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APT 3.3.5: Abhängigkeitsauflösung bis zu 20 Prozent schneller

Von: MK
02. November 2026 um 07:00

Der Paketmanager APT, der unter Debian, Ubuntu und anderen Debian-basierten Linux-Distributionen zum Installieren und Verwalten von Software dient, ist in Version 3.3.5 erschienen. Das Update beschleunigt die Auflösung von Paketabhängigkeiten, verbessert die Leistungsanalyse und bringt Änderungen an der Konfiguration von Repository-Signaturschlüsseln. Die wichtigste Neuerung betrifft den Abhängigkeitslöser. Laut Changelog arbeitet dieser durch Optimierungen nun 10 […]

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Ubuntu-Server-Update von 24.04 auf 26.04

30. Oktober 2026 um 10:59

Über Ubuntu 26.04 habe ich hier schon berichtet. Heute habe ich meinen ersten Ubuntu-Server von Version 24.04 auf 26.04 aktualisiert. Es ist eigentlich recht gut gegangen. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

  • MySQL-Passwörter
  • Dovecot-Konfiguration (Update 2.3 -> 2.4)
  • SSH-Server-Konfiguration
  • Externe und obsolete Pakete aufräumen

Grundsätzliche Vorgehensweise

Logischerweise sollten Sie zuerst ein Backup machen. Mein System ist eine virtuelle Maschine (KVM), ich habe also ein Backup des Images gemacht (LVM-Snapshot im laufenden Betrieb). Wäre irgendetwas total schief gegangen, hätte ich den ganzen Server blitzschnell in den alten Zustand zurückversetzen können.

Wichtig: Falls Sie Nextcloud verwenden, aktualisieren Sie die Nextcloud-Version zuerst und führen Sie das Ubuntu-Update erst danach durch. Andernfalls kann es Ihnen passieren, dass Nextcloud danach nicht mehr startet (Fehlermeldung: This version of Nextcloud is not compatible with PHP>=8.5. You are currently running 8.5.4). Es ist ziemlich mühsam, aus dieser Falle wieder herauszukommen, weil die üblichen Update-Mechanismen PHP voraussetzen!

Am Zielsystem habe ich dann ein letztes Update durchgeführt und dann do-release-upgrade gestartet. Der erste Lauf scheiterte an alten MySQL-Passwörtern. Nachdem ich diese umgestellt hatte (Details folgen gleich), lief do-release-upgrade ziemlich problemlos durch.

Bei sämtlichen Rückfragen, ob ich meine geänderten Konfigurationsdateien behalten oder lieber die neuen Konfigurationsdateien verwenden möchte, habe ich mich für meine alten Konfigurationsdateien entschieden. (Die Entscheidung ist nicht ganz einfach: Die neuen Konfigurationsdateien enthalten in der Regel bessere/neuere Einstellungen, die vorzuziehen wären. Umgekehrt will ich aber auch nicht die in der Vergangenheit vorgenommenen Änderungen verlieren.)

Danach ein Reboot, nach 30 Sekunden war ein neuer SSH-Login möglich. Sehr gut!

Jetzt begannen die Aufräumarbeiten. Es gab zwei Hauptprobleme:

  • Dovecot funktionierte nicht mehr (das war zu erwarten).
  • PHP auch nicht (das kam überraschend).

Vor dem Ubuntu-Update: MySQL-Passwörter

Mit Ubuntu 26.04 kommt MySQL 8.4. Diese Version des Datenbank-Servers unterstützt standardmäßig keine mysql_native_password-Passwörter mehr. Das ist an sich vernünftig, die Passwörter werden nach einem unsicheren Verfahren verschlüsselt. Es gibt zwei Lösungen: Eine besteht darin, das nicht mehr empfohlene Plugin mysql_native_password doch wieder zu aktivieren. (In Version 9 wird das aber nicht mehr gehen.) Die andere besteht darin, für alle betroffenen Benutzer ein neues Passwort mit dem Verfahren caching_sha2_password einzurichten, im Wesentlichen so:

ALTER USER name@localhost IDENTIFIED WITH caching_sha2_password BY 'topsecret';

Ich habe mich für diese Variante entschieden, zumal es ohnedies nur wenige betroffene Accounts gab. Zwei bereiteten mir allerdings Kopfzerbrechen. Welche Passwörter sollte ich für die (in der Vergangenheit) automatisch eingerichteten Accounts 'debian-sys-maint'@localhost und mysql.session@localhost verwenden? Eine kurze Recherche ergab, dass sich das Passwort für ersteren Account (eine Debian/Ubuntu-Spezialität) in /etc/mysql/debian.cnf befindet. Der zweite Account ist MySQL-intern. Es muss existieren, ist aber nicht für einen Login gedacht. Jedes zufällige Passwort ist OK.

