Die Linux Info- und Installparty in der Würzburger Stadtbücherei hat deutlich mehr Menschen angezogen als erwartet. Statt der angemeldeten 20 Gäste fanden sich rund 30 Interessenten im Dachgeschoss ein. Die Veranstaltung lief daher länger als geplant und endete erst mit dem Schließen der Bücherei um 15 Uhr. Viele Besucher brachten eigene Geräte mit und suchten […]
KDE Plasma 6.6.2 ist veröffentlicht und liefert ein weiteres Wartungsupdate für die aktuelle Desktopreihe. Die neue Version verbessert die Unterstützung für Maussteuerung bzw. Mausradnutzung in Remote Sitzungen. Einstellungen für virtuelle Verbindungen greifen nun sofort und verlangen keinen Neustart mehr. Auch die Barrierefreiheit profitiert von Anpassungen. Die Cursorverfolgung richtet sich nun genauer nach dem gewählten Zoommodus. […]
Wie viele von uns muss ich im Beruf das Microsoft-Ökosystem mit Windows und O365 nutzen, setze privat aber wo immer möglich auf FOSS und Self-Hosting. Ein kleiner Erfahrungsbericht von meinem Versuch, beides unter einen Hut zu bringen.
Forscher der ETH Zürich und von Anthropic haben ein Papier veröffentlicht, das zeigt, wie sich die wahren Inhaber pseudonymer Nutzerprofile aufdecken lassen.
Der chinesische Konzern Alibaba hat drei neue Modelle aus seiner multimodalen und quelloffenen Qwen-Familie auf den Markt gebracht. Sie liefern hohe Leistung, laufen aber lokal auf Laptops.
Grafana legt mit Version 12.4 ein starkes Update vor. Die neue Ausgabe richtet sich klar an Teams, die ihre Dashboards strukturierter verwalten möchten. Git-Sync rückt dabei in den Mittelpunkt und erlaubt erstmals eine direkte Versionskontrolle über Git Workflows. Auch die Auswahl von Branches wurde verbessert und eine GitHub App Anmeldung ergänzt das Paket. Dynamische Dashboards […]
Auszeichnung für praxiserprobte Lösungen aus Bund, Ländern und Kommunen – Bewerbungen bis 30. Juni möglich Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr geht der bundesweite Open Source Wettbewerb 2026 in die zweite Runde. Unter dem Motto „Moderne Verwaltung. Innovation. Digitale Souveränität“ startet die Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. (OSBA) heute […]
Das Borg-Kollektiv stellt mit Vykar ein neues Backup-Werkzeug vor, das angetreten ist, um bekannte Einschränkungen klassischer Borg-Workflows zu adressieren.
Lenovo hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona das Konzept eines Schreibtischroboters vorgestellt, der als stets verfügbarer Begleiter entwickelt wurde und Schrift-, Sprach-, Gesten- und…
Google hat sein neuestes und bislang leistungsstärkstes Bildgeneratormodell Nano Banana 2 als Nachfolger von Nano Banana Pro mit verbesserter Performance vorgestellt.
Die Telekom hat auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona angekündigt, demnächst den weltweit ersten KI-Assistenten für Handy-Telefonate einführen zu wollen.
Die quelloffene Cloud-Office-Lösung ONLYOFFICE veröffentlicht die neue Version 9.3 ihrer Dokumenteneditoren als Online- und Desktop-Applikation. Im Fokus steht unter anderem erneut der PDF-Editor.
In dieser Serie werfen wir einen Blick auf openDesk und die darin enthaltenen Komponenten. Wie gut sind sie integriert und taugen sie für den Einsatz im Büro?
Die auf Pen-Testing und ethisches Hacking spezialisierte Distribution Kali Linux bietet seit Kurzem optional die Verwendung von Claude AI über einen eigenen MPC-Server an.
Elementary OS 8.1.1 ist erschienen und liefert das erste größere Update seit Version 8.1. Die Entwickler haben viele Details verbessert, die den Alltag spürbar angenehmer machen. Das Dock zeigt nun hilfreiche Hinweise zu Tastenkürzeln und informiert besser über laufende Hintergrundprozesse. Arbeitsflächen reagieren flüssiger und nehmen Inhalte direkter an, wenn man sie in der Multitasking Ansicht […]
Das sind ja gleich mehrere Fragen auf einmal. Doch ich denke, dass man diese gut in einem Beitrag beantworten kann.
