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Mastodon-Instanz Mozilla Social wird eingestellt

20. September 2024 um 20:23

Mit Mozilla Social betreibt Mozilla seine eigene Instanz des dezentralen sozialen Netzwerks Mastodon. Über die geschlossene Betaphase wird es allerdings nicht mehr hinausgehen. Mozilla hat die Einstellung von Mozilla Social bekanntgegeben.

Was ist Mastodon?

Mastodon ist eine Microblogging-Plattform oder auch soziales Netzwerk, welches vor allem mit X, ehemals Twitter, verglichen werden kann, oder auch dem neuen Threads von Meta. Der große Vorteil von Mastodon ist seine dezentrale Natur: Das Netzwerk gehört keinem einzelnen Unternehmen. Stattdessen kann jeder seine eigene Instanz mit eigenen Moderationsregeln und eigener Oberfläche betreiben. Die dafür verwendete Software ist Open Source und frei verfügbar.

Was ist Mozilla Social?

Mit mozilla.social betreibt auch Mozilla eine Mastodon-Instanz. Diese war im März 2023 für Mozilla-Mitarbeiter online gegangen, seit Mai 2023 konnte man sich auf die Warteliste für einen geschlossenen Betatest setzen lassen. Ursprünglich hatte Mozilla große Pläne für Mastodon. So wurde zunächst nicht nur eine modifizierte Version von Mastodon mit ebenfalls angepasster Elk-Oberfläche eingesetzt, welche ein paar Dinge anders als andere Instanzen machte, auch investierte Mozilla in die Mastodon-App Mammoth für iOS und für Android sowie iOS waren sogar eigene Apps in Entwicklung.

Das langsame Ende von Mozilla Social – mit zwischenzeitlicher Hoffnung

Die Dinge änderten sich schlagartig im Februar 2024, als Laura Chambers neue CEO von Mozilla wurde. Das Zurückfahren der Investitionen in Mozilla Social zählte praktisch zu ihren ersten Amtshandlungen. Die Entwicklung der eigenen Apps wurden eingestellt und der Betrieb der Mastodon-Instanz auf den minimalen Wartungsaufwand zurückgefahren. Eigene Anpassungen wurden rückgängig gemacht und Elk zugunsten der Standard-Oberfläche wieder gestrichen. Für die Mastodon-Instanz gab es seit dem lediglich die regulären Updates der Mastodon-Software.

Im April 2024 kam noch einmal kurz Hoffnung auf. Denn die zunächst eingestellte und unter anderem Namen privat weiterentwickelte Android-App wurde doch wieder als Mozilla-Produkt weiterentwickelt. Außerdem startete die Entwicklung einer Mastodon-Erweiterung für Firefox und Chrome. Ende Mai 2024 wurden hier aber schon wieder alle Aktivitäten eingestellt, einen Monat später war auch für Android-App endgültig Schluss.

Offizielle Einstellung von Mozilla Social

Nachdem es dann in den letzten Monaten auffällig still um Mozilla Social wurde und auch nichts in Richtung überfällige Öffnung der Mastodon-Instanz für alle Nutzer zu hören war, folgte vor wenigen Tagen die offizielle Ankündigung dessen, was man bereits ahnen konnte: Mozilla Social wird eingestellt. Am 17. Dezember 2024 ist Schluss. Nutzer der Mastodon-Instanz mozilla.social müssen bis dahin ihre Daten gesichert haben, ansonsten verlieren sie den Zugriff.

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Voyager Linux 24.04 Gnome im Test

Von: MK
20. September 2024 um 16:30

Voyager Linux 24.04 Gnome ist eine spezielle Linux-Distribution, die auf Ubuntu 24.04 LTS basiert und die beliebte Gnome-Desktop-Umgebung verwendet. Diese Version wurde entwickelt, um ein elegantes, modernes und dennoch stabiles Betriebssystem zu bieten. Sie richtet sich an Benutzer, die sowohl auf Optik als auch auf Leistung Wert legen. Dabei bleibt Voyager leichtgewichtig und flexibel, sodass […]

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Wirtschaftsförderung für Digitale Souveränität