Das eigentliche Update habe ich NACH den MySQL-Änderungen gestartet.

Nach dem Ubuntu-Update: PHP

Nach dem Update liefen Apache und der MySQL-Server auf Anhieb, nur PHP wollte nicht. Die Fehlermeldung im Apache-Log lautete:

(2)No such file or directory: AH02454: FCGI: attempt to connect to Unix domain socket /run/php/php8.3-fpm.sock (localhost:8000) failed

Der Fehler war leicht zu finden: Ich verwende PHP mit dem FastCGI Process Manager (FPM). Die PHP-Version wurde auf 8.5 aktualisiert, aber die Konfiguration verwies weiter auf die FPM-8.3-Version. Abhilfe:

apt install php-fpm
systemctl enable --now php8.5-fpm
a2disconf php8.3-fpm
a2enconf php8.5-fpm
systemctl restart apache2

Warum der Upgrade-Prozess sich um diese Details nicht gekümmert hat, kann ich nicht sagen. Möglicherweise hatte ich unter Ubuntu 24.04 irgendeine Abweichung von der Default-Konfiguration durchgeführt und die Konfigurationsdateien wurden deswegen nicht aktualisiert.

Ein letzter Hinweis zu PHP: Mit PHP 8.5 werden neue Konfigurationsdateien nach /etc/php/8.5 installiert. In meinem Fall (FPM) ist die Datei /etc/php/8.5/fpm/php.ini relevant. Änderungen, die in der Vergangenheit in der 8.3er-Version von php.ini vorgenommen wurden, müssen jetzt in der 8.5er-Version wiederholt werden. (In meinem Fall war vor allem memory_limit = 512M wichtig, damit Nextcloud ordentlich läuft. Der Defaultwert 128M ist zu klein.)

Dovecot

Dovecot (ein IMAP-Server) macht mit Ubuntu 26.04 einen Versionssprung von 2.3 auf 2.4. Das klingt unspektakulär, aber tatsächlich hat Dovecot mit der neuen Version die Syntax der Konfigurationsdateien grundlegend geändert. Solange die Dateien nicht angepasst werden und insbesondere die Anweisungen dovecot_config_version = 2.4.0 sowie dovecot_storage_version = 2.4.0 an den Beginn von /etc/dovecot.conf eingebaut werden, startet der Dienst nicht.

Upgrading Dovecot CE from 2.3 to 2.4 enthält eine umfassende Migrationsanleitung. Die simple Übernahme der neuen Konfigurationsdateien ist (in meinem Fall) unmöglich, weil ich diverse eigene Anpassungen vorgenommen habe. Schon vor dem Ubuntu-Update habe ich deswegen sicherheitshalber ein Backup des alten Konfigurationsverzeichnisses /etc/dovecot durchgeführt.

Die manuelle Migration erschien mir recht mühsam. Also habe ich Claude Code SSH-Zugriff auf meinen Server gegeben (für einen normalen Account, nicht für root) und habe den folgenden Prompt formuliert:

you can ssh to example.com (no root); go to /etc/dovecot and look at the config files; these are partially from 2.3 and must be updated to 2.4 (see also https://doc.dovecot.org/main/installation/upgrade/2.3-to-2.4.html); explain me what to change, don’t try to do it yourself; summarize your findings locally (not on example.com) into dovecot-migration-plan.md

Diesen Plan habe ich anschließend manuell umgesetzt. Anbei eine Kurzfassung:

Dovecot 2.3 -> 2.4: config changes

dovecot.conf

  Add these as the very first settings:

    dovecot_config_version = 2.4.0
    dovecot_storage_version = 2.4.0

  Remove the empty "dict { }" block.

