Das Buch Ubuntu 26.04 – Schnelleinstieg von Robert Gödl ist in der 1. Auflage 2026 im mitp-Verlag erschienen und umfasst 184 Seiten. Es trägt den Untertitel Der einfache Einstieg in die Linux-Welt und richtet sich vor allem an Einsteiger sowie Windows-Umsteiger.
Genau wie im Werk zu Ubuntu 24.04 liegt eine gute Struktur vor, welche gerade für Anfänger die Voraussetzung für ein besseres Verständnis und eine schnelle Einarbeitung bildet. Begrifflichkeiten werden erläutert und Unterschiede zwischen den stabilen LTS- und den experimentelleren STS-Versionen dargelegt. Das Buch zu Ubuntu 26.04 bringt wieder eine DVD mit dem Betriebssystem mit.
Inhalt und Stärken des Buches
Da sich dieses Buch in erster Linie an Anfänger und Umsteiger richtet, geht der Autor unter anderem darauf ein, wie man zum Beispiel dieses Betriebssystem im Vorfeld testen kann. Hierbei erklärt er sehr gut, wie der Anwender ein Live-System nutzt, ohne dass dieses das installierte Betriebssystem beeinflusst oder gar Schaden anrichtet. Unterschiedliche Installationsarten wie Dual-Boot (Installation neben einem bestehenden Betriebssystem) werden ebenso besprochen wie das richtige Vorgehen beim Partitionieren.
Einmal angekommen im System, zeigt Robert Gödl ausführlich den Desktop und erklärt, wie sich dieser mit hauseigenen, aber auch erweiterten Tools an den eigenen Bedarf anpassen lässt. Außerdem stellt er alternative Software vor, die Umsteigern das Leben mit Ubuntu erleichtern soll. Der neue PDF-Betrachter Papers wird erstmals vorgestellt. Auch der Einsatz lokaler KI ist Thema – hier geht der Autor mit der Zeit.
Kritikpunkte
Auch dieses Buch von Robert Gödl weist einige Unstimmigkeiten auf. Begrifflichkeiten wie der im Buch erwähnte Small Turn Support werden im Kontext richtigerweise als Short Term Support bezeichnet. Weiterhin wird mit Screenshots älterer Ubuntu-Versionen gearbeitet. S.M.A.R.T.-Werte von moderneren SSDs können – anders als der Autor schreibt – nicht über die Laufwerksverwaltung ausgegeben werden. Weiterhin heißt das App-Zentrum nicht mehr Ubuntu Software. Auch lassen sich APT-Pakete ohne zusätzliche Tools über gleichnamiges installieren. Auch hier irrt der Autor.
Abgesehen von den Kritikpunkten ist das Buch Ubuntu 26.04 – Schnelleinstieg gut strukturiert und bietet Ein- und Umsteigern eine gelungene Orientierung für den Einstieg in das Betriebssystem Ubuntu 26.04.
Erfahrenen Nutzern wird dieses Nachschlagewerk hingegen kaum neue Erkenntnisse bringen.
Die beigefügte DVD ist etwas aus der Zeit gefallen, da die meisten modernen PCs und Notebooks auf physische Laufwerke verzichten.
Ubuntu-Einsteiger müssen sich am Anfang einiges an Wissen erarbeiten, da das System anders aufgebaut ist als gewohnte kommerzielle Betriebssysteme. Wer unter Ubuntu, Debian oder Linux Mint unterwegs ist, greift für Systemaktualisierungen und Aufräumarbeiten gerne zum Terminal – das geht oft schneller und transparenter als über die grafische Paketverwaltung. In diesem Artikel stelle ich die fünf wichtigsten Befehle zur Systempflege im Detail vor.
Hinweis: Unter Linux Mint oder einem Standard-Debian ist Snap standardmäßig nicht aktiv bzw. nicht vorinstalliert.
Doch was bedeuten die typischen Befehle eigentlich im Detail? Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Kommandos zur Systempflege.
Paketlisten abgleichen
sudo apt update
Dieser Befehl installiert noch keine neuen Versionen. Er liest lediglich die konfigurierten Paketquellen (Repositories) aus und prüft, ob neuere Versionen der installierten Programme oder des Kernels auf den Servern bereitliegen. Er bringt also den lokalen Paketindex auf den aktuellen Stand.
Pakete aktualisieren
sudo apt upgrade
Nachdem die Listen aktualisiert wurden, führt sudo apt upgrade die eigentliche Aktualisierung durch. Das System zeigt an, welche Pakete erneuert werden und wie viel Speicherplatz dafür benötigt wird. Nach einer Bestätigung (oft reicht ein Druck auf die Eingabetaste) werden die Pakete heruntergeladen und eingerichtet.
Tipp: Man kann beide Schritte mit sudo apt update && sudo apt upgrade verketten.
Snap-Pakete aktualisieren (Ubuntu)
sudo snap refresh
Unter Ubuntu und einigen Derivaten werden viele Programme (wie Chromium, Firefox oder Nextcloud-Clients) als Snap-Pakete ausgeliefert. Diese werden von APT nicht erfasst. Zwar aktualisieren sich Snaps im Hintergrund automatisch, mit sudo snap refresh lässt sich der Vorgang aber jederzeit manuell anstoßen.
Nicht mehr benötigte Abhängigkeiten entfernen
sudo apt autoremove
Wenn ein Programm deinstalliert wird oder ein neuer Linux-Kernel installiert wurde, bleiben oft Bibliotheken und alte Kernel-Dateien zurück, die einst als Abhängigkeit benötigt wurden, jetzt aber überflüssig sind. sudo apt autoremove erkennt diese verwaisten Pakete und entfernt sie sicher vom System.
Den Paket-Cache leeren
sudo apt clean
Bei jedem Download speichert APT die heruntergeladenen .deb-Installationsdateien im Verzeichnis /var/cache/apt/archives/. Mit der Zeit kann sich hier einiges an Datenmüll ansammeln. Der Befehl sudo apt clean leert diesen Zwischenspeicher komplett und gibt wertvollen Festplattenplatz frei.
Die komplette Pflegeroutine in einem Befehl
Wer sein System in einem Rutsch aktualisieren und direkt aufräumen möchte, kann die Befehle einfach kombinieren:
Urlaub ist herrlich, um einfach mal abzuschalten. Doch nach ein paar Tagen der puren Erholung packt mich meistens wieder der Drang, etwas Kreatives oder Produktives zu tun. Ein gutes Buch lesen? Schon erledigt. Rätseln? Nun ja, dieses Jahr hatte ich mir Sudoku als Endgegner ausgesucht – was mich am Ende ehrlicherweise mehr angestrengt als erfreut hat. Immerhin war ich an anderer Stelle produktiv und habe die Auffrischung meines A2-Fernpiloten-Kompetenznachweises erfolgreich hinter mich gebracht.
Doch der Tech-Spleen lässt einen auch im Urlaub nicht ganz los. Mir ging da nämlich eine Sache durch den Kopf: Letztes Jahr hat Prof. Klaus Knopper auf den Chemnitzer Linux-Tagen einen extrem spannenden Vortrag zum Thema lokale KI gehalten. Konkret ging es um Ollama auf dem Raspberry Pi. Warum also nicht die freie Zeit nutzen, um das Ganze mal aus der Ferne auf dem heimischen RasPi zu installieren und selbst auszuprobieren?
Was ist Ollama?
Für alle, die den Begriff noch nicht gehört haben, hilft ein kurzer Blick in die Wikipedia:
Ollama ist eine Open-Source-Software zur lokalen Ausführung von Large Language Models (LLMs) auf Desktop-Computern. Die Plattform ermöglicht die lokale Nutzung frei verfügbarer KI-Modelle und unterstützt die Integration mit weiteren lokalen Werkzeugen, die über eine Kommandozeilenschnittstelle oder eine Programmierschnittstelle (API) angebunden werden können. Ollama ist für macOS, Linux und Windows verfügbar.
Installation
Gesagt, getan. Die Installation auf dem Raspberry Pi – in meinem Fall ein Raspberry Pi 5 mit 8 GB RAM – erfolgt denkbar einfach über das Terminal mit folgendem Befehl:
curl -fsSL https://ollama.com/install.sh | sh
Am Ende des Installationsvorgangs spuckt das System noch den dezenten Hinweis aus, dass keine NPUs oder Grafikkarten von Nvidia gefunden wurden, die die Ausführung des Large Language Models beschleunigen könnten. Das war beim RasPi natürlich zu erwarten, hält uns aber nicht auf.
Damit wir der KI überhaupt Fragen stellen können, muss im Anschluss ein passendes und vor allem schlankes Modell installiert werden. Für diesen ersten Test habe ich mich für Llama 3.2 (ca. 2 GB) entschieden:
ollama run llama3.2:3b
Der Praxistest: Was taugt die lokale KI?
Nachdem das Modell geladen war, wollte ich es natürlich wissen. Ich habe der lokalen KI eine klassische Frage gestellt:
Welche Linux-Distribution würdest du einem Anfänger empfehlen?
Eine gute Frage!
Als Anfänger ist es wichtig, eine Linux-Distribution zu wählen, die leicht zu installieren und zu bedienen ist. Hier sind einige beliebte Optionen:
Ubuntu: Ubuntu ist eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Linux-Distributionen. Sie bietet eine intuitive Benutzeroberfläche und eine riesige Gemeinschaft von Benutzern, die ihr helfen können, wenn etwas nicht funktioniert.
