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Debian erhält mit Debusine eine wichtige CI-Plattform (Continous Integration) für Entwickler. Das Projekt bietet nun eine öffentliche Betaphase für eigene Paketquellen. Diese Quellen lassen sich direkt online anlegen und verwalten. Der Dienst ermöglicht erstmals offizielle Testrepositorys für Debian Pakete. Entwickler können damit Änderungen schneller prüfen und Nutzer leichter einbeziehen. Die Bedienung erinnert an bekannte Lösungen aus […]
Ich wünsche Euch und Euren Familien ein wunderschönes Weihnachtsfest 2025! Genießt die besinnlichen Tage im Kreise Eurer Liebsten und lasst es Euch gut gehen. Herzlichen Dank, dass Ihr auch in diesem Jahr wieder bei fosstopia vorbeigeschaut und das Projekt als treue Leser begleitet habt. 2026 steht vor der Tür. Ein spannendes Jahr voller neuer Highlights und überraschender […]
Qubes OS ist ein sicherheitsorientiertes, freies Betriebssystem für PCs. Die neue Ausgabe 4.3 bringt einen Geräte-UX-Workflow, damit Benutzer die neue Geräte-API einfach nutzen können.
Red Hat hat eine weitere Akquisition im Bereich künstliche Intelligenz bekanntgegeben. Nach Neural Magic im vergangenen Jahr folgt nun Chatterbox Labs, ein Unternehmen mit Spezialisierung auf Testverfahren für KI Modelle und Schutzmechanismen für generative Systeme. Chatterbox Labs wurde 2011 gegründet und entwickelte die AIMI Plattform. Diese liefert quantitative Risikometriken für KI und bietet zusätzliche Funktionen […]
Die selbst gehostete Fortoverwaltung Immich ist seit einigen Monaten stabil. Die Entwickler haben den Zyklus der Updates heruntergefahren und liefern mit v2.4.0 ein wenig Systempflege.
Die Linux-Distribution mit macOS-Flair erhält ARM64-Support, fraktionale Skalierung und über 1.100 bearbeitete Issues elementary OS versteht sich als durchdachter, leistungsfähiger und ethischer…
elementary OS meldet sich mit Version 8.1 zurück und liefert ein Update, das viele Wünsche der Community aufgreift. Die neue Ausgabe setzt auf mehr Sicherheit, bessere Hardwareunterstützung und zahlreiche Verbesserungen im Alltag. Beim hauseigenen Pantheon Desktop rückt die auf Wayland basierende Secure Session nun in den Mittelpunkt. Sie schützt Passworteingaben besser und verhindert störende Fokuswechsel. […]
Das Asahi Linux Projekt hat einen neuen Entwicklungsbericht veröffentlicht. Dieser ist eng mit der Veröffentlichung von Linux Kernel 6.18 verbunden und zeigt den aktuellen Stand der Arbeiten zur Integration von Apple Silicon Hardware in den Mainline Kernel. Besonders im Fokus steht der System Management Controller von Apple. Nachdem der zentrale Treiber bereits aufgenommen wurde, arbeiten […]
Debian erhält mit Debusine eine moderne CI-Plattform für Entwickler. Ähnlich wie Ubuntus PPA ermöglicht sie, Experimente in APT-kompatiblen Repositories zu entwickeln.
Normalerweise bringen Firefox-Updates, welche die Versionsnummer an dritter Stelle ändern, nur Korrekturen und Verbesserungen unter der Haube. Auch das finden Nutzer in Firefox 146.0.1 für Android wieder. Doch schenkt Mozilla seinen Nutzern kurz vor Weihnachten und nur wenige Tage nach dem Feature-Update auf Firefox 146 noch ein neues Feature, auf welche diese sonst bis ins kommende Jahr warten müssten.
Anpassbares App-Symbol
Das App-Symbol von Firefox, welches im Android-Launcher angezeigt wird, kann ab sofort angepasst werden. Zur Auswahl stehen derzeit 23 verschiedene App-Symbole, wobei sich der Großteil auf eine Änderung des Hintergrunds in Form einer Farbe oder eines Verlaufs beschränkt. Allerdings gibt es auch ausgefallenere App-Symbole wie das alte Firefox-Logo aus dem Jahr 2004, ein verpixeltes Firefox-Logo, ein minimalistisches Firefox-Logo oder auch ein an die Comic-Reihe heyheymomo angelehntes Firefox-Logo.
