Das lange Warten auf den Marienkäfer
In einem ersten monatlichen Newsletter informiert das Projektteam des Ladybird-Browsers über finanzielle und technische Fortschritte.


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Alpaca ist eine GUI zum Herunterladen und Verwalten verschiedener KI-Modelle auf dem lokalen Rechner. Im Hintergrund greift Alpaca auf Ollama zurück.
Firefox 129 bietet deutschen und französischen Anwendern jetzt die Speicherung von Adressdaten zum automatischen Eintragen in Formularen. Zudem wurde die Leseansicht erweitert.
Manjaro hat ein erstes experimentelles Abbild seines unveränderlichen Betriebssystems vorgelegt. Die Distribution soll später eine offizielle Edition von Manjaro werden.
Vor einigen Wochen habe ich um Empfehlungen für Laptop-Hardware, eine Linux-Distribution und eine Desktopumgebung gebeten. Für die vielen Rückmeldungen, die ich erhalten habe, an dieser Stelle vielen Dank.
Heute möchte ich euch wissen lassen, welche Kombination es geworden ist.
Ich habe mich für ein wiederaufbereitetes Lenovo T570 entschieden, welches für günstige 240 Euro im Onlinehandel verfügbar war. Da war dann auch noch für 30 Euro ein Schutzbrief drin, der Flüssigkeiten und Stürze abdeckt.
Mit dem Intel Core-i5 der 6. Generation, 8 GB RAM und einer 256 GB SSD bietet dieses Gerät mehr als ausreichend Leistung.
Das Gerät weist einige Gebrauchsspuren auf. Den Preis empfinde ich dennoch günstig, da Geräte dieser Klasse nicht unter 1.000 Euro Neupreis zu bekommen sind. Viel wichtiger jedoch ist, dass der Nutzer sich ebenfalls über das Gerät freut.
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen, habe ich mir einen USB-Stick mit Ventoy und einer Auswahl an verschiedenen Linux-Distributionen erstellt. So konnte ich die verschiedenen Live-Systeme booten und prüfen, ob alles funktioniert und wie es sich in der Oberfläche navigieren lässt.
Schlussendlich habe ich mich für Debian Cinnamon entschieden. Dies machte nach dem ersten kurzen Test insgesamt den besten Eindruck. Firefox, Thunderbird, Bookmarks, Desktop-Verknüpfungen und Zoom-Client waren schnell eingerichtet und das Gerät bereit zur Übergabe.
Mit der Übergabe gab es eine kurze Einweisung in das Gerät:
So reibungslos hat das bisher noch nie geklappt. Die Nutzungserfahrung ist positiv. Wir freuen uns.
Kommunalwahlen, Europawahl, Landtagswahlen und die Vorbereitungen für die in Deutschland 2025 stattfindende Bundestagswahl - viele sprechen von 2024 als Superwahljahr. Ein guter Anlass, um sich die Politik im Fediverse näher anzusehen.


Ende 2021 bin ich von einem Raspberry Pi 4 mit 4 GB auf einen Intel NUC7PJYH mit Proxmox VE umgestiegen. Hauptgrund damals war, dass bei mir das Upgrade von Raspberry Pi OS 10 auf...![]()
Ikey Doherty ist kein Unbekannter in der Linux-Szene. Er zeichnet unter anderem für Solus Os und den Budgie-Desktop verantwortlich. Jetzt stellt er nach vier Jahren Entwicklung sein von Grund auf gebautes Betriebssystem Serpent OS vor.
Für viele Beteiligte in Projekten im Bereich Freier Software und Open Source sind Konferenzen das Salz in der Suppe. In zwei Wochen bietet die FrOSCon wieder Gelegenheit zu Hacking und Socializing.
Für das Bezahlsystem gibt es eine Demo, die ich für euch ausprobiert habe.


