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Highlights des Mozilla AMA November 2024

27. Dezember 2024 um 15:48

Vergangenen Monat hat Mozilla wieder ein sogenanntes „Ask me Anything“-Event (AMA) veranstaltet, bei dem hochrangige Mozilla-Mitarbeiter die Fragen von Firefox-Nutzern beantwortet haben. Dieser Artikel fasst die spannendsten Informationen zur Zukunft von Firefox zusammen.

Nach einem „Ask me Anything“ (AMA) auf Reddit im Juni, hat Mozilla im November erneut ein AMA abgehalten, dieses Mal auf Mozillas eigener Plattform Mozilla Connect.

In Bezug auf die Übersetzungsfunktion von Firefox wurde in Aussicht gestellt, dass zu den bereits 28 unterstützten Sprachen Anfang 2025 die nächsten sechs Sprachen dazu kommen werden.

Für die Standard-Startseite sowohl vom Desktop als auch für Mobile (Android und iOS) sind Überarbeitungen geplant, einschließlich mehr Personalisierung und weiterer Hintergrundbilder. Auch die Möglichkeit, eigene Bilder zu verwenden, möchte Mozilla ergänzen.

Das Erweiterungs-Team konzentriert sich auf iterative Verbesserungen der Auflistungen und Suchergebnisseiten, um Nutzer dabei zu unterstützen, die relevantesten Erweiterungen zu finden und zu installieren.

Ein automatischer Dark Mode für Websites, welche einen solchen nicht von sich aus anbieten, ähnlich wie es die Erweiterung Dark Reader macht, wird zwar als spannende Funktion anerkannt, kann durch die Manipulation der Website aber zu Kompatibilitäts- und Performanceproblemen führen. Deswegen bedürfe es eines signifikanten Aufwands, um eine solche Funktion korrekt umzusetzen, und steht auf Mozillas Prioritätenleiste weit unten.

Angesprochen wurde natürlich auch das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in Firefox. Künstliche Intelligenz entwickelt sich schnell weiter und man geht davon aus, dass einige KI-gestützte Funktionen irgendwann so wichtig werden könnten wie heute die Rechtschreibprüfung oder die automatische Vervollständigung. Man wisse noch nicht genau, welche Funktionen das sein werden, aber würde Mozilla warten, bis das klar ist, könnten sie die Chance verpassen, bereit zu sein, wenn die Nutzer es erwarten. Daher wird Mozilla weiterhin mit KI-Features experimentieren und neue Ideen ausprobieren. Aber KI-Features in Firefox sind immer optional, sodass Nutzer, welche damit nichts zu tun haben wollen, diese Funktionen auch nicht nutzen müssen.

Firefox für Android und iOS zu verbessern, wird ein großer Fokus im kommenden Jahr sein. Bald schon wird Firefox auf beiden Plattformen mit neu gestalteten Toolbars und Menüs ausgeliefert werden. Mozilla wird weiterhin in Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und essentielle Features wie die Verwaltung von Tabs, Privatsphäre-Features und Autovervollständigung investieren. Dazu kommt eine neue Startseite mit neuen Anpassungsmöglichkeiten. Außerdem möchte Mozilla die geräteübergreifende Nutzungserfahrung verbessern und damit die Synchronisation und das Mozilla-Konto noch nützlicher machen. Konkret auf Tab-Gruppen angesprochen, wurde bestätigt, dass dies auch etwas ist, was man für Mobile bauen möchte. Ein Zeitplan konnte hierfür aber keiner genannt werden. Zunächst wird dieses Feature schon bald im Desktop-Firefox ausgerollt werden.

Was Privatsphäre-Features betrifft, ist eine engere Interation des Mozilla VPNs in Firefox geplant. In diesem Zusammenhang wird zunächst eine VPN-Erweiterung für Firefox veröffentlicht werden. Die Nutzung von E-Mail-Masken für Firefox Relay soll besser in Firefox integriert werden, sodass hierfür in Zukunft keine Erweiterung mehr benötigt wird. Auch eine Expansion von Firefox Relay Premium in weitere Länder ist geplant.

