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KDE Plasma 6.5 bringt automatische Tag/Nacht Designs

Von: MK
04. August 2025 um 06:00

Die kommende Version von KDE Plasma 6.5 erhält ein oft gewünschtes Feature. Der Desktop kann jetzt automatisch zwischen hellen und dunklen Designs wechseln. Diese Umschaltung erfolgt je nach Tageszeit und spart manuelles Eingreifen. Zudem lässt sich das globale Design nun direkt in den Schnelleinstellungen ändern. Anwender finden diese Funktion übersichtlich in den Systemeinstellungen. Damit wird […]

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Linux Coffee Talk 7/2025

Von: MK
02. August 2025 um 08:00

Der Linux Coffee Talk ist ein besonderes Format bei fosstopia, in dem wir die relevanten Themen des vergangenen Monats Revue passieren lassen. Schnapp Dir einen Kaffee, Tee oder Dein Lieblingsgetränk, lehn Dich zurück und genieße die lockere Stimmung. In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen im Juli 2025. Viel Spaß beim […]

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Podcast: Linux Coffee Talk 7/2025

Von: MK
02. August 2025 um 08:00

Der Linux Coffee Talk ist ein besonderes Format bei fosstopia, in dem wir die spannendsten Themen des vergangenen Monats Revue passieren lassen. Schnapp Dir einen Kaffee, Tee oder Dein Lieblingsgetränk, lehn Dich zurück und genieße die lockere Stimmung. In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen im Juli 2025.

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Flatpak und Snap — Statusbericht

01. August 2025 um 09:50

Auf meinen privaten Linux-Installationen gehe ich Flatpak- und Snap-Paketen meistens aus dem Weg. Aber damit mir keiner vorwirft, ich sei zu altmodisch, mache ich hin und wieder doch die Probe auf Exempel: Wie gut funktionieren die neuen Paketsysteme? Meine Testkandidaten waren diesmal Fedora 42 sowie zwei Ubuntu-Installationen (25.04 und 25.10 daily), jeweils auf x86_64-Rechnern.

Fedora + Flatpak

Red Hat setzt bekanntermaßen auf Flatpak als sekundäres Paketformat für Desktop-Pakete. Es gibt zwei Motiviationsgründe: Einerseits will Red Hat den Aufwand für die Wartung großer Pakete (LibreOffice, Gimp etc.) längerfristig reduzieren; andererseits soll die Software-Installation für Anwender einfacher werden, insbesondere für Programme, die nicht in den klassischen Paketquellen verfügbar sind.

In Fedora 42 sind Flatpaks optional. Per Default ist kein einziges Flatpak-Paket installiert. Die Flatpak-Infrastruktur ist aber vorkonfiguriert, inklusive zweier Paketquellen (flathub und fedora). Mit dem Gnome-Programm Software können Sie nach Desktop-Programmen suchen. Manche Programme stehen in mehreren Paketformaten zur Auswahl (z.B. Gimp wahlweise als RPM- oder Flatpak-Paket) — dann haben Sie die Wahl, welches Format Sie verwenden möchten. Außerhalb des Linux-Universums entwickelte Apps wie Google Chrome, IntelliJ, Postman, Spotify oder VSCode gibt es hingegen nur als Flatpaks.

Mit dem Gnome-Programm »Software« können Desktop-Programme als herkömmliche Pakete oder als Flatpaks installiert werden. Die Kritierien für die »Editor’s Choice« sind aber nur schwer nachzuvollziehen. Nach den populären Programmen müssen Sie selbst suchen.

Bei RHEL 10 ist die Ausgangssituation ähnlich wie bei Fedora: Die Infrastruktur ist da, aber es sind keine Flatpaks installiert. Falls Sie RHEL als Desktop-System verwenden möchten, ist der Druck hin zu Flatpak aber stärker. Beispielsweise bietet Red Hat LibreOffice nicht mehr als RPM-Paket, sondern nur als Flatpak an. (Für Fedora gilt dies noch nicht, d.h., Sie können LibreOffice weiterhin als RPM installieren. Schauen wir, wie lange das noch so bleibt …)

