöpfung stärkt.
Nortal unterstützt Organisationen bei der digitalen Transformation. Im Mitgliederinterview erklärt Linda Oldenburg, warum interoperable Architekturen, offene Standards und funktionierende Ökosysteme für digitale Souveränität entscheidend sind.
Cloudogu vereinfacht den souveränen Betrieb offener Tool-Stacks. Im Mitgliederinterview zeigt das Braunschweiger Unternehmen, warum Open Source, Wechselbarkeit und wirtschaftlich tragfähige Betriebsmodelle zusammengehören.
Deloitte verbindet Strategie, Regulierung und technologische Umsetzung. Im Mitgliederinterview erklärt Sven Brandelik, wie Organisationen Abhängigkeiten reduzieren und zugleich Innovationsfähigkeit, Regelkonformität und Resilienz sichern können.
Cassini berät Unternehmen und die öffentliche Hand produktneutral bei der digitalen Transformation. Im Mitgliederinterview erläutert Tanja Riesbeck, warum technologische Selbstbestimmung, Open Source und die Reduktion kritischer Abhängigkeiten entscheidend sind.
Famedly entwickelt sichere, interoperable Kommunikationslösungen für das Gesundheitswesen und den öffentlichen Sektor. Im Mitgliederinterview erklärt Leslie Romeo, warum offene Standards, Transparenz und Auditierbarkeit für echte digitale Souveränität entscheidend sind.
Das Schweizer Startup Stacktic entwickelt eine Plattform, die komplexe Open-Source-Technologien zu produktionsreifen Systemen verbindet. Im Mitgliederinterview erzählt das Team, was digitale Souveränität für Stacktic bedeutet und warum es sich in der OSBA engagiert.
Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Einführung der „Europäischen Brieftaschen für die Digitale Identität“ (EUDI-Wallets) haben sich führende Vereine, Verbände, Institutionen und Fachexperten in der ehrenamtlich getragenen „Wallet-ready?! Initiative“ zusammengefunden, um die erfolgreiche Einführung der EUDI-Wallets konstruktiv vorzubereiten, zu begleiten und nach Kräften zu unterstützen.
Ralph Brinkhaus ist Vorsitzender und Sprecher der Arbeitsgruppe für Digitales und Staatsmodernisierung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Im Austausch mit der OSBA erklärte er: „Ich bin überzeugt, dass Open Source Software eine Schlüsselrolle für die digitale Souveränität von Staat und Wirtschaft spielt.“ Das Gespräch mit den Verbandsmitgliedern drehte sich um die Frage, welche konkreten Maßnahmen nötig sind, damit Open Source Software zur digitalen Souveränität von Staat und Wirtschaft beitragen kann. Insbesondere zu den Themen Künstliche Intelligenz, der Staat als Ankerkunde und Fachkräftegewinnung durch Open Source holte sich Ralph Brinkhaus aktiv die Perspektiven und Meinungen der OSBA-Mitglieder ein.
Ende Juni fand in Utrecht (Niederlande) die diesjährige APELL Conference 2026 statt. Zum vierten Mal hatte APELL – der Dachverband der europäischen Open-Source-Industrieverbände – zu einem Tag voller Impulsvorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops eingeladen. Etwa 60 Teilnehmer:innen aus der europäischen Open-Source-Industrie kamen zusammen, um ihre Netzwerke zu stärken und über die Zukunft von Open-Source-Business in Europa zu diskutieren.
Ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages hat sich mit der Frage befasst, ob öffentliche Vergabestellen (beispielsweise im Rahmen der Leistungsbeschreibung) Open Source für Software verpflichtend vorgeben können. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass eine Vorgabe für Open Source grundsätzlich möglich und mit Blick auf wirtschaftliche oder strategische Erwägungen sogar geboten sein kann.
Die Bundesregierung plant eine massive Aushöhlung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG). Das IFG ist ein wichtiges Instrument für Transparenz und demokratische Kontrolle über staatliches Handeln. Als OSBA stehen wir für die Prinzipien von Transparenz und Offenheit und unterstützen daher die Kampagne „Hände weg vom IFG! Retten Sie die Informationsfreiheit“.
Der Vorstand der Open Source Business Alliance (OSBA) hat einstimmig den Beschluss „Keine Zusammenarbeit mit der AfD“ angenommen. Dieser Beschluss steht im Einklang mit den Leitlinien der OSBA sowie vergangenen OSBA-Statements und soll den Verbandsmitgliedern insbesondere für den Fall Orientierung geben, dass die AfD in Bundes-, Landes- oder Kommunalparlamenten in Regierungsverantwortung kommt.
Vom 19. bis 23. Mai 2026 ist eine OSBA-Delegation nach Kenia gereist und hatte vor Ort zahlreiche Austauschtermine zum Thema Open Source und digitale Souveränität. Mit dabei waren Vertreter aus dem europäischen Open-Source-Ökosystem aus den Bereichen Cloud, Identity Management, Office, Hosting, Groupware, Betrieb und Transformation.