Auf die Entwicklung der Nutzerzahlen angesprochen, wurde gesagt, dass sich die Dinge in die richtige Richtung entwickeln. So würde man sehen, dass sich immer mehr Menschen für Firefox auf dem Smartphone entscheiden, und auch für Firefox auf dem Desktop sehe man ermutigende Nutzungstrends.

Man gibt auch zu, dass es sich manchmal so anfühle, als würde Firefox vor allem auf die Konkurrenz aufschließen statt voranzugehen, aber man arbeite daran, dies zu ändern. Insbesondere im mobilen Bereich, wo die Browsernutzung eine andere ist und man ein paar neue Dinge probieren könne. Nicht alles wird im ersten Anlauf funktionieren, aber aus diesem Grund arbeite man im Öffentlichen und erhalte Feedback. Mozilla möchte in Zukunft auch noch mehr von dem, woran sie arbeiten, vorab auf Mozilla Connect zeigen, um frühes Nutzerfeedback zu erhalten.

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Threema: Neue Desktop-App mit Multi-Device-Unterstützung

Von: MK
27. Dezember 2024 um 07:00

Der Schweizer Messenger Threema hat eine neue Desktop-App vorgestellt. Die Software bietet erstmals echte Multi-Device-Funktionalität ohne gekoppeltes Smartphone. Zudem wurde die Benutzeroberfläche komplett überarbeitet. Die Beta-Version ist bereits für Nutzer verfügbar und erlaubt Verbindungen zu bis zu zwei Computern. Die neue Desktop-App basiert auf einer völlig neuen Architektur. Wie die bisherigen Apps von Threema ist […]

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SSH - Zugangsberechtigungen via Schlüssel einschränken

26. Dezember 2024 um 19:48

Bekanntermaßen sind SSH-Verbindungen weitestgehend das Standardverfahren, um Serververbindungen sicher aufzubauen.
Normalerweise kommt in Bezug auf Authentifizierung eine Kombination aus Nutzernamen und Passwort zum Einsatz. Es gibt aber auch Varianten mit Zertifikat oder Schlüssel.
Letzteres sollte nicht nur Standard, sondern heute auch Thema sein. Üblicherweise erhältst du via SSH Vollzugriff (oke vielleicht kein root), es besteht allerdings die Möglichkeit diesen per authorized keys zu regulieren, so kannst du in einem SSH Schlüssel etwa eine IP-Beschränkung hinterlegen, um einen Zugriff weiter einzuschränken.

SSH AuthorizedKeysFile Format

In einem Standardsetup findest du vorhandene Schlüssel unter ~/.ssh/authorized_keys und genau hier möchte ich heute einen genaueren Blick darauf werfen.
Dort liegen die öffentlichen SSH-Schlüssel, die einen bestimmten Aufbau haben, dazu gleich mehr. Auch wird zwischen Version 1 und Version 2 unterschieden, wobei zwei der Standard sein sollte.
Ältere Semester kennen eventuell noch  ~/.ssh/authorized_keys2,  was ursprünglich für den zweiten Protokolltyp vorgesehen war, allerdings seit 2001 deprecated ist und heute maximal noch von böswilligen Akteuren missbraucht wird.
Zurück zu den Schlüsseln, folgende Aufteilung besitzen diese laut Norm:

  • Öffentliche Schlüssel des Protokolls 1 bestehen aus den folgenden durch Leerzeichen getrennten Feldern: Optionen, Bits, Exponent, Modulus, Kommentar.
  • Öffentliche Schlüssel des Protokolls 2 bestehen aus: Optionen, Keytype, base64-kodierter Schlüssel, Kommentar
  • Das Optionsfeld ist optional. Sein Vorhandensein wird dadurch bestimmt, ob die Zeile mit einer Zahl beginnt oder nicht (das Optionsfeld beginnt nie mit einer Zahl).
  • Die Optionen (falls vorhanden) bestehen aus durch Kommata getrennten Optionsangaben.