Mein »Referenztest« ist die Installation von Spotify in einem bisher leeren System (also ohne andere vorher installierte Flatpaks bzw. Snaps). Sie können die Installation in Software oder per Kommando durchführen. Ich ziehe zweiteres oft vor, damit ich sehe, was vor sich geht (Listing gekürzt):

sudo flatpak install flathub com.spotify.Client

  Required runtime for com.spotify.Client/x86_64/stable found in remote
  flathub. Do you want to install it? [Y/n]: y
  ...
  org.freedesktop.Platform.GL.default    24.08       155 MB
  org.freedesktop.Platform.GL.default    24.08extra  155 MB
  org.freedesktop.Platform.Locale        24.08       382 MB (partial)
  org.freedesktop.Platform.openh264      2.5.1         1 MB
  org.freedesktop.Platform               24.08       261 MB
  com.spotify.Client                     stable      208 MB

Für die Installation von Spotify ist ein Download von 1,6 GiB und Platz auf dem Datenträger im Umfang von 1,9 GiB erforderlich. Das ist einfach verrückt.

Einen Überblick über alle installierte Flatpaks samt Größenangaben erhalten Sie mit flatpak list -d. Das folgende Listing ist aus Platzgründen stark gekürzt. Irritierend ist, dass die Paketgrößen in keiner Weise mit den Angaben während der Installation übereinstimmen (siehe das vorige Listing).

flatpak list -d

  com.spotify.Client                   1.2.63.394  stable       14 MB 
  org.freedesktop.Platform             24.08.22    24.08       672 MB 
  org.freedesktop.Platform.GL.default  25.1.3      24.08       464 MB 
  org.freedesktop.Platform.GL.default  25.1.3      24.08extra  464 MB 
  org.freedesktop.Platform.openh264    2.5.1       2.5.1         1 MB 

Flatpak-Installationen landen im Verzeichnis /var/lib/flatpak. Die unzähligen dort angelegten Verzeichnisse und Dateien verwenden UUIDs und hexadezimale Codes als Namen. Für die Installation von Spotify auf einem zuvor leeren Flatpak-System werden mehr als 46.000 Verzeichnisse, Dateien und Links mit einem Platzbedarf von 1,9 GiB eingerichtet. Es ist nicht lange her, da reichte das für eine ganze Linux-Distribution aus!

sudo du -h -d 0 /var/lib/flatpak/

  1,9G  /var/lib/flatpak/

sudo find /var/lib/flatpak | wc -l

  46241

Immerhin teilen weitere Flatpaks die nun etablierte Infrastruktur von Bibliotheken und Basispakete, so dass der Platzbedarf bei der Installation weitere Flatpaks etwas langsamer steigt.

Beim Start beansprucht Spotify »nur« ca. 400 MiB im Arbeitsspeicher (gemessen mit free -m vor und nach dem Start des Audio-Players). Von den vielen installierten Bibliotheken wird also nur ein Bruchteil tatsächlich genutzt. Wenn Sie mit Ihren Ressourcen sparsamer umgehen wollen/müssen, führen Sie Spotify am einfachsten in einem Webbrowser aus :-)

Ubuntu und Snap

Canonical hat Snap-Pakete bereits tief in der Ubuntu-Infrastruktur verankert. Bei Ubuntu 25.10 (daily 2025-07-31) sind
mehrere wichtige Desktop-Programme als Snap-Pakete vorinstalliert: Firefox, das App-Zentrum, der Firmware-Aktualisierer sowie ein relativ neues Security Center zur Verwaltung von Snap-Zugriffsrechten. Dazu kommen die dafür erforderlichen Basispakete. Immerhin ist der Platzbedarf auf der SSD mit 1,1 GByte spürbar geringer als bei vergleichbaren Flatpaks. Ein wenig frech erscheint mir, dass apt install thunderbird mittlerweile ungefragt zur Installation des entsprechenden Snap-Pakets führt.

Im Unterschied zu Flatpaks, die rein für Desktop-Installationen gedacht sind, bietet Canonical auch eine Menge Snap-Pakete für den Server-Einsatz an: https://snapcraft.io/store?categories=server

Zur Installation von Desktop-Snaps verwenden Sie das App-Zentrum. Als einzige Paketquelle ist https://snapcraft.io/store vorgesehen. Weil schon einige Basispakete vorinstalliert sind, ist die Installation eines weiteren Pakets nicht mit so riesigen Downloads wie beim konkurrierenden Flatpak-System verbunden.

Ubuntus »App-Zentrum« ist einzig zur Installation von Snap-Paketen gedacht.

