Normale Ansicht

RasAP – Der perfekte Ad-Blocker zuhause

07. März 2024 um 15:50

Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Web-Werbung zu minimieren. Die c’t hat kürzlich ausführlich zum Thema berichtet, aber die entsprechenden Artikel befinden sich auf heise.de hinter einer Paywall. Und heise.de ist ja mittlerweile auch eine Seite, die gefühlt mindestens so viel Werbung in ihre Texte einbaut wie spiegel.de. Das ist schon eine Leistung … Entsprechend lahm ist der Seitenaufbau im Webbrowser.

Egal, alles, was Sie wissen müssen, um zuhause einigermaßen werbefrei zu surfen, erfahren Sie auch hier — kostenlos und werbefrei :-)

Auf dem Bild ist ein Raspberry Pi 3B+ mit angeschlossenem USB-WLAN-Adapter und Netzwerkkabel zu sehen. Der WLAN-Adapter ist über einen der USB-Ports verbunden, während das gelbe Ethernet-Kabel in den LAN-Port eingesteckt ist. Der Raspberry Pi wird zusätzlich über ein schwarzes Micro-USB-Kabel mit Strom versorgt.
Raspberry Pi 3B+ mit USB-WLAN-Adapter

Konzept

Die Idee ist simpel: Parallel zum lokalen Netzwerk zuhause richten Sie mit einem Raspberry Pi ein zweites WLAN ein. Das zweite Netz verwendet nicht nur einen anderen IP-Adressbereich, sondern hat auch einen eigenen Domain Name Server, der alle bekannten Ad-Ausliefer-Sites blockiert. Jeder Zugriff auf eine derartige Seite liefert sofort eine Null-Antwort. Sie glauben gar nicht, wie schnell die Startseite von heise.de, spiegel.de etc. dann lädt!

Alle Geräte im Haushalt haben jetzt die Wahl: sie können im vorhandenen WLAN des Internet-Routers bleiben, oder in das WLAN des Raspberry Pis wechseln. (Bei mir zuhause hat dieses WLAN den eindeutigen Namen/SSID wlan-without-ads.)

Das Bild zeigt ein Netzwerkdiagramm, in dem ein Raspberry Pi verwendet wird, um ein nahezu werbefreies WLAN-Netzwerk zu erstellen. Der Raspberry Pi ist über eine Ethernet-Buchse mit der IP-Adresse 192.168.178.123 an einen WLAN-Router (z.B. FritzBox) angeschlossen. Zusätzlich ist ein USB-WLAN-Adapter mit der IP-Adresse 10.3.141.1 verbunden, der das Netzwerk "wlan-without-ads" bereitstellt. Verschiedene Geräte wie ein Smartphone, Tablet und Notebook sind drahtlos mit diesem Netzwerk verbunden, erkennbar an den gestrichelten Linien und ihren jeweiligen IP-Adressen.
RaspAP auf dem Raspberry Pi spannt ein eigenes (beinahe) werbefreies WLAN auf

Zur Realisierung dieser Idee brauchen Sie einen Raspberry Pi — am besten nicht das neueste Modell: dessen Rechenleistung und Stromverbrauch sind zu höher als notwendig! Ich habe einen Raspberry Pi 3B+ aus dem Keller geholt. Auf dem Pi installieren Sie zuerst Raspbian OS Lite und dann RaspAP. Sie schließen den Pi mit einem Kabel an das lokale Netzwerk an. Der WLAN-Adapter des Raspberry Pis realisiert den Hotspot und spannt das werbefreie lokale Zweit-Netzwerk auf. Die Installation dauert ca. 15 Minuten.

Raspberry Pi OS Lite installieren

Zur Installation der Lite-Version von Raspberry Pi OS laden Sie sich das Programm Raspberry Pi Imager von https://www.raspberrypi.com/software/ herunter und führen es aus. Damit übertragen Sie Raspberry Pi OS Lite auf eine SD-Karte. (Eine SD-Karte mit 8 GiB reicht.) Am besten führen Sie gleich im Imager eine Vorweg-Konfiguration durch und stellen einen Login-Namen, das Passwort und einen Hostnamen ein. Sie können auch gleich den SSH-Server aktivieren — dann können Sie alle weiteren Arbeiten ohne Tastatur und Monitor durchführen. Führen Sie aber keine WLAN-Konfiguration durch!

Mit der SD-Karten nehmen Sie den Raspberry Pi in Betrieb. Der Pi muss per Netzwerkkabel mit dem lokalen Netzwerk verbunden sein. Melden Sie sich an (wahlweise mit Monitor + Tastatur oder per SSH) und führen Sie ein Update durch (sudo apt update und sudo apt full-upgrade).