20. September 2024 um 10:15

Auftrag zur strategischen Open-Source-Ausrichtung der Wirtschaftsförderung Dortmund aus dem Ausschuss für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung

FOSS-Wirtschaftsförderung

FOSS-Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung Dortmund setzt sich für ihre Strategieentwicklung mit Digitaler Souveränität auf Basis von Open-Source-Software auseinander. Aktuelle Grundlage hierfür ist ein Beschluss des Dortmunder Ratsausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung vom 19.06.2024. Das dazugehörige Protokoll wurde mit Datum vom 19.09.2024 veröffentlicht (vgl. TOP 2.5.1). Damit wurde aus der Dortmunder Lokalpolitik einstimmig ein wesentlicher erster politischer Schritt für eine lokale Open-Source-Wirtschaft begründet. Wie bereits im Halbjahresbericht der Wirtschaftsförderung Dortmund für das 2. Halbjahr 2023 berichtet, geht diese auch im eigenen Haus mit gutem Beispiel voran und setzt gezielt ein Wissensmanagement auf Basis von Open Source ein. Darüber hinaus wird es (nicht nur) für Dortmunder Wirtschaftsunternehmen bei der diesjährigen Digitalen Woche Dortmund, kurz diwodo u.a. um die Frage gehen: Wie entsteht die lokale Open Source Wirtschaft? Zu dieser Frage nimmt Do-FOSS an einer Veranstaltung am 26.09.2024 teil. Do-FOSS teilt die Ansicht, dass innerhalb der Wirtschaft die Zeit der Alleingänge vorbei ist.

Für Do-FOSS zahlt eine starke örtliche Open-Source-Wirtschaftscommunity auf die 4 großen D’s der Transformation für die Dortmunder Wirtschaft ein, welche Teil der strategischen Ausrichtung der Wirtschaftsförderung Dortmund sind (vgl. Protokoll, TOP 2.6 Strategie WFDO 2030 – Präsentation, der Sitzung des Ausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung vom 08.05.2024):

  • Digitalisierung (mit Open Source als Basis Digitaler Souveränität)
  • Dekarbonisierung (z.B. die Themen open-source-basierte Nachnutzung von Quellcode und Green IT)
  • Demografie (Open Source für generationenübergreifenden Wissenserhalt)
  • De-Globalisierung (Stärkung von lokaler Produktion durch Open-Source-Methoden)

Dem Auftrag an die Wirtschaftsförderung Dortmund zum strategischen Umgang mit dem Thema Open Source sind eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN und die Antwort der Wirtschaftsförderung Dortmund zur Ausschusssitzung vom 08.05.2024 vorausgegangen (vgl. Protokoll, TOP 4.1 Wirtschaftsförderung für Digitale Souveränität). Die Wirtschaftsförderung Dortmund bewertet Open Source insgesamt positiv, auch durch eigene Erfahrungen.

Auszüge der Antwort der Wirtschaftsförderung Dortmund im Wortlaut

Die Wirtschaftsförderung Dortmund hat bereits 2019 eine IT-Strategie entwickelt.
Die Leitsätze der Strategie sind „Digitale Souveränität“ und „optimale Unterstützung der Mitarbeitenden durch die IT-Umgebung“.
Aus diesem Grund werden bei allen neuen hauseigenen Projekten bevorzugt Open-Source-Anwendungen entwickelt oder eingesetzt.
Diese Open-Source-Anwendungen stoßen auf großes Interesse anderer Fachbereiche, die derzeit durch die Wirtschaftsförderung beraten werden.
Damit fördert die Wirtschaftsförderung Dortmund nicht nur die eigene, sondern leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Unterstützung der gesamtstädtischen digitalen Souveränität.