Nutzer von Apple iOS, die ihr App-Symbol anpassen wollen, können dies übrigens bereits seit Firefox 137 für iOS.
Neue Onboarding-Bildschirme
Eine weitere sichtbare Neuerung von Firefox 146.0.1 betrifft die Onboarding-Bildschirme, welche neue Nutzer zu Gesicht bekommen. Diese wurden inhaltlich wie auch optisch neu gestaltet.
Der Linux Coffee Talk ist zurück! Euer monatliches Lieblingsformat bei fosstopia! 🎉 Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die spannendsten Ereignisse und Entwicklungen der letzten Wochen und ordnen sie für Euch ein. Also: schnappt euch einen Kaffee, Tee, Glühwein oder euer Lieblingsgetränk, macht es Euch gemütlich und lasst uns den Dezember 2025 Revue passieren.
In dieser Ausgabe erwarten Euch die wichtigsten Linux‑ und Open‑Source‑Highlights. Ob ihr zuhört oder zuschaut ist egal! Lehnt Euch zurück und genießt den Coffee Talk!
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Canonical hat die Pläne für den kommenden Ubuntu 26.04 LTS bestätigt. Die Veröffentlichung im April wird mit einem aktuellen Linux Kernel ausgeliefert. Damit bleibt das Unternehmen seiner Strategie treu, stets die neueste Upstream Version zu nutzen. Die Distribution mit dem Namen „Resolute Raccoon“ soll mit Linux Kernel 6.20 erscheinen. Der Merge Prozess startet im Februar […]
Goodbye, Desktop-PC: Das TUXEDO Gemini 17 widersetzt sich dem anhaltenden Trend zu immer dünneren und leichteren Notebooks und richtet sich stattdessen an Poweruser, die Ihren Stand-PC durch ein klassisches Desktop-Replacement-Notebook mit großem 17,3-Zoll-Bildschirm, High-End-CPU und -Grafik, einer potenten Kühlung und einer soliden Anschlussausstattung ersetzen möchten.
Adfinis, ein renommierter internationaler Dienstleister für Open-Source-IT-Lösungen, kündigt stolz seine umfassenden neuen Angebote für OpenBao an, ein modernes Open-Source-System für Secrets- und Verschlüsselungsmanagement. Diese ab sofort verfügbaren Angebote ermöglichen es Organisationen aller Branchen und in stark regulierten Umgebungen, einen nachhaltigen Ansatz für das Secrets Management zu verfolgen – mit einer transparenten, einfachen und zuverlässigen Plattform, die frei von Vendor Lock-in ist.
Oolite ist eine quelloffene Weltraumsimulation, die sich an dem Klassiker Elite inspiriert. In diesem Artikel geht es um die Installation und um erste Eindrücke.
Nach über sieben Monaten Pause melden sich die Entwickler der beliebten Software-Container-Lösung Flatpak zurück. Die neue Version 1.16.2 liefert wichtige Korrekturen und praktische Verbesserungen für den Alltag. Das universelle Paketformat für Linux Anwendungen zeigt damit erneut seine Bedeutung im Desktop Umfeld. Besonders erfreulich ist die neue Unterstützung für Bundle Reinstallationen. Anwender mussten bisher lokale Flatpak […]
Die Entwickler von Linux Mint haben die internen Tests scheinbar abgeschlossen, da auf den Spiegelservern die Beta-Version von 22.3 angekommen ist. Unter dem Codenamen „Zena“ erscheint die neue Ausgabe auf Basis von Ubuntu 24.04 LTS mit Linux Kernel 6.14. Die finale Veröffentlichung ist für Weihnachten vorgesehen und soll Anwendern ein stabiles und modernes System bieten. […]
Mozilla hat Firefox 146.0.1 für Windows, macOS und Linux veröffentlicht und behebt damit mehrere Sicherheitslücken sowie diverse potenzielle Absturzursachen.
Mehrere Verbesserungen gab es für die in Firefox 146 schrittweise neu eingeführte Backup-Funktion.
Ein Kontrastproblem in der Sidebar für Nutzer mit vertikalen Tabs in Kombination mit bestimmten Themes wurde behoben.
