Cinnamon 6.2 Desktop im Vorfeld von Mint 22
Am Wochenende haben die Mint-Entwickler um Clement Lefebvre die hauseigene Desktop-Umgebung Cinnamon in Version 6.2 freigegeben. Die neue Version wird
Am Wochenende haben die Mint-Entwickler um Clement Lefebvre die hauseigene Desktop-Umgebung Cinnamon in Version 6.2 freigegeben. Die neue Version wird
systemd 256 bringt wie üblich eine Flut an Neuerungen. Eine Neuerung verdient nähere Betrachtung, will sie doch sudo den Rang ablaufen. Die Rede ist von run0.
Die fnordkollektiv GmbH ist kein klassisches Unternehmen: Die "Kollektivisti" treffen Entscheidungen gemeinsam und gestalten so die Zukunft des Kollektivs mit. Sie wollen sich in der OSBA mit anderen Open Source Unternehmen vernetzen und gemeinsame Strategien entwickeln.
Die Technologiekooperation und die Demonstration der neuen, auf dem Red Hat In-Vehicle Operating System basierenden Cloud-Testplattform ebnen den Weg für die Entwicklung und Bereitstellung softwaredefinierter Fahrzeugfunktionen
Es ist nicht einmal ein Bierdeckel nötig. Damit die Online-Steuererklärungen des Tech-Tax-Unternehmens smartsteuer reibungslos funktionieren, setzen die Hannoveraner jetzt auf die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der SysEleven OpenStack Cloud.
Mit einem Alpha-Release stellt Univention heute das Produkt Nubus für Kubernetes vor. Nubus bündelt die seit Jahren bewährten Funktionen für Identity & Access Management, Anwendungs-Integration und Benutzer-Portal der Univention-Produkte und stellt diese für den Cloud-Betrieb mit Kubernetes bereit.
Der DC-ROMA RISC-V Laptop war das erste Notebook, das auf der RISC-V-Befehlssatzarchitektur aufsetzte. Jetzt erscheint der Nachfolger mit vorinstalliertem Ubuntu.
Mit openSUSE Leap 15.6 erschien das vermutlich letzte Minor-Release von Leap 15. Mit dem Neuzugang Cockpit ist eine professionelle Containerverwaltung mit an Bord.
Die Hardware bei Consumer-NAS der führenden Hersteller lässt oft einiges zu wünschen übrig. UGreen drängt mit seiner ersten NAS-Serie mit besserer Hardware in den Markt.
DietPi 9.5 für den Monat Juni bringt neben vielen behobenen Fehlern zwei neue Images, ein neues Paket für den Gitea-Fork Forgejo und einige aktualisierte Pakete zu den Anwendern.
Firefox 127 bringt neue Funktionen wie das Schließen von Tabs bei doppelt geöffneten Webseiten und dem automatischen Start mit dem Betriebssystem unter Windows und schließt 22 Sicherheitslücken.
Die Open Source Business Alliance und die Open Logistics Foundation werden in Zukunft enger zusammenarbeiten. Dazu haben die beiden Organisationen kürzlich ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Die Kooperation soll den Einsatz von Open Source in den Bereichen Wirtschaft und Industrie fördern.
Leistungsfähige ARM-Notebooks mit guter Linux-Unterstützung sind quasi nicht existent. TUXEDO Computers will das ändern und zeigte auf der Computex einen Prototyp.
Fedora 41 soll laut einem neuen Vorschlag mit einem Anaconda-Installer als native Wayland-Anwendung ausgeliefert werden. Diese Änderung ist bisher nicht genehmigt.
Der Call for Papers & Presentations für die 22. Kieler Open Source und Linux Tage ist eröffnet. Die Veranstaltung findet vom 19. – 21. September statt
Katharina Flisikowski | LinkedIn
(Foto © Chris Dohle)
Katharina (Katharina Flisikowski | LinkedIn], #GernePerDu), willkommen in Dortmund! Wir freuen uns sehr, dass du die Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source antrittst. Danke, dass du zum Auftakt deines Stellenantritts für eine handvoll Fragen zur Verfügung stehst, um dich der Community vorzustellen. Die folgenden Fragen haben wir zusammen mit unseren Kooperationspartnern im Wissens- und Handlungsnetzwerk gesammelt, um dich näher kennenzulernen.
Ich bin Katharina Flisikowski und seit Kurzem im CIIO – Chief Information/Innovation Office der Stadt Dortmund für Digitale Souveränität und Open Source zuständig. Meinen Background habe ich in den Medien- und Sozialwissenschaften.
