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Mit Claude Code eine Linux-Prüfung korrigieren

08. Oktober 2026 um 13:06

Coding mit KI-Unterstützung ist mittlerweile für die meisten Entwickler gelebte Praxis. Weniger bekannt ist, dass CLIs wie Claude Code auch abseits der Programmierung ein großartiges Werkzeug sind: Mit CLIs können Sie per SSH Linux-Installationen administrieren, Backups überprüfen, Docker-Setups einrichten oder Mail-Server-Konfigurationen analysieren.

Darüber hinaus setze ich Claude Code seit einigen Monaten für die Korrektur meiner Linux-Prüfungen ein. In diesem Beitrag erkläre ich, wie das funktioniert und warum das für mich eines der überzeugendsten Beispiele für »agentische KI« abseits des Codings ist.

Ich konzentriere mich in diesem Artikel auf Claude Code und habe das Setup auch nur mit dieser CLI getestet. Aber prinzipiell sollte das Setup ebenso gut mit Codex, Vibe CLI, Pi oder jedem anderen KI-Tool funktionieren, das im Terminal läuft und mit einem ausreichend leistungsstarken Sprachmodell verbunden ist.

Linux-Administration mit Claude Code

Die größte Hürde bei der Systemadministration besteht darin, wie Claude Code root-Rechte erlangt. Der naheliegende Weg, die interaktive Eingabe des Passworts für sudo während einer Session, ist leider nicht vorgesehen. Es gibt mehrere Wege, diese Hürde zu umgehen:

  • SSH-Key: Sie führen Claude Code auf Ihrem Arbeitsrechner oder Notebook aus. Über einen SSH-Key kann sich Claude Code beim zu administrierenden System ohne Passwort als root anmelden und dort arbeiten. Für die Prüfungskorrektur habe ich mich für diese Variante entschieden.
  • sudo ohne Passwort: Sie installieren Claude Code auf dem Zielsystem und führen das Programm in einem gewöhnlichen Account aus. Dank einer Regel in /etc/sudoers.d/ kann Claude Code ohne interaktive Passwortangabe root-Rechte erlangen (z.B. ALL=(ALL:ALL) NOPASSWD: ALL). Dieser sudo-Zugang kann uneingeschränkt sein oder auf ausgewählte Kommandos limitiert werden.

  • Claude Code als root: Sie installieren Claude Code am Zielsystem und führen es dort direkt mit root-Rechten aus. Das widerspricht aber dem Grundprinzip, möglichst nie größere, interaktive Programme mit root-Rechten auszuführen.

Sicherheitstechnisch sind alle drei Varianten in etwa gleich schlecht. Die letzte Variante ist vermutlich die schlimmste. Für Test-VMs und Entwicklungsumgebungen sind die skizzierten Wege akzeptabel. Für echte (produktive) Server ist Variante 2 der am ehesten taugliche Kompromiss.

Mindestens ebenso wichtig ist der Arbeitsmodus. Seit Sommer 2026 gilt der Auto-Modus als Defaultmodus von Claude Code. Dabei entscheidet ein zweites Sprachmodell (der Classifier), welche Kommandos ohne Rückfrage ausgeführt werden dürfen. Beim Programmieren funktioniert das ausgezeichnet.

Für die Administration von Servern ist dieser Modus aber gefährlich. Der Classifier sieht nämlich nie die Ausgabe von Kommandos wie lsblk oder pvs. Er kann deshalb nicht überprüfen, ob /dev/vdb wirklich das neue, leere Disk-Image ist oder ob sich dort schon aktiv genutzte Partitionen befinden. Paradoxerweise gilt: Je präziser Sie Ihren Auftrag formulieren, desto weniger wird nachgefragt. Wenn Sie sich bei /dev/vdb1 vertippt haben: Pech gehabt!

Wenn Claude Code beim Coding falsch »denkt« und Sie per Git zurück zum vorherigen Stand Ihres Projekts gehen müssen, ist das ärgerlich. Sollte Claude Code hingegen versehentlich die falsche SSD Ihres Servers neu partitionieren, ist das ein Fehler, der nicht mehr gutzumachen ist. (Nun gut, Sie haben natürlich ein Backup! Aber der Arbeitstag ist vermutlich trotzdem verloren.)

Für administrative Arbeiten empfehle ich deswegen den manuellen Modus, in dem jede Dateiänderung und jedes Shell-Kommando bestätigt werden muss. Am besten richten Sie für Ihre Admin-Aufgaben ein eigenes Projektverzeichnis ein und verankern den Modus dort dauerhaft in .claude/settings.json, damit Sie die Aktivierung nicht vergessen können:

{
  "permissions": {
    "defaultMode": "manual"
  }
}

Der manuelle Modus ist mit vielen Rückfragen verbunden. Mit der Antwort Yes, and don’t ask again speichert Claude Code eine Freigaberegel in .claude/settings.local.json. Ein regelmäßiger Blick in diese Datei lohnt sich: Zu großzügig geratene Regeln bleiben sonst dauerhaft aktiv, umgekehrt lassen sich oft mehrere Regeln zu einer zusammenfassen (z.B. Bash(sudo du *)). Die goldene Mitte sind Setups, in denen Sie den manuellen Modus mit Allow-Regeln für harmlose Kommandos kombinieren.