RaspAP installieren

RaspAP steht für Raspberry Pi Access Point. Sein Setup-Programm installiert eine Weboberfläche, in der Sie unzählige Details und Funktionen Ihres WLAN-Routers einstellen können. Dazu zählen:

  • Verwendung als WLAN-Router oder -Repeater
  • freie Auswahl des WLAN-Adapters
  • frei konfigurierbarer DHCP-Server
  • Ad-Blocking-Funktion
  • VPN-Server (OpenVPN, WireGuard)
  • VPN-Client (ExpressVPN, Mullvad VPN, NordVPN)

An dieser Stelle geht es nur um die Ad-Blocking-Funktionen, die standardmäßig aktiv sind. Zur Installation laden Sie das Setup-Script herunter, kontrollieren kurz mit less, dass das Script wirklich so aussieht, als würde es wie versprochen RaspAP installieren, und führen es schließlich aus.

Die Rückfragen, welche Features installiert werden sollen, können Sie grundsätzlich alle mit [Return] beantworten. Das VPN-Client-Feature ist nur zweckmäßig, wenn Sie über Zugangsdaten zu einem kommerziellen VPN-Dienst verfügen und Ihr Raspberry Pi diesen VPN-Service im WLAN weitergeben soll. (Das ist ein großartiger Weg, z.B. ein TV-Gerät via VPN zu nutzen.)

Welche Funktionen Sie wirklich verwenden, können Sie immer noch später entscheiden. Das folgende Listing ist stark gekürzt. Die Ausführung des Setup-Scripts dauert mehrere Minuten, weil eine Menge Pakete installiert werden.

wget https://install.raspap.com -O raspap-setup.sh
less raspap-setup.sh
bash raspap-setup.sh

The Quick Installer will guide you through a few easy steps
Using GitHub repository: RaspAP/raspap-webgui 3.0.7 branch
Configuration directory: /etc/raspap
lighttpd root: /var/www/html? [Y/n]:
Installing lighttpd directory: /var/www/html
Complete installation with these values? [Y/n]:
Enable HttpOnly for session cookies? [Y/n]:
Enable RaspAP control service (Recommended)? [Y/n]:
Install ad blocking and enable list management? [Y/n]:
Install OpenVPN and enable client configuration? [Y/n]:
Install WireGuard and enable VPN tunnel configuration? [Y/n]:
Enable VPN provider client configuration? [Y/n]: n
The system needs to be rebooted as a final step. Reboot now? [Y/n]

Wenn alles gut geht, gibt es nach dem Neustart des Raspberry Pi ein neues WLAN mit dem Namen raspi-webgui. Das Passwort lautet ChangeMe.

Sobald Sie Ihr Notebook (oder ein anderes Gerät) mit diesem WLAN verbunden haben, öffnen Sie in einem Webbrowser die Seite http://10.3.141.1 (mit http, nicht https!) und melden sich mit den folgenden Daten an:

Username: admin
Passwort: secret

In der Weboberfläche sollten Sie als Erstes zwei Dinge ändern: das Admin-Passwort und das WLAN-Passwort:

  • Zur Veränderung des Admin-Passworts klicken Sie auf das User-Icon rechts oben in der Weboberfläche, geben einmal das voreingestellte Passwort secret und dann zweimal Ihr eigenes Passwort an.
  • Die Eckdaten des WLANs finden Sie im Dialogblatt Hotspot. Das Passwort können Sie im Dialogblatt Security verändern.

Das Bild zeigt die Benutzeroberfläche von RaspAP, einem Konfigurationstool für einen Raspberry Pi Hotspot. Im Fokus stehen die "Basic settings" für den Hotspot, darunter die Auswahl des Interfaces (wlan0), die SSID und der Wireless Mode (802.11g - 2.4 GHz). Außerdem ist der Kanal auf 1 eingestellt und es gibt Buttons zum Speichern der Einstellungen, zum Stoppen und zum Neustarten des Hotspots.
Die Weboberfläche von RaspAP mit den Hotspot-Einstellungen
Das Bild zeigt die Benutzeroberfläche einer Ad-Blocking-Konfiguration in einem Webbrowser. Im Abschnitt "Blocklist settings" ist die Option "Enable blocklists" aktiviert, um DNS-Anfragen für Werbung und Tracking zu blockieren. Es wird angezeigt, dass die Hostnamen- und Domänen-Blocklisten zuletzt vor drei Wochen aktualisiert wurden. Unten gibt es Buttons zum Speichern der Einstellungen und zum Neustarten des Ad-Blockings.
Bei den Ad-Block-Einstellungen sind keine Änderungen erforderlich. Es schadet aber nicht, hin und wieder die Ad-Blocking-Liste zu erneuern.

RaspAP verwendet automatisch den WLAN-Namen (den Service Set Identifier) raspi-webgui. Auf der Einstellungsseite Hotspot können Sie einen anderen Namen einstellen. Ich habe wie gesagt wlan-without-ads verwendet. Danach müssen sich alle Clients neu anmelden. Fertig!