Ubuntu Touch 20.04 OTA-5 Focal ist die erste Veröffentlichung nach der Anpassung des Release-Zyklus im Februar. Unter anderem werden Migrationsprobleme von Ubuntu 16.04 auf 20.04 behoben und das Energieprofil erweitert.
AppImages bieten Vor- und Nachteile. Gear Lever behebt die Nachteile durch eine einfache Organisationsstruktur. Die Apps werden unter einer übersichtlichen Oberfläche gemeinsam verwaltet und aktualisiert.
Das Crowdfunding für das neue SBC des US-amerikanischen Unternehmens Particle begann heute auf Kickstarter. Die gut ausgestattete Platine ist mit dem Raspberry-Pi-Ökosystem kompatibel und bietet Ubuntu 24.04 als Standard-Distribution.
Emmabuntüs ist eine französische Distribution auf Debian-Basis. Das Kollektiv dahinter überholt ältere Computer, um sie an Bedürftige weiterzugeben. Gerade ist EmmaDE5 1.02 erschienen.
Fwupd und der Linux Vendor Firmware Service sind seit Fedora 23 ein wichtiger Bestandteil der Linux-Systemtools. Mit fwupd 1.9.22 wird Support für den Raspberry Pi 5 und Framework SD hinzugefügt.
Lange hat es gedauert, nach über einem Jahr intensiver Entwicklung ist sie nun da, die stabile Version 2.0 von Vanilla
Bereits seit 1993 gibt es in Kiel, angefangen mit den Netztagen, Veranstaltungen rund um Linux. Seit 2010 als „Kieler Linux Open Source und Linux Tage“ als Fachkonferenz und Community-Treffen. Auch dieses Jahr findet vom 19. bis 21. September die Kielux statt und bis zum 31. Juli können sich Teilnehmer anmelden.
Vor einiger Zeit habe ich beschlossen eine Serie von Artikeln zum Thema Nextcloud auf dem RasPi auf meinem Blog intux.de zu veröffentlichen. Ziel ist es, eine eigene Cloud zu erstellen, die produktiv nutzbar ist. Diese soll später über das Internet erreichbar sein.
Um langfristig sicherzustellen, dass alles funktioniert, empfehle ich, die neueste Hardware zu verwenden, wie den Raspberry Pi 5. Allerdings würde hier auch ein Einplatinencomputer der vorherigen Generation mit 4GB RAM ausreichen.
Diese kleine Anleitung soll helfen, das Projekt Nextcloud auf dem Raspberry Pi nicht nur umzusetzen, sondern auch besser zu verstehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Software und der Konfiguration. So können später auftretende Fehler besser lokalisiert und abgestellt werden.
Der Raspberry Pi wird als LAMP-Server (Linux, Apache, MariaDB, PHP) dienen, die Nextcloud zu betreiben. Wie man diese vier Bausteine aufsetzt, zeige ich im folgenden Abschnitt.

Der erste Baustein der installiert wird, ist Linux. Hierbei handelt es sich um das Betriebssystem Raspberry Pi OS. Dieses spielt man ganz einfach mit dem Raspberry Pi Imager auf die MicroSD.
Hier wählt man (siehe Screenshot) das zu installierende Betriebssystem aus. In diesem Fall ist es das Raspberry Pi OS (64-bit). Im Imager können vorab einige Einstellungen vorgenommen werden. Ich werde in dieser Anleitung einfache Bezeichnungen und Passwörter verwenden. Diese können während der Installation entsprechend frei angepasst werden!


Über das Zahnrad des Imagers lässt sich das Raspberry Pi OS vorkonfigurieren. Hier trägt man für den Anfang die entsprechenden Daten ein:
Hostname: nextcloud
SSH aktivieren
Benutzername: radiouser
Passwort: geheim
Danach wählt man am PC/Notebook die MicroSD aus, auf die geschrieben werden soll.

Zum Schluss werden die Daten auf die MicroSD geflasht. Ist dies erledigt, kann die Karte ausgeworfen und in den vorbereiteten Raspbberry Pi (Kühlkörper, Gehäuse, Lüfter) geschoben werden. Dieser wird dann via LAN-Kabel mit dem heimischen Router verbunden und über das Netzteil mit Strom versorgt.
Natürlich könnte der RasPi auch via WLAN mit dem Router kommunizieren. Hiervon rate ich jedoch ab, da über die Funkverbindung oft nicht die volle Geschwindigkeit einer Ethernet-Verbindung genutzt werden kann. Weiterhin kann es zu Verbindungsabbrüchen bzw. -lücken kommen.
Nachdem der Raspberry Pi mit Strom versorgt wird, startet dieser. Ist der Raspberry Pi hochgefahren, kann dieser via arp-scan vom PC/Notebook im Netzwerk lokalisiert werden. In meinem Fall hat er die IP-Adresse 192.168.178.136.
sudo apt install arp-scan sudo arp-scan -l

Zugriff auf den Pi erhalte ich nun via zuvor im Imager aktiviertem SSH-Zugang.
ssh Benutzer@IP-Adresse

Ist man eingeloggt, empfiehlt es sich die Lokalisierung über raspi-config auf deutsch (siehe Screenshots) umzustellen. Damit wird Datum und Uhrzeit des Servers an die europäische Zeitzone (Berlin) angepasst.
sudo raspi-config


Nun wählt man de_DE.UTF-8 UTF-8 aus und deaktiviert en_GB.UTF-8 UTF-8. Die deutsche Lokalisierung wird abschließend noch bestätigt.