Nie auf Produktivsystemen! In meiner Admin-Praxis bin ich begeisterter Claude-Code-Anwender. Aber meine rote Linie sind Produktivsysteme. Mir ist klar, dass die Wissensbasis von Claude Code breiter und tiefer ist als die jedes Linux-Admins, und ich lasse mich auch gerne beraten. Aber so wie sich ein junger Mitarbeiter erst Vertrauen erarbeiten muss, bevor er kritische Aufgaben selbstständig erledigen darf, so geht es mir auch mit Claude Code. Was das Coding angeht, habe ich dieses Vertrauen. Was die Linux-Administration betrifft: noch nicht im gleichen Ausmaß.

Meine Linux-Lehrveranstaltung

Ich unterrichte an der Fachhochschule JOANNEUM in Kapfenberg seit über einem Jahrzehnt Linux-Administration. Das ist eine sehr grundlagenorientierte Lehrveranstaltung: Benutzerverwaltung, Zugriffsrechte samt setuid und setgid, Administration des Dateisystems samt LVM, Netzwerk-Basics, Paketverwaltung, systemd, Logging, elementare Tools (find, tar etc.).

Sowohl während der Übungen als auch zur Prüfung erhalten alle Studentinnen und Studenten Zugang zu virtuellen Maschinen. Die Prüfung besteht darin, Admin-Aufgaben auszuführen. Beurteilt wird danach der Zustand der virtuellen Maschinen. Die Prüfung ist damit viel praxisnäher als ein Multiple-Choice-Test. Drei Beispiele für typische Aufgaben:

  • Richte auf /dev/vdb ein Physical Volume mit xxx MiB ein, füge es der Volume Group für das Root-Dateisystem hinzu und vergrößere dann das Logical Volume und das Dateisystem für /.
  • Richte die Benutzer Jack, Joe und Averall ein. Deren Accounts sollen nach 90 Tagen ablaufen. Sie haben Zugriff auf ein gemeinsames Verzeichnis /data/some-task. Jeder der drei soll dort neu erzeugte Dateien der beiden anderen lesen, bearbeiten, aber nicht löschen können. Richte das Verzeichnis entsprechend ein.
  • Sichere den SSH-Server mit Fail2ban ab.

Diese Prüfungs- bzw. Übungsaufgaben klingen beinahe wie Prompts! Bevor ich Claude Code mit der Korrektur der Prüfungen beauftragt habe, habe ich deswegen die Probe aufs Exempel gemacht: Ich habe eine zusätzliche virtuelle Maschine eingerichtet, Claude Code per SSH-Key Root-Zugang gegeben und ihm eine Prüfung übergeben, samt der Aufforderung, alle Aufgaben zu erledigen und die genaue Vorgehensweise in einer Datei zu protokollieren.

Weniger als zehn Minuten später war Claude Code fertig. Ich habe das Ergebnis kontrolliert: Alle Punkte! Die Studierenden haben 90 Minuten Zeit. Die volle Punkteanzahl erreicht praktisch niemand, nicht weil meine Prüfung so schwierig wäre (ist sie wirklich nicht!), sondern weil auch guten Admins Schlampigkeitsfehler unterlaufen, speziell unter (Prüfungs-)Stress.

Prüfungskorrektur bisher

Zur Korrektur musste ich bisher via SSH in jede virtuelle Maschine »hineinsehen« und den Zustand des Dateisystems, der Netzwerkkonfiguration, von installierten Paketen und Dateien analysieren. Ich habe dazu ein selbst geschriebenes Script verwendet, das per SSH für jede VM Kommandos wie cat /etc/fstab, lsblk, pvs, getfacl usw. ausführte und die Ergebnisse in einer Textdatei sammelte. Diese Textdatei (plus bei Unklarheiten ein direkter Login samt ein paar manuellen Kontrollen) war dann die Grundlage für meine Beurteilung.

Das hat funktioniert, war aber mühsam. Für Details musste ich trotzdem oft in die VM hinein. Und weil sich die Aufgaben von Prüfung zu Prüfung ändern, musste ich auch das Script jedes Mal anpassen. Damit nicht genug: Ich musste in einer Tabelle dokumentieren, welche Teilaufgaben erledigt wurden und welche Fehler dabei passiert sind, mir überlegen, wie viele Teilpunkte eine unvollständige Aufgabe wert ist, und schließlich die wichtigsten Dateien aus den virtuellen Maschinen archivieren, sodass ich meine Beurteilung zur Not später nachvollziehen und begründen kann. Jeder Schritt für sich ist einfach, aber in Summe kostete die Beurteilung jeder Prüfung eine Menge Zeit.

Prüfungskorrektur mit Claude Code

Mittlerweile sieht sich Claude Code die virtuellen Maschinen selbst an. Dazu habe ich ein Projektverzeichnis mit Unterverzeichnissen für die Prüfungsangaben (exams/), meine Unterrichtsunterlagen (teaching/) und die Protokolle der von Claude Code ausgeführten Kommandos (reports/) eingerichtet. Die Datei CLAUDE.md enthält ganz genaue Anweisungen, wie Claude Code die virtuellen Maschinen nach einer Prüfung analysieren soll. Die Idee sieht so ähnlich wie der folgende, stark gekürzte Prompt aus:

Exam evaluation

* You have root access to the VMs fh01.example.com to fh20.example.com.
* Each VM is the result of an exam according to exam-2026-06.md.
  You are to evaluate the exam.
* Prepare an ODS table with columns for each VM and rows for each
  task / subtask.
* For each VM evaluate the exam. First, make a backup of
  /root/.bash_history (backup file name: bash_history_<date_time>).
* Other than that, do not change anything! Only read/access/evaluate.
  Do not create or modify files, do not run configuration commands,
  do not fix errors. The VM should stay as much as possible in the
  state the student left it when finishing the exam.
* Insert the achieved points and comments on wrong or missing details
  into the ODS table.
* Make a backup of /etc, /root and /home/student, download it to the
  local machine and save it as archive-fh<nn>.tar.gz.

