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Arch Linux verliert langjährigen Entwickler und Sicherheitsexperten

Von: MK
01. August 2026 um 12:56

Arch Linux muss einen prägenden Entwickler verabschieden. Morten Linderud beendet nach zehn Jahren seine Mitarbeit. Unter dem Namen Foxboron gehörte Morten Linderud jahrelang zu den bekanntesten Gesichtern des Projekts. Er arbeitete als Entwickler, Paketbetreuer, AUR-Maintainer und Mitglied des Sicherheitsteams. Nun zieht er einen Schlussstrich und verabschiedet sich von Arch Linux. Während seiner Zeit übernahm Linderud […]

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Linux Coffee Talk 7/2026

Von: MK
01. August 2026 um 08:00

Der Linux Coffee Talk ist das entspannte Format rund um Linux, Open Source und Technik im Alltag. Ohne Hype und ohne Clickbait, dafür mit ehrlichen Einordnungen, persönlichen Meinungen und einem Überblick über die wichtigsten Linux- und FOSS-Themen aus dem Juli 2026. Wir sprechen über Distributionen, spannende Projekte, Datenschutz, praktische Werkzeuge und alles, was Linux-Nutzer bewegt. […]

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Aber auf Linux gibt's doch keine Viren!?!11elf!!

31. Juli 2026 um 20:15

Wenn ich mir überlege, dass die heutige Generation Tablet gar nicht mehr in den Kontakt mit Dateisystemen kommt, keine ausführbaren Dateien kennt und nun auch auf Android vom Sideloading befreit wird, sehe ich auch ein Stück Computergeschichte verloren: Die Zeit der Virenscanner. Diese waren in den 2000ern kaum wegzudenken. Viele der verbreiteten Scanner verwandelten sich dann irgendewann zu Bloatware und ab 2015 mit dem Aufkommen von Windows Defender und dem Siegeszug der mobilen Endgeräte verschwanden sie allmählich in ihrer bisherigen Form. Viele der AV-Hersteller haben sich dann auf Endpoint Security und Mobile Device Management konzentriert. Auf den beiden großen mobilen Plattformen iOS und Android gibt es durch das Sandboxing und die regulierte App-Verteilung sowieso Bedingungen, unter denen das Konzept des Virenscanners einfach nicht mehr funktioniert.

Was aber auch zur goldenen Ära der Virenscanner dazugehörte, war das Argument, dass es Viren auf Linux nahezu nicht gäbe. Das System habe von Haus eine strikte Rechtevergabe und da die Verbreitung des Systems im geringen Prozentbereich liegt, ist es für Angreifer schlicht zu irrelevant für die Entwicklung, als dass es ein lohnenswertes Ziel sei.

AUR

Diese Erklärung greift allerdings zu kurz, wenn wir die aktuellen Beobachtungen im Arch User Repository (AUR) einbeziehen. Angriffswellen in bisher beispiellosem Ausmaß zwangen das Projekt bereits, die Registrierung neuer Benutzer abzuschalten. Am 13. Juli wurde die Nutzerregistrierung zwar wieder erlaubt, aber die Gegenmaßnahmen erwiesen sich in der ersten Iteration als wirkungslos. Aktuell wurde die Übernahme von Paketen deaktiviert, da legitime AUR-Pakete immer mehr von Malware befallen werden.

Das Konzept von Arch Linux, die Paketbereitstellung in die „offiziellen Repositories“ von den vertrauenswürdigen Entwicklung und in eine freie Skriptesammlung (AUR) zu unterteilen, erweist sich rückblickend als gute Entscheidung und Balance zwischen Flexibilität, die bisher immer hervorgehoben wurde, und Sicherheit, wie sie jetzt benötigt wird. Glücklicherweise sind die offiziellen Repositories bisher auch nicht betroffen.

