Normale Ansicht

Achtung bei Upgrade auf Ubuntu 24.04 LTS

Von: MK
27. April 2024 um 17:26

Es ist derzeit keine gute Idee, auf Ubuntu 24.04 LTS zu aktualisieren. Auch wenn die Verlockung groß sein mag, solltet Ihr davon vorerst Abstand nehmen. Traditionell bietet Canonical kurz nach dem Erscheinen des ersten Point-Releases einen offiziellen Aktualisierungspfad für die Vorgänger-LTS-Versionen von Ubuntu an. Für die 24.04 LTS Ausgabe ist dieses Update für den 15....

Der Beitrag Achtung bei Upgrade auf Ubuntu 24.04 LTS erschien zuerst auf MichlFranken.

📚 »Raspberry Pi« (8. Aufl.) ist erschienen

27. April 2024 um 06:06

Unser Handbuch zum Raspberry Pi ist soeben in der 8. Auflage erschienen:

Umfang: 1045 Seiten
Ausstattung: Farbdruck, Hard-Cover, Fadenbindung
ISBN: 978-3-8362-9666-3
Preis: Euro 44,90 (in D inkl. MWSt.)
Autoren: Michael Kofler, Christoph Scherbeck und Charly Kühnast

pi-cover

Umfassendes Raspberry-Pi-Know-how!

  • Linux mit dem Raspberry Pi.
  • Der Raspberry Pi als Multimedia-Center und Spiele-Konsole
  • Programmierung: Einführung, Grundlagen und fortgeschrittene Techniken, Schwerpunkt Python, außerdem bash, PHP, C, Wolfram Language.
  • Elektronik und Komponenten: von LEDs zu Schrittmotoren, jede Art von Sensoren (Ultraschall, Wasserstand etc.), Bussysteme, Erweiterungen (Gertboard & Co.).
  • Projekte: Home Automation, RFID-Reader, Stromzähler auslesen, WLAN- und TOR-Router, Luftraumüberwachung, NAS etc.
  • Raspberry Pi Pico: MicroPython-Programmiertechniken, CO2-Ampel, Ultraschall-Entfernungsmessung
  • Mit Geleitwort von Eben Upton

Highlights der 8. Auflage

  • aktualisiert im Hinblick auf die neuen Modelle Raspberry Pi 5, Raspberry Pi Zero 2 und Raspberry Pico W
  • berücksichtigt Raspberry Pi OS »Bookworm«
  • PCIe-SSD statt SD-Karte
  • PXE-Boot
  • GPIO Reloaded: Neue Bibliotheken zur GPIO-Programmierung in der Bash, in Python und in C
  • Webserver auf dem Pico W realisieren
  • Home Assistant

Mehr Details zum Buch finden Sie hier.

Ubuntu 24.04 LTS Testbericht

Von: MK
25. April 2024 um 17:30

Der Monat April in Verbindung mit einer geraden Jahreszahl bedeutet im Hause Canonical bzw. Ubuntu die Veröffentlichung einer neuen Version mit Langzeitpflege. Ich nehme an, Ihr habt bereits erraten, worum es geht. Wir werfen heute einen Blick auf die brandneue Ubuntu 24.04 Ausgabe. Kann Ubuntu den Erwartungen gerecht werden? Das und noch vieles mehr erfährst...

Der Beitrag Ubuntu 24.04 LTS Testbericht erschien zuerst auf MichlFranken.

Podcast über Social Engineering und der Einfluss auf Open-Source-Projekte

24. April 2024 um 18:40

Heute erscheint die 46. Episode des Risikozone-Podcasts und die zweite Episode, in der es um die xz-Lücke geht. Während es in der vorangegangenen Folge um die technischen Details ging, haben wir uns diesmal der Frage gewidmet, wie so ein Eingriff gegen ein Open-Source-Projekt überhaupt möglich werden konnte. Antwort: Es war umfangreiche psychische Manipulation im Spiel.

Deswegen haben wir den Social-Engineering-Experten Stephan G. Humer eingeladen. Er hat eines der ersten regelmäßigen Social-Engineering-Seminare in Deutschland etabliert und erläutert, was Social Engineering eigentlich ist, welche Methoden angewendet werden und wie man sich davor schützen kann.