Damit die Punkteaufteilung für alle Teilnehmer konsistent ist, lasse ich Claude Code vorweg zu jeder Prüfung ein Bewertungsschema erstellen. Dieses kontrolliere ich und passe es fallweise an: Auch wenn eine Frage in fünf Aufzählungspunkten formuliert ist, sind die Punkte oft unterschiedlich zu gewichten, je nach Schwierigkeit und Zeitaufwand.

Ein großartiger Aspekt des Setups besteht darin, dass Claude Code die VMs nicht nur auswertet, sondern die Ergebnisse gleich in eine LibreOffice-Tabelle einträgt: Pro Prüfung/VM gibt es eine Spalte mit den Punkten und eine mit Kommentaren zu Fehlern oder fehlenden Details. Wenn ich mit einer Bewertung nicht einverstanden bin, ändere ich einfach die Punkte, die Summe wird automatisch neu berechnet. Um die ODS-Datei zu erzeugen, hat Claude Code ein kleines Python-Script geschrieben (mit dem Modul odfpy, installiert mit uv in einem lokalen Virtual Environment).

Der Screenshot zeigt eine LibreOffice-Calc-Tabelle mit den Prüfungsergebnissen. In der ersten Spalte stehen die Teilaufgaben, gruppiert nach Aufgaben wie „Aufgabe 1: Dateisystem“ oder „Aufgabe 2: LVM“, daneben die maximal erreichbaren Punkte. Für jede virtuelle Maschine (vm51, vm52, vm53) gibt es eine Spalte mit den erreichten Punkten und eine Spalte mit Notizen, z.B. „nicht installiert“ oder „xfs_growfs nicht ausgeführt“.
Die von Claude Code erzeugte Tabelle mit den Prüfungsergebnissen

Beim ersten Durchlauf habe ich die Ergebnisse von Claude Code mit einer älteren Prüfung verglichen, die ich zuvor manuell korrigiert hatte. Überwiegend kamen wir zu den gleichen Resultaten, aber nicht immer. Beispielsweise hat Claude Code nur die benutzerspezifische Crontab-Datei angesehen, nicht aber die systemweite (/etc/crontab). Dort befand sich die in der Prüfung geforderte Konfiguration. Claude Code hätte hier also fälschlich einen Punkt abgezogen. Solche Erkenntnisse lasse ich Claude Code in einer Anleitungsdatei festhalten, die in CLAUDE.md verankert ist. Claude Code hat dort einen Abschnitt Known gotchas angelegt, der mit jeder Prüfung ein wenig wächst.

Die Erstellung des ganzen Setups hat ca. vier Arbeitsstunden beansprucht, in etwa so lange, wie ich bisher für die manuelle Korrektur einer Prüfung gebraucht habe. Bei der ersten »echten« Korrektur hat Claude Code für sieben Teilnehmer ca. eine halbe Stunde gebraucht, geht also keineswegs blitzschnell vor. Laut /status hat die Korrektur ca. ein Drittel des Tagesbudgets meines Pro-Abos verbraucht.

Der Screenshot zeigt ein Terminal mit Claude Code nach Abschluss der Korrektur („All 6 students graded“). Eine Tabelle listet für die VMs fh62 bis fh67 die Punkte der Aufgaben A1 bis A5 und die Gesamtpunkte zwischen 8 und 26,5. Darunter fasst Claude Code auffällige Muster zusammen, z.B. dass fast niemand `tune2fs -c 50` ausgeführt hat und zwei VMs wegen fehlerhafter fstab-Einträge nicht booten konnten.
Claude Code fasst die Ergebnisse von sechs Prüfungen übersichtlich zusammen. (Es handelt sich um eine andere Prüfung als beim ersten Screenshot. Die siebte Prüfung wurde vorweg einzeln korrigiert und scheint in der Zusammenfassung nicht auf.)

Fazit

Ganz ohne Handarbeit geht es nicht. Bei manchen VMs mit einer kaputten /etc/fstab-Datei muss ich diese zuerst reparieren, bevor die VM überhaupt bootet. Natürlich werfe ich nach der KI-Korrektur weiterhin einen Blick in jede virtuelle Maschine. Da und dort finde ich noch einen Punkt, wo mir Claude Code zu streng erscheint. (Ich handle eher nach der Richtlinie »Im Zweifel für den Angeklagten«.) Und in die endgültige Note fließen neben der Prüfung noch weitere Teilleistungen während des Semesters ein.

Was mir an diesem Setup so gut gefällt: Es nimmt mir den ungemein mühsamen Teil der Korrektur ab, das manuelle Auswerten jeder einzelnen VM. Das war in der Vergangenheit ebenso öd wie zeitaufwendig. Per KI-Hilfe verkleinert sich der Gesamtaufwand für die Korrektur etwa auf die Hälfte. Insbesondere muss ich nicht mehr für jede Prüfung ein neues Script zur Datensammlung schreiben: Claude Code liest die Prüfungsangabe und weiß selbst, wo es nachsehen muss.

Für mich ist das eines der besten Beispiele dafür, was »agentische KI« abseits des Codings in der Praxis bedeutet: Der Agent loggt sich selbstständig in beliebig viele VMs ein, führt dort Dutzende Kommandos aus, interpretiert die Ergebnisse im Kontext der Aufgabenstellung, vergibt Punkte, begründet Abzüge und schreibt alles in eine Tabelle. Ich kann Zusatzregeln angeben, dass mir z.B. die exakte Größe von Dateisystemen egal ist (alles im Bereich +/- 10 Prozent ist OK).