Im Terminal administrieren Sie Snap durch das gleichnamige Kommando. Mit snap install installieren Sie ein neues Paket. snap list zählt alle installierten Snap-Anwendungen auf. snap run startet eine Anwendung, snap refresh aktualisiert alle Snap-Pakete, snap remove name löscht ein Paket.

Mein Referenztest ist wieder die Spotify-Installation. Zusammen mit spotify werden auch die Pakete core20 und gnome-3-38 heruntergeladen. Der Platzbedarf für alle drei Pakete beträgt ca. 600 MiB. (Der Vergleich hinkt aber, weil ja schon diverse Snap-Basispakete installiert sind.) Nach dem Start von Spotify sind ca. 320 MiB zusätzlich im RAM belegt.

sudo snap install spotify

  spotify 1.2.63.394.g126b0d89 from Spotify installed

Die interne Verwaltung von Snaps erfolgt ganz anders als bei Flatpak. Snap-Anwendungen werden in Form von komprimierten *.snap-Dateien in /var/lib/snapd/snaps gespeichert:

ls -lh /var/lib/snapd/snaps

  ...   4,0K  ... bare_5.snap
  ...    64M  ... core20_2599.snap
  ...    74M  ... core22_2045.snap
  ...    13M  ... desktop-security-center_83.snap
  ...   246M  ... firefox_6565.snap
  ...    12M  ... firmware-updater_167.snap
  ...   350M  ... gnome-3-38-2004_143.snap
  ...   517M  ... gnome-42-2204_202.snap
  ...    92M  ... gtk-common-themes_1535.snap
  ...   4,0K  ... partial
  ...    15M  ... prompting-client_104.snap
  ...    51M  ... snapd_25227.snap
  ...    51M  ... snapd_25241.snap
  ...   576K  ... snapd-desktop-integration_315.snap
  ...    11M  ... snap-store_1270.snap
  ...   190M  ... spotify_88.snap

Der im Hintergrund laufende Snap-Dämon snapd bindet diese Dateien als squashfs-Dateisysteme an der Stelle /snap/xxx in den Verzeichnisbaum ein und macht die Anwendungen so zugänglich (alle Größenangaben in MiB):

sudo du -mcs /snap/*

   210    /snap/core20
   248    /snap/core22
    30    /snap/desktop-security-center
   644    /snap/firefox
    35    /snap/firmware-updater
   903    /snap/gnome-3-38-2004
  1294    /snap/gnome-42-2204
   360    /snap/gtk-common-themes
   417    /snap/spotify
   ...
Unzählige squashfs-Dateisysteme machen das findmnt-Ergebnis ziemlich unübersichtlich

Im Vergleich zu Flatpak sparen die komprimierten Flat-Images zwar Platz auf dem Datenträger. Allerdings speichert
Snap standardmäßig von jedem installierten Paket ein Backup mit der vorigen Version. Im Laufe der Zeit verdoppelt das den von Snap beanspruchten Speicherplatz! Um nicht mehr benötigte Pakete zu löschen, verfassen Sie das folgende Mini-Script. export LANG= stellt dabei die Spracheinstellungen zurück, damit die Ausgaben von snap in englischer Sprache erfolgen. Das Script entfernt alle Snap-Pakete, deren Status disabled ist.

#!/bin/bash
# Datei ~/bin/delete-snap-crap.sh
# Idee: https://superuser.com/questions/1310825
export LANG=
snap list --all | awk '/disabled/{print $1, $3}' |
    while read snapname revision; do
        snap remove "$snapname" --revision="$revision"
    done

Dieses Script führen Sie mit root-Rechten aus:

sudo bash delete-snap-crap.sh

Auf einem Testsystem mit diversen Snap-Paketen (Firefox, Gimp, LibreOffice, Nextcloud Client, VSCode) sank mit der Ausführung dieses Scripts der Platzbedarf in /var/lib/snapd/snaps von 7,6 auf 4,0 GiB.

Spotify als DEB-Paket

Spotify bietet seinen Client auch als Paket für Debian/Ubuntu an: https://www.spotify.com/us/download/linux/

Also habe ich einen Vergleich gemacht.