Linux Mint: Linux Mint basiert auf Ubuntu und ist für ihre einfache und benutzerfreundliche Oberfläche bekannt. Sie ist auch sehr sicher und bietet viele zusätzliche Funktionen wie eine verbesserte Sicherheitsfunktion und eine integrierte Diskografie.
Debian: Debian ist eine weitere beliebte Linux-Distribution, die für ihre Stabilität und Sicherheit bekannt ist. Sie bietet eine riesige Auswahl an Software und ist ein beliebter Kandidat für Entwickler und Systemadministratoren.
Fedora: Fedora ist eine Linux-Distribution, die von der Open Source Initiative verwaltet wird. Sie bietet eine aktuelle und sichere Version von Linux und ist ein beliebter Kandidat für Entwickler und Systemadministratoren.
Meine Empfehlung wäre Ubuntu. Sie ist eine großartige Option für Anfänger, da sie leicht zu installieren und zu bedienen ist. Außerdem bietet sie eine riesige Gemeinschaft von Benutzern, die ihr helfen können, wenn etwas nicht funktioniert.
Ich hoffe, das hilft! Wenn du noch weitere Fragen hast, stehe ich gerne zur Verfügung.
Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Die Antwort hätte ich so oder so ähnlich wahrscheinlich auch gegeben. Ich bin wirklich nachhaltig beeindruckt, was der kleine Einplatinen-Computer hier ganz ohne Cloud-Anbindung zu leisten vermag.
Fazit
Eine lokale und ethische KI auf dem eigenen Raspberry Pi ist auf jeden Fall einen Blick wert. Wer seine Daten nicht ungeschützt den großen Hyperscalern in die Cloud blasen möchte, findet hier eine fantastische Alternative. Im Sinne der digitalen Souveränität ist diese Lösung für kleinere, alltägliche Aufgaben auf jeden Fall hervorragend geeignet.
Wer kennt es nicht: Unter Linux ist nahezu alles machbar, was man an einem Computer tun kann – von der Textverarbeitung über Grafikdesign bis hin zur Erstellung eigener Webseiten oder Videos mit faszinierenden Tonspuren. Dennoch weiß man oft nicht, welches Programm oder Tool für die jeweilige Aufgabe am sinnvollsten einzusetzen wäre. Langes Stöbern und Recherchieren ist oft notwendig, bis das richtige Programm gefunden ist. Abgesehen von all den grafischen Anwendungen für Linux findet man etliche Programme und Kommandos, die sich im Terminal ausführen lassen. Eine komplexe Übersicht hierzu gibt das Buch „Linux Kommandoreferenz: Shell-Befehle von A bis Z“ aus dem Rheinwerk Verlag.
Der Autor und Linux-Experte Michael Kofler gibt dem Leser nicht nur eine große Auswahl von Kommandos, sondern auch die wichtigsten Optionen mit ausreichenden Erklärungen an die Hand und weist zudem auf die umfangreichen Manual-Seiten (man pages) des Linux-Systems hin. Über den Befehl tldr lassen sich auch direkte Anwendungsbeispiele zu den einzelnen Kommandos ausgeben.
Nicht nur Kommandos mit den entsprechenden Optionen werden thematisiert, sondern auch die wichtigsten Konfigurationsdateien besprochen – genauso wie Tastenkürzel, die den Anwender schneller zum Ziel führen. Das Buch ist dabei wie ein echtes Werkzeug aufgebaut: Dank einer klaren Gliederung nach Themenbereichen wie Systemadministration, Netzwerk oder Programmierung findet man sofort den passenden Befehl. Ein besonderes Highlight des Verlagsdesigns ist das hilfreiche Griffregister am Buchrand, das wie ein Daumenkino funktioniert und das Nachschlagen im Terminal-Alltag enorm beschleunigt.
Dieses Buch besticht durch inhaltliche Tiefe und Aktualität. Das Linux-Ökosystem ist ständig im Wandel, was die mittlerweile 6. Auflage dieses Klassikers deutlich zeigt. Kofler geht auf viele Befehle bzw. Kommandos ein und erklärt sie bildhaft an Beispielen. Rheinwerk liefert hier gewohnt hohe Qualität mit einem robusten Hardcover, das für den täglichen Einsatz auf dem Schreibtisch gemacht ist. Ein Buch, um noch tiefer in die Arbeit mit dem Terminal einzusteigen – egal ob als Einsteiger, Student oder erfahrener Administrator.
Der erste Blick auf die neue Long-Term-Support-Version (LTS) von Ubuntu lässt vermuten, dass die Entwickler in den vergangenen zwei Jahren im Tiefschlaf gewesen sind. Doch der Schein trügt: Ubuntu 26.04 hat es in sich, auch wenn es rein optisch kaum Unterschiede zur Vorgängerversion 24.04 gibt.
Ubuntu 26.04 LTS wird mit GNOME 50 und Linux-Kernel 7.0 ausgeliefert und setzt nativ ausschließlich auf den Display-Server Wayland. X11 ist damit endgültig Geschichte. Zwar könnten dadurch vereinzelt Legacy-Anwendungen den Dienst quittieren, doch für den Großteil der Nutzer wird dieser Übergang dank ausgereifter Kompatibilitätsschichten nahtlos verlaufen.
Die wichtigsten Neuerungen
Besonders hervorzuheben sind folgende Funktionen, die den Desktop-Alltag effizienter gestalten:
Optimierte Energie-Modi: Die Energieverwaltung wurde deutlich verfeinert. Nutzer können nun noch einfacher zwischen den Profilen Leistung, Ausgeglichen und Energie sparen wählen, um die Akkulaufzeit oder die Systemperformance gezielt auf die aktuelle Aufgabe abzustimmen.
Autostart-Management: Software kann nun direkt nach dem Systemstart automatisch ausgeführt werden. Besonders für Kiosk-Szenarien ist dies ein echter Gewinn: So lässt sich beispielsweise festlegen, dass direkt nach dem Booten automatisch der Browser im Vollbild startet.
Individuelle Skalierung: Endlich lassen sich angeschlossene Monitore unabhängig voneinander skalieren – ein Segen für Setups mit unterschiedlichen Pixeldichten.
Moderner Dokumentenbetrachter: PDFs können jetzt nativ mit Kommentaren, Texten und handschriftlichen Notizen versehen werden, was Drittanbieter-Tools für einfache Korrekturen überflüssig macht.
System-Werkzeuge: Mit Sysprof (Benchmark-Tool) und Ressourcen (ein moderner, einsteigerfreundlicher Taskmanager) ziehen mächtige Analyse-Tools ein, die nicht nur schick aussehen, sondern auch intuitiv bedienbar sind.
Neues Terminal (Ptyxis): Das neue Standard-Terminal speichert Bearbeitungsstände und erlaubt mehrere Sitzungen in einem einzigen Fenster.
Sicherheitszentrum: Hier können App-Berechtigungen (ähnlich wie unter Android) nachträglich verwaltet, erteilt oder entzogen werden.
Systempflege: Das Tool Anwendungen & Aktualisierungen weicht einer Verschlankung der Systemsteuerung. Während Einsteiger nun eine übersichtlichere Oberfläche im neuen App-Center (vormals Anwendungszentrum) vorfinden, werden komplexe Repository-Einstellungen künftig – wie bei Profis ohnehin üblich – direkt über das Terminal verwaltet.
Das Upgrade
Wichtig: Bevor man das Upgrade wagt, ist ein vollständiges Backup des Systems und der persönlichen Daten unabdingbar!
Offiziell wird das Upgrade von älteren Versionen meist erst mit dem ersten Point-Release (26.04.1) angeboten. Ungeduldige können den Prozess jedoch vorab manuell erzwingen.
Tipp: Während der Aktualisierung wird man oft gefragt, ob bestehende Konfigurationsdateien ersetzt werden sollen. Hierzu wählt man im Zweifel das Beibehalten der alten Dateien, um individuelle Anpassungen nicht zu verlieren.
sudo apt install ubuntu-release-upgrader-core
sudo do-release-upgrade -d
Systeminformationen Ubuntu 26.04
Fazit
Nach dem ersten Reboot lohnt es sich, das Dash kurz aufzuräumen und verwaiste Icons zu entfernen. Ein kurzer Check der Paketquellen unter /etc/apt/sources.list.d stellt zudem sicher, dass alle Drittanbieter-Repositorys korrekt auf die neue Version umgestellt oder bei Bedarf modernisiert wurden.
Nutzer von Ubuntu 24.04 werden sich sofort heimisch fühlen, da die gewohnte Bedienung trotz der vielen technischen Neuerungen unter der Haube erhalten bleibt. Das Upgrade lohnt sich besonders für User, die von der verbesserten Hardware-Unterstützung und den neuen Sicherheits-Features profitieren wollen.
Ubuntu 26.04 LTS wird fünf Jahre unterstützt – Ubuntu Pro erweitert den Support auf zehn Jahre.
Wer meinem Blog folgt und, wie im Artikel „PHP 7.4 FPM auf PHP 8.1 FPM für Nextcloud“, die externe PHP-Quelle von https://deb.sury.org/ eingebaut hat und später der Anleitung „PHP 8.2 FPM für Nextcloud 28“ gefolgt ist, könnte noch auf PHP 8.2 FPM hängen geblieben sein. Da sich diese Version im Status Security fixes only befindet, ist ein Wechsel auf eine höhere Version absolut empfehlenswert. Diese PHP-Version lässt sich recht einfach auf PHP 8.4 FPM umstellen. Unter dem Raspberry Pi OS ist das mit wenigen Befehlen erledigt. In diesem Beitrag zeige ich kurz, wie man PHP 8.2 deaktiviert, PHP 8.4 installiert und Nextcloud anschließend mit der neuen Version betreibt.