Zwei Punkte sprechen meiner Meinung nach dafür, dass Linux immer mehr ein Ziel wird. Erstens ist die Verbreitung von Linux in den letzten Jahren gestiegen, u. a. auch durch integrierte Systeme wie SteamOS. Das ist für den Desktop eine super Sache, aber macht das System für Malware-Autoren immer attraktiver.

Zweitens werden auf Linux-Systemen immer wertvollere Daten verarbeitet. Die Systeme werden überwiegend von Entwicklern genutzt, die wiederum sich damit auf Server, Cloudumgebungen oder LLM-Kontingente schalten. Im Risikozone-Podcast berichten wir mit einer besonderen Hingabe über Supply-Chain-Attacken und hier trifft es besonders oft die SSH-Keys, CI-Variablen, Wallets oder Cloud-Credentials.

Angreifer, die diese Daten erbeuten, können Informationen kopieren – gut, das konnten sie unter Windows auch. Aber speziell unter Linux-Systemen finden sich durch die ganzen Credentials Daten, mit denen Angreifer Rechenzeit klauen können. Das ist quasi wie moderner Kreditkartenbetrug, nur mit einer Indirektion mehr: Während man einen fremdgetätigten Einkauf vor dem Versand noch mit Mühe rückgängig machen kann, ist die Rechenzeit schon verbraucht und der Cloud-Provider treibt einfach nur das Geld ein.

Bei Credentials handelt es sich auch nicht um Daten, vor denen die klassische Rechtevergabe auf dem lokalen Computer schützt. Wenn die Entwicklungsumgebung, die mit Benutzerrechten arbeitet, die Angabe verarbeiten muss, hat Malware, die unter den gleichen Rechten läuft, zwangsläufig auch Zugriff darauf. Hier haben wir es nicht mit Malware zu tun, die Software systemweit installieren möchte. Man könnte zwar einen Proxy einführen, der die API-Keys in einem geschützten Nutzer wegsperrt und durch den man die Anfragen leiten muss, aber das wären nach heutigem Stand individuelle Speziallösungen.

Geschichte wiederholt sich

Linux steht möglicherweise an einem ähnlichen Punkt wie Windows vor drei Jahrzehnten. AUR und aus dem Internet heruntergeladene Skripte sind natürlich grundsätzlich nicht vertrauenswürdig. Das ist ähnlich wie die .exe-Dateien unter Windows, bevor Signaturen und Smart Screen umfangreich ausgerollt wurden. Besonders fies sind allerdings Package-Adoptions, da ehemals vertrauenswürdige Pakete feindlich übernommen werden.

Paketmanager werden ja sowieso im AUR auf eigene Gefahr bereitgestellt und gute Paketmanager lassen die PKGBUILD vorher noch diffen. Aber genau das Vertrauen in die bekannten Prozesse wie Paketupdates lässt Malware in Form einer Supply-Chain-Attacke durch Updates zu.

Wir werden beobachten müssen, wie das AUR-Team mit den Angriffskampagnen umzugehen lernt und wie der Umgang mit solchen Repositories zukünftig aussehen wird.

Aus Viren wurden Exploits

Bleibt abschließend die Frage, was eigentlich aus Windows und macOS wurde. Sind die Systeme malwarefrei geworden? Mitnichten. Der Fakt, dass der Virenscanner obsolet wurde, begründet sich auf der Eindämmung des Verbreitungsweges des freiwilligen Downloads.

Lädt das Opfer die Viren nicht freiwillig herunter oder wird schlicht der Weg durch das Betriebssystem versperrt, werden härtere Geschütze aufgefahren. Das wären konkret Sicherheitslücken, im aggressivsten Fall Zero Days. Und auch hier sehen wir eine deutliche Zunahme und niederschwellige Verfügbarkeit eben solcher, nicht zuletzt durch LLMs.