Darüber hinaus sind Veranstaltungen zum Thema Digitale Souveränität des Teams Schlüsseltechnologien geplant, um über die Vorteile von Open-Source-Lösungen, mögliche Schulungen und Ressourcen sowie finanzielle Unterstützung für Unternehmen, die auf Open-Source-Technologien setzen, zu informieren. Hier setzt die Wirtschaftsförderung an dem grundsätzlichen Interesse der Dortmunder Wirtschaft an diesem Thema an, das diese bereits erkannt und aufgegriffen hat.
[…]
Die Wirtschaftsförderung sieht in der Notwendigkeit der digitalen Souveränität verschiedene Chancen für die in Dortmund ansässigen Unternehmen: Durch den Einsatz von Open-Source-Lösungen können Unternehmen ihre Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern stärken, Kosten senken und Innovationen vorantreiben. Zudem können sie von einer aktiven Beteiligung an der Entwicklung und Verbesserung von Open-Source-Software profitieren, was langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit steigert.
[…]
Die Dortmunder Initiative für Freie und Open-Source-Software (Do-FOSS) setzt sich dafür ein, den Einsatz von Open-Source-Lösungen in der Stadtverwaltung und Wirtschaft zu fördern.

Auf diese positive Einordnung von Digitaler Souveränität und Open Source durch die Wirtschaftsförderung Dortmund wurde in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung mit Datum vom 19.06.2024 folgender Auftrag an selbige gegeben:

Strategie Wirtschaftsförderung Dortmund (WFDO) 2030 im Wortlaut

Strategie WFDO 2030

[…]
Die Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN bittet die Wirtschaftsförderung zu prüfen, inwieweit Digitale Souveränität auf Basis von Open Source als Teil der „Strategie 2030“ berücksichtigt werden kann.

Dabei sollen auch folgende Maßnahmen zur Förderung und Bewerbung der Digitalen Souveränität in der lokalen Wirtschaft geprüft werden:

  1. Die Durchführung von Open-Source-Infotagen mit Fachunternehmen unter Beachtung der Impulse aus der Dortmunder Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source, ZenDiS – Zentrum für Digitale Souveränität sowie der Open Source Business Alliance.
  2. Fachgespräche zum Thema Open Source und regionale IT-Infrastruktur als Triebfeder für Digitale Souveränität in Dortmund und darüber hinaus.
  3. Community-Förderungen: Öffentliche und gemeinnützige Institutionen und Fachleute aus der Digitalbranche sollen gemeinsam sichere, anpassbare und nachhaltige Open-Source-Lösungen entwickeln.
  4. Die jährliche Auslobung von Open-Source-Preisen für die lokale Wirtschaft (ggf. in Zusammenarbeit mit der IHK).

Begründung:
Die Ansiedlung der „Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source“ beim CIIO der Stadtverwaltung zeigt die große Bedeutung von Open-Source-Software für die Digitalisierung der Stadt Dortmund.
Die Digitalministerkonferenz der Länder hat sich darauf verständigt, dass der Staat die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung als Triebfeder für offene Innovation nutzen soll und diesbezüglich eine stärkere Verantwortung übernehmen muss. Weil die Digitalverantwortlichen eine deutliche Verbesserung im Bereich der Sicherheit kritischer Infrastrukturen und eine Verringerung der Abhängigkeit von einzelnen Anbietern oder Herstellern anstreben, sollen Open Source, offene Standards und offene Lösungen zukünftig eine deutlich stärkere Rolle im Handeln der Verwaltung auf allen Ebenen spielen. Die Digitalverantwortlichen der Länder sehen sich in der Verantwortung, der Verwaltung sichere digitale Wertschöpfungsketten und Konzepte für eine offene Innovation und Kooperation anzubieten. Dafür soll eine aktive Startup-Kultur gefördert werden und zugleich der Fokus auf die bestehenden, leistungsfähigen Entwicklungen der mittelständigen deutschen Unternehmen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie gerichtet werden. Als wesentliche Grundlage betrachtet die Digitalministerkonferenz dabei die Nutzung, Förderung und Verbreitung von Open-Source-Software sowie die Etablierung und Weiterentwicklung offener Standards. Zusammen mit der Technischen Universität Dortmund und ihrer bundesweit herausragenden Fakultät für Informatik, ihrer renommierten Fachhochschule mit einem der größten und am breitesten aufgestellten Informatikfachbereiche in NRW und Forschungsinstituten wie dem Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (Stichwort: Internet der Dinge), repräsentiert die Stadt Dortmund einen Nukleus für die Schaffung innovativer Informationstechnologie in Deutschland.
Die Stadtverwaltung selbst bekennt sich mit ihrer Verpflichtung zu „public money, public code“ dazu, städtische Software der Open-Source-Community zur freien Verfügung zu stellen und damit auch den Dortmunder Wirtschaftsakteur*innen. Die hohe Bedeutung von Communities für Digitale Souveränität wurde bereits von der städtischen Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source für wesentlich erklärt. Es ist politisches Ziel der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland den Erwerb Digitaler Souveränität als Beitrag für eine resiliente Digitalökonomie und digitale gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Zur Erreichung dieser Ziele sind Bund und Länder angetreten die herausragende Bedeutung von Open-Source-Entwicklungen zu internalisieren und zu fördern. Das Zentrum für Digitale Souveränität ist als GmbH perspektivisch Anbieter von Softwarelösungen quer durch Bund und Länder sowie mittlerweile in der Ruhrgebiets-Nachbarstadt Bochum angesiedelt. Fraglich ist häufig, wo die erforderlichen Open-Source-Lösungen für digitale Souveränität produziert werden. Hierfür soll sich Dortmund als attraktiver Wirtschaftsstandort präsentieren. Die Strategie soll dies entsprechend ausarbeiten.