Im Detail ermöglichen sie, verschiedene Werte mitzugeben und anderen eine IP-Einschränkung.

SSH - Zugangsberechtigungen einschränken

Hier ein erstes Beispiel:

from="192.168.1.?,*.example.com" ssh-ed25519 AAAAC3NzaC1lZDI1NTE5AAAAIDQu9QfY+g0XRVbRTaMPLRN2PVmrRCpaDRaxTHPqggn3 user@example.com

Zur Erklärung: Du kannst in den Optionen Wildcards setzen. Das heißt, im Beispiel oben hätte 192.168.1.1-9 Zugriff, sowie Subdomains von example.com.

Eine weitere Möglichkeit wäre, die Option command zu verwenden, um direkte Befehle zu hinterlegen:
 

command="bash /opt/startworkflow" ssh-ed25519 AAAAC3NzaC1lZDI1NTE5AAAAIDQu9QfY+g0XRVbRTaMPLRN2PVmrRCpaDRaxTHPqggn3 user@example.com

command="/opt/mehrere_befehle.sh" ssh-ed25519 AAAAC3NzaC1lZDI1NTE5AAAAIDQu9QfY+g0XRVbRTaMPLRN2PVmrRCpaDRaxTHPqggn3 user@example.com

Der Nutzer hat hier nur das Recht, das vorgegebene Kommando auszuführen, nicht mehr und nicht weniger

Kontrollieren kannst du solche Kommandos mit der Variable $SSH_ORIGINAL_COMMAND. Diese enthält die ursprüngliche Befehlszeile
sobald ein erzwungener Befehl ausgeführt wird.
Wenn du mehrere Befehle erlauben willst, kommst du nicht drumherum, ein Script zu schreiben, was diese Beschränkungen mehr oder weniger aushebelt.

Ein weiteres Beispiel zeigt die Verwendungen der Kommandos für SSH Tunneling bzw. Port Forwarding:

restrict,port-forwarding,permitopen="localhost:8765" ssh-ed25519 AAAAC3NzaC1lZDI1NTE5AAAAIDQu9QfY+g0XRVbRTaMPLRN2PVmrRCpaDRaxTHPqggn3 user@example.com

Hier wird explizit erlaubt, eine Verbindung auf Port 8765 herzustellen und alles andere bitte bleiben zu lassen. Auch echter Shell-Zugang (no-pty ist in restrict enthalten) wird unterbunden.


     restrict
Enable all restrictions, i.e. disable port, agent and X11 forwarding, as well as disabling PTY allocation and execution of ~/.ssh/rc.  If any future restriction capabilities are added to authorized_keys files they will be included in this set.

 

Du hast nun einen kleinen Einblick in die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten von SSH-Schlüsseln erhalten. Gerade IP-Beschränkungen oder Limitierung auf Befehle kommen im Alltag vor und sind in diesem Sinne keine neue Methode.
SSH Tunneling ist eigentlich schon wieder ein anderes Kapitel.
Einen Überblick der SSH Befehle findest du bei den Ubuntu Manpages. Viel Spaß.

 

Firefox für Android in Zukunft auf Geräten von Vivo vorinstalliert

25. Dezember 2024 um 13:40

Mozilla hat eine neue Partnerschaft geschlossen. Auf Geräten des Smartphone-Herstellers Vivo wird Firefox für Android in Zukunft vorinstalliert sein.

Mozilla wird seine Investitionen in Firefox für Android und iOS weiter verstärken. So hatte Mozilla im letzten Jahresbericht noch einmal betont, dass man das „Engagement für mobile Geräte verdoppeln und Firefox zur besten Wahl für das Surfen unterwegs machen“ wolle. Zur weiteren Steigerung der bereits wachsenden Nutzerbasis von Firefox auf Mobilgeräten dürfte auch beitragen, dass Firefox für Android in Zukunft auf Geräten des Smartphone-Herstellers Vivo vorinstalliert sein wird. Dies verrät ein Blick in den Quellcode von Firefox für Android seit Version 132. Da es weder von Mozilla noch von Vivo eine offizielle Ankündigung hierzu gibt, ist zu diesem Zeitpunkt leider unklar, ob dies sämtliche neue oder nur ausgewählte Geräte betreffen wird.