Danach wird der Raspberry Pi mit
sudo reboot
neu gestartet. Ist dies geschehen, empfiehlt es sich, das OS zu aktualisieren.
sudo apt update && sudo apt upgrade -y
Danach werden die noch fehlenden 3 Bausteine (Apache 2, MariaDB und PHP) nachinstalliert.
sudo apt install apache2 mariadb-server php php-mysql php-zip php-gd php-json php-curl php-mbstring php-intl php-imagick php-xml php-dom php-bcmath -y
Nachdem die Installation durchgelaufen ist, kann man zum Testen den Webserver Apache via Browser über die Web-Adresse http://ip erreichen.
Anschließend wird die von der Nextcloud benötigte Datenbank installiert. Zuerst wird jedoch die mysql_secure_installation durchgeführt. Ich empfehle hier das Ganze gemäß meinen Empfehlungen (Enter, n, n, y, y, y, y) zu durchlaufen. Hierbei wird für den MariaDB-Server kein separates Root-Passwort vergeben, der anonyme User wird gelöscht, die Remote-Root-Anmeldung wird verboten, die Test-DB wird gelöscht und die Änderungen ausgeführt.
sudo mysql_secure_installation
If you’ve just installed MariaDB, and you haven’t set the root password yet, the password will be blank, so you should just press enter here. Enter
Switch to unix_socker_authentication [Y/n] n
Change the root password? [Y/n] n
Remove anonymous users? [Y/n] y
Disallow root login remotely? [Y/n] y
Remove test database and access to it? [Y/n] y
Reload privilege tables now? [Y/n] y
Nachdem dieser Schritt durchgeführt wurde, kann über folgenden Befehl die Datenbank erstellt werden.
sudo mysql -u root -p
In meinem Fall heißen die Datenbank und der Benutzer „nextcloud“. Die Datenbank liegt dann auf dem „localhost“.
> CREATE DATABASE nextcloud; > CREATE USER 'nextcloud'@'localhost' IDENTIFIED BY 'geheim'; > GRANT ALL ON nextcloud.* TO 'nextcloud'@'localhost'; > FLUSH PRIVILEGES; > \q
Im Nachgang wechselt man in das Verzeichnis /var/www/html, wo die Nextcloud installiert wird. Die letzte Version wird vom Entwickler herunter geladen und entpackt. Danach wird die nicht mehr benötigte Zip-Datei wieder gelöscht und die Rechte der Dateien an den Benutzer www-data übertragen.
cd /var/www/html sudo wget https://download.nextcloud.com/server/releases/latest.zip sudo unzip *.zip sudo rm *.zip sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html/nextcloud
Nun ist die Nextcloud über http://ip/nextcloud (http://102.168.178.136/nextcloud) erreichbar. Man legt den Admin fest und trägt die Daten der zuvor erstellten MariaDB-Datenbank in die Eingabemaske ein. Hat das alles geklappt, dann dauert die Einrichtung ein paar Minuten und die Nextcloud steht bereit zum ersten Login des neuen Administrators.

Im nächsten Teil zeige ich, wie man die App Collabora Online – Built-in CODE Server (ARM64) in der Nextcloud via Terminal installiert.
Viel Spaß!
Manjaro droht in Vergessenheit zu geraten. Der Versuch der Professionalisierung kommt vielleicht zu spät. Eine aktuelle News stellt eine unveränderliche Manjaro-Version für Unternehmen in den Raum.
Murena arbeitet beständig an der Verbesserung seines mobilen Betriebssystems /e/OS. Mit v2.2 haben Eltern mit Parental Control jetzt ein Werkzeug zur Kontrolle der Surf-Zeiten der Kinder zur Hand.
Das gerade offiziell freigegebene Linux Mint 22 basiert auf Ubuntu 24.04 LTS und liefert als Standard-Desktop das hauseigene Cinnamon in Version 6.2 aus. Weiterhin sind Images mit Xfce oder Mate im Angebot.
Wayland 1.23.0-1 verhindert den Start einer Wayland-Sitzung mit Plasma 5. Die Version wird derzeit in Debian Unstable und siduction verteilt. Auch Ubuntu könnte bald betroffen sein.
Die Open Enterprise Linux Association (OpenELA) hat die Bereitstellung der Sourcen von RHEL-Veröffentlichungen automatisiert, sodass diese kurz nach Veröffentlichung durch Red Hat bereitstehen.
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