Veranstaltung: Wie entsteht die lokale Open Source Wirtschaft?

Im Rahmen der Digitalen Woche Dortmund (diwodo) wird die Frage zur weiteren Entwicklung einer lokalen Open-Source-Wirtschaft in dem Diskussionspanel Offene Kommunen: Offene Daten Offener Code aufgegriffen. Do-FOSS wird auf der Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, den 26.09.2024, von 19:30 – 21:00 Uhr ebenfalls vertreten sein.

Auszug aus der Veranstaltungsankündigung im Wortlaut

In diesem hochkarätig besetzten Diskussionspanel bringen wir führende Expert*innen aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im kommunalen Kontext zu beleuchten.

Themen und Inhalte:

Transparenz und Bürgerbeteiligung: Wie können offene Daten die Kommunikation zwischen Bürger*innen und Verwaltung verbessern und die Partizipation fördern?
Innovative Anwendungen: Beispiele und Best Practices für den Einsatz von Open Data und Open Source Software in der kommunalen Verwaltung.
Technische und rechtliche Rahmenbedingungen: Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um offene Daten und offenen Code effektiv nutzen zu können?
Kooperation und Vernetzung: Wie können verschiedene Akteur*innen zusammenarbeiten, um die Digitalisierung in Kommunen voranzutreiben?
Unsere Expert*innen teilen ihre Erfahrungen und diskutieren praxisnahe Lösungsansätze, die direkt in jeder Kommune umgesetzt werden können. Zudem gibt es die Gelegenheit, sich mit anderen Interessierten auszutauschen und neue Impulse zu erhalten.

Halbjahresbericht Wirtschaftsförderung Dortmund 2. Halbjahr 2023

Schon im Halbjahresbericht der Wirtschaftsförderung Dortmund zum 2. Halbjahr 2023 wurde dem Ausschuss für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung in der Sitzung vom 08.05.2024 berichtet, dass die Wirtschaftsförderung Dortmund ein Wissensmanagement gezielt auf Basis von Open Source einsetzt:

OpenSource
Die Verknüpfung von Unternehmens- und Flächendaten ist eine Kernkompetenz der Wirtschaftsförderung. Um Schnittstellen zwischen diesen Daten aufzubauen, hat das Team Wima [Wissensmanagement – Anm. d. Verf.] die OpenSource Plattform drupal eingeführt und entwickelt damit ein Gesamtsystem u.a. mit Kunden- und Flächendatenbanken. Da OpenSource Software öffentlich und lizenzkostenfrei ist, ergeben sich daraus langfristig Einsparungspotentiale.

Aus Sicht von Do-FOSS ist es der richtige Weg für die Wirtschaftsförderung Dortmund selbst in die Praxis zu gehen, um den Open-Source-Markt in den Unternehmenszusammenhängen noch besser kennen zu lernen und Open-Source-Lösungen durch Nachfragen von Leistungen mitzugestalten.