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Neuer Linux-Rootkit „Pumakit“ entdeckt: Das musst Du wissen

Von: MK
24. Dezember 2024 um 08:01

Ein neues Malware-Rootkit namens Pumakit wurde kürzlich entdeckt und stellt eine Bedrohung für Linux-Systeme dar. Es nutzt fortschrittliche Verschleierungsmethoden, um sich unbemerkt auf betroffenen Systemen zu verstecken. Aktuell betrifft die Schadsoftware ausschließlich Linux Kernel Versionen älter als 5.7. Das Sicherheitsunternehmen Elastic identifizierte Pumakit im September, nachdem ein verdächtiges Binary von „cron“ auf VirusTotal hochgeladen wurde. […]

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Die Online-Sicherheit im neuen Jahr: So bleiben Sie auch 2025 sicher und geschützt

23. Dezember 2024 um 08:30

Mit zunehmender Digitalisierung wächst auch das Risiko von Cyberangriffen. Vom Schutz sensibler Daten über Zwei-Faktor-Authentifizierung bis hin zu sicherem Umgang mit Online-Inhalten – es gibt viele effektive Strategien, um die Online-Sicherheit zu gewährleisten. Wie können moderne Technologien und bewährte Praktiken dazu beitragen, den Alltag im Internet sicherer zu gestalten?

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Frohe Weihnachten 2024

Von: MK
23. Dezember 2024 um 07:02

Ich wünsche Euch und Euren Familien ein frohes Weihnachtsfest 2024! Feiert schön, habt ein paar ruhige Feiertage im Kreise Eurer Familien. Vielen Dank, dass Ihr dieses Jahr wieder bei fosstopia reingeschaut habt und als Leser unterwegs wart. Wir gehen in ein spannendes Jahr 2025. Einige interessante Kracher werden kommen. Sind wir schon jetzt gespannt! Frohe […]

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Linux News der Woche: CachyOS mit Kernel-Optimierung, Asahi Remix 41 für Apple

22. Dezember 2024 um 15:45

Kurz vor Jahresende bringt CachyOS ein neues Installationsmedium und setzt auf einen automatisch optimierten Kernel und weitere Leistungssteigerungen. Ein neuer grafischer Paketmanager schickt sich unter openSUSE an YaST zu überbieten und Asahi Remix wechselt auf Fedora 41. RDNA4 und Intel-Treiber sind auch Themen der Woche.

Nextcloud auf dem RasPi – Teil 9

22. Dezember 2024 um 08:47

Mit diesem Artikel möchte ich meine Nextcloud-Serie schließen. Um die installierte Cloud nun noch mit einer Videokonferenz-Funktion zu erweitern, möchte ich heute zeigen, wie man einen TURN-Server auf das bestehende System aufsetzt. Dies hatte ich im Mai diesen Jahres im Artikel „Coturn TURN-Server für Nextcloud Talk“ zwar schon erklärt, aber es gehört aus meiner Sicht einfach in diese Artikelserie hinein.

Installation

Ein TURN-Server wird von Nextcloud Talk benötigt, um Videokonferenzen zu ermöglichen. Der TURN-Server bringt die Teilnehmer, welche sich in verschiedenen Netzwerken befinden, zusammen. Nur so ist eine reibungslose Verbindung unter den Gesprächspartnern in Nextcloud Talk möglich.

Wer bisher meinen Anleitungen zur Installation von Nextcloud auf dem Raspberry Pi gefolgt ist, kann nun die eigene Cloud für Videokonferenzen fit machen. Zu bedenken gilt aber, dass ein eigener TURN-Server nur bis maximal 6 Teilnehmer Sinn macht. Wer Konferenzen mit mehr Teilnehmern plant, muss zusätzlich einen Signaling-Server integrieren.

