Nach etwas über zwei Jahren liegt Flatpak in einer neuen stabilen Version vor. Die verbessert den Umgang mit USB- und Eingabegeräten, die Integration von Wayland sowie die Barrierefreiheit.
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Mit Open-Source-Governance meint die KGSt die Gesamtheit aller methodischen, konzeptionellen, organisatorischen und technischen Regelungen und Vorgaben, welche den Einsatz von OSS [Open-Source-Software – Anm. d. Red.] und Offenen Standards in der Verwaltung stärken.
An den durch die KGSt beschriebenen Wesensmerkmalen einer Open-Source-Governance wird einmal mehr deutlich, dass Kooperation zum Kern der Gelingensbedingungen für Digitale Souveränität gehört. So wie Kooperation zu Open-Source-Software gehört und zum Open-Source-Ökosystem insgesamt. Nur gemeinsam kann es einer Kommune mit ihren verschiedenen Ämtern gelingen, die Governance ihrer ohnehin eingesetzten Open-Source-Software zu organisieren. Der Governance-Bericht beschreibt Rahmenbedingungen und skizziert das Handwerkszeug zum gezielten Umgang mit Open-Source-Software in der praktischen Verwaltungsorganisation.
Zentrale Prozesse und Managementfelder einer OS-Governance (CC-BY-SA 4.0 KGSt)
Die Stadt Dortmund ist mit ihrer Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source sehr gut vorbereitet, um eine Open-Source-Governance kooperativ organisieren zu können und damit gemeinsam stärker im digitalen Raum zu werden. Relevant ist die Open-Source-Governance auch für die derzeit in Entwicklung befindliche Open-Source-Strategie der Stadt Dortmund, die einen kommunalen Weg zu mehr Herstellerunabhängigkeit und Selbstbestimmung aufzeigen soll.
Do-FOSS freut sich erneut an der Berichtsarbeit der KGSt in gutem Austausch mitgewirkt zu haben. Besonders schön ist, dass auch dieser Bericht im Sinne des Open-Source-Gedankens unter einer Creative Commons-Lizenz erschienen ist (CC-BY-SA 4.0). Geteiltes Wissen soll sich mehren.
Neue Chancen für Digitale Souveränität
In ihrer Pressemitteilung zum Bericht sieht die KGSt mit einer Open-Source-Governance neue Chancen für die notwendige Digitiale Souveränität.
Digitale Souveränität wird für Kommunen zunehmend unverzichtbar. Die Nutzung von Open-Source-Software (OSS) in der Verwaltung kann nicht nur Innovationen fördern, sondern auch die Abhängigkeit von proprietären Technologien reduzieren und die Sicherheit erhöhen. Darüber hinaus bietet der Einsatz von OSS vielfältige Nachnutzungsmöglichkeiten. Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) hat einen neuen Bericht veröffentlicht, der Kommunen auf ihrem Weg zu mehr Unabhängigkeit unterstützt und aufzeigt, welche Prozesse, Rollen und Strukturen es dafür braucht.
Aus Sicht von Do-FOSS sind die organisatorischen Voraussetzungen für neue Impulse zur Stärkung Digitaler Souveränität so gut wie nie. Eine Open-Source-Governance könnte durch eine kommunale Open-Source-Strategie der Stadt Dortmund betrachtet werden, die in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) und dem Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) für andere Kommunen aufbereitet multipliziert werden könnte. Dadurch könnte unsere digitale Infrastruktur bundesweit wesentliche Modernisierungsimpulse erhalten und unsere Kommunen voneinander profitieren.
Kommunales Open-Source-Board
Was mit den Städten Berlin, München und Dortmund als Open Source Big 3 unter Moderation der KGSt für eine übergeordnete Arbeitsstruktur initialisiert wurde und schnell als Open Source Big X geöffnet wurde, soll sich nun als Kommunales Open Source Board professionalisieren und lokale Arbeitsbeiträge zusammenführen. Es braucht einen zentralen Anlaufpunkt für Kommunen zum Thema Open Source und Möglichkeiten dort Netzwerkstrukturen zu intensivieren. In Zusammenarbeit mit dem ZenDiS könnte ein hochwertiges Organisationsmodell für ein breites ausrollen einer Open-Source-Governance entwickelt werden.
Dokumente zum Herunterladen
Der Bericht der KGSt Open Source in Kommunen – Aufbau einer Open-Source-Governance kann hier und die dazugehörige Pressemitteilung kann hier heruntergeladen werden.
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In den Zoom Workplace Apps sind Sicherheitslücken entdeckt worden. In der Workplace App für Linux ist es eine Type Confusion, die ein Update erforderlich macht.
Noch in dieser Woche soll die Freigabe von Linux Mint 22.1 erfolgen. Die Entwickler haben das Paketmanagement der Distribution erneuert und Cinnamon 6.4 unter anderem optisch aufgefrischt.
Mit Firefox 134.0.1 behebt Mozilla einen sogenannten Speicher-Leak, der sich zuletzt für einige Nutzer vor allem auf Google-Diensten wie YouTube und Google Docs in Form von Performance-Problemen bemerkbar machte.
Eine mögliche Absturzursache wurde behoben, welche für manche Nutzer nach dem letzten Firefox-Update den Start des Browsers verhindern konnte.
Außerdem wurde ein Problem behoben, welches für Nutzer, die das gleiche Profil mit unterschiedlichen Firefox-Versionen nutzen (was keine offiziell unterstützte Konfiguration ist), verursachen konnte, dass Suchmaschinen und Kontextmenüs nicht mehr korrekt funktionierten.
Wer in seinen Java-Anwendungen die I/O-Performance unter Linux hochtreiben möchte, kann dazu auf die neue, aber noch experimentelle Bibliothek JUring zurückgreifen.
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Der Streit zwischen Matt Mullenweg von WordPress und dem WordPress-Hoster WP Engine dauert schon viel zu lange. Mittlerweile beginnt die Entwicklung darunter zu leiden.
OpenZFS ist ein freies Dateisystem und ein Volume-Manager für Linux und FreeBSD, der ursprünglich für Solaris entwickelt wurde und nun von der OpenZFS-Gemeinschaft gepflegt wird.
Das Open-Source-Projekt Git hat Git 2.48 mit Funktionen und Fehlerkorrekturen von über 93 Mitwirkenden veröffentlicht. Das Git-Projekt kann bei diesen Beitragenden 35 neue zählen.
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Es gibt ein paar Stellschrauben, an denen man drehen kann, um das Betriebssystem Ubuntu zu beschleunigen. Heute stelle ich das Tool Preload vor.
Bei Preload handelt es sich um einen Hintergrunddienst, der die Systemleistung verbessert, indem er häufig genutzte Anwendungen vorab lädt. Preload basiert auf der Idee des „predictive loading“, bei dem das System analysiert, welche Programme der Benutzer häufig verwendet, und diese Programme oder Teile davon im Voraus in den Speicher lädt. Dadurch können Programme oder Teile davon, die bereits im RAM vorhanden sind, schneller starten.
Installation
sudo apt install preload
Die Konfiguration kann angepasst werden, wobei die Standardeinstellung völlig ausreicht. Wer dennoch einige Werte anpassen möchte, schaut bitte hier.
Mit der Veröffentlichung von Debian 12.9 hat das Projekt der Bookworm-Version seiner Distribution unter anderem einige wichtige Sicherheitsupdates angedeihen lassen.