USB-WLAN-Adapter

Leider hat der lokale WLAN-Adapter des Raspberry Pis keine großartige Reichweite. Für’s Wohnzimmer oder eine kleine Wohnung reicht es, für größere Wohnungen oder gar ein Einfamilienhaus aber nicht. Abhilfe schafft ein USB-WLAN-Antenne. Das Problem: Es ist nicht einfach, ein Modell zu finden, das vom Linux-Kernel auf Anhieb unterstützt wird. Ich habe zuhause drei USB-WLAN-Adapter. Zwei haben sich als zu alt erwiesen (kein WPA, inkompatibel mit manchen Client-Geräten etc.); der dritte Adapter (BrosTrend AC650) wird auf Amazon als Raspberry-Pi-kompatibel beworben, womit ich auch schon in die Falle getappt bin. Ja, es gibt einen Treiber, der ist aber nicht im Linux-Kernel inkludiert, sondern muss manuell installiert werden:

https://github.com/ElectricRCAircraftGuy/BrosTrendWifiAdapterSoftware

Immerhin gelang die Installation unter Raspberry Pi OS Lite auf Anhieb mit dem folgenden, auf GitHub dokumentierten Kommando:

sh -c 'busybox wget deb.trendtechcn.com/install \
       -O /tmp/install && sh /tmp/install'

Mit dem nächsten Neustart erkennt Linux den WLAN-Adapter und kann ihn nutzen. Das ändert aber nichts daran, dass mich die Installation von Treibern von dubiosen Seiten unglücklich macht, dass die Treiberinstallation nach jedem Kernel-Update wiederholt werden muss und dass die manuelle Treiberinstallationen bei manchen Linux-Distributionen gar nicht möglich ist (LibreELEC, Home Assistant etc.).

Wenn Sie gute Erfahrungen mit einem USB-WLAN-Adapter gemacht haben, hinterlassen Sie bitte einen kurzen Kommentar!

Sobald RaspAP den WLAN-Adapter kennt, bedarf es nur weniger Mausklicks in der RaspAP-Weboberfläche, um diesen Adapter für den Hotspot zu verwenden.

Alternativ können Sie den internen WLAN-Adapter auch ganz deaktivieren. Dazu bauen Sie in config.txt die folgende Zeile ein und starten den Raspberry Pi dann neu.

# Datei /boot/firmware/config.txt
...
dtoverlay=disable-wifi

Danach kennt Raspberry Pi OS nur noch den USB-WLAN-Adapter, eine Verwechslung ist ausgeschlossen.

Vorteile

Der größte Vorteil von RaspAP als Ad-Blocker ist aus meiner Sicht seine Einfachheit: Der Werbeblocker kann mit minimalem Konfigurationsaufwand von jedem Gerät im Haushalt genutzt werden (Opt-In-Modell). Sollte RaspAP für eine Website zu restriktiv sein, dauert es nur wenige Sekunden, um zurück in das normale WLAN zu wechseln. Bei mir zuhause waren alle Familienmitglieder schnell überzeugt.

Nachteile

  • Der Raspberry Pi muss per Ethernet-Kabel mit dem lokalen Netzwerk verbunden werden.
  • Manche Seiten sind so schlau, dass sie das Fehlen der Werbung bemerken und dann nicht funktionieren. Es ist prinzipbedingt unmöglich, für solche Seiten eine Ausnahmeregel zu definieren. Sie müssen in das normale WLAN wechseln, damit die Seite funktioniert.

  • youtube-Werbung kann nicht geblockt werden, weil Google so schlau ist, die Werbefilme vom eigenen Server und nicht von einem anderen Server zuzuspielen. youtube.com selbst zu blocken würde natürlich helfen und außerdem eine Menge Zeit sparen, schießt aber vielleicht doch über das Ziel hinaus.

  • Mit RaspAP sind Sie in einem eigenen privaten Netz, NICHT im lokalen Netz Ihres Internet-Routers. Sie können daher mit Geräten, die sich im wlan-without-ads befinden, nicht auf andere Geräte zugreifen, die mit Ihrem lokalen Router (FritzBox etc.) verbunden sind. Das betrifft NAS-Geräte, Raspberry Pis mit Home Assistant oder anderen Anwendungen etc.

Keine Werbeeinnahmen mehr für Seitenbetreiber?

Mir ist klar, dass sich viele Seiten zumindest teilweise über Werbung finanzieren. Das wäre aus meiner Sicht voll OK. Aber das Ausmaß ist unerträglich geworden: Mittlerweile blinkt beinahe zwischen jedem Absatz irgendein sinnloses Inserat. Werbefilme vervielfachen das Download-Volumen der Seiten, der Lüfter heult, ich kann mich nicht mehr auf den Text konzentrieren, den ich lese. Es geht einfach nicht mehr.

Viele Seiten bieten mir Pur-Abos an (also Werbeverzicht gegen Bezahlung). Diesbezüglich war https://derstandard.at ein Pionier, und tatsächlich habe ich genau dort schon vor vielen Jahren mein einziges Pur-Abo abgeschlossen. In diesem Fall ist es auch ein Ausdruck meiner Dankbarkeit für gute Berichterstattung. Früher habe ich für die gedruckte Zeitung bezahlt, jetzt eben für die Online-Nutzung.