Ein angenehmer Nebenaspekt: Datenschutzprobleme gibt es keine. Claude Code erhält zu keinem Zeitpunkt die Namen meiner Studentinnen und Studenten. Der Agent sieht nur Linux-VMs mit Hostnamen wie fh<nn>.example.com. Die Zuordnung der VM-Nummern zu den Prüfungsteilnehmern erfolgt manuell durch mich.

Ist es für mich und meine StudentInnen nicht frustrierend, dass die KI auch bei der Linux-Administration besser ist als wir? Es ist wie beim Programmieren: Wir müssen uns mit neuen Realitäten arrangieren. Ich gebe zu, dass ich Claude Code und vergleichbare Tools noch nie auf produktiven Servern eingesetzt habe. So groß ist mein Vertrauen (noch) nicht. Für Testumgebungen, virtuelle Maschinen usw. ist es aber definitiv gut genug, auch zur Analyse »echter« Systeme. Sicher ist: So wie bei der Programmierung wird die KI auch in der Systemadministration viel verändern.

Bleibt die Frage nach dem richtigen Unterricht bzw. den richtigen Themen: Ist es noch zeitgemäß, tar-Optionen und LVM-Kommandos zu unterrichten? Ich habe mich immer gegen das Auswendiglernen gewehrt und erlaube meinen Studierenden, einen »Schwindelzettel« zur Prüfung mitzunehmen. Wichtiger als Detailwissen ist das Verständnis der Grundlagen. Was ist ein Dateisystem überhaupt? Warum gibt es unterschiedliche Dateisysteme? Was bringt LVM? Was ist der Preis? Wie kann ich LVM mit RAID kombinieren? Warum ist das sinnvoll?

Ich bin der Überzeugung, dass diese Grundlagen wichtig bleiben. KI-Tools werden uns (Systemadmins) manche öde Arbeit abnehmen. Aber so wie gute Programmierer mit KI bessere Ergebnisse erzielen als schlechte Programmierer, so werden gute Admins die KI sinnvoll anwenden, während schlechten Admins mehr Fehler unterlaufen. Die KI tut, was man ihr sagt, aber sie stellt den Auftrag selten in Frage. Wenn schon die Grundannahme falsch war, wird auch das KI-produzierte Ergebnis nicht aufregend ausfallen.

Zuletzt möchte ich noch auf zwei Videos von Florian Dalwigk verweisen. Er unterrichtet Ethical Hacking und hat mit Claude beim Pentesting/Hacking ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich im Linux-Unterricht. Unsere Schlussfolgerungen sind vielleicht nicht ganz deckungsgleich, aber Sie werden viele Ähnlichkeiten erkennen …

Quellen/Links

Red Hat Lightwell: Sicherheitsupdates für alte Open-Source-Bibliotheken

Von: MK
08. Oktober 2026 um 06:00

Red Hat will mit Lightwell ein Problem lösen, das viele Unternehmen betrifft: Sicherheitslücken in alten Open-Source-Bibliotheken, die sich nicht einfach aktualisieren lassen. Statt auf einen Fix für die tatsächlich eingesetzte Version zu warten, bringt Lightwell Sicherheitskorrekturen direkt zurück in bestehende Bibliotheken. Nach Angaben von Red Hat basieren mehr als 90 Prozent des Codes in Unternehmensanwendungen […]

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COSMIC und GNOME mit unterschiedlichen KI Strategien

Von: MK
08. Oktober 2026 um 05:30

System76 verschärft die Regeln für Beiträge zum Linux-Desktop COSMIC und verlangt ausdrücklich, dass eingereichter Code, Kommentare und Beschreibungen nicht von KI-Systemen erzeugt wurden. Damit steht das Projekt nicht allein: Auch verschiedene GNOME-Projekte schließen KI-generierte Beiträge aus. Innerhalb von GNOME gibt es allerdings die Forderung, zumindest von KI entdeckte Fehlerberichte zuzulassen. Die neuen Richtlinien von COSMIC […]

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Debian 14 „Forky“ sucht nach seinem passenden Look

Von: MK
08. Oktober 2026 um 05:00

Für Debian 14 mit dem Codenamen „Forky“ hat die Suche nach dem passenden Erscheinungsbild begonnen. Das Debian-Projekt lädt Künstler und Mitglieder der Community dazu ein, Vorschläge für das Artwork der kommenden Version einzureichen. Debian 14 soll voraussichtlich Mitte 2027 erscheinen. Das ausgewählte Motiv wird die visuelle Gestaltung von Forky an verschiedenen Stellen des Systems prägen. […]

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GNOME 52 nimmt Entwicklung auf: Das sind die nächsten Meilensteine

Von: MK
07. Oktober 2026 um 06:00

Kaum ist GNOME 51 veröffentlicht, beginnt bereits die nächste Entwicklungsrunde. GNOME 52 trägt den Codenamen „Terengganu“ und soll am 17. März 2027 erscheinen. Erste konkrete Termine für den Entwicklungszyklus stehen bereits fest. Der Name geht auf den GNOME.Asia Summit 2026 zurück. Die Konferenz findet vom 31. Oktober bis 2. November in Kuala Lumpur statt. Mit […]

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Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 157.0.1

06. Oktober 2026 um 16:54

Mozilla hat mit Firefox 157.0.1 ein Korrektur- und Sicherheits-Update veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Änderungen des neuesten Updates.