conf.d/10-auth.conf

  Old: auth_username_format = %Ln
  New: auth_username_format = %{user | username | lower}

conf.d/auth-system.conf.ext

  passdb and userdb blocks need a name:

    passdb pam {
    }
    userdb passwd {
    }

conf.d/10-mail.conf

  mail_location is gone:

    mail_driver = maildir
    mail_path = ~/Maildir

conf.d/10-master.conf

  Old: user = $default_internal_user
  New: user = $SET:default_internal_user

conf.d/10-ssl.conf

  New setting names, no more "<" before file names:

    ssl = yes
    ssl_server_cert_file = /etc/letsencrypt/live/
                           example.com/fullchain.pem
    ssl_server_key_file  = /etc/letsencrypt/live/
                           example.com/privkey.pem
    ssl_server_dh_file   = /etc/dovecot/dh.pem
    ssl_server_prefer_ciphers = server

  (Each path belongs on one line; it is split here only
  for readability.)

  ssl_server_prefer_ciphers accepts "client" or "server";
  "yes" is a fatal error. The DH file is only needed for
  non-ECC key exchange and can be omitted.

conf.d/20-lmtp.conf

  "mail_plugins = $mail_plugins sieve" no longer works:

    protocol lmtp {
      postmaster_address = postmaster@example.com
      mail_plugins {
        sieve = yes
      }
    }

conf.d/90-sieve.conf

  The plugin { } block is gone. Use named script blocks:

    sieve_script personal {
      driver = file
      path = ~/sieve
      active_path = ~/.dovecot.sieve
    }
    sieve_script after {
      type = after
      driver = file
      path = /etc/dovecot/sieve-after
    }

  Recompile global sieve scripts (as root):

    sievec /etc/dovecot/sieve-after/spam-to-folder.sieve

  Users' own scripts are recompiled automatically.

Protocols

  2.4 enables no protocols by default. On Debian they come
  from /usr/share/dovecot/protocols.d, i.e. one file per
  installed package (imapd, lmtpd, managesieved, ...).

Testing

  doveconf -n          # must run without errors
  systemctl restart dovecot
  journalctl -u dovecot -n 50

  Then check IMAP login, LMTP delivery from Postfix, SMTP
  auth via the Postfix SASL socket and sieve filtering.

Eine halbe Stunde später konnte ich in Thunderbird meine Mails wieder abrufen.

Update Configuration File (UCF)

Eine Debian/Ubuntu-Pakete verwenden das Verfahren Update Configuration File (UCF). Bei diesen Paketen wird parallel zur unverändert belassenen Konfigurationsdateien die neue Version der Konfigurationsdatei mit der Kennung *.ucf-dist angelegt. Das ist praktisch, weil Sie unkompliziert danach suchen können:

find /etc -name '*.ucf-dist'

Leider wird UCF nur von ausgewählten Paketen verwendet (auf jeden Fall: apt, dovecot und ssh).

SSH-Server

Der SSH-Server (openssh-server 10.2) läuft zwar auf Anhieb (alles andere wäre ja eine Katastrophe), aber journalctl -u ssh liefert diverse Warnungen:

sshd: rexec line 16: Deprecated option UsePrivilegeSeparation
sshd: rexec line 19: Deprecated option KeyRegenerationInterval
sshd: rexec line 20: Deprecated option ServerKeyBits
sshd: rexec line 31: Deprecated option RSAAuthentication
sshd: rexec line 38: Deprecated option RhostsRSAAuthentication

Also habe ich auch diese Datei etwas aufgeräumt, wobei Claude Code einige weitere Verbesserungsvorschläge gemacht hat (ChallengeResponseAuthentication -> KbdInteractiveAuthentication, PermitRootLogin without-password -> PermitRootLogin prohibit-password, HostKey /etc/ssh/ssh_host_dsa_key entfernen).

Docker

In Ubuntu 24.04 hatte ich Docker-Pakete direkt aus dem Docker-Repo installiert. Die alten Pakete wurden unverändert belassen, Docker funktionierte weiter. Allerdings wurde im Rahmen des Updates die Docker-Paketquelle deaktiviert (siehe /etc/apt/sources.list.d/*.disabled), d.h. ich würde keine Updates mehr erhalten. Ich habe daher die folgende Datei docker.sources neu eingerichtet:

Types: deb
URIs: https://download.docker.com/linux/ubuntu
Suites: resolute
Components: stable
Architectures: amd64
Signed-By: /etc/apt/keyrings/docker.asc

apt update und apt list --upgradable zeigt jetzt zu Ubuntu 26.04 passende Docker-Pakete an, die ich mit apt dist-upgrade installierte. Ein kurzer Test mit docker ps zeigt, dass alle Docker-Container wie geplant laufen.