Mein Budget reicht aber nicht aus, dass ich solche Abos für alle Seiten abschließen kann, die ich gelegentlich besuche: heise.de, golem.de, phoronix, zeit.de, theguardian.com usw. Ganz abgesehen davon, dass das nicht nur teuer wäre, sondern auch administrativ mühsam. Ich verwende diverse Geräte, alle paar Wochen muss ich mich neu anmelden, damit die Seiten wissen, dass ich zahlender Kunde bin. Das ist bei derstandard.at schon mühsam genug. Wenn ich zehn derartige Abos hätte, würde ich alleine an dieser Stelle schon verzweifeln.

Wenn sich Zeitungs- und Online-News-Herausgeber aber zu einem Site-übergreifenden Abrechnungsmodell zusammenschließen könnten (Aufteilung der monatlichen Abo-Gebühr nach Seitenzugriffen), würde ich mir das vielleicht überlegen. Das ist aber sowieso nur ein Wunschtraum.

Aber so, wie es aktuell aussieht, funktioniert nur alles oder nichts. Mit RaspAP kann ich die Werbung nicht für manche Seiten freischalten. Eine Reduktion des Werbeaufkommens auf ein vernünftiges Maß funktioniert auch nicht. Gut, dann schalte ich die Werbung — soweit technisch möglich — eben ganz ab.

Der Linux Marktanteil liegt jetzt bei 4 %

Von: MK
05. März 2024 um 07:30

Linux hat bis Ende Februar 2024 weltweit einen Marktanteil von über 4% im Bereich der Desktop-Betriebssysteme erreicht. Laut den neuesten Daten von StatCounter, einem führenden Tool zur Analyse des Web-Traffics, liegt der Marktanteil von Linux bei über 4%. Auf den ersten Blick mag diese Zahl bescheiden erscheinen, aber sie stellt einen bedeutenden Sprung dar. Schauen...

Der Beitrag Der Linux Marktanteil liegt jetzt bei 4 % erschien zuerst auf MichlFranken.

Künstliche Intelligenz: Der Weg von der Theorie zur täglichen Nutzung

04. März 2024 um 10:49

Der Artikel widmet sich dem außergewöhnlichen Weg der künstlichen Intelligenz von den ersten theoretischen Überlegungen bis zur alltäglichen Nutzung. Von den Ursprüngen bei Alan Turing bis zu den jüngsten Durchbrüchen in der Technologie, wird die Rolle von Linux-Systemen und die Bedeutung von Spielen wie Schach und das Brettspiel Go in der Entwicklung der KI dargestellt.

Der Beitrag Künstliche Intelligenz: Der Weg von der Theorie zur täglichen Nutzung erschien zuerst auf Linux Abos.

LibreOffice 24.2.1 erschienen

Von: MK
04. März 2024 um 07:15

Die Document Foundation gab die Verfügbarkeit von LibreOffice 24.2.1 bekannt, dem ersten Update der neuen LibreOffice 24.2 Serie. LibreOffice 24.2.1 erscheint einen Monat nach der Hauptveröffentlichung von LibreOffice 24.2, welche bedeutende Änderungen wie ein neues Versionsnummernschema, Sicherheitsverbesserungen und bessere MS Office-Kompatibilität mit sich brachte. In dieser Version wurden insgesamt 102 Fehler behoben, um die Stabilität...

Der Beitrag LibreOffice 24.2.1 erschienen erschien zuerst auf MichlFranken.

Warum Linux wichtig ist

Von: MK
01. März 2024 um 11:00

Immer wieder erreichen mich Fragen, die sich auf einen Nenner runterbrechen lassen: „Warum Linux?“ oder „Warum nutzt Du nicht Windows?“, „Wieso nimmst Du nicht einfach nur macOS?“ oder „Warum tust Du das für Linux?“. Aus dem Grund gibts heute mal warum Linux in meinen Augen so wichtig ist, zumindest von meinem Standpunkt aus betrachtet. Bereit?...

Der Beitrag Warum Linux wichtig ist erschien zuerst auf MichlFranken.

KDE Plasma 6 Desktop erschienen

Von: MK
29. Februar 2024 um 07:15

Das KDE-Entwicklungsteam hat offiziell die finale stabile Version der neuen Plasma 6.0-Desktopumgebung angekündigt. Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Open-Source-Welt für das Jahr 2024, da Plasma zu den beiden führenden Desktop-Umgebungen gehört und eine große weltweite Nutzerbasis hat. Die neue Version bringt viele Verbesserungen und neue Funktionen mit sich, darunter die Nutzung von Qt...

Der Beitrag KDE Plasma 6 Desktop erschienen erschien zuerst auf MichlFranken.

Unterschied zwischen Unix und Linux

Von: MK
23. Februar 2024 um 11:00

Unix und Linux, als feste Größen im Bereich der Betriebssysteme, stehen seit langem im Fokus von Vergleichen und Kontrasten. Dieser Bericht wird sich vertieft mit ihren Ursprüngen, Lizenzmodellen, Kernel-Architekturen, Entwicklungsparadigmen, Befehlszeilenumgebungen, Dateisystemstrukturen, Systeminitialisierung und Benutzeroberflächen auseinandersetzen. Das Ziel ist es, den komplexen Unterschied zwischen Unix und Linux zu entwirren und dabei eine umfassende Perspektive zu...