In der Vergangenheit habe ich im Projektmanagement gearbeitet sowie im Bereich Kommunikation und Transfer. Mehrere Jahre lang besetzte ich die Stabsstelle Qualität und Kommunikation eines interkulturellen Trägers der Sozialen Arbeit, wo ich viel über Organisationsstrukturen sowie die Optimierung von Prozessen gelernt habe.
Meine letzte Station war ein Leibniz-Projekt am Deutschen Bergbau-Museum Bochum. Dort entwickelte ich Konzepte für den Transfer von Wissen zwischen Forschung und Bürger*innen. Mit dem Ende des Projekts wollte ich mich weiterhin für einen offenen Zugang zu Wissen einsetzen. Passenderweise fiel das in die Zeit, in der die Stelle der Stadt Dortmund ausgeschrieben war – und hier bin ich nun!
Mich motiviert der Gedanke an eine starke, gleichberechtigte und selbstbestimmte Gesellschaft.
Aktuelle Entwicklungen, wie etwa Angriffe auf Infrastrukturen oder aber auch das Schüren von Ängsten durch Fake News und Verschwörungserzählungen, stellen dabei reale Gefährdungen dar, denen eine Demokratie wehrhaft begegnen muss.Daher ist es für uns unerlässlich, die Fragen zu stellen: Wie wird Wissen hergestellt und verbreitet? Wie transparent sind Strukturen? Haben wir als Gesellschaft die Handlungsfähigkeit, die wir brauchen, um uns sicher und stark im physischen und digitalen Raum zu bewegen? Und wie schaffen wir es, uns technologisch und gesellschaftlich weiter- und nicht zurückzuentwickeln?
Als ein Teil Digitaler Souveränität bietet Open Source hierbei einen Ansatz, der in eben diese Richtung geht: Durch das Teilen von Wissen (über den Code hinaus) entsteht eine Transparenz, die Vertrauen schafft. Der multiple Blick auf Lösungen gibt einerseits Sicherheit, andererseits macht er Innovation und somit Fortschritt möglich. So werden wir als Gesellschaft zur selbstbestimmten Gestalterin unserer Zukunft – was will man mehr!
Einen weiteren Aspekt, den ich an Open Source sehr schätze, ist der Community-Gedanke: Ich finde es erstrebenswert, gemeinsam an Lösungen zu wirken, anstatt im Alleingang oder gar in Rivalität zu tüfteln und dann doch das Rad immer wieder neu zu erfinden. Kooperation und Kollaboration bringen uns hier viel weiter.
Da ich selbst nicht aus Dortmund komme, nutzte ich die erste Zeit dafür, die Stadt und die Menschen, die sie ausmachen, kennenzulernen. Dazu gehört auch, die Entwicklungen der Stadt Dortmund im Hinblick auf Digitale Souveränität zu betrachten, schließlich gibt es schon einige Ansätze und politische Beschlüsse in diese Richtung.
Als Nächstes geht es darum, aus dieser Bestandsaufnahme einen Fahrplan zu entwickeln. Hier freue ich mich darauf, in den Austausch mit einzelnen Akteur*innen zu treten, sowohl inner- als auch außerhalb der Dortmunder Stadtverwaltung. Die ersten Gespräche fanden bereits statt, nun gilt es, diese Kontakte zu vertiefen und weitere zu knüpfen.
Hier ist Netzwerk das Stichwort – Open Source lebt vom Community-Gedanken und genau hierin sehe ich auch die Stärke: Mit einem Pool an unterschiedlichen Expertisen, Erfahrungen und Blickwinkeln ist es möglich, verschiedene Aspekte zu durchleuchten und so zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Ich bin ein großer Fan des interdisziplinären Austauschs, weil man so voneinander lernen und sich weiterentwickeln kann. Wissen und Erfahrung sind wertvolle Ressourcen – diese zu teilen wiederum macht uns als Gesellschaft stark.
Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit den vielen Beteiligten, Interessierten ebenso wie den noch nicht ganz Überzeugten einen Weg finden, das Thema Digitale Souveränität in unsere Alltagspraxis fest zu verankern. Für die Stadt Dortmund sind die ersten Weichen ja bereits gestellt, nun gilt es, das Triebwerk zu befeuern und Fahrt aufzunehmen.
Dabei geht es nicht darum, so schnell wie möglich und um jeden Preis sämtliche Strukturen abzulösen. Vielmehr geht es darum, Wahlmöglichkeiten und Handlungsspielräume zu erweitern, die Menschen mitzunehmen und ein Bewusstsein für Abhängigkeiten zu schaffen.