Mit der heutigen Episode versuchen wir unserem ganzheitlichen Slogan "Der Podcast über Sicherheit und Zuverlässigkeit moderner Technologien" gerecht(er) zu werden und reden nicht nur über technische Details, sondern auch über sozialwissenschaftliche Aspekte und Kultur. Open-Source-Projekte bestehen nämlich nicht nur aus Code, sondern auch aus vielen zwischenmenschlichen Interaktionen, die eine - wie wir mit der Lücke sehen - auch im Bezug auf Sicherheit nicht zu vernachlässigende Rolle einnehmen.

Um dem knapp zweistündigen Interview in einem Punkt vorwegzugreifen: es gibt keine Patentlösung. Social Engineering ist unvermeidbar und wer glaubt, er wäre dem gefeit, ist umso verwundbarer gegenüber Angriffen. Ein entscheidender Punkt ist aber Gelassenheit und damit verbunden Verantwortungsbewusstsein. Wer ein Projekt beginnt und damit wächst, sollte sich als Maintainer in der heutigen Welt umso mehr Gedanken machen, wie man die Last verteilt, wieder aussteigt und Entscheidungen nicht auf eine Person konzentriert. Die Situation, als Maintainer wenig Zeit für ein Projekt zu haben, ist zwar im Einzelfall natürlich menschlich verständlich, aber ein Warnsignal.

Wir werden auf Zeiten keine zufriedenstellende Lösung finden und mit vereinfachten Lösungsansätzen arbeiten. Trotzdem ist es wichtig, ob solcher Angriffe zu wissen und wenigstens eine gesunde Skepsis an den Tag zu legen.

Wie seht ihr das? Wir freuen uns auf euer Feedback!

Firefox für Android erreicht Marke von über 1.000 Erweiterungen

24. April 2024 um 06:10

Seit Mitte Dezember 2023 können Nutzer von Firefox für Android nicht mehr nur eine kleine Auswahl von Erweiterungen installieren, die Mozilla auserwählt hat. Jetzt hat Firefox für Android die Marke von mehr als 1.000 verfügbaren Add-ons geknackt.

Download Firefox für Android im Google Play Store

Lange Zeit unterstützte Firefox für Android „nur“ eine Auswahl von 22 handverlesenen Erweiterungen – und damit 22 mehr als die meisten anderen Smartphone-Browser, was aber natürlich kein Vergleich zum Desktop-Firefox ist. Am 14. Dezember 2023 folgte der offizielle Startschuss für ein offenes Erweiterungs-Ökosystem, zu dessen Start bereits 489 Erweiterungen zur Verfügung standen.

Diese Zahl konnte mittlerweile mehr als verdoppelt werden. Wer jetzt nach Erweiterungen für die Android-Version von Firefox sucht, findet aktuell 1.009 Add-ons. Und damit muss noch lange nicht Schluss sein.

Der Beitrag Firefox für Android erreicht Marke von über 1.000 Erweiterungen erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Dokumentation für den Notfall bzw. das digitale Erbe

22. April 2024 um 06:00

Ich bin in meiner Familie der Nerd. Ich kümmere mich um den Internetzugang, das WLAN, die Speicherung der Familienfotos, etc. Ja manchmal kümmere ich mich sogar um Drucker.

Meine Familie vertraut darauf, dass das Heimnetzwerk die meiste Zeit des Jahres reibungslos funktioniert. Und wenn dies nicht der Fall ist, ist es mein Job, die Sache wieder in Ordnung zu bringen.

Erkennt ihr euch in dieser Beschreibung wieder? Dann habe ich gleich noch weitere Fragen an euch.

Stellt euch vor, dass ihr eines Tages nicht mehr für eure Familie da sein könnt und eure Angehörigen plötzlich allein mit der IT-Umgebung zurechtkommen müssen, die ihr hinterlassen habt.

  • Wie bereitet ihr eure Familie auf diesen Fall vor?
  • Habt ihr mit euren Angehörigen mal über dieses Thema gesprochen?
  • Wie dokumentiert ihr euer Heimnetzwerk, sodass eure Angehörigen etwas mit der Dokumentation anfangen können?

Bitte teilt eure Erfahrungen und Ideen in den Kommentaren zu diesem Beitrag. Habt ihr selbst schon zu diesem Thema gebloggt? Dann teilt doch bitte den Link zu eurem Beitrag mit mir und den Leserinnen und Lesern dieses Blogs.