Download: ca. 150 MB
Platzbedarf auf der SSD: ca. 340 MB
RAM-Bedarf: ca. 350 MB

Fazit: RAM-Bedarf ist bei allen drei Varianten ähnlich, aber die RPM-Variante braucht weniger Platz am Datenträger.

Fazit

Ich sehe die Probleme, die herkömmliche Paketformate verursachen.

Ich verstehe auch den Wunsch nach einem universellem Paketformat, das für alle Distributionen funktioniert, das aus Anwendersicht einfach zu nutzen und das für den Software-Anbieter mit überschaubarem Wartungsaufwand verbunden ist.

Aus meiner Sicht bieten allerdings weder Flatpak noch Snap eine optimale Lösung für diese Probleme/Wünsche. Diese Erkenntnis ist nicht neu, ich habe sie in diesem Blog schon mehrfach formuliert. Die Weiterentwicklung beider Formate in den letzten Jahren hat diesbezüglich leider keine spürbaren Verbesserungen mit sich gebracht.

Bei Flatpak sind die Paketgrößen einfach absurd. Bei Snap sind sie auch zu groß, aber es ist nicht ganz so schlimm — zumindest, wenn alle Doppelgänger regelmäßig entfernt werden. Allerdings ist der Snap Store (also die Paketquelle) Closed Source, was die ohnedies schon geringe Akzeptanz nicht verbessert. Das Software-Angebot im Snap Store ist zwar größer als das auf Flathub, aber ich sehe dennoch die Gefahr, dass das Snap-Format eine Insellösung bleibt und Canonical auch mit dieser Eigenentwicklung Schiffbruch erleidet (ich sage nur Upstart Init System, Unity Desktop, Mir Display Server). Während Flatpaks außerhalb der Red-Hat-Welt zumindest als Option genutzt werden, scheint keine Distribution außer Ubuntu etwas mit Snaps zu tun haben wollen.

Letztlich ist meine Meinung natürlich irrelevant. Ubuntu ist aus meiner Sicht nach wie vor eine attraktive Distribution, sowohl am Desktop als auch am Server. Wer Ubuntu verwenden will, muss eben in den Snap-Apfel beißen. Auf einem Rechner mit einer ausreichend großen SSD und genug RAM funktioniert das gut.

Es ist unklar, ob Red Hat sein Flatpak-Format genauso vehement durchsetzen wird. Bis jetzt sieht es nicht so aus, aber es würde mich nicht überraschen, wenn auch Red Hat irgendwann keine Lust mehr hat, eigene RPM-Pakete für Firefox, Thunderbird, Gimp, Libreoffice usw. zu pflegen und parallel für diverse Distributionen (aktuell: RHEL 8/9/10, Fedora 40/41/42/Rawhide etc.) zu warten.

Vielleicht wir man sich / werde ich mic an den verrückten Ressourcenbedarf neuer Paketsysteme gewöhnen. Auf einem Rechner mit 32 GB RAM und 1 TB SSD — keine ungewöhnlichen Eckdaten heutzutage — spielen 10 GB mehr oder weniger für ein paar Flatpaks oder Snap-Pakete ja keine große Rolle … Mir widerspricht es trotzdem: Wenn es möglich ist, ein Auto zu bauen, das mit 5 Liter Treibstoff pro 100 km auskommt, warum dann eines verwenden, das 8 Liter braucht?

Quellen/Links

Flatpaks

Snap

Diskussion auf mastadon

Proton stellt Open Source App für Zwei-Faktor-Verifizierung vor

Von: MK
01. August 2025 um 06:30

Der Schweizer Anbieter Proton bringt eine neue App für Sicherheit. Proton Authenticator erzeugt sechsstellige Codes zur Anmeldung bei Onlinekonten. Diese Codes erneuern sich automatisch alle 30 Sekunden. Damit ergänzt das Tool die bisherige Produktpalette rund um Datenschutz. Im Unterschied zu anderen bekannten Apps ist Proton Authenticator komplett offen zugänglich. Der Quellcode ist öffentlich einsehbar und […]

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JD.com übernimmt Ceconomy und wird Eigentümer von Mediamarkt und Saturn

Von: MK
01. August 2025 um 06:00

Der chinesische Technologiekonzern JD.com plant den Einstieg beim deutschen Elektronikhändler Ceconomy. Das Unternehmen hinter Mediamarkt und Saturn soll für rund 2,2 Milliarden Euro übernommen werden. Ceconomy-Aktionäre sollen je 4,60 Euro pro Stammaktie erhalten. Die bekanntesten Marken des Konzerns bleiben nach Angaben des Managements bestehen. JD.com sichert sich damit Zugriff auf über 1000 Filialen in Europa. […]