Vor der Umstellung empfiehlt es sich, ein Backup der Installation und der Datenbank anzulegen. Außerdem sollte geprüft werden, ob die eingesetzten Apps bereits mit Nextcloud 33 und PHP 8.4 kompatibel sind.
Nun wird PHP 8.2 deaktiviert und PHP 8.4 aktiviert:
sudo update-alternatives --config php
sudo update-alternatives --config php
Es gibt 7 Auswahlmöglichkeiten für die Alternative php (welche /usr/bin/php bereitstellen).
Auswahl Pfad Priorität Status
------------------------------------------------------------
0 /usr/bin/php.default 100 automatischer Modus
1 /usr/bin/php.default 100 manueller Modus
2 /usr/bin/php7.4 74 manueller Modus
3 /usr/bin/php8.1 81 manueller Modus
* 4 /usr/bin/php8.2 82 manueller Modus
5 /usr/bin/php8.3 83 manueller Modus
6 /usr/bin/php8.4 84 manueller Modus
7 /usr/bin/php8.5 85 manueller Modus
Hier die entsprechende Nummer eingeben – in diesem Fall die 6 für PHP 8.4:
sudo update-alternatives --config php
Es gibt 7 Auswahlmöglichkeiten für die Alternative php (welche /usr/bin/php bereitstellen).
Auswahl Pfad Priorität Status
------------------------------------------------------------
0 /usr/bin/php.default 100 automatischer Modus
1 /usr/bin/php.default 100 manueller Modus
2 /usr/bin/php7.4 74 manueller Modus
3 /usr/bin/php8.1 81 manueller Modus
4 /usr/bin/php8.2 82 manueller Modus
5 /usr/bin/php8.3 83 manueller Modus
* 6 /usr/bin/php8.4 84 manueller Modus
7 /usr/bin/php8.5 85 manueller Modus
Die Abfrage der Version zeigt, ob die Umstellung auf PHP 8.4 angenommen wurde.
php -v
PHP 8.4 FPM starten und Apache neu laden
Anschließend wird der neue FPM-Dienst aktiviert und gestartet:
Der Neustart des Webservers aktiviert nun die aktuelle PHP-Version:
sudo service apache2 restart
Nextcloud-Konfiguration
Sollten in Nextcloud anschließend wieder die bekannten Fehlermeldungen erscheinen, sind diese am besten Schritt für Schritt abzuarbeiten. Dazu werden zunächst die neue php.ini geöffnet:
sudo nano /etc/php/8.4/fpm/php.ini
und anschließend die Werte für memory_limit sowie session.gc_maxlifetime gemäß den Empfehlungen angepasst:
memory_limit = 512M
session.gc_maxlifetime = 3600
Am Ende der php.ini werden außerdem noch die Einstellungen für den Zwischenspeicher OPcache ergänzt:
Danach muss in der apcu.ini noch das Command Line Interface (CLI) des PHP-Caches aktiviert werden. Dazu die Datei öffnen:
sudo nano /etc/php/8.4/mods-available/apcu.ini
und am Ende folgende Zeile ergänzen:
apc.enable_cli=1
Ist dies geschehen, wird der Webserver ein letztes Mal neu gestartet:
sudo service apache2 restart
Nextcloud prüfen
Danach sollte die Nextcloud-Instanz im Browser aufgerufen werden. Unter Administrationseinstellungen / System lässt sich kontrollieren, ob die neue PHP-Version erkannt wurde.
Zur Sicherheit zusätzlich die Logdateien von Apache, PHP-FPM und Nextcloud prüfen.
Fazit
Die Umstellung von PHP 8.2 auf PHP 8.4-fpm für Nextcloud 32 ist unter Raspberry Pi OS schnell erledigt. Wichtig ist vor allem, die benötigten PHP-Module zu installieren und anschließend die alte FPM-Konfiguration sauber durch die neue zu ersetzen.
Anfang Oktober 2025 hat das Raspberry Pi OS ein Upgrade auf Version 13 mit dem Codenamen Trixie erhalten. Dies setzt die Serverbetreiber wieder einmal mächtig unter Druck, obwohl Bookworm noch weitere Jahre unterstützt wird. Die Entwickler empfehlen eine Neuinstallation. Es ist immer von Vorteil, ein Betriebssystem wie im Falle von Trixie neu und somit sauber aufzusetzen. Da ich aber seit Jahren eine gut funktionierende Nextcloud-Instanz auf meinem Raspberry Pi pflege, die ich in meinem Alltag produktiv einsetze, wäre es zu schade, noch einmal ganz von vorn anfangen zu müssen. Aus diesem Grund war ich auf der Suche nach einem funktionierenden Tutorial für das anstehende OS-Upgrade. Schon beim Umstieg auf Bookworm war der Blog von Sascha Syring sehr hilfreich. Also hoffte ich auch dieses Mal, wieder hier fündig zu werden. Der Artikel „Raspberry Pi OS – Update von Bookworm (12) auf Trixie (13)“ von Sascha beschreibt einmal mehr die genaue Vorgehensweise.
Ich konnte somit alles 1:1 mit meinem System umsetzen. Hier nun alle Schritte mit den entsprechenden Erläuterungen.
Bevor es jedoch losgeht, noch ein wichtiger Hinweis:
Denkt bitte daran, vorher ein Backup zu erstellen! Das Upgrade birgt nicht zu unterschätzende Gefahren.
Upgrade auf Trixie
Zuerst sollte man dafür sorgen, das System inklusive Kernel und aller Abhängigkeiten auf den neuesten Stand zu bringen. Hierzu führt man folgenden Befehl aus:
sudo apt update && sudo apt full-upgrade
Vorbereitend wurde in meinem Fall die alte PHP-Fremd-Quelle deaktiviert.
Hierzu setzt man eine Raute (#) vor den Eintrag, öffnet dazu die php.list mit einem Editor
sudo nano /etc/apt/sources.list.d/php.list
und kommentiert die Zeile entsprechend aus:
#deb https://packages.sury.org/php/ bullseye main
Danach werden die hauseigenen Quellen des Raspberry Pi OS auf Trixie umgestellt:
sudo nano /etc/apt/sources.list
Hierzu wird in allen Quellen wie folgt bookworm durch trixie ersetzt:
deb http://deb.debian.org/debian trixie main contrib non-free non-free-firmware
deb http://security.debian.org/debian-security trixie-security main contrib non-free non-free-firmware
deb http://deb.debian.org/debian trixie-updates main contrib non-free non-free-firmware
Das Gleiche führt man analog hier durch:
sudo nano /etc/apt/sources.list.d/raspi.list
deb http://archive.raspberrypi.org/debian/ trixie main
Da beim ersten Versuch des Upgrades noch einiges schieflief, möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Entfernen folgender Pakete für das Gelingen extrem wichtig ist!
das eigentliche Upgrade. Hierzu ist noch zu erwähnen, dass bei den Abfragen zu alten Konfigurationen diese erhalten bleiben sollen. An diesen Stellen also bitte immer die Vorgabe (N) während der Installation wählen.
Die Pakete rpd-wayland-all und rpd-x-all werden noch nachinstalliert:
Am Anfang der Anleitung hatte ich die PHP-Quelle auskommentiert. Das machen wir nun wieder rückgängig. Erscheint nun nach einem Update der Hinweis, dass der zugehörige Schlüssel abgelaufen ist, löscht man diesen, lädt den aktuellen herunter und liest ihn neu ein.
Es ist grundsätzlich sinnvoll, den Gesundheitszustand einer Festplatte im Blick zu behalten. Wie man fehlerhafte Sektoren erkennt, habe ich im Artikel „Überprüfung auf fehlerhafte Sektoren“ erläutert. Eine weitere Möglichkeit bietet die Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, kurz S.M.A.R.T., die es ermöglicht, HDDs und SSDs zu überwachen. Diese Daten können je nach Ausstattung der Festplatten und des Betriebssystems ausgelesen werden.
Hierfür wird auf Linux-Systemen das Tool smartmontools benötigt. Die ausgelesenen Daten liefern wertvolle Hinweise auf mögliche Probleme mit dem Medium – bevor es zu einem Ausfall kommt.
Installation
Unter Debian-basierten Systemen ist smartmontools in den Paketquellen enthalten und schnell installiert:
sudo apt install smartmontools
S.M.A.R.T.-Werte abfragen
Um die aktuellen Werte eines Laufwerks auszulesen, genügt folgender Befehl:
sudo smartctl -a /dev/sdX
/dev/sdX steht dabei stellvertretend für das jeweilige Laufwerk, etwa /dev/sda oder /dev/nvme0n1 für NVMe-SSDs. Die Option -a sorgt dafür, dass alle verfügbaren Informationen ausgegeben werden.
Wichtig: sdX ist ein Platzhalter und muss durch die tatsächliche Bezeichnung des zu prüfenden Laufwerks ersetzt werden.