Der Beitrag Unterschied zwischen Unix und Linux erschien zuerst auf MichlFranken.

Viertes Point-Release: Ubuntu 22.04.4 wird verteilt

Von: MK
23. Februar 2024 um 07:15

Canonical hat im Zeitplan die Veröffentlichung von Ubuntu 22.04.4 LTS (Jammy Jellyfish) bekanntgegeben, die mit dem Linux-Kernel 6.5 und Mesa 23.2 ausgestattet ist. Diese Version markiert das vierte Punkt-Release der aktuellen Ubuntu 22.04 LTS (Jammy Jellyfish)-Serie und bringt eine Reihe von Aktualisierungen für die Kernkomponenten des Betriebssystems. Sechs Monate nach der Veröffentlichung von Ubuntu 22.04.3...

Der Beitrag Viertes Point-Release: Ubuntu 22.04.4 wird verteilt erschien zuerst auf MichlFranken.

Gnome Shell 45.4 veröffentlicht

Von: MK
20. Februar 2024 um 09:00

GNOME 45.4 markiert das vierte Wartungsupdate der aktuellen “Riga”-Serie und konzentriert sich auf die Behebung von Fehlern und Abstürzen um die Stabilität und Zuverlässigkeit der Desktop-Umgebung zu verbessern. Diese Version bringt eine Reihe von Verbesserungen und neuen Funktionen mit sich. Die offizielle Ankündigung gibt es hier. Folgende Verbesserungen werden angeboten: Darüber hinaus wurden auch Initial...

Der Beitrag Gnome Shell 45.4 veröffentlicht erschien zuerst auf MichlFranken.

COSMIC Desktop kommt mit Pop!_OS 24.04

Von: MK
19. Februar 2024 um 07:30

System76, das Unternehmen hinter der Linux Distribution Pop!_OS, entwickelt mit COSMIC eine Desktop-Umgebung, die derzeit im Alpha-Stadium ist. COSMIC entsteht als Alternative zu Gnome Shell, da man mit der Entwicklung von Gnome unzufrieden ist bzw. die Richtung der Entwicklung von Gnome nicht gefällt. Mit der in Rust neu geschriebenen COSMIC Lösung verspricht System76 eine Rückkehr...

Der Beitrag COSMIC Desktop kommt mit Pop!_OS 24.04 erschien zuerst auf MichlFranken.

Ubuntu Pro Werbung ausschalten – so gehts

Von: MK
16. Februar 2024 um 11:00

Canonical hat sich für Ubuntu LTS Nutzer wieder etwas Neues einfallen lassen um auf Ubuntu Pro aufmerksam zu machen. Wer im Terminal das System aktualisiert, bekommt ständig eine Meldung, dass gewisse Pakete nur mit einem Ubuntu Pro Abo eingespielt werden können. Was Du dagegen tun kannst, zeige ich Dir in diesem Beitrag. Kurze Eckpunkte zu...

Der Beitrag Ubuntu Pro Werbung ausschalten – so gehts erschien zuerst auf MichlFranken.

UBports wechselt zu einem festen Veröffentlichungsmodell für Ubuntu Touch OTA-Updates

Von: MK
13. Februar 2024 um 05:26

Die UBports Foundation hat angekündigt, dass sie für zukünftige OTA (Over-the-Air)-Updates ihres mobilen Betriebssystems Ubuntu Touch auf ein Fixed-Release-Modell umstellen möchte, um Herausforderungen zu bewältigen, die durch die bisherigen Ansätze entstanden sind. Vor etwa einem Jahr veröffentlichte die UBports Foundation das erste Ubuntu Touch OTA-Update auf Basis von Ubuntu 20.04 LTS. Zuvor arbeitete Ubuntu Touch...

Der Beitrag UBports wechselt zu einem festen Veröffentlichungsmodell für Ubuntu Touch OTA-Updates erschien zuerst auf MichlFranken.

Ubuntu 24.04 LTS Noble Numbat ohne Spiele

Von: jdo
01. März 2024 um 09:09

Das Entwickler-Team von Ubuntu hat sich dafür entschieden, beim kommenden Ubuntu 24.04 LTS Noble Numbat per Standard keine Spiele mehr zu installieren. Bisher wurden bei Ubuntu vier Spiele vorinstalliert: Das Team ist auch der Meinung, dass selbst diese wenigen ausgewählten Spiele immer weniger repräsentativ für Ubuntu sind. Natürlich sind diese Games nicht aus den Repos verschwunden. Wer sie nach der Installation des Betriebssystems wieder haben möchte, kann sie selbstverständlich nachinstallieren. Werde ich die Games vermissen? Nein … ich habe sie […]

Der Beitrag Ubuntu 24.04 LTS Noble Numbat ohne Spiele ist von bitblokes.de.