Für potentiell Betroffene Nutzergruppen ist nun erhöhte Wachsamkeit bei AUR gefragt: PKGBUILDs auch bei Updates individuell kontrollieren, unbekannte Software höchstens in Containern oder VMs auszuführen und Überlegungen anstellen, wer überhaupt auf Credentials zugreifen kann. Wer z. B. Testing und Entwicklung in getrennte Systeme oder VMs auslagert, verringert das Risiko, dass Daten gestohlen werden können.

Debian diskutiert jetzt 5 Vorschläge zum Umgang mit KI

Von: MK
31. Juli 2026 um 05:30

Die Debian-Entwickler diskutieren weiterhin über den Umgang mit generativer KI. Inzwischen stehen fünf Vorschläge zur Auswahl. Sie reichen vom vollständigen Verbot bis zur verantwortungsvollen Nutzung. Der weitreichendste Vorschlag sieht ein Verbot aller Beiträge vor. Betroffen wären Inhalte, die mit Sprachmodellen oder anderen generativen KI-Werkzeugen erstellt wurden. Solche Änderungen dürften künftig nicht mehr in das Projekt […]

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COSMIC Desktop 1.6 behebt Chromium-Probleme und optimiert den Desktop

Von: MK
30. Juli 2026 um 06:00

System76 veröffentlicht COSMIC Desktop 1.6 mit zahlreichen Verbesserungen. Das Update konzentriert sich vor allem auf Stabilität, Bedienkomfort und Fehlerkorrekturen. Eine wichtige Änderung betrifft Chromium-basierte Anwendungen. Diese bereiteten bislang Probleme bei einer Display-Skalierung unter 100 Prozent. Der COSMIC-Compositor enthält nun eine Lösung, die das Verhalten von Chromium und Electron-Anwendungen verbessert. Auch unter der Haube wurde nachgebessert. […]

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KDE Plasma 6.8 bekommt Remotedesktop und Multi-Monitorbetrieb

Von: MK
30. Juli 2026 um 05:30

Die kommende KDE Plasma 6.8 erhält weitere neue Funktionen. Im Mittelpunkt stehen mehr Sicherheit und Komfort. Auch Multi-Bildschirmarbeitsplätze profitieren vom kommenden Update. Der integrierte Remotedesktop arbeitet künftig sicherer. Nach der letzten getrennten RDP Verbindung sperrt Plasma automatisch die Sitzung. So bleibt der Rechner nicht unbeaufsichtigt entsperrt zurück. Auch der Anmeldebildschirm wird intelligenter. Plasma merkt sich […]

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LibreOffice 26.2.5 behebt zahlreiche Fehler in Writer und Calc

Von: MK
29. Juli 2026 um 05:00

The Document Foundation veröffentlicht LibreOffice 26.2.5. Das Wartungsupdate beseitigt 21 Fehler im Büropaket. Writer, Calc und Base profitieren von den Verbesserungen. Writer verarbeitet DOC-Dokumente jetzt zuverlässiger. Bedingte Textfelder bleiben beim Bearbeiten erhalten. Auch die automatische Textkorrektur arbeitet in bestimmten Fällen präziser. Abstürze bei der Texteingabe wurden ebenfalls behoben. Calc verbessert die Kompatibilität mit Microsoft Excel. […]

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Mozilla veröffentlicht Firefox 153.0.1

28. Juli 2026 um 21:54

Mozilla hat mit Firefox 153.0.1 sein wöchentliches Korrektur-Update veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Änderungen des neuesten Updates.

Download Mozilla Firefox 153.0.1

Ein möglicher Absturz bei Programmstart unter Windows wurde behoben, der auftreten konnte, wenn einige der internen Dateien der Anwendung nicht geladen werden konnten, ebenso wie mehrere weitere potenzielle Absturzursachen.

Ein Problem, bei dem die Audiowiedergabe auf einigen Musik- und Audio-Streaming-Websites nach dem Pausieren und Fortsetzen der Wiedergabe stumm blieb, wurde korrigiert.

Bei Verwendung eines benutzerdefinierten Hintergrundbildes für die Startseite konnte es zu einem Flackern kommen.