Nun zur Installation des TURN-Servers. Zuerst installiert man den Server mit

sudo apt install coturn

und kommentiert folgende Zeile, wie nachfolgend zu sehen in /etc/default/coturn aus.

sudo nano /etc/default/coturn

Dabei wird der Server im System aktiviert.

#
# Uncomment it if you want to have the turnserver running as
# an automatic system service daemon
#
TURNSERVER_ENABLED=1

Nun legt man die Konfigurationsdatei zum TURN-Server mit folgendem Inhalt an.

sudo nano /etc/turnserver.conf
listening-port=5349
fingerprint
lt-cred-mech
use-auth-secret
static-auth-secret=geheimespasswort
realm=cloud.domain.tld
total-quota=100
bps-capacity=0
stale-nonce
no-loopback-peers
no-multicast-peers

Hier werden u.a. der Port und das Passwort des Servers sowie die Domain der Cloud eingetragen. Natürlich muss hier noch der Port im Router freigegeben werden. Ein starkes Passwort wird nach belieben vergeben.

Hierbei kann das Terminal hilfreich sein. Der folgende Befehl generiert z.B. ein Passwort mit 24 Zeichen.

gpg --gen-random --armor 1 24

Jetzt wird der Server in den Verwaltungseinstellungen als STUN- und TURN-Server inkl. Listening-Port sowie Passwort eingetragen.

Nextcloud - Verwaltungseinstellungen - Talk
Nextcloud – Verwaltungseinstellungen – Talk
Eintrag der Domain für STUN- und TURN-Server (sowie Passwort)
Eintrag der Domain für STUN- und TURN-Server (sowie Passwort)

Damit der TURN-Server nach einem Reboot auch zuverlässig startet, müssen ein paar Einstellungen am Service vorgenommen werden. Mit

sudo systemctl edit coturn.service

wird der Service des Servers editiert. Folgender Eintrag wird zwischen die Kommentare gesetzt:

### Editing /etc/systemd/system/coturn.service.d/override.conf
### Anything between here and the comment below will become the new contents of the file

[Service]
ExecStartPre=/bin/sleep 30

### Lines below this comment will be discarded

### /lib/systemd/system/coturn.service

Dies ermöglicht den TURN-Server (auch nach einem Upgrade) mit einer Verzögerung von 30 Sekunden zu starten.

Zum Schluss wird der Service neu gestartet.

sudo service coturn restart

Ein Check zeigt, ob der TURN-Server funktioniert. Hierzu klickt man auf das Symbol neben dem Papierkorb in der Rubrik TURN-Server der Nextcloud. Wenn alles perfekt läuft ist, wird im Screenshot, ein grünes Häkchen sichtbar.

Check TURN-Server
Check TURN-Server
Check bestanden
Check bestanden

Damit endet die Artikelserie Nextcloud auf dem RasPi. Viel Spaß beim Nachbauen!

Kali Linux Update 2024.4: GNOME 47, Python 3.12 und das Ende von 32-Bit

21. Dezember 2024 um 01:02

Kali Linux ist nicht nur ein Werkzeug für Profis, sondern auch ein Synonym für technologische Innovation im Bereich IT-Sicherheit. Mit der neuesten Version 2024.4 setzt die Distribution neue Maßstäbe: GNOME 47, Python 3.12 und das Ende des i386-Kernels markieren den Wandel. Welche spannenden Neuerungen bringt dieses Update für Sicherheitsforscher und Penetrationstester mit sich?