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glibc Version 2.42 veröffentlicht

31. Juli 2025 um 21:30

Kurz notiert: Die GNU C Library (glibc) wurde in Version 2.42 veröffentlicht. Der Fokus lag besonders auf Mathefunktionen aus neueren C-Standards, der Einführung von SFrame und der Entfernung des alten termio.h-Headers. Hier eine Auswahl neuer Features in aller Kürze:

  • Neue Mathefunktionen, darunter:
    • Einige Funktionen aus der neuen ISO C23 werden nun von math.h unterstützt. In dieser Version kommen konkret Funktion für Potenzen und absolute Werte hinzu.
    • unsigned Abstandfunktionen wie uabs() werden unterstützt.
    • Neue Funktionen wie tanpif() wurden aus dem CORE-MATH-Projekt eingeführt.
  • Die Unterstützung für die SFrame ist neu. Sofern mit den ebenfalls frisch veröffentlichten Binuntils 2.45 und dem Flag --enable-sframe gebaut wird, kann das neue Stack-Frame-Information-Format genutzt werden.
  • Auf Linux gibt es nun die Funktion pthread_gettid_np() zum Anzeigen der Kernel Thread ID für einen Thread, siehe auch Diskussion.
  • termios.h unterstützt nun beliebige Baud-Raten.
  • Der tcache von malloc() unterstützt nun das Caching großer Blöcke.
  • Die S390-Architektur erhält Unterstützung für die z17-Plattform.

Folgende Features werden entfernt oder betreffen die Kompatibilität:

  • termio.h, das seit POSIX.1 aus 1988 veraltet galt, wird entfernt. termios.h ist der Ersatz.
  • glibc.rtld.execstack unterstützt nun einen Kompatibilitätsmodus, mit dem Programme einen ausführbaren Stack mittels dynamisch geladener Bibliotheken anfordern können.
  • Unterstützung für die TX Lock Elision von pthread Mutexes ist veraltet und wird im nächsten Release entfernt.
  • Auf AArch64 Linux mit der Scalable Matrix Extension werden setjmp() und sigsetjmp() den ZA State von SME deaktivieren.

Darüber hinaus gab es einige Bugfixes, Ergänzungen in der Dokumentation sowie Verbesserungen in der Testsuite.

Alle weiteren Informationen und das vollständige Changelog können der Veröffentlichungsnachricht auf der Liste entnommen werden.

Red Hat: Digitale Souveränität beginnt mit Wahlfreiheit

29. Juli 2025 um 08:01

Wer erinnert sich nicht an die Zeit, als „alles in die Cloud“ das neue Allheilmittel war? Kaum ein Unternehmen, das nicht mit Volldampf in Richtung Public Cloud Provider aufgebrochen ist – oft ohne Plan B, manchmal sogar ohne einen Masterplan. Dann kamen die Kostendiskussionen, die Compliance-Bedenken, die Integrationsschwierigkeiten. Und plötzlich wurde aus der Public Cloud eine hybride Strategie – eine Evolution, die Unternehmen eine bessere Balance aus der Skalierbarkeit der Public Cloud und der Kontrolle der Private Cloud bietet.

Quelle

Neues „Netzwerk SDS – Souveräne Digitale Schweiz“ gegründet

07. Juli 2025 um 07:44

Akteure aus dem öffentlichen Sektor haben ein Netzwerk zum fachlichen Austausch zu digitaler Souveränität gegründet, in dem Kompetenzen und Erfahrungen zu mehr technologischer Unabhängigkeit ausgetauscht werden. Weitere Schweizer Behörden, Unternehmen und weitere Organisationen sind eingeladen im Netzwerk mitzuwirken. Nähere Informationen sind unter www.netzwerksds.ch zu finden.