Download Mozilla Firefox 157.0.1

Mit dem Update auf Firefox 157.0.1 behebt Mozilla eine als moderat eingestufte Sicherheitslücke.

Es war für manche Nutzer nicht möglich, mittels Maus-Steuerung von der Lesezeichen- oder Chatbot-Sidebar auf eine andere Sidebar zu wechseln.

Auf Windows wurde während des Onboardings für neue Benutzer die Option „Aus Sicherung wiederherstellen“ nicht angezeigt.

Downloads unter macOS schlugen fehl, wenn Firefox so eingestellt war, dass nach dem Speicherort für Dateien gefragt wird, aber keine Berechtigung für den Zugriff auf den Ordner „Downloads“ erteilt war.

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Linux auf M4-Macs: Erste Schritte im Kernel 7.4

Von: MK
06. Oktober 2026 um 06:00

Linux auf aktuellen Macs mit Apple Silicon bleibt eine technische Herausforderung. Nun gibt es jedoch einen ersten wichtigen Schritt für M4- und A18-Pro-Chips: Ein neuer Device Tree soll in Linux 7.4 aufgenommen werden und ermöglicht bereits das grundlegende Booten ausgewählter Geräte. Mit dem aktuellen Pull Request von Sven Peter aus dem Asahi-Linux-Umfeld hält die Unterstützung […]

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Arch Linux 2026.10.01 ist da: Neue ISO bringt Linux 7.2.7 und Archinstall 4.5

Von: MK
05. Oktober 2026 um 05:30

Arch Linux 2026.10.01 steht als neue Installations-ISO bereit. Das Oktober-Abbild enthält die Paketaktualisierungen aus dem September. Zum Einsatz kommt dabei Linux 7.2.7. Die ISO bringt damit aktuelle Sicherheitskorrekturen und Fehlerbehebungen mit. Auch zahlreiche Pakete aus den Arch-Repositories wurden aktualisiert. Das neue Abbild richtet sich vor allem an Neuinstallationen. Bereits installierte Systeme benötigen keine neue ISO. […]

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Mozilla veröffentlicht Firefox 157 für Android

04. Oktober 2026 um 21:22

Mozilla hat Firefox 157 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 157 für Android.

Download Firefox für Android im Google Play Store

Neuerungen von Firefox 157 für Android

Bei Klick auf die Adressleiste zeigt Firefox jetzt sowohl die letzten Suchanfragen als auch aktuell beliebte Suchanfragen bei Google an. Außerdem wurde der Abstand zwischen den Vorschlägen bei Eingabe in die Adressleiste reduziert, damit mehr Ergebnisse auf den Bildschirm passen.

Im Bildschirm für die Downloads lassen sich nun per Swipe-Geste Downloads entfernen.

Das integrierte kostenlose VPN ist nun in über 200 Regionen aktiviert.

Dazu kommen weitere neue Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine, diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken sowie Verbesserungen unter der Haube.

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Firefox 157 ist da: Mozilla verpasst dem Browser einen neuen Look

Von: MK
01. Oktober 2026 um 06:00

Firefox 157 bringt eine der größten optischen Überarbeitungen der vergangenen Jahre. Mozilla modernisiert Oberfläche, Seitenleiste und Menüs. Dazu kommen neue Themes, ein kompakter Modus und zahlreiche technische Verbesserungen. Im Mittelpunkt steht das intern als Project Nova bekannte Design. Die Benutzeroberfläche wirkt insgesamt runder und aufgeräumter. Mozilla vereinheitlicht dabei die Darstellung verschiedener Browserbereiche. Zusätzlich stehen neue […]

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Das Proton-Theme von Mozilla bringt die alte Farbwelt in Firefox 157

30. September 2026 um 21:28

Mozilla hat Firefox 157 veröffentlicht und damit auch das neue Design, welches intern unter dem Namen „Nova” entwickelt worden ist. Mit „Proton” hat Mozilla ein Thema veröffentlicht, welches die alte Farbwelt zumindest in entscheidenden Teilen in Firefox 157 und höher zurück bringt.

Das „Nova”-Design von Firefox 157

Firefox 157 hat eine neue Optik. Diese wurde intern unter dem Projektnamen „Nova” entwickelt. Charakteristisch für das neue Design von Firefox sind vor allem die starken Rundungen. Auch zahlreiche Icons wurden erneuert. Wo bislang Grau oder Blau als Akzentfarbe eingesetzt worden ist, setzt Mozilla nun auf Violett-Töne. Und während Flächen bislang einfarbig und graue Farben dominant waren, setzt Mozilla mit „Nova” auf mehr Farbe und teilweise auch auf dezente Verläufe. Dabei hat der Nutzer standardmäßig die Auswahl zwischen jeweils zwölf hellen sowie dunklen Farbstimmungen.

Firefox 157 ohne Proton-Design

Das „Proton”-Theme macht das Firefox-Design wieder etwas „klassischer”

Während das neue Design einen sehr guten Eindruck macht und durch die Rundungen sowie Farbwahl den aktuellen Zeitgeist trifft, liegt es natürlich auf der Hand, dass es auch Nutzer gibt, welche die bisherige Optik bevorzugen. Für diese Nutzer hat Mozilla das Proton-Theme veröffentlicht, dessen Name der interne Name des vorherigen Firefox-Designs war.