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Jahresrückblick: Das war das Linux Jahr 2024

Von: MK
20. Dezember 2024 um 17:30

2024 war ein Jahr voller spannender Entwicklungen und Jubiläen in der LinuxWelt. Von neuen Distributionen bis zu beeindruckenden Meilensteinen bei Softwareprojekten gab es viel zu entdecken. Hier sind einige Highlights. Meilensteine und Neuerscheinungen Folgende Meilensteine und Neuerungen möchte ich kurz und knackig hervorheben: Marktanteile und Entwicklungen Im März erreichte Linux mit einem Marktanteil von 4 […]

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Mozilla erweitert Suchmaschinen-Partnerschaft mit Ecosia

19. Dezember 2024 um 13:49

Mozilla hat seine Partnerschaft mit Ecosia erweitert und liefert deren Suchmaschine nun von Haus aus in mehreren Ländern aus.

Wenige Tage nach Veröffentlichung des Finanzberichts für das Jahr 2023, aus welchem hervorging, dass der Gesamtumsatz zwar gesteigert werden konnte, aber die Einnahmen durch Suchmaschinen um ca. 15 Millionen auf 495 Millionen USD gesunken sind, hat Mozilla eine Erweiterung seiner Suchmaschinen-Partnerschaft mit Ecosia angekündigt.

Bislang stand Ecosia ausschließlich von Haus aus in Firefox zur Verfügung, wenn Firefox in deutscher Sprache genutzt worden ist. Ab sofort steht Ecosia unabhängig von der verwendeten Browsersprache für Nutzer in den folgenden Ländern zur Verfügung: Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Italien, Niederlande, Schweden und Spanien.

Ecosia ist eine Suchmaschine aus Deutschland, welche unter der Haube von Google und Bing beliefert wird. Erst im November wurde angekündigt, gemeinsam mit der Suchmaschine Qwant einen europäischen Suchindex aufzubauen, der ergänzend zum Einsatz kommen soll. Die Besonderheit von Ecosia ist das Versprechen, 100 Prozent des Gewinnes für den Klima- und Umweltschutz zu nutzen. Unter anderem pflanzt Ecosia im Gegenzug für durchgeführte Suchanfragen Bäume. Jeden Monat veröffentlicht Ecosia außerdem einen Bericht, in welchem sie offenlegen, wie viel Geld sie eingenommen und wie viel Geld sie ausgegeben haben.

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LibreOffice 24.8.4 erschienen

Von: MK
20. Dezember 2024 um 07:00

Die Document Foundation hat die allgemeine Verfügbarkeit von LibreOffice 24.8.4 angekündigt. Es ist die vierte Wartungsversion der LibreOffice-24.8-Serie und behebt über 50 gemeldete Fehler. Fünf Wochen nach Version 24.8.3 zielt dieses Update auf die Verbesserung der Stabilität und Zuverlässigkeit ab. Die behobenen Fehler umfassen Abstürze und weitere Probleme, die von Nutzern gemeldet wurden. Insgesamt behebt […]

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Künstliches Scheitern: Technische Diagramme mit KI-Tools zeichnen

19. Dezember 2024 um 18:34

Unser Buch Coding mit KI wird gerade übersetzt. Heute musste ich diverse Fragen zur Übersetzung beantworten und habe bei der Gelegenheit ein paar Beispiele aus unserem Buch mit aktuellen Versionen von ChatGPT und Claude noch einmal ausprobiert. Dabei ging es um die Frage, ob KI-Tools technische Diagramme (z.B. UML-Diagramme) zeichnen können. Die Ergebnisse sind niederschmetternd, aber durchaus unterhaltsam :-)

UML-Diagramme

Vor einem halben Jahr habe ich ChatGPT gebeten, zu zwei einfachen Java-Klassen ein UML-Diagram zu zeichnen. Das Ergebnis sah so aus (inklusive der falschen Einrückungen):

+-------------------------+
|         Main            |
+-------------------------+
| + main(args: String[]): void |
| + initializeQuestionPool(): List<Question> |
+-------------------------+

+-------------------------+
|        Question         |
+-------------------------+
| - text: String          |
| - answers: List<Answer> |
| - correctAnswers: List<Answer> |
+-------------------------+
| + Question(text: String, answers: List<Answer>, 
|            correctAnswers: List<Answer>) |
| + askQuestion(): void   |
| - validateAnswer(userInput: String): boolean |
+-------------------------+