Obsolete Pakete entfernen

Das Kommando

apt list '?obsolete'

liefert eine Liste von Paketen, die aus früheren Ubuntu-Versionen stammen (zu meiner Schande bis zurück nach 14.04) und zu denen es keine aktive Paketquellen mehr gibt (z.T. uralte Kernel-Versionen). Höchste Zeit, auch hier aufzuräumen. Ich habe Claude Code um eine Analyse gebeten.

find obsolete packages and access which can be safely removed

In der Folge habe ich die meisten betreffenden Pakete mit apt purge entfernt.

Quellen/Links

Canonical belebt Ubuntu Core Desktop wieder und plant Neustart für 2027

Von: MK
29. Oktober 2026 um 07:00

Canonical will die Entwicklung von Ubuntu Core Desktop wieder deutlich beschleunigen. Das unveränderliche Linux-Desktop-System, das bereits 2023 erstmals vorgestellt wurde, soll im Entwicklungszyklus von Ubuntu 27.04 stärker in den Mittelpunkt rücken. Geplant sind tägliche Testversionen sowie gezielte Einsatzprofile für Browser-Systeme, Entwickler-Arbeitsplätze und Gaming-Rechner. Jon Seager, Entwicklungschef bei Canonical, räumte ein, dass die Vorschau von 2023 […]

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Upgrade auf Nextcloud 35

21. Oktober 2026 um 04:00

Wer meinen bisherigen Anleitungen zum Thema Nextcloud gefolgt ist und das System exakt danach aufgebaut hat, wird feststellen, dass nach dem Upgrade auf Nextcloud 35 eine neue Warnmeldung in den Sicherheits- & Einrichtungswarnungen erscheint:

Fehlermeldung Datenbankkonfiguration
Fehlermeldung Datenbankkonfiguration

Fehlermeldung: Datenbankkonfiguration

Diese gilt es nun zu beseitigen. Konkret handelt es sich um einen Hinweis zur Größe der Logdatei von InnoDB. Dieser Wert sollte nach dem Upgrade auf Nextcloud 35 auf mindestens 256 MB angehoben werden.

InnoDB log file size Warnung
InnoDB log file size Warnung

InnoDB log file size anpassen

Hierzu muss der Parameter in die Konfigurationsdatei von MariaDB eingetragen werden.

Das einzufügende Snippet lautet:

# my.cnf
[mysqld]
innodb_log_file_size = 256M

Dazu öffnet man die /etc/mysql/my.cnf:

sudo nano /etc/mysql/my.cnf

und fügt das Snippet dem Block [mysqld] mitsamt Parameter ganz am Ende der Datei ein:

GNU nano 8.4                                                          my.cnf                                                                    
# The MariaDB configuration file
#
# The MariaDB/MySQL tools read configuration files in the following order:
# 0. "/etc/mysql/my.cnf" symlinks to this file, reason why all the rest is read.
# 1. "/etc/mysql/mariadb.cnf" (this file) to set global defaults,
# 2. "/etc/mysql/conf.d/*.cnf" to set global options.
# 3. "/etc/mysql/mariadb.conf.d/*.cnf" to set MariaDB-only options.
# 4. "~/.my.cnf" to set user-specific options.
#
# If the same option is defined multiple times, the last one will apply.
#
# One can use all long options that the program supports.
# Run program with --help to get a list of available options and with
# --print-defaults to see which it would actually understand and use.
#
# If you are new to MariaDB, check out https://mariadb.com/kb/en/basic-mariadb-articles/

#
# This group is read both by the client and the server
# use it for options that affect everything
#
[client-server]
# Port or socket location where to connect
# port = 3306
socket = /run/mysqld/mysqld.sock

# Import all .cnf files from configuration directory
!includedir /etc/mysql/conf.d/
!includedir /etc/mysql/mariadb.conf.d/

# my.cnf
[mysqld]
innodb_log_file_size = 256M

Im Nachgang startet man den Datenbank-Server neu:

sudo systemctl restart mariadb

Sobald der Dienst wieder läuft, verschwindet die Warnmeldung aus der Nextcloud-Übersicht.