Was die Ausgabe verrät
Die Ausgabe von smartctl ist recht umfangreich und auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Neben allgemeinen Informationen wie Modell, Firmware-Version und Seriennummer finden sich dort auch die sogenannten S.M.A.R.T.-Attribute. Diese zeigen unter anderem wichtige Messwerte wie:
den allgemeinen Gesundheitszustand (SMART overall-health self-assessment test result)
die Temperatur des Laufwerks (Temperature)
die Verfügbare Reserve (Available Spare)
den Reserve-Schwellenwert (Available Spare Threshold)
die verbrauchte Lebensdauer (Percentage Used)
die gelesenen Dateneinheiten (Data Units Read)
die geschriebenen Dateneinheiten (Data Units Written)
Ein Beispiel:
sudo smartctl -a /dev/nvme0n1
...
SMART overall-health self-assessment test result: PASSED
Temperature: 45 Celsius
Available Spare: 100%
Available Spare Threshold: 50%
Percentage Used: 4%
Data Units Read: 37.885.790 [19,3 TB]
Data Units Written: 28.019.142 [14,3 TB]
...
Für eine kurze Abfrage des Gesundheitszustands reicht hingegen:
sudo smartctl -H /dev/sdX
Ein Beispiel:
sudo smartctl -H /dev/nvme0
...
SMART overall-health self-assessment test result: PASSED
...
Fazit
Mit smartctl hat man unter Linux ein mächtiges Werkzeug zur Hand, um die Gesundheit von Laufwerken zu prüfen. Gerade bei älteren Festplatten lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die S.M.A.R.T.-Werte. Im Ernstfall können sie vor Datenverlust warnen – und geben den entscheidenden Anstoß, ein Backup nicht weiter aufzuschieben.
Festplatten unterliegen einem natürlichen Verschleiß. Mit der Zeit können sogenannte Bad Sektoren entstehen – fehlerhafte Speicherbereiche, die nicht mehr zuverlässig gelesen oder beschrieben werden können. Eine regelmäßige Überprüfung kann helfen, Datenverlust frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Was sind Bad Sektoren?
Bad Sektoren sind physisch oder logisch beschädigte Bereiche auf einem Datenträger. Physische Defekte entstehen durch Abnutzung, mechanische Schäden oder Produktionsfehler. Logische Bad Sektoren hingegen resultieren meist aus Softwareproblemen oder Stromausfällen und lassen sich mitunter korrigieren.
Analysewerkzeuge unter Linux
Linux bietet verschiedene Werkzeuge zur Analyse und Erkennung defekter Sektoren. Eines der bekanntesten Tools ist badblocks.
Ein einfacher Check lässt sich wie folgt durchführen:
sudo badblocks -vsn /dev/sdX
Ersetzt man dabei /dev/sdX durch das entsprechende Gerät, erhält man einen Überblick über den Zustand der Sektoren. Hierbei sucht badblocks gezielt nach defekten Blöcken der Festplatte.
Dabei sollte beachtet werden, dass dieser Vorgang – je nach Größe des Datenträgers – einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
Fazit
Die regelmäßige Analyse auf Bad Sektoren ist ein wichtiger Bestandteil der Systempflege. Frühzeitig erkannte Fehler ermöglichen rechtzeitige Backups und gegebenenfalls den Austausch der betroffenen Hardware. Open-Source-Werkzeuge wie badblocks bieten unter Linux zuverlässige Möglichkeiten zur Diagnose – ganz ohne proprietäre Software.
Manch ein Leser kennt das vielleicht: Das CMS WordPress, mit dem man sich eigentlich gut auskennt, verhält sich plötzlich ganz anders als gewohnt. Meist hat das natürlich einen Grund.
Nachdem das erledigt war, habe ich das Bildmaterial in die Mediathek der Webseite hochgeladen. Dabei fiel mir auf, dass die Bezeichnungen der Bilder nicht den neuen Dateinamen entsprachen. Stattdessen trugen sie die Bezeichnung der Veranstaltung, bei der sie aufgenommen wurden. Ein Löschen und erneutes Hochladen der Fotos konnte das Problem nicht beheben.
Schnell lag der Verdacht nahe, dass in den Bilddateien selbst noch Informationen gespeichert waren, die von WordPress beim Hochladen automatisch übernommen wurden. Im konkreten Fall handelte es sich um Metadaten in der IPTC-Kopfzeile. Bei knapp 100 Bildern wäre es sehr aufwendig gewesen, diese Angaben manuell zu entfernen. Eine Lösung über eine Stapelverarbeitung war daher naheliegend, am besten direkt über das Terminal unter Ubuntu.
Glücklicherweise gibt es eine einfache Möglichkeit, solche eingebetteten Informationen automatisch aus den Dateien zu entfernen.
Zuvor muss allerdings das Paket libimage-exiftool-perl installiert werden.
sudo apt install libimage-exiftool-perl
Danach wird folgender Befehl im Verzeichnis, in dem die zu bearbeitenden Bilder liegen, ausgeführt:
exiftool -all= *.jpg
Dieser sorgt dafür, dass die Dateiendungen der Originalbilder in .jpg_original geändert und die Metadaten aus den eigentlichen Bilddateien entfernt werden.
Beim anschließenden Upload in WordPress wurden die Bildbezeichnungen wie gewünscht angezeigt – also die neuen Dateinamen mit passender Nummerierung.
Die im Oktober 2025 erschienene Neuauflage des Raspberry Pi OS, basierend auf Debian 13 „Trixie“, dürfte einige Nutzer überrascht haben. In den Medien wurde darüber nur wenig berichtet – auch an mir war die Veröffentlichung zunächst vorbeigegangen.
Trotzdem habe ich nicht gezögert, das neue System mithilfe des Raspberry Pi Imager auf eine microSD-Karte zu schreiben. Ziel war es wie gewohnt, eine sogenannte headless-Installation vorzubereiten – also ohne Monitor und Tastatur. Die weitere Einrichtung sollte anschließend bequem per SSH (Secure Shell) erfolgen.
Der Vorgang wurde auf einem Notebook mit Ubuntu 24.04 LTS und dem über die Paketverwaltung installierten Raspberry Pi Imager (Version 1.8.5) durchgeführt. Nach dem Flashen wurden die Karte in den Raspberry Pi eingesetzt und das System gestartet. Doch eine Verbindung per SSH war danach nicht möglich.
Ursache und Lösung
Die Ursache für dieses Verhalten war schnell gefunden: Raspberry Pi OS 13 erfordert für die korrekte Vorkonfiguration den Raspberry Pi Imager in Version 2.0 oder höher. Und genau hier beginnt das Problem – zumindest für Linux-Nutzer.
Während Windows-Nutzer den neuen Imager bereits komfortabel nutzen können, hinkt die Linux-Unterstützung deutlich hinterher. Bislang steht weder ein aktuelles .deb-Paket noch eine Snap-Version zur Verfügung. Das sorgt in der Linux-Community verständlicherweise für Kopfschütteln – gerade bei einem Projekt wie dem Raspberry Pi, das tief in der Open-Source-Welt verwurzelt ist.
AppImage als Ausweg
Glücklicherweise bietet der Entwickler ein AppImage des neuen Imagers an. Dieses lässt sich unter Ubuntu und anderen Distributionen unkompliziert starten – ganz ohne Installation. Damit ist es wie gewohnt möglich, WLAN-Zugangsdaten und SSH vor dem ersten Start zu konfigurieren.
Fazit
Wer Raspberry Pi OS 13 „Trixie“ headless nutzen möchte, sollte sicherstellen, dass der Imager in Version 2.0 oder neuer verwendet wird. Für Linux-Nutzer führt der Weg aktuell nur über das bereitgestellte AppImage. Es bleibt zu hoffen, dass die offizielle Paketunterstützung für Linux bald nachgereicht wird.
„Hacking & Security: Das umfassende Handbuch“ von Michael Kofler, Roland Aigner, Klaus Gebeshuber, Thomas Hackner, Stefan Kania, Frank Neugebauer, Peter Kloep, Tobias Scheible, Aaron Siller, Matthias Wübbeling, Paul Zenker und André Zingsheim ist 2025 in der 4., aktualisierten und erweiterten Auflage im Rheinwerk Verlag erschienen und umfasst 1271 Seiten.
Ein Buchtitel, der bereits im Namen zwei gegensätzliche Extreme vereint: Hacking und Security. Dieser Lesestoff richtet sich nicht an ein breites Publikum, wohl aber an all jene, die Wert auf digitale Sicherheit legen – sei es im Internet, auf Servern, PCs, Notebooks oder mobilen Endgeräten. Gleichzeitig kann dieses umfassende Nachschlagewerk auch als Einstieg in eine Karriere im Bereich Ethical Hacking dienen.
Das Buch ist in drei inhaltlich spannende und klar strukturierte Teile gegliedert.
TEIL I – Einführung und Tools erläutert, warum es unerlässlich ist, sich sowohl mit Hacking als auch mit Security auseinanderzusetzen. Nur wer versteht, wie Angreifer vorgehen, kann seine Systeme gezielt absichern und Sicherheitsmaßnahmen umsetzen, die potenzielle Angriffe wirksam abwehren.
Behandelt werden unter anderem praxisnahe Übungsmöglichkeiten sowie Penetrationstests auf speziell dafür eingerichteten Testsystemen. Ziel ist es, typische Angriffsabläufe nachzuvollziehen und daraus wirksame Schutzkonzepte abzuleiten. Einen zentralen Stellenwert nimmt dabei das speziell für Sicherheitsanalysen entwickelte Betriebssystem Kali Linux ein, das in diesem Zusammenhang ausführlich vorgestellt wird.