Dabei war ChatGPT schon damals in der Lage, PlantUML- oder Mermaid-Code zu liefern. Der Prompt Please generate PlantUML code instead liefert brauchbaren Code, der dann in https://www.planttext.com/ visualisiert werden kann. Das sieht dann so aus:

ChatGPT lieferte den Code für das UML-Diagramm, planttext.com visualisiert ihn

Heute habe ich das ganze Beispiel noch einmal ausprobiert. Ich habe also den Java-Code für zwei Klassen an ChatGPT übergeben und um ein UML-Diagramm gebeten. Vorbei sind die ASCII-Zeiten. Das Ergebnis sieht jetzt so aus:

ChatGPT nennt diesen von DALL-E produzierten Irrsinn ein »UML-Diagramm«
Etwas mehr Kontext zum obigen Diagramm

Leider kann ich hier keinen Link zum ganzen Chat-Verlauf angeben, weil ChatGPT anscheinend nur reine Text-Chat-Verläufe teilen kann.

Visualisierung eines Docker-Setups

Beispiel zwei ergibt sich aus zwei Prompts:

Prompt: I want to build a REST application using Python and Django. The application will run in a Docker container. Do I need a proxy server in this case to make my application visible to the internet?

Prompt: Can you visualize the setup in a diagram?

In der Vergangenheit (Mitte 2024) lieferte ChatGPT das Diagramm als ASCII-Art.

+---------------------------+
|      Client Browser       |
+-----------+---------------+
            |
            v
+-----------+---------------+
|       Nginx Reverse Proxy |
|  (Handles SSL, Load       |
|   Balancing, etc.)        |
+-----------+---------------+
            |
            v
+-----------+----------------+
| Docker Container Network   |
|                            |
|  +----------+   +---------+|
|  |  Web     |   |  DB     ||
|  | Container|   |Container||
|  +----------+   +---------+|
|   (Django)       (Postgres)|
+----------------------------+

Erst auf die explizite Bitte liefert es auch Mermaid-Code, der dann unter https://mermaid.live/ gezeichnet werden kann.

Heute (Dez. 2024) gibt sich ChatGPT nicht mehr mit ASCII-Art ab sondern leitet den Diagrammwunsch an DALL-E weiter. Das Ergebnis ist eine Katastrophe.

ChatGPT’s jämmerlicher Versuch, ein einfaches Docker-Setup zu visualisieren

Auch Claude.ai zeichnet selbstbewusst ein Diagramm des Docker-Setups. Dabei wird intern Mermaid verwendet.

Claude leidet offensichtlich unter bedrohlichen Farbstörungen, aber inhaltlich ist das Ergebnis besser als bei ChatGPT
Hier der relevante Teil des Chat-Verlaufs mit Claude

Fazit

Die Diagramme haben durchaus einen hohen Unterhaltungswert. Aber offensichtlich wird es noch ein wenig dauern, bis KI-Tools brauchbare technische Diagramme zeichnen können. Der Ansatz von Claude wirkt dabei erfolgsversprechender. Technische Diagramme mit DALL-E zu erstellen wollen ist doch eine sehr gewagte Idee von OpenAI.

Die besten Ergebnisse erzielen Sie weiterhin, wenn Sie ChatGPT, Claude oder das KI-Tool Ihrer Wahl explizit um Code in PlantUML oder Mermaid bitten. Den Code können Sie dann selbst visualisieren und bei Bedarf auch weiter optimieren.