Persönlich erhoffe ich mir, dass wir mit unserer Arbeit einen Beitrag für eine sichere, wehrhafte und selbstbestimmte Gesellschaft leisten. Ich bin mir sicher, dass wir dem gemeinsam in einem großen Netzwerk, dem Ökosystem der Digitalen Souveränität, einen Schritt näherkommen.
Ich freue mich darauf, daran mitzuwirken!
Ein Do-FOSS-Interview mit Katharina Flisikowski (kflisikowski@stadtdo.de).
Wir wünschen uns allen viel Erfolg bei der Umsetzung von Open-Source-first und freuen uns auf die konkrete Zusammenarbeit!
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Wenn sich Debian bewegt, dann wie ein Gletscher. Die seit 2012 erstmals geforderte Umstellung von /tmp zu tmpfs wird mit Debian 13 »Trixie« im nächsten Jahr Realität.
TrueNAS SCALE ist eine Open-Source-Storage Lösung, die auch Container und Virtuelle Maschinen unterstützt. Gerade wird TrueNAS SCALE 24.10 vorbereitet.
Für den Raspberry Pi 5 ist ein offizielles KI-Kit verfügbar, dass den Einsatz neuronaler Netze und maschinellem Lernen auf dem kleinen Rechner erheblich beschleunigen soll.
Die Open-Source Monitoring-Suite Zabbix ist in Version 7.0 freigegeben worden. Um weiterhin als Open Source verfügbar zu bleiben, erfolgte ein Wechsel zur AGPL als neuer Lizenz.
Debian soll mit systemd-boot eine Alternative zum Bootloader GRUB erhalten. Ein entsprechender Merge-Request liegt vor und wird bisher wohlwollend diskutiert.
Der Mint-Report für den Monat Mai ist da und befasst sich prominent mit Flatpak. Die Anzeige von nicht verifizierten Flatpaks ist im Software-Manager künftig standardmäßig deaktiviert.
Bilder sind eingefrorene persönliche Erinnerungen, die eigentlich auf Google Photos nicht zu suchen haben. Die Fotoverwaltung Immich ist angetreten, das zu ändern.
Die Linux-Distribution Nitrux geht eigene Wege. OpenRC anstelle von systemd und bald Maui Shell anstatt KDE Plasma. Gerade ist Nitrux 3.5.0 erschienen.
Die Linux-Kommandoreferenz ist erstmalig 1995 erschienen. Die Kommandoreferenz war damals aber nur ein 56 Seiten langes Kapitel in der ersten Auflage meines Linux-Buchs. Aufgrund von Platzproblemen musste ich das Kommandoreferenz-Kapitel 15 Jahre später aus dem Linux-Buch entfernen und in ein eigenes Buch auslagern. Die erste Auflage im Taschenbuchformat hatte noch schlanke 176 Seiten. In der gerade neu erschienen sechsten Auflage hat das Buch den dreifachen Umfang!
547 Seiten, Hard-Cover
ISBN: 978-3-367-10103-0
Preis: Euro 29,90 (in D inkl. MWSt.)
Vor 15 Jahren zweifelten der Verlag und ich, ob die Kommandoreferenz überhaupt ein sinnvolles Buch wäre. Natürlich lassen sich alle Kommandos im Internet recherchieren. Heute verrät auch ChatGPT die gerade relevanten Optionen von find oder grep.
Dessen ungeachtet geben die Verkaufszahlen eine klare Botschaft: Ja, es gibt ganz offensichtlich den Bedarf nach einer Linux-Kommandoreferenz, die das Wesentliche vom Unwesentlichen trennt, die anhand thematischer Übersichten einen Startpunkt in das riesige Universum der Linux-Kommandos bietet, die mit vielen Beispielen alltägliche »Linux-Praxis« vermittelt. Keines meiner Bücher öffne ich selbst so oft (natürlich als PDF-Datei), um irgendein Detail rasch nachzulesen!
Für die 6. Auflage habe ich das Buch einmal mehr komplett aktualisiert. Die folgenden Kommandos habe ich neu aufgenommen:
bat, bc, erd, fx, fzf, getopts, gpioset/get, grim, install, inxi, jq, nmbclient, pacman, pdfunite, pg_dump, pinctrl, pro, psql, resolvectl, rpicam-still, rpicam-vid, scrot, smbstatus, swaks, systemd-analyze, tldr, wl-copy, wl-paste, wl-randr, xdg-open, z, zramctl
Außerdem habe ich die Beschreibung vieler Kommandos aktualisiert oder mit zusätzlichen Beispielen versehen, unter anderem bei acme.sh, chmod, convert, curl, dd, find, firewall-cmd, mail, nmcli, pip und tcpdump.
Mehr Details zum Buch finden Sie hier.