Download Proton-Theme für Mozilla Firefox

Das Theme setzt an den Stellen an, die mittels Firefox-Theme addressierbar sind. Das heißt, an den Icons, die aber ohnehin nur subtil verändert worden sind, sowie den Rundungen ändert sich durch Installation dieses Themes nichts, dafür allerdings die Farbwahl. Die Tab- und Symbolleisten nutzen nicht länger einen farbigen Verlauf, sondern sind jeweils einfarbig Grau, wie man es bis einschließlich Firefox 156 kannte. Auch hat der aktive Tab nicht länger einen Farbverlauf als Kontur. Das Violett als Akzent-Farbe wird je nach Kontext durch ein Grau oder ein Blau ersetzt. Eine Ausnahme bilden Content-Seiten wie die Firefox-Einstellungen, in denen weiterhin Violett zum Einsatz kommt, was daran liegt, dass diese Stellen generell nicht durch Themes erreicht werden. Aber an prominenten Stellen wie der Adressleiste, dem Menü oder diversen Panelen verschwindet mit dem Proton-Theme das Violett aus Firefox.

Firefox 157 mit Proton-Design

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Niederlande und Frankreich bauen auf NixOS für staatliche Arbeitsplätze

Von: MK
30. September 2026 um 07:30

NixOS gewinnt bei europäischen Behörden an Bedeutung. Die Niederlande entwickeln mit DAWO eine eigene digitale Arbeitsumgebung. Frankreich verfolgt mit Sécurix einen ähnlichen Ansatz. Beide Projekte setzen auf NixOS als technische Grundlage. In den Niederlanden steht dabei die digitale Unabhängigkeit im Mittelpunkt. DAWO steht für „Digitaal Autonome Werkomgeving Overheid“. Das Projekt soll eine vollständige Arbeitsumgebung für […]

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GNOME 49.10 ist da: Letztes Update vor dem Ende der 49er-Reihe

Von: MK
30. September 2026 um 06:00

GNOME 49.10 beendet die Entwicklung der 49er-Reihe. Das letzte Wartungsupdate bringt noch einmal zahlreiche Fehlerkorrekturen. Gleichzeitig endet damit der reguläre Upstream-Support für GNOME 49. Insgesamt wurden 14 GNOME-Komponenten aktualisiert. Dazu gehören GNOME Shell, Mutter, Epiphany und GNOME Maps. Auch GVfs, libadwaita, libsecret, Papers und Yelp erhalten neue Versionen. GNOME 51 ist inzwischen die aktuelle Generation. […]

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Mozilla veröffentlicht Firefox 157 mit Nova-Design

29. September 2026 um 13:45

Mozilla hat Firefox 157 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Die neue Version bringt unter anderem das neue Nova-Design. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Firefox hat ein neues Design – „Nova”

Firefox 157 hat eine neue Optik. Diese wurde intern unter dem Projektnamen „Nova” entwickelt. Charakteristisch für das neue Design von Firefox sind vor allem die starken Rundungen. Auch zahlreiche Icons wurden erneuert. Wo bislang Grau oder Blau als Akzentfarbe eingesetzt worden ist, setzt Mozilla nun auf Violett-Töne. Und während Flächen bislang einfarbig und graue Farben dominant waren, setzt Mozilla mit „Nova” auf mehr Farbe und teilweise auch auf dezente Verläufe. Dabei hat der Nutzer standardmäßig die Auswahl zwischen jeweils zwölf hellen sowie dunklen Farbstimmungen, welche sich jetzt auch direkt über die Startseite auswählen lassen, deren Hintergrundfarbe sich nun auch an das Firefox-Theme anpasst.

Das „Nova”-Design von Firefox habe ich in einem separaten Artikel ausführlich behandelt.

Firefox 157 Firefox 157

Neue Option für helles vs. dunkles Theme

Überall, wo die Themes zur Auswahl stehen, kann der Nutzer jetzt auch direkt auswählen, ob er ein helles oder dunkles Theme nutzen möchte, was Auswirkungen auf Teile der Oberfläche wie Menü, Panels und die Startseite hat.

Firefox 157

Neue Sidebar für alle Nutzer aktiviert

Die neue Sidebar-Implementierung, welche bisher über die Einstellungen aktiviert werden konnte, ist nun für alle Nutzer standardmäßig aktiviert. Die alte Sidebar-Implementierung kann weiterhin über about:config aktiviert werden, indem die Option sidebar.revamp per Doppelklick auf false gesetzt wird. Die versteckte Option soll bis Ende 2027 verfügbar bleiben.

Neue Einstellung für Dichte der Oberfläche

Eine neue Einstellung zur Dichte erlaubt es, den Abstand rund um Fensterelemente wie Symbolleiste, Tabs und Seitenleiste anzupassen. Während dies in den letzten Jahren nur über eine versteckte Option möglich war und nicht mehr offiziell unterstützt wurde, handelt es sich jetzt wieder um eine offiziell unterstützte Konfiguration, die sich in den Einstellungen unter „Erscheinungsbild” vornehmen lässt.

Neben dem automatischen Modus, der eine entsprechende Systemeinstellung berücksichtigt, stehen die Optionen Standard, Kompakt sowie Touch zur Verfügung. Bei kompakter Darstellung werden Elemente platzsparender angeordnet, während die Touch-Option für größere Flächen sorgt.

Firefox 157

Sonstige Neuerungen von Firefox 157

Kontextbezogene Vorschläge von Firefox in der Adressleiste stehen ab sofort auch in den Ländern Österreich, Schweiz, Belgien, Tschechien, Dänkemark, Finland, Ungarn, Irland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien und Schweden zur Verfügung.