Kali Linux – Simulation eines erfolgreichen Angriffs auf SSH
TEIL II – Hacking und Absicherung widmet sich intensiv den beiden zentralen Themenbereichen Hacking und Security. Es werden unterschiedliche Angriffsszenarien analysiert und typische Schwachstellen aufgezeigt. Besonders hervorgehoben wird dabei die Bedeutung der Festplattenverschlüsselung, um den unbefugten Zugriff auf sensible Daten zu verhindern.
Auch der Einsatz starker Passwörter in Kombination mit Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) gehört heute zum Sicherheitsstandard. Dennoch lauern Gefahren im Alltag: Wird ein Rechner unbeaufsichtigt gelassen oder eine Sitzung nicht ordnungsgemäß beendet, kann etwa ein präparierter USB-Stick mit Schadsoftware gravierende Schäden verursachen.
Server-Betreiber stehen zudem unter permanentem Druck durch neue Bedrohungen aus dem Internet. Das Buch bietet praxisnahe Anleitungen zur Härtung von Windows- und Linux-Servern – beispielsweise durch den Einsatz von Tools wie Fail2Ban, das automatisiert Brute-Force-Angriffe erkennt und unterbindet.
Ein weiteres Kernthema ist die Verschlüsselung von Webverbindungen. Moderne Browser weisen inzwischen deutlich auf unsichere HTTP-Verbindungen hin. Die Übertragung sensibler Daten ohne HTTPS birgt erhebliche Risiken – etwa durch Man-in-the-Middle-Angriffe, bei denen Informationen abgefangen oder manipuliert werden können.
Abgerundet wird das Kapitel durch eine ausführliche Betrachtung von Angriffsmöglichkeiten auf weit verbreitete Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress, inklusive praxisnaher Hinweise zur Absicherung.
TEIL III – Cloud, Smartphones, IoT widmet sich der Sicherheit von Cloud-Systemen, mobilen Endgeräten und dem Internet of Things (IoT). Unter dem Leitsatz „Die Cloud ist der Computer eines anderen“ wird aufgezeigt, wie stark Nutzerinnen und Nutzer bei der Verwendung externer Dienste tatsächlich abhängig sind. Besonders bei Cloud-Angeboten amerikanischer Anbieter werden bestehende geopolitische Risiken oft unterschätzt – obwohl sie spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden nicht mehr zu ignorieren sind.
Selbst wenn Rechenzentren innerhalb Europas genutzt werden, ist das kein Garant für Datenschutz. Der Zugriff durch Dritte – etwa durch Geheimdienste – bleibt unter bestimmten Umständen möglich. Als datenschutzfreundliche Alternative wird in diesem Kapitel Nextcloud vorgestellt: ein in Deutschland entwickeltes Cloud-System, das sich auf eigenen Servern betreiben lässt. Hinweise zur Installation und Konfiguration unterstützen den Einstieg in die selbstbestimmte Datenverwaltung.
Wer sich für mehr digitale Souveränität entscheidet, übernimmt zugleich Verantwortung – ein Aspekt, dem im Buch besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Ergänzend werden praxisnahe Empfehlungen zur Absicherung durch Zwei- oder Multi-Faktor-Authentifizierung (2FA/MFA) gegeben.
Ein weiteres Thema sind Sicherheitsrisiken bei mobilen Geräten und IoT-Anwendungen. Besonders kritisch: schlecht gewartete IoT-Server, die oft im Ausland betrieben werden und ein hohes Angriffspotenzial aufweisen. Auch hier werden konkrete Gefahren und Schutzmaßnahmen anschaulich dargestellt.
Das Buch bietet einen fundierten und praxisnahen Einstieg in die Welt von IT-Sicherheit und Hacking. Es richtet sich gleichermaßen an interessierte Einsteiger als auch an fortgeschrittene Anwender, die ihre Kenntnisse vertiefen möchten. Besonders gelungen ist die Verbindung technischer Grundlagen mit konkreten Anwendungsszenarien – vom Einsatz sicherer Tools über das Absichern von Servern bis hin zur datenschutzfreundlichen Cloud-Lösung.
Wer sich ernsthaft mit Sicherheitsaspekten in der digitalen Welt auseinandersetzen möchte, findet in diesem Werk einen gut strukturierten Leitfaden, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch zum eigenständigen Handeln motiviert. Ein empfehlenswertes Nachschlagewerk für alle, die digitale Souveränität nicht dem Zufall überlassen wollen.
Seit einiger Zeit treten unter Ubuntu 24.04 LTS Probleme beim Ausführen von VirtualBox auf. Diese lassen sich zwar temporär durch das Entladen eines KVM-Moduls beheben, tauchen jedoch nach einem Neustart wieder auf.
KVM steht für Kernel-based Virtual Machine und ist eine Virtualisierungstechnologie für Linux auf x86-Hardware.
Temporäre Lösung
Abhängig vom verwendeten Prozessor kann das jeweilige KVM-Modul aus dem laufenden Kernel mit folgendem Befehl entfernt werden:
sudo modprobe -r kvm_intel
bei AMD-Systemen:
sudo modprobe -r kvm_amd
Diese Methode ist jedoch nicht dauerhaft, da das Modul nach einem Neustart wieder geladen wird.
Bei der Recherche zu diesem Thema bin ich auf zwei Lösungsansätze gestoßen, die das Problem dauerhaft beheben sollten. Zum einen geht es um das Hinzufügen einer Boot-Option in GRUB, zum anderen um die Erstellung einer Blacklist der entsprechenden KVM-Module für VirtualBox.
1. Ansatz – Eingriff in den Bootloader (GRUB)
In der Datei /etc/default/grub wird der Eintrag
GRUB_CMDLINE_LINUX=
um folgenden Parameter (siehe Screenshot) ergänzt:
"kvm.enable_virt_at_load=0"
Anschließend muss die GRUB-Konfiguration aktualisiert werden:
sudo update-grub
Wichtiger Hinweis: Ein fehlerhafter Eintrag in der GRUB-Konfiguration kann dazu führen, dass das System nicht mehr startet. Unerfahrene Nutzer könnten in eine schwierige Situation geraten. Daher ist ein vollständiges System-Backup vor dem Eingriff unbedingt empfehlenswert.
GRUB-Konfiguration
2. Ansatz – Blacklisting des KVM-Moduls
Ein sichererer und eleganterer Weg ist das Blacklisting des Moduls. Dazu wird eine neue Konfigurationsdatei angelegt:
sudo nano /etc/modprobe.d/blacklist-kvm.conf
Dort fügt man folgende Zeilen hinzu:
blacklist kvm
blacklist kvm_intel
Nach einem Neustart des Systems wird das jeweilige KVM-Modul nicht mehr geladen und VirtualBox sollte wie gewohnt funktionieren.
Fazit
Die zweite Methode ist risikoärmer und benutzerfreundlicher. Dennoch empfiehlt es sich, vor jeder Änderung am System ein Backup anzulegen.
Solche Aufgaben können notwendig werden, wenn die Dateien aus unterschiedlichen Quellen stammen – so wie im folgenden Beispiel: Ich hatte vier verschiedene Zuarbeiten mit jeweils eigenen Benennungsregeln erhalten. Um die insgesamt 95 Dateien einheitlich in eine bestehende Webseite einzubinden, mussten sie alle nach einem gemeinsamen Schema umbenannt werden.
Umsetzung
Auf einem Ubuntu-System erfolgt die Mehrfachumbenennung ganz einfach: Zunächst wird das Verzeichnis geöffnet, in dem sich alle zu verarbeitenden Bilder befinden.
Dateien – Ansicht Bilder (ungeordnet)
Im Dateimanager „Dateien“ (früher „Nautilus“) werden mit Strg + A alle Dateien markiert.
Dateien – Ansicht Bilder (alle ausgewählt)
Mit einem Rechtsklick lässt sich nun die Option „Umbenennen“ auswählen. Hier wird „[Ursprünglicher Dateiname]“ durch den endgültigen Dateinamen ersetzt und über „+ Hinzufügen“ der neue Suffix ausgewählt.
Die Mehrfachumbenennung unter GNOME ist ein einfaches, aber äußerst praktisches Werkzeug – besonders in Kombination mit einer automatischen Skalierung, wie im zuvor genannten Artikel beschrieben. So lässt sich die Verarbeitung großer Bildmengen deutlich effizienter gestalten und viel Zeit sparen.
Auf Anfrage einer Bildungseinrichtung, die ein Anzeigesystem für aktuell laufende Kurse auf ihrer Webseite realisieren möchte, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, ein stabiles, kostengünstiges und quelloffenes System umzusetzen.
Hardware-Auswahl
Bei der Hardware fiel die Entscheidung nicht schwer: Ein Raspberry Pi ist für diesen Einsatzzweck bestens geeignet. Als Gehäuse empfiehlt sich ein passiv gekühltes Modell aus Aluminium, um einen lautlosen und langlebigen Betrieb zu gewährleisten.
Installation
Bereits vor einigen Jahren habe ich ein ähnliches System für eine Fahrschule realisiert, das seit nunmehr fast fünf Jahren zuverlässig als „Schaufensterwerbung“ im Dauerbetrieb läuft.
Mit xdotool kann der Chromium-Browser automatisiert gesteuert werden. unclutter blendet den Mauszeiger nach kurzer Inaktivität aus.