Gedanken zur Dokumentation

  • Die Dokumentation soll in ausgedruckter Form vorliegen, um auch bei einem Totalausfall des Heimnetzwerks nutzbar zu sein
  • Es ist eine leichtverständliche Sprache zu wählen, die ohne Fachchinesisch auskommt oder notwendige Fachbegriffe erklärt, damit auch Nicht-IT-Personal den Text verstehen und Anweisungen folgen kann
  • Hinzugezogenem IT-Support-Personal soll die Dokumentation ebenfalls nützlich sein
  • Die Gliederung orientiert sich an Anwendungsfällen der Nutzer; mögliche Überschriften sind
    • Wie kommt das Internet ins Haus?
    • Wie wird das Internet im Haus verteilt?
    • Wo finde ich unsere Fotos, Videos, Dokumente und digitalen Einkäufe?
    • Was kann ich tun, wenn
      • das Internet nicht geht
      • das WLAN nicht geht
      • das weiße Ding im Keller blinkt/piept

Gerade der Abschnitt zur Entstörung von IT-Komponenten wird sicherlich eine Herausforderung. Generationen von Supportern werden ein Lied davon singen können, doch es hilft ja nunmal alles nichts. Wir sind unseren Angehörigen diese Informationen schuldig, wollen wir sie nicht hilflos zurücklassen.

Für mich ist eine Dokumentation, mit der ein Mensch mit IT-Affinität arbeiten kann das Muss und Hinweise zur Entstörung für technische Laien die Kür.

  • Was denkt ihr?
  • Könnt ihr meinem Ansatz folgen?
  • Habe ich etwas vergessen?

Trennung von Heimlabor und Heimnetzwerk

Wie viele Nerds betreibe auch ich ein kleines Heimlabor. Beim Aufbau des Heimnetzwerks habe ich darauf geachtet, dass mein Heimlabor komplett abgeschaltet werden kann, ohne die Funktion des Heimnetzwerks und den Internetzugang negativ zu beeinflussen.

Dies ermöglicht es mir, in meinem Heimlabor häufige Änderungen durchführen zu können, ohne dass dadurch Änderungen an der Notfalldokumentation notwendig werden.

Frisch ans Werk

Dann werde ich mal ein Git-Repository im Heimnetzwerk erstellen und ein LaTeX-Dokument beginnen.

Ich freue mich, an dieser Stelle von euren Ideen und Vorgehensweisen zu lernen und das Thema mit euch zu diskutieren.

Clonezilla Live 3.1.2-22 – wichtige Verbesserungen und Bugfixes

Von: jdo
19. April 2024 um 05:34

Es gibt eine neue Version der speziellen Linux-Distribution Clonezilla Live. Neben diversen Bugfixes gibt es auch nennenswerte Verbesserungen. Clonezilla Live 3.1.2-22 basiert auf dem Debian Sid Repository mit Stand 8. April 2024. Der Linux-Kernel wurde bei der speziellen Linux-Distribution auf 6.7.9-2 aktualisiert. Mit an Bord ist auch ezio 2.0.11. Zudem gibt es ein neues Format für Meldungen, die an ocsmgrd gesendet werden. Um die Nachrichten zu trennen, benutzt das System ein Komma. Clonezilla-bezogenen Log-Dateien rotiert das Betriebssystem nun und empfängt […]

Der Beitrag Clonezilla Live 3.1.2-22 – wichtige Verbesserungen und Bugfixes ist von bitblokes.de.

Tor Browser 13.0.14 – Mullvad Browser 13.0.14

Von: jdo
18. April 2024 um 11:25

Ab sofort kannst Du Tor Browser 13.0.14 herunterladen oder bestehende Installationen aktualisieren. Aktuelle Versionen des Browsers aktualisieren sich selbst. Hier siehst Du, wie das bei mir abläuft. Tor Browser 13.0.14 bringt wichtige Sicherheits-Updates bezüglich Firefox mit sich. Ein Bugfix beschäftigt sich mit Fingerprinting, beziehungsweise ist eine Schutzmaßnahme gegen Fingerprinting. Bei der neuesten Version wurde Tor auf 0.4.8.11 aktualisiert. Für Linux, macOS und Windows basiert Tor Browser 13.0.14 auf Firefox 115.10.0esr. Für Android wurde die Software auf GeckoView 115.10.0esr aktualisiert. Für […]

Der Beitrag Tor Browser 13.0.14 – Mullvad Browser 13.0.14 ist von bitblokes.de.