Firefox zeigt eine Warnung im Panel für die Website-Informationen sowie in den Einstellungen an, wenn die Umgebungsvariable SSLKEYLOGFILE auf dem System vorhanden ist, was die TLS-Schlüsselprotokollierung in Firefox aktiviert, wodurch andere Programme auf dem Computer den verschlüsselten Webdatenverkehr auslesen könnten. Dies ist eine Konfiguration, wie sie teilweise von sogenannter Sicherheits-Software vorgenommen wird.

Amazon steht nicht länger standardmäßig als Suchmaschine zur Verfügung, kann aber natürlich weiterhin manuell vom Benutzer installiert werden.

Video-Telefonie via WebRTC kann nun auch ein durch die Hardware beschleunigtes Decoding von AV1 auf Geräten mit entsprechender Unterstützung nutzen.

Die JavaScript-Dialoge alert(), confirm() und prompt(), die Farb- und Datumsauswahl sowie die Dropdown-Menüs zur automatischen Formularvervollständigung passen sich nun dem hellen oder dunklen Farbschema der Website an.

Auch in Firefox 157 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 157 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Darüber hinaus gab es diverse Korrekturen und Optimierungen, welche in den offiziellen Release Notes näher beschrieben werden, darunter eine verbesserte Synchronisierung von Audio und Video bei wiederholter Änderung der Wiedergabegeschwindigkeit von Videos.

Verbesserungen der Webplattform lassen sich in den MDN web docs nachlesen.

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Flatpak 1.18.4 schließt mehrere Sicherheitslücken

Von: MK
29. September 2026 um 06:00

Flatpak 1.18.4 steht als neues Wartungsupdate bereit. Die vierte Version der 1.18-Reihe erscheint nur wenige Tage nach dem Vorgänger. Diesmal stehen mehrere Sicherheitslücken im Mittelpunkt. Eine Schwachstelle konnte privilegierte Schreibzugriffe auf Dateien ermöglichen. Eine manipulierte Anwendung hätte dabei leere Dateien oder symbolische Verknüpfungen anlegen können. Betroffen war unter anderem der Pfad /run/host/monitor/resolv.conf. Flatpak behebt dieses […]

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openSUSE Leap 16.1: Release Candidate bringt neuen Immutable-Modus

Von: MK
29. September 2026 um 05:00

Der Release Candidate von openSUSE Leap 16.1 ist da. Die kommende Version erhält erstmals einen Immutable-Modus. Damit lassen sich Systeme mit schreibgeschütztem Root-Dateisystem betreiben. Auch bei den Desktopumgebungen gibt es Neuerungen. Die Entwicklung erfolgt parallel zu SUSE Linux Enterprise Server 16.1. Beide Systeme befinden sich nun in der Release-Candidate-Phase. Die Testversion bietet Gelegenheit, neue Funktionen […]

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Fedora diskutiert Collabora Office als möglichen Ersatz für LibreOffice

Von: MK
28. September 2026 um 06:00

In der Fedora-Community sorgt derzeit eine ungewöhnlich lebhafte Diskussion für Aufmerksamkeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Collabora Office künftig LibreOffice als vorinstallierte Office-Suite ersetzen könnte. Eine formelle Entscheidung gibt es bislang nicht. Ausgangspunkt war ein Vorschlag im Fedora Discussion Forum. Der Initiator kritisiert vor allem die Oberfläche von LibreOffice. Auch Probleme mit komplexen Dokumenten […]

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GNOME 50.5 ist da: Wartungsupdate räumt zahlreiche Fehler aus

Von: MK
28. September 2026 um 05:00

GNOME 50.5 ist ab sofort verfügbar. Das Wartungsupdate behebt zahlreiche Fehler in der runden GNOME-Reihe. Insgesamt wurden 22 Komponenten aktualisiert. GNOME 51 ist inzwischen die aktuelle Hauptversion. Besonders umfangreich fallen die Änderungen bei GNOME Shell und Mutter aus. Die Shell behebt Probleme beim Wechsel zwischen Arbeitsflächen. Auch drahtlose Verbindungen und der Sperrbildschirm wurden verbessert. Hinzu […]

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Große Vorschau auf das neue Nova-Design von Firefox 157

26. September 2026 um 15:06

Am Dienstag wird Mozilla Firefox 157 veröffentlichen und damit hält auch das neue Nova-Design in Firefox Einzug. Dieser Artikel gibt eine Vorschau auf das neue Firefox-Design, neue Funktionen und Nutzer-Optionen, die damit einhergehen, und geht auch auf Unterschiede im Vergleich zu den ersten Mockups ein.

Was ist „Nova”?

Am Dienstag, den 29. September 2026, wird Mozilla Firefox 157 veröffentlichen. Damit wird sich auch das Aussehen von Firefox verändern. Das neue Design hört intern auf den Projektnamen „Nova”. Anfang März hatte ich weltweit als erstes über das neue Design von Firefox berichtet.

Mozilla nimmt Abstand vom geplanten „Insel”-Design

Die ersten Mockups des neuen Nova-Designs konnte man durchaus als mutig bezeichnen. Denn die Abgrenzung einzelner Bereiche als eine Art von „Inseln” war eine drastische Abkehr vom gewohnten Erscheinungsbild, was einerseits modern und frisch wirkte, aber natürlich auch nicht jedem gefiel. Mozilla hatte dieses Konzept in Vorab-Versionen von Firefox auch schon implementiert. Aber insbesondere die Anforderungen an „Fitts’ Gesetz” stellten eine Herausforderung dar, weil es dadurch Lücken gab, in denen der Nutzer nicht „blind” mit der Oberfläche interagieren konnte. Während dies zwar ein technisch grundsätzlich lösbares Problem gewesen wäre, hat sich Mozilla dazu entschieden, von dieser Idee Abstand zu nehmen und es doch bei einer traditionelleren Darstellung zu belassen.