Kiosk-Skript erstellen
Nun wird das Skript kiosk.sh erstellt. Wichtig: Den Benutzernamen intux ggf. durch den tatsächlich verwendeten Benutzer ersetzen. Für einen ersten Testlauf greife ich meine eigene Website intux.de ab.
sudo nano /home/intux/kiosk.sh
Inhalt von kiosk.sh:
#!/bin/bash
xset s noblank
xset s off
xset -dpms
unclutter -idle 0.5 -root &
sed -i 's/"exited_cleanly":false/"exited_cleanly":true/' /home/intux/.config/chromium/Default/Preferences
sed -i 's/"exit_type":"Crashed"/"exit_type":"Normal"/' /home/intux/.config/chromium/Default/Preferences
/usr/bin/chromium-browser --noerrdialogs --disable-infobars --kiosk https://intux.de
while true; do
xdotool keydown ctrl+Tab; xdotool keyup ctrl+Tab;
sleep 10
done
Systemd-Dienst einrichten
Um sicherzustellen, dass Chromium nach jedem Neustart automatisch im Kiosk-Modus gestartet wird, wird ein systemd-Dienst eingerichtet:
Ich habe mich für eine Bildschirmauflösung von 1280 × 720 Pixel (16:9) entschieden. Diese lässt sich bequem über die grafische Oberfläche des Raspberry Pi OS einstellen.
Raspberry Pi – AuflösungRaspberry Pi – Auflösung 1920 x 1080Raspberry Pi – Auflösung 1280 x 720
Erster Testlauf
Raspberry Pi – Kiosk-Webseitendarstellung
System duplizieren
Da das System nun wie gewünscht funktioniert, habe ich es auf weitere Geräte dupliziert – eines für jede Etage des Gebäudes. Um die einzelnen Systeme im Netzwerk unterscheiden zu können, erhielten sie unterschiedliche Hostnamen:
Uranus
Venus
Mars
Pluto
Der Hostname lässt sich über raspi-config anpassen:
sudo raspi-config
Nach dem Klonen stellte ich jedoch fest, dass der Kiosk-Dienst auf den neuen Systemen nicht wie erwartet startete. Die Ursache war die Datei SingletonLock von Chromium. Diese muss gelöscht werden:
rm -rf /home/intux/.config/chromium/SingletonLock
Fazit
Mit überschaubarem Aufwand und etwas Recherche ließ sich ein praktikables Open-Source-Projekt umsetzen, das nun im Realbetrieb zeigen kann, wie zuverlässig es funktioniert.
Wer regelmäßig Webprojekte betreut, kennt das Problem: Große Bilddateien können die Ladezeiten einer Website deutlich beeinträchtigen und wirken sich negativ auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) aus. Besonders dann, wenn eine größere Anzahl von Fotos verarbeitet werden muss, ist eine manuelle Bearbeitung mit grafischen Programmen nicht nur zeitraubend, sondern auch ineffizient.
In einem aktuellen Fall erhielt ich rund 120 Fotos eines Fotografen, die für eine Galerie auf einer Webseite vorgesehen waren. Die Bilddateien lagen jedoch in einer Größe vor, die weder performant für das Web war noch den SEO-Richtlinien entsprach.
Da ich für meine Projekte eine maximale Bildbreite von 1024 Pixeln definiert habe, griff ich – wie bereits im Artikel „Bilder per Batch skalieren“ beschrieben – auf ein bewährtes Werkzeug aus dem Open-Source-Bereich zurück: ImageMagick.
Mit einem einfachen Befehl ließ sich die gesamte Bildersammlung direkt über das Terminal verarbeiten:
mogrify -resize 1024x1024 *.jpg
Dieser Befehl skaliert alle .jpg-Dateien im aktuellen Verzeichnis auf eine maximale Kantenlänge von 1024 Pixeln – unter Beibehaltung des Seitenverhältnisses. Innerhalb weniger Sekunden war der gesamte Stapel an Bildern webgerecht optimiert.
Solche kleinen, aber wirkungsvollen Tools aus der Open-Source-Welt sind nicht nur ressourcenschonend, sondern tragen auch dazu bei, Arbeitsabläufe deutlich zu beschleunigen – ganz ohne aufwendige GUI-Programme oder proprietäre Softwarelösungen.
Im Artikel „Nextcloud-Kalender in Thunderbird einbinden“ habe ich erklärt, wie man seine Nextcloud-Termine im Mail-Client über die CalDAV-Schnittstelle integrieren kann. Das Gleiche funktioniert auch problemlos via CardDAV mit den Kontakten. Wie das geht, beschreibe ich in diesem Artikel.
Vorbereitung in der Nextcloud
Zuerst meldet man sich über die Weboberfläche der Nexcloud an. Dort navigiert man zu den Kontakten und weiter unten links zu den Kontakte-Einstellungen.
Nextcloud – Kontakte-Einstellungen
Von hier wählt man das entsprechende Adressbuch und kopiert den Link.
Im sich öffnenden Fenster Neues CardDAV-Adressbuch gibt man nun den Benutzernamen des Nextcloud-Accounts und den zuvor kopierten Link der CardDAV-Adresse ein.
Thunderbird – Neues CardDAV-Adressbuch
Diesen Vorgang bestätigt man nun mit dem Passwort des Nextcloud-Accounts und OK
Thunderbird – Authentifizierung
und schließt die Einrichtung nach der Auswahl der Verfügbaren Adressbücher mit Weiter ab.
In einer zunehmend digitalisierten Welt gewinnt das Thema Freie Software immer mehr an Bedeutung. Projekte wie Linux, WordPress und Nextcloud zeigen eindrucksvoll, wie leistungsfähig und benutzerfreundlich quelloffene Alternativen zu proprietärer Software sein können. Der Blog intux.de widmet sich seit Jahren genau diesen Themen – praxisnah, verständlich und immer nah an der Community.
Raspberry Pi: Der Einstieg in die Welt der freien Software
Besonders spannend ist der Einsatz eines Raspberry Pi. Der kleine Einplatinenrechner eignet sich hervorragend als Einstieg in die Welt von Open Source. Egal ob als lokaler Webserver für WordPress, als private Cloud mit Nextcloud oder als Linux-Desktop mit Tux als Maskottchen – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.
Mehr Kontrolle dank quelloffener Systeme
Gerade im privaten Bereich bietet freie Software nicht nur Kostenvorteile, sondern auch ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Wer Linux nutzt, hat die volle Kontrolle über sein System. Keine versteckten Updates, keine Telemetrie – nur der Code, der sichtbar und nachvollziehbar ist.
intux.de: Erfahrungsberichte und Tipps aus der Community
Der Blog intux.de beleuchtet regelmäßig neue Entwicklungen rund um Linux und andere Open-Source-Projekte. Die Artikel zeichnen sich durch persönliche Erfahrungen, hilfreiche Tipps und einen klaren Fokus auf quelloffene Software aus. So wird die digitale Souveränität für jedermann zugänglich.
Open Source: Eine Bewegung mit Zukunft
Ob als Werkzeug für den Alltag, als Plattform für kreative Projekte oder als Lernobjekt für IT-Interessierte – Open Source ist längst mehr als nur ein Nischenthema. Es ist eine Bewegung, die täglich wächst – und dank Seiten wie intux.de für viele Menschen greifbar und verständlich wird.
Fazit
Freie und quelloffene Software ist längst mehr als nur ein Hobby für Technik-Enthusiasten. Mit Linux, dem Raspberry Pi, WordPress oder Nextcloud stehen leistungsstarke Werkzeuge zur Verfügung, die Unabhängigkeit, Transparenz und Kontrolle über die eigene digitale Umgebung ermöglichen. Projekte wie intux.de zeigen, wie praxisnah und alltagstauglich der Einsatz von Open Source sein kann – ganz ohne Kompromisse bei Funktionalität oder Komfort. Wer bereit ist, sich ein wenig einzuarbeiten, wird mit einem System belohnt, das Freiheit und Technik sinnvoll vereint.
Einen Nextcloud-Kalender in Thunderbird einzubinden, ist nicht sehr schwer. Wie das Ganze funktioniert, zeige ich in diesem Artikel.
Vorbereitung in der Nextcloud
Zuerst meldet man sich über die Weboberfläche der Nextcloud an. Dort navigiert man zum Kalender und weiter unten links auf die Kalender-Einstellungen.
Nextcloud – Kalender-Einstellungen
Dort wird dann die Primäre CalDAV-Adresse, wie im Screenshot zu sehen, kopiert.
Nextcloud – CalDAV-Adresse
Vorbereitung in Thunderbird
In Thunderbird wählt man den Kalender aus, klickt auf Neuer Kalender, wählt Im Netzwerk und fügt den Benutzernamen des Nextcloud-Accounts sowie die zuvor kopierte CalDAV-Adresse ein.
Ist dies erledigt, wird der Kalender in Thunderbird angezeigt. Nach der automatischen Synchronisation, die eine Weile dauern kann, sind auch die ersten Einträge – wie im Screenshot zu sehen – sichtbar.
Wenn es um den Raspberry Pi und DynDNS geht, empfehle ich gerne, wie im Artikel „Nextcloud auf dem RasPi – Teil 4“ beschrieben, als DynDNS-Anbieter den Dienst dnsHome.de. Privatanwender kommen hier in den Genuss, eine kostenlose DynDNS für kleinere Projekte nutzen zu können. Dieser Dienst arbeitet einwandfrei und sorgt dafür, dass u. a. eigene Cloud-Server nach der Zwangstrennung des Internetanbieters stets erreichbar bleiben. Durch den ständigen Abruf der öffentlichen IP und der Übermittlung bei Änderung dieser an den DynDNS-Anbieter wird sichergestellt, dass der Server über eine Subdomain immer erreichbar bleibt.