Red Hat: Warum die Zukunft der Fertigung auf Open Source basiert

16. April 2024 um 12:00

Edge Computing und Künstliche Intelligenz beschleunigen die Integration von IT und OT in der Fertigung. Francis Chow von Red Hat erklärt die Vorteile offener Technologien und die Partnerschaft mit Intel, die Automatisierung und Effizienz in der Fertigung durch einheitliche Plattformen steigert.

Quelle

Martin Loschwitz: Die Rolle offener Schnittstellen in der digitalen Souveränität

17. April 2024 um 11:52

Martin Loschwitz von True West erklärt die Bedeutung offener Schnittstellen und Standards für digitale Souveränität. Er kritisiert die Reduktion souveräner Clouds auf geografische Serverstandorte und betont die Notwendigkeit echter Anbieterwahl zur Erreichung wahrer digitaler Souveränität.

Quelle

Stackable Data Platform (SDP) 24.3: Neue Version der Open-Source-Datenplattform mit Fokus auf Sicherheit und Flexibilität

08. April 2024 um 10:00

Entdecken Sie die neueste Version 24.3 der Stackable Data Platform, eine umfassende Open-Source-Datenplattform auf Kubernetes-Basis. Diese Version bietet erweiterte Sicherheitsfeatures, verbesserte Authentifizierung und neue Funktionen für effiziente Datenverarbeitung.

Quelle

VirtualBox 7.0.16 – anfängliche Unterstützung für Linux 6.8 und 6.9

Von: jdo
17. April 2024 um 06:21

Die neueste Version der kostenlosen Virtualisierungs-Software VirtualBox 7.0.16 ist eine Wartungs-Version und bringt daher keine allzu großen Neuerungen mit sich. Nennenswert ist allerdings die anfängliche Unterstützung für Linux-Kernel 6.9 (Linux Host und Gast) und 6.8 (Linux-Gast-Erweiterungen). Die Unterstützung für Linux-Kernel 6.8 bedeutet, dass Du ab sofort auch Distributionen innerhalb einer virtuellen Maschine betreiben kannst, die Kernel 6.8 einsetzen. Die anfängliche Unterstützung für Kernel 6.9 bedeutet, dass Du VirtualBox auch auf Computern installieren kannst, die mit Linux 6.9 laufen. Für Linux […]

Der Beitrag VirtualBox 7.0.16 – anfängliche Unterstützung für Linux 6.8 und 6.9 ist von bitblokes.de.

Girls‘ Day 2024

16. April 2024 um 06:00

Am 25. April 2024 öffnet der „Girl’s Day“ deutschlandweit Türen zu Unternehmen, die junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe begeistern wollen. Erfahren Sie mehr über die Angebote unserer Mitgliedsunternehmen und entdecken Sie, wie Sie teilnehmen können. Freie Plätze sind noch verfügbar!

Quelle

SD-Karten mit 4 TByte Speicher angekündigt

Von: jdo
14. April 2024 um 07:30

Western Digital hat auf der NAB 2024 einige neue und spannende Technologien sowie Storage-Lösungen angekündigt. Ziemlich beeindruckend finde ich die Ankündigungen von microSD-Karten mit 2 TByte Speicher und SD-Karten mit 4 TByte Platz. Ein Raspberry Pi 5 mit so viel Speicherplatz ist fast schon ein vollwertiger Computer. Wobei man hier anmerken muss, dass es microSD-Karten mit 1,5 TByte bereits gibt und das ebenfalls ordentlich viel Platz ist. Genügend Platz kann man allerdings nie haben und daher ist die Ankündigung von […]

Der Beitrag SD-Karten mit 4 TByte Speicher angekündigt ist von bitblokes.de.

Raspberry Pi: Umzug von SD-Karte auf SSD in wenigen Schritten

Von: Benni
12. April 2024 um 20:34

Der Raspberry Pi hat sich in den letzten Jahren von einem kleinen Minicomputer für Bastler und Nerds zu einem vollwertigen und verhältnismäßig leistungsfähigem Rechner entwickelt. Nicht wenige Anwender freuen sich darüber, für wenig Geld einen vollwertigen Miniserver zu bekommen. 

Beim Einsatz des Raspberry Pi für den produktiven Einsatz als Server ist zu beachten, dass auch die angeschlossene Hardware hierfür geeignet sein sollte. Ein Gehäuse, bei dem er Pi überhitzt, ist genau so schädlich wie eine SD-Karte als Festplatte, da diese nicht für den Dauerbetrieb geeignet ist.