Quelle

In TUXEDO OS bereits geschlossen: Kritische Sudo-Lücke gefährdet Linux-Systeme

04. Juli 2025 um 07:23

Kürzlich haben Sicherheitsforscher der Firma Stratascale eine schwerwiegende Schwachstelle in sudo öffentlich gemacht. Die Lücke mit der Kennung CVE-2025–32463 erlaubt es lokalen Angreifern, Root-Rechte zu erlangen – ohne spezielle Berechtigungen, Konfigurationsänderungen oder komplexe Angriffswege. Betroffen sind alle sudo-Versionen ab 1.9.14, die seit Juni 2023 im Umlauf sind.

Quelle

OpenCloud erweitert Partnernetzwerk: SaaS-Angebot und Migrations-Support ab sofort verfügbar

03. Juli 2025 um 06:24

Der IT-Dienstleister Bergwerk IT stellt OpenCloud als vollständig gemanagte SaaS-Lösung aus Deutschland bereit. Das Karlsruher Unternehmen audriga unterstützt Organisationen bei der sicheren Migration von bestehenden Lösungen zu OpenCloud. Beide Partner erleichtern so den Einstieg oder Wechsel zu einer digital souveränen Cloud-Infrastruktur.

Quelle

Ryzen 9 9955HX trifft auf RTX 5090: Leistung vom anderen Stern

26. Juni 2025 um 04:58

Nach der kürzlichen Landung des neuen Stellaris 16 - Gen7 mit Intel Core Ultra 9 275HX erscheint nun auch die AMD-Variante mit dem Ryzen 9955HX und 9955HX3D am Firmament und vereint die schnellsten Prozessoren und Grafikkarten am Markt mit einer leisen und kraftvollen Kühlung in einem kompakten, hochqualitativen Vollaluminiumgehäuse für eine galaktische Balance aus Leistung, Geräuschkomfort und Mobilität.

Quelle

Kritische Software, kein Budget – Europas Open Source Problem

Von: MK
30. Juli 2025 um 06:00

GitHub spricht sich in einem neuen Bericht für einen europaweiten Technologie-Fonds aus. Ziel ist es, kritische Open Source Software langfristig zu finanzieren und zu sichern. Denn viele zentrale digitale Werkzeuge entstehen in ehrenamtlicher Arbeit und bleiben unterfinanziert. Laut GitHub enthalten rund 96 Prozent aller Softwareprojekte offenen Quellcode. Der wirtschaftliche Wert dieser Software wird weltweit auf […]

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Mozilla veröffentlicht Firefox 141 für Apple iOS

29. Juli 2025 um 19:58

Mozilla hat Firefox 141 für Apple iOS veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 141.

Die Neuerungen von Firefox 141 für iOS

Mozilla hat Firefox 141 für das iPhone, iPad sowie iPod touch veröffentlicht. Die neue Version steht im Apple App Store zum Download bereit.

Die neue Version bringt weitere Verbesserungen für die optisch überarbeitete Symbolleiste und Tab-Übersicht, welche seit Firefox 140 schrittweise für alle Nutzer ausgerollt werden. Ebenfalls schrittweise ausgerollt wird eine Überarbeitung des Startbildschirms. Dazu kommen wie immer Detail-Verbesserungen, Fehlerbehebungen sowie Optimierungen unter der Haube.

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Debian 13 „Trixie“ wird mit KDE Plasma 6.3.6 veröffentlicht

Von: MK
29. Juli 2025 um 06:00

Ursprünglich war geplant, dass Debian 13 „Trixie“ mit KDE Plasma 6.3.5 erscheint. Doch nur einen Tag vor dem vollständigen Einfrieren der Paketbasis hat sich das Blatt überraschend gewendet, aber nicht ganz unerwartet. Die Entwickler haben Plasma 6.3.6 noch rechtzeitig in die Testing-Phase aufgenommen. Damit steht fest: Die finale Version von Debian 13 wird mit dem […]

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Mozilla veröffentlicht Firefox Klar 141 für Apple iOS

28. Juli 2025 um 20:04

Firefox Klar ist ein spezialisierter Privatsphäre-Browser von Mozilla. Mit Firefox Klar 141 für Apple iOS steht nun ein Update bereit.

Download Mozilla Firefox Klar für Apple iOS

Die Neuerungen von Firefox Klar 141 für Apple iOS

Mozilla hat Firefox Klar 141 (internationaler Name: Firefox Focus 141) für Apple iOS veröffentlicht. Bei Firefox Klar 141 für Apple iOS handelt es sich um ein Wartungs-Update, welches ausschließlich Verbesserungen unter der Haube bringt.

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