Brave Wallet unterstützt ab sofort Bitcoin / BTC

Von: jdo
01. März 2024 um 07:09

Mit dem aktuellen Update auf Brave 1.63 (Desktop) können Nutzer der Brave-Wallet auch native Bitcoin-SegWit-Adressen erstellen. Damit steht Dir eine native BTC-Adresse zur Verfügung, die im Vergleich zu den anderen Bitcoin-Kontotypen niedrigere Transaktionsgebühren und eine bessere Fehlererkennung bietet. Über die Brave Wallet kannst Du jetzt auch von allen Arten von Bitcoin-Adressen Geldmittel senden und empfangen, inklusive Legacy, Nested SegWit, Native SegWit und Taproot. Das gewährleistet die Kompatibilität mit Wallets von Drittanbietern. Damit Du Bitcoin in Deine Brave-Wallet einzahlen kannst, musst […]

Der Beitrag Brave Wallet unterstützt ab sofort Bitcoin / BTC ist von bitblokes.de.

Lokale Übersetzungsfunktion in Firefox für Android kann getestet werden

29. Februar 2024 um 20:58

Firefox für den Desktop besitzt eine Funktion zur vollständigen Übersetzung von Websites, welche im Gegensatz zu Google Translate & Co. komplett im Browser arbeitet und nichts an einen Server sendet. Für Android befindet sich die Funktion noch in Entwicklung, kann aber bereits getestet werden.

Firefox für Windows, macOS und Linux wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen.

Wer eine Nightly-Version von Firefox für Android nutzt, kann das Feature jetzt schon auf seinem Smartphone oder Tablet testen. Dazu muss auf der Seite Einstellungen → Über Firefox fünfmal auf das Firefox-Logo getippt werden. Anschließend gibt es einen neuen Punkt „Secret Settings“ in den Einstellungen, worüber die Übersetzungsfunktion aktiviert werden kann.

Nach der Aktivierung erscheint ein Übersetzungssymbol in der Adressleiste, sofern Firefox eine Übersetzung dieser Sprache unterstützt. Zwar sind noch nicht alle Optionen funktionsfähig, aber die Übersetzung und damit der wichtigste Teil des neuen Features funktioniert bereits.

Lokale Übersetzungsfunktion in Firefox für Android

Der Beitrag Lokale Übersetzungsfunktion in Firefox für Android kann getestet werden erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Statement für Respekt, Vielfalt und Demokratie

29. Februar 2024 um 19:50

Unsere Wertvorstellungen zu Open Source sind untrennbar mit unseren Wertvorstellungen für ein friedliches, aufgeschlossenes und demokratisches Miteinander verknüpft. Als Open Source Business Alliance stehen wir für Respekt, Vielfalt, Partizipation, Kooperation und Demokratie. Aus diesem Grund positionieren wir uns als Verband eindeutig gegen jede Form von Ausgrenzung, Hass und Rassismus.

Quelle

KDE Plasma 6 Desktop erschienen

Von: MK
29. Februar 2024 um 07:15

Das KDE-Entwicklungsteam hat offiziell die finale stabile Version der neuen Plasma 6.0-Desktopumgebung angekündigt. Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Open-Source-Welt für das Jahr 2024, da Plasma zu den beiden führenden Desktop-Umgebungen gehört und eine große weltweite Nutzerbasis hat. Die neue Version bringt viele Verbesserungen und neue Funktionen mit sich, darunter die Nutzung von Qt...

Der Beitrag KDE Plasma 6 Desktop erschienen erschien zuerst auf MichlFranken.

Kali Linux 2024.1 mit neuem Look

Von: jdo
29. Februar 2024 um 04:51

Mit Kali Linux 2024.1 hat das Team die erste Version dieses Jahres veröffentlicht. Es gibt einige Neuerungen und auch visuell wurde die Security-Distribution aufgefrischt. Neu ist auch, dass es neue Spiegel-Server gibt, auf denen das Image gehostet ist. 2024 Theme-Änderungen und Desktop-Verbesserungen Es ist schon ein bisschen Tradition geworden, dass die 20**.1-Versionen immer ein neues Theme mit sich bringen. Das Team hat sowohl das Boot-Menü als auch den Anmeldebildschirm sowie die Wallpaper geändert. Es gibt auch einige Verbesserungen beim Xfce-Desktop. […]

Der Beitrag Kali Linux 2024.1 mit neuem Look ist von bitblokes.de.

Eine Arduino Uhr

28. Februar 2024 um 18:00

Um auch einmal in die Welt des Arduino einzutauchen, habe ich mir ein paar Bauteile bestellt und etwas experimentiert. Da ich ein großer Uhren-Fan bin, hatte ich auch gleich eine adäquate Idee. Bei meiner Suche bin ich auf den Artikel „MAKING AN ARDUINO I2C-DIGITALUHR“ gestoßen. So war die Idee geboren, diese Uhr nachzubauen.