Darstellung DynDNS. Quelle: Wikipedia
Nun kam es aber bei einer von mir aufgesetzten Installation in einem Telekom-Netz vor, dass die von dnsHome empfohlene Konfiguration
# Configuration file for ddclient generated by debconf
#
# /etc/ddclient.conf
protocol=dyndns2
ssl=yes # Erst ab ddclient Version 3.7 möglich, bitte prüfen
daemon=3600
use=web, web=ip.dnshome.de
server=www.dnshome.de
login=SUBDOMAIN.DOMAIN.TLD
password=PASSWORT
SUBDOMAIN.DOMAIN.TLD
des ddclients nicht funktionierte. Wo lag das Problem? Der Eintrag
web=ip.dnshome.de
ermittelt in diesem Netz nicht wie gewünscht die IPv4-, sondern die IPv6-Adresse und leitet diese an dnsHome weiter. Somit wurde die Verbindung der Subdomain zum Server gestört. Natürlich gibt es auch hierfür eine einfache Lösung. Durch den Austausch des zuvor erwähnten Eintrags durch
Seit über zwölf Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Linux-Servern. Der Einstieg gelang mir über den Einplatinencomputer Raspberry Pi. Erste Erfahrungen sammelte ich damals mit XBMC – heute besser bekannt als Kodi. Dabei handelt es sich um eine freie, plattformübergreifende Mediaplayer-Software, die dank ihrer Flexibilität und Erweiterbarkeit schnell mein Interesse an quelloffener Software weckte.
Schnell wurde mir klar, dass der Raspberry Pi weit mehr kann. So folgten bald weitere spannende Projekte, darunter auch die ownCloud. Das von Frank Karlitschek gegründete Unternehmen entwickelte eine Cloud-Software, die nicht nur quelloffen war, sondern sich auch problemlos auf Systemen wie Debian oder Ubuntu installieren ließ. Die Möglichkeit, eigene Dateien auf einem selbst betriebenen Server zu speichern und zu synchronisieren, war ein überzeugender Schritt in Richtung digitaler Eigenverantwortung.
Im Jahr 2016 verließ Karlitschek ownCloud, forkte das Projekt und gründete die Firma Nextcloud. Diese erfreut sich bis heute großer Beliebtheit in der Open-Source-Community. Nextcloud bietet neben der klassischen Dateisynchronisation auch zahlreiche Erweiterungen wie Kalender, Kontakte, Videokonferenzen und Aufgabenverwaltung. Damit positioniert sich die Lösung als vollwertige Alternative zu kommerziellen Diensten wie Google Workspace oder Microsoft 365 – mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Datenhoheit beim Nutzer selbst bleibt.
Debian vs. Ubuntu
Nextcloud lässt sich auf Debian- und Ubuntu-Systemen relativ unkompliziert auf einem klassischen LAMP-Stack installieren. Doch welches System die bessere Wahl ist, lässt sich pauschal nicht sagen – beide bringen ihre jeweiligen Stärken und Schwächen mit. Debian gilt als besonders stabil und konservativ, was es ideal für Serverumgebungen macht. Ubuntu hingegen punktet mit einem häufig aktuelleren Softwareangebot und einem umfangreicheren Hardware-Support.
Da das Betriebssystem des Raspberry Pi stark an Debian angelehnt ist, läuft die Cloud-Software auch auf dieser Plattform nach wie vor sehr stabil – inzwischen sogar in einer 64-Bit-Variante. Häufiger Flaschenhals ist hier jedoch nicht die Software selbst, sondern die Internetanbindung. Insbesondere der Upstream kann bei vielen DSL-Verbindungen zur Herausforderung werden, wenn größere Datenmengen übertragen werden sollen. Ein Blick in Richtung Virtual Private Server kann sich lohnen.
Virtual Private Server
Wer eine Nextcloud im eigenen Zuhause betreiben möchte, ist mit einem Raspberry Pi gut beraten. Doch Mini-PCs mit Debian oder Ubuntu bieten aufgrund ihrer Bauform – etwa durch die Möglichkeit, mehrere SSDs aufzunehmen – oft eine noch bessere Alternative. Hinzu kommt der Vorteil, dass auch Dienste wie automatische Backups oder RAID-Systeme einfacher umzusetzen sind.
Will man jedoch weitere Dienste auf dem Server betreiben, wie etwa WordPress für die eigene Webseite oder einen Mailserver für den E-Mail-Verkehr, stößt man mit einem Mini-Computer schnell an Grenzen. In solchen Fällen ist ein Virtual Private Server, kurz VPS, die bessere Wahl. Leistungsfähige Angebote wie ein passendes VPS von IONOS, Hetzner oder Netcup machen ein solches Vorhaben inzwischen auch für Privatnutzer bezahlbar. VPS bieten dabei nicht nur mehr Leistung, sondern auch eine höhere Verfügbarkeit, da die Anbindung an das Internet in der Regel professionell realisiert ist.
Fazit
Wer eigene Dienste wie Cloud, Website oder E-Mail in Selbstverwaltung hosten möchte, kann dies mit überschaubarem Aufwand zu Hause mit Open-Source-Software umsetzen. Reicht die Leistung nicht aus, ist ein Virtual Private Server (VPS) eine sinnvolle Alternative.
Der administrative Aufwand sollte dabei nicht unterschätzt werden. Regelmäßige Updates, Backups und Sicherheitskonfigurationen gehören ebenso zum Betrieb wie ein grundlegendes Verständnis für die eingesetzten Komponenten. Doch der entscheidende Vorteil bleibt: Die Kontrolle über die eigenen Daten liegt vollständig in der eigenen Hand – ein wichtiger Schritt hin zur digitalen Souveränität. Open Source baut hier nicht nur funktionale, sondern auch ideelle Brücken.
Viele Anwender haben lange darauf gewartet – GIMP ist nach fast sechs Jahren Entwicklungszeit in Version 3 erschienen. Dieses Release bringt einen komplett überarbeiteten Kern mit sich und setzt nun auf das GTK3-Toolkit. Das Buch „GIMP 3: Das umfassende Handbuch“ bietet – wie der Name schon verrät – ein umfassendes Nachschlagewerk zum GNU Image Manipulation Program, kurz: GIMP.
Das Buch ist in sieben Teile gegliedert.
Teil I – Grundlagen widmet sich, wie der Titel schon sagt, den grundlegenden Funktionen von GIMP. Der Autor erläutert die Oberfläche des Grafikprogramms und stellt dabei heraus, dass sich Nutzer auch in der neuen Version schnell zurechtfinden – ein Hinweis, der mögliche Bedenken beim Umstieg zerstreuen dürfte. Die Aussage „GIMP ist nicht Photoshop“ von Jürgen Wolf ist prägnant und unterstreicht, dass es sich bei GIMP um ein eigenständiges, leistungsfähiges Programm handelt, das keinen direkten Vergleich mit kommerzieller Software scheuen muss – oder sollte. Zahlreiche Workshops mit umfangreichem Zusatzmaterial begleiten die einzelnen Kapitel. Neben der Benutzeroberfläche werden in Teil I auch Werkzeuge und Dialoge ausführlich erklärt. Darüber hinaus wird beschrieben, wie RAW-Aufnahmen in GIMP importiert und weiterverarbeitet werden können. Ebenso finden sich Anleitungen zum Speichern und Exportieren fertiger Ergebnisse sowie Erläuterungen zu den Unterschieden zwischen Pixel- und Vektorgrafiken (siehe Grafik). Auch Themen wie Farben, Farbmodelle und Farbräume werden behandelt – Letzteres wird im dritten Teil des Buches noch einmal vertieft.
Vektorgrafik vs. Pixelgrafik
Teil II – Die Bildkorrektur behandelt schwerpunktmäßig die Anpassung von Helligkeit, Kontrast und anderen grundlegenden Bildeigenschaften. Ein wesentlicher Abschnitt widmet sich der Verarbeitung von RAW-Aufnahmen, wobei das Zusammenspiel von GIMP mit Darktable im Mittelpunkt steht. Zahlreiche Beispiele und praxisnahe Bearbeitungshinweise unterstützen den Leser bei der Umsetzung am eigenen Bildmaterial.
Teil III – Rund um Farbe und Schwarzweiß beschreibt den Umgang mit Farben und erläutert grundlegende Konzepte dieses Themenbereichs. Dabei wird auch der Einsatz von Werkzeugen wie Pinsel, Stift und Sprühpistole behandelt. Darüber hinaus zeigt das Kapitel, wie Farben verfremdet und Schwarzweißbilder erstellt werden können.
Teil IV – Auswahlen und Ebenen führt den Leser in die Arbeit mit Auswahlen und Ebenen ein. Besonders faszinierend ist dabei das Freistellen von Objekten und die anschließende Bildmanipulation – eine Disziplin, die GIMP hervorragend beherrscht. Auch hierzu bietet das Buch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in Form eines Workshops.
Teil V – Kreative Bildgestaltung und Retusche erklärt, was sich hinter Bildgröße und Auflösung verbirgt und wie sich diese gezielt anpassen lassen. Techniken wie der „Goldene Schnitt“ werden vorgestellt und angewendet, um Motive wirkungsvoll in Szene zu setzen. Außerdem zeigt das Kapitel, wie sich Objektivfehler – etwa tonnen- oder kissenförmige Verzeichnungen – sowie schräg aufgenommene Horizonte korrigieren lassen. Die Bildverbesserung und Retusche werden ausführlich behandelt. Vorgestellte Techniken wie die Warptransformation sind unter anderem in der Nachbearbeitung von Werbefotografie unverzichtbar.
