Zum Wochenende: Ausgesucht
Der gestrige Ausfall vieler Suchmaschinen zeigt eine systemische Schwäche und sollte zum Nachdenken anregen.


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Die neue Version der alternativen Java Virtual Machine schließt zum aktuellen Java 22 auf. OpenJ9 0.45.0 funktioniert allerdings nur im Zusammenspiel mit dem OpenJDK 22.
Linux auf Microsoft-Hardware: Das Projekt >Linux On Surface< vorgestellt.


Mozilla stellt in einer neuen Roadmap Funktionen für Firefox vor, die entweder in Arbeit oder geplant sind. Das Spektrum reicht von besserem Tab-Handling bis zu KI.
Das Unternehmen TIOBE ermittelt regelmäßig die beliebteste Programmiersprache.
Daten aus einer Wetterstation auslesen.


Als eins der letzten Puzzleteile für eine störungsfreie Grafikausgabe unter Wayland hat NVIDIA die Beta-Version des proprietären Treibers NVIDIA 555 für Linux freigegeben.
Für Testberichte zu kommerziellen Produkten hat das CORE-Team einige grundlegende Richtlinien ausgearbeitet. Diese gelten für Redakteure und Gastautoren. Sie sollen für mehr Transparenz sorgen.


Der dritte Teil einer Serie, die sich damit befasst, wie man auf Debian/Ubuntu spielt und am besten Probleme schon im Voraus vermeidet.


Amarok war vor 20 Jahren eine Vorzeigeanwendung des KDE-Projekts. Das Update auf Amarok 2.0 setzte das Projekt in den Sand. Jetzt folgt mit Amarok 3.0 der Versuch einer Wiederbelebung.
Ventoy ist ein Open-Source-Tool zur Erstellung bootfähiger USB-Laufwerke wie USB-Sticks oder externer USB-Laufwerke. Version 1.0.98 behebt Boot-Probleme.
Kaum eine Veröffentlichung von Fedora kommt in letzter Zeit ohne einen neuen Spin. So wird Fedora 41 im Herbst mit Fedora Miracle einen neuen Fenstermanager ausliefern.
Nicht immer lässt sich zeitnah über jede Neuigkeit berichten, manche Ereignisse sind es aber dennoch wert, Erwähnung zu finden. In dieser Zusammenfassung überblickt die Redaktion alle wichtigen Meldungen aus der Linux-Welt der vorangegangen Woche.
Vor über vier Jahren hatte ich mich schon einmal mit dieser Thematik im Artikel „TURN-Server für Nextcloud Talk“ auseinandergesetzt. Über die Jahre hinweg hat sich jedoch einiges geändert und ich konnte mein Wissen ausbauen. Aus diesem Grund möchte ich nun meine aktuellsten Erkenntnisse noch einmal zusammenhängend präsentieren.
Ein TURN-Server wird von Nextcloud Talk benötigt, um Videokonferenzen zu ermöglichen. Der TURN-Server bringt die Teilnehmer, welche sich in verschiedenen Netzwerken befinden, zusammen. Nur so ist eine reibungslose Verbindung unter den Teilnehmern in Nextcloud Talk möglich.
Wer bisher meinen Anleitungen zur Installation von Nextcloud auf dem Raspberry Pi gefolgt ist, kann nun die eigene Cloud für Videokonferenzen fit machen. Zu bedenken gilt aber, dass ein eigener TURN-Server nur bis maximal 6 Teilnehmer Sinn macht. Wer Konferenzen mit mehr Teilnehmern plant, muss zusätzlich einen Signaling-Server integrieren.
Nun zur Installation des TURN-Servers. Zuerst installiert man den Server mit
sudo apt install coturn
und kommentiert folgende Zeile, wie nachfolgend zu sehen in /etc/default/coturn aus.
sudo nano /etc/default/coturn
Dabei wird der Server im System aktiviert.
# # Uncomment it if you want to have the turnserver running as # an automatic system service daemon # TURNSERVER_ENABLED=1
Nun legt man die Konfigurationsdatei zum TURN-Server mit folgendem Inhalt an.
sudo nano /etc/turnserver.conf
listening-port=5349 fingerprint lt-cred-mech use-auth-secret static-auth-secret=geheimespasswort realm=cloud.domain.tld total-quota=100 bps-capacity=0 stale-nonce no-loopback-peers no-multicast-peers
Hier werden u.a. der Port und das Passwort des Servers sowie die Domain der Cloud eingetragen. Natürlich muss hier noch der Port im Router freigegeben werden. Ein starkes Passwort wird nach belieben vergeben.
Hierbei kann das Terminal hilfreich sein. Der folgende Befehl generiert z.B. ein Passwort mit 24 Zeichen.
gpg --gen-random --armor 1 24
Jetzt wird der Server in den Verwaltungseinstellungen als STUN- und TURN-Server inkl. Listening-Port sowie Passwort eingetragen.


Bei meinen ersten Versuchen auf dem Raspberry Pi fiel auf, dass der Service des TURN-Servers schneller startet als das gesamte System, was einen Betrieb unmöglich machte. Diese Problematik konnte ich wie im Artikel „coTurn zeitverzögert auf Raspberry Pi starten“ beschrieben, lösen. Leider überstand aber dieser Eingriff kein Systemupgrade. Durch einen sehr hilfreichen Kommentar von Matthias, kann ich nun eine bessere Lösung aufzeigen.
Es wird mit
sudo systemctl edit coturn.service
der Service des Servers editiert. Folgender Eintrag wird zwischen die Kommentare gesetzt:
### Editing /etc/systemd/system/coturn.service.d/override.conf ### Anything between here and the comment below will become the new contents of the file [Service] ExecStartPre=/bin/sleep 30 ### Lines below this comment will be discarded ### /lib/systemd/system/coturn.service
Dies ermöglicht den TURN-Server (auch nach einem Upgrade) mit einer Verzögerung von 30 Sekunden zu starten.
Zum Schluss wird der Service neu gestartet.
sudo service coturn restart
Ein Check zeigt, ob der TURN-Server funktioniert. Hierzu klickt man auf das Symbol neben dem Papierkorb in der Rubrik TURN-Server der Nextcloud. Wenn alles perfekt läuft ist, wird im Screenshot, ein grünes Häkchen sichtbar.


Einmal wollte ich faul sein und gleichzeitig einem FOSS-Projekt etwas Gutes tun. Anstelle mich immer selbst um ein Update von LibreOffice zu kümmern, wollte ich es aus dem Apple App Store installieren, via selbigen an das Projekt spenden und die Downloadzahlen im Store um eine Wertigkeit erhöhen. Automatische Updates im Hintergrund sollten hier die Wahl ... Weiterlesen
Der Beitrag macOS: LibreOffice nicht aus Apples App Store installieren erschien zuerst auf Got tty.
Müssen sich Anwender dafür rechtfertigen, unfreie Programme zu nutzen? Oder liegt das Problem eigentlich an einer ganz anderen Stelle?


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