Nachdem alle Bauteile inkl. des Arduino Uno Rev. 3 bei mir eingetroffen waren, hieß es ein wenig löten. Die 7-Segmentanzeige HT16K33 sowie das Real Time Clock Modul DS1307 mussten mit Pins für das Steckboard versehen werden. Als das geschafft war, kämpfte ich damit den Code auf den Arduino zu übertragen.

Alte Arduino IDE Version

Hier begannen nun meine Probleme. Ich stellte mir das Vorhaben recht einfach vor. Ich musste doch einfach nur alle Bauteile verbinden, die benötigten Bibliotheken einbinden, den Code in die Software Arduino IDE hinein kopieren und diesen dann in den Arduino hochladen.

Leider funktionierte das aber nicht wie erwartet und ich als Arduino-Neuling war recht ratlos. Mein erster Gedanke war, dass vielleicht beim Löten etwas kaputtgegangen oder der Fehler bei der Verdrahtung zu suchen war. Meine Fehlersuche lief jedoch ins Leere. Da ich absoluter Neuling in der Programmierung dieses Mikrocontrollers war, musste ich mich zunächst einlesen, Videos anschauen, Arduino-Experten befragen und natürlich selbst ausprobieren und experimentieren.

Als ich mir den oben erwähnten Artikel nochmals etwas näher ansah, stellte ich fest, dass dieser Beitrag schon fast 12 Jahre alt ist. Also verwarf ich den Gedanken der Uhr erst und begann mit den Grundlagen.

Die von mir installierte Version von Arduino IDE war die 1.8.19. Hier gibt es etliche Beispiele etwas aus dem Gerät herauszuholen. Im Internet fand ich eine ähnliche Grafik, wie die hier abgebildete (Arduino Uno mit LED). Hier hat ein mutiger User eine LED in Pin 13 und GND gesteckt (hierfür sollte aber ein Vorwiderstand ca. 220 Ohm in Reihe geschaltet werden). Das schnörkellose Beispiel gefiel mir und ich konnte über „Blink“ dem Arduino das erste Lebenszeichen entlocken.

Arduino Uno mit angeschlossener LED an Pin 13
Arduino Uno mit LED

Da ich nun eigentlich das HT16K33 Display ansteuern wollte, suchte ich auch hierfür nach einem Beispiel. Ich fand so die gleichnamige Bibliothek und konnte auch hier einige Tests durchlaufen lassen. Das Display war also in Ordnung.

Einen selbigen Test führte ich mit der Real Time Clock DS1307 und der Bibliothek „RTClib“ durch. Hierbei bekam ich die Zeit im Monitor von Arduino IDE ausgegeben. Also war auch dieses Modul funktionstüchtig.

Nun war die Zuversicht sehr groß, dass ich nur noch alles zusammen stecken muss und ich die Uhr endlich zum Laufen bekomme. Leider klappte das aber nicht. Die in Arduino IDE 1.8.19 ausgegebene Fehlermeldung half mir an dieser Stelle nicht weiter.

Neue Arduino IDE Version

Obwohl ich der Meinung war, dass die verwendete Version mein Vorhaben realisieren kann, lud ich mir die aktuelle Version 2.3.2 herunter und entpackte diese im Downloads-Verzeichnis. Das Öffnen des Programms mit Rechtsklick auf Arduino-IDE -> Ausführen fand ich auf Dauer nicht so praktikabel, also baute ich mir ein Startup Icon mit folgendem Inhalt:

[Desktop Entry]
 Name=Arduino
 Comment=Arduino IDE
 Exec=/home/intux/Downloads/arduino-ide_2.3.2_Linux_64bit/arduino-ide
 Path=/home/intux/Downloads/arduino-ide_2.3.2_Linux_64bit/
 Icon=/home/intux/Downloads/arduino-ide_2.3.2_Linux_64bit/resources/app/resources/icons/512x512.png
 Terminal=false
 Type=Application
 Categories=Utility;Application;Development;

Dieses bekam den Namen Arduino und wurde erst einmal auf dem Desktop abgelegt. Dieser Starter wurde mit Rechtsklick -> Start erlauben aktiviert und danach in das Verzeichnis /usr/share/applications verschoben. So habe ich die aktuelle Version in mein System (Ubuntu 20.04 LTS) eingebunden.

Die Version 2.3.2 verriet mir nun beim Versuch den Code an den Arduino zu übertragen, wo der letzte und entscheidende Fehler lag. Es fehlte die Bibliothek „Adafruit_BusIO“.

Verdrahtung auf dem Steckboard Arduino Uno, DS1307 und HT16K33
Verdrahtung auf dem Steckboard

Nachdem diese nun eingebunden war, ließ sich der Code übertragen und das Herz der Uhr begann zu schlagen.