Durch den Einsatz rund um die Uhr gibt es sehr viele Schreib- und Lesevorgänge auf der SD-Karte. Hierfür sind diese Karten aber nur bedingt geeignet. Bei den ersten Raspberry Pi Generationen hatte ich sehr häufig Datenverlust, weil die SD-Karte den Geist aufgegeben hat. 

Inzwischen läuft auf dem Pi bei mir eine Instanz von Home Assistant. Hier werden rund um die Uhr Daten aufgezeichnet und Automationen ausgeführt. Auch andere Dienste laufen hier, von denen ich keinen Ausfall erleiden möchte. 

Außerdem sind die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten einer SD-Karte sehr limitiert. Eine moderne SSD ist um ein Vielfaches schneller. Das wird vor allem dann deutlich, wenn man in Home Assistant Datenmengen abfragt, z.B. Diagramme anzeigt. Ladezeiten von mehreren Sekunden sind dann keine Seltenheit.

Die Konsequenz daraus ist, dass ich den Raspberry von einer SD-Karte auf eine SSD-Karte umziehen möchte. Dadurch, dass hier ein Produktivsystem läuft, möchte ich alle Installationen, Daten und Einstellungen möglichst verlustfrei auf das neue Medium umziehen. Wie ich das gemacht habe, erfahrt hier in folgendem Tutorial.

Schritt 0: Geschwindigkeit testen (optional)

Um einen Geschwindigkeitsvorteil in messbare Größen zu fassen, kann man als Referenz einen Geschwindigkeitstest der SD-Karte machen. Mit dem folgenden Befehl werden Beispieldateien geschrieben. Der Befehl gibt aus, wie schnell die Geschwindigkeit dabei war. 

$ dd if=/dev/zero of=/tmp/speedtest1.img bs=20MB count=5
5+0 records in
5+0 records out
100000000 bytes (100MB, 95 MiB) copied, 11.9403 s, 8.4 MB/s

Wenn der Umzug fertig ist, kann man diesen Test wiederholen. Bei mir kam ich von ca. 8,4 MB/s Schreibgeschwindigkeit auf 168 MB/s. Das hat sich mal gelohnt!

Schritt 1: SSD erstmals anschließen

In meinem Fall handelt es sich um eine externe SSD, die über USB 3.0 angeschlossen wird. Nachdem ich sie angesteckt habe, prüfe ich ob sie rechtmäßig erkannt wird, indem ich den folgenden Befehl eingebe und in der Ausgabe nach der SSD suche.

$ lsblk

Schritt 2: Installation von RPi-clone

Auf Github gibt es ein kleines Projekt, das viele Funktionen beinhaltet. Das Programm kopiert den Inhalt der SD-Karte auf die SSD, sodass von ihr gebootet werden kann und alle Einstellungen vorhanden sind.

$ git clone https://github.com/billw2/rpi-clone.git
$ cd rpi-clone
$ sudo cp rpi-clone /usr/local/sbin/sys-clone
$ sudo cp rpi-clone-setup /usr/local/sbin/sys-clone-setup

Schritt 3: Services stoppen und Kopiervorgang starten

Am besten ist es, wenn kein Service mehr läuft und der Kopiervorgang ungestört durchlaufen kann. Daher erst prüfen, was alles läuft, danach einzeln beenden

$ sudo systemctl stop cron
$ sudo systemctl stop nginx
$ sudo systemctl stop docker usw.

Schritt 4: Kopiervorgang starten

Aus dem Check von Schritt 1 kennen wir bereits die Bezeichnung der Festplatte. Auf diese müssen wir nun verweisen mit dem Befehl:

$ rpi-clone sda

Der Wizard hält zunächst an und berichtet uns über den Zustand des Systems. Wenn alles korrekt ist, kann der Vorgang mit der Eingabe von „yes“ gestartet werden.

Schritt 5: Raspberry Pi herunterfahren und von SSD booten

Nach Ende des Kopiervorgangs fährt man den Raspberry Pi herunter.

$ sudo shutdown now

Anschließend von der Stromversorgung trennen, die SD-Karte entfernen, und die Spannungsversorgung wieder herstellen. Jetzt bootet der Raspberry von SSD und ist sehr viel schneller.

The post Raspberry Pi: Umzug von SD-Karte auf SSD in wenigen Schritten first appeared on bejonet - Linux | Smart Home | Technik.

❌