Für die Antwort auf die Frage was Execution Environments sind, verweise ich auf die offizielle Dokumentation, da dies sonst den Umfang dieses Beitrags sprengen würde. Kurz gesagt handelt es sich dabei um Container-Images, welche unterschiedliche Versionen von ansible-core und diverse Ansible Collections enthalten.
Ich verwende für die folgenden Beispiele die Execution Environments aka Container-Images ee-minimal-rhel9 und ee-supported-rhel9 von registry.redhat.io/ansible-automation-platform-26.
Option 1: Mit Podman schnell und simpel zum Ziel
Folgender Code-Block zeigt den gesuchten Inhalt für das Minimal-Image an:
[jkastning@aap-1 ~]$ podman run --rm registry.redhat.io/ansible-automation-platform-26/ee-minimal-rhel9:latest ansible --version
ansible [core 2.16.14]
config file = None
configured module search path = ['/home/runner/.ansible/plugins/modules', '/usr/share/ansible/plugins/modules']
ansible python module location = /usr/local/lib/python3.11/site-packages/ansible
ansible collection location = /home/runner/.ansible/collections:/usr/share/ansible/collections
executable location = /usr/local/bin/ansible
python version = 3.11.13 (main, Aug 21 2025, 00:00:00) [GCC 11.5.0 20240719 (Red Hat 11.5.0-11)] (/usr/bin/python3.11)
jinja version = 3.1.6
libyaml = True
[jkastning@aap-1 ~]$ podman run --rm registry.redhat.io/ansible-automation-platform-26/ee-minimal-rhel9:latest ansible-galaxy collection list
usage: ansible-galaxy [-h] [--version] [-v] TYPE ...
Perform various Role and Collection related operations.
positional arguments:
TYPE
collection Manage an Ansible Galaxy collection.
role Manage an Ansible Galaxy role.
options:
--version show program's version number, config file location,
configured module search path, module location, executable
location and exit
-h, --help show this help message and exit
-v, --verbose Causes Ansible to print more debug messages. Adding multiple
-v will increase the verbosity, the builtin plugins currently
evaluate up to -vvvvvv. A reasonable level to start is -vvv,
connection debugging might require -vvvv. This argument may
be specified multiple times.
ERROR! - None of the provided paths were usable. Please specify a valid path with --collections-path
Dieses Image enthält ansible-core in Version 2.16.14 und keinerlei Ansible Collection. Das ee-suported-rhel9 bringt im Vergleich dazu eine ganze Reihe an Collections mit:
Alternativ kann man das Container-Image aka Execution Environment Image (eei) auch mit dem ansible-navigator untersuchen. Der Befehl ansible-navigator images --eei ee-supported-rhel9 lädt das gewünschte Image bei Bedarf herunter und öffnet einen interaktives Text-Interface, welches alle lokal vorhandenen Images auflistet. Das folgend Bild zeigt eine Ansicht von meinem Labor-PC:
Auflistung der vorhandenen Container-Images im ansible-navigator
Durch drücken der Taste ‚4‘ wird das Image ee-supported-rhel9 ausgewählt:
Auswahlmenü für das Image: ee-supported-rhel9:latest
Wählt man hier die ‚2‘ muss man sich in Geduld üben. Denn die Analyse des Images kann in der Tat etwas dauern. In diesem Fall waren es ganze 2 Minuten!
Auf Computer zu warten kann ich wirklich nicht gut leiden.
Hat man die Wartezeit überlebt, wird man mit folgender Ansicht belohnt:
Ansicht der enthaltenen Ansible Collections und der Version von ansible-core
Fazit
Dieser Beitrag hat zwei Optionen gezeigt, wie man sich die Version von ansible-core und die in einem Execution Environment Image enthaltenen Ansible Collections anzeigen lassen kann.
Ich persönlich bevorzuge Option 1, da diese deutlich schneller zu einem Ergebnis führt, während man sich bei Option 2 für mehrere Minuten gedulden muss. Diese Geduld benötigt man übrigens auch für das Image ee-minimal-rhel9, welches gar keine Collections enthält. Hier betrug die Wartezeit immerhin mehrere Sekunden.