Retusche – Warptransformation
Teil VI – Pfade, Text, Filter und Effekte beschäftigt sich mit den vielfältigen Möglichkeiten, die GIMP für die Arbeit mit Pixel- und Vektorgrafiken bietet. So lassen sich beispielsweise Pixelgrafiken nachzeichnen, um daraus Vektoren bzw. Pfade für die weitere Bearbeitung zu erzeugen. Eine weitere Übung, die sich mit der im Handbuch beschriebenen Methode leicht umsetzen lässt, ist der sogenannte Andy-Warhol-Effekt.
Andy-Warhol-Effekt
Teil VII – Ausgabe und Organisation zeigt, wie der Leser kleine Animationen im WebP- oder GIF-Format erstellen kann. Auch worauf beim Drucken und Scannen zu achten ist, wird in diesem Kapitel ausführlich erläutert. Jürgen Wolf geht zudem noch einmal umfassend auf die verschiedenen Einstellungen in GIMP ein. Besonders hilfreich ist die Auflistung sämtlicher Tastaturkürzel, die die Arbeit mit dem Grafikprogramm spürbar erleichtern.
Das Buch umfasst insgesamt 28 Kapitel und deckt damit alle wichtigen Bereiche der Bildbearbeitung mit GIMP 3 ab.
„GIMP 3: Das umfassende Handbuch“ von Jürgen Wolf überzeugt durch eine klare Struktur, verständliche Erklärungen und praxisnahe Workshops. Sowohl Einsteiger als auch fortgeschrittene Anwender finden hier ein zuverlässiges Nachschlagewerk rund um die Bildbearbeitung mit GIMP. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Beispiele sowie die umfassende Behandlung aller relevanten Themenbereiche. Wer ernsthaft mit GIMP arbeiten möchte, findet in diesem Buch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
Heute möchte ich kurz erzählen, welche Schwierigkeiten ich beim Upgrade auf Nextcloud 31 Hub 10 zu bewältigen hatte.
Das Upgrade auf Nextcloud 31 war in meinem Fall mal wieder von einigen Hürden umstellt. Meine ersten Versuche, die Nextcloud auf Version 31.0.0 Stable zu heben, waren zwar von Erfolg gekrönt, jedoch sperrte ich damit meinen WebAuthn-Zugang zu meinen Daten. Weitere Versuche bei den Neuerscheinungen 31.0.1 und 31.0.2 liefen ebenfalls ins Leere.
Nun, mit Version 31.0.3, wurde das WebAuthn-Problem jedoch gefixt. Nach der Reparatur der Datenbank und dem Einspielen fehlender Indizes blieb noch eine zu beseitigende Fehlermeldung übrig. Es handelt sich um ein falsches Zeilenformat in der Datenbank.
Dieser Konflikt kann aber schnell gelöst werden, indem man ein Skript mit folgendem Inhalt erstellt und dieses im Nachgang im Home-Verzeichnis ausführt. Dazu wechselt man in dieses:
cd ~/
Dann öffnet man den Editor:
sudo nano database.sh
fügt folgenden Inhalt ein und speichert mit Ctrl + o:
#!/bin/bash
# Prompt for database credentials
read -p "Enter Database Name: " DB_NAME
read -p "Enter Username: " DB_USER
read -s -p "Enter Password: " DB_PASS
echo
# Generate ALTER TABLE statements and execute them
mysql -u "$DB_USER" -p"$DB_PASS" -e "
SELECT CONCAT('ALTER TABLE `', TABLE_NAME, '` ROW_FORMAT=DYNAMIC;')
FROM INFORMATION_SCHEMA.TABLES
WHERE TABLE_SCHEMA = '$DB_NAME'
AND ENGINE = 'InnoDB';
" -B -N | while read -r sql; do
mysql -u "$DB_USER" -p"$DB_PASS" -e "$sql" "$DB_NAME"
done
Mit Ctrl + x verlässt man den Editor wieder. Nun wird das Skript mit
sudo chmod +x database.sh
ausführbar gemacht und mit
sudo ./database.sh
gestartet. Während der Ausführung werden Datenbankname, Benutzername und Passwort abgefragt. Sind die Eingaben richtig, sind die Datenbank am Ende gefixt und die Fehlermeldung verschwunden.
Das Buch „ChatGPT Power-Prompting“ von Ulrich Engelke ist in der 1. Auflage 2025 im mitp-Verlag erschienen und umfasst 336 Seiten. Es trägt den Untertitel Profi-Strategien für den erfolgreichen Einsatz von KI und richtet sich vor allem an Menschen, die kreativ mit einem Chatbot wie ChatGPT arbeiten möchten.
Ich denke, mittlerweile hat fast jeder, der aktiv im Internet unterwegs ist, in irgendeiner Form bereits Kontakt mit Künstlicher Intelligenz (KI) bzw. Artificial Intelligence (AI) gehabt – sei es über Gemini, Krok oder ChatGPT. Spätestens seit 2022, als ChatGPT den KI-Bereich revolutionierte, ist das Thema in aller Munde. Dabei existiert Künstliche Intelligenz schon deutlich länger. Doch mit ChatGPT hat die Firma OpenAI unter der Leitung von CEO Sam Altman ein Tool geschaffen, das erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist – und das Nutzerinnen und Nutzern erlaubt, KI sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext einzusetzen. Das zugrunde liegende Large Language Model (LLM) funktioniert nach dem Prinzip „Finde das nächste Wort“ und verarbeitet Anfragen mit einer bemerkenswert hohen Relevanz. Wie man solche Anfragen – sogenannte Prompts – optimal formuliert, damit die Ergebnisse möglichst präzise und hilfreich sind, genau darum geht es in dem Buch „ChatGPT Power-Prompting“ von Ulrich Engelke.
Inhalt und Stärken des Buches
Das Buch ist sehr gut strukturiert und folgt einer logischen, durchdachten und nachvollziehbaren Abfolge. Zunächst erklärt der Autor anschaulich, wie KI-Chatbots funktionieren. Ich hatte bereits den Algorithmus „Finde das nächste Wort“ erwähnt, auf dem das Sprachmodell basiert. Darüber hinaus geht das Buch ausführlich auf das Thema Datenschutz ein – ein Aspekt, der für viele Leserinnen und Leser im Umgang mit dieser neuen Technologie von großer Bedeutung sein dürfte. Um ChatGPT nutzen zu können, benötigt man ein OpenAI-Konto. Wie man dieses einrichtet, wird im Buch detailliert erklärt. Ebenso werden die wichtigsten Unterschiede zwischen der kostenlosen Version und den kostenpflichtigen Pro-Modellen erläutert. Zentrale Begriffe wie Machine Learning, Deep Learning, Kohärenz, Kohäsion oder Halluzinieren werden verständlich erklärt, um Nutzerinnen und Nutzern zu helfen, möglichst präzise und hochwertige Ergebnisse vom Chatbot zu erhalten. Im weiteren Verlauf des Buches geht es dann gezielt um die Kunst der richtigen Eingabe – das sogenannte Prompting. Der Bogen spannt sich vom einfachen Prompt bis hin zum komplexen Power-Prompting. Dabei werden die wichtigsten Eingabeparameter erläutert. Man lernt, wie man mit dem Chatbot in einen interaktiven Dialog eintaucht oder durch präzise Prompts direkt das gewünschte Ergebnis erzeugt. Auf solche Techniken geht der Autor sehr detailliert ein. Außerdem wird erklärt, wie man mit dem GPT-Builder einen angepassten GPT (Generative Pre-trained Transformer) erstellt, um bestimmte Prompts immer wieder automatisch nutzen zu können. Zahlreiche praxisnahe Beispiele – etwa zur Erstellung von Rezepten, Trainings- und Ernährungsplänen oder sogar von Meta-Descriptions für suchmaschinenoptimierte Beiträge – machen das Buch besonders nützlich. Die sogenannte Fünf-Absatz-Essay-Struktur wird beispielsweise als hilfreiches Werkzeug für Blogger vorgestellt. Ulrich Engelke zeigt eindrucksvoll, wie sich mit ChatGPT komplexe Ausgaben für nahezu jeden Anwendungsbereich erzeugen lassen.
Kapitelübersicht
Das Buch gliedert sich in folgende Kapitel:
Teil I Grundlagen
Wie funktionieren KI-Chatbots?
Datenschutz, Urheberrecht und Einschränkungen
Erste Schritte mit ChatGPT
Teil II Professionelle Strategien für bessere Prompts
Prompting-Techniken für Einsteiger
Power-Prompting für Profis
Custom GPTs
Teil III ChatGPT für Alltag und Beruf
ChatGPT im Alltag
ChatGPT in der Arbeitswelt
Lernen mit KI
Kreativität
Besonderheiten
Das Buch ist sowohl als Printausgabe als auch als E-Book erhältlich.
„ChatGPT Power-Prompting“ ist ein gut strukturiertes, verständlich geschriebenes Buch, das sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen einen fundierten Einstieg in die Arbeit mit KI-Chatbots bietet. Besonders die vielen praktischen Beispiele und klaren Erklärungen machen es zu einer wertvollen Hilfe im Alltag. Der Autor vermittelt nicht nur technisches Wissen, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit KI. Wer ChatGPT effizient nutzen möchte, findet in diesem Buch einen umfassenden Leitfaden. Es ist sowohl als Printausgabe als auch als E-Book erhältlich.