Die Performance von WebExtensions, welche via Native Messaging mit einer auf dem System installierten Anwendung kommunizieren, wurde verbessert.
Ein Webkompatibilitätsproblem wurde umgangen, bei dem das Teilen des gesamten Bildschirms in Microsoft Teams nicht funktionierte.
Die Kinder bekommen ihre Weihnachtsgeschenke am 24.12., bei mir war diesmal zufällig schon eine Woche vorher Bescherung. Direkt von Taiwan versendet traf gestern ein Framework Desktop ein (Batch 17). Wobei von »Geschenk« keine Rede ist, ich habe den Rechner ganz regulär bestellt und bezahlt. Über das Preis/Leistungs-Verhältnis darf man gar nicht nachdenken … Aber für die Überarbeitung des Buchs Coding mit KI will ich nun mal moderat große Sprachmodelle (z.B. gpt-oss-120b) selbst lokal ausführen.
Dieser Blog-Beitrag fasst meine ersten Eindrücke zusammen. In den nächsten Wochen werden wohl noch ein paar Artikel rund um Ollama und llama.cpp folgen.
Framework Desktop
Auswahl
Ich war auf der Suche nach einem Rechner mit 128 GByte RAM, das von der GPU genutzt werden kann. Dafür gibt es aktuell drei Plattformen (Intel glänzt durch Abwesenheit):
AMD Ryzen AI Max+ 395 (»Strix Halo«): Dieser Prozessor kombiniert 16 Zen-5-CPU-Cores und 40 GPU-Cores (Radeon 8060S). Die Speicherbandbreite (LPDDR5X) beträgt bis zu 250 GiB/s. Desktop-PCs mit 2 TB SSD kosten zwischen 2.000 und 3.000 €, Notebooks ca. 4.000 €.
Apple Max CPUs: Der Prozessor M4 Max vereint 16 CPU-Cores mit 40 GPU-Cores. Die Speicherbandbreite erreicht beeindruckende 550 GiB/s. Ein entsprechender Mac Studio mit 2 TB SSD kostet ca. 5000 €, ein MacBook mit vergleichbarer Ausstattung ca. 6000 €.
NVIDIA DGX Spark: Diese Plattform besteht aus einer 20-Core ARM-CPU plus NVIDIA Blackwell GPU mit 48 Compute Units. Wegen des LPDDR5X-RAMs ist die Speicherbandbreite wie bei Strix Halo auf ca. 250 GiB/s limitiert. Komplettsysteme kosten ca. 4000 € (Asus, Dell, NVIDIA).
Was die Rechenleistung betrifft, spielen alle drei Plattformen in der gleichen Liga, vielleicht mit kleinen Vorteilen bei Apple, vor allem was Effizienz und Lautstärke betrifft. Gegen die NVIDIA-Lösung spricht, dass diese Rechner dezidiert für KI-Aufgaben gedacht sind; eine »normale« Desktop-Nutzung ist nur mit großen Einschränkungen möglich.
Generell darf man sich von der KI-Geschwindigkeit der aufgezählten Geräten keine Wunder erwarten: GPU-Leistung und Speicherbandbreite sind nur mittelprächtig. Praktisch jede dezidierte Grafikkarte kann kleine Sprachmodelle schneller ausführen — aber nur, solange das Sprachmodell komplett im dezidierten VRAM Platz hat. (Bei Desktop-PCs können Sie mehrere Grafikkarten einbauen und kombinieren, aber das ist teuer und kostet viel Strom.) Die oben aufgezählten CPUs mit integrierter GPU können dagegen das gesamten RAM nutzen. Das ist langsamer als bei dezidierten GPUs, aber es macht immerhin die Ausführung von relativ großen Modellen möglich.
Apple ist wie üblich bei vergleichbarer Ausstattung am teuersten. Umgekehrt muss man anerkennen, dass von allen hier aufgezählten Geräten ein Mac Studio vermutlich der einzige Computer ist, der in drei Jahren noch einen nennenswerten Wiederverkaufswert hat.