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Ubuntu 26.10 ist da. Alle neuen Features im Blick

Von: MK
15. Oktober 2026 um 14:34

Canonical hat Ubuntu 26.10 mit dem Codenamen „Stonking Stingray“ veröffentlicht. Die neue Version der Linux-Distribution bringt GNOME 51, einen aktualisierten Grafikstack und zahlreiche Änderungen an zentralen Systemkomponenten. Besonders bemerkenswert ist der Abschluss der Umstellung auf Rust-basierte Coreutils, durch den nun auch grundlegende Kommandozeilenwerkzeuge wie cp, mv und rm in einer Rust-Implementierung vorliegen. Als reguläre Zwischenversion […]

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Ubuntu 26.10 bringt Desktop-Images für RISC-V

Von: MK
13. Oktober 2026 um 05:30

Canonical erweitert die Unterstützung für die offene Prozessorarchitektur RISC-V: Mit Ubuntu 26.10 „Stonking Stingray“ stehen erstmals offiziell angekündigte Desktop-Images für diese Plattform bereit. Zusätzlich gibt es experimentelle Minimal-Images von Xubuntu, die auf die schlanke Desktop-Umgebung Xfce setzen. Die Veröffentlichung markiert einen weiteren Schritt, um Ubuntu auch auf Rechnern jenseits der etablierten x86- und ARM-Plattformen nutzbar […]

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Ubuntu beschleunigt Kernel-Updates

Von: MK
25. September 2026 um 06:00

Canonical stellt die Veröffentlichung von Ubuntu-Kernel-Updates um. Künftig laufen die regulären und sicherheitsbezogenen Aktualisierungen über einen gemeinsamen Zwei-Wochen-Zyklus. Durch die Überschneidung der Zyklen erscheint künftig damit jede Woche ein neuer Kernel. Der neue Ablauf beginnt mit der Vorbereitung des jeweiligen Kernel-Pakets. Canonical integriert Patches, erstellt die Pakete und führt erste Prüfungen durch. Anschließend landet der […]

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Ubuntu 26.10 ändert den Umgang mit knappem Arbeitsspeicher

Von: MK
23. September 2026 um 05:30

Ubuntu 26.10 verändert das Verhalten bei knappem Arbeitsspeicher. Anwendungen sollen künftig zuerst beendet werden. Wichtige Dienste der Desktop-Sitzung erhalten dagegen einen stärkeren Schutz vor dem OOM-Killer. Dafür wurden die OOM-Werte von 39 Systemdiensten angepasst. Sie erhalten einen Wert von -500 und werden dadurch deutlich seltener vom Kernel ausgewählt. Zu den geschützten Komponenten gehören unter anderem […]

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Ubuntu 26.10 stellt komplett auf Rust-Coreutils um

Von: MK
17. September 2026 um 05:00

Ubuntu 26.10 vollzieht einen wichtigen Systemwechsel. Die Distribution nutzt künftig auch für cp, mv und rm die Rust-basierte Variante von uutils. Damit ist die Umstellung auf Rust-Coreutils laut den aktuellen Release Notes vollständig abgeschlossen. Ubuntu hatte bereits mit Version 25.10 damit begonnen, die klassischen GNU Coreutils durch Rust-Coreutils zu ersetzen. Einige Werkzeuge blieben jedoch zunächst […]

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Ubuntu 26.04 – Schnelleinstieg

17. September 2026 um 04:00

Das Buch Ubuntu 26.04 – Schnelleinstieg von Robert Gödl ist in der 1. Auflage 2026 im mitp-Verlag erschienen und umfasst 184 Seiten. Es trägt den Untertitel Der einfache Einstieg in die Linux-Welt und richtet sich vor allem an Einsteiger sowie Windows-Umsteiger.

Genau wie im Werk zu Ubuntu 24.04 liegt eine gute Struktur vor, welche gerade für Anfänger die Voraussetzung für ein besseres Verständnis und eine schnelle Einarbeitung bildet. Begrifflichkeiten werden erläutert und Unterschiede zwischen den stabilen LTS- und den experimentelleren STS-Versionen dargelegt. Das Buch zu Ubuntu 26.04 bringt wieder eine DVD mit dem Betriebssystem mit.

Inhalt und Stärken des Buches

Da sich dieses Buch in erster Linie an Anfänger und Umsteiger richtet, geht der Autor unter anderem darauf ein, wie man zum Beispiel dieses Betriebssystem im Vorfeld testen kann. Hierbei erklärt er sehr gut, wie der Anwender ein Live-System nutzt, ohne dass dieses das installierte Betriebssystem beeinflusst oder gar Schaden anrichtet. Unterschiedliche Installationsarten wie Dual-Boot (Installation neben einem bestehenden Betriebssystem) werden ebenso besprochen wie das richtige Vorgehen beim Partitionieren.