Wenn Firefox eine Suchmaschine hinzugefügt hat, die der Nutzer vorher bereits manuell installiert hatte, wurde diese von Firefox als „Neu” gekennzeichnet.

Ein Problem in den Entwicklerwerkzeugen wurde behoben, bei dem Pseudo-Elemente nur ein einziges Mal pro ausgewähltem Element ausgeklappt werden konnten. Außerdem wurden mehrere Probleme in Zusammenhang mit der Quelltext-Ansicht behoben.

Verbesserungen gab es auch in Zusammenhang mit der Pointer Lock API für Websites und für Indeed wird nicht länger der User-Agent überschrieben.

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Ubuntu 26.04 zeigt verfügbare Updates wieder zuverlässig an

Von: MK
28. Juli 2026 um 05:00

Ein Fehler verhinderte Update Hinweise unter Ubuntu 26.04 LTS. Betroffen waren normale Softwareaktualisierungen. Canonical hat das Problem inzwischen behoben. Auslöser war eine Änderung am Benachrichtigungssystem. Update Hinweise erschienen nur mit sichtbarem Statussymbol. Dieses Symbol ist jedoch standardmäßig deaktiviert. Dadurch blieben verfügbare Aktualisierungen oft unbemerkt. Sicherheitsupdates waren von diesem Fehler nicht betroffen. Sie werden weiterhin automatisch […]

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Mozilla veröffentlicht Firefox 153 für Android

27. Juli 2026 um 08:36

Mozilla hat Firefox 153 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen von Firefox 153 für Android.

Download Firefox für Android im Google Play Store

Neuerungen von Firefox 153 für Android

Datenschutzbericht zeigt Anzahl blockierter Tracker an

Ein neues Widget in der Tabübersicht und optional auch auf dem Startbildschirm öffnet nach Tippen darauf den sogenannten Datenschutzbericht, der anzeigt, wie viele Tracker welcher Kategorie Firefox innerhalb der letzten Woche blockiert hat.

Firefox 153 für Android

Seiten-Zusammenfassungen auch auf Deutsch

Seit Firefox 151 gibt es eine KI-gestützte Funktion zum Zusammenfassen von Seiten, welche optional auch durch Schütteln des Gerätes ausgelöst werden kann. Zunächst stand die Funktion nur für englischsprachige Inhalte zur Verfügung, jetzt auch auf Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Japanisch.

Firefox 153 für Android

Sonstige Neuerungen von Firefox 153 für Android

Das Menü auf dem Startbildschirm hat einen neuen Eintrag erhalten, um schneller den Bildschirm zum Ändern des Hintergrundbildes zu erreichen.

Firefox 153 für Android

Das Drei-Punkte-Menü in der Tabübersicht hat eine Option erhalten, um alle Tabs auszuwählen.

Die Beschriftungen im Dialog, um eine optional stattdessen in einer nativ installierten App zu öffnen, wurden überarbeitet, um leichter verständlich zu sein.

Lesezeichen können über eine HTML-Datei importiert werden, wie sie beispielsweise aus dem Desktop-Firefox exportiert werden kann. Diese Neuerung erfolgt schrittweise. Eine Export-Funktion in Firefox für Android wird mit einem späteren Update folgen.

Dazu kommen weitere neue Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine, diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken sowie Verbesserungen unter der Haube.