Fedora Asahi Remix 41 für Apple Silicon Macs veröffentlicht

Von: MK
19. Dezember 2024 um 07:00

Das Fedora Projekt und das Asahi-Linux Projekt haben zusammen die Verfügbarkeit von Fedora Asahi Remix 41 angekündigt. Die neue Version wurde speziell für Apple-Silicon-Macs entwickelt. Die Distribution basiert auf Fedora Linux 41 und nutzt standardmäßig KDE Plasma 6.2. Neu ist die Integration von x86/x86-64-Emulation, inklusive Unterstützung für AAA-Spiele dank des neuen Vulkan-1.4-Treibers. Fedora Asahi Remix […]

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In eigener Sache: Neue Mastodon-Instanz

18. Dezember 2024 um 22:23

Wer über Mozilla auf dem Laufenden bleiben und keinen Artikel verpassen möchte, kann diesem Blog auch auf Mastodon folgen. Auch die Kanäle auf X (ehemals Twitter), Facebook und Threads sind weiterhin verfügbar. Der Mastodon-Kanal ist nun jedoch umgezogen.

Was ist Mastodon?

Mastodon ist der wohl bekannteste Vertreter des sogenannten Fediverse und erlebt aktuell einen regelrechten Hype. Für diejenigen, welche mit dem Begriff Fediverse nichts anfangen können, hat Wikipedia eine Beschreibung parat:

Die Idee des „Fediverse“ ist, dass es möglich sein soll, ein Benutzerkonto auf einer beliebigen Plattform im Fediverse anzulegen und sich darüber mit Nutzern auf allen anderen Plattformen austauschen zu können, ohne dort ein weiteres Konto anlegen zu müssen. Ermöglicht wird das dadurch, dass die einzelnen Plattformen mittels bestimmter Kommunikationsprotokolle miteinander verbunden sind und so die föderierte Identität und Inhalte jeweils auf andere verbundene Plattformen und Instanzen verteilt werden. Diese Praxis steht im Gegensatz zu geschlossenen sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook, bei denen Benutzer ein eigenes Benutzerkonto in jedem der Netzwerke benötigen, wenn sie mit anderen Nutzern des jeweiligen Netzwerks interagieren möchten.

Mastodon-Kanal

Nach der Einstellung von Mozilla Social musste ich mit meinem Mastodon-Kanal umziehen. Dieser befindet sich ab sofort auf einer selbst gehosteten Instanz, was für mich den Vorteil hat, bei Antworten auf Fragen oder in Diskussionen nicht mehr in der Zeichenanzahl limitiert zu sein. Außerdem konnte ich dadurch vermeiden, erneut (es handelt sich nicht um meinen ersten Mastodon-Umzug) mit einem komplett leeren Konto beginnen zu müssen, wie es sonst leider üblich ist. Durch den Import meines X-Archives startet der Kanal statt mit 0 Beiträgen mit über 6.800 Beiträgen seit dem Jahr 2010. Die meisten Follower, die mir auf Mastodon bereits folgten, wurden automatisch übernommen. Dennoch empfehle ich eine Kontrolle, um sicherzugehen, dass nichts verpasst wird.

@s_hentzschel auf Mastodon folgen

Natürlich werde ich auch weiterhin auf X (ehemals Twitter), Facebook und Threads vertreten sein.

@s_hentzschel auf X (Twitter) folgen
@soerenhentzschelAT auf Facebook folgen
@soeren.hentzschel auf Threads folgen

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Social Media für Linux: Die besten Clients im Überblick

18. Dezember 2024 um 14:26

Viele Menschen sind täglich auf sozialen Netzwerken unterwegs, um Informationen zu teilen und zu konsumieren. Linux-Nutzer fragen sich jedoch oft: Gibt es Social-Media-Clients für mein System? Ja, es gibt sie! Mit den richtigen Tools wird Social Media unter Linux einfach und effizient. Welche Programme solltest du kennen?

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Die beste Spieleentwicklungssoftware 2025

18. Dezember 2024 um 09:00

In einer Branche, die mit einem Rekordumsatz von 455 Milliarden Dollar das Unterhaltungsfeld dominiert, eröffnet moderne Spieleentwicklungssoftware ungeahnte Chancen. Selbst ohne tiefes technisches Know-how lassen sich heute beeindruckende Spiele erstellen. Doch welche Programme bieten die perfekte Balance aus Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Innovation? Ein Blick auf die drei besten Spieleentwicklungssoftware-Produkte des Jahres 2025 liefert Antworten.

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