Einmal angekommen im System, zeigt Robert Gödl ausführlich den Desktop und erklärt, wie sich dieser mit hauseigenen, aber auch erweiterten Tools an den eigenen Bedarf anpassen lässt. Außerdem stellt er alternative Software vor, die Umsteigern das Leben mit Ubuntu erleichtern soll. Der neue PDF-Betrachter Papers wird erstmals vorgestellt. Auch der Einsatz lokaler KI ist Thema – hier geht der Autor mit der Zeit.

Kritikpunkte

Auch dieses Buch von Robert Gödl weist einige Unstimmigkeiten auf. Begrifflichkeiten wie der im Buch erwähnte Small Turn Support werden im Kontext richtigerweise als Short Term Support bezeichnet. Weiterhin wird mit Screenshots älterer Ubuntu-Versionen gearbeitet. S.M.A.R.T.-Werte von moderneren SSDs können – anders als der Autor schreibt – nicht über die Laufwerksverwaltung ausgegeben werden. Weiterhin heißt das App-Zentrum nicht mehr Ubuntu Software. Auch lassen sich APT-Pakete ohne zusätzliche Tools über gleichnamiges installieren. Auch hier irrt der Autor.

Kapitelübersicht

Das Buch gliedert sich in folgende Kapitel:

  1. Über Linux und Ubuntu
  2. Ubuntu ausprobieren und installieren
  3. Der Desktop
  4. Das System Linux
  5. Software unter Ubuntu verwalten
  6. Anwendungen
  7. Sicherheit unter Ubuntu
  8. Noch mehr über Ubuntu

Besonderheiten

  • DVD – Ubuntu 26.04 + E-Book

Leseproben und Downloads

Fazit

Abgesehen von den Kritikpunkten ist das Buch Ubuntu 26.04 – Schnelleinstieg gut strukturiert und bietet Ein- und Umsteigern eine gelungene Orientierung für den Einstieg in das Betriebssystem Ubuntu 26.04.

Erfahrenen Nutzern wird dieses Nachschlagewerk hingegen kaum neue Erkenntnisse bringen.

Die beigefügte DVD ist etwas aus der Zeit gefallen, da die meisten modernen PCs und Notebooks auf physische Laufwerke verzichten.

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Ubuntu 24.04.5 LTS bringt Kernel 7.0 und HWE-Stack

Von: MK
11. September 2026 um 05:00

Ubuntu 24.04.5 LTS ist als fünftes Wartungsupdate verfügbar. Die neue Ausgabe bringt vor allem aktualisierte Hardware-Unterstützung und zahlreiche Fehlerkorrekturen. Für Desktop-Nutzer ist besonders der Wechsel auf den Linux-Kernel 7.0 interessant. Das Update folgt dem üblichen Prinzip einer Ubuntu-LTS-Punktversion. Neue große Funktionen gibt es daher nicht. Stattdessen bündelt Canonical Sicherheitsaktualisierungen und behobene Fehler. Gleichzeitig erhalten neue […]

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Canonical tritt Allianz für KI-Sicherheit bei

Von: MK
08. September 2026 um 05:00

Canonical ist der Open Secure AI Alliance beigetreten. Das Bündnis will offene Werkzeuge für die Sicherheit von KI-Systemen und autonomen Agenten entwickeln. Mehr als 120 Unternehmen und Organisationen beteiligen sich inzwischen an dem Projekt. Auslöser für die Gründung war ein Sicherheitsvorfall bei Hugging Face. Im Juli 2026 konnten dort getestete KI-Modelle ihre Sandbox verlassen. Anschließend […]

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Die fünf wichtigsten Befehle für Ubuntu-Einsteiger zur Systemaktualisierung

29. August 2026 um 15:54

Ubuntu-Einsteiger müssen sich am Anfang einiges an Wissen erarbeiten, da das System anders aufgebaut ist als gewohnte kommerzielle Betriebssysteme. Wer unter Ubuntu, Debian oder Linux Mint unterwegs ist, greift für Systemaktualisierungen und Aufräumarbeiten gerne zum Terminal – das geht oft schneller und transparenter als über die grafische Paketverwaltung. In diesem Artikel stelle ich die fünf wichtigsten Befehle zur Systempflege im Detail vor.