Firefox 148 bringt eine überarbeitete Symbolleiste, welche nicht nur moderner aussieht. Diese bietet auch Platz für eine zusätzliche Schaltfläche, um direkt einen neuen Tab zu öffnen, statt dafür erst die Übersicht der Tabs öffnen zu müssen. Außerdem kann in den Einstellungen ein neues Symbolleisten-Layout ausgewählt werden, bei dem die Adressleiste die volle Breite einnimmt und dafür dann insgesamt fünf statt drei Schaltflächen unter der Adressleiste angezeigt werden. Mit einem zukünftigen Update wird die Schaltfläche, die aktuell zum Öffnen eines neuen Tabs genutzt wird, anpassbar sein, um stattdessen beispielsweise schnellen Zugriff auf die Übersetzungsfunktion oder die Zurück-Navigation zu haben.
Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen ausgerollt werden.
Neue Tabübersicht
Neu ist auch die Darstellung der Tabübersicht, dessen Neu-Implementierung ebenfalls noch nicht in Firefox 148 abgeschlossen ist. So wird hier mit einem zukünftigen Update noch eine Suchfunktion integriert werden.
Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen ausgerollt werden.
Sonstige Neuerungen von Firefox 148 für Android
Im Kontextmenü, welches nach einem langen Drücken auf einen Link erscheint, gibt es jetzt eine neue Option, um den Link-Text zu kopieren.
Wird bei einer geöffneten Website auf das Schildsymbol in der Adressleiste getippt, können über ein weiteres Tippen auf die Zeile zur Verbindungssicherheit nun detaillierten Informationen über das Sicherheits-Zertifikat der jeweiligen Website betrachtet werden.
Verbesserungen aus der Ferne wurden von der Telemetrie-Anforderung entkoppelt. Damit können nun auch ohne aktivierte Telemetrie Verbesserungen zwischen den Updates empfangen werden. Beides lässt sich unabhängig voneinander in den Firefox-Einstellungen aktivieren oder deaktivieren.
Die Nachfrage zur Bewertung von Firefox im Google Play Store, die nach einiger Zeit der Nutzung von Firefox erscheint, wurde überarbeitet.
Dazu kommen weitere neue Plattform-Features der aktuellen GeckoView-Engine, diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken sowie Verbesserungen unter der Haube.
sudo-rs hat sich zum Ziel gesetzt, einen Ersatz für das klassische sudo bereitzustellen. Dabei setzt das Projekt auf Rust, um eine "safety oriented and memory safe implementation" zu realisieren.
Hintergrund
Kurz zum Hintergrund: sudo unterscheidet sich von normalen Kommandos dadurch, dass das setuid-Flag der Binary gesetzt ist und das Programm beim Aufruf direkt mit Root-Rechten gestartet wird. Die Privilege Escalation ist wiederum die Voraussetzung dafür, dass ein Nutzer nach erfolgreicher Authentifizierung Root-Rechte annehmen kann. Sind jedoch im sudo-Programm selbst Bugs vorhanden, wird die Rechteerweiterung zum Sicherheitsrisiko. Wichtig an dieser Stelle: Privilege Escalation bezeichnet zunächst nur die Technik. Sie tritt häufig als Folge von Sicherheitslücken auf, hat aber auch legitime Einsatzszenarien.
Die gesamte Sicherheit hängt also von den Werkzeugen ab, die über setuid-Privilegien verfügen. Genau hier möchte sudo-rs ansetzen und eine Implementierung anbieten, die vom Speichersicherheitsmodell von Rust profitiert, um das Risiko bisher unentdeckter Sicherheitslücken in der Speicherverwaltung zu reduzieren.
Neue Darstellung von Passwörtern
Dass sudo-rs kein vollständiges Drop-in-Replacement wird, zeigt die Änderung, dass Passwörter nun standardmäßig in der Konsole maskiert angezeigt werden. Bisher hat sudo jegliche Ausgabe unterdrückt.
Administratoren, die dieses Verhalten abstellen wollen, können Defaults !pwfeedback in die sudoers-Datei einfügen. Das ist insbesondere dann relevant, wenn andere Programme davon abhängen, z. B. in Unit-Tests.
