Nvidia: Kritische Fehler in Treibern
Sicherheitslücken in Nvidia-Software stellen aktuell ein Risiko für Linux- und Windows-Systeme dar.
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Ein Betriebssystem, das sich nicht kompromittieren oder manipulieren lässt – dieses Ziel strebt die neue Firma Amutable an. Ein Schlüssel dazu soll „verifizierbare Integrität“ sein.
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Ich könnte den Spiess ja umdrehen, wieso nutzt Du Keepass und nimmst die Unbequemlichkeit in Kauf?
Aus einem privaten Matrix-Chat mit einer Person im Internet.
Nun gut, ich möchte dieser Person den Artikel nicht schuldig bleiben. ;-)
Dies hat wie so oft historische Gründe. Die erste Referenz zu KeePass in diesem Blog ist vom 8. Januar 2011. Etwas später, am 20.01.2011, hatte ich dem Thema einen eigenen Artikel gewidmet: Sichere Passwörter und wie man sie verwaltet. Der Artikel hat in meinen Augen nicht an Aktualität verloren, mit zwei kleinen Ausnahmen:
Bei der Wahl der KeePass-Projekte habe ich mich von diesem Artikel von Mike Kuketz beeinflussen lassen.
Ich bin privat dabei geblieben, weil ich die Nutzung gewohnt bin und bisher keinen Grund zu einem Wechsel sehe. Beruflich nutze ich inzwischen Bitwarden, da dies von meinem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird und ich somit ein offiziell geprüftes und genehmigtes Werkzeug für dienstliche Zwecke verwende. Darüber hinaus finde ich Bitwarden genauso gut wie KeePassXC.
KeePassXC ist auf allen meinen Geräten des Typs Laptop, Desktop-PC/Heimserver installiert. Auf meinem Tablet und Smartphone nutze ich KeePassDX, welcher auch im F-Droid-Store verfügbar ist.
Die KeePass-Datenbank halte ich mit einer selbstgehosteten Nextcloud auf allen Geräten synchron bzw. stelle sie dort zur Verfügung. Auf PC und Laptop ist dabei permanent eine lokale Kopie der Datenbank verfügbar. Auf dem Smartphone/Tablet steht diese nur zeitlich begrenzt zur Verfügung, nämlich bis der Android-Dateimanager der KeePassDX-App den Zugriff auf die gecachte KeePass-Datenbank-Datei entzieht bzw. diese aus dem Cache entfernt wird. Schaut für weitere Hinweise hierzu bitte in die englischsprachige FAQ des Projekts.
Der Ablauf auf dem Smartphone sieht bei mir so aus:
Sollte ich mein Telefon oder Tablet mal verlieren, widerrufe ich den Access-Token in meiner Nextcloud, womit das jeweilige Gerät den Zugriff auf die Nextcloud und damit auf die KeePass-Datenbank verliert. Wichtig: Dies minimiert das Risiko, dass mir eine Kopie der KeePass-Datenbank verloren geht, bietet aber keinen 100%-igen Schutz. Bei der Offline-Funktionalität von Bitwarden schätze ich das Risiko ähnlich ein.
Um die Sicherheit noch etwas zu steigern, kann ich eine Funktion zur Fernlöschung nutzen, mit der die Inhalte von meinem Gerät gelöscht werden. Achtung: Dies funktioniert nur, wenn das Gerät mit dem Internet verbunden ist.
Aktuell entsperre ich die KeePass-Datenbank nur mit einem Passwort. Ich habe mir angesehen, wie man einen YubiKey als zusätzlichen Faktor nutzen kann. Leider wurde mein YubiKey in der Kombination YubiKey 5 NFC, Fedora 43 und KeePassXC nicht erkannt. Ich habe das Troubleshooting nach kurzer Zeit abgebrochen und beschlossen, dass der YubiKey und die dazugehörige Software für Linux aus der Hölle kommen und das Thema in eine Schublade zur E-Mail-Verschlüsselung gesperrt. Falls euch diese Problem bekannt vorkommt und ihr eine einfache Lösung dafür habt, bitte lasst mich wissen, welchen Zauber ihr gewirkt habt.
Ich nutze die KeePassXC-Browser-Erweiterung, um mir das Leben etwas zu erleichtern und Login-Formulare per Klick ausfüllen zu lassen. Natürlich besteht hierbei das Restrisiko, dass durch eine Schwachstelle im Browser oder der Erweiterung die Login-Informationen abgefangen werden können. Dessen bin ich mir bewusst.
100%-ige Sicherheit gibt es nicht. Wenn sich ein Keylogger auf meinem System befindet oder eine Schadsoftware, welche die Zwischenablage mitschneidet, verliere ich die Informationen ebenfalls.
Da ich dank Passwort-Manager für alle Dienste unterschiedliche Passwörter und wo möglich Mehrfaktor-Authentisierung verwende, hält sich der Schaden selbst dann in Grenzen, wenn einzelne Passwörter kompromittiert werden.
Da ich kein IT-Sicherheitsexperte bin, möchte ich es hiermit aber auch gut sein lassen.
Viele Grüße ins Internet und an die Personen an den heimischen Datensichtgeräten.
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