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Debian diskutiert Verbot von KI erstelltem Code

Von: MK
27. Juli 2026 um 05:30

Bei Debian ist eine Grundsatzdebatte über künstliche Intelligenz gestartet. Entwickler streiten über den Einsatz generativer KI im Projekt. Eine Entscheidung steht noch aus. Ein Vorschlag fordert ein vollständiges Verbot KI unterstützter Beiträge. Betroffen wären Quellpakete, Dokumentationen und Übersetzungen. Auch offizielle Projektkommunikation soll darunter fallen. Die Befürworter nennen mehrere Gründe für ihre Forderung. Sie warnen vor […]

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Linux Kernel verzeichnet 432 CVEs in nur zwei Tagen

Von: MK
27. Juli 2026 um 05:00

Innerhalb von zwei Tagen erschienen 432 neue Linux Kernel Einträge. Die hohe Zahl sorgt für Diskussionen in der Open Source Gemeinschaft. Experten warnen vor wachsendem Aufwand. Sicherheitsteams stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Jede gemeldete Schwachstelle muss geprüft und bewertet werden. Die steigende Menge erschwert sinnvolle Priorisierungen erheblich. Als mögliche Lösung gilt eine stärkere Automatisierung. Künstliche […]

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Fedora 45 plant Web Installation für Atomic Desktops

Von: MK
24. Juli 2026 um 06:00

Fedora 45 könnte eine neue Installationsmethode erhalten. Atomic Desktop Systeme sollen sich künftig per Browser einrichten lassen. Die Funktion befindet sich noch in Planung. Grundlage ist die neue Anaconda Weboberfläche. Nach dem Systemstart erfolgt die Installation über einen Browser. Ein zweiter Rechner übernimmt dabei die komplette Einrichtung. Die Verbindung erfolgt verschlüsselt über HTTPS. Für zusätzlichen […]

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Microsofts versteckte Gerätekennung sorgt für neue Datenschutzdebatte

Von: MK
24. Juli 2026 um 05:30

Microsoft kann Windows Installationen eindeutig identifizieren. Neue Gerichtsunterlagen machen das Ausmaß dieser Technik erstmals sichtbar. Datenschützer sehen dadurch offene Fragen zur Transparenz und Privatsphäre. Im Mittelpunkt steht der sogenannte Global-Device-Identifier, kurz GDID. Diese Kennung entsteht während der Einrichtung mit einem Microsoft Konto. Sie bleibt dauerhaft erhalten und ändert sich erst nach einer vollständigen Neuinstallation. Betroffen […]

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COSMIC Desktop 1.4 verbessert Systemmonitor und behebt zahlreiche Fehler

Von: MK
23. Juli 2026 um 05:30

System76 veröffentlicht COSMIC Desktop 1.4 mit vielen Verbesserungen. Das Update optimiert den Systemmonitor und erhöht die Stabilität. Auch Dateiverwaltung und Fensterverwaltung profitieren. Der Systemmonitor erhält neue Funktionen für laufende Anwendungen. Programme lassen sich jetzt gezielt beenden oder erzwingen. Zusätzlich zeigt das Werkzeug Informationen zur GPU Frequenz. Neue Diagramme erleichtern die Auswertung der Systemlast. Auch der […]

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Steam Client Update behebt Linux Fehler und verbessert Remote Play

Von: MK
23. Juli 2026 um 05:00

Valve veröffentlicht ein neues Update für den Steam Client. Linux Nutzer profitieren von Fehlerkorrekturen und Optimierungen. Auch Remote Play und Steam Input wurden erweitert. Unter Linux beseitigt das Update mehrere Abstürze. Betroffen waren Systeme mit NVIDIA Grafikkarten. Auch Spielaufzeichnungen lassen sich wieder zuverlässig starten. Remote Play erhält neue Verbesserungen für flüssigeres Streaming. Eine Bildrate von […]

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Mozilla veröffentlicht Firefox 153 mit Tab-Umgebungen für alle Nutzer

22. Juli 2026 um 20:12

Mozilla hat Firefox 153 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Tab-Umgebungen für alle Nutzer

Tab-Umgebungen sind ein Feature, welches Firefox schon seit vielen Jahren besitzt, aber bislang entweder über eine Erweiterung oder eine versteckte Option aktiviert werden mussten. Ab sofort sind Tab-Umgebungen für alle Nutzer standardmäßig aktiviert.