Fazit

Es braucht Strategien für Offenheit und Kooperation für Dortmunds wirtschaftliche Digitaltransformation. Open Source kann als Produktionsmodell Treiber der Dortmunder Technologiewirtschaft sein. Die Wirtschaftsförderung Dortmund könnte die hierfür nötigen Dienstleistungen für eine Open-Source-Ökosystemkoordinierung unterstützen.

Dokumente zum Herunterladen

Die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 28.02.2024 zur Wirtschaftsförderung für Digitale Souveränität kann hier und die Antwort der Wirtschaftsförderung Dortmund vom 19.04.2024 kann hier heruntergeladen werden. Der Auftrag an die Wirtschaftsförderung Dortmund kann hier heruntergeladen werden. Der Halbjahresbericht der Wirtschaftsförderung Dortmund zum 2. Halbjahr 2023 ist hier verfügbar.

CC0
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Thunderbird: Unterstützung für veraltete Betriebssysteme wird nicht verlängert

19. September 2024 um 19:52

Mozilla hatte Anfang September offizell angekündigt, die Unterstützung von Firefox für die veralteten Betriebssysteme Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14 bis März 2025 zu verlängern. Nun ist klar: Für den Mail-Client Thunderbird gilt dies nicht.

Worüber ich bereits im Juli berichtete, hat Mozilla Anfang September offiziell gemacht: Die veralteten Betriebssysteme Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14 werden bis März 2025 weiter unterstützt. Dies geschieht durch eine Verlängerung der Lebenszeit von Firefox ESR 115.

Wie seitens der MZLA Technologies Corporation nun angekündigt wurde, gilt dies nicht für Thunderbird. Zwar behält man sich noch die theoretische Möglichkeit vor, ein weiteres Thunderbird 115.15.x-Update zu veröffentlichen, aber über Thunderbird 115.15 wird es nicht hinaus gehen. Das bedeutet: Die Unterstützung für die oben genannten Betriebssysteme gilt für Thunderbird damit offiziell und ab sofort als eingestellt.

Begründet wird dies einerseits mit den geringeren personellen Ressourcen, die das Thunderbird-Team im Vergleich zu Firefox hat. Zum anderen liegt der Anteil der Thunderbird-Nutzer mit Windows 7 oder Windows 8 nicht wie bei Firefox bei immer noch 10,5 Prozent, sondern „nur“ noch bei ca. 6 Prozent. Und das bei einer ohnehin sehr viel kleineren Nutzerbasis als Firefox sie hat.

Die Downloadseite wird vorerst weiterhin den Download von Thunderbird 115 für Nutzer von Windows 7 oder Windows 8 anbieten. Dies wird sich aber ändern, sobald zukünftige Sicherheits-Updates, die für Thunderbird relevant sind, nur noch für Thunderbird 128 und höher bereitgestellt werden.

Die alten macOS-Betriebssysteme werden in der Ankündigung weder explizit erwähnt noch gibt es für diese eine separate Download-Option auf der Thunderbird-Website. Deren Nutzeranteil dürfte daher als verschwindend gering anzusehen sein.

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Zweites Point-Release: Zorin OS 17.2 erschienen

Von: MK
19. September 2024 um 17:22

Zorin OS 17.2 wurde veröffentlicht und bringt viele Verbesserungen. Die Anpassung des Desktops ist nun einfacher mit neuen Optionen wie benutzerdefinierten Cursor-Themes und einem überarbeiteten Fensterverwaltungsbereich. Auch LibreOffice wurde auf eine frische Version aktualisiert, was die Kompatibilität mit Microsoft-Dokumenten und die Leistung verbessert. Weitere Apps wurden vorinstalliert, um Software-Updates zu minimieren. Sicherheits- und Hardwarekompatibilität wurden […]

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GNOME 47 “Denver” veröffentlicht

Von: MK
19. September 2024 um 11:15

Die neueste Version des GNOME-Desktops, GNOME 47 “Denver” wurde offiziell veröffentlicht. Diese Version bringt zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen, die das Benutzererlebnis erheblich verbessern. GNOME 47 bietet eine merklich überarbeitete Benutzeroberfläche. Neue Animationen und Effekte sorgen für ein flüssigeres und ansprechenderes Erlebnis. Die Entwickler haben auch die Leistung optimiert, sodass der Desktop schneller und reaktionsfreudiger […]

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Thunderbird 128.2.1 und 128.2.2 veröffentlicht

18. September 2024 um 17:27

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 128.2.1 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Kurz darauf erschien Thunderbird 128.2.2.