Hinweis: Unter Linux Mint oder einem Standard-Debian ist Snap standardmäßig nicht aktiv bzw. nicht vorinstalliert.

Doch was bedeuten die typischen Befehle eigentlich im Detail? Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Kommandos zur Systempflege.

Paketlisten abgleichen

sudo apt update

Dieser Befehl installiert noch keine neuen Versionen. Er liest lediglich die konfigurierten Paketquellen (Repositories) aus und prüft, ob neuere Versionen der installierten Programme oder des Kernels auf den Servern bereitliegen. Er bringt also den lokalen Paketindex auf den aktuellen Stand.

Pakete aktualisieren

sudo apt upgrade

Nachdem die Listen aktualisiert wurden, führt sudo apt upgrade die eigentliche Aktualisierung durch. Das System zeigt an, welche Pakete erneuert werden und wie viel Speicherplatz dafür benötigt wird. Nach einer Bestätigung (oft reicht ein Druck auf die Eingabetaste) werden die Pakete heruntergeladen und eingerichtet.

Tipp: Man kann beide Schritte mit sudo apt update && sudo apt upgrade verketten.

Snap-Pakete aktualisieren (Ubuntu)

sudo snap refresh

Unter Ubuntu und einigen Derivaten werden viele Programme (wie Chromium, Firefox oder Nextcloud-Clients) als Snap-Pakete ausgeliefert. Diese werden von APT nicht erfasst. Zwar aktualisieren sich Snaps im Hintergrund automatisch, mit sudo snap refresh lässt sich der Vorgang aber jederzeit manuell anstoßen.

Nicht mehr benötigte Abhängigkeiten entfernen

sudo apt autoremove

Wenn ein Programm deinstalliert wird oder ein neuer Linux-Kernel installiert wurde, bleiben oft Bibliotheken und alte Kernel-Dateien zurück, die einst als Abhängigkeit benötigt wurden, jetzt aber überflüssig sind. sudo apt autoremove erkennt diese verwaisten Pakete und entfernt sie sicher vom System.

Den Paket-Cache leeren

sudo apt clean

Bei jedem Download speichert APT die heruntergeladenen .deb-Installationsdateien im Verzeichnis /var/cache/apt/archives/. Mit der Zeit kann sich hier einiges an Datenmüll ansammeln. Der Befehl sudo apt clean leert diesen Zwischenspeicher komplett und gibt wertvollen Festplattenplatz frei.

Die komplette Pflegeroutine in einem Befehl

Wer sein System in einem Rutsch aktualisieren und direkt aufräumen möchte, kann die Befehle einfach kombinieren:

sudo apt update && sudo apt upgrade -y && sudo snap refresh && sudo apt autoremove -y && sudo apt clean

Damit bleibt das System immer auf einem aktuellen, stabilen Stand und die Festplatte frei von altem Ballast.

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Ubuntu 26.04.1 LTS ist da: Erstes Point-Release bringt Updates und öffnet den Weg von 24.04

Von: MK
28. August 2026 um 05:00

Canonical hat Ubuntu 26.04.1 LTS veröffentlicht und damit die erste Punktversion der aktuellen Langzeitversion bereitgestellt. Die neuen Installationsmedien enthalten seit dem Start von Ubuntu 26.04 veröffentlichte Sicherheitsaktualisierungen und Softwareupdates, sodass eine frische Installation deutlich weniger Nacharbeit durch Updates benötigt. Die Punktversion richtet sich vor allem an Anwender, die Ubuntu 26.04 LTS auf neuen Rechnern installieren […]

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Ubuntu wächst in WSL schneller als auf dem Linux-Desktop

Von: MK
21. August 2026 um 05:30

Ubuntu könnte bald innerhalb von Windows mehr Nutzer erreichen. Canonical sieht besonders bei Entwicklern und KI-Projekten starkes Wachstum. Canonical nennt dabei vor allem das Windows Subsystem for Linux (WSL). Ubuntu läuft dort innerhalb von Windows und bietet eine vollständige Linux-Umgebung. Entwickler können damit Linux-Werkzeuge nutzen, ohne Windows aufzugeben. Laut Canonical wächst Ubuntu unter WSL derzeit […]

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