Bei den Tab-Umgebungen handelt sich um ein einzigartiges Privatsphäre-Feature von Firefox. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container. Somit handelt es sich um eine einfache Möglichkeit, bestimmte Daten voneinander zu trennen, ohne dafür komplett eigene Browser-Profile nutzen zu müssen.

Firefox 153

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim selben Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen oder ein privates Fenster dazu zweckentfremden zu müssen. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook den Benutzer über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt. Und wer das Mozilla VPN nutzt, kann darüber sogar theoretisch in jedem Tab über einen anderen Standort online sein.

Eine neue Tab-Umgebung kann durch ein langes Drücken der Schaltfläche für einen neuen Tab ausgewählt werden.

Tipp: Mit der neuesten Version meiner Firefox-Erweiterung New Tab Override kann für jede Tab-Umgebung eine individuelle Startseite festgelegt werden.

Tabs per QR-Code teilen

Im Teilen-Menü des Kontextmenüs von Tabs gibt es eine neue Funktion, um einen QR-Code zu generieren, der zum Teilen des Tabs genutzt werden kann.

Firefox 153

HDR für Nutzer von Windows

Firefox 153 unterstützt die Wiedergabe von HDR-Videos (High Dynamic Range) auf Windows, nachdem diese auf macOS schon seit mehreren Jahren unterstützt werden. Unterstützung für Linux wird mit einem späteren Update folgen.

Voraussetzung ist die Aktivierung des HDR-Modus in den Bildschirmeinstellungen von Windows. Notebooks, welche nur „HDR-Videostreaming” anbieten, werden nicht unterstützt. Außerdem können manche auf Smartphones aufgenommene Videos unter Umständen noch nicht in HDR abgespielt werden.

PDF-Verbesserungen

Das Zusammenfügen von PDF-Dateien, einem neuen Feature seit Firefox 151, ist nun auch per Drag and Drop von anderen PDF-Dateien in die Seitenleiste des PDF-Betrachter von Firefox möglich. Außerdem können jetzt auch Bilder als neue Seiten von PDF-Dateien eingefügt werden.

Mit about:pdf gibt es eine neue Einstiegs-Seite, um PDF-Dateien zu öffnen.

Firefox 153

Tabs, die eine PDF-Datei anzeigen, haben jetzt ein entsprechendes PDF-Favicon.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 153

Wenn eine Website eine erteilte Standortberechtigung hat, wird das entsprechende Symbol in der Adressleiste ab sofort in roter Farbe dargestellt.

Die Erkennung für Videos mit Overlays wurde verbessert, sodass Nutzer über Kontextmenüs einfacher auf Videoaktionen zugreifen können, beispielsweise bei Instagram-Videos.

Eine neue Schnellaktion „Farbe” wurde in die Adressleiste eingefügt, um über eine entsprechende Eingabe einen Farbpicker zu aktivieren, mit dem Farbcodes von einer Website ausgelesen werden können.

Auf macOS kann der Vollbild-Modus jetzt auch über die Tastenkombination Globus + F ausgelöst werden.

Auch für die sogenannten intelligenten Fenster, einem neuen KI-Feature, welches schrittweise ausgerollt wird, gab es mit diesem Update wieder Verbesserungen. So können KI-Modelle nun direkt im Assistenten angezeigt und ausgewählt werden und intelligente Fenster haben jetzt auch eine traditionelle Adressleiste wie reguläre Fenster.

Die Funktion „Tab zur Taskleiste hinzufügen” funktioniert jetzt auch für Snap- und Flatpak-Installationen auf Linux.

Die Entwickler-Werkzeuge besitzen nun einen lokalen Modus. Sobald eine lokale Website via file:// aufgerufen wird, bietet Firefox bei aktivierten Entwicklerwerkzeugen an, einen lokalen Server zu starten, womit die standardmäßig vorhandenen Einschränkungen des file://-Protokolls umgangen werden. Sobald die Entwickler-Werkzeuge geschlossen werden, wird auch der lokale Modus wieder beendet.