#include <Wire.h>
#include "Adafruit_LEDBackpack.h"
#include "Adafruit_GFX.h"
#include "RTClib.h"

RTC_DS1307 RTC;
Adafruit_7segment disp = Adafruit_7segment();

void setup() 
{
  Wire.begin();
  RTC.begin();
  if (! RTC.isrunning()) 
  {
    RTC.adjust(DateTime(__DATE__, __TIME__));
  }
  disp.begin(0x70);
}

void loop() 
{
  disp.print(getDecimalTime());
  disp.drawColon(true);
  disp.writeDisplay();
  delay(500);
  disp.drawColon(false);
  disp.writeDisplay();
  delay(500);
}

int getDecimalTime()
{
  DateTime now = RTC.now();
  int decimalTime = now.hour() * 100 + now.minute();
  return decimalTime;
}

Hier eine Auflistung der für dieses Experiment verwendeten Bibliotheken:

Vielleicht möchte ja der ein oder andere Leser diese Erfahrung auch machen? Ich wünsche also viel Spaß beim Nachbauen der Arduino-Clock!

VR-Browser Wolvic 1.6 veröffentlicht, bringt neuere Mozilla-Engine

27. Februar 2024 um 20:18

Wolvic, der Browser für Virtual und Mixed Reality, wurde in der Version 1.6 veröffentlicht. Neben einigen Neuerungen macht Wolvic 1.6 auch einen Sprung bei der verwendeten GeckoView-Engine von Mozilla.

Igalia hat Wolvic 1.6 veröffentlicht. Bei Wolvic handelt es sich um einen Browser für Virtual und Mixed Reality, welcher auf dem eingestellten Firefox Reality basiert.

Neuerungen von Wolvic 1.6

Wolvic 1.6 nutzt eine aktuellere Code-Basis von Mozilla. So wurden die Mozilla Android Components sowie die Gecko-Engine von Version 116 auf Version 121 aktualisiert. Nutzer profitieren vor allem durch eine verbesserte Webkompatibilität.

Auf Geräten, die nicht von Huawei sind, wurde die Telemetrie-Option entfernt, da der ursprünglich genutzte Telemetrie-Service von Mozilla deaktiviert ist. Auf Geräten von Huawei bleibt die Option bestehen, weil dort ein eigenes Telemetrie-System genutzt wird.

Mit dem Pico Neo3 wurde die Unterstützung für ein weiteres VR-Headset hinzugefügt.

Diverse Verbesserungen gab es beim Betrachten von Vollbild-Videos. Ebenfalls verbessert wurde die Reaktionsfähigkeit und Stabilität der Tastatur, außerdem kann für diese jetzt eine experimentelle Autovervollständigung aktiviert werden. Die entsprechenden Wörterbücher werden bei Bedarf heruntergeladen. Darüber hinaus wurden noch drei neue Umgebungen hinzugefügt.

Dies war nur eine Auswahl der größten Highlights. Dazu kommt wie immer eine Reihe weiterer Korrekturen und Verbesserungen unter der Haube.

Der Beitrag VR-Browser Wolvic 1.6 veröffentlicht, bringt neuere Mozilla-Engine erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

📚 »Datenbanksysteme« (2. Aufl.) ist erschienen

27. Februar 2024 um 11:04

Mein Lehrbuch Datenbanksysteme ist gerade in der 2. Auflage erschienen. Es richtet sich an Studierende, Entwickler und Datenbankanwender. Es erklärt, wie moderne Datenbankmanagementsysteme funktionieren. Es zeigt Ihnen, wie Sie Datenbanken korrekt und effizient entwerfen. Es erläutert den Umgang mit der Structured Query Language (SQL) und gibt einen Überblick über die Administration und Programmierung von Datenbanksystemen.

Cover

Unzählige Übungsaufgaben (mit Lösungen!) helfen Ihnen, das erlernte Wissen zu verfestigen und anzuwenden. Zusammen mit dem Buch erhalten Sie den Online-Zugriff auf mehrere Beispieldatenbanken, sodass Sie SQL-Kommandos ohne die langwierige Installation eines eigenen Datenbank-Servers ausprobieren können. Alternativ können Sie die zum Download angebotenen Beispieldatenbanken natürlich auch lokal installieren.

In das Buch fließt meine bald 30-jährige Erfahrung im Entwurf von Datenbanken, bei der Entwicklung von Datenbankanwendungen, bei der Administration von Datenbankmanagementsystemen (DBMS) sowie aus dem Unterricht ein. Ein besonderer Fokus des Buchs liegt im korrekten Datenbankdesign. Fehler, die in dieser Phase passieren, sind später praktisch nicht mehr zu korrigieren. Das Buch berücksichtigt auch neue Entwicklungen, von NoSQL bis hin zu modernen SQL-Features (Rekursion, Common Table Expressions, Window-Funktionen etc.).

Für die 2. Auflage habe ich den NoSQL-Teil des Buchs ausgebaut und um ein MongoDB-Kapitel ergänzt. Außerdem habe ich diverse Fehler korrigiert und da und dort kleine Ergänzungen und Verbesserungen vorgenommen.

Mehr Details zum Buch finden Sie hier.

Freiexemplar für Lehrpersonal

Wenn Sie auf der Fachhochschule oder Universität eine Datenbank-Vorlesung oder -Übung abhalten: Kontaktieren Sie dozenten@rheinwerk-verlag.de und fordern Sie ein kostenloses Belegexemplar an!

❌