Am anderen Ende des Preisspektrums befindet sich die AMD-Variante. Es gibt diverse chinesische Mini-PCs mit der AMD-395-CPU: z.B. Bosgame (aktuell am billigsten), GMKtec EVO-X2, Beelink GTR9 (instabil, Probleme mit Intel-Netzwerkadapter) und Minisforum MS-S1 MAX. HP bietet den Z2 Mini G1a zu einem relativ vernünftigen Preis an, aber das Gerät ist anscheinend sehr laut. Schließlich gibt es den Framework Desktop, der ansprechend aussieht, in Tests gut abgeschnitten hat und die beste/leiseste Kühlung hat (leider ein Irrtum, siehe unten).
Ich habe mich nach wochenlanger Recherche für das Framework-Angebot entschieden. Das Konzept der Framework-Geräte ist sympathisch. Außerdem gibt es eine große Community rund um das Gerät. Zum Zeitpunkt der Bestellung kostete der Rechner mit 128 GByte RAM, ein paar Adaptern, Kacheln und Lüfter knapp 2.500 € (inkl. USt). Eine SSD habe ich anderswo besorgt. (Update 15.1.2026: Der Framework Desktop ist mittlerweile leider noch teurer geworden.)
Lieferung
Der Rechner wurde am 12.12. von Taiwan versendet und kam sechs Tage später bei mir an. Faszinierend. (Ich habe noch nie bei Temu & Co. bestellt, habe diesbezüglich auch keine Ambitionen. Insofern war die Verfolgung des Pakets rund um die halbe Welt für mich Neuland.)
In sechs Tagen um die halbe Welt. Ökologisch ein Alptraum, logistisch ein Wunder.
Bis zum Schluss wusste ich nicht, ob nun Zoll zu zahlen ist oder nicht. Offenbar nicht. Ich kann nicht sagen, ob sich Framework bei EU-Lieferungen um die ganze Abwicklung kümmert oder ob es Zufall/Glück war. (Das Gerät ist weiß Gott auch ohne Zoll teuer genug …)
Der Zusammenbau ist unkompliziert und gelingt in einer halben Stunde. Ich habe dann Fedora 43 installiert (weitere zehn Minuten). Alles funktionierte auf Anhieb, das Gerät lief die erste halbe Stunde praktisch lautlos.
Der Framework Desktop wird als Bastel-Set geliefertSystemzusammenfassung von Gnome
Benchmark-Tests
Ich habe mich nicht lange mit Benchmark-Tests aufgehalten. BIOS in Grundzustand, Fedora 43 mit Gnome im Energiemodus Ausgeglichen.
Geekbench lieferte 2790 Single / 20.700 Multi-Core
Kernel kompilieren (Version 6.18.1): 9:08 Minuten
Systemüberwachung während der Kernel kompiliert wird
BIOS
F2 bzw. je nach Tastatur Fn+F2 führt in die BIOS/EFI-Einstellungen. Dort gibt es eine Menge Optionen zur Steuerung des CPU-Lüfters. Der GPU kann ein fixer Speicher (bis zu 96 GiB) zugewiesen werden. Für die meisten Anwendungen ist das aber nicht sinnvoll. Viele Bibliotheken sind in der Lage, den GPU-Speicher dynamisch anzufordern. Insofern ist es zweckmäßig, den fix reservierten GPU-Speicher möglichst klein einzustellen.
Es gibt keine Optionen, die die CPU/GPU-Leistung beeinflussen.
Achtung: Es gibt ein BIOS-Update von Version 0.03.03 auf 0.03.04. Gnome Software bietet das Update zur Installation an. Allerdings bereitet die neue BIOS-Version Probleme und verlangsamt den Boot-Prozess massiv. Das Update sollte daher nicht installiert werden!
Mit F2 gelangen Sie in die BIOS-Einstellungen
Stromverbrauch
Ich habe den Stromverbrauch am Netzstecker mit einem uralten Haushalts-Strommessgerät gemessen. Dessen Genauigkeit ist sicher nicht großartig, aber die Größenordnung meiner Messwerte klingt plausibel: Demnach beträgt die Leistungsaufnahme im Ruhezustand ca. 12 bis 13 Watt (wieder: Fedora mit Gnome Desktop, Energie-Modus ausgeglichen, keine rechenintensiven Vorgänge, BIOS im Grundzustand). Beim Kompilieren des Kernels steigt die Leistung kurz auf 160 Watt und pendelt sich dann ziemlich stabil rund um 140 Watt ein.