Neuerungen von Thunderbird 128.2.1 und Thunderbird 128.2.2

Mit dem Update auf Thunderbird 128.2.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Das Update bringt mehrere Korrekturen für die Versionsreihe 128, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Das Update auf Thunderbird 128.2.2 bringt weitere Verbesserungen, welche die Release Notes (engl.) auflisten.

Update: Mittlerweile ist auch Thunderbird 128.2.3 erschienen und macht eine Änderung des Updates auf Thunderbird 128.2.2 rückgängig.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 130.0.1

17. September 2024 um 18:19

Mozilla hat Firefox 130.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 130.0.1

Ein Fehler wurde behoben, der verursachte, dass AVIF-Bilder nur schwarz dargestellt worden sind, wenn Firefox mit GCC kompiliert worden ist. Dies betrifft Firefox unter Linux aus Paketverwaltungen, die nicht von Mozilla verwaltet werden. Der von Mozilla kompilierte Firefox war von diesem Fehler nicht betroffen.

Ein sogenannter Deadlock wurde behoben, der bei Ausführung des Firefox-Profilers aufgetreten ist, wenn eine aktuelle Windows 11 Insider Preview genutzt worden ist. Stabile Windows-Versionen waren von diesem Problem nicht betroffen, hätten es aber potenziell in der Zukunft sein können.

Firefox in der Saraiki-Sprache hat Texte mancher Oberflächen-Elemente fälschlicherweise von links nach rechts statt von rechts nach links geschrieben.

Die UserMessaging-Unternehmensrichtlinie kann jetzt auch zur Deaktivierung von „Firefox Labs“ genutzt werden, einem neuen Abschnitt in den Firefox-Einstellungen seit Firefox 130, um zukünftige Features vorab aktivieren zu können.

Den Buttons im Dialog zur Personalisierung der Pocket-Empfehlungen auf der Firefox-Startseite konnte direkt nach dem Browserstart das Styling fehlen. Hierbei handelt es sich um ein neues Feature von Firefox 130, welches derzeit schrittweise in den USA und Kanada ausgerollt wird.

Dazu kommt noch eine Hand voll Änderungen in Zusammenhang mit der KI-Generierung von Alternativtexten für Bilder in PDF-Dateien, einem weiteren neuen Feature von Firefox 130, welches derzeit schrittweise ausgerollt wird.

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Führende europäische Open-Source-Anbieter gründen Konsortium zur Förderung digitaler Innovationen

17. September 2024 um 17:21

Das EOS-Konsortium vereint führende Open-Source-Unternehmen in Europa, um große Organisationen bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen. Mit Mitgliedern wie Univention, Adfinis, Smile und weiteren bietet das Konsortium Zugang zu über 3000 Open-Source-Experten in mehr als 15 Ländern. Ziel ist es, IT-Souveränität, Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit durch offene Standards und Partnerschaften in Europa zu stärken.

Quelle

fnordkollektiv und René Pfeiffer geben Security-Readiness-Checks

17. September 2024 um 16:50

Das fnordkollektiv und IT-Experte René Pfeiffer helfen Unternehmen, Sicherheitsanforderungen zu meistern. Mit gezielten Readiness Checks werden organisatorische Abläufe, technische Maßnahmen und Mitarbeiterkenntnisse geprüft, um konkrete Verbesserungen der IT-Sicherheit zu ermöglichen.

Quelle

Open-Source-Tag der Berliner IHK bringt Wirtschaft und Verwaltung zusammen

17. September 2024 um 13:44

Beim ersten „Berliner Open Source Tag“ in der IHK diskutierten 120 Gäste aus Verwaltung und Wirtschaft die Chancen von Open Source Software für die Verwaltungsdigitalisierung. Die Open Source Business Alliance war mit mehreren Mitgliedern vor Ort vertreten und trug mit zahlreichen Vorträgen zum Programm bei.

Quelle

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