Die spannende Frage, die sich hierbei natürlich stellt, betrifft die Sicherheit. Natürlich ergibt sich ein neuer Seitenkanal, da ein Angreifer, der auf den Bildschirm schauen kann, die Länge des Passworts erfährt. Dabei sollte man allerdings im Hinterkopf behalten, dass bereits vor 25 Jahren demonstriert wurde, dass aus SSH-Sitzungen anhand der Paket-Timings während der Tastenanschläge Passwörter rekonstruiert werden können. Für einen Angreifer mit Fähigkeiten zur Massenüberwachung ergeben sich demnach keine grundlegend neuen Informationen.
Mit Ubuntu 26.04 LTS dabei
sudo-rs wurde bereits in Ubuntu 25.10 eingeführt. Ubuntu 26.04 wird damit der erste LTS-Release sein, der das neue Tooling nutzt.
Die quelloffene Cloud-Office-Lösung ONLYOFFICE veröffentlicht Version 9.3 ihrer Dokumenteneditoren als Online- und Desktop-Applikation. Im Mittelpunkt des Updates steht der Ausbau des PDF-Editors um digitale Signaturen: Empfänger können PDF-Formulare nun per Texteingabe, Freihandzeichnung oder Bildupload unterzeichnen – Unternehmen haben darüber hinaus die Möglichkeit, über das Admin Panel Signaturzertifikate zu hinterlegen, um vertrauenswürdige digitale Signaturen anzuwenden. Ergänzt wird dies durch die Bearbeitung passwortgeschützter PDFs sowie eine erweiterte Hyperlink-Verwaltung. Neu sind außerdem benutzerdefinierte KI-Assistenten, mit denen sich häufig genutzte Textoperationen als individuelle Prompts speichern und direkt aus der Toolbar abrufen lassen. Der Dokumenteneditor bietet zudem ab sofort eine Mehrseitenansicht für die Layout-Kontrolle und farblich zugeordnete Benutzerkommentare. Der Tabelleneditor erhält ein Solver-Tool für lineare Optimierung, Unterstützung für dynamische Arrays und eine verbesserte Rendering-Performance bei großen Dateien. Im Präsentationseditor werden nun GIF-Animationen im Präsentiermodus unterstützt.
Die neue OpenBao-basierte Subscription bietet Secrets Management zum Pauschalpreis sowie 24/7 Enterprise-Support mit dem klaren Bekenntnis zu Upstream-First-Innovation.
Red Hat hat mit dem Red Hat Digital Sovereignty Readiness Assessment Tool ein Online-Tool bereitgestellt, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre digitale Souveränität zu bewerten und zu verbessern. Basierend auf einem Fragenkatalog liefert es eindeutige Informationen dazu, wie viel Kontrolle Unternehmen über ihre digitalen Assets besitzen. Dabei geht es nicht nur um die Kontrolle über Daten und Software, sondern auch die Fähigkeit, alle Systeme ohne externe Hilfe zu warten und wiederherzustellen, ihre Integrität unabhängig zu auditieren und zu validieren, Vendor Lock-ins mit Community-getriebenen Ansätzen zu vermeiden und Cloud-Umgebungen flexibel in bestimmten Regionen und Rechenzentren bereitzustellen. Darüber hinaus wird evaluiert, wie sehr digitale Souveränität in der Unternehmensstrategie verankert ist.
Aus den Augen, aus dem Sinn – so geht es vermutlich vielen Leuten beim Thema Abfall. Für die Münchner MARTIN GmbH geht der Job dann aber erst los. Seit über 100 Jahren baut das Unternehmen thermische Abfallbehandlungsanlagen zur Energiegewinnung. Und neuerdings auch mit hochmoderner IoT-Datenauswertung. Um etwa den Zustand der Anlagen oder die Ausschüttung von Emissionen zu überprüfen, kommt hier die Stackable Data Platform zum Einsatz.
Die digitale Souveränität zählt zu den zentralen Herausforderungen deutscher Unternehmen. In fünf Thesen zeigt Gregor von Jagow, Senior Director und Country Manager Deutschland bei Red Hat, auf, wie Unternehmen sowohl innovativer als auch digital souveräner werden können.