Geräuschentwicklung
Der Rechner hat zwei Lüfter: einen großen für die CPU (kann beim Bestellprozess konfiguriert werden, ich habe mich für das etwas teurere Noctua-Modell entschieden) und einen kleinen, der unsichtbar aber unüberhörbar im Netzteil am Boden des Rechners eingebaut ist.
Der CPU-Lüfter läuft standardmäßig nur unter Last und produziert dann ein gut erträgliches Geräusch (mehr Brummen als Surren). Die Steuerung des CPU-Lüfters kann im BIOS verändert werden. Ich habe probeweise einen Dauerbetrieb mit 25 % eingestellt. Der Lüfter bleibt dann für meine Ohren bei knapp einem Meter Abstand immer noch lautlos, sorgt aber für eine stetige leichte Kühlung.
Das Problem ist das äußerst schmale Netzteil, das sich im unteren Teil des Gehäuses befindet. Framework ist auf das Netzteil ziemlich stolz, aber viele Desktop-Besitzer können diese Begeisterung nicht teilen. Ein schier endloser Forum-Thread dokumentiert den Frust über das Netzteil. Im Prinzip ist es einfach:
Das Netzteil ist komplett gekapselt. Der große CPU-Lüfter kann es daher nicht kühlen.
Die Luftzufuhr wird durch eine enge Röhre und das Gitter des Gehäuses enorm behindert.
Das Netzteil ist mit 80 Plus Silver nur mäßig effizient, was sich vermutlich im Leerlaufbetrieb besonders stark auswirkt.
Im Netzteil steht die Luft. Dieses wird durch die Abwärme immer heißer.
Ca. 1/2 h nach dem Einschalten wird eine kritische Temperatur erreicht. Nun startet unvermittelt der winzige Lüfter. Eine halbe Minute reicht, um das Netzteil mit frischer Luft etwas abzukühlen — aber nach ca. 10 Minuten beginnt das Spiel von neuem. (Unter Last läuft natürlich auch der Netzteillüfter häufiger.)
Das Geräusch des Netzteil-Lüfters ist leider wesentlich unangenehmer als das des CPU-Lüfters. Der kleine Lüfter hat eine unangenehme Frequenz, und das regelmäßige Ein/Aus stört. Eine BIOS-Steuerung ist nicht vorgesehen. Vermutlich wäre es gescheiter, den Netzteil-Lüfter ständig bei niedriger Frequenz laufen zu lassen, um ohne viel Lärm einen andauernden Luftaustausch zu gewährleisten. Aber diese Möglichkeit besteht nicht.
Blick in das Innenleben. Der große Lüfter kühlt die CPU. Das Netzteil ist ganz unten und hat einen weiteren, nicht sichtbaren LüfterDie Luftzufuhr wird durch die Abdeckung weiter behindert
Um es klar zu stellen: Selbst wenn der Netzteillüfter läuft, ist das Gerät nicht wirklich laut — und vermutlich immer noch leiser als Konkurrenzprodukte (die ich aber nicht ausprobiert habe). Und dass der Computer unter Last nicht lautlos ist, war sowieso zu erwarten.
Ärgerlich ist, dass das Gerät trotz seines ausgezeichneten CPU-Kühler-Designs im Leerlauf bzw. bei geringer Belastung nicht leiser ist. Technisch wäre das möglich. Da wurde rund um das Netzteil viel Potenzial verschenkt.
Fazit
Der Framework Desktop wurde offensichtlich mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Der Rechner ist optisch ansprechend und liegt preislich im Vergleich zu seinen Konkurrenzprodukten im Mittelfeld. (Generell ist leider zu befürchten, dass die Preise von Computern in den nächsten Monaten steigen werden, weil sowohl RAM als auch SSDs fast täglich teurer werden.)
Die CPU-Kühlung ist vermutlich die beste aller aktuellen Strix-Halo-Angebote. Bei meinen bisherigen Tests lief der Rechner absolut stabil.
Extrem schade, dass das Netzteil so ein Murks ist. Wenn das Netzteil intelligenter gekühlt würde, wäre im Leerlauf bzw. bei moderater Nutzung ein weitgehend lautloser Betrieb möglich. Stattdessen nervt das Gerät mit einem hochfrequenten Gesurre, das alle paar Minuten startet und eine halbe Minute später wieder aufhört. Ärgerlich!
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