Firefox 153 bringt Unterstützung für neue und aktualisierte Unternehmensrichtlinien, die von meiner Firefox-Erweiterung Enterprise Policy Generator bereits unterstützt werden.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 153 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 153 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Firefox 153 zeigt an, wenn eine Website ein QWAC-Zertifikat (Qualified Website Authentication Certificate) besitzt. Dabei handelt es sich um ein digitales Zertifikat nach der EU-Verordnung eIDAS.

Verbesserungen der Webplattform

Firefox unterstützt aus Gründen der Webkompatibilität nun eine eingeschränkte Teilmenge des nicht standardkonformen Pseudo-Elements ::-webkit-scrollbar. Vollständige Gestaltungsmöglichkeiten werden bewusst nicht unterstützt.

Die Intl.LocaleInfo-API erweitert die Möglichkeiten zur Abfrage von Lokalisierungs-Informationen, wie beispielsweise Wochenangaben (erster Tag der Woche, Beginn des Wochenendes, Ende des Wochenendes), Textrichtung und Stundenzyklus.

Für <input type=time>-Elemente zeigt Firefox jetzt einen Uhrzeit-Picker an.

WebExtensions haben standardmäßig nicht länger Zugriff auf lokale Dateien. Nutzer können über eine separate Berechtigung unabhängig von der Berechtigung für den Zugriff auf Websites kontrollieren, ob Erweiterungen auf lokale Dateien zugreifen dürfen oder nicht.

Neu für Erweiterungs-Entwickler ist außerdem eine publicSuffix-API sowie Unterstützung für userScripts.execute().

Dies war nur eine kleine Auswahl. Auch für Entwickler von Firefox-Erweiterungen gab es Änderungen. Weitere Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungsentwickler lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.

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Canonical schließt 3 schwerwiegende Sicherheitslücken in Snap

Von: MK
22. Juli 2026 um 08:10

Canonical hat drei Sicherheitslücken in snapd veröffentlicht. Zwei Schwachstellen gelten als besonders kritisch. Betroffen sind mehrere Ubuntu LTS Versionen. Eine der Lücken ermöglicht lokale Rechteausweitung auf betroffenen Systemen. Angreifer könnten dadurch höhere Berechtigungen erhalten. Ubuntu 22.04 LTS und neuere LTS Versionen sind betroffen. Eine weitere kritische Schwachstelle betrifft die Snap Isolation. Unter bestimmten Bedingungen lässt […]

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Canonical veröffentlicht Enterprise Store für Ubuntu Pro

Von: MK
22. Juli 2026 um 06:00

Canonical stellt mit Enterprise Store einen neuen Verwaltungsdienst vor. Unternehmen erhalten mehr Kontrolle über Snap Pakete. Besonders abgeschottete Umgebungen sollen davon profitieren. Der Dienst arbeitet direkt im eigenen Rechenzentrum. Er vermittelt zwischen lokalen Geräten und dem öffentlichen Snap Store. Pakete werden zwischengespeichert und schneller verteilt. Gleichzeitig sinkt der externe Datenverkehr deutlich. Administratoren können freigegebene Paketversionen […]

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VirtualBox 7.2.14 verbessert Linux Unterstützung und behebt Windows Probleme

Von: MK
22. Juli 2026 um 05:00

VirtualBox 7.2.14 steht als neues Wartungsupdate bereit. Die Version erweitert die Linux Unterstützung und beseitigt mehrere Fehler. Auch Windows Nutzer profitieren von wichtigen Verbesserungen. Für Linux Hosts beginnt bereits die Vorbereitung auf Kernel 7.2. VirtualBox unterstützt dessen kommende Änderungen frühzeitig. Gastsysteme mit RHEL 9.8 und RHEL 9.9 funktionieren wieder zuverlässig. Aktualisierte Kernel werden jetzt korrekt […]

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