„Nova” bringt mehr Farbe und Rundungen in Firefox

Charakteristisch für das Nova-Design von Firefox sind vor allem die starken Rundungen: Tabs, Adressleiste und Schaltflächen sind sehr viel runder als bisher. Auch zahlreiche Icons wurden erneuert. Wo bislang Grau oder Blau als Akzentfarbe eingesetzt worden ist, setzt Mozilla nun auf Violett-Töne. Und während Flächen bislang einfarbig und graue Farben dominant waren, setzt Mozilla mit „Nova” auf mehr Farbe und teilweise auch auf dezente Verläufe.

Ein solcher Verlauf zeigt sich vor allem in der Tab-Leiste, welche von links nach rechts in einer subtilen Weise den Farbton verändert. Anders als in den ersten Mockups, in denen die Navigations- und Lesezeichenleiste eine weiße Fläche und damit einen starken Kontrast zur Tableiste gehabt hätten, ähnlich zum Grau im aktuellen Firefox-Design, zieht sich der Verlauf der Tab-Leiste auch über die Navigations- und Lesezeichen-Leiste, allerdings mit einer reduzierten Deckkraft im Vergleich zur Tab-Leiste. Dies sorgt weiterhin für eine Abgrenzung, aber ergibt ein stimmigeres und vor allem farbenfroheres Gesamtbild.

Einen Verlauf hat auch die Kontur um den aktiven Tab erhalten, welcher sich damit besser sichtbar von der Tab-Leiste abgrenzt, als es bisher der Fall war.

Firefox 157 „Nova”-Design

Verschiedene Themes für unterschiedliche Farbstimmungen

Mit „Nova” setzt Mozilla nicht auf ein einziges Farbschema, sondern gibt dem Anwender gleich zwölf verschiedene Themes, zwischen denen jederzeit gewechselt werden kann. Diese sind nicht nur im Themes-Bildschirm von about:addons auswählbar, sondern auch direkt über die Startseite. Neue Nutzer können den Farbton auch schon bei der Ersteinrichtung auswählen.

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Die Auswahl eines Farbschemas beeinflusst auch die Hintergrundfarbe der Firefox-Startseite.

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Der Nutzer entscheidet, ob ein helles oder dunkles Theme genutzt wird

Ebenfalls neu und in den vorherigen Screenshots zu sehen: Überall, wo die Themes zur Auswahl stehen, kann der Nutzer jetzt auch direkt auswählen, ob er ein helles oder dunkles Theme nutzen möchte, was Auswirkungen auf Teile der Oberfläche wie Menü, Panels und die Startseite hat. Effektiv werden aus den zwölf standardmäßig inkludierten „Nova”-Themes damit 24 Farb-Optionen für den Nutzer, die Mozilla von Haus aus mitliefert. Aber auch mit anderen Themes funktioniert diese Option.

Firefox 157 „Nova”-Design Firefox 157 „Nova”-Design

Spezielle Farb-Option für Linux-Nutzer

Linux-Nutzer haben bei Verwendung des Standard-Themes von Firefox eine neue Option erhalten, um das Linux-Theme anstelle des Firefox-Themes zu verwenden. Dies wirkt sich auf die Farbgebung aus, insbesondere auf die Verwendung der violetten Akzent-Farbe an manchen Stellen der Oberfläche.

Firefox 157 „Nova”-Design

Neue Einstellung für Dichte der Oberfläche

Mit „Nova” bekommt auch ein früheres Feature sein Comeback: Eine Einstellung zur Dichte erlaubt es, den Abstand rund um Fensterelemente wie Symbolleiste, Tabs und Seitenleiste anzupassen. Während dies in den letzten Jahren nur über eine versteckte Option möglich war und nicht mehr offiziell unterstützt wurde, handelt es sich jetzt wieder um eine offiziell unterstützte Konfiguration, die sich in den Einstellungen unter „Erscheinungsbild” vornehmen lässt.

Neben dem automatischen Modus, der eine entsprechende Systemeinstellung berücksichtigt, stehen die Optionen Standard, Kompakt sowie Touch zur Verfügung. Bei kompakter Darstellung werden Elemente platzsparender angeordnet, während die Touch-Option für größere Flächen sorgt.

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Icons für Vorschläge in Adressleiste

Bei Vorschlägen aus der Adressleiste überlagerte für Lesezeichen bereits ein Stern-Symbol das sogenannte Favicon der jeweiligen Website. Mit „Nova” zeigt Firefox auch für Vorschläge aus der Chronik ein Uhr-Symbol und für Seiten, die bereits als Tab geöffnet sind, ein Tab-Icon an.

Firefox 157 „Nova”-Design

Bessere Darstellung von Tab-Umgebungen in „Alle Tabs auflisten”-Menü

Das Menü „Alle Tabs auflisten” stellt Tab-Umgebungen mit „Nova” klarer dar, weil diese nicht länger nur durch einen Strich in Farbe der jeweiligen Tab-Umgebung dargestellt werden, sondern mit dem dazugehörigen Symbol.

Firefox 157 „Nova”-Design

Info-Schaltfläche für private Fenster

Überarbeitet wurde auch die Optik privater Fenster. Neben Farben und überarbeiteten Texten auf der Startseite wurde der Schriftzug „Privater Modus” am rechten Rand der Tab-Leiste durch ein Symbol ersetzt, auf dessen Klick eine Erklärung erscheint, was der Anwendungsfall für private Fenster ist.

Firefox 157 „Nova”-Design

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